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Wann dem Arbeitgeber sagen?

28. Juni 2006 um 14:00

Hallo,
ich hätte mal eine Frage.. wann muß ich es denn meinem Arbeitgeber sagen?
Ich bin nun 13+6 SSW. Und mein Arbeitgeber weiß es noch nicht. Ich wollte die "kritische Zeit" abwarten. Nun gehe ich nächste Woche für 2 Wochen in Urlaub. Und hatte eigentlich vor, es ihm 24.Juli zu sagen, wenn ich aus dem Urlaub bin. Aber dann bin ich ja schon 17+4 SSW.
Ist das dann zu spät?
Kann ich da irgendwelche Probleme bekommen?
Wann habt ihr es denn eurem AG gesagt?

Danke für die Antworten.

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28. Juni 2006 um 14:14

Hallo
Hast du Probezeit oder einen Zeitvertrag??
Dann warte ab bis diese rum sind.
tatjana

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28. Juni 2006 um 14:15

...
Mitteilungspflicht

Nach 5 des Mutterschutzgesetzes sollen werdende Mütter dem Arbeitgeber ihre Schwangerschaft und den mutmaßlichen Tag der Entbindung mitteilen, sobald ihnen ihr Zustand bekannt ist. Nur so kann der Arbeitgeber seiner besonderen Fürsorgepflicht gegenüber der Schwangeren nachkommen. Auf Verlangen des Arbeitgebers soll die werdende Mutter das Zeugnis eines Arztes oder einer Hebamme vorlegen. Ausreichend ist auch die Kopie der Bestätigung im Mutterpass. Etwaige Kosten für das Zeugnis werden vom Arbeitgeber getragen, sofern nicht die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Aufsichtsbehörde unverzüglich von der Mitteilung der werdenden Mutter in Kenntnis zu setzen (MuSchG 5). Er hat die erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu machen und auf Verlangen der Behörde Unterlagen, aus denen neben dem Namen auch die Beschäftigungsart und die -zeiten hervorgehen, zur Einsicht vorzulegen oder einzusenden (MuSchG 19 Abs. 1).

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28. Juni 2006 um 14:17
In Antwort auf guprzn_12888230

Hallo
Hast du Probezeit oder einen Zeitvertrag??
Dann warte ab bis diese rum sind.
tatjana

Warum warten??
Ist doch egal, man kann ja eh nicht gekündigt werden. Eher wenn man es nicht sagt

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28. Juni 2006 um 14:18
In Antwort auf guprzn_12888230

Hallo
Hast du Probezeit oder einen Zeitvertrag??
Dann warte ab bis diese rum sind.
tatjana

Nun
ich habe keine Probezeit und auch keinen Zeitvertrag. Bin seit 4 Jahren hier in der Firma (mittelständisches Unternehmen - 100 Mitarbeiter) beschäftigt. Für meinen Chef wird es aber ein Schock sein, wenn ich ihm das sage.
Vor dem Urlaub wollte ich das eigentlich nicht sagen, weil ich mir dann vielleicht nur die ganzen Zeit Gedanken machen werde, wie was sein wird, wenn ich nicht da bin. Bei meiner Vorgängerin, war es so, dass als sie in Mutterschutz gegangen ist, ich als ihre Nachfolgerin kam. Nach einem Jahr, kam sie dann zurück und wollte auf ihre Stelle. Dann hieß es "nun die anforderungen haben sich erhöht. Sie können diese leider nicht mehr erfüllen. Ihre Nachfolgerin ist besser qualifiziert." Tja dann mussten sie ihr einen anderen Job anbieten. Der war dann 160km weiter entfernt. das hat sie nicht annehmen wollen, also wurde sie entlassen.
Das macht mir natürlich ein wenig Sorgen.*seufz*

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28. Juni 2006 um 14:20
In Antwort auf zareen_12948324

Warum warten??
Ist doch egal, man kann ja eh nicht gekündigt werden. Eher wenn man es nicht sagt

Man kann gekündigt werden, wenn man es nicht sagt?
Was wirklich????
Ich dachte ich bin nun unkündbar?
Hm...dann sage ich es vielleicht doch schon nächste Woche. Habe morgen noch einen Ultraschall-Termin. Den will ich noch abwarten.

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28. Juni 2006 um 14:27
In Antwort auf dulcie_12925214

Man kann gekündigt werden, wenn man es nicht sagt?
Was wirklich????
Ich dachte ich bin nun unkündbar?
Hm...dann sage ich es vielleicht doch schon nächste Woche. Habe morgen noch einen Ultraschall-Termin. Den will ich noch abwarten.

Wenn er es von jemandem
anders Erfährt würde ich dich auch Kündigen. Kostest ja Geld und bist eventuell öfters Krank

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28. Juni 2006 um 14:29
In Antwort auf zareen_12948324

Wenn er es von jemandem
anders Erfährt würde ich dich auch Kündigen. Kostest ja Geld und bist eventuell öfters Krank

Hm??
Nun meine Ärztin hat mir selbst geraten damit zu warten, bis ich die kritische Zeit umhabe, weil da noch so viel passieren kann.
Außerdem weiß es noch keiner aus der Firma.

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28. Juni 2006 um 14:33
In Antwort auf dulcie_12925214

Hm??
Nun meine Ärztin hat mir selbst geraten damit zu warten, bis ich die kritische Zeit umhabe, weil da noch so viel passieren kann.
Außerdem weiß es noch keiner aus der Firma.

Es warten ja viele Frauen damit
aber ich halte nichts davon. Es kann ein dummer Zufall sein wo dein Chef das erfährt. Kündigen kann er dich, aber du hast danach noch 2 Wochen zeit um es anzufechten wegen der Schwangerschaft. Also dürfte das kein Problem sein. Es ist deine Entscheidung was du machst, aber du musst es ihm eigentlich so schnell wie möglich sagen

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28. Juni 2006 um 15:08

Wann dem Arbeitgeber sagen?
Du musst es gar nicht dem Arbeitgeber sagen. Es wäre aber natürlich besser. Ich bin nämlich gerade in einer ähnlichen Situation, aber ich bin noch in der Probezeit. Bei mir wäre es ein Risiko, da man leider Schwangere doch kündigen kann. Im Internet gibt es dazu sehr viele Informationen und einen Anwalt habe ich auch gefragt. Man kann eine Schwangere wohl nur nicht kündigen, weil sie Schwanger ist.
Du kannst also ganz beruhigt in den Urlaub fahren.
lg
Jenny

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28. Juni 2006 um 15:16
In Antwort auf zareen_12948324

Es warten ja viele Frauen damit
aber ich halte nichts davon. Es kann ein dummer Zufall sein wo dein Chef das erfährt. Kündigen kann er dich, aber du hast danach noch 2 Wochen zeit um es anzufechten wegen der Schwangerschaft. Also dürfte das kein Problem sein. Es ist deine Entscheidung was du machst, aber du musst es ihm eigentlich so schnell wie möglich sagen

Kritische Zeit.... ???
... also die ist doch mit ablauf der 12. woche vorbei!!!

ich habe es meinem chef, vor dem ich im übrigen riesige
angst hatte, in der ssw 11+4 gesagt, war den tag davor
beim doc, und er hat gemeint, ist alles bestens..und auf
meine frage ob ich jetzt noch angst haben muß, hat er
gegrinst und gemeint "auf keinen fall!"

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28. Juni 2006 um 15:34
In Antwort auf taneka_12294565

Wann dem Arbeitgeber sagen?
Du musst es gar nicht dem Arbeitgeber sagen. Es wäre aber natürlich besser. Ich bin nämlich gerade in einer ähnlichen Situation, aber ich bin noch in der Probezeit. Bei mir wäre es ein Risiko, da man leider Schwangere doch kündigen kann. Im Internet gibt es dazu sehr viele Informationen und einen Anwalt habe ich auch gefragt. Man kann eine Schwangere wohl nur nicht kündigen, weil sie Schwanger ist.
Du kannst also ganz beruhigt in den Urlaub fahren.
lg
Jenny

Aber sicher
muss man es dem AG sagen!!!
5 des MuSchG

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28. Juni 2006 um 15:35
In Antwort auf cherie_12051230

Kritische Zeit.... ???
... also die ist doch mit ablauf der 12. woche vorbei!!!

ich habe es meinem chef, vor dem ich im übrigen riesige
angst hatte, in der ssw 11+4 gesagt, war den tag davor
beim doc, und er hat gemeint, ist alles bestens..und auf
meine frage ob ich jetzt noch angst haben muß, hat er
gegrinst und gemeint "auf keinen fall!"

5 des MuSchG
Vielleicht solltet ihr euch mal das Mutterschutzgesetzt durchlesen. Von wegen dem AG nicht bescheid sagen müssen, schlechter Scherz!

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28. Juni 2006 um 16:01

Hallo...
ich würde es deinem arbeitgeber sagen, aber in der 17 woche ist es noch nicht zu spät!!

du stehst ja ab bekanntgabe unter mutterschutz und provitierst davon z.b kündigungsschutz usw. ich habe es meinem arbeitgeber schon in der 6 woche gesagt, weil ich in der krankenpflege arbeite und bestimmte sachen nicht mehr durchführen darf.

Lg nina

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28. Juni 2006 um 16:02
In Antwort auf taneka_12294565

Wann dem Arbeitgeber sagen?
Du musst es gar nicht dem Arbeitgeber sagen. Es wäre aber natürlich besser. Ich bin nämlich gerade in einer ähnlichen Situation, aber ich bin noch in der Probezeit. Bei mir wäre es ein Risiko, da man leider Schwangere doch kündigen kann. Im Internet gibt es dazu sehr viele Informationen und einen Anwalt habe ich auch gefragt. Man kann eine Schwangere wohl nur nicht kündigen, weil sie Schwanger ist.
Du kannst also ganz beruhigt in den Urlaub fahren.
lg
Jenny

Wie kann man denn als Schwangere gekündigt werden?
Nur wenn es auf der Arbeit ärger gibt, sprich man nicht sorfältig die arbeit macht, Abmahnung etc?
Oder sehe ich das Falsch

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28. Juni 2006 um 16:10
In Antwort auf miga_12258276

Aber sicher
muss man es dem AG sagen!!!
5 des MuSchG

Aber sicher????
ich habe im Netz gelesen, dass der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dann eine Frau die Schwangerschaft nicht mitteilen muss. Ich habe heute auch noch mit einem Anwalt gesprochen. Was soll ich denn jetzt glauben? 5 des MuSchG steht ja, dass man es sagen muss.
Da soll einer mal durchsteigen.

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28. Juni 2006 um 16:16
In Antwort auf miga_12258276

5 des MuSchG
Vielleicht solltet ihr euch mal das Mutterschutzgesetzt durchlesen. Von wegen dem AG nicht bescheid sagen müssen, schlechter Scherz!

VORSICHT
du bist sogar verklagbar wenn du ihm das arglistig verschwiegen hast. das heisst wenn er von dir den mutterkindpass verlangt (und das kann er) dann sieht er wie lange du das weisst. und wenn er dann sieht dass du 2 monate gewartet hast mit der meldung dann ist das arglistig verschwiegen. du entziehst ihm damit die zeit dass er sich geeigneten ersatz sucht das ist dann geschäftsschädigung und somit bist du zu mindest in Österreich klagbar.
warst du aber bis jetzt noch nicht beim arzt und hast im mutterkindpass keinen datumseintrag kannst du warten weil dann ist es nicht nachvollziehbar.

lg

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28. Juni 2006 um 16:29
In Antwort auf ulla_12567562

VORSICHT
du bist sogar verklagbar wenn du ihm das arglistig verschwiegen hast. das heisst wenn er von dir den mutterkindpass verlangt (und das kann er) dann sieht er wie lange du das weisst. und wenn er dann sieht dass du 2 monate gewartet hast mit der meldung dann ist das arglistig verschwiegen. du entziehst ihm damit die zeit dass er sich geeigneten ersatz sucht das ist dann geschäftsschädigung und somit bist du zu mindest in Österreich klagbar.
warst du aber bis jetzt noch nicht beim arzt und hast im mutterkindpass keinen datumseintrag kannst du warten weil dann ist es nicht nachvollziehbar.

lg

Nix VORSICHT
Den Mutterpass muss man dem Arbeitsgeber nicht vorzeigen auch wenn er das verlangt. Und der Arzt darf auch keine Auskunft geben.
Ich hab für meinen AG eine Bescheinigung vom FA geholt. Da steht es nur: Bei Fr.SOWIESO wurde die Schwangerschaft festgestellt. Kein Datum: Wann und keine SS- Woche. Nichts...
Diese Bescheinigung hat 5 Euro gekostet. Das Geld wird aber vom AG wieder erstattet.
LG

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28. Juni 2006 um 16:33
In Antwort auf imke_12102405

Nix VORSICHT
Den Mutterpass muss man dem Arbeitsgeber nicht vorzeigen auch wenn er das verlangt. Und der Arzt darf auch keine Auskunft geben.
Ich hab für meinen AG eine Bescheinigung vom FA geholt. Da steht es nur: Bei Fr.SOWIESO wurde die Schwangerschaft festgestellt. Kein Datum: Wann und keine SS- Woche. Nichts...
Diese Bescheinigung hat 5 Euro gekostet. Das Geld wird aber vom AG wieder erstattet.
LG

Ich weiss ja nicht wo du wohnst
aber bei uns in Österreich schaut des a bissi anders aus.
du musst dem arbeitgeber auf verlangen die erste seite vom muttipass kopieren und da steht alles drin.

so viel zu vorsicht!
ich weiss ja nicht wie weit du dich mit recht auskennst aber in der lohnbuchhaltung in österreich ist das gang und gebe das es verlangt wird.

lg
nadja

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28. Juni 2006 um 16:39
In Antwort auf ulla_12567562

Ich weiss ja nicht wo du wohnst
aber bei uns in Österreich schaut des a bissi anders aus.
du musst dem arbeitgeber auf verlangen die erste seite vom muttipass kopieren und da steht alles drin.

so viel zu vorsicht!
ich weiss ja nicht wie weit du dich mit recht auskennst aber in der lohnbuchhaltung in österreich ist das gang und gebe das es verlangt wird.

lg
nadja

In Deutschland,
Im Mutterpass steht:

"Der Mutterpass ist Ihr Persönliches Dokument. Sie allein entscheiden darüber, wem er zugänglich gemacht werden soll. Andere(z.B. Arbeitsgeber, Behörden) dürfen eien Einsichtsname nicht verlangen"

Aber ich bin der Meinung, dass man normalerweise so was gleich sagen muss.

LG
Elena

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28. Juni 2006 um 16:50
In Antwort auf imke_12102405

In Deutschland,
Im Mutterpass steht:

"Der Mutterpass ist Ihr Persönliches Dokument. Sie allein entscheiden darüber, wem er zugänglich gemacht werden soll. Andere(z.B. Arbeitsgeber, Behörden) dürfen eien Einsichtsname nicht verlangen"

Aber ich bin der Meinung, dass man normalerweise so was gleich sagen muss.

LG
Elena

Wie gesagt
es kann in deutschland anders sein.
im grunde aber bin ich für sicherheit geht vor und da ich mich auf nichts einlassen wollte hab ich dem chef auch gleich gesagt was los ist. dem rest der firma erst nach der 12ten woche. und somit ist man aus dem schlamassel heraussen. zumal ich sicher klagbar gewesen wäre

lg nadja

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28. Juni 2006 um 18:12
In Antwort auf miga_12258276

Aber sicher
muss man es dem AG sagen!!!
5 des MuSchG

Das ist keine muss...
... sondern eine soll regelung.

Man soll es dem arbeitgeber sagen. von müssen steht da nichts.

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