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Verdacht auf Eileiterschwangerschaft

27. September 2008 um 16:11 Letzte Antwort: 8. April 2009 um 9:07

Hallo ihr lieben,

ich bin völlig durch den Wind. Ich hatte vor 2 Wochen einen positives Testergebnis beim SST , mein Mann und ich waren super glücklich, weil wir uns sehr das 2. Kind wünschen und es so schnell wieder geklappt hat. Vor 1 Woche als ich genau 1 Woche über meiner Periode war, bekam ich starke Blutungen. Bin zu meinem FA gegangen der einen US machte und meinte das ich eine Fehlgeburt hatte, es sei nichts mehr zu sehen. Ich war am Boden zerstört, er hat mir noch Blut abgenommen einfach zur Kontrolle meinte er das wir in 3 Tagen nochmals abnehmen und sehen das der Wert sinkt. Als ich dann die Blutwerte beider Proben die 3 Tage auseinander waren wissen wollte, meinte er das sie angestiegen seinen und weil ich noch immer leicht Blutete solle ich mich schonen da nun wohl doch eine Schwangerschaft bestehe und er schrieb mich krank, nahm mir aber weiter Blut ab und wollte den Wert weiter abwarten. Die Werte stiegen wieder an und er machte einen US, wieder nichts zu sehen. Nun meinte er ich habe eine Eileiterschwangerschaft. Darauf hin sollte ich ins KH, die sollen mal drauf schauen. Gut dann war ich dort, der Oberarzt fand das scheinbar alles ein bisschen lustig, er meinte ich würde mir verfrüht sorgen machen da ich erst in der 6. SSW sei. Aber nach all dem hin und her bin ich doch sehr verunsichert. Meine 1. SSW war komplikationslos. Der Oberarzt machte dann einen Ultraschall und meinte das im linken Eileiter evtl. was wäre, sicher war er sich aber auch nicht. Könnte auch ein Gelbkörper sein. Auf jeden fall sieht er nichts in der Gebärmutter und er meinte auch das dort nichts mehr kommen würde, das die Schleimhaut zu dünn sei für eine Schwangerschaft. Ich solle in 1 Woche nochmal zu Blutuntersuchung und US kommen. Ich sitze wie auf heißen Kohlen, weiß nicht was ich denken soll, erst "Fehlgeburt", dann alles ok, dann "Eileiterschwangerschaft" ich bin total fertig. Mein Mann ist verreist kommt erst in 2 Wochen wieder. Bin mit meiner kleinen alleine und nervlich bald am ende. Hat jemand was ähnliches durchgemacht? Wie ging es bei euch aus? Wie bekomme ich die Zeit rum ohne verrückt vor sorge zu werden?
Liebe Grüße Julia

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28. Januar 2009 um 9:18

Hallo
Bei mir war es letztes jahr so ähnlich.war auch in der 6 woche und es war nix zu sehen.mußte dann wegen schmerzen und schmierblutungen ins kh.dort wurde jeden tag ,7 tage lang gesucht und nix gefunden.dann wurde mir gesagt eileiter ss zu 80 %,ich solle mich dringend operieren lassen(bauchspiegelung und ausschabung).mit den nerven am ende habe ich dieser op auch zugestimmt.danach sagte der arzt"war doch keine eileiter ss,wahrscheinlich war es eine verhaltene fehlgeburt die man einfach nicht gesehen hat im us.aber der alptraum war noch nicht zu ende.als ich zur nachkontrolle bei meinem fa war sagte der mir das mein hcg wert wieder angestiegen ist und ich nochmal zur op müsse.ich habe mich aber dann entschlossen in eine andere klinik zu fahren.dort hat man im us auch nix gesehen und gesagt daß es auch vorkommen kann(äußerst selten)daß sich ein paar ss zellen irgendwo anders im körper einnisten,z,b.durch fehlbefruchtung.ich wurde dann mit mtx behandelt weil der wert immer weiter stieg.das ist ein zellgift,was diese zellen absterben lässt und somit auch den wert wieder senkt.nach ungefähr 6 wochen war dann der wert wieder auf 0.aber was da nun so richtig los war,weiß ich bis heute nicht.ich wünsche dir ganz viel kraft und daß es bei dir besser ausgeht.liebe grüße nele...

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28. Januar 2009 um 12:17

ICh auch
Hallo Zusammen,

ich hab gerade die allergleiche Situation und weiss einfach nimmer ein noch aus. Bin rein rechnerisch erst in der 3. Woche nach dem ES (morgen 4.) Werte steigen dauernd, aber nicht gesund und Gebärmutter ist leer und Schleimhaut dünn. War schon bei FA und im KH, keiner ist sich sicher. Haben im Moment auch eher den Verdacht auf ein paar Zellen, die irgendwo sind und den Wert ansteigen lassen. Es ist echt zum Eierlegen und das Warten eine Tortour.

Grüße Sannasia

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13. Februar 2009 um 21:39

Hallo
also bei mir war das so.habe am montag den 9.2 erfahren das ich in der 6.woche bin,aber er noch nichts sehen kann am ultraschall.in der nacht bekam ich dann blutungen und schmerzen.wir fuhren ins krankenhaus.die schmerzen wurden immer schlimmer,kaum auszuhalten.ich mußte die nacht im krankenhaus verbringen und in der früh machten sie dann einen ultraschall.wo man dann sehen konnte das es eine EES ist,sie operrieten mich dann noch am selben tag und mußten trotzdem den einen eileiter entfernen,weil er schon daumendick war.also das sie euch da solange warten lassen kann ich nicht verstehen.

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18. Februar 2009 um 10:44
In Antwort auf an0N_1188382999z

Hallo
also bei mir war das so.habe am montag den 9.2 erfahren das ich in der 6.woche bin,aber er noch nichts sehen kann am ultraschall.in der nacht bekam ich dann blutungen und schmerzen.wir fuhren ins krankenhaus.die schmerzen wurden immer schlimmer,kaum auszuhalten.ich mußte die nacht im krankenhaus verbringen und in der früh machten sie dann einen ultraschall.wo man dann sehen konnte das es eine EES ist,sie operrieten mich dann noch am selben tag und mußten trotzdem den einen eileiter entfernen,weil er schon daumendick war.also das sie euch da solange warten lassen kann ich nicht verstehen.


hi,

der eileiter muss ja nicht zwangsweise entfernt werden. ich war in der 8 wochen und mich haben sie dann noch gut 10 tage warten lassen da noch nichts sicher war. es wurden dann 2 cm dort entfernt und mein eileiter blieb drin. ich denke mal das es auch ganz darauf ankommt wo sich die ESS befindet und wo sie sich eingenistet hat. nicht zu vergessen ist ja auch wie der eileiter vorher aussah und warum es dort hängen geblieben ist.
lg mari

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8. April 2009 um 9:07

Das Drama hatte ein Ende
Hallo Suba,

das Drama hatte irgendwann ein Ende. am 2. Okt 08 hat mir der Chefarzt der Klinik angerufen und gesagt der HCG Wert ist jetzt so hoch und ich solle mich entscheiden ob OP oder MTX, es würde beides gehen. Ich war dann aber plötzlich wie vor den Kopf geschlagen, es war auch echt unpassent da ich auf nem Geburtstag war. Ich wußte nicht was ich sagen sollte. Er sagte wenn ich mein Kind untergebracht hätte soll ich kommen. Also brachte ich meine Tochter bei meiner Mutter unter und fuhr am nächsten morgen in die Klinik und war fest entschlossen ich will die OP, ich will nur das es aufhört...alles andere war mir egal, es sollte endlich vorbei sein. Schlußendlich konnten mich Ober und Chefarzt doch zu MTX überrreden, es war die bessere Entscheidung. Ich durfte noch am selben Tag wieder nach Hause zu meiner süßen, die mir so viel Kraft gegeben hat. Ich weiß nicht, ich denke ich konnte einfach nicht mehr klar denken, ich war nur noch am heulen und wollte das es aufhört, ich habe dann noch mit dem Chefarzt gesprochen und ihm versucht zu erklären, das es für mich nicht einfach ist sowas zu entscheiden, ja es geht nicht anderst, aber ich wollte diese Kind so sehr. Ich wußte nicht wohin mit meiner Trauer, meiner Wut. Ich durfte dann noch ein paar mal in die Klinik bis der HCG Wert auf unter 5 gesunken war.
Für mich persönlich war das die schlimmste erfahrung in meinem Leben die ich bis jetzt gemacht habe.
Wir haben für unser ungeborenes Kind einen Baum gepflanzt genau wie für unsere Tochter damals auch. Es hat mir geholfen, ich hatte einen Platz wo ich hingehen konnte. Ich habe ihm einen Namen gegeben und wie eine Art Buch zu ihm geschrieben. Es hat mir sehr geholfen damit fertig zu werden.
Ich bin jetzt wieder schwanger und habe heute meinen Termin beim FA und hoffe sehr, das er diesmal besser Nachrichten hat. Ein bisschen Angst ist auch dabei.
Wie ergieng es dir?
Liebe Grüße Julia

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