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Verdient ihr mehr als Eure Maenner?

13. Juli 2010 um 6:50

Hallo Ihr Lieben,

wir stecken grad in der Elternzeitplanung und sind dabei an die Grenzen klassischer Rollenvorstellungen geraten.

Mein Freund und ich sind beide Akademiker und verdienen ziemlich gut, ich jedoch trotz meines Altersunterschieds (6 Jahre juenger) nochmal ein Stueckchen mehr als er.
Da ich bei Geburt ausserdem erst auf 5 Monate Anstellung in Deutschland zurueckblicken kann und ihm ein komplettes Jahr angerechnet wuerde, sind wir in der Siutation, dass wir deutlich mehr (ca 1000 Euro) in der Haushaltskasse haetten, wenn ich Vollzeit arbeite und er zu Hause bleibt. Noch dazu arbeite ich im Home Office, so dass auch das Stillen keine grosse Huerde waere.

Wenn die Situation andersrum waere (Frau verdient weniger als Mann), waere natuerlich voellig klar, wer den Grossteil der Elternzeit nimmt.
So jedoch tun wir uns beide mit den puren Zahlen ein bisschen schwer, auch wenn die Sache ganz klar ist - wir wollen natuerlich alles optimal gestalten udn auch fuer unser Kind sparen und vorsorgen.

Mein Freund meint, wenn er jetzt laenger als sechs Wochen aus dem Job weg ist, kann er seine Karriere in der Firma erstmal vergessen (und es scheint leider zu stimmen).

Ausserdem erwische ich mich selbst (ich, aufgeklaertes Kind der 80er!) beim Gedanken, dass es doch irgendwie natuerlicher / besser / einfacher waere, wenn ich mich Vollzeit (fuer ca. 10 Monate) um das Kind kuemmere. Ich wuensche meinem Freund seine Karriere und kann den Rueckstand spaeter fuer mich selbst sicher wieder aufholen.

Aber deswegen auf fast 1000 Euro im Monat verzichten? Da windet sich meine Kraemerseele!

Noch jemand hier, die mehr verdient als die bessere Haelfte? Wie balanciert ihr Kindeswohl, Karriere und Eitelkeiten?

Da wuenscht man sich doch ins 19. Jahrhundert zurueck, wo alles noch ganz einfach war...

Sagt mal!

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13. Juli 2010 um 7:44

Hallo loewenherz
Es ist ja nicht nur eine Frage des Geldes. Wuerde Dein Mann sich denn z.B. bei dem Gedanken wohlfuehlen?
Eine Freundin hat die Elternzeit mit ihrem Mann geteilt, beide hatten in etwa das gleiche Einkommen, aber er wuenschte sich, die Verantwortung zu uebernehmen. Im Endeffekt hat er sich in seiner klassischen Rolle als Mann, Ernaehrer und Beschuetzer untergraben gefuehlt, es kam oft zu Konflikten und ihre Schuldgefuehle trugen auch nicht positiv dazu bei. Eure Situation ist aufgrund des Home Office nochmal anders, allerdings musst Du ja trotzdem arbeiten und Dein Mann fuehlt sich vielleicht seiner Karriere beraubt (es klingt in der Beschreibung nicht so, als sei er ueberzeugt, das tun zu wollen).
Mein Mann verdient mehr als ich, allerdings stecken wir in einer (etwas komplizierten) Situation, in der wir uns ueberlegen, ob ich evtl. aufs Elterngeld verzichte. Mir stuende der Hoechstsatz zu und trotzdem koennten wir ohne gut leben. Fuer meinen Mann ist klar, dass wir keine Kompromisse eingehen und im Zweifelsfall darauf verzichten, auch wenn das Opfer, das wir bringen muessten um es zu bekommen, relativ gering waere...relativ...
Ihr muesst abwaegen, ob die 1000 Euro ein gravierendes Loch in Eure Kasse reissen und wie sich das ganze auf Eure Beziehung untereinander und zum Kind auswirkt. Was nuetzen die 1000 Eur (vorausgesetzt ihr koennt auch ohne gut leben), wenn Dein Mann frustriert zuhause sitzt und Dir vielleicht irgendwann vorwirft, seine Karriere aufgegeben zu haben... Man kann es leider ueberhaupt nicht einschaetzen, wie es sich in der Realisierung gestaltet...
Ich persoenlich koennte mir nicht vorstellen, diese Rolle an meinen Mann abzugeben. Aber es gibt ja durchaus Faelle, wo das Sinn macht und der Mann es auch moechte.

Was genau sagt denn Dein Mann dazu?

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13. Juli 2010 um 8:19
In Antwort auf katinlon

Hallo loewenherz
Es ist ja nicht nur eine Frage des Geldes. Wuerde Dein Mann sich denn z.B. bei dem Gedanken wohlfuehlen?
Eine Freundin hat die Elternzeit mit ihrem Mann geteilt, beide hatten in etwa das gleiche Einkommen, aber er wuenschte sich, die Verantwortung zu uebernehmen. Im Endeffekt hat er sich in seiner klassischen Rolle als Mann, Ernaehrer und Beschuetzer untergraben gefuehlt, es kam oft zu Konflikten und ihre Schuldgefuehle trugen auch nicht positiv dazu bei. Eure Situation ist aufgrund des Home Office nochmal anders, allerdings musst Du ja trotzdem arbeiten und Dein Mann fuehlt sich vielleicht seiner Karriere beraubt (es klingt in der Beschreibung nicht so, als sei er ueberzeugt, das tun zu wollen).
Mein Mann verdient mehr als ich, allerdings stecken wir in einer (etwas komplizierten) Situation, in der wir uns ueberlegen, ob ich evtl. aufs Elterngeld verzichte. Mir stuende der Hoechstsatz zu und trotzdem koennten wir ohne gut leben. Fuer meinen Mann ist klar, dass wir keine Kompromisse eingehen und im Zweifelsfall darauf verzichten, auch wenn das Opfer, das wir bringen muessten um es zu bekommen, relativ gering waere...relativ...
Ihr muesst abwaegen, ob die 1000 Euro ein gravierendes Loch in Eure Kasse reissen und wie sich das ganze auf Eure Beziehung untereinander und zum Kind auswirkt. Was nuetzen die 1000 Eur (vorausgesetzt ihr koennt auch ohne gut leben), wenn Dein Mann frustriert zuhause sitzt und Dir vielleicht irgendwann vorwirft, seine Karriere aufgegeben zu haben... Man kann es leider ueberhaupt nicht einschaetzen, wie es sich in der Realisierung gestaltet...
Ich persoenlich koennte mir nicht vorstellen, diese Rolle an meinen Mann abzugeben. Aber es gibt ja durchaus Faelle, wo das Sinn macht und der Mann es auch moechte.

Was genau sagt denn Dein Mann dazu?


Hallo Katinlon,

vielen lieben Dank fuer deine Antwort. Es freut mich zu hoeren, dass auch andere Frauen traditionelle Rollen nicht komplett ueber Bord werfen.

Mein Freund wuerde auch lieber arbeiten gehen und vielleicht 2mal sechs Wochen zu Hause bleiben, einmal nach der Geburt und einmal gegen Ende der Elternzeit. Ihm ist sein Job sehr wichtig und er braucht es, gebraucht zu werden (von Kunden und Mitarbeitern, nicht nur von seinem Kind). 1000 Euro sind viel Geld, aber wir sind zum Glueck in einer aehnlichen Situation wie ihr, so dass wir auch nicht verhungern wuerden, wenn wir gar nichts bekaemen.

Ich hab mir von so einer "modernen Frau" einen Floh ins Ohr setzen lassen, warumm ich mich da so einfach unterordne, wo es doch oekonomisch null Sinn macht... und da ich auch noch nicht weiss, ob mich die Kindererziehung voll erfuellen wird, bin ich doch etwas ins Wanken gekommen.

Aber wahrscheinlich hast du Recht und man sollte auf sein Bauchgefuehl hoeren.

Danke!

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13. Juli 2010 um 8:33

Leider verdient er mittlerweile mehr
Schade, ich mochte das Gefühl, mehr zu haben.

Trotzdem: wir werden uns die Elternzeit teilen. Das war von Anfang an klar, wozu gibt es diese Möglichkeit? wir sind beide glaichberechtigte Partner. Für mich gibt es keine andere Möglichkeit.
Gab es nie.

Außerdem teilen wir uns den Haushalt sowieso schon. War mir schon immer wichtig.

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13. Juli 2010 um 8:37
In Antwort auf lmle_12344537

Leider verdient er mittlerweile mehr
Schade, ich mochte das Gefühl, mehr zu haben.

Trotzdem: wir werden uns die Elternzeit teilen. Das war von Anfang an klar, wozu gibt es diese Möglichkeit? wir sind beide glaichberechtigte Partner. Für mich gibt es keine andere Möglichkeit.
Gab es nie.

Außerdem teilen wir uns den Haushalt sowieso schon. War mir schon immer wichtig.

Danke katttja,
geht das denn mit euren Arbeitgebern so ganz problemlos?

Wir sind beide in der Projektarbeit... wenn mein Freund ausfaellt, muss die Firma fuer ihn jemand anderes einstellen, da der Kunde sonst nicht rechtzeitig beliefert wird. Vier Wochen Krankheit lassen sich zur Not mal ueberbruecken, aber dann muessen die Kollegen echt viele Ueberstunden schieben und er selbst danach alles aufholen.

Manche Berufe scheinen einfach nicht dafuer gemacht!

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13. Juli 2010 um 8:42

@schnuckweide
Ja, ich arbeite von zu Hause aus - mal sehen, ob ich die Selbstdisziplin habe

Danke fuer deinen Vorschlag!

Das Kleine wird auf jeden Fall versorgt und wir koennten zur Not auch auf die 1000 Euro verzichten. Haette es aber schon gern, dass jemand die ersten 10 Monate Vollzeit beim Kind ist. Kann mir auch schlecht vorstellen, dass ich mit nem Neugeborenen realistisch dazu komme, auch nur 4 Stunden am Stueck konzentriert zu arbeiten. Und wenn ich nebenbei arbeite, verringert sich das Elterngeld ja auch wieder nicht unerheblich.

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13. Juli 2010 um 8:54
In Antwort auf coeurdelion81

Danke katttja,
geht das denn mit euren Arbeitgebern so ganz problemlos?

Wir sind beide in der Projektarbeit... wenn mein Freund ausfaellt, muss die Firma fuer ihn jemand anderes einstellen, da der Kunde sonst nicht rechtzeitig beliefert wird. Vier Wochen Krankheit lassen sich zur Not mal ueberbruecken, aber dann muessen die Kollegen echt viele Ueberstunden schieben und er selbst danach alles aufholen.

Manche Berufe scheinen einfach nicht dafuer gemacht!

Also...:
Ich bin Flugbegleiterin, ich bin austauschbar

Mein Freund ist z Z Storesmanager (z. dt. Filialleiter) in einem internationalen Unternehmen und klettert grad die Karriereleiter rauf. Wenn er in Elternzeit geht, ist er wahrscheinlich schon Areamanager und auch nicht mehr so leicht ersetzbar, wir müssen sehen, wie wir das machen. Mir wäre es aber wichtig, denn auch ich liebe meinen Beruf und will wieder los. Außerdem habe ich auch als Aktive immer noch viel Freizeit (Zeit für Mann und Kind) und verdiene wirklich nicht schlecht.

Trotzdem muss es eine Lösung auf Unternehmensseite für dieses Problem geben. Punkt. Dafür (für Vertretung) hat das Unternehmen zu sorgen. Eltern (also auch Väter) haben heute ein RECHT auf Elternzeit.
Irgendwie bestehe ich auf geteilte Elternzeit, ich würde mich sonst benachteiligt fühlen, außerdem soll mein Schatz auch die Möglichkeit bekommen, ein so inniges Vater-Kind-Verhältnis aufzubauen, wie es bei seinen derzeitigen Arbeitszeiten nicht möglich wäre... Dann verzichten wir auf seine Boni und das kann ich wohl auch nicht ganz ganz ausgleichen...

Das Geld würde bei uns aber in beiden Fällen reichen, bei euch auch wie ich es verstanden habe. Die 1000 Euro wären (nur) ein willkommener Puffer. (?) Schade drum, aber man muss manchmal Opfer bringen.

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13. Juli 2010 um 9:08


Hallo zusammen,

danke weiterhin fuer die konstruktiven Ratschlaege und auch den Input von schon-Muettern! Sehr hilfreich! Ist schon schwierig, wenn ein Elternteil so viel aufgeben muss und noch nicht mal weiss, was es dafuer bekommt.

Aber ihr habt wohl recht und ich sollte das Feministenpamphlet einfach verbrennen und mich aufs Muttersein freuen

Hab nur ein bisschen Angst, dass ich irgendwann zu Hause sitze, der Kerl abends aus dem Buero kommt und entspannen will, ich aber mit den Nerven am Ende und die Wohnung ein Saustall und mir und ihm dann Vorwuerfe mache von wegen Feierabendpapa, du machst es dir ja leicht, hast ja auch deine Karriere noch, blabla... So das Standard-Schreckensszenario aus Film und Fernsehen Mag einfach keine Ungerechtigkeit.

Und wie realistisch ist es spaeter, tatsaechlich Vollzeit zu arbeiten, wenn um vier die Kitas schliessen und dann jemand auf der Matte stehen muss?

Familie faellt leider flach, die wohnen am anderen Ende Deutschlands und haben noch dazu auch ihre eigenen Karrierejobs. Tagesmutter kann man natuerlich irgendwann mal suchen.

Vielleicht hab ich als Ostkind auch noch das Ideal in den Genen, dass immer jeder Vollzeit arbeiten kann... ich hatte in der Kita sogar einen Wochenplatz mit 2 Jahren und alle Frauen in unserer Familie haben immer voll gearbeitet.

Tjaja, frueher war alles besser

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13. Juli 2010 um 9:09

Tagesmutter:
400 Euro pro Monat.

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13. Juli 2010 um 9:17

@turquoise
Danke, deine Antwort macht mir Mut! Du verzichtest auch auf Geld, um bei deinem Kind zu sein, und fuehlst dich dabei wohl. Und das mit dem Wochenrhythmus wusste ich auch nicht... dachte, man muss immer ganze Monate anmelden.

Ich werde auch schon ca. nach vier Monaten wieder mit ganz wenig Teilzeit (ca. 10h/Woche) einsteigen, um ein weiteres Roll-Out zu begleiten. Werde schauen, wie man die Wochenstuden dann erhoehen kann. Und wenn mal ne Geschaeftstreise ansteht, kann mein Freund dann spontan Elternzeit nehmen? Das muesste vorher angemeldet werden, oder?

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13. Juli 2010 um 9:19
In Antwort auf coeurdelion81


Hallo zusammen,

danke weiterhin fuer die konstruktiven Ratschlaege und auch den Input von schon-Muettern! Sehr hilfreich! Ist schon schwierig, wenn ein Elternteil so viel aufgeben muss und noch nicht mal weiss, was es dafuer bekommt.

Aber ihr habt wohl recht und ich sollte das Feministenpamphlet einfach verbrennen und mich aufs Muttersein freuen

Hab nur ein bisschen Angst, dass ich irgendwann zu Hause sitze, der Kerl abends aus dem Buero kommt und entspannen will, ich aber mit den Nerven am Ende und die Wohnung ein Saustall und mir und ihm dann Vorwuerfe mache von wegen Feierabendpapa, du machst es dir ja leicht, hast ja auch deine Karriere noch, blabla... So das Standard-Schreckensszenario aus Film und Fernsehen Mag einfach keine Ungerechtigkeit.

Und wie realistisch ist es spaeter, tatsaechlich Vollzeit zu arbeiten, wenn um vier die Kitas schliessen und dann jemand auf der Matte stehen muss?

Familie faellt leider flach, die wohnen am anderen Ende Deutschlands und haben noch dazu auch ihre eigenen Karrierejobs. Tagesmutter kann man natuerlich irgendwann mal suchen.

Vielleicht hab ich als Ostkind auch noch das Ideal in den Genen, dass immer jeder Vollzeit arbeiten kann... ich hatte in der Kita sogar einen Wochenplatz mit 2 Jahren und alle Frauen in unserer Familie haben immer voll gearbeitet.

Tjaja, frueher war alles besser

NEIN, nicht das Feministenpamphlet verbrennen!

Du hast die Eizelle gegeben , er den Samen Nun, müsst ihr auch beide etwas von eurer Zeit geben.

deine Angst ist nicht unbegründet. Bei mir ist das schon in der SS so. (Ich darf in der SS nicht arbeiten, da ich Flieger bin). Das ist mir schon zuviel. Auf einmal erlebt er viel mehr als ich, ich hab kein Bock, nur Hausfrau zu sein und nichts zu sehn von der Welt, ich finds zum K*****, tschuldigung. Aber für uns BEIDE war von Anfang an klar; wir teilen die Elternzeit und Punkt.
Wir wollen nicht, dass sich einer in irgendeiner Weise benachteiligt fühlt. Auch er hat ein recht auf Zeit mit dem Kind und diesxes recht fordert er auch ein, obwohl er mehr verdient.

Danach muss ne Tagesmutter her. In meinem Job bin ich eh immer ein paar Tage weg, dafür ein paar Tage da. er arbeitet von früh bis spät. Mithilfe einer Tagesmutter und KiGa passt das dann.

Ja, ich weiss, bei uns passt es einfach zu traumhaft Ist nicht bei jedem so, aber ich finde echt nicht, dass früher alles besser war. Und wenn du schon mehr verdienst, darfst du das auch "auskosten". auch mit Kind.
Die Lösung mit jeder eine Woche fand ich auch sehr interessant, redet einfach mit dem AG.

Viel Glück!

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13. Juli 2010 um 9:32

@kattja
Ja, bei euch passt das wirklich wie die Faust auf's Auge! Aber ich kann mir auch vorstellen, dass es fuer dich besonders jetzt schwierig ist, zuhause zu sein. Vor allem wenn noch kein baby zum Drumkuemmern da ist! Die ersten 14 Tage wuerde ich wahrscheinlich voller Elan 5Gaengemenues kochen und Stricken / eine Sprache / html lernen, aber danach muss es doch auch Mist sein, wenn von dir auch irgendwie erwartet wird, dass du den Haushalt schmeisst.

@Durga, haha, das ist es wahrscheinlich... Ich kann mich mit mir als Mutter noch nicht so richtig anfreunden! Bin mir als unabhaengige Karrieremaus viel sympathischer als als latent-demente, babyzentrische, konstant schlafwandelnde Bugaboo-Testerin...

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13. Juli 2010 um 10:56
In Antwort auf lmle_12344537

Tagesmutter:
400 Euro pro Monat.

Tagesmütter sind bei uns billiger
Hallöchen. Wo kommt ihr her? Ich zahle für einen Ganztagsplatz für mein 2 jährige Tochter bei einer Tagesmutter mit 3 Mahlzeiten nur 200 .

Das ist viel billiger als ein Krippen oder Kindergartenplatz.

Lg Vivi

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13. Juli 2010 um 11:00
In Antwort auf leyla_12934009

Tagesmütter sind bei uns billiger
Hallöchen. Wo kommt ihr her? Ich zahle für einen Ganztagsplatz für mein 2 jährige Tochter bei einer Tagesmutter mit 3 Mahlzeiten nur 200 .

Das ist viel billiger als ein Krippen oder Kindergartenplatz.

Lg Vivi

BOAH, das ist ja nüscht
Wohne in Schleswig- Holstein.

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13. Juli 2010 um 12:37


Ohhh ich hab das meinen Freund auch vorgeschlagen

Das war keine Gute idee....war ziemlich beleidigt

Ich verdiene mehr als er ein bisschen mehr als 1000 Euro, da meine Branche halt gut bezahlt ist. Und da wir in der Schweiz wohnen (hier ist die "Schwangerschaftsurlaub" extrem kurz") also 4 Monate nur.... hab ich mir so gedacht, dass ich arbeiten gehe nach 4 Monate er kann zu Hause bleiben und sich in ruhe um seine Weiterbildung kümmer.

Da er am Wochenende ab und zu arbeiten geht, kann er sich auch was dazu verdienen. Dazu ist seine Mama ja da die ihm tatkräftig bei alles unterstützen tut (also er wäre nie alleine mit dem Baby)

Aber er ist da halt ziemlich Altmodisch und will für seine Familie selber sorgen.... ich kann es ja verstehen.....das er sich vielleicht kommisch dabei fühlt oder so.....aber naja ich will ihn ja nicht beleidigen also hab ich mein Vorschlag zurück genommen

Ich gehe halt 50% Arbeiten nach den 4 Monate, muss halt ein bisschen auf mein Baby verzichten. Aber es kommt allen zu gut.

Lg Miranda

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13. Juli 2010 um 13:24


@ Schokodine, ja, der Karriereweg ist vorgezeichnet, hat aber viiiiele viele Treppenstufen... Aber Geld ist ja bekanntlich nicht alles.

Sieht also doch ganz so aus, als wuerden wir nicht viel anders machen als unsere Eltern!

Dann werd ich wohl 10 Monate nehmen und er 4... ABER wenn ich dann zwischen vollgemachten Windeln und Mikrowellen-Vaporisatoren zu Hause sitze und

a) das alles toll und normal finde und mich unbedingt oeber die letzte Gadget-Entwicklung des Teutonia Mistral und die Konsistenz der Hinterlassenschaft und Schattierung meines Babys austauschen will oder

b) mehr Schreianfaelle hab als mein Kind und einen Umzug in ein Land erwaege, in dem Stillammen noch gang und gaebe sind,

wisst ihr, wo ihr meine Anfaelle ertragen muesst! Ich sag nur Babyforum

Danke an alle fuer den lebendigen Austausch!

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13. Juli 2010 um 13:28
In Antwort auf coeurdelion81


@ Schokodine, ja, der Karriereweg ist vorgezeichnet, hat aber viiiiele viele Treppenstufen... Aber Geld ist ja bekanntlich nicht alles.

Sieht also doch ganz so aus, als wuerden wir nicht viel anders machen als unsere Eltern!

Dann werd ich wohl 10 Monate nehmen und er 4... ABER wenn ich dann zwischen vollgemachten Windeln und Mikrowellen-Vaporisatoren zu Hause sitze und

a) das alles toll und normal finde und mich unbedingt oeber die letzte Gadget-Entwicklung des Teutonia Mistral und die Konsistenz der Hinterlassenschaft und Schattierung meines Babys austauschen will oder

b) mehr Schreianfaelle hab als mein Kind und einen Umzug in ein Land erwaege, in dem Stillammen noch gang und gaebe sind,

wisst ihr, wo ihr meine Anfaelle ertragen muesst! Ich sag nur Babyforum

Danke an alle fuer den lebendigen Austausch!

Oehm
Ich meinte natuerlich die Schattierung der Hinterlassenschaft und nicht des Babys... es ist zwar made in India, aber ich hoffe doch ganz stark, dass sich das nicht im Teint niederschlaegt, sonst gibt es eine schoene Ueberraschung fuer jemanden bei der Geburt

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