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Verhaltene Fehlgeburt, ich brauch Hilfe

25. Februar 2007 um 14:41 Letzte Antwort: 13. September 2009 um 12:33

Hallo Ihr Lieben
Ich hatte vor einem Monat eine Verhaltene Fehlgeburt mit anschließender Ausscharbung.Mir geht es Psychisch so schlecht. Mein Sternchen ist in der 10 Woche gestorben. Könnt ihr mir ein paar Tipps geben wie ich das alles besser überwinden kann, und ob ich trotz großer Psychischer Probleme jetzt gleich wieder Schwanger werden sollte?

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25. Februar 2007 um 21:18

Danke
Ich Danke Dir für den guten Tipp. Über einen Psychologen habe ich auch nachgedacht, habe aber Angst davor das er mir nur irgendwelche Chemie wie Antidepressiver verschreibt. Denn ich bin erst 20 Jahre und will so etwas nicht nehmen. Darf ich bitte etwas mehr über deine Fehlgeburt erfahren? Mir hilft es sehr wenn ich weis das es anderen Frauen auch so geht wie mir. Und vieleicht hilft es dir auch ein wenig wenn du darüber schreibst.

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26. Februar 2007 um 9:56

Ich habe Dir
eine PN geschickt...

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26. Februar 2007 um 11:03

Hallo Jenni,
meine Frauenärztin hat mir nach meiner Fehlgeburt die Adresse einer Hebamme gegeben, die sich auf solche Fälle spezialisiert hat. Vielleicht gibt es das in deiner Gegend auch. Frag deinen Arzt!
Ich mußte viel darüber reden und hab mich in Foren mit anderen Frauen ausgetauscht. Irgendwie bin ich seit dieser Zeit auch wieder religiöser geworden. Das hat mir viel geholfen. Mit jedem Tag ging es mir besser und schließlich habe ich mein SChicksal akzeptiert.

Alles wird gut
didi

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26. Februar 2007 um 21:18

Guter Tipp
Hallo Jenni!

Ich weiss es klingt so einfach, aber mein Tipp an Dich ist: Trauern, trauern, trauern.
Alles was Dir hilft ist gut: wuetend werden, heulen, schreien, noch mehr heulen. Und vor allen: Mach Dein Sternchen auch fuer andere sichtbar, vielleicht durch eine Kerze, die Du in der Wohnung aufstellst. Ein Bild aufhaengen (Motive wie Sterne, Engel, Schmetterlinge, Blumen, alles was Dich an Dein BAby erinnert). Ein Grab anlegen, ein besonderes Schmuckstueck tragen (ich trage jeden Tag einen winzig kleinen silbernen Engel am Revers, so habe ich mein Sternchen immer bei mir). Und: reden. Aufschreiben. Deine Gedanken ausformulieren und jemanden mitteilen. LASS ES RAUS!
Ich weiss auch, dass der Wunsch, sofort wieder schwanger zu werden, unheimlich gross ist. Aber selbst wenn es klappt, wird es Dir die Trauerarbeit nicht ersetzen. Besser waere, deine Psyche erst stabil zu kriegen, mit Dir ins Reine zu kommen, den Verlust zu akzeptieren, und dann erst wieder ans naechste Kind zu denken.

Ich hoffe, ich konnte Dir etwas helfen,
viele Gruesse,
Micky

P.S.: Kannst mir ruhig privat schreiben, wenn Du willst

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17. März 2008 um 21:00
In Antwort auf grusha_12645655

Danke
Ich Danke Dir für den guten Tipp. Über einen Psychologen habe ich auch nachgedacht, habe aber Angst davor das er mir nur irgendwelche Chemie wie Antidepressiver verschreibt. Denn ich bin erst 20 Jahre und will so etwas nicht nehmen. Darf ich bitte etwas mehr über deine Fehlgeburt erfahren? Mir hilft es sehr wenn ich weis das es anderen Frauen auch so geht wie mir. Und vieleicht hilft es dir auch ein wenig wenn du darüber schreibst.

Leidensgenossin
Ich habe vor einer Woche erfahren, dass mein Baby sich nicht weiterentwickelt und ich eine Ausschabung bekommen muß. Die hatte ich dann am 12.3. Mir geht es echt total mies. Aber mit hilft es sehr mit meiner Familie und meinen Freunden darüber zu reden und die können einen schon etwas Mut zusprechen, auch wenn es trotzdem noch schrecklich weh tut! Auch mein mann ist mir eine große Hilfe, obwohl es ihn natürlich auch total getroffen hat und wir von einer Sekunde auf die andere von ganz oben nach ganz unten gerasselt sind. Ich hatte nun auch noch am 15.3. Geburtstag, war echt scheiße! Aber mein Mann hat mir eine Uhr geschenkt, an deren Armband neben einem Herz ein kleiner Stein hängt und er hat gesagt, das sei unser Baby und ich würde es so immer bei mit tragen. Würde mich gerne noch weiter austauschen und bin auch dankbar für weitere Tipps. Danke!!!

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18. März 2008 um 8:12
In Antwort auf fariha_12927254

Leidensgenossin
Ich habe vor einer Woche erfahren, dass mein Baby sich nicht weiterentwickelt und ich eine Ausschabung bekommen muß. Die hatte ich dann am 12.3. Mir geht es echt total mies. Aber mit hilft es sehr mit meiner Familie und meinen Freunden darüber zu reden und die können einen schon etwas Mut zusprechen, auch wenn es trotzdem noch schrecklich weh tut! Auch mein mann ist mir eine große Hilfe, obwohl es ihn natürlich auch total getroffen hat und wir von einer Sekunde auf die andere von ganz oben nach ganz unten gerasselt sind. Ich hatte nun auch noch am 15.3. Geburtstag, war echt scheiße! Aber mein Mann hat mir eine Uhr geschenkt, an deren Armband neben einem Herz ein kleiner Stein hängt und er hat gesagt, das sei unser Baby und ich würde es so immer bei mit tragen. Würde mich gerne noch weiter austauschen und bin auch dankbar für weitere Tipps. Danke!!!

Hallo Jenni
wenn Du möchtest, kannst Du mich gern heut abend ab 17 UHr , da bin ich allein, anrufen unter 0172-6654850.. Ruf dich dann auf Festnetz zurück oder so....

Ich hatte selber eine verhaltende Fehlgeburt in der 10 SSW....... und habe die letzten 3 Monate viel mitgemacht und die Höhen und Tiefen, und auch die Möglichkeit, alles zu bewältigen, kennengelernt... Denke, kann dir da schon einige Tips geben, wie Du es besser schaffen kannst......

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18. März 2008 um 8:43
In Antwort auf fariha_12927254

Leidensgenossin
Ich habe vor einer Woche erfahren, dass mein Baby sich nicht weiterentwickelt und ich eine Ausschabung bekommen muß. Die hatte ich dann am 12.3. Mir geht es echt total mies. Aber mit hilft es sehr mit meiner Familie und meinen Freunden darüber zu reden und die können einen schon etwas Mut zusprechen, auch wenn es trotzdem noch schrecklich weh tut! Auch mein mann ist mir eine große Hilfe, obwohl es ihn natürlich auch total getroffen hat und wir von einer Sekunde auf die andere von ganz oben nach ganz unten gerasselt sind. Ich hatte nun auch noch am 15.3. Geburtstag, war echt scheiße! Aber mein Mann hat mir eine Uhr geschenkt, an deren Armband neben einem Herz ein kleiner Stein hängt und er hat gesagt, das sei unser Baby und ich würde es so immer bei mit tragen. Würde mich gerne noch weiter austauschen und bin auch dankbar für weitere Tipps. Danke!!!

Verhaltene Fehlgeburt 19. SSW
Hallo Karline,
habe gerade im Netz gesurft und bin auf das Forum gestoßen. Was ich gerade in Deinem Beitrag gelesen habe, ist mir sehr nahe gegangen. Es ist nämlich so, dass ich letzte Woche auch eine verhaltene Fehlgeburt hatte ( in der 19. SSW). Unser Baby war schon vier Wochen in meinem bauch tot. Die kleine Maus ist unmittelbar nach der Fruchtwasseruntersuchung gestorben. Die Ausschabung war bei mir am 11.03. Na ja, und ich hatte Sonntag, den 16.03. Geburtstag. Das war echt ein ganz, ganz schlimmer Geburtstag. Ich wünsche Dir alles Gute und ich hoffe, dass wir nie wieder so einen Geburtstag erleben müssen. Auch ich rede mit meinem Mann darüber, bei anderen, selbst bei guten Freunden bin ich jedoch eine schlechte Gesprächspartnerin. Mir fehlen oft die Worte. Nächste Woche fahren wir erstmal in den Urlaub, ich denke, das wird gut tun.
Alles Liebe,
Sanne1972

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18. März 2008 um 8:50

Du bist nicht allein ...
Hallo Jenni,
ich hatte vor gut drei Wochen eine Missed Abortion, 10. SSW, das Baby hat sich aber der 8. Woche nicht weiter entwickelt - es war alles unheimlich dramatisch, ein echter Schock für uns Eltern, weil es wie aus heiterem Himmel kam. Die Schwangerschaft war total unproblematisch bis zu dieser Nacht, wo plötzlich Bauchkrämpfe und Blutungen einsetzten und sie im KH die MA feststellten. Gleich am nächsten Tag wurde die Ausschabung gemacht. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, es war unser absolutes Wunschkind. Und ich konnte mir nicht vorstellen, das je zu bewältigen. Jetzt drei Wochen später muss ich sagen, es geht mir (mit Hochs und Tiefs) erstaunlich gut, ich find mich im alltäglichen Leben wieder zurecht und hab Spaß. Also ich glaub ich bin auf einem gutem Weg.
Was hab ich gemacht? Die ersten Tage nur getrauert, viel geredet, mit meinem Mann mit der Familie, mit Freunden, viel geweint und eigentlich nix anderes gemacht außer nachgedacht (das war so fünf, sechs Tage lang). Dann war ich gemeinsam mit meinem Mann bei einer Psychotherapeutin, die spezialisiert ist auf Trauer, Verlust, vor allem nach Fehlgeburten (war das erste Mal dass ich so wasin Anspruch nahm) und ich bin so froh, dass wir dort waren. Es hat uns einfach gut getan, darüber zu reden und Tipps zu kriegen und seit diesem Gespräch hab ich vieles klarer gesehen.
Ich hab auch alles aufgeschrieben, was mich bewegt, all die Erlebnisse und hab auch unserem Sternchen eine Geschichte geschrieben und ich hab mir ein Bettelarmband gekauft, das diese Geschichte umsetzt (auch mit einem Stern), da kann ich es immer bei mir tragen. Jetzt weine ich nur noch selten, ich kann mich wenn ich dran denke schon darüber freuen, dass ich überhaupt diese kurze Zeit mit unserem Kind verbringen durfte, und freu mich an die schönen Moment, die wir hatten.
Und nächste Woche findet die Beerdigung statt (unser KH macht für frühe Fehlgeburten eine Trauerfeier und Sammelbestattung) und ich denke, das wird eine würdige Verabschiedung und auch ein Ort, wo man hingehen kann und traurig sein kann. Da wird unser sternchen dann seinen Platz haben.
An eine neue Schwangerschaft, das hat auch die Therapeutin gesagt, soll man sich erst ranwagen, wenn es kein Ersatz für das gestorbene Kind ist, sondern seinen eigenen Platz bekommt. Und auch dann wenn man überzeugt ist, dass man die Kraft hat, eine weitere Fehlgeburt (davor hab ich echt Angst) zu überstehen. Also ich werde wenn jetzt die erste Mens einsetzt einen Monat sicher noch warten. Und dann wollen wir es wieder probieren.
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
lg

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18. März 2008 um 15:28
In Antwort auf roxy_12259499

Verhaltene Fehlgeburt 19. SSW
Hallo Karline,
habe gerade im Netz gesurft und bin auf das Forum gestoßen. Was ich gerade in Deinem Beitrag gelesen habe, ist mir sehr nahe gegangen. Es ist nämlich so, dass ich letzte Woche auch eine verhaltene Fehlgeburt hatte ( in der 19. SSW). Unser Baby war schon vier Wochen in meinem bauch tot. Die kleine Maus ist unmittelbar nach der Fruchtwasseruntersuchung gestorben. Die Ausschabung war bei mir am 11.03. Na ja, und ich hatte Sonntag, den 16.03. Geburtstag. Das war echt ein ganz, ganz schlimmer Geburtstag. Ich wünsche Dir alles Gute und ich hoffe, dass wir nie wieder so einen Geburtstag erleben müssen. Auch ich rede mit meinem Mann darüber, bei anderen, selbst bei guten Freunden bin ich jedoch eine schlechte Gesprächspartnerin. Mir fehlen oft die Worte. Nächste Woche fahren wir erstmal in den Urlaub, ich denke, das wird gut tun.
Alles Liebe,
Sanne1972

Bin sprachlos...
es geht doch so vielen genauso schlecht wie uns...gut, dass es die Möglichkeit zum Austausch gibt, auch das tut gut...
Wir ziehen auch in Ewägung uns für ein paar Tage aus dem Staub zu machen...mein Mann geht in Moment wieder zur Arbeit, aber er sagt selber, er kann sich nicht richtig konzentrieren...wir brauchen jetzt einfach Zeit für uns...und das ich hier den ganzen Nachmittag allein zu Hause hocke ist auch nicht so gut...glaube ich (bin noch krank geschrieben)...
Ich wünsche dir auf jeden Fall auch alles Gute, besonders viel Kraft und Zuversicht für die Zukunft...danke... liebe Grüsse, Christine

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19. März 2008 um 15:54

Hilfreiches Forum
Hallo,
mir hat es sehr geholfen, dass ich einen Ort gefunden habe, wo sich nur Betroffene austauschen und man seinen Sternchen gedenken kann, medizinische Infos kriegt und einfach psychischen Beistand. Wenn du magst, dann geh mal auf www.sternenkinder.de.

Alles Gute!

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5. April 2008 um 19:29
In Antwort auf grusha_12645655

Danke
Ich Danke Dir für den guten Tipp. Über einen Psychologen habe ich auch nachgedacht, habe aber Angst davor das er mir nur irgendwelche Chemie wie Antidepressiver verschreibt. Denn ich bin erst 20 Jahre und will so etwas nicht nehmen. Darf ich bitte etwas mehr über deine Fehlgeburt erfahren? Mir hilft es sehr wenn ich weis das es anderen Frauen auch so geht wie mir. Und vieleicht hilft es dir auch ein wenig wenn du darüber schreibst.

......
Hey,
ich habe gelesen, dass du auch erst 20 bist (wie ich). Ich dachte, dass ich die einzigste in diesem Alter bin, die so etwas schon erlebt hat. Ich habe mein Butzelchen in der 10 Woche verloren. Wie gehst du jetzt damit um? Hast du eine neue Schwangerschaft geplant?

Liebe grüße

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10. September 2009 um 18:58

Damit leben
hallo

ich hatte vor einem Jahr eine verhaltene fehlgeburt. Um ehrlich zu sein, es gibt nichts womit man darüber weg kommen kann. Ich hab heute noch psychische probleme. ich kann keine kleinkinder in den arm nehmen und auch keine sendungen im fernsehen schauen wo babys sind. vielleicht ist es das beste zu einem psychologen zu gehen, ich habe den fehler gemacht und bin nicht zu einem gegangen. am anfang wollte ich auch wieder schwanger werden, aber ich hab mich dagegen entschieden weil man sein sternchen nicht mit einer nächsten schwangerschaft ersetzen kann. mein kinderwunsch ist noch immer gross (es wäre mein erstes gewesen) aber ich habe mich entschieden erst nächstes jahr wider schwanger zu werden. bei soetwas kann kein mensch dir sagen was du tun sollst, du muss wissen damit fertig zu werden. aber etwas kann ich dir sagen, vergessen wirs du es nie, aber du lernst damit zu leben, so hart es ist. ich hoffe ich konnte dir ein bisschen hoffnung geben, denn ich weiss wie schwer das ist, denn ich war in der 13 woche als ich es erwaren habe und habe auch 3 tage eine ausscharbung gemacht bekommen.

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10. September 2009 um 21:58

Hi!
Kann dir nur zu gut nachempfinden! So kurz nach einer FG hat man immernoch seine psychischen Auf- und Ups und fällt immer wieder in ein Loch. Ich hatte diesen März eine FG und es ging mir genauso.

Was mir sehr geholfen hat war eine psychologische Betreuung. Dachte, dass mir die FG nicht so nahe gegangen wäre, da sie schon in der 7. SG ohne AS stattfand. Doch erst bei dem Gespräch mit der Psychologin habe ich die Tiefe dieses Themas erkannt. Nun geht es mir sehr, sehr gut. Ich kann damit gut leben und ich empfinde keinen Schmerz mehr.

Am Anfang wollte ich nicht SS werden, weil ich das Gefühl hatte, dass ich die enie SS nur durch die andere ersetze. Es ist aber nicht so. Das Baby, das du verloren hast wird immer einen speziellen Platz in deinem Herzen haben.

Ich hoffe, dass du den für dich richtigen Weg findest und du schnell wieder gesund wirst!

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13. September 2009 um 11:11

hey
Es tut mir auch sehr leid, dass u dieses Schicksal teilen musstest! Ich habe seber vor einem Monat mein Baby verloren ohne AS und am selben Tag hat mein Chefin/Freundin ihr Baby zur Welt gebracht. Die ersten Tagen waren echt nicht die einfachsten, ich fühlte mich wie in einem sehr schlechten Traum aus dem ich nicht erwachen kann!
Doch habe ich mich dazu gezwungen ein Leben weiter zu leben, genau das wirst du auch schaffen!!! Ich war vor der SS psychisch total labil, doch wollte ich mich nicht wieder runter ziehen lassen. Nein ich muss stark bleiben für mich und natürlich für eine erneute SS, die ich hoffentlich irgendwann bis zum Ende erleben werde

Das es schwer ist andere Kinder zu sehen, kann ich total nachvollziehen, auf meiner Arbeit dreht sich auch nur noch alles ums Baby, aber was können die Babys dafür...nehmt sie in den Arm, ich tue es auch und es hilft mir selber. Es ist zwar nur meine Erfahrung und es sind meine Gefühle, die ich keinem aufdrängen kann oder mag...aber ist es nicht trotzdem ein traumhaftes Wunder Babys zu sehen...ich liebe Babys, selbst wenn es nicht mein eigenes ist, sie bleiben für mich das schnste geschenk auf Erden. Leider durfte ich mein eigenes nie in den Arm nehmen, aber irgenwann wird auch mein Tag kommen!

Ich denke aber, solange du psychisch darunter leidest, solltest du es nicht sofort wieder versuchen...so hart es auch klingen mag, aber du würdest die neue SS nicht genießen können, die Angst würde alles überwiegen!!! Das wäre doch das schlimmste für dich, sich nicht auf die SS wirklich freuen zu können, sondern ständig von Panik geplagt zu sein. Ich bin mir sicher, dass es so früh erst recht der fall sein wird...du brauchst Zeit um Kräfte zu sammeln

Ich wünsce dir von ganzem Herzen das Beste

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13. September 2009 um 12:33
In Antwort auf tia_12251030

hey
Es tut mir auch sehr leid, dass u dieses Schicksal teilen musstest! Ich habe seber vor einem Monat mein Baby verloren ohne AS und am selben Tag hat mein Chefin/Freundin ihr Baby zur Welt gebracht. Die ersten Tagen waren echt nicht die einfachsten, ich fühlte mich wie in einem sehr schlechten Traum aus dem ich nicht erwachen kann!
Doch habe ich mich dazu gezwungen ein Leben weiter zu leben, genau das wirst du auch schaffen!!! Ich war vor der SS psychisch total labil, doch wollte ich mich nicht wieder runter ziehen lassen. Nein ich muss stark bleiben für mich und natürlich für eine erneute SS, die ich hoffentlich irgendwann bis zum Ende erleben werde

Das es schwer ist andere Kinder zu sehen, kann ich total nachvollziehen, auf meiner Arbeit dreht sich auch nur noch alles ums Baby, aber was können die Babys dafür...nehmt sie in den Arm, ich tue es auch und es hilft mir selber. Es ist zwar nur meine Erfahrung und es sind meine Gefühle, die ich keinem aufdrängen kann oder mag...aber ist es nicht trotzdem ein traumhaftes Wunder Babys zu sehen...ich liebe Babys, selbst wenn es nicht mein eigenes ist, sie bleiben für mich das schnste geschenk auf Erden. Leider durfte ich mein eigenes nie in den Arm nehmen, aber irgenwann wird auch mein Tag kommen!

Ich denke aber, solange du psychisch darunter leidest, solltest du es nicht sofort wieder versuchen...so hart es auch klingen mag, aber du würdest die neue SS nicht genießen können, die Angst würde alles überwiegen!!! Das wäre doch das schlimmste für dich, sich nicht auf die SS wirklich freuen zu können, sondern ständig von Panik geplagt zu sein. Ich bin mir sicher, dass es so früh erst recht der fall sein wird...du brauchst Zeit um Kräfte zu sammeln

Ich wünsce dir von ganzem Herzen das Beste

Hey Jenni
Hallo Jenni!

Ich möchte Dir auch sagen,dass Du hier nicht alleine bist und dass es erschreckend ist,wieviele Frauen eine Fehlgeburt erleiden.Oft wird nie darüber gesprochen.Vielleicht weil der Tod in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu-Thema ist?

Ich weiss nur,dass ich den Tod unseres Krümelchens nicht verschweigen werde.Als ich erfahren habe,dass ich schwanger bin war ich überglücklich denn es war ein absolutes Wunschkind.Da ich schon 2 gesunde Töchter habe,wusste ich ganz genau,was ich in einer Schwangerschaft zu tun und zu lassen habe.Rauchen tue ich sowieso nicht .
Aber dann kam alles anders....am 15.07. habe ich beim Gyn erfahren, dass ich eine Missed Abortion hatte. In der 13. SSW.

Es wurde mir gesagt,dass das Kleine vermutlich schon 2 Wochen nicht mehr leben würde,das Herz hatte einfach aufgehört zu schlagen.Der Gedanke,mit einem toten Baby im Bauch die ganze Zeit rum gelaufen zu sein,vor dem Traualtar gestanden zu haben(am 07.07. habe ich geheiratet) war furchtbar....
Unsere Familie hat sehr unterkühlt auf die Fehlgeburt reagiert. Sprüche wie :
"Nun stell Dich mal nicht so an. Du hast ja schon 2 Kinder. So ist das Leben halt.Bist ja noch jung. Mach Dir doch einfach ein neues!" war sehr verletztend. Nur mein Mann mit dem ich schon seit 9 Jahren zusammen bin und unsere Freunde brachten mir so viel Liebe,Mitgefühl und Verständnis entgegen,dass ich mit der Trauer klar kommen kann....

Und wenn ich hier im Forum nicht sooo viele aufmunternde Berichte anderer junger Frauen gelesen hätte,die nach einer FG bald darauf wieder schwanger wurden,würde ich wahrscheinlich immer noch in einem tiefen Loch stecken.....
Danke an alle!

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