Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangerschaft: Abtreibung, Schwangerschaftsabbruch

Vermeidung von Spätabtreibungen

24. Juni 2009 um 22:27 Letzte Antwort: 4. Juli 2009 um 6:36

Jede Spätabtreibung ist eine Abtreibung zu viel. Deshalb

unternehmen wir als CDU/CSU-Bundestagsfraktion

heute erneut den Versuch, dass es hier im Deutschen

Bundestag zu einer tragfähigen Initiative kommt, damit

Spätabtreibungen vermieden werden.

Wir müssen Frauen und ihren Partnern, wir müssen

dem Kind, das sie erwarten, und wir müssen den Ärztinnen

und Ärzten und den Hebammen die notwendige

Hilfe und Unterstützung geben. Darum geht es; das sage

ich in aller Deutlichkeit. Es geht nicht um die Bevormundung

der Frau, wie es uns von Rot-Grün unterstellt

wird. Unser Ziel ist es, die Verzweiflung der Frauen zu

mindern. Das verdient unseren vollen Einsatz.



Ebenso klar möchte ich sagen, dass niemand bei uns Interesse

an einer erneuten Diskussion über den

218 StGB insgesamt hat.

Aber das Bundesverfassungsgericht hat uns eine Beobachtungs-

und Nachbesserungspflicht auferlegt. Diesem

Auftrag müssen wir endlich nachkommen.

Es gab im Jahr 2003 217 Spätabbrüche. Geht man davon

aus, dass die Lebensfähigkeit des Kindes aufgrund

des medizinischen Fortschritts heute schon sehr viel früher

gegeben ist, nämlich ab der 22. Schwangerschaftswoche,

dann ist es im vergangenen Jahr sogar zu 337 Spätabbrüchen

gekommen. Das mag manchem angesichts

von insgesamt 128 000 Schwangerschaftsabbrüchen pro

Jahr wenig vorkommen. Aber die Zahl ist kontinuierlich

gestiegen. Dabei ist noch die Dunkelziffer zu berücksichtigen;

denn so mancher Schwangerschaftsspätabbruch

wird als Totgeburt registriert. Ich will hier eines klar sagen:

Das ist keine Frage von Zahlen. Es geht hier um die

Frage: Wie können wir in einer besonders bedrückenden

Situation Leben schützen?



Diese Situation ist deshalb so bedrückend, weil Spätabbrüche

zu einem Zeitpunkt erfolgen, zu dem die Kinder

bereits lebensfähig sind, weil sie Paare betreffen, die

sich ein Kind wünschen, und weil es um den Umgang

mit behindertem Leben geht. Ich hatte in den vielen Gesprächen,

die wir fraktionsübergreifend geführt haben,

den Eindruck, dass wir uns darin einig waren ich hoffe,

dass wir uns darin noch einig sind , dass das Leben des

Kindes zu schützen ist, dass Eltern in dieser verzweifelten

Situation Hilfe erfahren müssen und dass behindertes

Leben zu achten ist.

Wir wissen aber auch dies zeigt die Entwicklung

nach der Reform des 218 StGB , dass bei Spätabbrüchen

ein besonderer Handlungsbedarf besteht; denn die

embryopathische Indikation ist damals in guter Absicht

entfallen. Man wollte dafür sorgen, dass damit

keine weitere Diskriminierung behinderten Lebens stattfindet.

Aber damit ist gleichzeitig die zeitliche Begrenzung

von Abtreibungen bis zur 22. Woche entfallen.

Weggefallen sind auch die verpflichtende Beratung und

die Bedenkzeit. Das heißt, Schwangerschaftsabbrüche

sind im Rahmen der medizinischen Indikation heute

ohne jegliche Beratung und ohne jede Bedenkzeit praktisch

bis unmittelbar vor der Geburt zulässig. Das mag

nachvollziehbar sein und muss es sogar sein, wenn unmittelbare

Lebensgefahr für die Mutter besteht. Aber das

ist nicht mehr nachvollziehbar, wenn es um eine medizinische

Indikation im Zusammenhang mit PND geht. Es

ist doch geradezu widersinnig, dass dann, wenn die

Schwangerschaft fortgeschritten ist und das Konfliktpotenzial

und die Belastung der Frau in dieser Situation

noch größer werden, weil das Kind lebensfähig ist, das

Schutz- und Beratungskonzept wegfällt. Denn dann sind

keine verbindliche Beratung und keine Bedenkzeit mehr

gegeben. Die Mutter steht ohne Hilfe da, sie ist auf sich

allein gestellt, sie ist allein gelassen. Unsere Auffassung

ist: So kann es nicht bleiben, das muss geändert werden.



Das Ziel, behindertes Leben besser zu schützen, ist

bisher nicht erreicht worden. Die Praxis zeigt, dass Kinder

nach wie vor wegen einer erwarteten Behinderung

abgetrieben werden. Das steht in krassem Gegensatz

zum Grundgesetz; dort haben wir in Art. 3 den Satz eingefügt:

Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt

werden.

Dieser Vorschlag kam in der letzten Legislaturperiode,

als wir interfraktionell darüber beraten haben, von dem

früheren Kollegen Schmidt-Jortzig von der FDP. Wir haben

ihn gerne aufgegriffen.

Deshalb möchten wir klarstellen: Eine absehbare Behinderung

allein ist kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch.

Es kommt auf die Gefährdung für das

Leben der Mutter an. Es kann nicht sein, dass allein wegen

einer Behinderung abgetrieben wird.



Sie haben in einem Zwischenruf gefragt, was denn die

Ärztinnen und Ärzte und die Hebammen dazu sagen. Ich

will Ihnen aus dem Positionspapier des Bundes Deutscher

Hebammen etwas mit auf den Weg geben. Dort

heißt es, dass gerade die Spätabtreibungen die dunkelste

Seite von pränataler Diagnostik sind, weil die Frauen

traumatisiert sind und weil diese Traumata Auswirkungen

auf die Gesundheit, auf nachfolgende Schwangerschaften

und Geburten haben. So sehen es die Hebammen.

Hier besteht Handlungsbedarf. Wir können das

Problem nicht einfach negieren, wie Sie es in Ihrem Antrag

tun.



Wenn ein Kind dank medizinischen Fortschritts heute

ab der 22. Schwangerschaftswoche lebensfähig ist, dann

wird dieses Kind häufig im Mutterleib getötet das ist

Fetozid oder es kommt auf die Welt und bleibt unter

Umständen unversorgt liegen, in der Erwartung, dass es

bald sterben wird. Sie alle kennen den Fall des Oldenburger

Babys Tim, der durch die Presse gegangen ist. Es

ist 1997 wegen eines Downsyndroms in der 25. Schwangerschaftswoche

abgetrieben worden, aber wie durch ein

Wunder hat Tim überlebt. Er hätte heute wahrscheinlich

weniger Behinderungen, wenn er nicht nach der Abtreibung

viele Stunden unversorgt liegen gelassen worden

wäre. Ein solcher Fall darf sich nicht wiederholen.

Ich glaube, an erster Stelle muss es zu einem Wertewandel

in unserer Gesellschaft kommen, und zwar in

zweifacher Hinsicht. Wir müssen wieder verstärkt die

Tatsache in das Bewusstsein rücken, dass Schwangerschaftsabbrüche

dem Grunde nach eine Tötung sind und

damit rechtswidrig.



So steht es auch im Urteil des Bundesverfassungsgerichts.

Ein ungeborenes Kind hat denselben Anspruch

auf Schutz wie ein geborenes Kind.

Zum anderen brauchen wir eine andere Einstellung zu

Menschen mit Behinderungen. Sie dürfen in unserer Gesellschaft

nicht ausgegrenzt werden.

Die Aktion Mensch hat im Rahmen ihrer 1 000-Fragen-

Aktion die Frage aufgeworfen: Gibt es ein Recht auf ein

gesundes Kind? Natürlich gibt es ein solches Recht

nicht. Es gibt den Wunsch von Eltern der ist nachvollziehbar

, ein gesundes Kind zu haben. Aber was heißt

gesund? Was heißt behindert? Die Aktion Mensch tritt

für ein Recht auf Unvollkommenheit ein. Ich glaube, wir

brauchen dringend diese neue, andere Sicht behinderten

Lebens sowie auch seiner Qualität und seines Wertes.

Dafür müssen wir uns gemeinsam stark machen.



Dem dient unser Ansatz und dem dient unser Bemühen,

Spätabtreibungen zu vermeiden.

Wir haben immer wieder neue Anläufe unternommen.

Wir haben mit Ihnen das Gespräch gesucht und über

viele Stunden hinweg verhandelt. Oft hatte ich die Hoffnung,

wir würden zusammenkommen und gemeinsam

einen Weg finden. Wir haben in der letzten Legislaturperiode

einen Versuch unternommen, aber unser Antrag

wurde kurz vor Ende der Legislaturperiode abgelehnt.

Wir haben es erneut versucht und wir werden auch in

den Ausschussberatungen weiterhin versuchen, gemeinsam

mit Ihnen diesen Weg zu finden. Ihr heute vorliegender

Antrag erschöpft sich in Appellen und kann deshalb

nicht der Weg sein. Wir haben gesehen, dass der in

der letzten Legislaturperiode aufgrund Ihrer Initiative

beschlossene Appell an die Ärzteschaft, den Rechtsanspruch

auf Beratung im Mutterpass festzuschreiben,

ins Leere gegangen ist und sich nichts geändert hat.

Aus unserem Antrag ergeben sich fünf Ansatzpunkte,

die realisiert werden müssen:

Erstens. Wir legen großen Wert auf eine verbesserte

umfassende Beratung. Sie muss verbindlich sein und sie

muss über die medizinische Beratung hinausgehen. Sie

muss psychosozialer Art sein und sie muss den Müttern

in dieser verzweifelten Situation helfen.



Zweitens. Es bedarf der Sicherheit im Befund. Deshalb

braucht man ein interdisziplinär besetztes Gremium

von Ärzten. Hier sind neben dem Gynäkologen auch der

Kinderarzt und der Genetiker gefordert. Es geht nicht

darum, dass die Frau vor ein Gremium zitiert wird, sondern

darum, den ärztlichen Befund abzustützen und damit

Klarheit zu schaffen.



Drittens. Wir brauchen die Einführung einer Bedenkzeit

von drei Tagen, denn in einer Schocksituation kann

man nicht verantwortlich handeln. Diese Frist ist notwendig,

damit die Frauen und ihre Partner sich Klarheit

verschaffen können, um Ja zum Kind zu sagen oder unter

Umständen in dieser bedrängten Situation doch den

Weg zur Abtreibung zu gehen. Diese Entscheidung darf

nicht in einer Schocksituation getroffen werden.

Viertens. Wir müssen die Arzthaftung auf den Prüfstand

stellen.

Viele Ärzte drängen die Frauen zur Abtreibung. Deshalb

glauben wir, dass man den Weg, der in Frankreich

eröffnet worden ist, diskutieren muss, nämlich die Haftung

auf grobe Fahrlässigkeit zu beschränken.

Fünftens. Wir legen Wert darauf, dass der gesetzgeberische

Wille klargestellt wird.

Ich appelliere noch einmal an Sie: Gehen Sie mit uns

gemeinsam diesen Weg. Lassen Sie die Frauen nicht allein.

Helfen Sie denjenigen, die sich ein Kind wünschen,

und helfen Sie, dass behindertes Leben in unserem Land

besser anerkannt wird!

Herzlichen Dank.


Mehr lesen

29. Juni 2009 um 8:14


leere Worte und hier wurden dieses jahr bereits finanzielle Unterstützungen für Behinderten Orgas eingestellt, an allen Ecken fehlt das geld udn da kommen Politiker und klopfen Sprüche.

für *normale* Jugendliche fehlt schon das Geld, Arbeistlosigkeit und keine Perspektiven, ich kann jede Frau verstehen die sagt in so eine Welt will ich kein Kind bringen bzw. erst dann Kinder wenn meine eigene Situation gesichert ist.

wie so oft klafft da eine Riesenlücke zwischen Wunschdenken und Realität

soviel dazu.

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 10:30

Es gibt ja
nochviel mwhr erkankunngen als das Down-Syndrom!
Und glaubt mir keiner macht einen spätbbruch zum spaß!

Ich habe einen in der 24ssw gemacht weil mein baby eine ganz seltene und ganz schlimme chromosomenerk. hatte, die nur 40 x überhaupt vorgekommen ist!
Und ich hatte 2 wo. zeit zum überlegen ja ich musst sogar so lange warten, was das schlimmste war!

Zu spühren wie das baby tritt und es immer kräftiger wird und es dann doch nicht behalten zu können!!

Ich könnte jetzt eine liste aufzählen von erkr. was es gehat hätte...............
und glaubt mir niemand möchte sein kind soo leiden sehnen!!

Es hätte eine op nach der anderen gehabt und drotzdem wäre es meinen würmechen nicht gut geganen!

Weil es noch zig andere unheibare sachen gehabt hätte.........und wer weis ob es überlebt hätte!
Und wenn doch was wäre das für ein leben gewesen??
In nem rollstuhl hinvegetierend!!

Ich stehe dazu was ich gemacht habe weil ich es aus lieben getan habe!
Liebe heißt auch loslassen zu können!!

Und es ist ja auch völlig normal sich ein gesundes Kind zu wünschen! Das ist einfach in uns menschen drin!
Menschen die nie mit so einer situation konfrontiert wurden können immer große töne spucken und sagen: wie kann man ein kind (z.b.) mit down-syndrom abtreiben!

Es ist immer die entscheidung der Frau/ des Paares, denn sie sind diejeneigen die sich um das kind kümmern müssen! Ein leben lang......und was wenn sie nicht mehr da sind!??

Ich könnte genau so sagen wie egoistisch manche eltern sind, WEIL sie ihr behindertes kind behalten nur um kein schelchtes gewissen zu haben!
Wer weis wieviel geistig behinderte kinder wirklich mitbekommen??
Und sich vielleicht fragen: "wieso kann ich nicht genau so sein wie andere kinder??"

Keiner kann denen in den kopf gucken!

Aber wie gesagt jedem bleibt es selbst überlassen!

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 15:47

Hört sich
jetzt vielleicht hart an oder so:

ABER EIN BEHINDERTES KIND (TRISOMIE 21) IST NICHT NORMAL!

Egal wies man dreht! Das heist nicht das es nicht süß und liebenswert sein kann, trotzdem ist es nicht "normal"!

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 17:02

Hier
http://www.maria-boehmer.de/start.oscms/0,4,160.html

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 17:48

Nein
klar nicht, aber jede Frau hat das recht zu sagen ich packe das nicht, ich kanns mir nicht vorstellen, ich habe Angst ich treibe ab,

ps: mit dem Adjektiv *normal* habe ich auch ein problem, aber wir neigen halt dazu *Einteilungen* zu treffen. es gibt übrigens eine Kultur ... weiß jetzt nicht wo und zu faul zu googeln .. die verehren Downies als göttlich.

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 19:25

@sturmgebohrene
Man brauch sich ja nicht direkt angegriffen fühlen!
Und was heißt den hier " woher darf ich mir das recht nehmen...."
wenns "normal" wäre dann hätte es ja kein Down-Syndrom
Das ist doch einfach nur logik!
Habe eine behinderte schwester für MICH ist sie normal weil ich sie nicht anders kenne!
Aber im med. sinne ist sie es nicht und da ich im med. bereich arbeite, denke ich anders darüber!
Und hättest du vielleicht weiter unten ein beitrag von mir gelesen dann wüsstet du was ich gemacht HABE, WEIL mein Baby eine behindrung hatte körperlich und geistig!

Dann hättest du dir deine letzte frage sparen können

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 19:32
In Antwort auf pippa_12857360

@sturmgebohrene
Man brauch sich ja nicht direkt angegriffen fühlen!
Und was heißt den hier " woher darf ich mir das recht nehmen...."
wenns "normal" wäre dann hätte es ja kein Down-Syndrom
Das ist doch einfach nur logik!
Habe eine behinderte schwester für MICH ist sie normal weil ich sie nicht anders kenne!
Aber im med. sinne ist sie es nicht und da ich im med. bereich arbeite, denke ich anders darüber!
Und hättest du vielleicht weiter unten ein beitrag von mir gelesen dann wüsstet du was ich gemacht HABE, WEIL mein Baby eine behindrung hatte körperlich und geistig!

Dann hättest du dir deine letzte frage sparen können

Hinzufügend
Das wort "normal" habe ich für mich mit "gesund" gleich gestellt!
!normal Gesund sein!

Oder will jetzt jemand hier abstreiten das das down-syndrom keine erkranung ist!

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:00

Achsooooo
und syndrome sind keine erkrankungen??????

Hmm dann habe ich ja während der ausbildung nicht aufgepasst!

Jetzt wirds aber lächerlich! Jeder Arzt wird dir sagen das ein Syndrom eine Erkrankung ist.............bin ich jetzt im falschen film oder wie???
Is ja auch eigentlich egal wollen wir hier jetzt diskutieren obs ne erkr. ist oder nicht???!!!

Hier gings doch eigentlich um spätabbrüche und ich habe meine meinung schon dazu gesagt!

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:02

Ahhhhhh
eine Anomalie.....

DANKE, soviel zum thema NORMAL!

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:07


das hat vielleicht damit zu tun, dass man als *Nicht Psychologie-Student* anders argumentiert als Leutz mit wissenschaftlichem Hintergrundwissen. Nichtsdestotrotz fand ich es interessant von der gausschen Kurve gehört zu haben , es gibt ja in jedem MUKI Pass dieses diagramm wo eben Körper und gewicht eingezeichnet werden und ein doch recht breites Spektrum als normal angesehen wird. Alles drunter oder drüber ist hmmh... nicht normal,

an das habe ich mich bei dieser Diskussion sofort erinnert gefühlt. Fand es wurden ein paar sehr shcöne Aspekte erwähnt, udn ich finde es auch wichtig sich darüber Gedanken zu machen.

ich empfand die Integrationskinder in der Volksschule immer als eine Bereicherung für den Schulalltag (als Mutter eines Schulkindes jetzt nicht.. bin keeine Lehrerin) aber nach diesen 4 Jahren findet Integration so gut wie nicht mehr statt.

Schülern höherer Schulen wird es nicht zugemutet sich neben *besonderen Kindern * zu sitzen. Warum eigentlich nicht ?

gerade Jugendliche würden so etwas fürs leben lernen, Rücksichtsnahme , etwas demut, und auch die Integrationsschüler würden profitieren, auch sie machen eine Pubertät durch und brauchen den Kontakt zu Gleichaltrigen .. auch normalen Jugendlichen.

Integration ist für mich , wenn beide teile davon profitieren, das sit machbar, aber nicht hier nicht in inserem Schulsystem, wo es schon an ganz grundelgenden Dingen hapert.

das waren jetzt einmal nur ein paar so gedanken dazu, ...
lg

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:09
In Antwort auf sofiya_11916295


das hat vielleicht damit zu tun, dass man als *Nicht Psychologie-Student* anders argumentiert als Leutz mit wissenschaftlichem Hintergrundwissen. Nichtsdestotrotz fand ich es interessant von der gausschen Kurve gehört zu haben , es gibt ja in jedem MUKI Pass dieses diagramm wo eben Körper und gewicht eingezeichnet werden und ein doch recht breites Spektrum als normal angesehen wird. Alles drunter oder drüber ist hmmh... nicht normal,

an das habe ich mich bei dieser Diskussion sofort erinnert gefühlt. Fand es wurden ein paar sehr shcöne Aspekte erwähnt, udn ich finde es auch wichtig sich darüber Gedanken zu machen.

ich empfand die Integrationskinder in der Volksschule immer als eine Bereicherung für den Schulalltag (als Mutter eines Schulkindes jetzt nicht.. bin keeine Lehrerin) aber nach diesen 4 Jahren findet Integration so gut wie nicht mehr statt.

Schülern höherer Schulen wird es nicht zugemutet sich neben *besonderen Kindern * zu sitzen. Warum eigentlich nicht ?

gerade Jugendliche würden so etwas fürs leben lernen, Rücksichtsnahme , etwas demut, und auch die Integrationsschüler würden profitieren, auch sie machen eine Pubertät durch und brauchen den Kontakt zu Gleichaltrigen .. auch normalen Jugendlichen.

Integration ist für mich , wenn beide teile davon profitieren, das sit machbar, aber nicht hier nicht in inserem Schulsystem, wo es schon an ganz grundelgenden Dingen hapert.

das waren jetzt einmal nur ein paar so gedanken dazu, ...
lg

Edith
korrekt heißt es ... als Mutter eines Schulkindes .. bin keine Lehrerin, ) das *jetzt nicht* gehört da nicht hin

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:11


Die CDU werde ich nun nicht mehr wählen.

Selten so eine reisserische Propaganda gelesen.

Vor Jahren haben Frauen dafür gekämpft selbst entscheiden zu dürfen und dazu gehört auch selbst zu entscheiden, ob sie ein behindertes Kind möchten oder nicht.

Es fehlt der Satz

Lasset die Kinder zu mir kommen.

Erst wenn jeder Abgeordneter der CDU ein behindertes Kind adoptiert und sich selbst darum kümmert, dann glaube ich den Worten...

Aber so.....




Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:23

Hmm
Achso.......
meine Schwester hat von Geburt an eine sehr sehr schlimme Skoliose!
Sprich die Scapula ist sehr weit drausen und ansonsten ist sie auch sehr schief! Man kann es nicht verbergen!
Es ist eine behinderung ...........willst du mir jetzt sagen das sie nicht Krank ist??

Mein baby hatte ein XXXY-Syndrom und und die Gynäkologen und auch die Ärzte vom Genlabor haben von einer erkr. geredet!
Keine hat gesagt dein Baby ist KERNGESUND es hat nur ein Syndrom! Ach und mit diesem Syndrom gehen nur ein paar Symptome einher!

Ausserdem ist ERKRANKUNG ja ein oberbegriff oder nicht??

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:27

Ich will
mich für garnichts rechtfertigen! Ich kenne euch doch garnicht!
Und mann brauch auch nicht direkt so rumzicken! Kann man hier nicht diskutieren ohne dirket in einen "streit" auszubrechen?

Ich für mich sehe es einfach als eine Krankheit! Was ist denn daran so schlimm!
Kaum is jemand anderer meinung wird hier direkt rumgestänkert!

Gefällt mir

29. Juni 2009 um 20:30
In Antwort auf pippa_12857360

Ich will
mich für garnichts rechtfertigen! Ich kenne euch doch garnicht!
Und mann brauch auch nicht direkt so rumzicken! Kann man hier nicht diskutieren ohne dirket in einen "streit" auszubrechen?

Ich für mich sehe es einfach als eine Krankheit! Was ist denn daran so schlimm!
Kaum is jemand anderer meinung wird hier direkt rumgestänkert!

Wenn
jeder hier einer meinung wäre hätte man doch nix mehr zu diskutieren!

Gefällt mir

30. Juni 2009 um 9:56

Das finde ich herzlos
aber man kann keine vergleiche zwischen abtreibungen in der z.B. 8.Woche machen und der in der 25. und mehr! Das ist Menschenverachtend, kalt und herzlos ein Kind liegenzulassen und nicht zu versorgen, das ist quälerei für das Kind denn MANN WEIS doch (gerade als arzt) das dieses Kind JETZT GERADE LEBT. Traurig soetwas zuzulassen. Und das ist deutschland sie kehren alles über einen Kamm, wenn ein Kind LEBT dann ist es auch für mich TÖTUNG, aber in der 8. Woche hat ein EMBRIO garkeine möglichkeit zu LEBEN, es hat keine organe keine beine kein Herz, nichts! Es ist eine Zelle die LANGSAM heranwächst. Ich finde es schrecklich zu erlauben das ein Kind in der 25 woche abgetrieben werden darf weil es behindert ist. Entwerder bis 9. 10. woche oder GARNICHT!
Mann sowas ist so traurig, das arme Kliene Kind .

Gefällt mir

30. Juni 2009 um 10:00


wieso machst du denn eine Diskusion auf und meldest dich nicht mehr??? wolltest wieder stäkern? ein bischen Naja, habe jedenfalls nichts mehr von dir gelesen auser diese eröffnung, und alle anderen dürfen sich jetzt wegen dir streiten oder wie???

Gefällt mir

2. Juli 2009 um 17:30

Was für ein scheisse
sorry, aber überlass das bitte den jeweiligen frauen, niemand kann über den anderen entscheiden, das muss jeder selbst wissen. es ist "mein körper" und darüber bestimme ich und nicht ein paar verbohrte abtreibungsgegner....

Gefällt mir

4. Juli 2009 um 6:29
In Antwort auf naomh_12744558


Die CDU werde ich nun nicht mehr wählen.

Selten so eine reisserische Propaganda gelesen.

Vor Jahren haben Frauen dafür gekämpft selbst entscheiden zu dürfen und dazu gehört auch selbst zu entscheiden, ob sie ein behindertes Kind möchten oder nicht.

Es fehlt der Satz

Lasset die Kinder zu mir kommen.

Erst wenn jeder Abgeordneter der CDU ein behindertes Kind adoptiert und sich selbst darum kümmert, dann glaube ich den Worten...

Aber so.....





es ist einfach nur ätzend das behinderte kinder vom leben aussortiert werden,kannst du mir mal beantworten wieso ein behindertes kind kein recht auf leben hat?und ps.:jetzt willst du die cdu nicht mehr wählen,ja?hättest dich ja vorher mal erkundigen sollen für was die cdu steht...

Gefällt mir

4. Juli 2009 um 6:34
In Antwort auf an0N_1270334899z

Was für ein scheisse
sorry, aber überlass das bitte den jeweiligen frauen, niemand kann über den anderen entscheiden, das muss jeder selbst wissen. es ist "mein körper" und darüber bestimme ich und nicht ein paar verbohrte abtreibungsgegner....

"mein körper"
wenn ich das immer hör,ja naklar hat jede frau "ihren körper" aber wie wärs denn mal wenn diejenigen erstmal lernen mit ihren körper umzugehen richtig verhüten zb
und zweitens entsteht denn ein kind in ihren körper und die frauen denken denn wenn sie sagen es ist mein körper nur an sich und an nichts anderes und das is naja sagen wir es mal milde ausgedrückt scheiße und egoistisch.

Gefällt mir

4. Juli 2009 um 6:36
In Antwort auf bryony_12677442


wieso machst du denn eine Diskusion auf und meldest dich nicht mehr??? wolltest wieder stäkern? ein bischen Naja, habe jedenfalls nichts mehr von dir gelesen auser diese eröffnung, und alle anderen dürfen sich jetzt wegen dir streiten oder wie???

Stärkern
nö,eigentlich nicht aber ich hab nunmal auch noch was anderes zu tun als hier tagelang vorm pc zu hocken!!
ihr müsst ja nicht streiten,wenn anscheinend hier vielen egal ist was mit behinderten kindern passiert!

Gefällt mir

Diskussionen dieses Nutzers