Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Verbesserung der Einnistung???

2. März 2008 um 12:35 Letzte Antwort: 4. März 2008 um 17:41

Weiß wer, ob man die Einnistung fördern kann? Ich weiß, das bei uns die Befruchtung klappt, es aber an der Einnistung scheitert! Ich weiß, das die Gebärmutterschleimhaut dick genug sein muß, damit sich das Ei einnisten kann. Aber gibt es da irgendwelche Möglichkeiten? Ich hab von Einnahme von Östrogenen gehört? Ich bin im 1. Clomi-Zyklus, darum weiß ich das jetzt alles. Außerdem habe ich Endo Grad II, bin aber sozusagen saniert worden durch eine BS+GS im MAi 2008 und bin jetzt endlich beschwerdefrei! Trotzdem nistet sich das Ei leider nicht ein. Ich habe heute wieder meine Mens. bekommen und dementsprechend geht es mir auch. Könnt ihr sicher gut verstehen... Vielleicht kan mir ja wer helfen? Würd mich freuen!!!
Danke Julia

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2. März 2008 um 19:05

Um
eine einnistung zu verbessern oder zu fördern ist folsäure und magnesium regelmäßiger einnahme sehr von vorteil! hatte mir auch geholfen! nicht rauchen st auch dienlich!

lg christine+ hannah!

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2. März 2008 um 20:21
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Um
eine einnistung zu verbessern oder zu fördern ist folsäure und magnesium regelmäßiger einnahme sehr von vorteil! hatte mir auch geholfen! nicht rauchen st auch dienlich!

lg christine+ hannah!

Hm...
folsäure nehm ich seit 2,5 jahren und magnesium immer wenn die mens da ist - vorbeugend wg. den krämpfen. hilft leider bei mir nicht wirklich...
trotzdem danke!

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3. März 2008 um 12:49

Einfach ein bißchen Sex
Es gibt eine Studie (was auch sonst ) die besagt, dass die Flüssigkeit des Spermas bestimmte Bestandteile enthält die sich positiv auf die Gebärmutterstruktur auswirken und das Ei bei der Einnistung unterstüten.

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3. März 2008 um 14:56
In Antwort auf

Einfach ein bißchen Sex
Es gibt eine Studie (was auch sonst ) die besagt, dass die Flüssigkeit des Spermas bestimmte Bestandteile enthält die sich positiv auf die Gebärmutterstruktur auswirken und das Ei bei der Einnistung unterstüten.

Echt?
das find ich ja spannend! interessanterweise haben wir nämlich nach dem ES eher selten sex... das müssen wir ändern! danke für den tip
lg

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3. März 2008 um 14:58

Mach ich sowieso!
aber trotzdem danke! gerade bei clomi sollte man das angeblich noch verstärkter machen. hab schon einen wasserbauch

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3. März 2008 um 15:18
In Antwort auf

Echt?
das find ich ja spannend! interessanterweise haben wir nämlich nach dem ES eher selten sex... das müssen wir ändern! danke für den tip
lg


Hier der Artikel

Samenflüssigkeit fördert die Einnistung der Eizelle

Wissenschaftler der Universitätsklinik Heidelberg vermeldeten in einer Presserklärung einen neuen Ansatz zur Verbesserung der Einnistung von Embryonen bei der künstlichen Befruchtung.

Niemand weiß so genau, weshalb trotz sehr guter Bedingungen (junge Frau, gute Embryonenqualität) die Einnistung in einem großen Anteil der Fälle fehlschlägt. Die Heidelberger Wissenschaftler vermuten, dass bei der Reagenzglasbefruchtung der Kontakt mit dem Ejakulat des Mannes fehlt. Man vermutet eine aktive Rolle der Samenflüssigkeit (also der Flüssigkeit des Ejakulats, in dem die Spermien schwimmen) bei der Entstehung von Schwangerschaften.

Die Samenflüssigkeit enthält eine Vielfalt von Botenstoffen, z.B. TGF und Interleukin 8, die das Wachstum von Blutgefäßen fördern und Entzündungsreaktionen oder andere immunologische Reaktionen beeinflussen. In Laboruntersuchungen haben Dr. von Wolff und seine Mitarbeiter erstmals festgestellt, dass Samenflüssigkeit die Produktion von sogenannten Zytokinen, sehr aktiven Botenstoffen des Immunsystems, in den Zellen der Gebärmutterschleimhaut reguliert. Diese begünstigen wiederum, wie aus Tierversuchen bekannt ist, die Einnistung der Eizelle.

In einer Studie der Universität untersucht man diesen Faktor, indem bei der Eizellentnahme eine Spülung der Gebärmutter mit Samenflüssigkeit (Seminalplasma) erfolgt. Während man bisher annahm, dass dieses Seminalplasma die Gebärmutterhöhle nicht erreicht und in der Scheide verbleibt, konnte der Einstrom von Bestandteilen der Samenflüssigkeit nach dem Verkehr nachgewiesen werden.

Die ersten Ergebnisse der Studie scheinen vielversprechend zu sein, aussagefähige Aussagen werden Ende 2005 erwartet. Der Leiter der Studie, Dr. von Wolff ergänzt:

Unser nächstes Ziel ist die Entwicklung eines Medikaments, dass in die Scheide und den Muttermund gegeben wird und gezielt die Einnistungswahrscheinlichkeit verbessert. Dazu werden die Bestandteile der Samenflüssigkeit aufgetrennt, um zu erkennen, welche Substanzen für die Verbesserung der Einnistung wesentlich sind, um sie dann in einem Medikament zusammenzuführen.

Neu sind diese Überlegungen nicht, in einer australischen Studie, welche 12/2000 im New Scientist veröffentlicht wurde, kam es zu einer deutlichen Zunahme der Einnistungsrate. In einem ausführlichen Kommentar wurde bereits damals vom Verfasser dieses Blogs darüber spekuliert, ob Bestandteile des Seminalplasmas dabei eine Rolle spielen.

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3. März 2008 um 15:49
In Antwort auf


Hier der Artikel

Samenflüssigkeit fördert die Einnistung der Eizelle

Wissenschaftler der Universitätsklinik Heidelberg vermeldeten in einer Presserklärung einen neuen Ansatz zur Verbesserung der Einnistung von Embryonen bei der künstlichen Befruchtung.

Niemand weiß so genau, weshalb trotz sehr guter Bedingungen (junge Frau, gute Embryonenqualität) die Einnistung in einem großen Anteil der Fälle fehlschlägt. Die Heidelberger Wissenschaftler vermuten, dass bei der Reagenzglasbefruchtung der Kontakt mit dem Ejakulat des Mannes fehlt. Man vermutet eine aktive Rolle der Samenflüssigkeit (also der Flüssigkeit des Ejakulats, in dem die Spermien schwimmen) bei der Entstehung von Schwangerschaften.

Die Samenflüssigkeit enthält eine Vielfalt von Botenstoffen, z.B. TGF und Interleukin 8, die das Wachstum von Blutgefäßen fördern und Entzündungsreaktionen oder andere immunologische Reaktionen beeinflussen. In Laboruntersuchungen haben Dr. von Wolff und seine Mitarbeiter erstmals festgestellt, dass Samenflüssigkeit die Produktion von sogenannten Zytokinen, sehr aktiven Botenstoffen des Immunsystems, in den Zellen der Gebärmutterschleimhaut reguliert. Diese begünstigen wiederum, wie aus Tierversuchen bekannt ist, die Einnistung der Eizelle.

In einer Studie der Universität untersucht man diesen Faktor, indem bei der Eizellentnahme eine Spülung der Gebärmutter mit Samenflüssigkeit (Seminalplasma) erfolgt. Während man bisher annahm, dass dieses Seminalplasma die Gebärmutterhöhle nicht erreicht und in der Scheide verbleibt, konnte der Einstrom von Bestandteilen der Samenflüssigkeit nach dem Verkehr nachgewiesen werden.

Die ersten Ergebnisse der Studie scheinen vielversprechend zu sein, aussagefähige Aussagen werden Ende 2005 erwartet. Der Leiter der Studie, Dr. von Wolff ergänzt:

Unser nächstes Ziel ist die Entwicklung eines Medikaments, dass in die Scheide und den Muttermund gegeben wird und gezielt die Einnistungswahrscheinlichkeit verbessert. Dazu werden die Bestandteile der Samenflüssigkeit aufgetrennt, um zu erkennen, welche Substanzen für die Verbesserung der Einnistung wesentlich sind, um sie dann in einem Medikament zusammenzuführen.

Neu sind diese Überlegungen nicht, in einer australischen Studie, welche 12/2000 im New Scientist veröffentlicht wurde, kam es zu einer deutlichen Zunahme der Einnistungsrate. In einem ausführlichen Kommentar wurde bereits damals vom Verfasser dieses Blogs darüber spekuliert, ob Bestandteile des Seminalplasmas dabei eine Rolle spielen.

Wahnsinn!
echt interessant!
vielen lieben dank für deine mühe!
vielleicht klappts ja beim 2. versuch
gruß julia

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4. März 2008 um 17:41

Neuer termin beim arzt
hab meinen arzt heute auf die einnistung angesprochen. er hat gemeint, das es nicht unbedingt daran liegen muß! 50% der befruchteten eizellen gehen nämlich sowieso einfach ab... d.h. es kann sein, das es gar nicht so weit gekommen ist. leider kann man das aber nicht am ultraschall erkennen! ich nehm jetzt mal den 2. zyklus clomi - diesemal 2 tabletten. beim 3. versuch würde er mir dann östrogene dazu verschreiben. hat wer ähnliche erfahrungsberichte? freu mich über alle nachrichten!
lg julia

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