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Wann Schwangerschaft offiziell verkünden?

7. November 2018 um 22:35

Liebe alle,
Ich bin in der 9. Woche und nicht sicher, wie ich das mit dem offiziellen Verkünden meiner Schwangerschaft in der Arbeit handhaben soll... Ich bin keinerlei gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, also fällt der Faktor mal weg. Fehlgeburten liegen nicht in der Familie, trotzdem bleibt eine Restsorge.

Mich würde interessieren, wie ihr das gemacht habt! Habt ihr es schon früh gesagt oder erst sehr spät und was waren die Gründe dafür?

LG Aloisia

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8. November 2018 um 0:10

Mir kam es bei der Entscheidung, wer wann was erfährt, sehr auf die Leute an, die es erfahren würden. Würde diese Person dicht halten solange ich es nicht total öffentlich handhaben will (also bis ca Woche 12)? Und falls es doch noch schief läuft, kann ich mir vorstellen, diese Person wie auch immer zu benachrichtigen und dann mit dem Thema in Ruhe gelassen zu werden?
(Ich mag über sowas nicht mit Außenstehenden reden).

Da ich für meine Führungskräfte und Personalabteilung diese Frage für mich mit ja beantworten konnte, habe ich es gleich nach dem ersten FA-Termin gesagt (Ende Woche 5, da wusste ich schon sicher kein Windei aber hatte noch keinen Herzschlag). Die restlichen Kollegen erfahren es dann in Woche 12 oder so ... vielleicht auch früher, den ich platze fast mit der Neuigkeit, aber sicher nicht vorm nächsten FA-Termin.

Ach ja, mir war noch wichtig, die Leute nicht in die "erzähl ich es meinem Chef"-Zwickmühle zu bringen, also habe ich denjenigen gesagt, wem ich es noch gesagt habe, und dass sie selbst entscheiden dürfen, ob jeweils ihr Chef es auch wissen soll. Geht natürlich nur, wenn man in einem Unternehmen voller vernünftiger Leute arbeitet.

Wenn ich nicht so tolle Leute um mich herum hätte, hätte ich aber auch noch länger gewartet.

Noch ein bisschen Statistik: Die Statistik sagt zwar - je nach Studie - das 30% bis 70% aller Schwangerschaften nicht die 12. Woche erreichen, aber wenn Baby es gesund und munter in die 8. Woche geschafft hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlgeburt nur noch ca 1,5% https://aktiv-mit-kindern.com/2017/09/17/wie-hoch-ist-das-risiko-fuer-eine-fehlgeburt-in-den-ersten-12-wochen-wirklich/

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8. November 2018 um 15:07

Habe es nach dem ersten Termin gesagt, da das Herzchen geschlagen hat und alles soweit intakt aussah. War aber auch erst in der 8. Woche bei der Ärztin, weil sie früher gar nicht nachschaut, wenn es keine problembelastete Vorgeschichte gibt. Die Gründe waren bei mir aber zwei Maturaklassen, die ich im März dann, also knapp vor der Matura Anfang Mai, abgeben musste (Mutterschutz). Da fand ich es nur fair meinen Kollegen und vor allem Schülern von Schuljahresabfang an reinen Wein einzuschenken!

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8. November 2018 um 15:37
In Antwort auf aloisia

Liebe alle,
Ich bin in der 9. Woche und nicht sicher, wie ich das mit dem offiziellen Verkünden meiner Schwangerschaft in der Arbeit handhaben soll... Ich bin keinerlei gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, also fällt der Faktor mal weg. Fehlgeburten liegen nicht in der Familie, trotzdem bleibt eine Restsorge.

Mich würde interessieren, wie ihr das gemacht habt! Habt ihr es schon früh gesagt oder erst sehr spät und was waren die Gründe dafür? 

LG Aloisia

Ich habe bei 5+1 im Urlaub positiv getestet, meinem Mann habe ich es erst nach dem Urlaub, 3 Wochen später, erzählt. Ich wollte es ihm persönlich sagen und nicht am Telefon...
Den ersten Frauenarzttermin hatte ich dann auch erst bei 10+5, weil nicht eher was frei war. In der 20. Woche, nach dem Outing, haben wir es dann zuerst den Kindern und danach auch langsam Familie und Freunden erzählt.  Für uns war es so richtig, sowas geht hier im Dorf so schnell rum und das wollten wir so lange wie möglich rauszögern. Zumal ich auch nur 3 Tage, nachdem wir angefangen haben es allen zu erzählen, Blutungen bekam, die bis jetzt (23. Woche) anhalten...der Kleinen gehts zwar gut, aber man sorgt sich ja doch immer.
Und wir sind halt auch selbständig, so dass kein AG informiert werden muss oder so.

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8. November 2018 um 18:22

Ich fahre fast immer mit den Kindern alleine in Urlaub...früher, weil er kein Interesse an Urlaub hatte und heute, weil wir nun selbständig sind und nen Hund haben, da ist es kaum noch möglich länger als ein paar Tage von zu Hause weg zu sein.

Ich könnte sowas nicht am Telefon erzählen, ich will doch sehen wie wie er sich freut 😍 Außerdem war es schön, ihn zu überraschen.

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8. November 2018 um 19:46
In Antwort auf butterfliegenbeinchen

Habe es nach dem ersten Termin gesagt, da das Herzchen geschlagen hat und alles soweit intakt aussah. War aber auch erst in der 8. Woche bei der Ärztin, weil sie früher gar nicht nachschaut, wenn es keine problembelastete Vorgeschichte gibt. Die Gründe waren bei mir aber zwei Maturaklassen, die ich im März dann, also knapp vor der Matura Anfang Mai, abgeben musste (Mutterschutz). Da fand ich es nur fair meinen Kollegen und vor allem Schülern von Schuljahresabfang an reinen Wein einzuschenken!

Ich bin auch Lehrerin und es beginnen die ersten langfristigen Planungen (Sprachreise etc), Matura hab ich keine... Deshalb bleibt mir bald nichts mehr übrig, als etwas zu sagen. 

Du also auch aus Österreich?  

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8. November 2018 um 19:50
In Antwort auf quwertina

Mir kam es bei der Entscheidung, wer wann was erfährt, sehr auf die Leute an, die es erfahren würden. Würde diese Person dicht halten solange ich es nicht total öffentlich handhaben will (also bis ca Woche 12)? Und falls es doch noch schief läuft, kann ich mir vorstellen, diese Person wie auch immer zu benachrichtigen und dann mit dem Thema in Ruhe gelassen zu werden?
(Ich mag über sowas nicht mit Außenstehenden reden).

Da ich für meine Führungskräfte und Personalabteilung diese Frage für mich mit ja beantworten konnte, habe ich es gleich nach dem ersten FA-Termin gesagt (Ende Woche 5, da wusste ich schon sicher kein Windei aber hatte noch keinen Herzschlag). Die restlichen Kollegen erfahren es dann in Woche 12 oder so ... vielleicht auch früher, den ich platze fast mit der Neuigkeit, aber sicher nicht vorm nächsten FA-Termin.

Ach ja, mir war noch wichtig, die Leute nicht in die "erzähl ich es meinem Chef"-Zwickmühle zu bringen, also habe ich denjenigen gesagt, wem ich es noch gesagt habe, und dass sie selbst entscheiden dürfen, ob jeweils ihr Chef es auch wissen soll. Geht natürlich nur, wenn man in einem Unternehmen voller vernünftiger Leute arbeitet.

Wenn ich nicht so tolle Leute um mich herum hätte, hätte ich aber auch noch länger gewartet.

Noch ein bisschen Statistik: Die Statistik sagt zwar - je nach Studie - das 30% bis 70% aller Schwangerschaften nicht die 12. Woche erreichen, aber wenn Baby es gesund und munter in die 8. Woche geschafft hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit für eine Fehlgeburt nur noch ca 1,5% https://aktiv-mit-kindern.com/2017/09/17/wie-hoch-ist-das-risiko-fuer-eine-fehlgeburt-in-den-ersten-12-wochen-wirklich/

Danke für die ausführliche Antwort! Den Artikel fand ich sehr aufschlussreich und etwas beruhigend, da es ws darauf hinaus laufen wird, dass ich es nächste Woche, also in meiner 10. Ssw melden "muss" (aus organisatorischen Gründen für nachfolgende Projekte)... 

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10. November 2018 um 9:14
In Antwort auf aloisia

Liebe alle,
Ich bin in der 9. Woche und nicht sicher, wie ich das mit dem offiziellen Verkünden meiner Schwangerschaft in der Arbeit handhaben soll... Ich bin keinerlei gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, also fällt der Faktor mal weg. Fehlgeburten liegen nicht in der Familie, trotzdem bleibt eine Restsorge.

Mich würde interessieren, wie ihr das gemacht habt! Habt ihr es schon früh gesagt oder erst sehr spät und was waren die Gründe dafür? 

LG Aloisia

Ich habe es wegen Fehlgeburtsrisiko in der ersten Zeit erst nach der 12. Woche gesagt. Dem Chef zuerst. Ganz wichtig, damit er es nicht über Flurfunk mitbekommt.

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10. November 2018 um 17:56

Hallo,

ich bin gerade Anfang der 6. SSW. Wir wollen es zu Weihnachten (da sind wir in der 12. Woche) der Familie sagen und erst dann nach Neujahr in der Firma. Die Firma ist zwar eine der größten in unserem Bezirk (ländlicher Bereich) jedoch handhaben sies nicht so supertoll mit der Geheimhaltung solcher Daten und ich möchte nicht dass es Familie und Freunde von jemand anderes erfahren nur weil sie in der Firma gern traschen und alles weiter erzählen.

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10. November 2018 um 17:57

hoppla zu früh abgesendet. Wollte sagen solange es von der Übelkeit und der Belastung her geht. Sollte es schwierigkeiten geben muss man es eh gezwungener maßen früher sagen.

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10. November 2018 um 18:21

Ach du, für uns passt es so ganz gut. Ich möchte möglichst viel von der Welt sehen und bin nach dem Reisen auch oft „geschafft“ - mir geht es beim Wegfahren nicht um Entspannung. Er ist da eben ganz anders, das würde uns auf Dauer nur beide Stressen, wenn ich ihn „zwingen“ würde mitzukommen. Und er hat dann eben zu Hause ein paar Wochen kindfrei, das kann auch seeeehr erholsam sein ☺️

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10. November 2018 um 19:01
In Antwort auf aloisia

Liebe alle,
Ich bin in der 9. Woche und nicht sicher, wie ich das mit dem offiziellen Verkünden meiner Schwangerschaft in der Arbeit handhaben soll... Ich bin keinerlei gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, also fällt der Faktor mal weg. Fehlgeburten liegen nicht in der Familie, trotzdem bleibt eine Restsorge.

Mich würde interessieren, wie ihr das gemacht habt! Habt ihr es schon früh gesagt oder erst sehr spät und was waren die Gründe dafür? 

LG Aloisia

Hey. Also auf der Arbeit würde ich prinzipiell noch warten und es erst in der 12/13 Woche verkünden. Ich selbst habe es eher verkündet , da ich mit übelkeit zu kämpfen hatte und aufgrund der blähungen bereits von Anfang an schwanger aussah 😂😂😂

Warten deshalb,  man geht zwar nicht davon aus, aber es könnte immer noch etwas "schief " gehen. 

wenn du es jedoch noch eine Weile geheim hälst,  sage es wirklich nur Deinen Angehörigen mit dem Hinweis,  dass es auf der Arbeit noch nicht bekannt Ist 
wäre ja doof wenn es anderweitig bei deinem Chef landet....

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