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Verzweifelt, heilloses Durcheinander, pure Verzweiflung, Abbruch ja nein

27. November 2017 um 11:25

Hallo liebes Forum,ich nutze die Anonymität des Internets, da ich mit niemandem über meine aktuelle Situation sprechen kann. Ich bin total aufgewühlt und am Boden zerstört. Bitte verurteilt mich nicht, ich weiß dass ich einen schweren Fehler begangen habe oder vielleicht noch einen schlimmeren begehen werde.Ich lebe seit 4 Jahren in einer festen Partnerschaft, jedoch mit keinem Mann, sondern einer Frau und habe mir nach vielen früheren Enttäuschungen mit ihr ein stabiles Leben eingerichtet. Gemeinsame Wohnung, alles was dazu gehört, wir verstehen uns wirklich sehr gut und lachen viel, ohne Ihre liebevolle Unterstützung wäre ich schon längst vor die Hunde gegangen, sie ist meine Seelenverwandte. Ein Kind aus früherer Ehe bringe ich mit und meine Partnerin akzeptiert es, gibt mir Halt, obwohl mein, bzw. unser Leben durch alte Belastungen nicht immer einfach ist. Sie liebt mich über alles und ich sie eigentlich auch, gerade weil unsere Partnerschaft schon schwere Zeiten durchgestanden hat, was uns sehr stark zusammengeschweisst hat. Gerade deshalb bin ich so verzweifelt und ich bin mir bewusst, was für einen folgenschweren Fehler ich gemacht habe, den sie mir mit Sicherheit niemals verzeihen würde und ich sie seelisch absolut ruinieren würde.Gerade in den letzten Monaten wusste ich selbst nicht wohin mit mir, hatte starke Zweifel, ob diese Partnerschaft wirklich das ist, was ich auch in Zukunft will, seelisch und emotional bedeutet sie mir wirklich alles, doch belasten mich auch ein paar Dinge an ihr, die zwar nicht übermäßig sind, aber doch sind sie da. So kam es, dass ich mich vor einigen Wochen mit einem Mann eingelassen habe, es hinterher jedoch stark bereut habe, es waren auch keine Gefühle im Spiel, aber ich habe es zugelassen, was mir im Nachhinein so sehr leid tut. Der Mann ist ein guter Bekannter von mir und zu den Beweggründen möchte ich nicht näher eingehen, es ist kompliziert genug. Schlimm was ich getan habe aber noch schlimmer für mich ist, dass ich nun in der 6. Woche schwanger bin. Das ist ein großer Schock für mich, ich bin seit Tagen wie in Trance, völlig fertig mit der Welt und mir gehen so viele Dinge durch den Kopf, möchte am liebsten nicht mehr aufwachen, es macht mich fertig und wirft mich völlig aus der Bahn.Das schlimmste ist, dass ich mir eigentlich schon immer ein Geschwisterchen für mein Kind gewünscht habe, diesen Wunsch aber seit meiner homosexuellen Partnerschaft völlig unterdrückt und verworfen habe, da dies natürlich biologisch gesehen eine Unmöglichkeit darstellt und ich mich sozusagen damit abgefunden habe, dass es nicht geht. Meine Partnerin hat ohnehin keinen Kinderwunsch, wollte und will nie welche haben und es wäre ihr auch bestimmt in Ihrem Innersten auch lieber, ich hätte kein Kind, da sie doch sehr stark freiheitsliebend ist und sie Kinder als starke Lebenseinschränkung betrachtet. Das merke ich ab und zu, auch wenn sie mein Kind mag und akzeptiert. Würde es herauskommen, was ich getan habe, sie würde mich definitiv verlassen, unser gemeinsamer Lebensweg wäre nicht nur zu Ende, sondern auch alles was wir uns gemeinsam aufgebaut haben, allein der Gedanke daran schmerzt unendlich. Ich habe nicht die Kraft, dies durchzustehen, alleine dazustehen, in einer extrem schwierigen Lebenssituation, alleinerziehend mit zwei Kindern. Eine liebevolle Partnerschaft und stabiles Umfeld, all die Sicherheiten aufgeben und ins Ungewisse zu steuern wenn ich mich für das Kind entscheide und deswegen erscheint mir als die einzig richtige Entscheidung, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen, auch wenn es unendlich weh tut, da ich in meinem tiefsten Inneren so gerne ein zweites Kind hätte und ich Kinder über alles liebe... Ich stehe vor einem Scherbenhaufen, es ist zum Verzweifeln! Sie würde mir niemals verzeihen oder gar mit mir zusammenbleiben wollen. Mit meinen Freunden kann ich darüber nicht sprechen, da es unsere gemeinsamen Freunde sind. Ich zerbreche innerlich daran, denn einerseits wünsche ich mir das Baby, ich bin bald 34, mein Kind wird 9 Jahre alt und der Zug wird alterstechnisch auch bald abgefahren sein, wenn ich diese Chance verpasse, die mir mein Leben, wenn auch sehr umständlich gerade bietet. Ich weiß nicht, was mir das Schicksal damit sagen will, ich bin hin und hergerissen und werde bestimmt noch lange daran nagen, wenn ich mich für den Abbruch entscheide. Ich werde jedoch seelisch zugrunde gehen, wenn ich meine Partnerin und unser Leben aufgeben muss! Vom Kopfgefühl her ist ein Abbruch das einzig sinnvolle, das in Frage kommt und vom Herzen her fühlt es sich falsch an. Ich kann doch keinem Kind eine derartige Lebensituation zumuten! Was soll ich nur machen? Es zerreisst mir das Herz!!!

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27. November 2017 um 11:48

ojee das ist mal was ...
also erstens ich würde ihr deinen seitensprung sagen ... sowas kommt immer raus egal wie und dann ist es viel schlimmer da du nicht ehrlich warst... wenn sie dann geht ist es aber auch klar verständlich ... durch diese ss wird es nochmal dicker aber du wolltest immer ien baby ... es macht dich ja jetzt schon völlig fertig an einen abbruch zu denken, das wird im nachhinein nicht besser !!
finanziell kann man sich hilfe holen vom amt/staat die unterstützen einen auch mit familienunterstützern die dir im alltag helfen könnten... du bekommst elterngeld für beide kids und unterhalt von beiden und zusätzlich kann man sich ggf noch hilfe so beantragen...

was deine beziehung zur partnerin angeht klar kann die in die brüche gehen mit oder ohne dieses baby da du einfach fremdgegangen bist und somit einen schweren vertrauensbruch begangen hast... aber überleg es dir gut mit dem abbruch ... kannst du es dir verzeihen ??? kannst du psychisch damit umgehen ?
vergiss nicht du willst ein zweites baby und hast ein kind für dass du sowieso da sein musst .. wenn du das kind jetzt wegmachen lässt und ein psychisches frak wirst kann es sein dass du für deine große auch nicht mehr sorgen kannst...
ich will dir keine angst machen ... sei aber ehrlich zu dir... und deiner partnerin ...

drück dir die daumen
fühl dich gedrückt

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27. November 2017 um 12:13

Ich würde den Abbruch ohne ihr Wissen durchführen lassen, ganz klar auch wenn es moralisch absolut verwerflich ist. Ich habe nur zwei Möglichkeiten, entweder eine Entscheidung für mein jetziges stabiles und sicheres Leben, heißt ich breche ab, erzähle niemandem etwas davon, lerne aus meinem Fehler und bleibe mit ihr zusammen, oder ich werfe alles weg und entscheide mich für das Kind. Ich weiß das es sämtliche Hilfen gibt, klar, aber ich muss eben auch an mich und mein jetziges Kind denken, es würde aus dem gesamten Umfeld, auch Schule gerissen werden, Wohnortwechsel, weil ich mir alleine die gemeinsame Wohnung nicht leisten kann und ich gebe meine ganze Sicherheit, mein Umfeld und nicht zuletzt eine sehr wichtige Person in meinem Leben auf. Das macht mir große Angst und ich wäre unendlich traurig und ich bezweifle dass ich die Kraft für so einen schweren Schritt haben werde. Der Vater weiß es noch nicht, wir sind nur Freunde, eine Liebesbeziehung ist ausgeschlossen. Meine Partnerin hat wohl in Ihrer Vergangenheit schon einmal einen Seitensprung verziehen, würde es aber laut ihrer Aussage kein zweites mal tun und in Anbetracht der jetzigen Situation in Kombination mit einer Schwangerschaft ist es zumindest für mich undenkbar ihr das zuzumuten. Es steht eine Menge auf dem Spiel. 

 

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27. November 2017 um 12:27

Meinst du es wird besser,  wenn du es abtreibst und in eine Depression verfällst?

Beichte als erstes deinen Seitensprung... Eines Tages wird es so oder so rauskommen.  
Also besser jetzt,  als Jahre lügen.
Vielleicht verzeiht sie dir diesen einmaligen Ausrutscher? 

Ich denke das Baby ist ein Geschenk, bring es nicht um, du wünscht es dir doch.  
Das kann man zur Not auch alleine schaffen, dein Kind ist ja schon recht selbständig in den alter.
Du kannst in deinem Ort in eine kleinere Wohnung ziehen.

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27. November 2017 um 12:52

bin der selben meinung wie @nadu2punkto den seitensprung musst du sowieso beichten da kommst du einfach nicht drum rum
eine abrtreibung ist nicht (abgesehen vom psychischen) gleich in ordnung eventuell wirst du schmerzen haben wie willst dass dann erklären?
ich weis nicht genau wie sich eine abtreibung anfühlt hatte aber selbst eine fehlgeburt in der 8ten woche und dies war wirklich schmerzhaft (ohne ausschabung) mein körper tat die nächsten tage noch weh ...

also du hast die möglichkeit dass du das baby weg machst sie erfährt alles durch dich oder andere und ist weg -> du allein mit einem kind ohne wohnung ...
oder du erzählst es ihr gleich mit allem und sie geht -> auch allein mit 2 kindern und ohne wohung
oder du sagst es ihr sie bleibt aber will das kind nicht dann musst du nochmals entscheiden ...
und die letzte option du sagst es sie bleibt und sagt ok du musst nicht abtreiben wenn du es nicht willst
diese möglichkeiten bestehen aber egal welche du wählst du MUSST es ihr sagen !!!

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27. November 2017 um 22:07

Ich bin überlichweise der Meinung, dass es verschiedene vernünftige Gründe für eine Abtreibung geben kann und die Frauen dann mit ihrer Entscheidung sehr gut klarkommen.

In deinem Fall bin ich mir aber nicht so sicher.

Gehen wir einmal davon aus, dass du die Abtreibung durchführen lässt.

Da deine Partnerin in ihrer Zukunft nicht noch ein Kind sieht (und damit ganz sicher nicht den Stress eines Baby haben mag), wäre eine Abtreibung wohl der einzige Weg, deine Partnerschaft erst einmal zu behalten. Du sagst deiner Partnerin natürlich nichts von deinem Seitensprung und der Abtreibung, du müsstest alles mit dir allein ausmachen. Du hast aus deinem Fehler gelernt und weißt inzwischen, was du an der Beziehung hast; du weißt dagegen auch, dass deine Partnerin dir nicht wieder vertrauen können würde, wenn du es ihr beichtest. Dieser Weg kann meiner Ansicht nach funktionieren, aber nur, wenn du dir sicher bist, dass deine Partnerin deinen Seitensprung nicht anderweitig herausfinden wird.
Das Problem hier ist aber die Schwangerschaft. Das Problem hier wird dein Herz sein. Ich befürchte, du wirst nicht nur Monate, sondern für immer an dieser Abtreibung zu knabbern haben. Denn mit der Abtreibung entscheidest du dich gegen einen tief vergrabenen Herzenswunsch. Ich denke, so etwas ist nur sehr schwer zu verwinden und du wirst dich noch im Sterbebett fragen, ob die Entscheidung damals richtig/ wirklich nötig war. Das heißt: Du wirst in Zukunft in deiner Beziehung ein sehr, sehr schwer wiegendes Geheimnis allein mit dir herumtragen müssen (das ist bei einem bloßen folgenlosen Seitensprung, den man selbst sehr schnell als Fehler bezeichnen kann, anders). Das wird dich sicherlich verändern, du wirst wahrscheinlich auch für deine Partnerin "jemand anderes" werden. Wie du es beschreibst, klingt deine Partnerin eher so wie die "starke"/ unabhängigere von euch beiden - es fällt ihr also möglicherweise leichter zu gehen als dir? Hinzu kommt: In (nur) 4 Jahren Beziehung hast du deine Partnerin bereits betrogen. Ihr habt also bereits schwer zu kämpfen gehabt in eurer Beziehung; vielleicht hast auch du allein schwer zu kämpfen gehabt. Es ist wegen dieser Gründe meines Erachtens nicht so, dass deine Beziehung so stabil ist, wie du denkst und dir bis in alle Ewigkeit Sicherheit/Stabilität bieten würde.

Kurz: Ich befürchte, dass in deinem Fall das realistische Risiko besteht, mit der geheimen Abtreibung nicht nur das Baby, sondern auf absehbare Zeit trotzdem auch deine Beziehung zu verlieren.

 

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27. November 2017 um 22:18
In Antwort auf jessy732y

Hallo liebes Forum,ich nutze die Anonymität des Internets, da ich mit niemandem über meine aktuelle Situation sprechen kann. Ich bin total aufgewühlt und am Boden zerstört. Bitte verurteilt mich nicht, ich weiß dass ich einen schweren Fehler begangen habe oder vielleicht noch einen schlimmeren begehen werde.Ich lebe seit 4 Jahren in einer festen Partnerschaft, jedoch mit keinem Mann, sondern einer Frau und habe mir nach vielen früheren Enttäuschungen mit ihr ein stabiles Leben eingerichtet. Gemeinsame Wohnung, alles was dazu gehört, wir verstehen uns wirklich sehr gut und lachen viel, ohne Ihre liebevolle Unterstützung wäre ich schon längst vor die Hunde gegangen, sie ist meine Seelenverwandte. Ein Kind aus früherer Ehe bringe ich mit und meine Partnerin akzeptiert es, gibt mir Halt, obwohl mein, bzw. unser Leben durch alte Belastungen nicht immer einfach ist. Sie liebt mich über alles und ich sie eigentlich auch, gerade weil unsere Partnerschaft schon schwere Zeiten durchgestanden hat, was uns sehr stark zusammengeschweisst hat. Gerade deshalb bin ich so verzweifelt und ich bin mir bewusst, was für einen folgenschweren Fehler ich gemacht habe, den sie mir mit Sicherheit niemals verzeihen würde und ich sie seelisch absolut ruinieren würde.Gerade in den letzten Monaten wusste ich selbst nicht wohin mit mir, hatte starke Zweifel, ob diese Partnerschaft wirklich das ist, was ich auch in Zukunft will, seelisch und emotional bedeutet sie mir wirklich alles, doch belasten mich auch ein paar Dinge an ihr, die zwar nicht übermäßig sind, aber doch sind sie da. So kam es, dass ich mich vor einigen Wochen mit einem Mann eingelassen habe, es hinterher jedoch stark bereut habe, es waren auch keine Gefühle im Spiel, aber ich habe es zugelassen, was mir im Nachhinein so sehr leid tut. Der Mann ist ein guter Bekannter von mir und zu den Beweggründen möchte ich nicht näher eingehen, es ist kompliziert genug. Schlimm was ich getan habe aber noch schlimmer für mich ist, dass ich nun in der 6. Woche schwanger bin. Das ist ein großer Schock für mich, ich bin seit Tagen wie in Trance, völlig fertig mit der Welt und mir gehen so viele Dinge durch den Kopf, möchte am liebsten nicht mehr aufwachen, es macht mich fertig und wirft mich völlig aus der Bahn.Das schlimmste ist, dass ich mir eigentlich schon immer ein Geschwisterchen für mein Kind gewünscht habe, diesen Wunsch aber seit meiner homosexuellen Partnerschaft völlig unterdrückt und verworfen habe, da dies natürlich biologisch gesehen eine Unmöglichkeit darstellt und ich mich sozusagen damit abgefunden habe, dass es nicht geht. Meine Partnerin hat ohnehin keinen Kinderwunsch, wollte und will nie welche haben und es wäre ihr auch bestimmt in Ihrem Innersten auch lieber, ich hätte kein Kind, da sie doch sehr stark freiheitsliebend ist und sie Kinder als starke Lebenseinschränkung betrachtet. Das merke ich ab und zu, auch wenn sie mein Kind mag und akzeptiert. Würde es herauskommen, was ich getan habe, sie würde mich definitiv verlassen, unser gemeinsamer Lebensweg wäre nicht nur zu Ende, sondern auch alles was wir uns gemeinsam aufgebaut haben, allein der Gedanke daran schmerzt unendlich. Ich habe nicht die Kraft, dies durchzustehen, alleine dazustehen, in einer extrem schwierigen Lebenssituation, alleinerziehend mit zwei Kindern. Eine liebevolle Partnerschaft und stabiles Umfeld, all die Sicherheiten aufgeben und ins Ungewisse zu steuern wenn ich mich für das Kind entscheide und deswegen erscheint mir als die einzig richtige Entscheidung, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen, auch wenn es unendlich weh tut, da ich in meinem tiefsten Inneren so gerne ein zweites Kind hätte und ich Kinder über alles liebe... Ich stehe vor einem Scherbenhaufen, es ist zum Verzweifeln! Sie würde mir niemals verzeihen oder gar mit mir zusammenbleiben wollen. Mit meinen Freunden kann ich darüber nicht sprechen, da es unsere gemeinsamen Freunde sind. Ich zerbreche innerlich daran, denn einerseits wünsche ich mir das Baby, ich bin bald 34, mein Kind wird 9 Jahre alt und der Zug wird alterstechnisch auch bald abgefahren sein, wenn ich diese Chance verpasse, die mir mein Leben, wenn auch sehr umständlich gerade bietet. Ich weiß nicht, was mir das Schicksal damit sagen will, ich bin hin und hergerissen und werde bestimmt noch lange daran nagen, wenn ich mich für den Abbruch entscheide. Ich werde jedoch seelisch zugrunde gehen, wenn ich meine Partnerin und unser Leben aufgeben muss! Vom Kopfgefühl her ist ein Abbruch das einzig sinnvolle, das in Frage kommt und vom Herzen her fühlt es sich falsch an. Ich kann doch keinem Kind eine derartige Lebensituation zumuten! Was soll ich nur machen? Es zerreisst mir das Herz!!!

Also was ich so rauslese: du hast die Entscheidung bereits getroffen. Du möchtest ein Kind. Und das Kind kann nix für deine Fehler. Klar steckst du in ner scheiß Situation, aber wenn du schon vorher Stress mit ihr hattest und die deinen Kinderwunsch nicht akzeptiert, dann würde ich mich fragen ob sie wirklich die richtige ist. Klar liebst du sie und die nächste Zeit wird die Hölle für dich, aber das geht vorbei. Wenn du abtreibst obwohl du eigentlich nicht willst, dann verfolgt dich das bis ins Grab. Wenn sie dich wirklich liebt, wird sie dir vll. Sogar verzeihen, nicht sofort aber irgendwann. Es ist immer schwierig, wenn der eine Partner ein Kind will, der andere nicht, dass ist oft ein Punkt wo sich die Wege trennen. Das du fremd gegangen bist, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Beichte es ihr, es kommt raus so und so. Und es von anderen zu erfahren ist viel schlimmer. Wie steht den der potentielle Vater zu Kindern? Sorry falls das schon irgendwo steht, hab mir noch nicht jede antwort durchgelesen.

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27. November 2017 um 22:47

Ich sehe es als sehr wahrscheinlich an, dass Du den Abbruch nicht vor ihr verheimlichen kannst (Blutungen, Krämpfe, evtl. Schonung vor sexuellen Aktivitäten). Und in dem Fall hättest Du beides verloren.

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30. November 2017 um 9:15

Stell mal vor, du machst einen Abbruch.
Deine Freundin erfährt von dem Seitensprung und verlässt dich.

Dann hast du beides verloren..
Rede mit ihr, erkläre ihr alles. 
Dann warst du wenigstens ehrlich & kannst dein Baby behalten.

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30. November 2017 um 14:26
In Antwort auf jessy732y

Hallo liebes Forum,ich nutze die Anonymität des Internets, da ich mit niemandem über meine aktuelle Situation sprechen kann. Ich bin total aufgewühlt und am Boden zerstört. Bitte verurteilt mich nicht, ich weiß dass ich einen schweren Fehler begangen habe oder vielleicht noch einen schlimmeren begehen werde.Ich lebe seit 4 Jahren in einer festen Partnerschaft, jedoch mit keinem Mann, sondern einer Frau und habe mir nach vielen früheren Enttäuschungen mit ihr ein stabiles Leben eingerichtet. Gemeinsame Wohnung, alles was dazu gehört, wir verstehen uns wirklich sehr gut und lachen viel, ohne Ihre liebevolle Unterstützung wäre ich schon längst vor die Hunde gegangen, sie ist meine Seelenverwandte. Ein Kind aus früherer Ehe bringe ich mit und meine Partnerin akzeptiert es, gibt mir Halt, obwohl mein, bzw. unser Leben durch alte Belastungen nicht immer einfach ist. Sie liebt mich über alles und ich sie eigentlich auch, gerade weil unsere Partnerschaft schon schwere Zeiten durchgestanden hat, was uns sehr stark zusammengeschweisst hat. Gerade deshalb bin ich so verzweifelt und ich bin mir bewusst, was für einen folgenschweren Fehler ich gemacht habe, den sie mir mit Sicherheit niemals verzeihen würde und ich sie seelisch absolut ruinieren würde.Gerade in den letzten Monaten wusste ich selbst nicht wohin mit mir, hatte starke Zweifel, ob diese Partnerschaft wirklich das ist, was ich auch in Zukunft will, seelisch und emotional bedeutet sie mir wirklich alles, doch belasten mich auch ein paar Dinge an ihr, die zwar nicht übermäßig sind, aber doch sind sie da. So kam es, dass ich mich vor einigen Wochen mit einem Mann eingelassen habe, es hinterher jedoch stark bereut habe, es waren auch keine Gefühle im Spiel, aber ich habe es zugelassen, was mir im Nachhinein so sehr leid tut. Der Mann ist ein guter Bekannter von mir und zu den Beweggründen möchte ich nicht näher eingehen, es ist kompliziert genug. Schlimm was ich getan habe aber noch schlimmer für mich ist, dass ich nun in der 6. Woche schwanger bin. Das ist ein großer Schock für mich, ich bin seit Tagen wie in Trance, völlig fertig mit der Welt und mir gehen so viele Dinge durch den Kopf, möchte am liebsten nicht mehr aufwachen, es macht mich fertig und wirft mich völlig aus der Bahn.Das schlimmste ist, dass ich mir eigentlich schon immer ein Geschwisterchen für mein Kind gewünscht habe, diesen Wunsch aber seit meiner homosexuellen Partnerschaft völlig unterdrückt und verworfen habe, da dies natürlich biologisch gesehen eine Unmöglichkeit darstellt und ich mich sozusagen damit abgefunden habe, dass es nicht geht. Meine Partnerin hat ohnehin keinen Kinderwunsch, wollte und will nie welche haben und es wäre ihr auch bestimmt in Ihrem Innersten auch lieber, ich hätte kein Kind, da sie doch sehr stark freiheitsliebend ist und sie Kinder als starke Lebenseinschränkung betrachtet. Das merke ich ab und zu, auch wenn sie mein Kind mag und akzeptiert. Würde es herauskommen, was ich getan habe, sie würde mich definitiv verlassen, unser gemeinsamer Lebensweg wäre nicht nur zu Ende, sondern auch alles was wir uns gemeinsam aufgebaut haben, allein der Gedanke daran schmerzt unendlich. Ich habe nicht die Kraft, dies durchzustehen, alleine dazustehen, in einer extrem schwierigen Lebenssituation, alleinerziehend mit zwei Kindern. Eine liebevolle Partnerschaft und stabiles Umfeld, all die Sicherheiten aufgeben und ins Ungewisse zu steuern wenn ich mich für das Kind entscheide und deswegen erscheint mir als die einzig richtige Entscheidung, einen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen, auch wenn es unendlich weh tut, da ich in meinem tiefsten Inneren so gerne ein zweites Kind hätte und ich Kinder über alles liebe... Ich stehe vor einem Scherbenhaufen, es ist zum Verzweifeln! Sie würde mir niemals verzeihen oder gar mit mir zusammenbleiben wollen. Mit meinen Freunden kann ich darüber nicht sprechen, da es unsere gemeinsamen Freunde sind. Ich zerbreche innerlich daran, denn einerseits wünsche ich mir das Baby, ich bin bald 34, mein Kind wird 9 Jahre alt und der Zug wird alterstechnisch auch bald abgefahren sein, wenn ich diese Chance verpasse, die mir mein Leben, wenn auch sehr umständlich gerade bietet. Ich weiß nicht, was mir das Schicksal damit sagen will, ich bin hin und hergerissen und werde bestimmt noch lange daran nagen, wenn ich mich für den Abbruch entscheide. Ich werde jedoch seelisch zugrunde gehen, wenn ich meine Partnerin und unser Leben aufgeben muss! Vom Kopfgefühl her ist ein Abbruch das einzig sinnvolle, das in Frage kommt und vom Herzen her fühlt es sich falsch an. Ich kann doch keinem Kind eine derartige Lebensituation zumuten! Was soll ich nur machen? Es zerreisst mir das Herz!!!

bitte nicht abtreiben! das sage ich jetzt nicht, weil ich eine keine-abtreibungen-freak bin, sondern weil ich einfach heraushöre, dass du dieses kind WILLST und es für jemanden abtreiben möchtest, der dich nicht so akzeptiert wie du bist. Du willst den größten Kompromiss überhaupt eingehen und so eine wichtige Lebensentscheidug treffen für einen Partner, der nicht in der Lage ist, das selbe für dich zu tun? NEIN! fremdgehen ist scheiße, aber scheinbar hast du das ganze instinktiv zugelassen, um genau diese Situation herbeizuführen. Vielleicht wollte dein Körper und deine Seele dieses Kind? Vielleicht ist unbewusst DAS alles genau das, was du möchtest? Du musst das Kind behalten und die Beziehung zu deiner Partnerin beenden, nur so hast du die Chance glücklich zu werden.

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30. November 2017 um 22:47
In Antwort auf thinkwhatyouwant

bitte nicht abtreiben! das sage ich jetzt nicht, weil ich eine keine-abtreibungen-freak bin, sondern weil ich einfach heraushöre, dass du dieses kind WILLST und es für jemanden abtreiben möchtest, der dich nicht so akzeptiert wie du bist. Du willst den größten Kompromiss überhaupt eingehen und so eine wichtige Lebensentscheidug treffen für einen Partner, der nicht in der Lage ist, das selbe für dich zu tun? NEIN! fremdgehen ist scheiße, aber scheinbar hast du das ganze instinktiv zugelassen, um genau diese Situation herbeizuführen. Vielleicht wollte dein Körper und deine Seele dieses Kind? Vielleicht ist unbewusst DAS alles genau das, was du möchtest? Du musst das Kind behalten und die Beziehung zu deiner Partnerin beenden, nur so hast du die Chance glücklich zu werden.

Naja, direkt die Pferde scheu machen und sagen „du musst dich trennen“ ist auch ein bisschen übertrieben.

Ich schließe mich aber dem allgemeinen Konsens hier an:

Ehrlich währt am Längsten. Wenn eure Partnerschaft nicht stark genug ist, auch einmal einen größeren Fehler zu verzeihen, dann ist es vielleicht tatsächlich nicht die „große Liebe“... ich kann verstehen, dass du Angst hast, aber die Wahrheit schuldest du deiner Partnerin. Und auch deinem ungeborenen Kind. 

Und ich denke ebenfalls, dass du an einer Abtreibung zerbrechen könntest. Und heimlich durchführen? Kann mir nicht vorstellen, dass das nicht auffliegt.

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5. Dezember 2017 um 6:26
In Antwort auf lovemeforwhoiam

Stell mal vor, du machst einen Abbruch.
Deine Freundin erfährt von dem Seitensprung und verlässt dich.

Dann hast du beides verloren..
Rede mit ihr, erkläre ihr alles. 
Dann warst du wenigstens ehrlich & kannst dein Baby behalten.

melde mich nun zurück nachdem schon einige Tage vergangen sind und ich mir viel Zeit zum überlegen genommen habe, auch wenn ich immer noch sehr unsicher bin was ich nun machen soll. Mittlerweile habe ich mir ein großes Herz gefasst und mit meiner besten Freundin unterhalten, was mich sehr viel Überwindung gekostet hat aber mir auch letzten Endes sehr gut getan hat, auch wenn sie mir die Entscheidung nicht abnehmen kann und hier guter Rat eigentlich unmöglich ist. Hatte letzte Woche auch ein Gespräch mit der Schwangerenberatung, auch wenn ich mir immer noch nicht im klaren darüber bin, wie ich mich entscheiden soll, so habe ich zumindest über meine Notlage sprechen können, um einige Dinge etwas klarer zu sehen. Die letzten Tage war ich trotzdem immer wieder hin und hergerissen und es geht mir psychisch nicht gut, kann kaum schlafen, wache auf, habe Angst vor der Entscheidung, vor den Konsequenzen, egal wie es ausgehen wird.
Gestern hatte ich einen Termin bei der Ärztin die den Abbruch vornehmen würde und es hat mich schockiert, da ich zum ersten Mal im Ultraschall das Baby gesehen habe und ich nicht damit gerechnet habe, dass es einem Baby schon so ähnlich ist, es ist kein Punkt, keine Zellansammlung, nein es ist ein Mensch zu erkennen, klar und deutlich und diese Tatsache macht es für mich noch viel schlimmer. Mittlerweile bin ich in der 8. Woche, habe verdrängt oder wollte mir einreden, dass es sich um Gewebe handelt, das 'Baby' noch viel zu klein ist usw. damit ich besser mit einem Abbruch klarkommen kann, aber was ich gesehen habe zerreisst mir das Herz. Es fühlt sich vom Herzen her falsch an, aber mein Verstand kämpft mit meinem Herzen. Ich darf gar nicht daran denken... und weiß nicht wie ich die Kraft aufbringen soll mit den Konsequenzen zu leben, meine Partnerschaft aufs Spiel zu setzen, alles zu verlieren was ich mir mühsam geschaffen habe, mein komplettes Umfeld wird sich gravierend verändern! Andererseits möchte ich vom Herzen das Baby behalten, denn ich glaube an Schicksal, auch wenn ich noch nicht weiß, warum mich das Schicksal gerade auf so eine harte Probe stellt.
Am liebsten würde ich es meiner Partnerin beichten, es würde mich erleichtern aber ich habe auch extreme Angst vor der Reaktion und den Folgen. Denn die Folge wäre eine zu 95% sichere Trennung und mein Herz hängt auch an ihr sehr stark, immerhin sind wir schon lange ein Paar und haben vieles gemeinsam erlebt was uns sehr stark zusammengeschweißt hat. Ausgerechnet vor der Weihnachtszeit so ein Chaos, es wird mein Leben extrem verändern, wenn ich es ihr sage und andersherum aber auch. Ich kann gar nicht sagen wie verzweifelt ich bin. Hätte morgen einen Termin für den Abbruch, aber ich habe mich vorerst dazu entschlossen, den Termin abzusagen und gebe mir noch eine Woche Bedenkzeit, ich brauche die Zeit einfach für mich, obwohl ich glaube dass ich auch in einer Woche immer noch hin und hergerissen sein werde. 

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5. Dezember 2017 um 6:41

aber wenn du doch schon selber sagst du willst das baby ,vorallem nach dem du es jetzt gesehen hast ... du würdest es dir dein lebtag nicht verzeihen!!!

du kommst aber dennoch nicht um dieses gespräch mit deiner partnerin drum rum! du musst es ihr dennoch beichten und dann wird sie auch gehen so wie du schreibst ... also was bleibt dir dann? 
du bist allein und hast dann noch mit der abtreibung zu kämpfen ??




 

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5. Dezember 2017 um 9:04

Unterstützung ja, aber von wem? Ich muss auch der Realität ins Auge sehen.  Der Vater des Kindes scheidet letzten Endes doch auch aus, meine Partnerin wird sich trennen, meine Mutter war mir nie groß ne Unterstützung, ich werde aus der Wohnung ausziehen müssen, denn keiner von uns beiden kann diese finanziell alleine stemmen und damit wäre auch ein Schulwechsel meines Sohnes, der gerade in die erste Klasse gekommen ist, verbunden. Das zieht alles einen mächtigen Rattenschwanz nach sich und dies darf man eben auch vor lauter Gefühlsduselei nicht ausblenden. Ist es wirklich richtig, ein Kind in solch verkorkste Verhältnisse zu setzen? Darüber mache ich mir eben viele Gedanken. 

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5. Dezember 2017 um 10:13

sobald sie es erfährt (seis durch dich oder jemand anderen) ist es erst recht aus ?!
dann hast du halt erst später dieses problem findest du es so dann besser?

klar hast dann nur ein kind und kein baby aber umstellen musst du dann dennoch alles !

unterstützung vom amt familienhelfer etc ?!

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5. Dezember 2017 um 10:19

hast du mit dem kindsvater überhaupt schonmal darüber gesprochen ? bzw weis er dass er eigentlich vater werden würde?

 

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5. Dezember 2017 um 12:59
In Antwort auf miya1997

hast du mit dem kindsvater überhaupt schonmal darüber gesprochen ? bzw weis er dass er eigentlich vater werden würde?

 

Nein er soll es nicht wissen, es ist eh schon kompliziert genug 

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5. Dezember 2017 um 13:31

aber er ist doch der vater ... was wenn er dich und das kind unterstützen möchte ? hat er denn deiner meinung nach kein recht darauf mit zubestimmen?

mein partner sein sohn entstand auch durch ein one night stand und? er ist ein super papa und liebt seinen sohn... er hat die mutter immer finanziell unterstützt und ist für den kleinen da (hat umgangsrecht)

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5. Dezember 2017 um 13:46
In Antwort auf jessy732y

Unterstützung ja, aber von wem? Ich muss auch der Realität ins Auge sehen.  Der Vater des Kindes scheidet letzten Endes doch auch aus, meine Partnerin wird sich trennen, meine Mutter war mir nie groß ne Unterstützung, ich werde aus der Wohnung ausziehen müssen, denn keiner von uns beiden kann diese finanziell alleine stemmen und damit wäre auch ein Schulwechsel meines Sohnes, der gerade in die erste Klasse gekommen ist, verbunden. Das zieht alles einen mächtigen Rattenschwanz nach sich und dies darf man eben auch vor lauter Gefühlsduselei nicht ausblenden. Ist es wirklich richtig, ein Kind in solch verkorkste Verhältnisse zu setzen? Darüber mache ich mir eben viele Gedanken. 

Hallo Jessy, ich verstehe deinen Zwiespalt, denke aber auch, dass das Kind dir näher ist und du für dein Leben so mehr Stabilität insgesamt gewinnen würdest. Die Woche Bedenkzeit würde ich jetzt nutzen, dass es vorstellbarer wird. Die Schwangerenberatung letzte Woche: Gab es da keine Information für Unterstützung? Das wäre so die Gelegenheit gewesen. Je nachdem, welchen Schwerpunkt ein solches Gespräch hat, mehr das "ob" oder mehr das "wie". Ist beides wichtig, gerade weil es auch um dein Schulkind geht. Gefühlsduselei ist es nicht - so nicht und so nicht. Du hattest ein ganz klares Gefühl bei der Ärztin, ein klares Gefühl deinem großen Kind gegenüber und ein klares Gefühl deiner Partnerin gegenüber. Es ist vielleicht ein Gefühlsdurcheinander, aber keine Duselei. Jedes Gefühl ist wichtig!

Du kannst durchaus eine weitere Beratung in Anspruch nehmen. profemina z.B. finde ich sehr gut. Profemina berät in der Frage "ob" und in den konkreten Fragen "wie" und kümmert sich auch mit um alle finanziellen, rechtlichen und sonstigen Angelegenheiten (psychisches Wohl des Kindes). V.a. aber um deine  "Seelenlage". Denn man braucht ja Sicherheit und Kraft, ein gutes Gefühl eben, um etwas auch umsetzen zu können, was man will. Z.B. auch das Gespräch mit deiner Partnerin. Du möchtest ihr vertrauen und doch deine eigene Person wahren (zu der ja dein Kind und dein ungebornes Kind gehört). Das ist in jeder Beziehung der Königsweg. Und nirgends ist er einfach. - Also, ich kann dir zur Unterstützung in jeder Hinsicht die Beratung von profemina empfehlen. Geht unkompliziert und ohne lange Terminvereinbarung über die kostenlose hotline. Schau´ einfach auf der Seite. Da ist die Nummer. Gut, dass du dir diese Woche noch genommen hast. Die Ärztin unterstützt das? Finde ich auch gut und fair von ihr. 
Liebe Grüße von Catie
 

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5. Dezember 2017 um 22:24

Also ich würde das Kind auch nicht abtreiben. Wenn man fremd geht, dann läuft in der Beziehung doch allgemein etwas nicht richtig oder ? Sonst würde man sich doch nicht anderweitig umsehen ? 
Ich vermute auch, dass du das psychisch nicht verkraften wird, so sehr wie du dir ein Kind wünscht. 
Du musst für dich wissen du hast nur dieses Leben und du musst dein Leben für dich so gestalten das DU glücklich bist. 
Klar wird die erste Zeit schwer, aber bis jetzt hat man die Zeit doch immer überstanden und man wurde wieder glücklich. 
wieso muss dein Kind die Schule wechseln? Gibt es keine Wohnung in der Nähe? 
Sprich mit seiner Partnerin und behalte das Kind 

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6. Dezember 2017 um 19:31

Von dem, was du so über deine Situation und Gefühlslage schreibst, möchte ich dir gerne noch einmal ein paar Ratschläge mit auf den Weg geben:

1. Nutze die Woche Bedenkzeit, die du dir gegeben hast, um endlich mit deiner Partnerin zu sprechen. Auch sie hat es verdient, ein wenig Bedenkzeit zu haben, bevor du den nächsten Schritt unternimmst (Konfliktberatungen ausgeschlossen). Sie hat es verdient, die Wahrheit zu erfahren. Wenn du ihr irgendwann vielleicht erst in ein paar Jahren erzählst, was passiert ist, und sie sich wider deines Erwartens FÜR eure Beziehung, für EUCH entscheiden möchte, ist sie sicher auch nicht begeistert, dass du sie in eine für dich so wichtige und belastende Entscheidung - als Lebensgefährtin! - nicht mit einbezogen hast und über so einen langen Zeitraum hinweg belogen hast.

2. Was das Verheimlichen deiner aktuellen Situation angeht, kann ich mir nicht vorstellen, dass dies langfristig gut gehen kann. Du hast ja jetzt schon massiv unter der Situation zu knapsen. Kannst du dir vorstellen, dein Leben lang in einer Lüge zu leben? Vermutlich wirst du so sehr unter der Situation leiden, dass du es dann doch irgendwann alles zugibst. Und das Resultat stelle ich mir schlimmer vor, als wenn du es ihr direkt sagen würdest (siehe Punkt 1). Zu dem Zeitpunkt hätte z.B. dein Sohn auch schon sein festes Umfeld in der Schule, viele Freunde... und wenn du dann umziehen müsstest, wäre ein Schulwechsel bestimmt schwieriger für ihn als jetzt am Anfang?
Es gibt da diesen schönen Spruch: "Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende."   

3. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass man eine Abtreibung verheimlichen kann, gerade, wenn man wie du sehr wahrscheinlich psychisch darunter leiden würde. Mit jeder Zeile, die du hier schreibst, kann man doch rauslesen, dass du die Abtreibung gar nicht willst. Du schreibst es ja selbst: das Kind ist ein heimlicher Wunsch von dir gewesen. Selbst wenn wir realistisch bleiben, deine Partnerin verlässt dich, wenn du ihr alles beichtest, hättest du immer noch deinen Sohn und das kleine Baby in deinem Bauch. Auch wenn die erste Zeit nicht einfach werden würde: man wächst mit seinen Aufgaben. 
Auch wenn es dir jetzt unwahrscheinlich erscheint, vielleicht entscheidet sich deine Partnerin ja nicht nur für dich, sondern auch für das Baby? Vielleicht solltest du ein bisschen mehr Vertrauen in die Person setzen, die du liebst? Und wenn sie mit diesem einen großen "Fehler" (ich rede von dem Fehler jetzt nicht vom Kind, sondern vom Seitensprung) nicht umzugehen weiß, war es vielleicht auch nicht die große Liebe, so hart es auch klingen mag.

4. Nehmen wir mal an, du kannst die Situation die erste Zeit ganz gut verheimlichen und du treibst dein Kind ab, es bricht aber in einem Jahr, in zwei plötzlich alles aus dir heraus, weil ihr euch z.B. wegen irgendetwas anderem streitet oder die Stimmung gerade passt, alles zu beichten. Deine Partnerin kommt, wie du vermutet hast, nicht mit deinem "Vergehen" klar und verlässt dich. Würdest du dir dann nicht erst recht riesige Vorwürfe machen? "Warum habe ich damals mein Kind abgetrieben? Hätte ich ihr früher alles erklärt, hätte ich vielleicht wenigstens mein Kind noch." Ist es dir wirklich wert, für eine, ich nenne es jetzt mal scheinheilige Beziehung dein zweites (Wunsch)kind zu opfern?

Ich hoffe, meine Worte waren nicht zu direkt und haben dich nicht verletzt, so soll es nicht rüberkommen. Lediglich hoffe ich, dass sie dir helfen, für dich klarer zu sehen, egal, ob du nun mit mir einer Meinung bist oder nicht. Die Entscheidungen, die du treffen musst, sind nicht einfach, und ich wünsche dir von Herzen, dass du den richtigen Weg findest. Für mich wäre es der, den ich dir oben aufgewiesen habe. Er muss natürlich nicht der richtige für dich sein.

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