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Warscheinlichkeit unfruchtbar zu werden bei abtreibung (Absaugung)

27. September 2008 um 13:02

Hallo Leute...

Meine Freundin hat angst unfruchtbar zu werden, ich zwar auch aber hab vertrauen in den Deutschen Ärzten und denke die technik ist schon soweit das die warscheinlichkeit sehr gering ist, das man unfruchtbar wird.

Könnt ihr mir bitte ein Statistik hier reinschreiben? Oder ob es andere Methoden gibt.

Ahja, falls es wichtig für euch ist. Sie ist in der 8 Woche

MfG

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27. September 2008 um 13:42

Stivi0306
Hallo Stivi 0306,
eine genaue Statistik kann ich Dir nicht nennen. Aber ich denke, sie würde Dir und Deiner Freundin auch nicht besonders viel helfen. Wenn sie dann die betroffene ist, helfen alle Zahlen nichts mehr. Was für Risiken bei einer Abtreibung auftreten können kannst Du unter vor-abtreibung.de (Knopf Risiko) nachlesen. Zur Unfruchtbarkeit oder zur Verrringerung der Fruchtbarkeit kann es z.B. durch das Durchstoßen der Gebärmutter oder die Verletzung der Eierstöcke kommen oder Verwachsungen im Unterlaib. Ich finde es gut, daß Du Dich vorher informierst da kann man nicht einfach in etwas hineinrasseln, was einem nachher zu schaffen macht.
Andere Abtreibungsmethoden findest Du unter wasistabtreibung.de
Du hast nicht erwähnt, was Deine Freundin dazu treiben will, diesen Schritt zu gehen, der ihr weiters Leben evt. körperlich und psychisch belasten kann. Vielleicht ist es eine tiefe innere Verzweiflung. Gib ihr doch mal profemina.de
Da könnt ihr gemeinsame Fragen und Zweifel die ihr habt dort erklärt bekommen.
LG Itemba

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27. September 2008 um 14:19

Und
wenn nach allem dann doch 100%ig fest steht, dass sie abtreibt, kann sie bis zu einer bestimmten Woche den medikamentösen Abbruch machen.

Ich glaube, das geht bis zur 9. Woche oder so..

Ist zwar nicht schön, dieser Zeitdruck, aber würde doch auch empfehlen, den Kontakt mit profemina aufzunehmen, allerdings direkt am Montag (weiß nicht ob die am Wochenende erreichbar sind?)
Und auch die Beratung sollte sie nun so schnell wie möglich machen. Notfalls bei mehreren Stellen versuchen, falls eine bestimmte (wie Profamilia) gerade keinen Termin am Montag hat.
(es gibt zB noch das gesundheitsamt u.a. einfach mal nachfragen!)

Denn wenn Abtreibung, dann wäre der medikamentöse Weg im Endeffekt doch am risikoärmsten, was die körperliche Gesundheit deiner Freundin betrifft.

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27. September 2008 um 14:36
In Antwort auf itemba

Stivi0306
Hallo Stivi 0306,
eine genaue Statistik kann ich Dir nicht nennen. Aber ich denke, sie würde Dir und Deiner Freundin auch nicht besonders viel helfen. Wenn sie dann die betroffene ist, helfen alle Zahlen nichts mehr. Was für Risiken bei einer Abtreibung auftreten können kannst Du unter vor-abtreibung.de (Knopf Risiko) nachlesen. Zur Unfruchtbarkeit oder zur Verrringerung der Fruchtbarkeit kann es z.B. durch das Durchstoßen der Gebärmutter oder die Verletzung der Eierstöcke kommen oder Verwachsungen im Unterlaib. Ich finde es gut, daß Du Dich vorher informierst da kann man nicht einfach in etwas hineinrasseln, was einem nachher zu schaffen macht.
Andere Abtreibungsmethoden findest Du unter wasistabtreibung.de
Du hast nicht erwähnt, was Deine Freundin dazu treiben will, diesen Schritt zu gehen, der ihr weiters Leben evt. körperlich und psychisch belasten kann. Vielleicht ist es eine tiefe innere Verzweiflung. Gib ihr doch mal profemina.de
Da könnt ihr gemeinsame Fragen und Zweifel die ihr habt dort erklärt bekommen.
LG Itemba

Wir können nicht
Der Grund dafür ist einfach.
Wir Sind zu jung, selbst noch Kinder.
Wir wollen unserem Kind eine Sichere zukunft geben können.

Es ist einfach nur viel viel viel zu früh

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27. September 2008 um 14:46

Hey!
Also, 1. lasst euch nicht von den pro-live Tanten hier ein schlechtes gewissen machen und von unprofessionellen und nicht wirklich der FRAu helfend wollenden Seiten verunsichern.
Ich habe die Zahlen, wie wahrscheinlich eine Unfruchtbarkeit ist, nicht mehr im Kopf!
Aber, ihr müsst eh vorher zu einem Beratungsgespräch und solltet vorher noch einmal mit dem Arzt reden, bevor ihr den Eingriff vornehmen lassen.
Der Arzt ist verpflichtet euch alle Angaben über mögliche Folgen eines solchen Eingriffes zu machen... und da bekommt ihr dann auch ehrliche Zahlen und keine propagandamäßig gefärbte Zahlen. Kaum ein Arzt wird die Zahlen schönen, nur um auf jeden Fall eine Abtreibung durchführen zu können... (lol, auch finanziell lohnt sich eine Ausgetragene Schwangerschaft für Ärzte mehr).
Also, frage RICHTIGE medizinische Experten und keine Propaganda-Tanten die sich dafür ausgeben und Links zu solchen Schädlichen Seiten schicken.
BTw. der Abtreibungsartikel bei wikipedia ist recht gut, weil der imho einen recht neutralen überblick über alles gibt!

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27. September 2008 um 14:47
In Antwort auf bevis_12956342

Wir können nicht
Der Grund dafür ist einfach.
Wir Sind zu jung, selbst noch Kinder.
Wir wollen unserem Kind eine Sichere zukunft geben können.

Es ist einfach nur viel viel viel zu früh

Hab grad gegoogelt...
... das Risiko liegt wohl bei 4%. Aber ob die Seite stimmt ist aucg fraglich, denn es war eine Anti-Abtreibungsseite.
Ist also kalkulierbar....
Medikamentös kann ich auch nur empfehlen, habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht!

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27. September 2008 um 19:05
In Antwort auf berlin_13021259

Hab grad gegoogelt...
... das Risiko liegt wohl bei 4%. Aber ob die Seite stimmt ist aucg fraglich, denn es war eine Anti-Abtreibungsseite.
Ist also kalkulierbar....
Medikamentös kann ich auch nur empfehlen, habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht!

Was will sie denn?
Sachlich: Das Risiko, nach einer Abtreibung unfruchtbar zu werden, ist vorhanden. Habe verschiedene Zahlen gehört, Seiten von Abtreibungsgegnern, Beratungsstelle, meine Frauenärztin und die Ärztin die den Abbruch durchführte. Jeder gab völlig verschiedene Zahlen an, alles ideologisch gefärbt. Ein RIsiko gibt es, ist aber sicher relativ klein, denn viele Frauen bekommen nach einer Abtreibung noch Kinder, oder denken wir an die berüchtigten Fälle von Frauen, die schon 10mal abgetrieben haben... da ist ja offensichtlich die Fruchtbarkeit nach mehreren Abbrüchen vorhanden.

Wenn du das aber hier so schreibst, deine Freundin obwohl sie beim Arzt war, Angst hat, und du (in ihrem Auftrag?) in einem Forum von Laien diese Frage dann stellst, dann frage ich mich, ob die von ihr artikulierte Angst vor der Unfruchtbarkeit nicht vielmehr eine Ausflucht ist, weil sie am Ende den Abbruch vielleicht gar nicht will.

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27. September 2008 um 20:05

Vor allem
dein "will dem Kind mehr bieten als HartzIV" ist ja das absolute Top-Argument. Sieht sie es auch so? Dann wieder die Angst, der Vater könnte finanziell profitieren (wie, wenn ein potentieller HartzIV-Empfänger sein sollst?). Oh Mann, am liebsten würde ich das Mädel mal ohne dich unter die Fittiche nehmen und rausbekommen, was sie eigentlich will.

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27. September 2008 um 21:11
In Antwort auf bevis_12956342

Wir können nicht
Der Grund dafür ist einfach.
Wir Sind zu jung, selbst noch Kinder.
Wir wollen unserem Kind eine Sichere zukunft geben können.

Es ist einfach nur viel viel viel zu früh

Zu früh
Hallo Stivi9306,
auch junge Eltern haben ihre Vorteile. Da sind die Nerven noch besser und man verkraftet wache Nächte besser. Die eigene Kindheit ist noch nicht so lange her, dies hat so seine Vorteile.
Zum einen hälst Du Deine Freundin mit 16 reif genug eine Entscheidung zu treffen, dann ist es aber ein Widerspruch, daß Du es ihr nicht zutraust ein Kind aufzuziehn. Wäre es für Deine Freundin eine Lösung in ein Mutter-Kind-Heim in ihrer Nähe zu ziehen, da hätte sie noch Anleitung und Hilfe. Z.B. Kinderbetreuung, in der Zeit, in der sie zur Schule geht. Da wären viele in ähnlichem Alter in ähnlicher Situation. Auch wenn ihr noch jung seid. Ihr müßt nicht von Anfang an die perfekten Eltern sein. In diese Aufgabe kann man hineinwachsen. Dies geht auch älternen Müttern so. Ihr hättet immerhin 16 bzw. 18 Jahren Vorsprung vor dem Kind.
Du machst Dir Sorgen darum, daß Du dem Kind nichts bieten kannst. Ich denke Du kannst ihm eine Menge bieten: das Leben. Daß es Geborgenheit erfährt, daß es Laufen und Sprechen lernt, daß es seine Gaben und Grenzen erforschen kann... Wir alle leben ganz selbstverständlich. Und das Kind in Deiner Freundin will auch leben.
Wenn sie Bedenken hat, gilt das Selbstbestimmungsrecht: es ist ihr Körper, ihre Schwangerschaft. An Ihr wird der Eingriff vorgenommen, denn an den körperlichen und psychischen Folgen leidet dann alleine sie.
In dieser Hinsicht halte ich es auch nicht besonders klug es den Eltern verheimlichen zu wollen. Denn dieser Eingriff kann an Deiner Freundin sehr viel verändern. Und da ist es nicht fair, wenn die Eltern nichts davon wissen sollen und sie nur noch das
Endergebnis z.B. eine Veränderung an Deiner Freundin, geliefert bekommen.
Du schreibst, daß ihr das Kind wegen den Finanzen nicht bekommen könnt. Es gibt für alleinerziehende Mütter finanzielle Hilfen. Auskunft kannst Du da bei Beratungsstellen bekommen. Nervt so lange, bis ihr wißt was Euch alles zusteht, denn die Motivation von einzelnen Beraterinnen kann sehr unterschiedlich sein.
LG Itemba

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27. September 2008 um 23:24
In Antwort auf kathleen841

Vor allem
dein "will dem Kind mehr bieten als HartzIV" ist ja das absolute Top-Argument. Sieht sie es auch so? Dann wieder die Angst, der Vater könnte finanziell profitieren (wie, wenn ein potentieller HartzIV-Empfänger sein sollst?). Oh Mann, am liebsten würde ich das Mädel mal ohne dich unter die Fittiche nehmen und rausbekommen, was sie eigentlich will.

Es kommt alles alleine von mir!
Also... Das ich hier reinschreibt ist von mir!

Das mit dem Vater haben wir geklärt. Er meinte (was mich unendlich überrascht hat) dass wir entscheiden müssen.

Ich stelle die Frage wegen der unfruchtbarkeit, weil ich selbst verunsichert bin!
Ich will auch nicht, dass Sie dann für immer ohne Kind bleibt.

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28. September 2008 um 8:43

Statistik
nach der Abtreibung noch 6 Kinder bekommen...

Reicht dir das

Sag ihr, sie soll an ihre Zukunft denken. Ihr könnt später immer noch Kinder haben...

Ihr seit noch nicht erwachsen.... Baut euch erstmal etwas auf...

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28. September 2008 um 8:46
In Antwort auf itemba

Zu früh
Hallo Stivi9306,
auch junge Eltern haben ihre Vorteile. Da sind die Nerven noch besser und man verkraftet wache Nächte besser. Die eigene Kindheit ist noch nicht so lange her, dies hat so seine Vorteile.
Zum einen hälst Du Deine Freundin mit 16 reif genug eine Entscheidung zu treffen, dann ist es aber ein Widerspruch, daß Du es ihr nicht zutraust ein Kind aufzuziehn. Wäre es für Deine Freundin eine Lösung in ein Mutter-Kind-Heim in ihrer Nähe zu ziehen, da hätte sie noch Anleitung und Hilfe. Z.B. Kinderbetreuung, in der Zeit, in der sie zur Schule geht. Da wären viele in ähnlichem Alter in ähnlicher Situation. Auch wenn ihr noch jung seid. Ihr müßt nicht von Anfang an die perfekten Eltern sein. In diese Aufgabe kann man hineinwachsen. Dies geht auch älternen Müttern so. Ihr hättet immerhin 16 bzw. 18 Jahren Vorsprung vor dem Kind.
Du machst Dir Sorgen darum, daß Du dem Kind nichts bieten kannst. Ich denke Du kannst ihm eine Menge bieten: das Leben. Daß es Geborgenheit erfährt, daß es Laufen und Sprechen lernt, daß es seine Gaben und Grenzen erforschen kann... Wir alle leben ganz selbstverständlich. Und das Kind in Deiner Freundin will auch leben.
Wenn sie Bedenken hat, gilt das Selbstbestimmungsrecht: es ist ihr Körper, ihre Schwangerschaft. An Ihr wird der Eingriff vorgenommen, denn an den körperlichen und psychischen Folgen leidet dann alleine sie.
In dieser Hinsicht halte ich es auch nicht besonders klug es den Eltern verheimlichen zu wollen. Denn dieser Eingriff kann an Deiner Freundin sehr viel verändern. Und da ist es nicht fair, wenn die Eltern nichts davon wissen sollen und sie nur noch das
Endergebnis z.B. eine Veränderung an Deiner Freundin, geliefert bekommen.
Du schreibst, daß ihr das Kind wegen den Finanzen nicht bekommen könnt. Es gibt für alleinerziehende Mütter finanzielle Hilfen. Auskunft kannst Du da bei Beratungsstellen bekommen. Nervt so lange, bis ihr wißt was Euch alles zusteht, denn die Motivation von einzelnen Beraterinnen kann sehr unterschiedlich sein.
LG Itemba

@Itemba
sie sind Kinder!!!!

noch nicht erwachsen......

Was erzählst du denn da immer..... ich verstehe dich nicht..... wie kannst du wollen, dass Kinder Kinder bekommen.....

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28. September 2008 um 9:43

Hi
hab das mal rauskopiert * Kein medizinischer Eingriff ist 100-prozentig ohne Risiko. Aus zahlreichen Studien, die auf Nachuntersuchungen von Tausenden von Frauen beruhen, geht aber eindeutig hervor, dass die Komplikationen des fachlich einwandfrei durchgeführten frühzeitigen Schwangerschaftsabbruchs gering sind, deutlich geringer als jene einer Geburt.*

von da : http://www.svss-uspda.ch/de/facts/komplikationen.htm

wie schon in diesem Text beschreiben keine OP ist 100 % sicher, aaaaaaaaaaber auch keine Schwangershcaft ist oohne Risiko. Wenn ihr euch beide noch zu jung / unreif fühlt um ein Kind zu bekommen, ist eine Abtreibugn sicher sinnvoll.

lasst euch nicht den Kopf scheu machen, geht zum Arzt der wird euch über die verschiedenen Methoden sicher gut aufklären können.

aber nicht zuwarten, der letztmögliche Termin ist die 12 SSW , und auch nach der Beratung gibt es eine Wartezeit von ein paar Tagen.

alles gute

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