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Unsicher bei künstlicher Befruchtung

7. August 2019 um 11:52 Letzte Antwort: 28. Mai um 15:16

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

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7. August 2019 um 16:45

ich schiebe es schon seit 2 jahren vor mir her, das ist das problem. 
ob ich da nochmal 3 monate warte macht keinen unterschied mehr leider.. 
doch, da sie sich im moment nur in der bauchgegend breit macht, gebärmutter und eierstöcke sind noch nicht befallen. zum glück. trotzdem, auch das bereitet mir sorgen... ich hätte gerne kinder, sehr gerne sogar, habe jedes mal ein richtig mieses gefühl wenn freundinnen von mir schwanger werden und bin eifersüchtig, warum das bei mir nicht so funktionieren kann. 
allerdings traue ich mir die ganze geschichte irgendwie nicht zu. 
das beste wird wohl sein einfach ins kalte wasser zu springen... 

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7. August 2019 um 18:48
In Antwort auf badr_18510703

ich schiebe es schon seit 2 jahren vor mir her, das ist das problem. 
ob ich da nochmal 3 monate warte macht keinen unterschied mehr leider.. 
doch, da sie sich im moment nur in der bauchgegend breit macht, gebärmutter und eierstöcke sind noch nicht befallen. zum glück. trotzdem, auch das bereitet mir sorgen... ich hätte gerne kinder, sehr gerne sogar, habe jedes mal ein richtig mieses gefühl wenn freundinnen von mir schwanger werden und bin eifersüchtig, warum das bei mir nicht so funktionieren kann. 
allerdings traue ich mir die ganze geschichte irgendwie nicht zu. 
das beste wird wohl sein einfach ins kalte wasser zu springen... 

kann es an den an den Sachen liegen die passiert sind dass du so unsicher bist?

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7. August 2019 um 20:51
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Sieh mal dein Herz hat die Entscheidung für den Versuch eigentlich schon längst getroffen, oder? 

Die Voraussetzungen scheinen bei euch zu stimmen, daher möchte ich dir nahe legen dich nicht durch deine Ängste davon abhalten zu lassen, wieder zu versuchen deinen Traum zu verwirklichen. 

Ängste und Sorgen gehören leider immer dazu und es gibt keine perfekten Eltern. Glaub einfach an dich, deinen Mann eure Beziehung und dann schafft ihr das bestimmt auch. 

Oder gibt es da doch irgendwelche berechtigten Zweifel? Also spricht eigentlich was gegen das ganze und du schiebst es deswegen auf? 

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8. August 2019 um 8:26
In Antwort auf ai_18454549

kann es an den an den Sachen liegen die passiert sind dass du so unsicher bist?

Ja in irgendeiner Weise schon. Ich hatte vor 5 Jahren eine Fg, wir haben es dann weiterversucht. Als es dann nach einem Jahr kmmer noch nicht geklappt hatte, haben wir uns untersuchen lassen und bei mir abgesehen von der Endo war alles in Ordnung, einer Schwangerschaft stünde nichts im Wege. Bei ihm sah die Sache leider etwas schlechter aus, er hatte in diesem Jahr wahrscheinlich eine unbemerkte Entzündung im Bereich der Samenleiter, von daher ging nichts mehr. 
Noch dazu kam die Pflege und der Tod meiner Mutter, finanzielle Sorgen, ich hatte ein Burnout und leide heute noch phasenweise an Depressionen. Ich habe einfach Angst, dass ich auch aufgrund der Depressionen, die ja wahrscheinlich immer wieder kommen, dem Kind nicht gerecht werden könnte. 

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18. Oktober 2019 um 16:29
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Kinderwunsch nicht auf natürliche Weise erfüllt werden kann. Die leistungen der modernen Medizin ermöglichen den Menschen mit der verletzten reproduktiven Funktion die Kinder zu haben. Die Erfolgschancen bei künstlicher Befruchtung sind unterschiedlich. Sie hängen von der jeweiligen Methode und ganz persönlichen Faktoren wie Alter des Paares, Qualität von Eizelle... Natürlich, die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung hängen nicht nur von den persönlichen Voraussetzungen der Ehepartner ab, sondern auch von der medizinischen Sorgfalt, die in jeder Phase der Behandlung ausgeübt wird. jetzt, gute Nachfrage hat ukrainische Klinik www.leihmutter-schaft.de/ die ukrainische Klinik präsentiert zahlreiche Methoden. die Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch sind vielfältig, sodass verschiedene Verfahren in den Kliniken oder einem Kinderwunschzentrum zum Einsatz kommen. Diese Methode der medizinisch assistierten Fortpflanzung ist für Frauen vorgesehen, die Schwierigkeiten haben, mit ihren eigenen Eizellen schwanger zu werden. Die Technik der assistierten Reproduktion macht es möglich, dass heute sogar Paare Kinder bekommen können, die weder die weibliche noch die männliche Keimzelle zur Befruchtung selbst beisteuern können.

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18. Oktober 2019 um 17:15
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Vor etwa 4 Jahren wurde es festgestellt, dass mein Mann sehr wenige und schlecht geformte Spermien hat und unsere einzige Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, eine ICSI ist. Obwohl ich mir früher sowas nicht vorstellen konnte, haben wir nicht lange überlegt. Gleich nach der Diagnose Beratung ins Kinderwunschpraxis und nach einem Monat schon mit Hormonbehandlung begonnen. Es gibt verschiedene Studien über erhöhte Behinderungsraten wegen künstliche Befruchtung. Die einen sagen, es gibt eine höhere Behinderungsrate, andere sagen, das ist Quatsch. Aber was bedeutet denn die Behinderung? Da sind auch Dinge dabei, die kaum bemerkbar sind und irgendeine Auswirkungen auf die Lebensqualität haben oder die sich heutzutage gut behandeln lassen. Wir haben es einfach positiv gesehen. Und hat man Garantie, dass das Kind, das auf natürlichem Wege gezeugt ist, völlig gesund wäre?
Während der ganzen Behandlung hatte ich keine Nebenwirkungen. Nur während der Punktion habe ich Schmerzen gespürt, was jedoch nur zwei Tage anhielt. Es reiften nur drei Eier heran und nur eins davon ließ sich befruchten. Das wurde mir dann eingesetzt und ich war schwanger (die Ärzte sagten mir, dass die Chance für eine Schwangerschaft bei nur einem befruchteten Ei bei nur 12 Prozent liegen). Wir hatten also ein Riesenglück. Wir haben dann in der 14. SSW noch eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Alles war soweit in Ordnung. Und im Juni wurde unsere gesunde Tochter geboren. Es muss natürlich nicht immer so glatt gehen, wir hatten viel Glück. Aber ich würde mich immer wieder so entscheiden. Ich sehe die ICSI als Segen an. Würden wir in einer früheren Zeit leben, hätten wir keine Chance auf ein eigenes Kind gehabt.
Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles Gute! Liebe Grüße
 

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15. Januar um 18:26
In Antwort auf badr_18510703

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ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

 Deine Unsicherheit kann ich sehr gut verstehen. Aber glaube mir, einen ICSI Versuch ist jedenfalls wert. Wir sind schon seit 3 Jahren in Kinderwunschbehandlung. Und seitdem mir und meinem Mann gesagt wurde, wir sind ICSI Kandidaten, waren wir anfangs auch nicht so dafür begeistert und haben es erstmal nur mit einer Hormontherapie versucht. Aber diese Hormone habe ich 2 Jahre genommen und aktiv versucht schwanger zu werden, alles umsonst. Dann hat mir die behandelnde Ärztin gesagt, es ist Schluss und sie empfiehlt nicht weiter Hormone spritzen und entweder wir und für die ICSI entschieden oder wir verabschieden uns von dem Gedanken ein Kind zu bekommen. Weitere Hormontherapien wurden abgelehnt, da mein Körper schon zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Und nach langem Gespräch mit meinem Mann haben wir für nächsten Schritt entschieden. Natürlich hatte ich auch Bedenken. Wenn es dann nicht klappt, dann soll es halt wirklich nicht sein. Wir haben dann erstmal ein halbes Jahr darüber nachgedacht und Ja zu der ICSI gesagt. Bevor wir jedoch mit der Behandlung angefangen haben, haben wir erstmal noch ein halbes Jahr unsere Zweisamkeit ausgenutzt mit vielen Reisen usw. voller Hoffnung, dass die ICSI klappt und wir danach nicht mehr so viel Zeit zum Reisen und für uns haben.
Nach 3 Jahren dann der 1. ICSI-Versuch. Und siehe da, schwanger... Somit haben wir alles richtig gemacht. Im Nachhinein ärgere ich mich schon, dass ich nicht sofort die ICSI gemacht habe. Ich hätte mir somit zwei Jahre Hormontherapie ersparen können. Diese zwei Jahre haben auch sehr an der Beziehung genagt. Aber haben wir unser Wunder und wir sind sehr glücklich! Wünsche dir eine richtige Entscheidung zu treffen.
 

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28. Februar um 7:55

Ich denke, dass Leihmutterschaft eine großartige Sache ist. Es gibt so viele Menschen, die Eltern werden wollen, aber aus verschiedenen Gründen haben sie keine Chance. Und Leihmutterschaft war vielleicht ihre letzte Chance. Meiner Meinung nach hätte es überall legalisiert werden müssen, denn zum Beispiel müssen Menschen aus Deutschland in andere Landkreise gehen und mehr Zeit und Geld investieren, um ihren Traum zu verwirklichen. Als ich herausfand, dass ich nicht gebären kann, dachte ich sofort an Leihmutterschaft, weil Adoption für mich riskanter klingt. Da Leihmutterschaft in Deutschland illegal ist, sind mein Mann und ich in die Ukraine gegangen und haben dort ein Leihmutterschaftsprogramm absolviert. Ich habe die leihmutterschaft agentur https://vittoriavita.com/de/die-leihmutterschaft-in-der-ukraine/ online gefunden und bin so froh, dass ich mich für diese entschieden habe. Der Preis war angemessen, die Qualität des Service war hoch, und wir wurden großartig behandelt und maßgeblich unterstützt. Jetzt bin ich stolze Mutter eines wunderschönen Babys und bereue meine Entscheidung nicht für eine Sekunde.

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28. Februar um 10:14
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Es gibt eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten, die je nach Diagnose zum Einsatz kommen. ich denke, die Hoffnung auf eine erfolgreiche Therapie für den Kurs der IVF gibt es immer. Die Reproduktionsmedizin dient vorrangig der Unterstützung von natürlicher sowie assistierter Fortpflanzung. Die Entscheidung zur künstlichen Befruchtung gibt wieder Hoffnung auf ein Kind. Die Chancen auf einen Erfolg sind ähnlich wie bei den anderen Methoden.Die Verfahren der künstlichen Befruchtung sind seitdem permanent verfeinert und weiterentwickelt worden. Das Behandlungsspektrum reicht dabei von der Therapie bestimmter Fruchtbarkeitsstörungen bis hin zur Herbeiführung assistierter Schwangerschaften bei Unfruchtbarkeit. Die Medizin hält einige Alternativen für künstliche Befruchtungen bereit. Deshalb, je früher eine Therapie beginnt, desto realer positive Ergebnisse zu haben werden. Heute ist immer häufiger das Problem der Unfruchtbarkeit.Eine große Anzahl von Paaren auf der ganzen Welt, darunter auch in Deutschland, bedarf bei der Anwendung der Methoden der assistierten Reproduktion. Die Kinderwunschmedizin kann zwar eine Vielzahl von Menschen auf ihrem Weg zum Wunschkind erfolgreich begleiten, Wunder bewirken kann sie jedoch.

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26. April um 23:24
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Also ich habe 2 Kinder, die ich dank künstlicher Befruchtung bekommen habe und hab den ganzen Stress auf mich genommen. Bei uns lag es an den Spermien meines Mannes, bei mir war soweit alles ok! Für mich war ICSI nicht extrem stressig. Ich musste mir auch keine Ausreden einfallen lassen. Das ist aber bei jedem anders. Ich konnte alle Termine legen oder vor der Arbeit und den Transfertag habe ich mir freigenommen. Kommt ja auch immer auf den Job an. Wir planen ein drittes Kind. Es ist so, dass man wirklich 100%ig dahinter stehen muss, dass man wirklich 100% ein Baby haben will, das sehe ich bei deiner Schilderung nicht. Ein Baby zu haben bedeutet Verantwortung. Eine Kinderwunschbehandlung oder gar ein Baby an sich bedeutet auch für die Beziehung eine Belastung. Die Beziehung muss sehr stark sein und da sollte auf beiden Seiten 100%ig der Wunsch auf ein eigenes Kind da sein. 
 

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28. Mai um 15:16
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Die Möglichkeit mit einer künstlichen Befruchtung schwanger zu werden ist natürlich viel höher, als bei natürlicher Weise, besonders wenn es Probleme mit der Fruchtbarkeit gibt. Bevor eine künstliche Befruchtung bei unerfülltem Kinderwunsch in Betracht kommt, stehen allerdings Beratungsgespräche und ärztliche Untersuchungen an. Hier gilt es zunächst, die Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit herauszufinden, die bei Männern und Frauen etwa zu gleichen Teilen zu finden sind. Deine Entscheidung muss denke ich davon ausgehen, wie stark euer Kinderwunsch ist. Es ist meist so groß, dass Paare diese Maßnahme auf sich nehmen. Das verdient Achtung und Respekt und die Unterstützung all derer, die davon wissen. Trotzdem gelingt es vielen Menschen, auf diesem Weg zu einem oder gar zu mehreren Kindern zu kommen und ihren Lebensplan von der Familie zu verwirklichen. Ob das Kind auf natürliche Weise oder mit Hilfe einer künstlichen Befruchtung entstanden ist, wird später niemanden interessieren.

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