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Wahrheit oder Mythos bei EILSS

15. Dezember 2009 um 15:38

Hallo Ihr Lieben,

nach meiner Eileiterschwangerschaft, wo ich auch meine Eileiter verloren habe, hat mir die Ärztin gesagt, dass der verbleibende Eileiter den fehlenden ersetzt und das Ei beim Eisprung auch auffangen könnte. Ich glaube diese Geschichte ihr irgendwie nicht, weil ich mir nicht vorstellen kann wie das gehen soll. Mein linker Eileiter hat ja keine Augen im Kopf, um zu sehen, das rechts bald ein Ei springen wird und bewegt sich dann auf die andere Seite rüber.
Ich habe das Gefühl, dass diese Geschichte wirklich nur eine Geschichte ist und bleibt, um einen nach Verlust eines Eileiters zu trösten. Ich habe nämlich -leider auf der falschen Seite - diesen Zyklus zwei große Follikel und bin so traurig, dass ich sie nicht nutzen kann. Ich kenne niemanden, bei dem diese Geschichte geklappt hat und wenn, dann ist es doch sicherlich nur reiner Zufall und findet nicht jeden Zyklus so statt, wenn das der noch verbleibende Eileiter den fehlender ersetzt. Ich bin so traurig, weil ich keine Chance habe, um eine Schwangerschaft nutzen zu können. Ist manchmal echt zum Ko.... !

Herzliche Grüße

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16. Dezember 2009 um 7:35

Kein Mythos!
Ich glaube nicht, dass das ein Mythos ist. Die Eileiter sind grundsätzlich beweglich und nicht immer fängt der rechte Eileiter auch das rechte Ei. Also hast Du grundsätzlich doch jeden Monat eine Chance schwanger zu werden! Dass es natürlich mit einem Eileiter schwieriger ist, ist klar.

Aber ich kann verstehen, wie frustriert Du bist und es ist auch wirklich unfair, dass Du mit einem Eileiter nun verringerte Chancen hast. Mir selbst kommt es auch oft so vor, als wäre es fast ein Ding der Unmöglichkeit, nochmal schwanger zu werden ... Aber was hilft es: Kopf hoch und nicht die Hoffnung verlieren! Und es gibt ja tatsächlich viele Frauen, die auch mit einem Eileiter schwanger geworden sind!

Also alles Liebe und viel Glück!
Liane

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16. Dezember 2009 um 8:44

Ich kenne Eine!
Hallo,

ich kenne eine Frau, die nur noch einen Eierstock und einen Eileiter hat auf der jeweils gegenüberliegenden Seite und... Sie bekam eine Tochter. Allerdings hat sie 7 Jahre nicht verhütet und dann passierte es doch, ganz natürlich. Sie war auch nie in einer Kinderwunschpraxis und hat nichts eingenommen (außer vor der Entzündung - die Pille). Sie war schon fast 40 als sie schwanger wurde.

Ich muss dazu schreiben, dass sie öfter mal ein Gläschen getrunken hat (keine Alkoholikerin) und auch Kettenraucher war. Das mindert die Fruchtbarkeit erheblich.

Ich weiß aber nicht, ob sie noch mehr Kinder bekommen hat, denn sie war nur eine Bekannte und ich habe keinen Kontakt zu ihr (sie wohnt mehrere hundert Kilometer von mir entfernt).

Ich denke, dass müsste Dir als Hoffnung helfen!

LG

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19. Dezember 2009 um 11:52

Danke
Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure mutmachende Antworten!

lg

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22. Dezember 2009 um 14:22

Nur Mut!
Ich hatte nach meinem ersten Kind auch eine Eileiterschwangerschaft. Nach der Entfernung meinte die FÄ, meine Chance auf Kinder sei auf 50 % gesunken. Das war im Oktober 2000. Im Dezember 2001 kam dann schon Kind Nummer 2. Im Juni 2003 das dritte. Und jetzt bin ich trotz Verhütung zum 4. Mal schwanger.
Das klappt sicher nicht bei jedem so. Aber vielleicht macht es Mut. Es kann sehr wohl problemlos weiteren Nachwuchs geben!
Viel Glück!

LG
jolene794

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