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Vor 9 monaten entbunden erneut schwanger

13. September 2016 um 21:26

Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen... Und zwar geht es darum das ich vor 9 monaten ein Mädchen zur Welt gebracht habe... Ich hab heute erfahren das ich nun wieder schwanger bin in der 7 Woche... Ich bin wirklich am verzweifeln... Ich weiss nicht ob ich das Kind bekommen möchte... Da der Arzt auch meinte das es eine Risiko Schwangerschaft sein kann. Ich bin auch noch sehr jung gerade mal 20 Jahre alt. Und ich muss dazu sagen das es mit meinen Freund und Vater des Kindes zurzeit auch ziemlich schlecht läuft... Wir stehen sozusagen schon kurz vor dem Ende der Beziehung... Er möchte aber trotzdem das ich das Kind bekomme... ich bin einfach nur am verzweifeln ich hab heute beim Ultraschall den Herzschlag geshen... Und das verschwert mir meine Entscheidung sehr... Ich denke auch das meine erste Tochter mich für sich alleine braucht da sie selbst noch so klein ist... Wenn ich mich für das Kind entscheide wäre ich komplett auf mich alleine gestellt... Da meine Mutter (oma) auch noch sehr jung ist und berufstätig ist... Sie könnte mich auch nicht wirklich unterstützen... Und von der Seite meines Freundes habe ich überhaupt keine Unterstützung... Ich habe große Angst vor einem Abbruch ich weiss auch nicht ob ich es mit meinen gewissen vereinbaren könnte... anderseits bin ich noch so jung und jetzt wäre einfach nicht der richtige Zeitpunkt dafür... Hat jemand von euch vielleicht das gleiche durchgemacht? Oder wie würdet ihr euch an meiner Stelle entscheiden... Seit bitte lieb...

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13. September 2016 um 21:54

Hallo
Lass Dich doch z.B. bei ProFamilia beraten. Die können Dir auch über mögliche Hilfe Auskunft geben. Bedenke, was und wie es wäre, wenn Du es ohne Vater aufziehen müsstest. Hast Du eine Ausbildung? Könntest Du irgendwann mit 2 Kindern finanziell unabhängig auf eigenen Beinen stehen? .... Das sind die "kopflastigen" Entscheidungen....die musst Du abwägen gegen das, was dein Herz Dir sagt. Ich denke, niemand kann im Vorfeld sagen, wie gut er seelisch eine Abtreibung, so gut auch die Gründe dafür waren, weg steckt...sei Dir bitte sicher, bevor Du diesen Weg gehst und scheue es nicht, Beratung und Hilfen anzunehmen! Ein seelisches Wrack (so oder so) nützt deiner Tochter nix!

Lieben Gruß,
Chrysa

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13. September 2016 um 22:14

Lass dich erstmal
nicht von dem begriff "Risikoschwangerschaft" verrückt machen.

Denn der sagt gar nichts aus:
http://www.9monate.de/schwangerschaft-geburt/schwangerschaft/risikoschwangerschaft-id94153.html
"
Alter der Schwangeren unter 18 oder über 35 Jahren
Erkrankungen wie Adipositas (Übergewicht), Diabetes mellitus, Kleinwuchs oder Skelettanomalien
Frühere schwere Erkrankungen der Mutter an Herz, Lunge, Leber, Niere, Nervensystem oder Psyche
Der Schwangerschaft vorausgehende Fehl-, Früh- oder Mangelgeburten
Vorausgehende Schwangerschaftsabbrüche oder Komplikationen/Kaiserschnitt bei vorausgehenden Geburten
Vielgebärende mit mehr als vier Kindern
Anhaltender Medikamenten-, Alkohol-, Nikotin- oder anderer Konsum von Drogen in der Schwangerschaft
Mehrlingsschwangerschaft
Plazentainsuffizienz
chronische oder wiederholte Blasenentzündung
Schwangerschaftsdiabetes
Blutarmut (Anämie)
Bluthochdruck
Erbkrankheiten in der Familie
Rhesusfaktorunverträglichkeit
"

Wenn nur ein oder zwei Dinge davon zutreffen, spricht man bereits von einer "Risikoschwangerschaft".

In der Praxis heißt das aber im allgemeinen nicht viel mehr, als das bestimmte Risiken, die im Normalfalls vielleicht bei einer von 200 Frauen auftreten, bei einer "Risikoschwangereren" mit 1 zu 50 auftreten - was dann immer noch heißt, dass zu 98% so gut geht wie normal.

Der Hauptaspekt bei "Risikoschwangerschaft" ist einfach, dass mehr untersucht wird, um ganz sicher zu gehen, und - was eben dazu führen kann, dass durchaus eher als Risikoschwangerschaft eingestuft wird - die Kasse mehr Leistung bezahlen muss.

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14. September 2016 um 8:56
In Antwort auf carn

Lass dich erstmal
nicht von dem begriff "Risikoschwangerschaft" verrückt machen.

Denn der sagt gar nichts aus:
http://www.9monate.de/schwangerschaft-geburt/schwangerschaft/risikoschwangerschaft-id94153.html
"
Alter der Schwangeren unter 18 oder über 35 Jahren
Erkrankungen wie Adipositas (Übergewicht), Diabetes mellitus, Kleinwuchs oder Skelettanomalien
Frühere schwere Erkrankungen der Mutter an Herz, Lunge, Leber, Niere, Nervensystem oder Psyche
Der Schwangerschaft vorausgehende Fehl-, Früh- oder Mangelgeburten
Vorausgehende Schwangerschaftsabbrüche oder Komplikationen/Kaiserschnitt bei vorausgehenden Geburten
Vielgebärende mit mehr als vier Kindern
Anhaltender Medikamenten-, Alkohol-, Nikotin- oder anderer Konsum von Drogen in der Schwangerschaft
Mehrlingsschwangerschaft
Plazentainsuffizienz
chronische oder wiederholte Blasenentzündung
Schwangerschaftsdiabetes
Blutarmut (Anämie)
Bluthochdruck
Erbkrankheiten in der Familie
Rhesusfaktorunverträglichkeit
"

Wenn nur ein oder zwei Dinge davon zutreffen, spricht man bereits von einer "Risikoschwangerschaft".

In der Praxis heißt das aber im allgemeinen nicht viel mehr, als das bestimmte Risiken, die im Normalfalls vielleicht bei einer von 200 Frauen auftreten, bei einer "Risikoschwangereren" mit 1 zu 50 auftreten - was dann immer noch heißt, dass zu 98% so gut geht wie normal.

Der Hauptaspekt bei "Risikoschwangerschaft" ist einfach, dass mehr untersucht wird, um ganz sicher zu gehen, und - was eben dazu führen kann, dass durchaus eher als Risikoschwangerschaft eingestuft wird - die Kasse mehr Leistung bezahlen muss.

Hier noch ein Artikel, der
nochmals erläutert, dass der Begriff "Risikoschwangerschaft" einen eher überhaupt nicht stören sollte:
http://www.eltern.de/schwangerschaft/gesundheit-und-fitness/risikoschwangerschaft.html

"Etwa 80 Prozent aller werdenden Mütter bekommen heute den Vermerk "Risikoschwangerschaft" im Mutterpass eingetragen."

"Wie gehe ich damit um, wenn bei mir eine Risikoschwangerschaft vermerkt wird?

Ganz wichtig: Lassen Sie sich keine Angst einjagen!"

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14. September 2016 um 11:27

Es
ist verständlich, dass Dich eine völlig ungeplante Schwangerschaft gerade verzweifeln läßt. Und es Dir eine Not ist, dass die Beziehung zu Deinem Freund sehr schwierig ist.
Du hast heute das Herz schlagen sehen, und kannst Dich vermutlich noch daran erinnern, wie Du vor wenigen Monaten das Herz Deiner Tochter hast schlagen sehen. So streiten gerade 2 Stimmen in Dir, wie es weitergehen soll. Ich halte Deine Angst für berechtigt, dass eine Abtreibung für Dich eine Verlusterfahrung werden kann, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.
Deine Tochter wird in 7 Monaten schon wesentlich selbständiger sein als jetzt. Für Deine Tochter gibt es nichts schöneres, als so bald ein Geschwisterchen zu bekommen. Die teilen sich Fläschen, Schnuller und Spielzeug. Da ist der Neid-Faktor sehr gering.
Vielleicht wäre die Schwangerschaft die Chance, dass ihr anfangt an Eurer Beziehung zu arbeiten.
VLG Yankho

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