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Wann kommt die erste Periode nach einer Ausschabung?

18. April 2006 um 12:40

Bei mir hat es hier irgendwie von Anfang an nicht so geklappt. Ich habe meinen Beirag an vollkommen falscher Stelle eingesetzt und leider gar keine Antwort erhalten. Wer nochmal nachlesen möchte findet ihn unter den Antworten für Subse "FEHLGEBURT UND AUSSCHABUNG". Ich hatte selber eine missed abortion vor 3 Wochen. Komme einfach nicht damit klar und hoffe das es nochmal klappt. Habe zum Glüch schon zwei kinder, aber jetzt weiß ich, da ist noch mehr Platz. Ich versteife mich jetzt so auf eine neue Schwangerschaft, das gar nichts mehr klappen wird, befürchte ich! Wann kann ich denn mit meinem ersten eisprung, bzw. meiner ersten Periode rechnen?

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18. April 2006 um 12:46

Hi armagan
hatte vor 5 Wochen ne Ausschabung - ein Horror!! Nichtsdestotrotz haben wir beschlossen, direkt wieder mit dem Üben anzufangen - hab nach 29 Tagen erstmals meine Mens wieder bekommen. Meine FÄ hatte mich allerdings vorgewarnt, dass es bis zu 6 Wochen (und länger) dauern könnte.... Wie weit warst du denn schon? Ich denke, damit hängt's nämlich auch zusammen - je nachdem, wie viel der Körper halt wieder auf NOrmal umzustellen hat.
Mach dir bloß keinen Stress!! Ich würd jetzt zurzeit noch gar nicht an ES oder so denken - warte erst einmal ab, bis die Flut wiederkommt - und du wirst dich freuen, wie ein Kind
LG Tini

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18. April 2006 um 13:01
In Antwort auf tini99

Hi armagan
hatte vor 5 Wochen ne Ausschabung - ein Horror!! Nichtsdestotrotz haben wir beschlossen, direkt wieder mit dem Üben anzufangen - hab nach 29 Tagen erstmals meine Mens wieder bekommen. Meine FÄ hatte mich allerdings vorgewarnt, dass es bis zu 6 Wochen (und länger) dauern könnte.... Wie weit warst du denn schon? Ich denke, damit hängt's nämlich auch zusammen - je nachdem, wie viel der Körper halt wieder auf NOrmal umzustellen hat.
Mach dir bloß keinen Stress!! Ich würd jetzt zurzeit noch gar nicht an ES oder so denken - warte erst einmal ab, bis die Flut wiederkommt - und du wirst dich freuen, wie ein Kind
LG Tini

Wir üben auch weiter
Wie schön, endlich eine Antwort. Ich war in der 10. SSWAm 27.März war die Ausschabung. Meine FÄ hat auch gesagt, wenn mein Gefühl mir sagt, ich will direkt weiter machen , dann sollen wir nicht pausieren. Habe dann noch schön die zwei Wochen Schonfrist abgewartet und gleich losgelegt. Aber was für ein Quatsch- ohne ES. Gut- Spaß macht es ja auch...........Jetzt warte ich jedoch sehnsüchtig auf meine Mens, damit es produktiv wird. Hast du den erstenES denn gespürt? Wie weit war deine Schwangerschaft?

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18. April 2006 um 13:06
In Antwort auf judita_12314049

Wir üben auch weiter
Wie schön, endlich eine Antwort. Ich war in der 10. SSWAm 27.März war die Ausschabung. Meine FÄ hat auch gesagt, wenn mein Gefühl mir sagt, ich will direkt weiter machen , dann sollen wir nicht pausieren. Habe dann noch schön die zwei Wochen Schonfrist abgewartet und gleich losgelegt. Aber was für ein Quatsch- ohne ES. Gut- Spaß macht es ja auch...........Jetzt warte ich jedoch sehnsüchtig auf meine Mens, damit es produktiv wird. Hast du den erstenES denn gespürt? Wie weit war deine Schwangerschaft?

Hab dir
grad auch ne PN geschrieben... Hab den ES nicht gespürt - hab ich aber ehrlich gesagt noch nie!! 10. Woche is ja echt heftig, du Arme, Mensch!! ich war in der 7. Woche...

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18. April 2006 um 13:14
In Antwort auf tini99

Hab dir
grad auch ne PN geschrieben... Hab den ES nicht gespürt - hab ich aber ehrlich gesagt noch nie!! 10. Woche is ja echt heftig, du Arme, Mensch!! ich war in der 7. Woche...

7.SSW- oder10.SSW
schrecklich ist es glaube ich immer. In allen Gedanken und Plänen nimmt der Wurm schon seinen Platz ein. Ich fühlte mich ehrlich gesagt auch schon auf der sicheren Seite- und dann hörte einfach das Herzchen auf zu schlagen...Das schlimme ist die leere danach und das Gefühl das sofort ändern zu wollen. Dadurch blockiert man total!

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18. April 2006 um 13:59
In Antwort auf judita_12314049

7.SSW- oder10.SSW
schrecklich ist es glaube ich immer. In allen Gedanken und Plänen nimmt der Wurm schon seinen Platz ein. Ich fühlte mich ehrlich gesagt auch schon auf der sicheren Seite- und dann hörte einfach das Herzchen auf zu schlagen...Das schlimme ist die leere danach und das Gefühl das sofort ändern zu wollen. Dadurch blockiert man total!

Hey...
Hm, ich kann gut verstehen, wie es dir geht. Bei mir hat es 5 Wochen gedauert, bis die Periode wiederkam. Jetzt ist mein Zyklus wieder gut eingespielt. Wir warten aber dennoch ein bis 2 Zyklen ab, bis wir es wieder versuchen. Ich hab mich wieder gefangen inzwischen.
Die Leere wirst du noch ne ganze Weile spüren und es werden auch danach immer wieder Phasen kommen, in denen du sehr traurig sein wirst. Dabei kann dir auch keiner so richtig helfen.
Wo vorher noch die Gedanken an deinen kleinen Wurm dein ganzes Denken ausgefüllt haben ist auf einmal nichts mehr und alles andere kommt einem plötzlich so unwichtig vor.
Halt die Ohren steif.
Ganz liebe Grüße
Subse.

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18. April 2006 um 15:47
In Antwort auf louiza_12869786

Hey...
Hm, ich kann gut verstehen, wie es dir geht. Bei mir hat es 5 Wochen gedauert, bis die Periode wiederkam. Jetzt ist mein Zyklus wieder gut eingespielt. Wir warten aber dennoch ein bis 2 Zyklen ab, bis wir es wieder versuchen. Ich hab mich wieder gefangen inzwischen.
Die Leere wirst du noch ne ganze Weile spüren und es werden auch danach immer wieder Phasen kommen, in denen du sehr traurig sein wirst. Dabei kann dir auch keiner so richtig helfen.
Wo vorher noch die Gedanken an deinen kleinen Wurm dein ganzes Denken ausgefüllt haben ist auf einmal nichts mehr und alles andere kommt einem plötzlich so unwichtig vor.
Halt die Ohren steif.
Ganz liebe Grüße
Subse.

Das Schlimme ist
das dieser Gedanke, das es meine letzte Chance war fast jede Minute meinen Verstand beherrscht. Ich bin wirklich so dankbar für meine zwei Kinder und fühle mich manchmal mit diesen Gedanken so undankbar.Es ist einfach dieses Gefühl, das man sich auf neues Leben und nicht auf Tod eingestellt hat. Wenn ich so weiter mache, werde ich meine Periode wohl nie mehr bekommen...Ich denke, ich muß erstmal irgendwie meinen Kopf fre kriegen.

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18. April 2006 um 16:00
In Antwort auf judita_12314049

Das Schlimme ist
das dieser Gedanke, das es meine letzte Chance war fast jede Minute meinen Verstand beherrscht. Ich bin wirklich so dankbar für meine zwei Kinder und fühle mich manchmal mit diesen Gedanken so undankbar.Es ist einfach dieses Gefühl, das man sich auf neues Leben und nicht auf Tod eingestellt hat. Wenn ich so weiter mache, werde ich meine Periode wohl nie mehr bekommen...Ich denke, ich muß erstmal irgendwie meinen Kopf fre kriegen.

Hallo
ich kann gut verstehen, wie du dich nach der AS fühlst. Ich habe das ganze vor eineinhalb Jahren mitgemacht. Da war ich schon in der 13. SSW. Ich hatte hinterher richtig Wochenbettdepressionen, nur das man da normal das Kindchen im Arm hat und drüberwegkommt. Ich dagegen hatte nichts. (Ich habe auch noch keine Kinder). Ich habe sehr lange getrauert. Und gehibbelt. Meine erste Periode kam nach 6 Wochen. Meine Periode ist aber ohnehin recht lang.
Ich kenne zwei weitere Frauen, die ihr Kind durch missed abortion in der 12. SSW verloren haben und eine, schon in der 9.SSW. Sie alle denken noch immer, Jahre später daran. Und dabei haben alle drei gesunde Kinder. Davor und danach bekommen.
Also, Dir stehen weiter alle Möglichkeiten offen. Es kann noch alles kommen. Aber die Trauer ist da und die kannst Du nur annehmen.

LG Anke

PS: Ich binübrigens nach eineinhalb Jahren vergeblichen Üben und einer weiteren FG vor zwei Monaten und der Diagnose, dass wir es nur mit künstlicher Befruchtung schaffen können, wieder schwange. 6.SSW und die letzte chance vor der KB Also, alles ist möglich!

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18. April 2006 um 16:12
In Antwort auf myf_11889139

Hallo
ich kann gut verstehen, wie du dich nach der AS fühlst. Ich habe das ganze vor eineinhalb Jahren mitgemacht. Da war ich schon in der 13. SSW. Ich hatte hinterher richtig Wochenbettdepressionen, nur das man da normal das Kindchen im Arm hat und drüberwegkommt. Ich dagegen hatte nichts. (Ich habe auch noch keine Kinder). Ich habe sehr lange getrauert. Und gehibbelt. Meine erste Periode kam nach 6 Wochen. Meine Periode ist aber ohnehin recht lang.
Ich kenne zwei weitere Frauen, die ihr Kind durch missed abortion in der 12. SSW verloren haben und eine, schon in der 9.SSW. Sie alle denken noch immer, Jahre später daran. Und dabei haben alle drei gesunde Kinder. Davor und danach bekommen.
Also, Dir stehen weiter alle Möglichkeiten offen. Es kann noch alles kommen. Aber die Trauer ist da und die kannst Du nur annehmen.

LG Anke

PS: Ich binübrigens nach eineinhalb Jahren vergeblichen Üben und einer weiteren FG vor zwei Monaten und der Diagnose, dass wir es nur mit künstlicher Befruchtung schaffen können, wieder schwange. 6.SSW und die letzte chance vor der KB Also, alles ist möglich!

Hi,
bei mir hat es genau 21 Tage gedauert bis meine Mens wieder da war. und er kam dann auch immer total regelmäßig alle 21 Tage. So einen regelmäßigen Zyklus hatte ich noch nie.

Hatte im Oktober eine FG in der 8. Woche.
Bin jetzt wieder in der 6. und warte und habe Angst.

Drücke allen die Daumen,
Gruß Tina

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18. April 2006 um 16:19
In Antwort auf myf_11889139

Hallo
ich kann gut verstehen, wie du dich nach der AS fühlst. Ich habe das ganze vor eineinhalb Jahren mitgemacht. Da war ich schon in der 13. SSW. Ich hatte hinterher richtig Wochenbettdepressionen, nur das man da normal das Kindchen im Arm hat und drüberwegkommt. Ich dagegen hatte nichts. (Ich habe auch noch keine Kinder). Ich habe sehr lange getrauert. Und gehibbelt. Meine erste Periode kam nach 6 Wochen. Meine Periode ist aber ohnehin recht lang.
Ich kenne zwei weitere Frauen, die ihr Kind durch missed abortion in der 12. SSW verloren haben und eine, schon in der 9.SSW. Sie alle denken noch immer, Jahre später daran. Und dabei haben alle drei gesunde Kinder. Davor und danach bekommen.
Also, Dir stehen weiter alle Möglichkeiten offen. Es kann noch alles kommen. Aber die Trauer ist da und die kannst Du nur annehmen.

LG Anke

PS: Ich binübrigens nach eineinhalb Jahren vergeblichen Üben und einer weiteren FG vor zwei Monaten und der Diagnose, dass wir es nur mit künstlicher Befruchtung schaffen können, wieder schwange. 6.SSW und die letzte chance vor der KB Also, alles ist möglich!

Vielen Dank für deinen Trost
dir drücke ich ganz doll die Daumen, das es diesmal alles dut klappt. Ich meine immer das Schicksal kann nicht so grausam sein. Wenn diese Seele sich jetzt trotz dieser Diagnose dadurch gboxt hat, dann ist sie auch ein Kämpfer! TOI, TOI, TOI

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18. April 2006 um 16:25
In Antwort auf morna_12510621

Hi,
bei mir hat es genau 21 Tage gedauert bis meine Mens wieder da war. und er kam dann auch immer total regelmäßig alle 21 Tage. So einen regelmäßigen Zyklus hatte ich noch nie.

Hatte im Oktober eine FG in der 8. Woche.
Bin jetzt wieder in der 6. und warte und habe Angst.

Drücke allen die Daumen,
Gruß Tina

Ich hatte auch immer einen 36 Tage Zyklus
,habe Anzeichen von PCO_ Syndrom. Mir haben im Krankenhaus alle gesagt nach einer Ausschabung würde man einfacher schwanger. Stimmt das? Wie lange hat es dann bei dir gedauert bis du wieder schwanger warst? Drücke dir ganz feste die Daumen. Das du Angst hast kann ich gut verstehen. Ich glaube wenn man das einmal erlebt hat, kann nie mehr unbeschwert schwanger sein. Wenn ich mir überlege wie unbeschwert ich bei meiner zweiten Schwangerschaft war..

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18. April 2006 um 16:29
In Antwort auf judita_12314049

Ich hatte auch immer einen 36 Tage Zyklus
,habe Anzeichen von PCO_ Syndrom. Mir haben im Krankenhaus alle gesagt nach einer Ausschabung würde man einfacher schwanger. Stimmt das? Wie lange hat es dann bei dir gedauert bis du wieder schwanger warst? Drücke dir ganz feste die Daumen. Das du Angst hast kann ich gut verstehen. Ich glaube wenn man das einmal erlebt hat, kann nie mehr unbeschwert schwanger sein. Wenn ich mir überlege wie unbeschwert ich bei meiner zweiten Schwangerschaft war..

Achja
PCO-Syndrom habe ich auch. Und bei PCO ist das FG-Risiko leider etwas erhöht. Aber davon sollten wir uns nciht unterkriegen lassen
Aber ich habe jetzt natürlich mehr angst als bei der ersten SS.

Anke

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18. April 2006 um 16:30
In Antwort auf myf_11889139

Hallo
ich kann gut verstehen, wie du dich nach der AS fühlst. Ich habe das ganze vor eineinhalb Jahren mitgemacht. Da war ich schon in der 13. SSW. Ich hatte hinterher richtig Wochenbettdepressionen, nur das man da normal das Kindchen im Arm hat und drüberwegkommt. Ich dagegen hatte nichts. (Ich habe auch noch keine Kinder). Ich habe sehr lange getrauert. Und gehibbelt. Meine erste Periode kam nach 6 Wochen. Meine Periode ist aber ohnehin recht lang.
Ich kenne zwei weitere Frauen, die ihr Kind durch missed abortion in der 12. SSW verloren haben und eine, schon in der 9.SSW. Sie alle denken noch immer, Jahre später daran. Und dabei haben alle drei gesunde Kinder. Davor und danach bekommen.
Also, Dir stehen weiter alle Möglichkeiten offen. Es kann noch alles kommen. Aber die Trauer ist da und die kannst Du nur annehmen.

LG Anke

PS: Ich binübrigens nach eineinhalb Jahren vergeblichen Üben und einer weiteren FG vor zwei Monaten und der Diagnose, dass wir es nur mit künstlicher Befruchtung schaffen können, wieder schwange. 6.SSW und die letzte chance vor der KB Also, alles ist möglich!

Vor zwei Monaten
hattest du eine FG? Dann ging das ja mit der neuen Schwangerschaft rasend schnell?!

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18. April 2006 um 16:36
In Antwort auf myf_11889139

Achja
PCO-Syndrom habe ich auch. Und bei PCO ist das FG-Risiko leider etwas erhöht. Aber davon sollten wir uns nciht unterkriegen lassen
Aber ich habe jetzt natürlich mehr angst als bei der ersten SS.

Anke

Echt
ist das so, ich dachte es wäre nur schwerer schwanger zu werden? Deshalb war ich ja eh`so überrascht, das das so geklappt hatte.Meinst du denn eine AS wirkt begünstigend wieder schwanger zu werden, das meinten die krankenhaus.

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18. April 2006 um 18:44
In Antwort auf judita_12314049

Echt
ist das so, ich dachte es wäre nur schwerer schwanger zu werden? Deshalb war ich ja eh`so überrascht, das das so geklappt hatte.Meinst du denn eine AS wirkt begünstigend wieder schwanger zu werden, das meinten die krankenhaus.

Ob
eine AS begünstigend wirkt oder nicht, kann ich dir leider nicht sagen. bei mir hat es ja "ewig" gedauert. Meine Nachbarin wurde nach drei Monaten wieder schwanger. Aber das ist oft auch nach einer FG mit Blutungen so.
Ich denke, ob man schnell wieder schwanger wird oder nicht, hängt auch von den anderen Faktoren ab, die man mitbringt.
Wie schnell ging es denn bei Deinen ersten beide Kindern?

Anke

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18. April 2006 um 20:25
In Antwort auf myf_11889139

Ob
eine AS begünstigend wirkt oder nicht, kann ich dir leider nicht sagen. bei mir hat es ja "ewig" gedauert. Meine Nachbarin wurde nach drei Monaten wieder schwanger. Aber das ist oft auch nach einer FG mit Blutungen so.
Ich denke, ob man schnell wieder schwanger wird oder nicht, hängt auch von den anderen Faktoren ab, die man mitbringt.
Wie schnell ging es denn bei Deinen ersten beide Kindern?

Anke

Bei dem ersten
habe ich gerade die Pille abgesetzt und war einen Monat später schwanger. Fünf Jahre später wurde ich mit unserer TOchter schwanger. An der haben wir allerdings ein Jahr rumgebastelt. Bei dem jetzt war es auch wieder fünf Jahre später der absolute Zufallstreffer, da ich wegen einer Krampfadern Op die Pille abgesetzt hatte.Ich hatte gar keine Blutungen bei der FG mir wurde eine Tablette vor den Muttermund geledt, danach kamen die Blutungen.Das mit dem PCO- Syndrom hat sich erst so seit drei Jahren eingeschlichen, seit dem nahm ich 10 zu und der Zyklus wurde immer länger. Ich bin im Moment echt noch ziemlich mutlos ob es überhaupt nochmal klappt.

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18. April 2006 um 20:27
In Antwort auf judita_12314049

Bei dem ersten
habe ich gerade die Pille abgesetzt und war einen Monat später schwanger. Fünf Jahre später wurde ich mit unserer TOchter schwanger. An der haben wir allerdings ein Jahr rumgebastelt. Bei dem jetzt war es auch wieder fünf Jahre später der absolute Zufallstreffer, da ich wegen einer Krampfadern Op die Pille abgesetzt hatte.Ich hatte gar keine Blutungen bei der FG mir wurde eine Tablette vor den Muttermund geledt, danach kamen die Blutungen.Das mit dem PCO- Syndrom hat sich erst so seit drei Jahren eingeschlichen, seit dem nahm ich 10 zu und der Zyklus wurde immer länger. Ich bin im Moment echt noch ziemlich mutlos ob es überhaupt nochmal klappt.

JA,
10kg meine ich natürlich

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18. April 2006 um 21:20

Hi
ich kann mich euch leider anschließen.... hatte am 22.03. in der 10.woche eine AS.... war einer der schlimmsten Tage in meinem Leben- habe ganze 6 stunden warten müssen, bis ich operiert wurde....
wie habt ihr die ganze sache verkraftet`??? wie euer partner? Wie ihr als Paar?? Eher mit reden oder schweigen???
Ich warte jetzt sehnsüchtig auf meine Mens- komisch in diesem Forum, gel... alle anderen hoffen, dass sie nicht kommt.... na ja, habe schon Bauchweh und Ziehen, also guter hoffnung, dass sie noch diese Woche kommt....

Was hat euer FA gesagt, wie lange ihr warten sollt??? Meine FA meinte min. 2 monate, die Ärzte im KH 3-6 monate, je länger, desto besser, da die Gefahr größer auf eine neue FG ist, wenn nicht so viel Zeit dazwischen ist.... Nun hab ich im net gelesen, dass das ganze überholt ist... aber was ist denn jetzt richtig?? Ich hab keine ahnung mehr, möchte ja auch nichts wirklich falsch machen... aber eigentlich weiß der körper doch am besten, was gut für ihn ist oder??? dann wird er ja auch wohl wissen, wann er wieder schwanger werden darf??? Ich hab echt keine ahnung mehr....

LG
FEE

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18. April 2006 um 22:21
In Antwort auf judita_12314049

JA,
10kg meine ich natürlich

Ich habe mich gerade erst angemeldet...
Ich hatte letzten Donnerstag eine AS.
Ich war in der 11. SSW. Es kam für mich so überraschend, mir ging es die ganze Schwangerschaft so gut. Ich hatte noch nicht mal Morgenübelkeit oder sonst ihrgend etwas.
Da habe meinen ersten "offizielen" Vorsorgeultraschall, und es ist kein Herzschlag mehr zu sehen. Zwei Wochen vorher war alles noch in Ordnung.

Es ist unglaublich, man bekommt etwas "geschenkt" und bevor man es hat wird es einem wieder weggenommen. Alles findet nur im Kopf statt, man hat das Gefühl man sitzt in einem Loch und kommt nicht mehr raus.

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19. April 2006 um 14:35
In Antwort auf isra_12971167

Ich habe mich gerade erst angemeldet...
Ich hatte letzten Donnerstag eine AS.
Ich war in der 11. SSW. Es kam für mich so überraschend, mir ging es die ganze Schwangerschaft so gut. Ich hatte noch nicht mal Morgenübelkeit oder sonst ihrgend etwas.
Da habe meinen ersten "offizielen" Vorsorgeultraschall, und es ist kein Herzschlag mehr zu sehen. Zwei Wochen vorher war alles noch in Ordnung.

Es ist unglaublich, man bekommt etwas "geschenkt" und bevor man es hat wird es einem wieder weggenommen. Alles findet nur im Kopf statt, man hat das Gefühl man sitzt in einem Loch und kommt nicht mehr raus.

Ich kann dich so gut verstehen
Als ich den Ultraschall sah und das Herzchen nicht mehr schlug, dachte ich mir reißt jemand etwas von mir aus dem Leib. Es war, als kämen aus dem Mund des Arztes nur Luftblasen. Das was er mir da erzählte kam gar nicht bei mir an. Der nächste Tag im Krankenhaus war der reine Alptraum. Ich dachte immer nur, wie könnt ihr mir mein Kind hier rausreißen. Als die mir Tablette vor den Muttermund legten dachte ich die ganze Zeit nur,mein Kind blutet hier aus dir raus. Ich hatte genau wie du, das Gefühl,dir wurde was geschenkt und bevor du es richtig hattest, nimmt man es dir wieder weg. Wofür war es denn dann überhaupt da? und die ganzen Zusprüche: Es ist wohl besser so, es sollte nicht sein, bestimmt war etwas nicht in Ordnung ,waren und sind wie Ohrfeigen in mein Gesicht. Ich wollte dieses Kind, dieses Kind das da in mir wuchs und schon 10 Wochen mein Tun und denken beeinflusst hat, das in meinen Zukunfftsplänen vorhanden war... und dann----alles weg. Wir können nur hoffen, das wir dieses Glück noch einmal haben dürfen und dann alles gut geht.

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19. April 2006 um 15:17
In Antwort auf judita_12314049

Ich kann dich so gut verstehen
Als ich den Ultraschall sah und das Herzchen nicht mehr schlug, dachte ich mir reißt jemand etwas von mir aus dem Leib. Es war, als kämen aus dem Mund des Arztes nur Luftblasen. Das was er mir da erzählte kam gar nicht bei mir an. Der nächste Tag im Krankenhaus war der reine Alptraum. Ich dachte immer nur, wie könnt ihr mir mein Kind hier rausreißen. Als die mir Tablette vor den Muttermund legten dachte ich die ganze Zeit nur,mein Kind blutet hier aus dir raus. Ich hatte genau wie du, das Gefühl,dir wurde was geschenkt und bevor du es richtig hattest, nimmt man es dir wieder weg. Wofür war es denn dann überhaupt da? und die ganzen Zusprüche: Es ist wohl besser so, es sollte nicht sein, bestimmt war etwas nicht in Ordnung ,waren und sind wie Ohrfeigen in mein Gesicht. Ich wollte dieses Kind, dieses Kind das da in mir wuchs und schon 10 Wochen mein Tun und denken beeinflusst hat, das in meinen Zukunfftsplänen vorhanden war... und dann----alles weg. Wir können nur hoffen, das wir dieses Glück noch einmal haben dürfen und dann alles gut geht.

Ich verstehe euch zu gut
Ach, ich kann euch alle soooo gut verstehen und es tut mir leid, dass ihr das gleiche Schicksal durchleben müsst. Auch ich musste mein Baby in der 9. SSW hergeben. Das Herzchen hat wohl schon am Ende der 8. SSW aufgehört zu schlagen. Da ich keinerlei Vorwahnung, zB Blutungen hatte, hat mich die Nachricht beim FA völlig aus der Bahn geworfen. Wir hatten uns doch schon so gefreut! Nie hätte ich mir gedacht, dass es mich treffen können. Am 18.01. dieses Jahres musste ich dann ins Spital zur AS. Die Zeit war für mich sehr schlimm. Ich habe tagelang nur geweint. Und gerade in dieser schwierigen Zeit erfuhr ich von sooo vielen Schwangerschaften. Es tut einfach weh.

Meine erste Regel kam erst nach fast 6 Wochen. Der Zyklus danach war auch länger - 34 Tage. Tja und seitheither üben wir, warten und hoffen wir ...

Als ich Weihnachten meine Schwangerschaft feststellte, freute ich mich darauf, dass man zu Ostern wohl meinen Bauch schon sehen würde. Tja, und so hats mich dieses Wochenende wieder überkommen. Als die ganze Familie gemeinsam bei Essen saß, begannen die Tränen zu fließen. Erschwerend für mich kommt nämlich dazu, dass meine Schwester nur 2 Wochen nach mir schwanger wurde. Und ich sehe ihren Bauch wachsen. Ich habe immer vor mir wie weit ich sein könnte. Es fühlt sich an wie wenn jemand in der Wunde stochern würde und das schlimme, es kann niemand nachvollziehen ....
Doch eines ist gewiss, alleine sind wir nicht. Es gibt sooo viele und wir wissen nichts von denen die schweigen. Mir hat es immer geholfen, im Forum mit Leuten Kontakt zu haben, die das gleiche Schicksal getroffen hat. Nur sie können nachvollziehen, wie sehr es schmerzen kann.

Fühlt auch gedrückt. Wir werden es schaffen!

Nelly

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19. April 2006 um 16:01
In Antwort auf page_11952525

Hi
ich kann mich euch leider anschließen.... hatte am 22.03. in der 10.woche eine AS.... war einer der schlimmsten Tage in meinem Leben- habe ganze 6 stunden warten müssen, bis ich operiert wurde....
wie habt ihr die ganze sache verkraftet`??? wie euer partner? Wie ihr als Paar?? Eher mit reden oder schweigen???
Ich warte jetzt sehnsüchtig auf meine Mens- komisch in diesem Forum, gel... alle anderen hoffen, dass sie nicht kommt.... na ja, habe schon Bauchweh und Ziehen, also guter hoffnung, dass sie noch diese Woche kommt....

Was hat euer FA gesagt, wie lange ihr warten sollt??? Meine FA meinte min. 2 monate, die Ärzte im KH 3-6 monate, je länger, desto besser, da die Gefahr größer auf eine neue FG ist, wenn nicht so viel Zeit dazwischen ist.... Nun hab ich im net gelesen, dass das ganze überholt ist... aber was ist denn jetzt richtig?? Ich hab keine ahnung mehr, möchte ja auch nichts wirklich falsch machen... aber eigentlich weiß der körper doch am besten, was gut für ihn ist oder??? dann wird er ja auch wohl wissen, wann er wieder schwanger werden darf??? Ich hab echt keine ahnung mehr....

LG
FEE

Diesen Tag vergisst man wohl nie mehr,
obwohl ich schon zwei putzmuntere kinder habe. Für die ich auch ohne Ende Dankbar bin. Umso weniger habe ich damit gerechnet, das mir sowas beim dritten nochmal passiert.
Genau wie du warte ich jetzt sehnsüchtig auf meine Periode, oder den ES. Meine Ärztin und mein Homöopath sagten mir genau das, was du intuitiv auch schon gesagt hast: der Körper weiß selber was am besten für ihn ist. Ich fänd`es so absurd jetzt zu verhüten, wo doch jede Faser meines Körpers nach einer Schwangerschaft schreit. Wir haben zwei Wochen Schonfrist eingelegt und danach alles weiter laufen lassen.Meine FÄ hat mir unter den Umständen auch abgeraten wieder zu verhüten und meinte auch diese Ratschläge wären überholt. Ich steigere mich da jetzt nur so rein, das mein Kopf mir einen totalen Streich spielt. Ich hatte meine AS am 27.03.noch keinerlei Anzeichen von Blutung. Ist ja auch noch nicht mal ein Monat um. Angeblich kann das bis zu 10 Wochen dauern. Ich werde noch wahnsinnig, habe einfach das Gefühl wieder produktiv werden zu müssen..
Wobei die andere Frage eben ist, ob ich schon soweit bin. Verkraftet habe ich das noch gar nicht. Zumal eine Bekannte von mir genauso weit ist wie ich wäre und jetzt schön kugelig wird. Mein Mann hat das ganze natürlich schneller verarbeitet, er ist bereit für noch eine Versuch. Meine Ängste das es nicht mehr klappt versteht er nicht. Wenn ich weine ist er für mich da, aber letztendlich diese leere kann er glaube ich nicht nachvollziehen. Mir hilft es, mir hiere meine Gefühle von der Seele zu schreiben, da ich mich im Freundeskreis und in der Familie wie eine alt Jammertante fühle. Es ist einfach wie sovieles im leben, was man nicht am eigenen Leib erfahren hat, kann man nicht nachvollziehen. Die meisten meinen es wäre doch ein Segen, bevor man ein krankes kind bekommen hätte. Kann ja sein, aber erstmal war es doch 10 Wochen MEIN Kind In MEINEM Körper und der ist jetzt leer. Und ich kann immer wieder nur sagen: Ich habe mich auf Leben und nicht auf Tod eingestellt!

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19. April 2006 um 16:15
In Antwort auf judita_12314049

Ich kann dich so gut verstehen
Als ich den Ultraschall sah und das Herzchen nicht mehr schlug, dachte ich mir reißt jemand etwas von mir aus dem Leib. Es war, als kämen aus dem Mund des Arztes nur Luftblasen. Das was er mir da erzählte kam gar nicht bei mir an. Der nächste Tag im Krankenhaus war der reine Alptraum. Ich dachte immer nur, wie könnt ihr mir mein Kind hier rausreißen. Als die mir Tablette vor den Muttermund legten dachte ich die ganze Zeit nur,mein Kind blutet hier aus dir raus. Ich hatte genau wie du, das Gefühl,dir wurde was geschenkt und bevor du es richtig hattest, nimmt man es dir wieder weg. Wofür war es denn dann überhaupt da? und die ganzen Zusprüche: Es ist wohl besser so, es sollte nicht sein, bestimmt war etwas nicht in Ordnung ,waren und sind wie Ohrfeigen in mein Gesicht. Ich wollte dieses Kind, dieses Kind das da in mir wuchs und schon 10 Wochen mein Tun und denken beeinflusst hat, das in meinen Zukunfftsplänen vorhanden war... und dann----alles weg. Wir können nur hoffen, das wir dieses Glück noch einmal haben dürfen und dann alles gut geht.

Mir war eine Hilfe
das ich einige Leute hatte, mit denen ich über die FG sprechen konnte. Unter anderem eine Freundin, die gleichzeitig schwangr war . Sie wohnt allerdings in china und dshalb konnten wir uns nur emails schreiben. Wir haben über 100 emails geschrieben in der zeit bis zum errechneten ET. An dem Tag (7.4.2005) habe ich alle diese mails ausgedruckt und in eine Mappe geheftet und dazu die Ultraschallbilder von meinem würmchen geklebt und noch einiges dazu geschrieben. Außerdem hatten wir uns sogar schon namen ausgedacht. Simon oder Meike. deshalb heisst unser Sternenkind jetzt Simon-Meike. Diese mappe habe ich nun als Andenken. Und es hat mir etwas geholfen , zu verarbeiten.
Das soll nicht heißen, dass ich Euch rate, eine Mappe zu machen. Aber vielleicht habt ihr eine andee Idee, wie ein Andenken aussehen könnte. Und bei mir kam die Idee ja auch erst nach einigen Monaten, als der ET war.
Das schlimme ist ja,dass einem etwas weggerissen wird so plötzlich, dass man gar nicht mehr weiss, wo oben und unten ist. Manchmal habe ich nicht mal mehr daran geglaubt, dass überhaupt Leben in mir war.
Naja, nur so eine Idee....
LG Anke

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19. April 2006 um 16:32
In Antwort auf myf_11889139

Mir war eine Hilfe
das ich einige Leute hatte, mit denen ich über die FG sprechen konnte. Unter anderem eine Freundin, die gleichzeitig schwangr war . Sie wohnt allerdings in china und dshalb konnten wir uns nur emails schreiben. Wir haben über 100 emails geschrieben in der zeit bis zum errechneten ET. An dem Tag (7.4.2005) habe ich alle diese mails ausgedruckt und in eine Mappe geheftet und dazu die Ultraschallbilder von meinem würmchen geklebt und noch einiges dazu geschrieben. Außerdem hatten wir uns sogar schon namen ausgedacht. Simon oder Meike. deshalb heisst unser Sternenkind jetzt Simon-Meike. Diese mappe habe ich nun als Andenken. Und es hat mir etwas geholfen , zu verarbeiten.
Das soll nicht heißen, dass ich Euch rate, eine Mappe zu machen. Aber vielleicht habt ihr eine andee Idee, wie ein Andenken aussehen könnte. Und bei mir kam die Idee ja auch erst nach einigen Monaten, als der ET war.
Das schlimme ist ja,dass einem etwas weggerissen wird so plötzlich, dass man gar nicht mehr weiss, wo oben und unten ist. Manchmal habe ich nicht mal mehr daran geglaubt, dass überhaupt Leben in mir war.
Naja, nur so eine Idee....
LG Anke

Man braucht einen Abschluss
bei uns gibt es einen Friedhof mit einer Stelle für ungeborene oder tod geborene Kinder die kein offizielles Grab haben dürfen .Wir haben einen Stein mit unseren Kindern bemalt und ein Engelchen darauf geklebt, den wir zu dieser Stelle bringen wollen.Ich habe so das Gefühl, ein Andenken gesetzt zu haben, wobei dieses Kind in meinem Herzen immer einen Platz behalten wird. Mir gibt es ein gutes Gefühl.Viele halten das nach 10 Wochen für übertrieben und hysterisch. Egal, die müssen ja auch nicht das empfinden was ich empfinde. Jeder soll seinen Weg finden.......

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19. April 2006 um 17:12
In Antwort auf judita_12314049

Ich kann dich so gut verstehen
Als ich den Ultraschall sah und das Herzchen nicht mehr schlug, dachte ich mir reißt jemand etwas von mir aus dem Leib. Es war, als kämen aus dem Mund des Arztes nur Luftblasen. Das was er mir da erzählte kam gar nicht bei mir an. Der nächste Tag im Krankenhaus war der reine Alptraum. Ich dachte immer nur, wie könnt ihr mir mein Kind hier rausreißen. Als die mir Tablette vor den Muttermund legten dachte ich die ganze Zeit nur,mein Kind blutet hier aus dir raus. Ich hatte genau wie du, das Gefühl,dir wurde was geschenkt und bevor du es richtig hattest, nimmt man es dir wieder weg. Wofür war es denn dann überhaupt da? und die ganzen Zusprüche: Es ist wohl besser so, es sollte nicht sein, bestimmt war etwas nicht in Ordnung ,waren und sind wie Ohrfeigen in mein Gesicht. Ich wollte dieses Kind, dieses Kind das da in mir wuchs und schon 10 Wochen mein Tun und denken beeinflusst hat, das in meinen Zukunfftsplänen vorhanden war... und dann----alles weg. Wir können nur hoffen, das wir dieses Glück noch einmal haben dürfen und dann alles gut geht.

So etwas wünscht man nicht dem schlimmsten Feind
Ich muss auch sagen das der Tag im Krankenhaus der schlimmste meines Lebens war. Um 7.30 Uhr sollte ich ein Zäpfchen bekommen. Das ganze fand auf der Station Gynokologie statt, alles dreht sich nur ums Baby, Zeitschriften, Fotos an den Wänden und nur schwangere Frauen waren auf dem Flur auf dem ich gewartet habe.
Als ich dann nach einer halben Stunde ins Besprechungszimmer kam sollte ich mich direkt frei machen und auf den Stuhl setzten. Als er das Zäpfchen einführte fing im Nebenraum (Kreissaal, wie ich später bemerkte) eine Frau an zu schreien. Sie war mitten im Geburtsvorgang. Ich bin in diesem Moment laut angefangen zu weinen, ich wollte nicht, aber ich konnte es nicht unterdrücken. Das war eine Ohrfeige für meine Seele und Psyche, ich habe in diesem Moment genau erfahren was ich mit diesem Kind nicht erleben werde.
Ich sollte danach sofort ins Bett, damit das Zäpfchen wirken konnte, das war zum Glück auf der Tagesstation. Aber mein Freund und ich sind danach im Treppenhaus des Krankenhauses weinend zusammen gebrochen. Es war ein Wunschkind. Die Operation sollte um 12.00 stattfinden, ich kam erst um 15.00 Uhr dran. Danach verlief auch alles ordnungsgemäß. Ich hatte drei Tage Schmierblutungen, und habe schon gestern meine Regel bekommen. Ich habe sogar beim Frauenarzt angerufen und gefragt ob es überhaupt sein kann, aber die meinten ich sollte ruhig anfangen die Pille zu nehmen.
Mein Arzt sagte wir sollten meinem Körper 3 Monate Zeit geben bis wir es wieder versuchen, und die Pille wäre gut damit der Schleimaufbau wieder ordentlich funktioniert.
Ich habe meinem Frauenarzt erzählt was mir im Krankenhaus passiert ist, er will es an das Krankenhaus weitergeben. Das morgens war das allerschlimmste für mich. Ich will mich persönlich dort nicht beschweren, es ist jetzt so passiert.
Aber vielleicht kann es so einer anderen Frau erspart bleiben.
Mein Arzt gab mir Recht, das man einen solchen Eingriff nicht neben einem Kreissaal machen sollte wenn man weiß das dort gerade etwas passiert. So ein Zäpfchen hätte man mir auch auf dem Zimmer geben können.
Ich hatte allerdings von dem Zäpfchen keine Blutungen, aber das ist ja bei jedem Unterschiedlich.

Ich habe mir jetzt ein Buch gekauft, "Gute Hoffnung, jähes Ende" und werde mir zusätzlich noch Hilfe von einer Beratungsstelle holen. Ich möchte richtig trauern können, damit es in Zukunft auch wieder bergauf geht, und man aus dem Loch kommt.

Ich werde in 10 Wochen heiraten, eigentlich war die Hochzeit wegen dem Kind.
Aber ich war mir noch nie so sicher wie jetzt das ich den richtigen Partner an meiner Seite habe, auch wenn alles schwer ist. So gibt auch positive Momente, und ich bin auch froh Erfahrungen von anderen zu hören. Ihrgendwie fühlen alle das gleiche.

Ungläubigkeit der Diagnose, Trauer und Wut.

Aber wir werden auch alle noch unser Glück finden, da bin ich mir ganz sicher.

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19. April 2006 um 17:22
In Antwort auf isra_12971167

So etwas wünscht man nicht dem schlimmsten Feind
Ich muss auch sagen das der Tag im Krankenhaus der schlimmste meines Lebens war. Um 7.30 Uhr sollte ich ein Zäpfchen bekommen. Das ganze fand auf der Station Gynokologie statt, alles dreht sich nur ums Baby, Zeitschriften, Fotos an den Wänden und nur schwangere Frauen waren auf dem Flur auf dem ich gewartet habe.
Als ich dann nach einer halben Stunde ins Besprechungszimmer kam sollte ich mich direkt frei machen und auf den Stuhl setzten. Als er das Zäpfchen einführte fing im Nebenraum (Kreissaal, wie ich später bemerkte) eine Frau an zu schreien. Sie war mitten im Geburtsvorgang. Ich bin in diesem Moment laut angefangen zu weinen, ich wollte nicht, aber ich konnte es nicht unterdrücken. Das war eine Ohrfeige für meine Seele und Psyche, ich habe in diesem Moment genau erfahren was ich mit diesem Kind nicht erleben werde.
Ich sollte danach sofort ins Bett, damit das Zäpfchen wirken konnte, das war zum Glück auf der Tagesstation. Aber mein Freund und ich sind danach im Treppenhaus des Krankenhauses weinend zusammen gebrochen. Es war ein Wunschkind. Die Operation sollte um 12.00 stattfinden, ich kam erst um 15.00 Uhr dran. Danach verlief auch alles ordnungsgemäß. Ich hatte drei Tage Schmierblutungen, und habe schon gestern meine Regel bekommen. Ich habe sogar beim Frauenarzt angerufen und gefragt ob es überhaupt sein kann, aber die meinten ich sollte ruhig anfangen die Pille zu nehmen.
Mein Arzt sagte wir sollten meinem Körper 3 Monate Zeit geben bis wir es wieder versuchen, und die Pille wäre gut damit der Schleimaufbau wieder ordentlich funktioniert.
Ich habe meinem Frauenarzt erzählt was mir im Krankenhaus passiert ist, er will es an das Krankenhaus weitergeben. Das morgens war das allerschlimmste für mich. Ich will mich persönlich dort nicht beschweren, es ist jetzt so passiert.
Aber vielleicht kann es so einer anderen Frau erspart bleiben.
Mein Arzt gab mir Recht, das man einen solchen Eingriff nicht neben einem Kreissaal machen sollte wenn man weiß das dort gerade etwas passiert. So ein Zäpfchen hätte man mir auch auf dem Zimmer geben können.
Ich hatte allerdings von dem Zäpfchen keine Blutungen, aber das ist ja bei jedem Unterschiedlich.

Ich habe mir jetzt ein Buch gekauft, "Gute Hoffnung, jähes Ende" und werde mir zusätzlich noch Hilfe von einer Beratungsstelle holen. Ich möchte richtig trauern können, damit es in Zukunft auch wieder bergauf geht, und man aus dem Loch kommt.

Ich werde in 10 Wochen heiraten, eigentlich war die Hochzeit wegen dem Kind.
Aber ich war mir noch nie so sicher wie jetzt das ich den richtigen Partner an meiner Seite habe, auch wenn alles schwer ist. So gibt auch positive Momente, und ich bin auch froh Erfahrungen von anderen zu hören. Ihrgendwie fühlen alle das gleiche.

Ungläubigkeit der Diagnose, Trauer und Wut.

Aber wir werden auch alle noch unser Glück finden, da bin ich mir ganz sicher.

Die Zeichen zu erkennen ist die Kunst
genke ich. Die Frage WARUM? hat mir in den ersten Tagen auch das Gehirn ausgebrannt. Aber- wie bei dir, das du dir mit deinem Mann noch sicherer bist ging es mir auch. Meine Mann wollte kein drittes Kind mehr und hat dann dieses mit so offenem Herzen aufgenommen und wir waren überglücklich. Es hat uns noch enger gebracht. Jetzt ist uns Klar: Wir wollen Beide aus vollem Herzen! Vielleicht sollte es eine prüfung sein, ob wir wirklich bereit sind.
Euch wünsche ich für eure Ehe alles gute und das ihr auch weiter die Höhen und Tiefen zusammen meistert. Und außerdem: Einen Stall voll Kinder. Alles Liebe

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19. April 2006 um 17:26
In Antwort auf isra_12971167

So etwas wünscht man nicht dem schlimmsten Feind
Ich muss auch sagen das der Tag im Krankenhaus der schlimmste meines Lebens war. Um 7.30 Uhr sollte ich ein Zäpfchen bekommen. Das ganze fand auf der Station Gynokologie statt, alles dreht sich nur ums Baby, Zeitschriften, Fotos an den Wänden und nur schwangere Frauen waren auf dem Flur auf dem ich gewartet habe.
Als ich dann nach einer halben Stunde ins Besprechungszimmer kam sollte ich mich direkt frei machen und auf den Stuhl setzten. Als er das Zäpfchen einführte fing im Nebenraum (Kreissaal, wie ich später bemerkte) eine Frau an zu schreien. Sie war mitten im Geburtsvorgang. Ich bin in diesem Moment laut angefangen zu weinen, ich wollte nicht, aber ich konnte es nicht unterdrücken. Das war eine Ohrfeige für meine Seele und Psyche, ich habe in diesem Moment genau erfahren was ich mit diesem Kind nicht erleben werde.
Ich sollte danach sofort ins Bett, damit das Zäpfchen wirken konnte, das war zum Glück auf der Tagesstation. Aber mein Freund und ich sind danach im Treppenhaus des Krankenhauses weinend zusammen gebrochen. Es war ein Wunschkind. Die Operation sollte um 12.00 stattfinden, ich kam erst um 15.00 Uhr dran. Danach verlief auch alles ordnungsgemäß. Ich hatte drei Tage Schmierblutungen, und habe schon gestern meine Regel bekommen. Ich habe sogar beim Frauenarzt angerufen und gefragt ob es überhaupt sein kann, aber die meinten ich sollte ruhig anfangen die Pille zu nehmen.
Mein Arzt sagte wir sollten meinem Körper 3 Monate Zeit geben bis wir es wieder versuchen, und die Pille wäre gut damit der Schleimaufbau wieder ordentlich funktioniert.
Ich habe meinem Frauenarzt erzählt was mir im Krankenhaus passiert ist, er will es an das Krankenhaus weitergeben. Das morgens war das allerschlimmste für mich. Ich will mich persönlich dort nicht beschweren, es ist jetzt so passiert.
Aber vielleicht kann es so einer anderen Frau erspart bleiben.
Mein Arzt gab mir Recht, das man einen solchen Eingriff nicht neben einem Kreissaal machen sollte wenn man weiß das dort gerade etwas passiert. So ein Zäpfchen hätte man mir auch auf dem Zimmer geben können.
Ich hatte allerdings von dem Zäpfchen keine Blutungen, aber das ist ja bei jedem Unterschiedlich.

Ich habe mir jetzt ein Buch gekauft, "Gute Hoffnung, jähes Ende" und werde mir zusätzlich noch Hilfe von einer Beratungsstelle holen. Ich möchte richtig trauern können, damit es in Zukunft auch wieder bergauf geht, und man aus dem Loch kommt.

Ich werde in 10 Wochen heiraten, eigentlich war die Hochzeit wegen dem Kind.
Aber ich war mir noch nie so sicher wie jetzt das ich den richtigen Partner an meiner Seite habe, auch wenn alles schwer ist. So gibt auch positive Momente, und ich bin auch froh Erfahrungen von anderen zu hören. Ihrgendwie fühlen alle das gleiche.

Ungläubigkeit der Diagnose, Trauer und Wut.

Aber wir werden auch alle noch unser Glück finden, da bin ich mir ganz sicher.

Ach so
ist das denn wirklich so, das die Pille die schleimhaut besser aubaut. Ich hatte eigentlich die letzte fünf Jahre die Spirale. Nahm dann aber wegen meinem PCO- Syndrom und den ewigen Schmerzen die Pille. Die ich dann wegen einer OP für 1 Monat aussetzen wollte. Fluchs! war ich schwanger. Meint ihr die Pille hat da guten Nährboden gegeben?

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10. Mai 2014 um 10:03
In Antwort auf judita_12314049

Diesen Tag vergisst man wohl nie mehr,
obwohl ich schon zwei putzmuntere kinder habe. Für die ich auch ohne Ende Dankbar bin. Umso weniger habe ich damit gerechnet, das mir sowas beim dritten nochmal passiert.
Genau wie du warte ich jetzt sehnsüchtig auf meine Periode, oder den ES. Meine Ärztin und mein Homöopath sagten mir genau das, was du intuitiv auch schon gesagt hast: der Körper weiß selber was am besten für ihn ist. Ich fänd`es so absurd jetzt zu verhüten, wo doch jede Faser meines Körpers nach einer Schwangerschaft schreit. Wir haben zwei Wochen Schonfrist eingelegt und danach alles weiter laufen lassen.Meine FÄ hat mir unter den Umständen auch abgeraten wieder zu verhüten und meinte auch diese Ratschläge wären überholt. Ich steigere mich da jetzt nur so rein, das mein Kopf mir einen totalen Streich spielt. Ich hatte meine AS am 27.03.noch keinerlei Anzeichen von Blutung. Ist ja auch noch nicht mal ein Monat um. Angeblich kann das bis zu 10 Wochen dauern. Ich werde noch wahnsinnig, habe einfach das Gefühl wieder produktiv werden zu müssen..
Wobei die andere Frage eben ist, ob ich schon soweit bin. Verkraftet habe ich das noch gar nicht. Zumal eine Bekannte von mir genauso weit ist wie ich wäre und jetzt schön kugelig wird. Mein Mann hat das ganze natürlich schneller verarbeitet, er ist bereit für noch eine Versuch. Meine Ängste das es nicht mehr klappt versteht er nicht. Wenn ich weine ist er für mich da, aber letztendlich diese leere kann er glaube ich nicht nachvollziehen. Mir hilft es, mir hiere meine Gefühle von der Seele zu schreiben, da ich mich im Freundeskreis und in der Familie wie eine alt Jammertante fühle. Es ist einfach wie sovieles im leben, was man nicht am eigenen Leib erfahren hat, kann man nicht nachvollziehen. Die meisten meinen es wäre doch ein Segen, bevor man ein krankes kind bekommen hätte. Kann ja sein, aber erstmal war es doch 10 Wochen MEIN Kind In MEINEM Körper und der ist jetzt leer. Und ich kann immer wieder nur sagen: Ich habe mich auf Leben und nicht auf Tod eingestellt!

Niemand wird so was vergessen
zuerst möchte ich dir sagen, dass ich mit dir fühle und dich sehr gut verstehe.

Für mich brach dieses jahr auch eine welt zusammen, als mir 2 tage nach meinem 30. Geburtstag im Februar gesagt wurde das das kleine in mir nicht mehr lebt - da war ich in der 12. woche und hatte am gebutstag allen gästen davon erzählt. Ich nage heute noch daran und vergessen kann ich es nicht haben so lange geübt (fast 8 Jahre)
Bis heute habe ich noch keine Tage bekommen - 3 Monate sind bereits um und ich werde allmählich wanhsinnig. War schon mehrmals beim FA bekam inzwischen Gelbkörperhormone verschrieben um meine Tage einzuleiten aber das ist auch schon wieder 2 Wochen her - nichts... Allmählich habe ich angst das die bei der OP vielleicht was falsch gemacht haben aber lt. Befund ging alles gut. Ich mache mich anscheinend selbst fertig Meine Schwägerin hat Anfang April ihre zweite Tochter bekommen und ich hatte bisher nicht das Bedürfnis sie zu sehen denn gerade eben hasse ich iwi jeden der einen Bauch hat oder ein Kind bekam... Ich weiß das ist falsch und ich hoffe das wird sich bald ändern denn im Grunde können ja alle nichts dafür. ICh finde es nur so schrecklich dass es genau mir passierte und ich kann es einfach nicht verstehen.

Wünsch dir alles gute für die Zukunft und hoffe dass es bei dir bald wieder klappt

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