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Verzweifelt

11. März 2009 um 17:23

Hallo


ich frage mich wo ich anfangen soll....

Ich bin 21 Jahre,eine Prostituierte und schwanger.Es war natürlich eine ungewollte
Schwangerschaft,das Kind ist auch nicht von einem meiner Kunden,da bin ich mir sicher.

Ich weiss allerdings echt nicht was ich jetzt machen soll,ich meine in meinem Alter und mit meinem
JOB ein Kind bekommen?Ich habe keine abgeschlossene Berufsausbildung.Ich will das Kind nicht
umbringen,aber ich denke ich habe keine andere Wahl.Ich habe mich schon etwas darüber informiert was
wäre wenn ich das Kind bekommen würde,aber ich möchte nicht wirklich ein Sozialfall sein....alles spricht
für eine Abtreibung.

Wie denkt ihr darüber?HAt irgendjemand einen Rat oder einen Tipp für mich?

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11. März 2009 um 21:44

Umme2
Hallo Umme2,
nur wer Alternativen kennt, kann von einer echten Wahl sprechen.
Ich persönlich denke, es ist gar nicht so entscheidend von wem das Kind ist. Denn es ist immer ein Teil von Dir. Und in diesem Kind liegt auch eine Chance für Dein Leben. Daß es einen Sinn gibt wofür Du Dein Leben umkrempelst.
Du willst kein Sozialfall sein. Deutschland ist ein Sozialstaat. Und wenn man Hilfe braucht, muß man sich dafür nicht schämen. Denn das Kind würde später in Form von Steuern, längst das Geld dem Staat zurückzahlen, daß Du von Staat bekommen hast. Also keine falsche Scham.
Eine Ausbildung ist auch mit Kind möglich. Du kannst Dich mal bei profemina.de über alle Möglichkeiten informieren, die Dir zustehen. Auch wenn es gerade keinen Ausweg zu geben scheint. Es gibt ihn. Er muß nur erst gefunden werden.
Ich denke mit 21 Jahren ist man noch nicht zu alt für eine Ausbildung, eine Freundin von mir machte noch mit 42 ihre Ausbildung und ging in die Berufsschule.
Eine ungewollte Schwangerschaft muß nicht automatisch ein ungeliebtes Kind auf die Welt bringen. Denn wenn Du keine Liebe zu diesem Kind empfinden würdest, dann würdest Du Dir diese Fragen alle nicht stelllen.
Ich persönlich denke, daß es Gründe gibt, die gegen eine Abtreibung sprechen. Schon allein, der von Dir genannte Grund reicht, daß es um Dein KInd geht. Dieses Kind ist unschuldig, es will sich selbst und die Facetten des Lebens kennenlernen. Und es geht auch um Dich. Denn eine Abtreibung kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dein Leben über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann (vor-abtreibung.de;Knopf Risko).
Es geht nicht darum was alles spricht. Sondern es geht darum, was Dein Herz spricht. Denn Du mußt nachher die Folgen tragen. Und die logischen Argumente des Verstandes zählen häufig anschließend nur noch wenig und sind unbedeutend.
Darum laß Dich nicht entmutigen.
LG Itemba

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12. März 2009 um 17:27
In Antwort auf itemba

Umme2
Hallo Umme2,
nur wer Alternativen kennt, kann von einer echten Wahl sprechen.
Ich persönlich denke, es ist gar nicht so entscheidend von wem das Kind ist. Denn es ist immer ein Teil von Dir. Und in diesem Kind liegt auch eine Chance für Dein Leben. Daß es einen Sinn gibt wofür Du Dein Leben umkrempelst.
Du willst kein Sozialfall sein. Deutschland ist ein Sozialstaat. Und wenn man Hilfe braucht, muß man sich dafür nicht schämen. Denn das Kind würde später in Form von Steuern, längst das Geld dem Staat zurückzahlen, daß Du von Staat bekommen hast. Also keine falsche Scham.
Eine Ausbildung ist auch mit Kind möglich. Du kannst Dich mal bei profemina.de über alle Möglichkeiten informieren, die Dir zustehen. Auch wenn es gerade keinen Ausweg zu geben scheint. Es gibt ihn. Er muß nur erst gefunden werden.
Ich denke mit 21 Jahren ist man noch nicht zu alt für eine Ausbildung, eine Freundin von mir machte noch mit 42 ihre Ausbildung und ging in die Berufsschule.
Eine ungewollte Schwangerschaft muß nicht automatisch ein ungeliebtes Kind auf die Welt bringen. Denn wenn Du keine Liebe zu diesem Kind empfinden würdest, dann würdest Du Dir diese Fragen alle nicht stelllen.
Ich persönlich denke, daß es Gründe gibt, die gegen eine Abtreibung sprechen. Schon allein, der von Dir genannte Grund reicht, daß es um Dein KInd geht. Dieses Kind ist unschuldig, es will sich selbst und die Facetten des Lebens kennenlernen. Und es geht auch um Dich. Denn eine Abtreibung kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dein Leben über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann (vor-abtreibung.de;Knopf Risko).
Es geht nicht darum was alles spricht. Sondern es geht darum, was Dein Herz spricht. Denn Du mußt nachher die Folgen tragen. Und die logischen Argumente des Verstandes zählen häufig anschließend nur noch wenig und sind unbedeutend.
Darum laß Dich nicht entmutigen.
LG Itemba

Hallo
ich denke auch das ich als Mutter völlig überfordert wäre,ich meine mit meinem Job ein Baby bekommen?
Ich möchte doch das es meinem Kind gut geht,wie kann ich ein Kind bekommen wenn nichtmal mein Leben
in geordneten Bahnen verläuft?
Und mit einem BAby noch eine Ausbildung machen? ich würde das nicht packen denke ich.Ich möchte meinen
Job auch nicht wirklich aufegeben,ich bin eigentlich ganz zufrieden damit.

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12. März 2009 um 17:28

Hallo anna
Ja wie schon erwähnt nicht wirklich,möchte das schon gern noch eine Zeitlang machen.

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12. März 2009 um 20:46
In Antwort auf umme2

Hallo
ich denke auch das ich als Mutter völlig überfordert wäre,ich meine mit meinem Job ein Baby bekommen?
Ich möchte doch das es meinem Kind gut geht,wie kann ich ein Kind bekommen wenn nichtmal mein Leben
in geordneten Bahnen verläuft?
Und mit einem BAby noch eine Ausbildung machen? ich würde das nicht packen denke ich.Ich möchte meinen
Job auch nicht wirklich aufegeben,ich bin eigentlich ganz zufrieden damit.

Umme2
Hallo Umme2,
weißt Du in eine Aufgabe kann man hineinwachsen. Niemand ist von Anfang an die perfekte Mutter. Wer sollte sonst die Kinder auf eine unperfekte Welt vorbereiten. Dies ist wie beim Schwimmen. Schwimmen lernt man durch Schwimmen. Immerhin hättest Du deinem Kind gegenüber 21 Jahre Vorsprung.
Du möchtest, daß es Deinem Kind gut geht. Dies zeigt doch, daß Dein Kind schon zu Deinem Fleisch und Blut geworden ist. Und dann ist vermutlich auch eine Abtreibung nicht der richtige Weg für Dich.
Könntest Du Dir denn eine Adoption vorstellen? Da gibt es die offene und die verdeckte Adoption. Bei der offenen Adoption kannst Du losen Kontakt zum Kind haben und weißt wie es ihm geht. Bei der verdeckten Adoption weißt Du nichts von dem Kind. Aber wenn Dann gäbe es noch die Möglichkeit, das Kind in eine Pflegefamilie zu geben.
Aber wenn Du Dir dies alles 3 nicht vorstellen kannst, dann kann es auch sein, daß eine Abtreibung für Dich zu einer Verlusterfahrung würde.
Weißt Du, die wenigsten Menschen dieser Welt, haben eine absolut passende Lebensgrundlage, und trotzden Leben wir alle und genießen es in vollen Zügen. Und wenn Du willst daß es Deinem Baby gutgeht, dann gib ihm doch die Chance, sie selbst und die verschiedenen Facetten des Lebens kennenzulernen.
LG Itemba

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12. März 2009 um 21:43

Hör auf dein Gefühl!
Hallo,

Ich kann deine Situation voll und ganz nachvollziehen. Ich befürchte momentan auch, schwanger zu sein (sicher bin ich noch nicht...) und mach mir wahnsinnig viele Gedanken über das Thema, seit ich davon betroffen bin.

Ich kann dir nur raten - hör auf dein Gefühl! Für mich kommt momentan wirklich nur eine Abtreibung in Frage, ich will auch einfach zu diesem Zeitpunkt kein Kind haben.
Aber bei dir ist die Lage doch ein bisschen anders - du schreibst doch schon selbst, dass du das Kind nicht abtreiben willst - dann tu es auch nicht! Du würdest dir dann doch nur Vorwürfe machen hinterher! Ich denke, eine Abtreibung ist wirklich nur dann eine Lösung, wenn frau sich sicher ist, dass sie unter keinen Umständen das Kind bekommen will.

So wie du schreibst, ist deine größte Angst eigentlich, ein Sozialfall zu werden. Aber das wäre doch kein endgültiges Schicksal. Gut, vllt. bist du zunächst mal auf staatliche Hilfe angewiesen, aber wenn dein Kind im Kindergartenalter ist, kannst du doch dann auch wieder arbeiten gehen! Auch wenn es vllt. nicht unbedingt als Prostituierte ist, aber es gibt doch viele Jobs, die wirklich ok sind!

Ich kann dir also nur sagen: Wenn du - wie du ja schreibst - das Kind nicht umbringen willst - dann spricht doch überhaupt nichts für eine Abtreibung.

Ich hoffe, ich konnte dir irgendwie helfen! Viel Glück und Mut bei deiner Entscheidung!

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13. März 2009 um 11:00

Das hilft ihr jetzt auch nicht weiter!
Hallo moragh,

Weißt Du, auf so einen Beitrag kann Umme2 bestimmt verzichten, was soll sie damit anfangen. Hier schreiben Frauen über ihre ernsthaften Probleme und suchen Beistand und Rat - und keine abwertende Kritik.

Ich kann ihre Situation sehr gut nachvollziehen, mir geht es momentan ähnlich. Ich weiß bestimmt genauso gut wie sie wie man richtig verhütet, und trotzdem ist es auch bei mir zu einer Verhütungspanne gekommen.
Man kann so etwas nicht ausschließen, wir sind ja alle keine Roboter, sondern Menschen!

Geb ihr doch lieber einen gut gemeinten Rat! Sie ist doch schon verzweifelt genug.

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14. März 2009 um 10:02

..
Vorschlag:

1.das du noch solange arbeiten kannst, und lege Geld auf die Seite, wenn es nicht mehr geht, mache die restlichen Monate Urlaub. Gibst das Kind zur Adoption frei und kannst dein leben wieder Leben.

2. das du noch solange arbeiten kannst, und lege Geld auf die Seite, wenn es nicht mehr geht, mache die restlichen Monate Urlaub. Eine Freundin hilft dir das Kind zu bekommen und du bringst es in eine Babyklappe.

3. Du behälst es und lebst von Hartz4

4. Du bekommst ein Kind, wenn du dich bereit dazu fühlst und den passenden Mann gefunden hast. Eine Abtreibung ist nicht gerade einfach für manche, aber du musst nur von Kopf her dir klar machen, in welche Situation das Kind hinein geboren wird.

Ich an deiner Selle würde mich für Vorschlag 2 oder 4 entscheiden. Aber du musst selber wissen, wie deine Zukunft aussehen soll.

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14. März 2009 um 16:07

Dann
kann man es nicht in eine Babyklappe legen. Im Krankenhaus muss man sich anmelden. denke ich mal.

Mal eine andere Frage. Bist du krankenversichert??

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14. März 2009 um 17:04

Hey


Hallo zusammen,

Vielen Dank für eure Ratschläge.Ich habe mir die Sache jetzt gründlich überlegt und mich
für eine Abtreibung entschieden.Ich denke,das ist die beste Lösung.

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14. März 2009 um 17:52

Hi
man kann nicht wirklich von mord reden wenn du abtreibst aber dass soll jeder für sich entscheiden
ich würde es aber auf keinen fall bekommen und dann weggeben ich denke das ist das schlimmste..

in der wievielten woche bist du ?

lg JEssy

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14. März 2009 um 23:21

Wie wäre es, Dein Leben zu verändern?
Hallo,

wieso steigst Du nicht aus? Wieso stellst Du nicht was ordentliches auf die Beine? Bekommst Dein Kind und machst dann eine Ausbildung, mit der es sich länger leben lässt als wie solange Du noch als Prostituierte gefragt bist?

Natürlich kommst Du ohne Stütze in der ersten Zeit nicht rum, aber meinst Du, das Du ewig anschaffen gehen kannst, bis Du mit 65 Rente bekommst? Was machst Du dann hinterher, wenn es vorbei damit ist, das Du Kunden bekommst, es jüngere und frischere Konkurrenz gibt, wenn evtl. Dein Körper streikt? Dann hast Du immer noch keine Ausbildung, stehst ohne Job da, musst zwangsweise Sozialhilfe beantragen und Dein Kind ist trotzdem tot.

Wieso kümmerst Du Dich nicht um einen Ausstieg, solange Du noch jung bist und alle Chancen hast?

War keine Kritik nur ein Denkanstoss.

Lg, Sia

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15. März 2009 um 1:47

Hey du
willst du denn dein leben lang prostituierte sein? spätestens wenn deine jugendliche schönheit verfliegt sieht es in dem gewerbe doch eher mau aus oder? ich habe mit kind abitur nachgeholt und studiere jetzt sogar (die kleine wird 3) und wenn du das kleine in dir schon lieb hast dann rat ich dir dringend davon ab soetwas geht wahnsinnig an die psyche ich kenne 4 frauen die abgetrieben haben und alle bereuen es ganz bitter.
sozialfall bist du für höchstens 2 jahre wenn du es willst.
ich rate dir dazu es zu behalten, dein leben zu ändern um dann mit einer familienfreundlichen arbeit dein eigenes geld zu verdienen - der kleine krümel in deinem bauch der wird dir dabei wahnsinnig helfen glaub mir!

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15. März 2009 um 1:54

@ jessy
Ich kenne 2 adoptierte Kinder : und beide sagen dass sie ihren müttern einfach nur dakbar dafür sind dass sie ihnendas leben geschenkt haben auch wenn sie sie gleich nach der geburt weggegeben haben. die wahrscheinlichkeit dass das kind schlechte adoptiveltern bekommt geht gegen null - das sind meistens paare die sich seit langer zeit ein baby wünschen und einfach nciht ds glück haben selbst eines zu bekommen .- die tragen ihre adoptivkinder auf händen. außerdem müssen die zig prüfung bezüglich persönlichkeit, einkommen usw über sich ergehen lassen.
bewunderung gebührt den frauen die die kraft haben einem kind die chance auf ein gutes leben zu geben anstelle einen kleinen wurm aus bequemlichkeit auseinandershcneiden zu lassen (ps: rate mal, ab wann sich die nervenzelle eines embryos entwickeln und wie es mit schmerzempfinden laut neuesten forschungen aussieht .. ich könnte heulen wenn ich darüber nachdenke!) .
Wenn sich 2 mütter vor 20 jahren für diesen bequemen weg entschieden hätten müsste ich heute auf zwei ganz besondere freunde verzichten.
ABGEBEN ist Leben GEBEN
ABTREIBEN ist Leben NEHMEN ganz klar.

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