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Warum immer diese Horrorgeschichten über die Geburt?

21. Oktober 2010 um 22:31

Hallo,


nachdem ich mir mal diverse Geburtserlebnisse hier durchgelesen habe stellen sich mir sämtliche Haare auf.

Wenn diese Horrogeschichte Schwangere Frauen lesen die noch nie entbunden haben müssen sie ja Panik vor der Entbindung bekommen.

Klar, eine Entbindung ist schmerzhaft, das steht schon in der Bibel, bzw. weiß mittlerweile jedes Kind aber es ist und bleibt ein natürlicher Vorgang den man mit der richtigen Einstellung auch genießen kann.

Ich habe 6 Kinder zur Welt gebracht, ohne Schmerzmittel, teileweise vieeele Stunden Wehen, mit Dammschnitte, teilweise auch Risse, anschließend genäht, teileweise auch Erbrechen, Einlauf, Schambeinbruch etc.

Trotzdem habe ich jede einzelne Wehe auf eine besondere Art auch genossen weil sie mich meinem Kind immer näher brachte. Das spüren wie sich das Köpfchen immer tiefer schob war atemberaubend. Mein Mann hat mir auch die Haarfarbe beschrieben.

Die Nähe zu meinem ungeborenem Kind, zu meinem Mann und die Atmosphäre im Kreissaal war trotz aller Schmerzen unbeschreiblich schön.

Jeder der mich kannte war der Meinung dass ich nie Kinder bekommen sollte so schmerzempfindlich wie ich immer war. Beim kleinsten Kopfweh habe ich zur Tablette gegriffen, wenn ich meine Periode hatte lag ich im Bett, vor Spritzen hatte ich panische Angst und ein Zahnarztbesuch war die Hölle.

Die Schmerzen einer Geburt kann man nicht mit anderen Schmerzen vergleichen. Es sind Schmerzen die abzusehen sind, die durch die Umgebung und der Nähe geliebter Menschen zu einem wundervollem Erlebnis werden.

Es sind keine Schmerzen bei denen man schreien muss obwohl sie sehr weh tun. Zudem sollte man seinem Kind ja auch den Geburtsvorgang erleichtern und mein Kind soll seine Mutter schließlich nicht stundenlang schreien hören sondern durch sanftes Atmen auf die Welt begleitet werden.

Man sollte nie vergessen dass die Geburt etwas sehr natürliches ist in dessen Verlauf man nicht ohne medizinischen Grund mit Chemiekeulen eingreifen sollte. Die Naturvölker bzw. auch die Tierwelt bekommen ihre Babys alle ohne Betäubungsmittel und deren Wehen sind bestimmt nicht anderes als die in unserer ach so zivilisierten Welt.

Klar sind Narkosen etc. heutzutage ein Segen wenn es um Komplikationen geht z.B. ein Kaiserschnitt aber wenn keine medizinische Indikation vorliegt sollte ich meinem Baby den natürlichen Weg ins Leben ebnen.

Meine Mutter hat mir auch immer erzählt wie horrormäßig meine Entbindung für sie war. Meine Oma hatte nichts besseres zu tun als mir während meiner ersten Schwangerschaft ausführlich von den Entbindungen ihrer Mutter zu erzählen die auch anscheinend nur Horror gewesen waren.

Ich bin deswegen zwar nicht ängstlich zur Entbindung gegangen aber ich fand diese Schilderungen immer als absolutes NoGo. Und anscheinend hat sich an dieser Panikmache nichts geändert.

Wenn Entbindungen sooo schlimm sind wäre würde keine Frau mehr Kinder bekommen bzw. nicht mehr als eines. und keines mehr ohne PDA.

Wenn ich schon lese "Wie schlimm ist eine Geburt oder muss ich schreien vor Schmerzen etc. dann fehlt es schon an der Einstellung.

Die Frage ist doch "Wie kann ich die Entbindung für mich bzw. vor allen Dingen für mein Baby so schön und angenehm wie möglich gestalten" und "was kann ich tun um "den Schmerz Wehe für Wehe" zu akzeptieren und mit ihm meinem Kind den Weg ins Leben zu ebnen.

Ein Kind ist ein Geschenk Gottes, ein Wunder des Lebens und dazu gehört eben auch ihm ein sanftes Eintauchen in die Welt zu ermöglichen ohne Schreien, Brüllen, Fluchen, Schimpfen etc.

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21. Oktober 2010 um 23:33

Bitte? Bist du pervers oder so?
Du hast es genossen? Den Schambeinbruch? Den Dammschnitt? Dammriss? Erbrechen? Einlauf? Gehts noch? Mehr braucht man dazu eigentlich gar nicht mehr schreiben, das sagt schon alles. Ich finde es wichtig und richtig, jeder Schwangeren zu erzählen, das eine Geburt Horror-Schmerzen mit Todesängsten sind. Alles andere wäre einfach gelogen und unfair, denn so weiss jede Frau was auf sie zukommt und kann dann entscheiden ob sie eine PDA oder einen KS möchte. Das ist nur fair und richtig so. Dein blauäugiges denken, von wegen geniessen nützt der Fau dann wenig. Ich hatte 4 Nächte und 3 Tage wehen, alle Schmerzmittel wurden mir verweigert. Nach 4 Nächten ohne Schlaf dachte ich ich sterbe bei der Geburt. Ich hatte keine Kraft mehr zu pressen, das Baby steckte 2 Stunden fest. Es tat höllisch weh, irgendwann gab ich dann auf und lag nur noch da, ließ alles über mich ergehen. Der Arzt drückte von oben auf den Bauch, die Hebamme zog unten am Kopf an, ich hatte aufgegeben und mir fehlte jegliche Kraft mitzuhelfen. Aufgegeben deshalb, weil ich dachte, so ich sterbe jetzt. Und das ist kein Scherz und keine panikmache, so war es. Ich habe nur noch geweint und gebrüllt. Man hörte mich über den ganzen Stock schreien. Genossen habe ich die Schmerzen natürlich NICHT? So etwas ist doch pervers. Ich lag da wie ein Stück Vieh und sehnte mich danach, das ich endlich mit dem (von mir ja angenommenen Tod) erlöst werde. Mir war alles egal. Ich fühlte mich meinem Kind nicht nahe. Ich hasste es, da das Baby ja schuld an den Todesängsten und Horrorschmerzen war. Lange Zeit konnte ich mein Kind nicht annehmen. Ich erlitt einen extrem schmerzhaften Dammriss, so dass ich heute 16 Monate nach der Geburt immer noch nicht schmerzfrei sitzen kann und jetzt sogar operiert werden muss. Was soll denn da bitte schön daran gewesen sein? Nach der Geburt war ich 2 Stunden lang bewusstlos und brauchte mehrere Infusionen. Ich hatte gar nichts von Geburtserlebnis und das einem das Baby auf den Bauch gelegt wurde. Als ich zu mir kam, war die Kleine angezogen und gebadet. Wäre bei einem KS nicht anders gewesen. Ich hätte gerne einen KS gehabt, dann hätte ich diese Horror-Quälereien nicht über mich ergehen lassen müssen. Ich bin extrem dünn (43 Kilo) und habe ein ganz schmales Becken. Die Kleine passte einfach nicht durch (obwohl Frühgeburt). Nicht jede Frau ist zum Gebären gemacht. Bei mir hätte auf alle Fälle ein KS gemacht werden müssen. Erstens wegen dem schmalen Becken und zweitens weil ich nach 4 schlaflosen Nächten voller Wehen keine Kraft mehr für eine Geburt hatte. Meine Tochter hätte bei der Geburt sterben können! Sie steckte zwei Stunden fest und wurde ständig gegen mein Schambein (vom Arzt) gestossen. Als sie auf die Welt kam, war sie total blau und atmete nur schwach. Sie schrie auch nicht mal. Sie hatte eine Gehirnerschütterung und viele Verstauchungen in der Wirbelsäule. Sie war ein Schreibaby und brüllte Monatelang, weil sie die Geburt nicht verarbeiten konnte. Wir brauchten viele Craniosacraltherapien bis wir das alles hinbekamen und natürlich zahlt die Kasse nichts. Es hat mehrere hundert Euro gekostet. Für uns wäre ein KS ein Segen gewesen und nicht gefährlich für mein Kind oder mich, sondern besser als so eine Qual. Jede Frau muss und darf zum Glück selber entscheiden wie sie ihr Kind zur Welt bringen will! Ich möchte keine Kinder mehr. Und was heisst, das es dann keine Kinder mehr geben würde, wenn die Geburt so schlimm wäre? Erstens denkst du wirklcih jede Frau wird absichtlich schwanger? Was denkst du wieviele Hoppala Kinder rumlaufen. Und viele Frauen lassen sich ja mit einer PDA und Schmerzmedikamenten helfen um das zu ertragen, alles andere ist ja unmenschlich. Schön das du denkst, du seist hier die Übermutter weil du 6 Kinder natürlich geboren hast. Mir gibt das rein gar nichts. Jede Frau entscheidet selbst, wie sie ihr Kind gebären möchte! Akzeptiert das endlich und ein Wunschkaiserschnitt ist keinesfalls zu verurteilen. Beide Geburtsmöglichkeiten haben Vor-und Nachteile und jede Frau entscheidet für sich was ihr lieber ist. Und wenn dich das stört dann ist das dein Problem. Weil was du denkst ist den anderen frauen egal. Sie müssen mit ihrer Entscheidung leben und sie entscheiden für sich und ihr Baby und niemand kann ihnen etwas aufdrängen das sie nicht wollen.

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22. Oktober 2010 um 21:48
In Antwort auf lily_12323553

Bitte? Bist du pervers oder so?
Du hast es genossen? Den Schambeinbruch? Den Dammschnitt? Dammriss? Erbrechen? Einlauf? Gehts noch? Mehr braucht man dazu eigentlich gar nicht mehr schreiben, das sagt schon alles. Ich finde es wichtig und richtig, jeder Schwangeren zu erzählen, das eine Geburt Horror-Schmerzen mit Todesängsten sind. Alles andere wäre einfach gelogen und unfair, denn so weiss jede Frau was auf sie zukommt und kann dann entscheiden ob sie eine PDA oder einen KS möchte. Das ist nur fair und richtig so. Dein blauäugiges denken, von wegen geniessen nützt der Fau dann wenig. Ich hatte 4 Nächte und 3 Tage wehen, alle Schmerzmittel wurden mir verweigert. Nach 4 Nächten ohne Schlaf dachte ich ich sterbe bei der Geburt. Ich hatte keine Kraft mehr zu pressen, das Baby steckte 2 Stunden fest. Es tat höllisch weh, irgendwann gab ich dann auf und lag nur noch da, ließ alles über mich ergehen. Der Arzt drückte von oben auf den Bauch, die Hebamme zog unten am Kopf an, ich hatte aufgegeben und mir fehlte jegliche Kraft mitzuhelfen. Aufgegeben deshalb, weil ich dachte, so ich sterbe jetzt. Und das ist kein Scherz und keine panikmache, so war es. Ich habe nur noch geweint und gebrüllt. Man hörte mich über den ganzen Stock schreien. Genossen habe ich die Schmerzen natürlich NICHT? So etwas ist doch pervers. Ich lag da wie ein Stück Vieh und sehnte mich danach, das ich endlich mit dem (von mir ja angenommenen Tod) erlöst werde. Mir war alles egal. Ich fühlte mich meinem Kind nicht nahe. Ich hasste es, da das Baby ja schuld an den Todesängsten und Horrorschmerzen war. Lange Zeit konnte ich mein Kind nicht annehmen. Ich erlitt einen extrem schmerzhaften Dammriss, so dass ich heute 16 Monate nach der Geburt immer noch nicht schmerzfrei sitzen kann und jetzt sogar operiert werden muss. Was soll denn da bitte schön daran gewesen sein? Nach der Geburt war ich 2 Stunden lang bewusstlos und brauchte mehrere Infusionen. Ich hatte gar nichts von Geburtserlebnis und das einem das Baby auf den Bauch gelegt wurde. Als ich zu mir kam, war die Kleine angezogen und gebadet. Wäre bei einem KS nicht anders gewesen. Ich hätte gerne einen KS gehabt, dann hätte ich diese Horror-Quälereien nicht über mich ergehen lassen müssen. Ich bin extrem dünn (43 Kilo) und habe ein ganz schmales Becken. Die Kleine passte einfach nicht durch (obwohl Frühgeburt). Nicht jede Frau ist zum Gebären gemacht. Bei mir hätte auf alle Fälle ein KS gemacht werden müssen. Erstens wegen dem schmalen Becken und zweitens weil ich nach 4 schlaflosen Nächten voller Wehen keine Kraft mehr für eine Geburt hatte. Meine Tochter hätte bei der Geburt sterben können! Sie steckte zwei Stunden fest und wurde ständig gegen mein Schambein (vom Arzt) gestossen. Als sie auf die Welt kam, war sie total blau und atmete nur schwach. Sie schrie auch nicht mal. Sie hatte eine Gehirnerschütterung und viele Verstauchungen in der Wirbelsäule. Sie war ein Schreibaby und brüllte Monatelang, weil sie die Geburt nicht verarbeiten konnte. Wir brauchten viele Craniosacraltherapien bis wir das alles hinbekamen und natürlich zahlt die Kasse nichts. Es hat mehrere hundert Euro gekostet. Für uns wäre ein KS ein Segen gewesen und nicht gefährlich für mein Kind oder mich, sondern besser als so eine Qual. Jede Frau muss und darf zum Glück selber entscheiden wie sie ihr Kind zur Welt bringen will! Ich möchte keine Kinder mehr. Und was heisst, das es dann keine Kinder mehr geben würde, wenn die Geburt so schlimm wäre? Erstens denkst du wirklcih jede Frau wird absichtlich schwanger? Was denkst du wieviele Hoppala Kinder rumlaufen. Und viele Frauen lassen sich ja mit einer PDA und Schmerzmedikamenten helfen um das zu ertragen, alles andere ist ja unmenschlich. Schön das du denkst, du seist hier die Übermutter weil du 6 Kinder natürlich geboren hast. Mir gibt das rein gar nichts. Jede Frau entscheidet selbst, wie sie ihr Kind gebären möchte! Akzeptiert das endlich und ein Wunschkaiserschnitt ist keinesfalls zu verurteilen. Beide Geburtsmöglichkeiten haben Vor-und Nachteile und jede Frau entscheidet für sich was ihr lieber ist. Und wenn dich das stört dann ist das dein Problem. Weil was du denkst ist den anderen frauen egal. Sie müssen mit ihrer Entscheidung leben und sie entscheiden für sich und ihr Baby und niemand kann ihnen etwas aufdrängen das sie nicht wollen.

Richtig lesen wäre angebracht!!!
Du solltest vielleicht meinen Beitrag richtig lesen und dann urteilen. Ich habe nicht geschrieben dass Schambeinbruch? Den Dammschnitt, den Dammriss, das Erbrechen, den Einlauf und die natürlichen Schmerzen genossen habe. Ich frage mich wirklich ob du nicht pervers bist wenn du anderen soetwas unterstellst.

Ich habe geschrieben dass ich die Geburten genossen habe weil ich nach 9-monatiger Verbundenheit endlich mein Kind in den Armen halten kann. Weil ich mit jeder Wehe meinem Kind näher gekommen bin.

Klar sind alle Geburten unterschiedlich lang, kurz, schmerzhafter etc. aber das Kind kann ja wohl am allerwenigstens dafür denn das wurde nicht gefragt ob es zur Welt kommen möchte.

Mittlerweile ist ja auch bewiesen dass auch für das Baby eine Geburt nicht gerade angenehm ist und trotzdem hat es keine Wahl. Selbst wenn ich eine Betäubung bekomme mein Kind MUSS auf die Welt kommen und es gibt ausser einem Kaiserschnitt keine Möglichkeit ihm die Schmerzen, die Enge usw. zu ersparen.

Warum sollte ich da klein beigeben? Mein Kind und ich stehen das gemeinsam durch. Klar wäre mit eine Geburt ohne Schmerzen lieber aber es ist nun mal so eingerichtet und nicht zu ändern, das weiß ich vorher.

Ich bin auch bei weitem keine Übermutter und habe auch während den Geburten laut gestöhnt aber das schreien habe ich mir auf Rücksicht auf mein Baby verkniffen denn ich denke nicht dass es gut für mein Baby ist wenn es die Mutter vor Schmerzen schreien hört.

Mein Frauenarzt hat mir immer gesagt dass ich einen sehr knabenhaften Körperbau hätte und ich nur mit Kaiserschnitt entbinden könnte. Da ich Medikamente während der Schwangerschaft grundsätzlich ablehne kam ein KS nur in einer lebensbedrohlichen Situation in Frage.

Es gab aber keine und daher habe ich eben Spontangeburten.

Klar waren die Dammschnitte auch nicht lustig aber da musste ich durch, danach habe ich lange Zeit auf Gummikissen gesessen. Durch den Schambeinbruch konnte ich lange Zeit kaum laufen und sitzen und musste aber die größeren Kinder versorgen. Von genießen war ich weit entfernt, das habe ich auch nie geschrieben.

Den Schnitt bzw. Riß spürt man während der Geburt nicht weil das Dammgewebe bis zum zerreißen gespannt ist, den Schnitt hört man nur.

Ein KS hätte mir das natürlich erspart aber eine Operation bleibt immer ein körperlicher Eingriff und das muss nicht sein.

Und dass eine Geburt unmenschlich ist ist schlichtweg gelogen. Es ist eine ganz natürliche Sache und gehört zum Mutter werden. Wenn es so wäre würde keine Frau mehr als ein Kind haben bzw. keine Mutter würde ihr Kind dann nach der Geburt nicht lieben. Der Schmerz ist schlagartig vergessen sobald man sein Baby in den Armen hält. Und der Spruch stamm nicht alleine von mir.

Die Vergleiche mit Zahnschmerzen, Brüche usw. hinkt auch gewaltig. Klar sind wir heute froh über die Betäubungsmittel aber erstens sind diese Schmerzen wesentlich schlimmer als eine Geburt (ich kann auch da mitreden weil ich mir schon 5x den Fuß gebrochen habe und beim Zahnarzt mit 10 Jahren einen Zahn ohne Betäubung gezogen bekam, mit Maulsperre im Mund und der Arzt, die Sprechstundenhilfe, meine Eltern haben mich im Stuhl festgehalten, das ist Horror pur)
und zweitens sind das unnatürliche Schmerzen, die bei Krankheit, Unfall, Entzündungen etc. auftreten.

Der Geburtsschmerz ist ein natürlicher Schmerz der dazu da ist das Baby nach "aussen" zu pressen.

Und deine Aussage dass das Baby schuld an deinen Schmerzen ist finde ich schon sehr daneben denn es kann am allerwenigsten dafür dass es geboren wurde. Und wie oben schon erwähnt bzw. wie du auch beschrieben hast war die Geburt für dich sowie für dein Kind sehr anstrengend und schmerzhaft und ich bin der Ansicht dass es für ein Baby bzw. für alle Kinder es der blanke Horror ist, egal wie alt, wenn es gezwungen wird die Mutter vor Schmerzen schreien zu hören.


Zwei meiner Kinder waren bei meinen Fußbrüchen live dabei aber ich hätte mir lieber die Zunge abgebissen als zu schreien, der Schreck saß vom zusehen müssen schon tief genug.

Also bitte lies meine Beiträge richtig und lege mir nicht etwas in den Mund das ich nie so geschrieben habe.

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22. Oktober 2010 um 21:53

Nicht Pervers
Hallo,

danke für deinen Beitrag, dann habe ich mich wohl doch nicht so unmißverständlich ausgedrückt und du hast meinen Beitrag richtig verstanden

Ist schon erstaunlich was man so alles rauslesen kann wenn man nur will.

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23. Oktober 2010 um 11:29


HAllo!
Ich kann dir nur zustimmen! Langsam geht es einem tierisch auf den Keks, dass hier niemand mehr etwas positives über die Geburt seiner Kinder sagen kann, ohne von gewissen Personen, die dieselben Geschichten schon 2 Millionen mal hier gepostet haben, in unendlich langen Beiträgen niedergeschrien zu werden.

Es gibt sicher diese Horrorgeburten, aber es gibt auch Frauen, die die Entbindung nicht so schlimm, oder sogar schön fanden. Und es muss auch erlaubt sein, das zu sagen.

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24. Oktober 2010 um 0:28

Jeder soll seine eigenen Erfahrungen machen
Also ich denke jede Geburt ist einzigartig und nie gleich.Ich selbst habe am 09.10.10 meine 3.Tochter entbunden und es war sehr schön.Es ging sagenhaft schnell(13.47Krankenhaus und 14.16war sie schon da) und es war sehr schmerzhaft-keine Frage aber es war atemberaubend....dann meine Tochter in den Armen zu halten!!!
Meine erste Geburt fand ich auch nicht so toll.Ich war 20Jahre jung,hatte einfach Schiss.Habe mir dann eine PDA geben lassen-was ich nie wieder machen würde und bei den anderen beiden auch nicht mehr gemacht habe.Ich bin zwar nie gerissen oder geschnitten wurden und darüber bin ich sehr froh!Bei meiner ersten Entbindung habe ich mich auch 3mal übergeben
Alles in allem fand ich meine erste Geburt auch schon und natürlich wollte ich nur noch das es vorbei ist und ich endlich meine Tochter in den Armen halten kann.Die anderen beiden Entbindungen waren sehr schön und ich brauchte keine Schmerzmittel.
Also ich denke jede Frau sollte ihre eigenen Erfahrungen machen und natürlich kann jede Schwangere auch die Geburtsberichte lesen-aber Sie sollte sich im klaren sein das es kein Rezept für eine gute oder schnelle oder gar schmerz freie Geburt gibt.Es kommt immer auf einen selbst an und ich empfinde auch das man sich gerade beim ersten Kind immer zu sehr verrückt machen läßt und auch selbst macht.

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24. Oktober 2010 um 12:05
In Antwort auf farida_12173993

Nicht Pervers
Hallo,

danke für deinen Beitrag, dann habe ich mich wohl doch nicht so unmißverständlich ausgedrückt und du hast meinen Beitrag richtig verstanden

Ist schon erstaunlich was man so alles rauslesen kann wenn man nur will.

Jede Geburt ist wie jede Schwangerschaft anders.....
ich für meinen Teil finde es aber auch nicht richtig im Grunde zu beschreiben das die Schmerzen insoweit ok und schön sind weil Sie mir mein Kind näher bringen.
Ich hatte eine relativ gute Schwangerschaft, das einzig lästige Problem, Hämoroiden...das war furchtbar schmerzhaft zum Schluss.
Aber die Geburt war auch bei mir mit den schlimmsten Schmerzen in meinem Leben und Todesangst verbunden. Ich habe mein Kind dafür gehasst, denn so extrem schlimm hatte ich es mir dann doch nicht vorgestellt.
Ich werde genau aus diesem Grund auch kein zweites Kind bekommen....denn ich möchte diese Hölle nicht ein zweites Mal surchleben müssen.
Viele Frauen die einen Kaiserschnitt bekommen oder auch auf Wunsch wissen oft nicht einmal wie sich eine so schmerzhafte Wehe anfühlt, geschweige denn wie es weh tut wenn das Kind durch den Geburtskanal kommt.
Ich kann jetzt wo ich selber Mutter bin, die vielen Frauen die viele viele Kinder bekommen gar nicht verstehen.

Ich schenke keinem Kind das Leben wenn ich dabei lieber selbst sterben würde als das auszuhalten !!!

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24. Oktober 2010 um 18:32


Du hast ja sooo recht

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24. Oktober 2010 um 18:47

Man muss auch ganz klar unterscheiden...
Es gibt Frauen - wie du - die sagen mir braucht niemand mit Schmerzmedikamenten kommen und es von sich aus nicht möchten, das ist das eine und dann ja auch in Ordnung weil du es ja für dich so wolltest. Und es gibt andere Frauen wie mich, die tagelang Wehen haben, einfach nicht mehr können und am Ende ihrer Kräft sind und auch immer gesagt haben, das sie auf alle Fälle eine PDA oder ordentliche Schmerzmedikamente wollen und diese auch dringend brauchen, denen diese Schmerzmedikamente oder PDA dann aber verweigert wird,und das ist absolut nicht okay. Gut für eine PDA kann es leider zu spät sein, aber doch nicht für ein Schmerzmedikament. Intravenös (also direkt in die Vene gespritzt) wirkt dies innerhalb von 2 Minuten, da kann es nicht zu spät sein!!! Meine Geburt dauerte dann noch 2 Stunden und mir wären Horrorschmerzen und Todesängste erspart geblieben oder zumindestens besser zu ertragen gewesen. Hier muss man ganz klar sagen, das die Ärzte und (vor allem Hebammen die ja immer meinen eine Geburt ist das tollste überhaupt und muss ja unbedingt ohne Schmerzmedikamente ganz "natürlich" verlaufen, damit die Frau hinterher auf sich stolz sein kann :MAL ) umdenken müssen. Eine Frau ist auch während der Geburt ein menschliches Wesen, das nicht entmündigt ist und kann ganz klar für sich entscheiden. Und wenn die Frau sagt, sie braucht jetzt unbedingt ein Schmerzmedikament, dann MUSS dieses unbedingt gegeben werden und man kann das nicht mit einem, es dauert nicht mehr lange abtun. Denn auch die Hebammen können nie genau wissen wie lange es noch dauert (bei mir waren es ja noch ganze 2 Stunden, das ist schon verdammt lange, wenn man Horrorschmerzen hat) und zweitens kann man ja nicht den Wunsch der Frau einfach ignorieren. Bei einer Geburt ist man wie entmündigt und wird dort regelrecht vergewaltigt (vor allem wenn man gezwungen wird sich auf den Rücken zu legen fühlt es sich so an und man ist ganz hilflos und ausgeliefert). Ich möchte so etwas wirklich NIE NIE NIE wieder erleben müssen. Ich möchte kein Kind mehr, sollte ich irgendwann ungeplant schwanger werden, dann nur noch ein WKS. Die Schmerzen während der Geburt sind schon schlimm und wenn dann die Dammnarbe noch jahrelang starke Schmerzen bereitet, so dass man nicht schmerzfrei sitzen kann oder an Sex gar nicht zu denken ist, ist das schon schlimm. Aber noch schlimmer ist für mich das psychische Trauma, das ich durch die Horror-Geburt erlitten habe. Ich habe immer noch so oft Alpträume und muss mehrmals täglich an die Todesangst und schlimmen Schmerzen zurück denken. Für mich ist es vergleichbar mit einer Vergewaltigung gewesen.

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24. Oktober 2010 um 23:42

Narbe kann ordentlich probleme machen
Das deine Narbe wieder geöffnet werden musste, ist genau das was mir nun auch bevorsteht, nur an anderer Stelle Ich würd mir lieber den Bauch aufschneiden lassen, als mich unten rum einer OP zu unterziehen. Zum Nähen nach der Geburt muss ich sagen, das ich es nicht mal gespürt habe. Ich war von der Geburt so total am Ende und war nur froh, das diese Horrorschmerzen vom feststeckenden Baby endlich vorbei waren, so dass mir alles andere echt egal war. Bei mir war untenrum alles von der Geburt schon wie betäubt, weil dort die Schmerzen so lange waren, das ich echt nichts mehr spürte. Dafür hab ich genau gespürt, wie ich gerissen bin und das tat schon echt höllisch weh. Der Kopf passte gerade noch durch, aber bei der Schulter hab ichs dann genau gespürt, wie ich gerissen bin. Da sieht man wie unterschiedlich sich eine Geburt anfühlen kann. Für dich war das Nähen der Horror und ich habs nicht mal gespürt. Du wolltest freiwillig auf Schmerzmedikamente verzichten, ich hätte dort dafür jemanden getötet, hätte ich gekonnt Warum in der heutigen Zeit Schmerzmittel verweigert werden, verstehe ich auch nicht. Ist ja einfach nicht notwendig. Wenn ich mir ein Muttermal rausschneiden lasse, bekomme ich ja auch eine Betäubung und bei einer Geburt nicht??? Weißt du ich bin echt nicht irgendwie wehleidig, sondern halte viel aus, aber wenn das Baby feststeckt in deiner Scheide drinnen und es passt eigentlich nicht durch und wird dann mit gewalt irgendwie durch gezerrt, das tut echt höllisch weh. Ich bin einfach zu schmal zum Gebären, obwohl die Kleine ja eh eine Frühgeburt gewesen ist. Für mich ist es ein Wunder, wie manche Frauen ein Kind mit 4,5 Kilo gebären können.

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24. Oktober 2010 um 23:56

Nähen ohne Beäubung is aber auch absolut nicht notwendig
Und ja auch eine total unnötige Quälerei. Blöde Ärztin ist das bei dir gewesen. Wenn du sagst, du möchtest eine Betäubung, so muss ja auch eine gemacht werden. Hast du denn keine Spritzen unten bekommen? Ich hab Lidocain gespritzt bekommen (lokales Betäubungsmittel) das wird IMMER gespritzt, die Spritzen hab ich allerdingst nicht gespürt, weil von der Geburt alles so betäubt war, so hab ich das gemeint. Normalerweise wird das Betäubunsmitel immer gesprizt. Wenn du ohne die Spritzen genäht wurdest, ist es kein Wunder das es so weh tat. Ich finde es auch am aller schlimmsten, wenn man da einfach kein Mitspracherecht mehr hat. Warum eigentlich nicht? Man ist doch nicht entmündigt nur weil man gerade gebärt oder geboren hat. Man ist so ausgeliefert, das fühlt sich sehr grausam an und ich fand, das es wei bei einer Vergewatigung war, wenn etwas mit meinem Körper gemacht wird, das man gar nicht so möchte. Denen im KH ist das halt egal, die haben Stress und wollen nur schnell fertig werden. Das ist leider so. Hier wäre eine Privatklinik natürlich das vernünftigste, aber wer kann sich so etwas schon leisten?

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25. Oktober 2010 um 22:04

JA ihr macht den (noch) nicht Müttern Angst...
und JA - zumindest ich - möchte das alles wissen, damit ich weiß was mich erwartet.

Wenn ich mich hier mal einmischen darf. Ich bin nämlich eine derer, die noch keine Kinder hat. Wir wollen im neuen Jahr anfangen zu "üben" und ich habe hier im Forum schon viele der Horrorgeschichten gelesen.

Auch wenn es mir große Angst macht finde ich es gut, dass ich weiß was alles "passieren" kann. Die normalen Geburten werden nämlich immer schön geredet. Die Schmerzen, die Verletzungen und das Ausgeliefert sein wird als natürlich angesehen. Beim KS hingegen werden einem direkt die Risiken und Nachteile genannt.

Ich denke zwar, dass ich eine normale Geburt anstreben werde, aber auf jeden Fall mit PDA. Ich habe sogar schon mit meinem Freund geredet.. Wenn die mich überreden es ohne PDA zu machen oder mir die PDA verweigern wollen, dann wird er auf jeden Fall für mich "kämpfen" weil ich - glaube ich - unter der Geburt keine Kraft haben werde mich da mit irgendwelchen Ärzten auseinander zu setzen. Außerdem werde ich früh genug nach der PDA fragen, weil die ja meißtens zum Schluss nicht mehr gegeben wird.

Ich glaube, dass es (für mich) besser ist zu wissen was mich erwartet. So kann man sich besser darauf vorbereiten und sich mit Ängsten auseinander setzen. Frauen, die das nicht wissen wollen, sollen diese Beiträge nicht lesen.

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25. Oktober 2010 um 23:34

Oh Mann
Das so etwas in der heutigen Zeit überhaupt noch passiert ist schon eine Frechheit. Nähen ohne Betäubung. Wahnsinn. Ich bin diplomierte Krankenschwester und habe schon in mehrere Krankenhäusern gearbeitet, so etwas habe ich aber noch nie erlebt. Ist ja eine Frechheit. Theoretisch könntest du die Ärztin verklagen, weil sie "eigentlich" eine Betäubung machen muss. Wenn die Betäubung gespritzt wird, so spürt man meist ein kurzes stechen. Es muss ungefähr 6 bis 8 mal (je nach grösse der wunde) gespritzt werden, dann wird einige Minuten gewartet und dann beim Nähen spürt man nichts mehr. Ich selbst hatte mal eine Verletzung wo der Arzt sagte das er nur einen einzigen Stich machen muss und er mich dann fragte, ob er eine Betäubung machen soll, weil er dafür eben mehrmals stechen muss und das für einen einzigen Stich. Er hat mich aber gefragt und ich durfte entscheiden. Aber bei einem Dammriss. Wahnsinn. Eine Frechheit. Natürlich wenn du jetzt die Ärztin verklagst oder bei der Ärztekammer anzeigst (so wird das in Ö gehandhabt) dann bringt dir das jetzt nichts mehr, aber du würdest weitere Frauen vor ihr schützen, weil sie so etwas mit Sicherheit nicht mehr machen würde, weil sie damit dann risikiert das ihr die Zulassung entzogen werden kann. Das wär ihr dann zu heikel. Ich würd es machen, damit andere Frauen nicht das selbe erleben müssen. DAs die Nadel aussieht wie ein Angelhaken ist ganz normal und gut so, weil das ist gutes Nahtmaterial. Aber das sie dich am Oberschenkel verletzt hatte und du danach neu genäht werden musstest zeigt ja schon wie gut sie ihre Arbeit gemacht hat. Echt eine Frechheit. Da meine Dammnarbe nun auch neu genäht werden soll (der Arzt hat super schön genäht und man sieht auch gar nichts, nur habe ich leider auf die selbstauflösenden Fäden allergisch reagiert und so ist unter der Narbe ein kleiner Tumor gewachsen der mir Schmerzen bereitet und nun entfernt werden soll) darf ich dich fragen wie das war? Tat das nach dem neu nähen genauso stark weh wie nach der Geburt? Hattest du davor auch Schmerzen an der Narbe oder war sie entzündet? Wurde das in einem ganz normalen KH auf einer Gynäkologie gemacht? Ich kann mich zu dieser Op noch nicht ganz überwinden und bin am überlegen, weil es für mich eine Horror-Vorstellung ist, mich an meiner scheide freiwillig operieren zu lassen. Ich habe auch gesagt, wenn dann nur in Vollnarkose, weil ich möchte das auch nicht mitbekommen. Alleine das Spritzen der Betäubung ist schon schmerzhaft und psychisch finde ich es sehr belastend, das mitzubekommen. Da ist mir einschlafen, aufwachen und fertig schon viel lieber. Würde mich freuen, wenn du mir ein wenig darüber berichten könntest, wie das damals für dich war. Hattest du einen Dammriss oder einen Dammschnitt?

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26. Oktober 2010 um 0:04

Geburtszange ist auch nicht schön.
Mir wurde mit der Saugglocke "gedroht" wenn die Kleine nicht gleich da ist. Da hab ich dann noch mit letzter Kraft wie blöde gepresst und der Arzt dann nochmal extra fest auf den Bauch gedrückt, so dass dann endlich die Kleine da war. Saugglocke oder Zange ist extremst beckenbodenschädigend und sollte - wenn möglich - immer vermieden werden. Ich hatte auch 4 Tage Wehen - wie deine Schwester - und dann ist man einfach zu schwach und hat keine Kraft mehr für eine Geburt und schon gar nicht um für ein schmerzmedikament zu kämpfen, ich war ja schon wie weggetreten und hatte nicht mal mehr zum Reden die Kraft. Ich lag nur noch regungslos da, wie ein Stück Vieh. Also wenn deine Tochter so ein festes Bröckerl war dann war der Kaiserschnitt (meiner Meinung nach) wahrscheinlich eh besser, weil so schlimm ist ein KS heute nicht mehr. Es treten nur noch selten wirklich schlimme Komplikationen auf und es gibt auch schon viele gute schmerzmedikamente für danach. Ist ja nicht mehr so wie vor 100 Jahren, die Medizin ist ja schon viel weiter und wenn man nicht an einen Pfuscher gerät, so sollte eigentlich alles gut verlaufen bei einem KS. 38,5 cm Kopfumfang ist ja schon recht beachtlich. Meine Kleine wog nicht mal 2,5 Kilo und hatte nur 33cm Kopfumfang. Die Hebamme sagte, wenn sie grösser gewesen wäre, hätten sie einen Not-Kaiserschnitt machen müssen, weil sie ja so schon nicht durchpasste und ewig gesteckt ist. Sie ist am Beginn der 36. SSW geboren worden. Also 35 vollendete Schwangerschaftswochen. Ich habe mit meinem Freund geschlafen und 20 MInuten später begannen die Wehen die immer heftiger wurden. Der FA hat mir dann sogar noch Wehenhemmer gegeben, weil er meinte für das Baby wäre es besser, wenn es noch 2 Wochen im Bauch bleiben würde, aber da war nichts mehr zu machen. Die Wehen waren nicht mehr aufzuhalten und von den Wehenhemmern bekam ich sehr starkes Herzrasen noch dazu und die Sorgen um das Kind sind auch gross, weil man ja nicht weiss, ob die Lunge vielleicht noch nicht ganz ausgereift ist oder sie noch schwach ist. überlebensfähig sind die Babys ab der 35. SSW sowieso, aber sie können eben eine Schädigung davon tragen. Wobei man da in der heutigen Zeit eigentlich auch schon viel mehr machen kann. Sie kam dann einen Tag in den Brutkasten, aber nur zur Sicherheit. Sie hatte einen guten Gesundheitszustand, wenn man bedenkt das sie ein Frühchen war und zwei Stunden lang festgesteckt ist. Die Herztöne waren aber zum Glück die ganze Zeit gut, wären die schlecht geworden, hätten die dann eh einen KS gemacht. Aber sie war schon arm. Nach der Geburt hab ich sie gar nicht schreien gehört., das war echt grausig, weil man als mutter damit rechnet. Sie war so fertig von der Geburt und man hat sie nur leise atmen gehört. Sie war auch leicht bläulich, bekam dann aber sehr schnell eine schöne rosa Hautfarbe. Blöd war das durch das Drücken des Arztes bei der Geburt auf meinen Bauch ihre Wirbelsäule mehrere Verstauchungen davon getragen hat und sie so auch immer gegen mein Schambein gestossen wurde. Sie hatte viele schlimme blaue Flecke am Kopf und wir brauchten viele viele Therapien wegen der Verstauchungen im Rücken. Sie muss wohl wie ich auch durch die Hölle gegangen sein. Bei uns wäre auf alle Fälle ein KS besser gewesen - für sie und auch für mich. Aber man kann halt vorher schlecht wissen wie die Geburt verlaufen wird. Bei einer Frühgeburt vor der 34. SSW wird normalerweise ein KS gemacht, aber wir waren ja schon Anfang 36. Woche. Leider. Ich wollte ja sowieso einen WKS machen lassen, bin dazu aber leider zu spät ins KH gekommen, weil der Muttermund schon vollständig eröffnet war.

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28. Oktober 2010 um 0:19

Anhängerin von scientology
Ich weiß wirklich nicht ob ich lachen oder weinen soll, muss man denn Anhänger dieser obskuren Sekte sein um zu verstehen dass es einem Kind, egal ob geboren oder ungeboren, es dabei gutgeht die eigene Mutter vor Schmerzen schreien zu hören?

Eine Geburt ist auch für das Baby nicht nur "ein Spaziergang, ganz im Gegenteil" da muss ich es doch ihm/ihr doch nicht noch schwerer machen indem ich rumbrülle.

Um es klar auszudrücken, NEIN, mit Sekten jeglicher Art habe ich nichts zu tun und will von denen auch nichts wissen.

Dein Vergleich mit dem Trauma hinkt gewaltig.

Wenn es in meiner Wohnung brennt dann rette ich zuallererst mein Kind und frage nicht danach ob ich eventl. ein Trauma bzw. Verbrennungen davontrage.

Es sind keine Höllenqualen wenn man seinem Kind das Leben schenkt, es sind zwar große Schmerzen aber dass es ohne nicht abgeht weiß ich bereits bei der Zeugung.

Dann wäre ja jede Frau die mehr als ein Kind auf natürlichem Weg ohne Schmerzmittel zur Welt gebracht hat eine Masochistin, da kann ich wirklich nur den Kopf schütteln.

Und dass die Schmerzen vergessen sind sobald das Baby auf Deinem Bauch liegt ist ja wohl schon von Millionen Mütern bestätigt worden, der Satz stammt ja nicht von mir alleine.

Dass ein Dammschnitt fast zur jeder Entbindung, zumindest beim ersten Kind, dazugehört ist wohl auch jeder Frau bekannt. Zudem ist auch bekannt dass der Damm auf dem Höhepunkt der Geburt durch die extreme Spannung gefühlsunempfindlich ist und man weder einen Schnitt, noch einen Riß, noch einen Schambeinbruch spürt.

Allerdings stimmt ich hier einigen Frauen zu, das anschließende Nähen ohne Betäubung ist ein absolutes NoGo, denn da ist die Schmerzempfindlichkeit wieder gegeben.

Ausserdem entscheide immer noch ICH wie ich mich während der Geburt verhalte. Ich gehe rum wenn ich es will, ich lege mich auf den Rücken, auf die Seite, in die Badewanne, auf den Gebärstuhl, auf den Bauch etc. wie ich es möchte und für den Moment als gut empfinde. Das lasse ich mir auch von niemanden vorschreiben.

Dass es auf dem Rücken am schlimmsten ist ist logisch, das Baby drückt nach unten (Schwerkraft) und wenn ich rumlaufe helfe ich meinem Baby und unterstütze es während des Geburtsvorganges.

Um meinen Beckenboden muss ich mir auch keine Gedanken machen, der ist völlig in Ordnung trotz den Geburten, ich treibe viel Sport und laufe auch nicht mit nassen Binden rum, mein Sexualleben könnte besser nicht sein und dein letzter Satz läßt mich erschauern:

Ein Kind wäre mir das alles nicht wert!!

Den möchte ich nicht weiter kommentieren, denn er spricht eine eigene klare Sprache.



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28. Oktober 2010 um 22:48

Okay...
Es sagt ja auch niemand das eine Geburt sooooo schrecklich ist, aber wie du gesagt hast "...eine Entbindung ist Schmerzhaft...' und so ist das nun mal. Ich habe leiber mehr Angst, denn dann bin ich vielleicht Überrascht. Eine Entbindung ist nicht wirklich schön, aber wenn das Kind da ist, ist alles so weit vergessen. Bei dem einen tut es eben mehr weh als bei dem anderen. Ich kann solche eine Einstellung echt nicht Teilen, jeder empfindet und sieht das anders...

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29. Oktober 2010 um 0:10

Ärgere dich nicht über sie
Sie ist einfach dumm im Kopf und sich selbst nichts wert!

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29. Oktober 2010 um 0:40
In Antwort auf lily_12323553

Ärgere dich nicht über sie
Sie ist einfach dumm im Kopf und sich selbst nichts wert!

Abwertende Äußerung
@Maryjoanna1982

Da Du mich nicht kennst ist es eine Unverschämtheit von mir zu behaupten dass ich dumm im Kopf bin. Nur weil ich sage eine Geburt ist zwar schmerzhaft aber es habe meine Entbindungen nie als Höllenqualen empfunden kannst Du nicht auf meinen "Geisteszustand" schließen.

Du weißt nichts über meine Lebensumstände, was ich beruflich mache, wie meine Ehe ist usw. Also lass bitte diese Unterstellungen wenn du keine Ahnung hast.

Mein Selbstwertgefühl ist ganz ausgezeichnet, ich bin keine Mutter die ihre Kinder betüttelt, führe eine wunderbare Ehe und genieße trotz meines Alters Discobesuche mit meinen Kindern.

Wenn die Zahl hinter deinem Usernamen auf dein geburtsdatum schließen läßt dann bist du so alt wie meine Tochter, Nur würde die nie über einen Menschen so abwertend urteilen den sie noch nie kennengerlent hat.

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29. Oktober 2010 um 1:24

Keine Selbstverleugnung
Ich habe nie gesagt dass man bei der Geburt schön still sein soll, ich habe auch ganz kräftig gestöhnt und war froh wenn mein Baby endlich auf meinem Bauch lag.

Ich sage nur ich muss nicht brüllen wie am Spieß weil das weder mir noch meinem Baby hilft und die Geburt deswegen auch nicht schneller vorangeht. Ganz im Gegenteil, ich verkrampfe mich und kann nicht mehr richtig mitarbeiten. Das lernt man schon in den Schwangerschaftskursen.

Und ja, mein Baby ist ein äußerst "wertvoller Fötus". Es ist erstaunlich dass du immer von "Fötus" sprichst und nie von "meinem Baby", diesen Ausdruck habe ich noch von keiner Mutter gehört die ein Baby zur Welt gebracht hat.

Meine Umwelt ist mir auch sch.....egal wenn ich schmerzen habe, nur gegenüber meinen Kindern, bzw. vor allen Dingen bei kleinen Kindern kann ich mich schon zusammennehmen.

Es ist doch nur zu verständlich dass kleine Kinder, egal ob geboren oder ungeboren, verstört reagieren wenn sie die eigene Mama vor Schmerzen brüllen hören. Sie werden das auch so schnell nicht vergessen.

Dass eine schreiende Mutter für das Ungeborene belastend ist ist nicht verachtend und der Ausspruch stammt auch nicht von mir. Wieso werden Schwangeren leise Musik, klassische Musik, Streichel der Bauches etc.von Ärzten und Hebammen empfohlen wenn es für das Baby so egal ist was und in welcher Lautstärke es beschallt wird?

Beobachte doch mal während einer Geburt den Herzschlag des Ungeborenen. Wenn die Mutter entspannt ist und mitarbeitet etc. ist der Herzschlag des Babys auch ruhig.

Wenn die Mutter brüllt und sich windet etc. geht auch der Herzschlag des Babys rasant in die Höhe. Aber auch das stammt nicht von mir sondern von unzähligen Erfahrungen, Untersuchungen von Ärzten, Hebammen usw.

Ich habe auch heute noch ungeheueren Spaß am Sex (auch wenn ich seit 10 Jahren im Wechsel bin und keine Kinder mehr bekommen kann), wie schon erwähnt mit einwandfreiem Beckenboden, ich habe so gut wie keine Schwangerschaftsstreifen, keine Dellen und trotz meiner 51 Jahre trage ich immer noch Kleidergröße 36.

Ein Kind macht weder die Figur noch das Sexleben etc. kaputt, das ist immer eine Frage der Disziplin wie ich mich nach der Entbindung verhalte.

Ich habe während des Geschlechtsverkehrs auch nicht an die Schmerzen gedacht, das ist ja wohl klar, aber als Frau lernt man schon während der Pupertät wenn nicht sogar früher dass eine Entbindung schmerzhaft ist.

Ich habe bisher noch nie eine Frau getroffen die nach dem ersten Kind keines mehr bekommen möchte weil die Schmerzen so schlimm waren und mit 6 Kindern lernt man viele andere Mütter kennen.

Ich hatte eine Nierenkolik, Zähne gezogen ohne Betäubung , 4 Knochenbrüche, Bandscheinbenvorfall und noch so einiges aber diese Schmerzen waren tausendmal schlimmer als die Geburten.

Zugegebenermaßen wird die Geburt von Kind zu Kind einfacher, es geht schneller und die Wehen sind besser zu ertragen. Wobei es immer darauf ankommt WO man die Wehen spürt. Die Wehen im Rücken sind sehr viel schmerzhafter als die Wehen im Bauch.

Ich weiß nicht was du alles rausliest aus meinen Postings. Ich habe nie geschrieben dass ich die Schmerzen nach der Geburt gemocht habe und den Schambeinbruch als wundervolles Geschenk angesehen habe. Das ist doch Blödsinn.

Ich sage nur dass ich bei Zahnschmerzen nicht weiß wofür ich die Schmerzen ausgehalten habe, aber während den Wehen weiß ich dass es in absehbarer Zeit vorbei ist und ich ein wundervolles Baby in den Armen halten kann und dafür haben sich ein paar STunden Schmerzen gelohnt.

Dass der Arzt nicht ohne meine Zustimmung schneiden darf ich mir schon klar. Ich wurde ja auch gefragt und bevor ich reiße soll er doch lieber schneiden, er hat mir immer zugesichert dass ich nichts spüren werde weil er eben den Höhepunkt einer Wehe dazu nutzt.

Und an meinem Stöhnen hat er sehr wohl gemerkt wann der Höhepunkt erreicht war und ich habe nichts gemerkt. Ich bin eigentlich ein sehr wehleidiger Mensch und kann Schmerzen nicht sehr gut aushalten, aber wenn es um das eigene Kind geht kann eine Mutter vieles. Und auch da bin ich nicht die einzige.

Wenn ich deine letzten zwei Absätze durchlese komme ich zu der Auffassung dass dir dein eigener Köper., dein Sexualleben, dein perfektes Aussehen sehr viel wert sind. Wertvoller bzw. wichtiger als ein Kind.

Das akzeptiere ich ja, jeder muss das für sich selbst entscheiden nur ist Schwanger keine Krankheit sondern das Natürlichste der Welt und so sollte man eine Frau auch behandeln. Aber es gibt Dinge die während einer Schwangerschaft nicht gut sind. Reiten z.B. aber da ich mich mit diesem Sport nicht auskenne kann ich mir darüber auch kein Urteil erlauben.

Ich habe jedenfalls bei jeder Schwangerschaft sofort mit dem Rauchen aufgehört, keine Medikamente mehr eingenommen und auf mein geliebtes abendliches Weißbier verzichtet. Es hat mir und meinem Kind gutgetan. Leider war ich so blöd nach jeder SChwangerschaft bzw. nach jedem Abstillen wieder mit dem Rauchen anzufangen.

Ich gebe mich nicht für meinen Nachwuchs auf, ganz im Gegenteil, durch meine Kinder habe ich Sportarten entdeckt auf die ich alleine nicht gekommen wäre, ich bin mit ihnen durch die Discos gezogen, wir haben alle zusammen Wanderungen unternommen, haben zusammen Tanzkurse besucht (die Mädels eher als die Jungs) usw.

Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl "Zuchtvieh" zu sein, ganz im Gegenteil. Die liebevolle Zuwendung meines Mannes, die tolle Untersützung meines Arztes und der Hebammen, die hilfreiche Untersützung von den kleinen,größeren Kindern während der SChwangerschaft usw. haben mir das Gefühl gegeben geliebt und geachtet zu werden.

Mein Sexualleben ist mir sehr viel wert aber meine Kinder stehen an erster Stelle, auch jetzt noch wenn sie erwachsenen sind und schon eigene Kinder haben (sie haben alle übrigens auf natürlichem Weg entbunden und kein Trauma davongetragen, denn die nächsten sind schon in Planung).

Ich war nie eine Übermutter aber eine Mutter der die Gesundheit und das Gedeihen ihrer Kinder immer an erster Stelle stand und steht.

Du hast völlig Recht, es zählt das eigene Glück, und ich bin glücklich weil meine Kinder und mein Mann es auch sind und dass es meiner Familie so gut geht ist mein größtes Glück

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30. Oktober 2010 um 0:44


Ich bin auch ganz dieser Meinung!

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31. Oktober 2010 um 22:18

Ich mag dich...
denn du schreibst die Dinge so wie sie sind und genauso ist es auch richtig und ich bin genauso wie du auch der Meinung, das man besser ohne ein vaginales Geburtserlebnis leben kann, als ohne ein erfülltest Sexleben! Ist ja bitte eh klar. Jeder der vernünftig darüber nachdenkt wird genau zu dem selben Schluss kommen!!!!

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2. November 2010 um 0:03

Guten Abend
Ich muss dir Recht geben !

Ich selber kann von mir sagen, ich bin sehr jung Mutter geworden. Obwohl sowohl mein Freund, als auch meine Familie zu jeder Zeit hinter mir standen, fiel mir die SS zu Beginn nicht sehr einfach.
Meine Tochter (heute 4 Wochen) war nicht geplant. Natürlich wollte ich irgendwann einmal Mutti werden, jedoch noch nicht jetzt.
Trotz meines Alters kam für mich zu keiner Zeit ein Abbruch etc. in Frage. Seit der ersten Minute liebte ich mein Kind !
Die Medien machen es heutzutage möglich, sich über die unterschiedlichsten Dinge zu informieren. So auch, habe ich einige Erlebnisbereichte von frischen Müttern gelesen.

Aber ich habe dieses Thema "Entbindung" dann für ein sehr persönliches und individuelles gehalten. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden. Ich z.B. muss sagen, war auch immer eine Mimose in Sachen Spritzen, Zahnarzt usw.
Jedoch kam für mich nie ein Wunschkaiserschnitt oder ähnliches in Frage - wenn es nicht UNBEDINGT notwenig gewesen wäre.

Nach der Geburt meiner Tochter kann ich sagen : Es war ein wunderschönes Erlebnis. Insgesamt lag ich ca. 5 Stunden in den Wehen & sie waren auszuhalten.
Mein Freund flüsterte mir immer und immer wieder ins Ohr "Mit jeder Wehe sind wir der kleinen Maus näher" und dieser Satz machte mich stark.
Sicher hatte ich hin und wieder mal einen "Brüller" von mir gegeben, aber ich denke das ist normal.

Doch eines stand für mich fest : Eine normale Entbindung !

Wenn die Schmerzen denn wirklich soooo sehr schlimm wären wie manche es beschreiben, dass würde keine Frau ein zweites, drittes oder viertes Kind bekommen !

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2. November 2010 um 17:11
In Antwort auf jean_12319023

Guten Abend
Ich muss dir Recht geben !

Ich selber kann von mir sagen, ich bin sehr jung Mutter geworden. Obwohl sowohl mein Freund, als auch meine Familie zu jeder Zeit hinter mir standen, fiel mir die SS zu Beginn nicht sehr einfach.
Meine Tochter (heute 4 Wochen) war nicht geplant. Natürlich wollte ich irgendwann einmal Mutti werden, jedoch noch nicht jetzt.
Trotz meines Alters kam für mich zu keiner Zeit ein Abbruch etc. in Frage. Seit der ersten Minute liebte ich mein Kind !
Die Medien machen es heutzutage möglich, sich über die unterschiedlichsten Dinge zu informieren. So auch, habe ich einige Erlebnisbereichte von frischen Müttern gelesen.

Aber ich habe dieses Thema "Entbindung" dann für ein sehr persönliches und individuelles gehalten. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden. Ich z.B. muss sagen, war auch immer eine Mimose in Sachen Spritzen, Zahnarzt usw.
Jedoch kam für mich nie ein Wunschkaiserschnitt oder ähnliches in Frage - wenn es nicht UNBEDINGT notwenig gewesen wäre.

Nach der Geburt meiner Tochter kann ich sagen : Es war ein wunderschönes Erlebnis. Insgesamt lag ich ca. 5 Stunden in den Wehen & sie waren auszuhalten.
Mein Freund flüsterte mir immer und immer wieder ins Ohr "Mit jeder Wehe sind wir der kleinen Maus näher" und dieser Satz machte mich stark.
Sicher hatte ich hin und wieder mal einen "Brüller" von mir gegeben, aber ich denke das ist normal.

Doch eines stand für mich fest : Eine normale Entbindung !

Wenn die Schmerzen denn wirklich soooo sehr schlimm wären wie manche es beschreiben, dass würde keine Frau ein zweites, drittes oder viertes Kind bekommen !

@Jule1004
Ich glaube es geht nicht in erster Linie um die Schmerzen, denn die sind vergänglich.

Was Geburten (zumindest für mich ohne Geburtserfahrung) zum Horror macht sind die Dinge wie Harn- u. Stuhlinkontinenz, ein schlechteres Sexualleben wegen evtl. Narben, Dammschnitt-/riss, Scheidenriss, schlechtes Nähen, unfreundliche und wenig einfühlsame Hebammen/Ärzte, unterschiedliche Hebammen während der Geburt (jede Hebamme ist anders und muss "mal ran") und so weiter.

Heute kann man sich super über alles informieren, was ein Fluch und gleichzeitig ein Segen ist. Jedoch hab ich vorher lieber Mega SChiss und bin hinterher erleichtert, dass es vielleicht doch nicht ganz so schlimm war wie vermutet, als dass ich mir eine Geburt Rosarot ausmale und regelrecht "überfallen" werde von dem Schmerz und den ganzen anderen Dingen.

Von Harn- und Stuhlinkontinez wusste ich z.B. vorher nix. War so überrascht, dass ich erst mal meinen FA danach gefragt habe, der mir das bestätigte. Irgendwie werden solche Dinge nie berichtet oder angesprochen. Ist doch blöd mit Mitte 20 oder Anfang 30 Pipi nicht mehr richtig halten zu können, oder?

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2. November 2010 um 23:16
In Antwort auf pirmin_12312140

@Jule1004
Ich glaube es geht nicht in erster Linie um die Schmerzen, denn die sind vergänglich.

Was Geburten (zumindest für mich ohne Geburtserfahrung) zum Horror macht sind die Dinge wie Harn- u. Stuhlinkontinenz, ein schlechteres Sexualleben wegen evtl. Narben, Dammschnitt-/riss, Scheidenriss, schlechtes Nähen, unfreundliche und wenig einfühlsame Hebammen/Ärzte, unterschiedliche Hebammen während der Geburt (jede Hebamme ist anders und muss "mal ran") und so weiter.

Heute kann man sich super über alles informieren, was ein Fluch und gleichzeitig ein Segen ist. Jedoch hab ich vorher lieber Mega SChiss und bin hinterher erleichtert, dass es vielleicht doch nicht ganz so schlimm war wie vermutet, als dass ich mir eine Geburt Rosarot ausmale und regelrecht "überfallen" werde von dem Schmerz und den ganzen anderen Dingen.

Von Harn- und Stuhlinkontinez wusste ich z.B. vorher nix. War so überrascht, dass ich erst mal meinen FA danach gefragt habe, der mir das bestätigte. Irgendwie werden solche Dinge nie berichtet oder angesprochen. Ist doch blöd mit Mitte 20 oder Anfang 30 Pipi nicht mehr richtig halten zu können, oder?

Weil es Tabuthema ist
Niemand informiert einen über die Gefahren der vaginalen Geburt, wei Gebärmuttersenkung mit vielleicht späterer Gebärmutterentfernung, Harninkontinenz, Stuhlinkontinenz, schlechter Beckenboden, erweiterte Scheide und dadurch weniger spüren beim Sex oder schmerzende Dammnarbe, möglicherweise auch Korrekturoperationen einer verpfuschten Dammnarbe oder eine operative Straffung des Beckenbodens. Aber wenn eine Frau sagt, sie hätte gerne einen WKS dann heisst es sofort, ja aber Gefahren.... bla bla bla. Sie werden danach starke Schmerzen haben, ja aber die Schmerzen hab ich bei einer vaginalen Geburt sogar währenddessen und danach genauso, weil eine Wunde am Damm auch extrem schmerzt. Nach dem KS könnte man eine Infektion bekommen, kann bei der Dammwunde genauso passieren, eigentlich sogar noch eher, weil ja der Harn und das Blut vom Wochenfluss auch noch dort an die Wunde kommt und man muss dann mind. 3 mal täglich Sitzbäder machen und das reinigen. Außerdem hat man dann höllische brennende Schmerzen beim pipi machen eh klar, wenn saurer Urin auf die Wund läuft. Ich habe tagelang so gut wie gar nichts getrunken, weil ich immer schon Horror vorm nächsten mal pipi machen hatte. Verwachsungen im Bauchraum, das ist das einzige das mir einfällt, das bei einer vaginalen Geburt nicht passieren kann. Früher war ein KS ein grosses Risiko und viele Frauen sind daran gestorben, weil nicht unter sterilen Bedingungen operiert wurde. Aber das war vor über 100 Jahren. Heute ist ein KS eigentlich (sofern man nicht an einen riesen Pfuscher gerät) kein Risiko mehr und jede Frau soll entscheiden was ihr lieber ist und sie für ihr Baby am besten findet. Beide Geburtsmethoden haben Risiken. Ich denke aber, das ein KS für das Kind ungefährlicher ist. Das Baby kann bei einer vaginalen Geburt stecken bleiben, die Herztöne werden schlecht, es könnte sterben.... Bei einem KS hat es danach vielleicht ein bisschen Anpassungsschwierigkeiten mit der Atmung, aber da ist das Baby ja schon da und man kann ihm wenigstens helfen.

Über Harn und stuhlinkontinenz wird nie gesprochen, weils peinlich ist. Ich habe mich mit zwei Freundinnen welche beide vaginal entbudenen haben (beide zwei Kinder) über das Thema unterhalten. Die eine meinte, wenn sie lacht oder hustet, verliert sie ein paar Tröpfchen Harn ansonsten hat sie keine Probleme damit. Die andere Freundin sagte, sie habe nachts schon ein paar Mal ins Bett gemacht. Ich habe zum Glück keine Probleme damit und nie auch nur einen Tropfen pipi verloren. Nicht mal am Tag nach der Geburt oder im Wochenbett wo die Hebamme sagte, es sei ganz normal. Ich bin sehr froh das mir das erspart geblieben ist, das ich damit nicht gut leben könnte. Wahrscheinlich liegt es daran, das meine Tochter eine Frühgeburt war und deshalb sehr klein war und sich mein Beckenboden deshalb nicht so öffnen musste und nicht so geschwächt wurde. Beim Sex habe grosse Probleme mit meiner Dammnarbe, die sehr starke Schmerzen verursacht. Aber wenn ich eine Postion gefunden habe wo beim Sex kein Druck auf die Narbe kommt...... (nichtso einfach *g*) dann muss ich sagen, das ich innen verdammt viel spüre. Viel mehr als vor der Geburt. Ausgeleiert war ich nur das erste halbe Jahr, dann wurde ich wieder so eng wie davor, habe aber auch sehr sehr viel Beckenbodentraining gemacht. Ich spüre innen sooo viel, das ich innerhalb von drei Minuten ganz tolle intensive vaginale Orgasmen habe..... Generell bin ich jetzt aber dem Sex gegenüber trotzdem negativ eingestellt, da ich ja oft Schmerzen an der Dammnarbe habe und das ist sehr deprimierend und so kommt schon mal gar keine Lust auf. Ich muss mir jetzt die Narbe operieren lassen und hoffe das es danach besser ist. .....

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2. November 2010 um 23:39
In Antwort auf jean_12319023

Guten Abend
Ich muss dir Recht geben !

Ich selber kann von mir sagen, ich bin sehr jung Mutter geworden. Obwohl sowohl mein Freund, als auch meine Familie zu jeder Zeit hinter mir standen, fiel mir die SS zu Beginn nicht sehr einfach.
Meine Tochter (heute 4 Wochen) war nicht geplant. Natürlich wollte ich irgendwann einmal Mutti werden, jedoch noch nicht jetzt.
Trotz meines Alters kam für mich zu keiner Zeit ein Abbruch etc. in Frage. Seit der ersten Minute liebte ich mein Kind !
Die Medien machen es heutzutage möglich, sich über die unterschiedlichsten Dinge zu informieren. So auch, habe ich einige Erlebnisbereichte von frischen Müttern gelesen.

Aber ich habe dieses Thema "Entbindung" dann für ein sehr persönliches und individuelles gehalten. Jede Frau hat ein anderes Schmerzempfinden. Ich z.B. muss sagen, war auch immer eine Mimose in Sachen Spritzen, Zahnarzt usw.
Jedoch kam für mich nie ein Wunschkaiserschnitt oder ähnliches in Frage - wenn es nicht UNBEDINGT notwenig gewesen wäre.

Nach der Geburt meiner Tochter kann ich sagen : Es war ein wunderschönes Erlebnis. Insgesamt lag ich ca. 5 Stunden in den Wehen & sie waren auszuhalten.
Mein Freund flüsterte mir immer und immer wieder ins Ohr "Mit jeder Wehe sind wir der kleinen Maus näher" und dieser Satz machte mich stark.
Sicher hatte ich hin und wieder mal einen "Brüller" von mir gegeben, aber ich denke das ist normal.

Doch eines stand für mich fest : Eine normale Entbindung !

Wenn die Schmerzen denn wirklich soooo sehr schlimm wären wie manche es beschreiben, dass würde keine Frau ein zweites, drittes oder viertes Kind bekommen !

Also jede Geburt ist anders.....
Jede geburt verläuft anders. Eine Freundin von mir hat zwei Kinder geboren. Nach dem ersten sagte sie es tat schon extrem weh, aber sie möchte noch ein Kind (kleiner Dammriss, guter Geburtsverlauf). Bei der Geburt ihres zweiten Kindes gab es ziemliche Komplikationen. Das Kind wog über 4 Kilo und hatte extrem breite Schultern und passte nicht richtig durchs Becken. Seine Herztöne wurden schlecht, sie verlor extrem viel Blut. Nach der Geburt, welche sie als blanken Horror bezeichnet, wurde ihr das Kind sofort weggenommen, noch ohne das sie es ansehen konnte. Er musste sofort zum Kinderarzt, weil das Herz unregelmäßig schlug. Meine Freundin brauchte eine Bluttransfusion und lag mal eine Woche im Bett. Ihr Kind musste auf die Kinderintensivstation weil die den unregelmäßigen Herzschlag überwachen wollten und so hatte sie ihr Baby gar nicht bei sich und konnte ihn nur dort besuchen, aber nur kurz, weil es ihr so schlecht ging. Sie erlitt einen Dammriss 3. Grades bis zum Popo und hat auch jetzt 2 Jahre nach der Geburt immer noch Schmerzen beim Sex. Sie sagt, wenn die erste Geburt auch so verlaufen wäre, hätte sie kein Kind mehr gewollt und ihr Mann musste sich danach sofort eine Vasektomie machen lassen, da sie aus Angst schwanger werden zu können, den Sex mit ihm verweigert hatte. Also zwei Geburten bei der gleichen Frau und doch so unterschiedlich. Eine schöne komplikationslose erste Geburt und eine zweite Geburt die für sie der blanke Horror war.

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4. November 2010 um 0:29


Guter Beitrag von dir wie immer! Also wahnsinn, hätte ich gewusst das 80 Prozent der Frauen nach einer vaginalen geburt ein jahr danach immer noch an inkontinenz leiden, hätte ich einen WKS machen lassen *haha* wollte ich ja sowieso. Schockierend diese Zahlen. Unglaublich warum sagt einem das denn niemand? gott, bin ich froh, das ich damit trotz Geburt nie ein Problme habe! Da gehöre ich wohl zu den 20 Prozent. Harninkontinenz ist ja echt eine riesen Beeinträchtigung der Lebensqualität und wäre für mich keinen einzigen Tag akzeptabel. Nunja, dafür bin ich mit meiner Dammnarbe gestraft genug

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4. November 2010 um 23:11

Das stimmt!
Meiner Meinung nach müssten die alle Frauen aufklären über KS und vaginale Geburt, damit sich die Frau dann entscheiden kann, was sie für sie und ihr Baby am besten findet. Wer mir was gesagt hat, weiß ich nicht, da ich als Krankenschwester das alles eigentlich eh wusste. Nur das es 80 Prozent sind, das wusste ich nicht. Aber diese normale Gefahren und Beschwerden hab ich ja schon in der Ausbildung gelernt: Sauerstoffmangel bei der Geburt fürs Baby, Baby kann stecken bleiben, Baby kann die Schulter (sogar das genick) geborochen werden, Baby kann Nabelschnur um den Hals haben. Mutter danach häufig Harninkontinenz, selten Stuhlinkontinenz, meistens Dammriss oder Dammschnitt kann zu Problemen und beschwerden führen, Gebärmuttersenkung häufiger nach vaginaler Geburt..... so wird es gelehrt. Aber wie häufig das vorkommt oder Prozentzahlen, das hat niemand je erwähnt. Wi

Ich weiss nur das die Hebamm im Geburtsvorbereitungskurz einmal erwähnte, das man mit einer Dammnarbe danach probleme beim Sex haben kann und diese dann mit Narbencremes und Dammölen massieren soll, damit sie weicher wird und dann schmerzt sie auch weniger. Ansonsten wurde im Geburtsvorbereitungskurz nie irgendwas von Beschwerden oder Gefahren erwähnt..... nach dem Thema wir wollen doch den Schwangeren hier nicht unnötig Angst machen! Ich finde das FALSCH! Denn es ist kein Angst machen, sondern ein aufklären, damit sie wissen was auf sie zukommt und danach nicht am Boden zerstört sind oder wenn sie diese Risiken nicht einzugehen bereit sind, dann lieber die Risiken eines Kaiserschnittes eingehen möchten. Da mir das alles vollkommen klar war, wollte ich ja unbedingt einen KS haben! Eine Bekannte erzählte mir jetzt aber auch unter Tränen, das sie seit ihrem KS vor einigen Jahren Schmerzen im bauch und beim Sex hat, weil sie Verwachsungen im Bauch hat und der Arzt sagte, da kann man nichts machen. KS hat eben auch Risiken! Trotzdem finde ich es nur fair über beide Geburtsmöglichkeiten aufzuklären, damit jede Frau für sich entscheiden kann!!!

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8. November 2010 um 23:35
In Antwort auf eden_12872044

Jede Geburt ist wie jede Schwangerschaft anders.....
ich für meinen Teil finde es aber auch nicht richtig im Grunde zu beschreiben das die Schmerzen insoweit ok und schön sind weil Sie mir mein Kind näher bringen.
Ich hatte eine relativ gute Schwangerschaft, das einzig lästige Problem, Hämoroiden...das war furchtbar schmerzhaft zum Schluss.
Aber die Geburt war auch bei mir mit den schlimmsten Schmerzen in meinem Leben und Todesangst verbunden. Ich habe mein Kind dafür gehasst, denn so extrem schlimm hatte ich es mir dann doch nicht vorgestellt.
Ich werde genau aus diesem Grund auch kein zweites Kind bekommen....denn ich möchte diese Hölle nicht ein zweites Mal surchleben müssen.
Viele Frauen die einen Kaiserschnitt bekommen oder auch auf Wunsch wissen oft nicht einmal wie sich eine so schmerzhafte Wehe anfühlt, geschweige denn wie es weh tut wenn das Kind durch den Geburtskanal kommt.
Ich kann jetzt wo ich selber Mutter bin, die vielen Frauen die viele viele Kinder bekommen gar nicht verstehen.

Ich schenke keinem Kind das Leben wenn ich dabei lieber selbst sterben würde als das auszuhalten !!!

Schöner, ehrlicher Beitrag
Ja ich sehe das genauso wie du! Ich liebe meine Tochter über alles, trotzdem möchte ich nie wieder solche Qualen ertragen müssen!

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8. November 2010 um 23:47

Ich empfinde es schon als großes Glück zu wissen das ich Kinder bekommen kann!
Aber diese dann bitte nur noch mit WKS!!!!!
Ich war gerne schwanger, ich hatte gerne ein süsses duftendes Neugeborenes, ich liebe meine Tochter sehr und bin glücklich mit ihr. Aber ich möchte nie nie wieder ein Baby durch meine Scheide durchpressen müssen. Und für meinen Geschmack bin ich zu fruchtbar. Mir wäre lieber, ich würde nicht sofort und trotz Verhütung schwanger werden, das ist auch beunruhigend. Und auch wenn die Geburt nur wenige Stunden dauert wie du schreibst (ich hatte allerdings 3 Tage und 4 Nächte lang Wehen, bei den meisten wird es aber nur einige Stunden dauern) ist halt das Problem, das man dadurch medizinische Probleme bekommen kann. wie zb Gebärmuttersenkung, Harninkontinenz, schmerzhafte Verwachsungen, schmerzhafte Narben (in meinem fall sogar einen Tumor unter der Narbe, weil die so ausgeartet ist), schmerzen im Bauch nach KS. Da bin ich der Meinung wenn ich diese Risiken eingehen muss, dann lieber so wenig Kinder wie nötig! Nämlich genau eines. Dann ist mein Kinderwunsch erfüllt weil ich hab ja ein Kind und natürlich wenn ich nochmals ungeplant schwanger werden sollte, dann soll es halt so sein... aber absichtlich? OH Gott, nie im Leben könnte ich mich absichtlich schwängern lassen, jetzt wo ich weiß wie sich eine Geburt anfühlt. Ich bin durch die Hölle gegangen, hatte Todesängste, keine Schmerzmedikamente, heute nach 17 Monaten täglich immer noch Schmerzen an meiner Dammnarbe und Alpträume von der Geburt. Einmal hab ich geträumt ich bin schwanger... es war für mich ein Alptraum, weil ich nur Panik vor der geburt hatte. Also für mich würde auf alle Fälle nur noch ein WKS in Frage kommen. Natürlich kann man danach auch Schmerzen oder Komplikationen haben, aber immerhin bekomme ich Schmerzmedikamente und muss kein Kind mehr durch meine Scheide durchpressen. Mir tat das so extrem weh dieser Schmerz unten in der Scheid und wie dann alles gerissen ist hab ich auch genau gespürt... Nein NIE NIE NIE wieder!!!!

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9. November 2010 um 20:40


Jetzt muss ich auch mal was sagen, Ich verfolge den ganzen Dialog schon länger und muss einfach noch mal was loswerden zum Thema Beckenboden.
Die wenigsten Frauen (und eben auch Hebammen und Rückbildungs-Trainerinnen) wissen, was und wo der Beckenboden ist. Man kennt die "Pipi-Anhalten"- oder "Was-reinsaugen"-Übungen. Ha, nix da. Ich verwette meinen Allerwertesten, dass Frauen, die echt Probleme mit Inkontinenz und dem ganzen Zeugs haben, mit der Cantienica-Methode (www.cantienica.com, Forum mit sehr mutmachenden Leidens-und Erfolgsgeschichten) sehr schnell geheilt werden können. Ich habe das Cantienica Training schon in der Schwangerschaft und natürlich nach meinen 2 Geburten gemacht und bin hellauf begeistert.
Ich finde es einfach tragisch, dass die wenigsten Frauen wissen, wo der Beckenboden ist, was für eine Kraft drinsteckt und dass sie somit mit Beschwerden leben, die nicht sein müssen.

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10. November 2010 um 0:27

Genau meine Meinung
Du hast genau auch das geschrieben, was ich mir dazu denke! Kein Kind der Welt ist es wert, das man dadurch lebenslang an körperlichen Schäden hat oder gar Schmerzen erleiden muss, weil ich muss den Rest meines Lebens dann damit versuchen zu leben und bin dann vielleicht totunglücklich! Und am besten finde ich das du geschrieben hast, das es das Kind nicht interessiert das Mama in die Hose gemacht hat oder das man beim Sex wenn man Schmerzen hat ja denken kann, dafür lächelt mein Kind mich immer so verliebt an??? Ja schon, aber trotzdem ist es wichtig für einen menschen ein schmerzfreies und erfülltest Leben und Sexualleben zu führen. Ansonsten ist man einfach unglücklich!!

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11. November 2010 um 18:16

Na und
Also auch wenn in den 80 Prozent die "leichte" Inkontinenz also sogenannte Tröpfcheninkontinenz drinnen ist, so ist dies auch eine Form der Inkontinenz und eine riesige Einschränkung der Lebensqualität. Ich würde sehr darunter leiden, wenn ich einfach Harn lasse ohne das ich das möchte, selbst wenn es nur einige Tropfen sind. Ich würde damit keinen einzigen Tag leben wollen und schon der Gedanke daran macht mir ehrlich gesagt Angs. Was ist wenn man mit einem Mann im Bett ist, man amüsiert sich, der sagt etwas lustiges, ich muss lachen und plötzlich läuft mir Harn am Bein hinunter? Nein, schrecklich. Das ist eine riesen Beeinträchtigung der Lebensqualität und nicht "nur" Tröpcheninkontinenz. Diese Frauen leiden sehr darunter.

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17. November 2010 um 19:39


Also enger bin ich nicht. Erst war ich weiter, dann nach viel Beckenbodentraining, jetzt wieder genauso eng wie früher. Aber wie du spüre ich beim Sex mehr und die Orgasmen innen sind viel besser und intensiver. Das hatte ich vor der geburt nicht sooo intensiv Die Hebamme sagte das schon im Geburtsvorbereitungskurs, das Frauen danach beim Sex innen mehr spüren, ich hielt es damals für so eine art leeres Versprechen um den Frauen die Geburt schmackhafter zu machen Aber bei mir stimmt das auf jeden Fall. Trotzdem fand ich den Sex insgesamt davor schöner, weil ich jetzt eine Dammnarbe habe, dir mir Schmerzen bereitet, auch wenn ich innen mehr fühle, so hab ich dann halt am Damm trotzdem die Schmerzen!

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17. November 2010 um 19:49

Das tut mir sehr leid!
Aber warum machen die jetzt noch nicht die OP? Das ist doch eine Frechheit es kann doch nicht sein, das du jetzt mal 20 Jahre mit Inkontinenz leben musst, nur weil normal die op erst bei 50 oder 60 jährigen durchgeführt wird. Das kann es ja nicht sein. Gib dich bitte nicht damit zufrieden. Geh mal zu einem anderen Frauenarzt, vielleicht sagt der ja etwas anderes. Gerade wenn man noch jung ist, so beeinflusst es ja die Lebensqualität stark. Wenn man alt ist, dann ist das nicht mehr ganz sooo schlimm. Die meisten alten Menschen sind inkontinent. Und ich habe bei uns im KH noch nie erlebt, das eine alte Frau wegen Inkontinenz operiert wurde. Die bekommen Einlagen und das wars. Aber gerade bei einer jungen Frau ist das doch schimm. Die Op die du bräuchtest ist eine Beckenbodenplastik (nehme ich an, weil du hast sonst nichts näheres geschrieben). Schau mal den Link: www.sensualmedics.com! Das sind Intimchirurgen und die führen auch diese Beckenbodenplastik durch. Nur musst du die dann bezahlen. Ich würd auf jeden Fall noch zu einem anderen Arzt gehen und für die OP kämpfen und wenn es die Kasse nicht bezahlen sollte, versuch dir das Geld zusammen zu sparen und lass das machen, weil nach der Op wirst du dann keine Probleme mehr haben und es ist ja nicht notwenidig damit leben zu müssen, wenn man mit einer OP was machen kann! Ich hoffe sehr das dir geholfen wird, gib nicht auf und lass dich nicht abspeisen. Ich hab mit meiner Dammnarbe auch viel mitgemacht. Und war bei vielen Ärzten am Anfang hiess es da kann man nichts machen, das ist eben so. Erst der 4. Arzt meinte jetzt, das müsste operiert werden und das er mir helfen kann. Also nicht aufgeben!

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18. November 2010 um 0:07

Das kligt ja schlimm!
Ohje das ist ja echt schlimm bei dir, wenn du es nicht mal merkst oder beeinflussen kannst. Das glaube ich, das dich das psychisch fertig macht. Und du bist ja auch noch jung. Bekommst du jetzt auch öfter Harnwegsinfektionen? Du musst aufpassen, denn wenn die Blase nicht vollständig entleert werden kann, so bleiben immer Bakterien drinnen und das kann dann zu Harnwegsinfektionen führen. Ich weiss nich was bei mir nicht stimmt, ich habe zwar kein Problem den Harn zu halten, aber seit der Geburt habe ich ständig Harnwegsinfektionen, kaum ist die eine weg, kommt die nächste und das hatte ich vor der Gebur in meinem ganzen Leben noch nicht. Ich kann dir nur raten, geh zu einem zweiten und dritten Arzt, denn ich habe die Erfahrung gemacht, 3 Ärzte, 3 Meinungen. Und du verlierst ja nichts ausser ein wenig Zeit vielleicht. Ich hoffe sehr das man dir mit einer OP JETZT schon helfen kann, damit deine Lebensqualität wieder verbessert werden kann und es dir psychisch auch wieder gut geht. Alles Liebe!

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18. November 2010 um 19:00

Das macht sinn!
Hört sich sehr logisch an. Bin so enttäuscht, weil Harnwegsinfekt soo oft, schmerzt und brennt in der Harnröhre und darunter schmerzt die dammnarbe. Fühl mich als wäre das da unten eine einzige Baustellt Immer tut was weh. Mein Scheideneingang steht nicht weit offen, aber so fest geschlosen wie davor ist er natürlich nicht mehr. Außerdem hatte ich bis vor der Geburt noch mein Jungfernhäutchen und jetzt eben nicht mehr und da können dann natürlich die ganzen Bakterien und Keime schön reinwandern. Da hast du recht. Das hab ich nicht bedacht, mir war nur klar, das es etwas mit der Geburt zu tun haben muss, weil ich es eben früher nie hatte und jetzt ständig. Oh Mann ein Kaiserschnitt wäre schon was schönes gewesen

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18. November 2010 um 22:20

Hallo
Also ich bereue die Geburt schon, da ich einfach dadurch so Probleme und Schmerzen habe. Spätestens beim nächsten Sex denke ich dann wieder... oh Mann hat das unbedingt sein müssen, das da unten das Baby raus musste und ich deshalb so blöd gerissen bin. Hätte ich keine Probleme oder Schmerzen würd ich es nicht bereuen, aber so denke ich mir halt immer wegen der Geburt hab ich die Schmerzen, hätt ich einen KS bekommen hätt ich keine Schmerzen am Damm oder Harnwegsinfektionen ständig. Du musst aber wissen, das ich unbedingt einen WKS machen lassen wollte, doch als ich ins KH kam, war mein Muttermund vollständig eröffnet und es hieß ich müsse jetzt vaginal gebären, weil es für einen KS zu spät sei. Deshalb tue ich mir auch soo schwer das so zu akzeptieren, weil ich es ja so gar nicht haben wollte. Und genau deshalb bin ich auch der Meinung, das jede Frau so gebären soll wie sie möchte. Egal ob vaginal oder WKS beides muss akzeptiert werden. Es ist ihr Körper und ihr Baby und sie entscheidet so oder so. Und ich bin auch der Meinung, das sie unbedingt auch über die Risiken und Folgeschäden einer vaginalen Geburt aufklären müssen. So wird über KS aufgeklärt, dann denken alle Frauen ach wie schlimm... ich gebäre lieber vaginal, weil sie einfach nicht wissen, welche Schäden dadruch entstehen können. Wüssten sie es könnten sie zumindestens neutral entscheiden, womit ihnen wohler ist. Aber so werden sie ja beeinflusst, weil es heisst KS ist ja soo schlimm und gefährlich und vaginale geburt das beste, weil es natürlich ist. Und für das Kind ist ein KS ja sooo schlimm, weil es plötzlich herausgerissen wird. Ich bin überzeugt davon, das meine Kleine dankbar gewesen wäre, wenn es ihr erspart geblieben wäre 2 Stunden lang festzustecken und vom Arzt gegen mein Schambein gequetscht zu werden, bis sie eine Gehirnerschütterung und mehrere Verstauchungen in der Wirbelsäule hatte. Die war sooo fertig danach und auch schon leicht blau. Es kommt halt auch immer auf den Verlauf der Geburt an, aber das kann man nun mal vorher nicht wissen genausowenig wie welche Folgeschäden man dann davon trägt oder auch nicht. Man muss sich einfach über beide Methoden informieren und dann entscheiden. Die Hebammen sind alle total gegen Kaiserschnitt, als wäre das ein Todesurteil für Mutter und Kind. Das finde ich nicht richtig. Der Scherz mit Tena Lady war echt gut! Du bist witzig! Ja wer weiss, theoretisch ja möglich, man erhält ja auch oft im KH schon Probepackungen. Ich denke, das ein KS einfach mehr Aufwand ist und die wollen halt möglichst wenig arbeit haben.

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9. Dezember 2010 um 11:17

Mein Geburtserlebnis
Hallo ihr Lieben,
also ich bin der Meinung es ist gut sein Geburtserlebnis niederzuschreiben weil es einfach auch eine Möglichkeit ist, dies zu verarbeiten. Horrorgeschichten hin oder her, sie sollen keine Angst machen sondern die Realität zeigen.
Ich wollte gerne eine Wassergeburt. Hab Geburtsvorbereitung gemacht, mich darüber informiert und fand es für mich die beste Alternative. Am ET hatte ich jedoch noch keine Wehen, der Muttermund war noch zu, meine Kleine lag mit dem Köpfchen noch immner weit oben. Ich hatte an diesem Tag Termin im KH zur Untersuchung. Der Arzt eröffnete mir dann dass die Geburt sofort am nächsten Morgen eingeleitet werden muss, da ich nur noch ein Drittel Fruchtwasser hatte und das für mein Baby gefährlich werden konnte. Er hatte mich gefragt wie ich entbinden wollte und ich sagte ihm, dass ich sie normal im Wasser bekommen wollte. Daraufhin meinte er es könne eine sehr lange und beschwerliche Geburt werden da sich eben bei mir nichts getan hätte. Zuhause hing ich dann meinen Gedanken nach, denn der ET wurde im 5. Monat nochmal um eine Woche nach hinten verschoben (macht man normal nur bis zum 3. Monat), meine Mutter und Tanten sind alle was Fehlgeburten betrifft sehr belastet, meine eine Tante sogar mit einer Totgeburt im 9. Monat. Ich hatte sehr viel Angst um meine Kleine und habe mich mit meinem Mann dann für einen Kaiserschnitt entschieden, da die Fruchtwassermenge mir doch sehr zu schaffen gemacht hat. Am nächsten Tag ging ich also ins KH und erklärte der Diensthabenden Ärztin meine Ängste und meinen Entschluss. Sie meinte dann nur sie würde keine medizinische Relevanz für einen KS sehen, ich solle bedenken man mache hier am Wochenende keinen KS weil nur ein OP-Team da wäre, ich solle mir keine Sorgen machen, mit den Fehlgeburten und der Totgeburt würde sie nicht auf mich schließen außerdem könne es sein ich hätte auch schon Fehlgeburten gehabt ohne dass ich es gemerkt habe usw. Ich saß total verzweifelt und auch sauer über diese Aussagen im Kreißsaal und fühlte mich nicht ernst genommen. Und das bei meinem ersten Kind, bei einem Erlebnis auf das man sich so lange versucht vorzubereiten... Ich habe mich schlussendlich durchgesetzt und habe einen OP-Termin um 15 Uhr bekommen. Die betreuende Hebamme machte mich OP fertig, sah mein durchaus großes Tattoo an der Wade und meinte " wer sich so tattoowieren lassen kann der kann doch auch ein Kind zur Welt bringen"
Ich hab ihr dann nur gesagt, dass es nicht ums wollen geht sondern ich mich seit 9 monaten auf eine Wassergeburt vorbereite und jetzt OP fertig hier liege und sie sich da mal Gedanken drum machen soll bevor sich mich hinstellt als würde ich mein Baby nicht auf die Welt bringen wollen.
Den Katether hab ich auch vorher reinbekommen was sehr komisch ist denn meistens bekommt man den erst wenn man schon betäubt ist.
Naja ich wurde dann in den OP gebracht, bekam meine Spinalanästhesie und habe mit meinem Mann ein sehr emotionales Gespräch geführt bis unser kleiner Sonnenschein sich dann zum ersten Mal mit Protest und Gebrüll gemeldet hat... Das war ein wunderschöner Moment und ich konnte meine Tränen natürlich nicht mehr zurückhalten....
Als die Ärztin mir dann gratuliert hat, wieder oben im Kreißsaal, meinte sie dann nur es sei gut gewesen einen KS zu machen da die Nabelschnur einmal um den Hals und um den Arm gewickelt war, so dass es früher oder später doch auf einen KS hinausgelaufen wäre...
Ich bin jetzt im nachhinein so froh dass ich einen KS machen hab lassen und meine Maus gesund und Munter wächst und gedeiht.

Das war mein Geburtserlebnis, das nicht so toll war aber auch zeigt dass man auf seine innere Stimme hören sollte, denn als Mama macht man das richtige.
Liebe Grüße

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10. Dezember 2010 um 10:50

Stop
Also ich muss sagen es ist jeder Frau selbst überlassen wie sie gebärt. Ich finde ihr solltet die einzelnen Entscheidungen akzeptieren und die Frauen nicht dafür runtermachen. Ihr könnt ja gern eure Meinung dazu äußern dazu ist ein Forum ja da, aber werdet um Gottes Willen nicht persönlich.
Jede Frau empfindet das anders.
Ich hatte selbst einen Kaiserschnitt warum weshalb könnt ihr durchlesen wenn ihr im Forum "mein Geburtserlebnis" sucht, und ich fande die Tage danach Horror.
Ich konnte erst 2 Tage danach aufstehen, ich hatte höllenschmerzen an der Naht. Das schlimmste überhaupt: ich konnte mein KInd nicht versorgen, weder wickeln noch herumtragen noch selbst aus dem Bettchen holen. Das war richtig schlimm für mich. Vom Milcheinschuss gar nicht zu sprechen, der kam erst 5 Tage später.
Also die Aussage "ein Kind wäre mir das alle nicht wert" finde ich sehr, sehr gewagt und ziemlich übel. Denn wenn das so ist, dann überleg dir gefälligst vorher ob du ein Kind bekommst oder nicht. Selbst bei einem WKS kann es dazu kommen dass du normal entbinden MUSST aus welchen Gründen auch immer. Also willst du dann deinem Kind die Schuld dafür geben dass es mit deinem SExualleben oder sonstigem nicht mehr stimm? Verhüte anständig dann passiert das nicht und kein Kind muss drunter leiden.
Also hätte ich normal entbunden, was ich ursprünglich auch wollte, hätte ich es wahrscheinlich auch nicht wirklich als schön empfunden. Beides hat seine Vor- und Nachteile und jede Frau muss diese Entscheidung für sich treffen.
Ich finde es gut dass es heutzutage die Option auf einen WKS gibt, auf jeden Fall,, Denn eine Geburt will nicht nur körperlich zu schaffen sein sondern auch psychisch und auch da, sieh an, tickt jede Frau anders.

Ich wünsche euch auf jeden Fall, egal wie ihr entbunden habt, viel Zeit, Spass, Freude mit euren Zwergen, Genießt die Zeit mit Ihnen.
Liebe Grüße

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7. Januar 2011 um 13:19


Zur ersten Geburt: Ich habe Wehen ab dem 4. Monat gehabt aber nur sehr leicht... Et war der 16.07.2006
am 06.07.06 habe ich dann starke Wehen bekommen.
(Bin ins KH gefahren)
Der Bauch wurde von Wehe zu Wehe härter und das ziehen ging bis in den Rücken. Ich habe dann eine *scheiß-egal* Tablette bekommen, so das ich etwas schlafen konnte. Wehen ging nicht weg, habe mich aber erleichter gefühlt (als ob man zu viel getrunken hätte) dann war ich noch spazieren (so gegen 21:00h) als ich ins Zimmer kam und mich ins Bett setzte platze die Fruchtblase. Ich dachte ich habe mich eingepinkelt und angefange zu weinen (damals war ich noch 16 Jahre alt und keine Ahnung von der geburt)
Dann gings auch schon in Kreissaal... die Wehen wurden immer stärker, ein Druck nach unten. Was aber das kind war. (eine Gefühlt als ob man den Darm leeren müsste)
Dann kamen die Presswehen 3-5 Stück und dann hatte ich den Kleinen Mann auch schon auf dem Arm
Die Nachgeburt tat überhaupt nicht weh, kaum mitbekommen..

bei meiner Tochter war es ähnlich nur das die Wehen mit Wehenmittel (per Tropf) ausgelöst wurden, da ich Anämie hatte und eventuell gestorben wäre. (38+2 SSW)

Alles gute für Dich und dein Kleines
Lass es dir gut gehen und genieß die Zeit wo du noch schlafen kannst

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23. Juni 2012 um 19:36

Ganz deiner meinung!!
ich verstehe die frauen auch nicht die von anfang an einen wks wollen, finde das richtig lächerlich! ich habe vor 4monaten meine tochter zur welt gebracht, leider per ks! ich habe mir nichts mehr als eine nat geburt gewünscht! alle haben mich immer gefragt ob ich nicht angst hätte und die geburt am liebsten überspringen würde, doch das würde ich nie wollen, wie können manche frauen das nir überspringen wollen? das aufregendste und nat ereignis auf der welt!!! als die wehen begonnen haben habe ich mich auf jede wehe gefreut und war richtig freudig erregt! bin auch erst mit zwei minuten abstand in die klinik damit mir keiner in der klinik reinpfuschen kann! leider senkte sich meine maus nicht ins becken und bei einem wehenabstand von 1,20 minuten hingen sie mir einen wehenzropf an damit sich meine tochter leichter tut... von da an ging alles schief, ich wollte wieder nach hause und die natur arbeiten lassen! durch den wehentropf hatte ich stundenlang nur noch pausen von 20 sekunden und schlussendlich machten sie einen ks weil ich nicht mehr konnte und sie dachten mein becken wäre verformt! im nachhinein stellte sich mittels einem beckenröntgen heraus das alles in irdnung gewesen wäre... ich bin mir ziemlich sicher dass wenn ich zu hause geblieben wäre ich vl keinen ks gebraucht hätte! ich bin so enttäuscht! wer also kann der soll spontan entbinden denn es ist wunderschön jede wehe zu spüren und zu sehen was der eigene körper leisten kann! ich kann es kaum erwarten wieder schwanger zu sein und meinem nächsten kin dann hoffentlich natürlich auf die welt zu helfen!

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5. Juli 2012 um 17:43

Es gibt..
Einfach horrorgeschichten weil es einfach so war ... Ich wollte auch ohne schmerzmittel und bereue es heute zutiefst ... Das hat nix mit schmerzempfindlichkeit zu tun , aber ich wollte mein baby erst gar nicht halten so schlimm war es ... Und ich hab mich sooo sehr drauf gefreut... Aber während der geburt habe ich mir nur gewünscht das ich ohnmächtig werde oder einen kaiserschnitt ... Also ich hab nen echtes trauma ( kopfumfang 39cm) ud würde jederzeit einen wunschkaiserschnitt nehmen!!! Es gibt halt so und so geburten ... Aber wenn einem das scharmbein Bricht kann mir keiner erzählen das dies genossen wurde....

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14. September 2013 um 15:08

Was eine Horrorgeburt ist
und was nicht, empfindet sowieso jeder anders. Wehen und auch andere Schmerzen sind nicht immer unbedingt gleich und noch dazu ist ja auch jeder Mensch an sich schon unterschiedlich was die persönliche Schmerzgrenze angeht. Mir erging es ähnlich wie emy19911. Erst ewig lange Wehen (gut 30 Std.) und die letzten Stunden keine einzige Pause mehr dazwischen und dann musste doch ein KS gemacht werden, weil meine Tochter nicht durchflutschte Der grösste Horror war für mich tatsächlich auch der KS. Wer freiwillig den Mut dazu hat soll es von mir aus machen, aber für mich wäre es keine Option, ausser wenns aus irgendwelchen Gründen sein muss, dann hat man eh keine Wahl (wie bei allen anderen OPs auch)

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28. Februar 2014 um 22:11

Also,
ich glaub auch nicht dass man Wehen so wirklich "geniessen" kann. Sicherlich immer noch besser als ein Kaiserschnitt, aber ich kann nicht sagen, dass ich jede Wehe nun grad genossen hab. Ich hab mir nur gedacht dass man da eben durch muss mit der Hoffnung dass es nicht zu lange dauert und dass es eben weitaus schlimmeres gibt. So hält man es dann eben irgendwie aus....

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4. März 2014 um 15:24

Tut mir leid
Das du das empfindest das andere hier horrogeschichten posten, den meißten tut es aber auch gut sich hier einfach mal auszusprechen wenn sie mit ihrer geburt nicht klarkommen oder sie einfach schwer verkraften können..
Und wehen die du genossen hast hätte ich auch gerne mal ..
Und viele der frauen die hier eine nicht schöne geburt hatten es hier posten schreiben auch meißtens rüber das sie nichts verschönlichen oder werdene mamis es nicht lesen sollten.

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