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Warum ?

31. Januar 2010 um 14:48 Letzte Antwort: 2. Februar 2010 um 9:10

Hallo ihr Lieben....

ich muss hier jetzt mal mein Herz erleichtern.....
Wir waren so glücklich über meine Schwangerschaft und schweben echt auf rosa Wolken.
Aber jetzt hat mich die Realität eingeholt.
Ich habe gestern erfahren müssen, das mein Vater, zu dem ich ein sehr enges Verhältnis habe, schwer krank ist und nicht mehr lange leben wird,
Ich weiß garnicht, was ich denken oder tun soll. Ihm geht es sehr schlecht, er bekommt Bluttransfusionen und so.
Als ich den Arzt fragte, ob mein Vater im Sommer noch sein Enkelkind sehen wird, hat er gesagt, es wäre zumindestens ein Ziel........
Es tut mir so weh, die Verzweiflung bei meinem Vater zu sehen. Er hängt so sehr an seinem Leben ......
Und meine Mutter, die es nicht wahrhaben will......

Man weiß, das es eines Tages soweit ist, aber wenn man dann damit wirklich konfrontiert wird, ist es unerträglich...

Sandra 15 SSW

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31. Januar 2010 um 14:54


das tut mir sehr leid für dich..will gar nicht wissen wie schlimm es sein muss wenn man weiss das eines der elternteile in absehbarer zeit nicht mehr da sein wird... ich drück dir die daumen das dein vater sein enkelchen noch sehen kann und das du diese schlimme zeit so gut wie es geht überstehst..

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31. Januar 2010 um 14:55


Das tut mir wirklich sehr leid

Gerade in der Schwangerschaft ist das jetzt sicher sehr schwer für dich...
Aber wenn dein Vater sehr an seinem Leben hängt wird er kämpfen! Und ihr mit ihm!
Wie der Arzt schon sagt, Es ist ein Ziel!

Und dann wird er es ganz sicher schaffen durchzuhalten und wenigstens sein Enkelkind kennenzulernen!
Ich denke alleine der Wunsch danach wird ihn stark machen!

Ich wünsche dir und deiner Famile, vor allem deinem Vater ganz viel Kraft!

Liebe Grüße AnnCa mit Nourya 30+0

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31. Januar 2010 um 15:58

Ich kenne das
Als ich mit meiner Tochter(6) schwanger war haben wir erfahren das der Vater von meinem damaligen Freund sterben würde..Ich war ganz oft bei ihm und habe ihm ganz viel erzählt von der Schwangerschaft und von den Arztbesuchen. Er hat solange gekämpft doch geschafft hat er leider nicht seine Enkelin zu sehen.
Genau einen Monat vorher ist er leider gestorben.
Das einzige was mir ein bischen Trost gegeben hat, ich denke immer das er zum Schutzengel von ihr geworden ist.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft das mit deinem Vater durch zustehen..und ich drücke dir bzw euch die daumen das er es doch noch schafft.

Lg
Bianca

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31. Januar 2010 um 19:45

Ganz ganz lieben Dank.......
für Eure Antworten.
Eure Worte haben mich echt gerührt.

Liebe Grüße
Sandra

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31. Januar 2010 um 19:54

Hey ich
weiss wie du dich fühlst. letztes jahr is meine mam gestorben. sie hat 9 wochen im künstlichen koma gelegen und jedes mal wenn wir sie besucht haben, hab ich ihr von ihrem enkel erzählt. ich war zu der zeit ende 2 anfang 3. monat. sie war die erste der ich es erzählt hab und sie hat sich gefreut wie ein schneekönig. für mich war diese zeit extrem schwer weil wir wochenlang nachts angerufen worden sind das sie die nacht wohl nicht überlebt. aber jedes mal wenn wir dann im kh waren sind ihre werte wieder super gestiegen was uns allen mut gemacht hat weiterhin täglich zu ihr zu fahren und ihr alles mögliche zu erzählen. leider ist sie dann am 19. august kolerbiert und die ärzte mussten die maschinen abstellen

was ich dir sagen will ist das du so komisch sich das auch anhört es schaffst. allein schon deinem zwerg zuliebe.

ich drück euch die daumen und hoffe das sein dad seinen enkel noch kennenlernen darf.

glg tanja mit damian inside ( et - 5 tage )

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1. Februar 2010 um 19:56
In Antwort auf gudrun_12884092

Hey ich
weiss wie du dich fühlst. letztes jahr is meine mam gestorben. sie hat 9 wochen im künstlichen koma gelegen und jedes mal wenn wir sie besucht haben, hab ich ihr von ihrem enkel erzählt. ich war zu der zeit ende 2 anfang 3. monat. sie war die erste der ich es erzählt hab und sie hat sich gefreut wie ein schneekönig. für mich war diese zeit extrem schwer weil wir wochenlang nachts angerufen worden sind das sie die nacht wohl nicht überlebt. aber jedes mal wenn wir dann im kh waren sind ihre werte wieder super gestiegen was uns allen mut gemacht hat weiterhin täglich zu ihr zu fahren und ihr alles mögliche zu erzählen. leider ist sie dann am 19. august kolerbiert und die ärzte mussten die maschinen abstellen

was ich dir sagen will ist das du so komisch sich das auch anhört es schaffst. allein schon deinem zwerg zuliebe.

ich drück euch die daumen und hoffe das sein dad seinen enkel noch kennenlernen darf.

glg tanja mit damian inside ( et - 5 tage )


Danke........

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2. Februar 2010 um 8:40

Oh gott mausi
das tut mir total leid.

ich schliesse euch in meine gebete mit ein und hoffe das er sein enkelkind noch das ein oder andere mal sehen kann.

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2. Februar 2010 um 8:52

Tja...
... das "Warum" kann Dir leider niemand beantworten. Trotzdem und vielleicht vor allem - Du musst jetzt viel Kraft haben, nach vorne schauen und positiv denken!
Ich bin sicher Dein Papa wird sein Enkelkind noch sehen!!!! Ganz bestimmt. Gerade in solchen Situationen entwickeln Menschen oft besondere Energien und Kräfte.
Also denk positiv, auch wenn es schwer ist. Und lass Deinen Papa ganz aktiv an Deiner Schwangerschaft teilhaben. Er soll das Baby in Deinem Bauch jetzt schon richtig kennenlernen.
ALLES ALLES LIEBE

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2. Februar 2010 um 9:10

Liebe Emma...
Mein Papa ist im Dezember 2000 gestorben.

Die Diagnose Krebs kam im Sommer 1998. Die Ärzte haben ihm nicht lange gegeben, in Krankenhäuser kam er meist auf Einzelzimmer, weil sie immer damit gerechnet haben, daß er nicht mehr lebend rauskommt. Ende 1998 gaben sie ihm noch ein halbes Jahr. Im September 1998 ist sein erstes Enkelkind geboren, sein Ein und Alles. Er hat Kräfte entwickelt und hat sie 2 1/4 Jahre ihres Lebens begleitet. Wir, seine KInder und sein Enkelkind haben ihm unglaublich Kraft gegeben, er ist nur für uns so lange geblieben.
Laß ihn viel an der SChwangerschaft teilhaben, rede viel mit ihm, gebe ihm Ultraschallbilder und so weiter. Du wirst sehen, was er für eine KRaft entwickelt sein Enkelkind kennen zu lernen.

Für meine Nichte ist ihr Opa immer noch ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens, sie ist 11.

ICh wünsche Dir viel Kraft.

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