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Vorsorge wegen coronavirus um 4 Wochen verschoben

7. April um 12:44 Letzte Antwort: 8. April um 17:17

Hätte heute eigentlich einen Termin/Ultraschall  beim Frauenarzt gehabt 
gestern wurde ich angerufen das sie wegen dem Virus keine Untersuchungen machen 
habe mich so gefreut auf den Termin 
habe erst am 6.mai einen Termin bekommen 
wem geht es genauso und findet ihr das richtig 
ich bin morgen in der 17. ssw

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7. April um 13:20

Hallo,

Also bei uns gibt es offiziell eine Untersuchung in der 12 ssw und dann wieder eine in der 20 ssw. 
Ich habe zwar momentan auch noch eine kleine zusätzliche Untersuchung in der 16 ssw geplant, aber ich nehme an, dass diese weniger wichtig ist und sie deshalb abgesagt werden kann...?
Hautpsache, du hast dann in der 20 ssw wieder eine. 
Und ich nehme an, falls du irgendwelche Beschwerden oder Probleme hast kannst du jederzeit anrufen...?

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7. April um 17:01
In Antwort auf finnimia2018

Hätte heute eigentlich einen Termin/Ultraschall  beim Frauenarzt gehabt 
gestern wurde ich angerufen das sie wegen dem Virus keine Untersuchungen machen 
habe mich so gefreut auf den Termin 
habe erst am 6.mai einen Termin bekommen 
wem geht es genauso und findet ihr das richtig 
ich bin morgen in der 17. ssw

Einerseits ist das eine gute Entscheidung, diesen Termin zu verschieben. Würde ich auch machen. Heute ist wirklich gefährlich raus zu gehen. Besonders für Schwangere. Es ist die Zeit, wenn sie um sich und ums Baby kümmern sollen.
​Ja, ich kann verstehen, dass du dich so lange drauf gewartet hast. Ich erinnere mich auch an meine Schwangerschaft. Ich hab dir Tage gezählt bis ich Ultraschall habe. Dieses Gefühl kann man gar nicht mit Worten umschreiben, wenn du hörst wie das Herz des Engels schlägt.
Ja, du machst dir Sorgen darüber ob es ihm gut geht und alles sich gut entwickelt. Aber hab noch Geduld. 4 Wochen sind schnell vorbei. Du machst noch einen Termin.
Aber bitte nicht vergessen: wenn es dir wirklich schlecht geht, dann kannst du deinen FA anrufen.
Pass auf dich auf!

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7. April um 17:28

Also ich finde das nicht in Ordnung. Alle 4 Wochen steht einer Schwangeren eine Vorsorgeuntersuchung zu. Es geht ja nicht nur um den Ultraschall, sondern was wird ja auch z.B. Urin untersucht. Eine Schwangerschaft verläuft idealerweise unkompliziert, aber eben nicht bei jeder. Die Untersuchungen gibt es ja nicht ohne Grund. Mein Arzt macht nur noch Schwangerschaftsuntersuchungen und gynäkologische Notfälle, er macht den Cut bei allen anderen Patientinnen momentan - also den Fitten, die nur zu Krebsvorsorge oder Verhütungsberatung kommen. Und das finde ich fair. Rezepte für Pillen dürfen natürlich abgeholt werden. Wer Symptome hat, darf die Praxis natürlich nicht betreten. Und so sitzen da fast bir Schwangere, keine langen Wartezeiten und man fühlt sich gut betreut. Es tut mir wirklich leid, dass gerade in dieser Zeit - wo man ohnehin verunsichert genug ist, womöglich bald alleine gebären muss - nicht jede Schwangere diese Erfahrung machen kann.

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7. April um 18:54
In Antwort auf finnimia2018

Hätte heute eigentlich einen Termin/Ultraschall  beim Frauenarzt gehabt 
gestern wurde ich angerufen das sie wegen dem Virus keine Untersuchungen machen 
habe mich so gefreut auf den Termin 
habe erst am 6.mai einen Termin bekommen 
wem geht es genauso und findet ihr das richtig 
ich bin morgen in der 17. ssw

Du hast anscheinend den Sinn der Absage gar nicht verstanden, es geht doch auch darum dich und auch die Ärzte zu schützen?!

Bei uns werden nur noch Notfälle behandelt und das ist auch richtig so. 

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7. April um 21:30
In Antwort auf fairyfire

Also ich finde das nicht in Ordnung. Alle 4 Wochen steht einer Schwangeren eine Vorsorgeuntersuchung zu. Es geht ja nicht nur um den Ultraschall, sondern was wird ja auch z.B. Urin untersucht. Eine Schwangerschaft verläuft idealerweise unkompliziert, aber eben nicht bei jeder. Die Untersuchungen gibt es ja nicht ohne Grund. Mein Arzt macht nur noch Schwangerschaftsuntersuchungen und gynäkologische Notfälle, er macht den Cut bei allen anderen Patientinnen momentan - also den Fitten, die nur zu Krebsvorsorge oder Verhütungsberatung kommen. Und das finde ich fair. Rezepte für Pillen dürfen natürlich abgeholt werden. Wer Symptome hat, darf die Praxis natürlich nicht betreten. Und so sitzen da fast bir Schwangere, keine langen Wartezeiten und man fühlt sich gut betreut. Es tut mir wirklich leid, dass gerade in dieser Zeit - wo man ohnehin verunsichert genug ist, womöglich bald alleine gebären muss - nicht jede Schwangere diese Erfahrung machen kann.

Ach, und ein neues Verhütungsmittel wie Spiraltausch ist dann nicht so wichtig?

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7. April um 22:39
In Antwort auf waldmeisterin1

Ach, und ein neues Verhütungsmittel wie Spiraltausch ist dann nicht so wichtig?

Niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone, wenn er dann im Zweifel mal 4 Wochen mit Kondomen verhütet. Plus: Eine Spirale die mehrere Jahre lang sicher verhütet hat, wird wohl auch noch 4 Wochen länger ihren Dienst tun.

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7. April um 23:35
In Antwort auf soncherie

Niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone, wenn er dann im Zweifel mal 4 Wochen mit Kondomen verhütet. Plus: Eine Spirale die mehrere Jahre lang sicher verhütet hat, wird wohl auch noch 4 Wochen länger ihren Dienst tun.

Wer redet denn von 4 Wochen?

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8. April um 5:31

Im Moment geht es nur um wenige Wochen. Auch Krebsvorsorgen kann man nicht ewig aufschieben, aber für 1-3 Monate ist das undramatisch. Bei akuten Problemen bekommt man einen Termin. Eine Schwangerschaft kann man aber eben mal nicht für wenige Wochen anhalten, die entwickelt sich in der Zeit rasant weiter. Schwangere haben einem gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und der wurde durch Infektionsschutzgesetze auch nicht aufgehoben. 

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8. April um 6:41
In Antwort auf fairyfire

Im Moment geht es nur um wenige Wochen. Auch Krebsvorsorgen kann man nicht ewig aufschieben, aber für 1-3 Monate ist das undramatisch. Bei akuten Problemen bekommt man einen Termin. Eine Schwangerschaft kann man aber eben mal nicht für wenige Wochen anhalten, die entwickelt sich in der Zeit rasant weiter. Schwangere haben einem gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und der wurde durch Infektionsschutzgesetze auch nicht aufgehoben. 

Ja, Schwangere haben "das Recht".
Eltern haben das Recht auf einen Kinderbetreuungsplatz. Merkste was?

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8. April um 8:46

Finde ich richtig, weil letztendlich geht es um den Schutz von dir und deinem Baby. wenn die Praxis den nicht sicherstellen kann, weil sie zB Sicherheitsmaßnahmen nicht einhalten können, können sie dich auch nicht angemessen versorgen, da nützt der Anspruch darauf nix. In 4 Wochen sieht das ganze evtl anders aus und du kannst beruhigter dahin. Wenn du eine Hebamme haet, kannst du die evtl fragen, ob sie eine Untersuchung (eben ohne US) vornehmen kann. Wobei ich nicht weiß, wie die das derzeit machen.

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8. April um 9:12

Ich finde das auch alles nicht toll - aber auch andere "wichtige" Dinge sind gerade nicht möglich - z.B. wurde mein Zahnarzt-Termin abgesagt - weil es außer Vorsorge und Reinigung nichts wichtiges gab.
Freunden von mir wurde die Hochzeit abgesagt (soll für einige Leute auch recht wichtig sein) - also nich nur die Feier, sondern das Standesamt - und mein Partner kann gerade die Vaterschaft nicht anerkennen (sind auf nach der Geburt vertröstet worden).

Mein Vorsorge-Termin hat auch nur stattgefunden, weil das kleine zu groß ist - und man sicher gehen wollte, dass ich keine Diabetis habe. 

Es ist einfach eine bekloppte Zeit - die Ärzte wiegen drei mal ab, was wichtig ist und was nicht. Sie müssen darauf achten, das im Wartezimmer genug Platz ist, damit die Leute genug abstand halten.

Was mich wundert: In der 16./17. Woche steht doch gar kein Ultraschall an - nur eine "Normale" Vorsorge, mit Absrich (was bei mir so 5 Minuten gedauert hat). Ein großer Ultraschall in der 20/21 Woche ist doch eh viel Sinnvoller, weil man hier evtl. Fehlbildungen am besten sehen kann - darum ist es glaube ich gar nicht so sinnlos, die Termine zu verschieben.

Hier machen die Hebammen auch noch die Vorsorge, wenn es denn sein muss.

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8. April um 10:17
In Antwort auf fairyfire

Im Moment geht es nur um wenige Wochen. Auch Krebsvorsorgen kann man nicht ewig aufschieben, aber für 1-3 Monate ist das undramatisch. Bei akuten Problemen bekommt man einen Termin. Eine Schwangerschaft kann man aber eben mal nicht für wenige Wochen anhalten, die entwickelt sich in der Zeit rasant weiter. Schwangere haben einem gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und der wurde durch Infektionsschutzgesetze auch nicht aufgehoben. 

Hat man als Schwangere eigentlich auch ein Recht auf eine Coronavirus Infektion? Wie kann man nur so geil darauf sein sich in die Höhle des Löwen zu begeben? Ja is alles kacke im Moment aber so lange es mir gut geht würde ich einfach freiwillig zuhause bleiben. Ich musste am Freitag zum Arzt weil ich akute Schmerzen hatte, hat mich total angekotzt, ich habe mich nicht mal dort im Warteraum hingesetzt, geschweige denn, dass ich etwas angefasst hätte. Und natürlich nur mit Maske.

Wäre ich noch schwanger würde ich gar nicht hinwollen, manche haben den Ernst der Lage wirklich immer noch nicht verstanden. Ich bin wirklich nicht für panikmache aber man muss es ja nicht herrausfordern. 

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8. April um 11:47
In Antwort auf fairyfire

Im Moment geht es nur um wenige Wochen. Auch Krebsvorsorgen kann man nicht ewig aufschieben, aber für 1-3 Monate ist das undramatisch. Bei akuten Problemen bekommt man einen Termin. Eine Schwangerschaft kann man aber eben mal nicht für wenige Wochen anhalten, die entwickelt sich in der Zeit rasant weiter. Schwangere haben einem gesetzlichen Anspruch auf regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und der wurde durch Infektionsschutzgesetze auch nicht aufgehoben. 

Ganz ehrlich, ich glaube das Ganze wird uns deutlich (!) länger als 1-3 Monate begleiten. Wo nehmt Ihr Euren Optimismus mit "wenigen Wochen" her?

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8. April um 12:16
In Antwort auf waldmeisterin1

Ganz ehrlich, ich glaube das Ganze wird uns deutlich (!) länger als 1-3 Monate begleiten. Wo nehmt Ihr Euren Optimismus mit "wenigen Wochen" her?

Das schon, aber das bedeuted nicht, dass bis dahin keine Arzt-Terminie stattfinden, diese nur anders Koordniniert werden - und die Arztpraxen müssen wege finden, das zu organisieren.
Ich habe etwas länger mit der Sprechstunden-Hilfe gesprochen - die müssen jetzt einfach anders planen - d.h. man hat evtl. längere Wartezeiten.
 
Schrittweise zurrück zur Normalität - aber das diese "Normalität" wie vorher aussieht, erwartet wohl niemand - 

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8. April um 12:17

Natürlich ist das doof, dass die Vorsorge abgesagt wurde. Auf der anderen Seite - wie schon gesagt wurde - ist gerade dieser Termin sehr kurz, Abstrich, Fragen, fertig. Kein Ultraschall oder andere große Untersuchung vorgesehen.
Falls deine Hebamme das übernehmen kann, kannst du sie ansprechen. Solange du keine zwingenden Gründe hast, zum Gyn zu müssen, kann die Hebamme die komplette Vorsorge übernehmen (außer US).
Im Moment ist einfach vieles doof. Mein Geburtsvorbereitungskurs wird online stattfinden. Auch blöd, aber besser als nix und ich bin froh, dass es zumindest das gibt. Mein Mann durfte auch zur Feindiagnostik an der Uniklinik nicht mit. Auch doof. Er wäre gern dabei gewesen. Aber besondere Zeiten erfordern besondere Verhaltensweisen. Und dein Gyn hat den Termin sicher nciht abgesagt, weil er keine Lust hat, sondern weil es vielleicht nicht leistbar ist derzeit (sei es aus räumlichen oder persönlichen oder was auch immer für Gründen).

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8. April um 12:25
In Antwort auf orchideenblatt

Natürlich ist das doof, dass die Vorsorge abgesagt wurde. Auf der anderen Seite - wie schon gesagt wurde - ist gerade dieser Termin sehr kurz, Abstrich, Fragen, fertig. Kein Ultraschall oder andere große Untersuchung vorgesehen.
Falls deine Hebamme das übernehmen kann, kannst du sie ansprechen. Solange du keine zwingenden Gründe hast, zum Gyn zu müssen, kann die Hebamme die komplette Vorsorge übernehmen (außer US).
Im Moment ist einfach vieles doof. Mein Geburtsvorbereitungskurs wird online stattfinden. Auch blöd, aber besser als nix und ich bin froh, dass es zumindest das gibt. Mein Mann durfte auch zur Feindiagnostik an der Uniklinik nicht mit. Auch doof. Er wäre gern dabei gewesen. Aber besondere Zeiten erfordern besondere Verhaltensweisen. Und dein Gyn hat den Termin sicher nciht abgesagt, weil er keine Lust hat, sondern weil es vielleicht nicht leistbar ist derzeit (sei es aus räumlichen oder persönlichen oder was auch immer für Gründen).

Sehe ich auch so.
ich glaube, wir sind ja etwa gleichweit - und ich erkenne das, was du schreibst, alles wieder...

Ich bin mir inzwischen auch ziemlich sicher, dass auch Juli niemand mich wird im Krankenhaus besuchen dürfen (finde ich natürlich auch doof!) - aber das Krankenhaus macht das sicher nicht, um mich zu quälen 

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8. April um 13:10

Wie gesagt, es ist alles eine Frage der Organisation in der Praxis. Es geht ja hier nicht um eine allgeneinmedizinische Praxis, wo lauter kranke Menschen rumhängen. Da würde ich derzeit auch keinen Fuß hinein setzen. Bei meinem Gynäkologen haben Schwangere vorrang. Wer erkältet ist, darf nicht hin. Begleitung ist auch nicht erwünscht. Ich bin auch in der 17. Woche und fühle mich dort weniger Risiko ausgesetzt als in jedem Supermarkt. Dadurch, dass viele andere Patientinnen nicht kommen dürfen derzeit, können sie die Schwangeren so einbestellen, dass es immer leer ist und genügend Abstände eingehalten werden können. Es gibt so viele Dinge, auf die wir alle derzeit verzichten, aber die Überwachung meines Schwangerschaftsverlaufs ist mir wichtig. Bin allerdings auch risikoschwanger wegen meiner Vorgeschichte. Es geht hier eben nicht nur um das Recht auf einen Kitaplatz (was ein blöder Vergleich), sondern um das Recht auf die eigene Gesundheit und die eines kleinen Menschen. Aber gut, macht halt jede Praxis scheinbar anders und niemand zwingt euch, eure Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen

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8. April um 13:14
In Antwort auf waldmeisterin1

Wer redet denn von 4 Wochen?

Spirale und co kannst du deutlich länger drinn lassen. Bekam letztes Jahr im März nach 5 Jahren die Gynefix gezogen, mein Arzt meinte wenn ich wollte könnte ich die noch ein Jahr länger drinn lassen als das "MHD".

Wenn ich keinen Kinderwunsch gehabt hätte wäre sie drinn geblieben, wieso auch nicht. 

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8. April um 14:29
In Antwort auf fairyfire

Wie gesagt, es ist alles eine Frage der Organisation in der Praxis. Es geht ja hier nicht um eine allgeneinmedizinische Praxis, wo lauter kranke Menschen rumhängen. Da würde ich derzeit auch keinen Fuß hinein setzen. Bei meinem Gynäkologen haben Schwangere vorrang. Wer erkältet ist, darf nicht hin. Begleitung ist auch nicht erwünscht. Ich bin auch in der 17. Woche und fühle mich dort weniger Risiko ausgesetzt als in jedem Supermarkt. Dadurch, dass viele andere Patientinnen nicht kommen dürfen derzeit, können sie die Schwangeren so einbestellen, dass es immer leer ist und genügend Abstände eingehalten werden können. Es gibt so viele Dinge, auf die wir alle derzeit verzichten, aber die Überwachung meines Schwangerschaftsverlaufs ist mir wichtig. Bin allerdings auch risikoschwanger wegen meiner Vorgeschichte. Es geht hier eben nicht nur um das Recht auf einen Kitaplatz (was ein blöder Vergleich), sondern um das Recht auf die eigene Gesundheit und die eines kleinen Menschen. Aber gut, macht halt jede Praxis scheinbar anders und niemand zwingt euch, eure Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen

Beim Arzt wird aber gerade um die 16. SSW nichts gemacht, was die Hebamme nicht auch leisten könnte. Da würde ich nicht behaupten, dass jemand mit seiner Gesundheit fahrlässig umgeht oder mit der seines Kindes, der eben nciht zum Gyn geht, sondern zur Hebamme. Vielleicht kann die TE ja dorthin gehen. Wie gesagt, wir kennen die Umstände in der Gynpraxis nicht. Aber dort Abstand halten ist eventuell schwieriger als bei der Hebamme.

Und auch der Arzt darf persönliche Gründe haben, warum er Termine absagt. Der ist auch nur ein Mensch, mit vielleicht Ängsten, Vorerkrankungen, kranken Familienmitgliedern oder was auch immer. Auch der Arzt ist keine Maschine, die einfach nur zu leisten hat. Natürlich ist es wichtig, dass die Krankenversorgung nicht zusammenbricht. Aber auch der Arzt darf persönliche Grenzen haben. Falls hier persönliche Gründe bei der Terminabsage überhaupt eine Rolle gespielt haben.

 

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8. April um 17:17

Viele viele viele Praxen haben derzeit große Probleme, Desinfektionsmittel und Schutzkleidung zu bekommen. Ohne das dürfen sie aber nicht ohne weiteres Patienten behandeln. Das ist keine Frage der Organisation mehr und natürlich kann man dann auf sein Recht beharren - bringt den Praxen nur nichts und damit auch der Patientin nichts. Wenn man sich nach dem Besuch infiziert hat wg fehlenden Schutzmaßnahmen, wäre das Geschrei auch groß.

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