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Vorläufiges individuelles Beschäftigungsverbot

24. August 2011 um 8:19 Letzte Antwort: 24. August 2011 um 10:08

Erstmal Hallo
fangen wir von vorne an. Ich habe am Sonntag 21.08.2011 einen sst gemacht der positiv war. Bin dann am Montag zu meinem Chef und habe ihm das mitgeteilt worauf keine Reaktion kam ausser das es "Scheiße" für Ihn sei, da er seinen Urlaub schon gebucht hätte. Habe dann den ganzen Tag normal gearbeitet (Arbeite als Kauffrau im Einzelhandel - Farbengeschäft d.h. verkauf von Wandfarben sowie mischung von Industrielacken). Bin dann am Abend zum Hausarzt weil mein FA Urlaub hat und wollte mich erkundigen wie das ist mit den Lösemitteln da wir nur ein Regal als Trennwand zwischen Laden und Mischanlage haben (kleine Lüftung vorhanden). Der Arzt telefonierte dann und sagte das ich nicht schaffen darf und er mich solange Krankschreibt bis mein FA wieder da ist. Bin dann noch am Abend zu meinem Chef gegangen um die KM ihm zu geben. Seine Frau nahm sie entgegen und sagte das es jetzt halt scheiße für sie sei und das sie in Ihrer Schwangerschaft (3-linge) auch gearbeitet hätte sogar Teppichrollen durch die Gegend getragen hätte und man könnte ruhig auch mehr heben als 10 kg. dann kahm noch eine Aussage von Ihr:" Ich habe damals dedacht entweder sie bleiben oder sie gehen ab".
bin dann geschockt nachhause nach deren Aussage. Am nächsten morgen rief dann mein Chef bei mir an und war sehr aggresiv am Tele ich müsse wenn dann selber kündigen wenn ich die Dämpfe nicht mehr einatmen kann und er hätte auch keine andere Stelle für mich. Da er schon mit meiner KK gesprochen hatte rief ich diese auch an um zu fragen was soll ich machen? Diese sagte mir das ich zum Vertetungsfrauenarzt gehen soll und das mit dem abklären soll. Der gab mir dann ein vorläufiges individuelles BV und sagte das ich dann wenn mein FA wieder da wäre zu ihm gehen soll. Also brauchte ich gleich meinem Chef die Bescheinigung und er sagte "was ist wenn ich diese nicht aktzeptiere?" seine Frau hat auch gearbeitet bis sie ins Krankenhaus gekommen ist (aber das ist doch nicht mein Problem wenn sie sich Lösemitteln aussetzt in der Schwangerschaft und Schwere Lasten hebt - Ist ja auch schließlich Ihr Geschäft und nicht meins) möchte jetzt halt nicht die Gesundheit von meinem Ungeborenem aufs Spiel setzten.! Was ist wenn er die Aufsichtsbehörde garnicht in Kenntniss setzt das sie sich meine Arbeitsstelle anschauen muss ob ich oder ob ich nicht dort arbeiten kann? Muss er das vorläufige individuelles BV anerkennen???
Hoffe auf schnelle Antworten von Euch!!!

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24. August 2011 um 9:49

Danke
bin jetzt erstmal beruhigt das ich in dem Sinn richtig gehandelt habe und er nix machen kann gehe am Montag zu meinem FA und erkläre ihm die Situation und dann werde ich weiter sehen (Wo ich noch nicht schwanger war, war ich zu allem gut und habe auch immer alles gemacht aber wenn man dann was vom Chef will dann bekommt man den A*tritt)

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24. August 2011 um 10:08

Noch eine Frage
reicht es wenn mein chef mich übers handy erreicht?? Muss ja nicht die ganze Zeit Zuhause sitzen oder???

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