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Unsicher bei künstlicher Befruchtung

7. August um 11:52

Hallo erstmal,
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären.
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben?

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst.

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7. August um 16:45

ich schiebe es schon seit 2 jahren vor mir her, das ist das problem. 
ob ich da nochmal 3 monate warte macht keinen unterschied mehr leider.. 
doch, da sie sich im moment nur in der bauchgegend breit macht, gebärmutter und eierstöcke sind noch nicht befallen. zum glück. trotzdem, auch das bereitet mir sorgen... ich hätte gerne kinder, sehr gerne sogar, habe jedes mal ein richtig mieses gefühl wenn freundinnen von mir schwanger werden und bin eifersüchtig, warum das bei mir nicht so funktionieren kann. 
allerdings traue ich mir die ganze geschichte irgendwie nicht zu. 
das beste wird wohl sein einfach ins kalte wasser zu springen... 

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7. August um 18:48
In Antwort auf badr_18510703

ich schiebe es schon seit 2 jahren vor mir her, das ist das problem. 
ob ich da nochmal 3 monate warte macht keinen unterschied mehr leider.. 
doch, da sie sich im moment nur in der bauchgegend breit macht, gebärmutter und eierstöcke sind noch nicht befallen. zum glück. trotzdem, auch das bereitet mir sorgen... ich hätte gerne kinder, sehr gerne sogar, habe jedes mal ein richtig mieses gefühl wenn freundinnen von mir schwanger werden und bin eifersüchtig, warum das bei mir nicht so funktionieren kann. 
allerdings traue ich mir die ganze geschichte irgendwie nicht zu. 
das beste wird wohl sein einfach ins kalte wasser zu springen... 

kann es an den an den Sachen liegen die passiert sind dass du so unsicher bist?

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7. August um 20:51
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Sieh mal dein Herz hat die Entscheidung für den Versuch eigentlich schon längst getroffen, oder? 

Die Voraussetzungen scheinen bei euch zu stimmen, daher möchte ich dir nahe legen dich nicht durch deine Ängste davon abhalten zu lassen, wieder zu versuchen deinen Traum zu verwirklichen. 

Ängste und Sorgen gehören leider immer dazu und es gibt keine perfekten Eltern. Glaub einfach an dich, deinen Mann eure Beziehung und dann schafft ihr das bestimmt auch. 

Oder gibt es da doch irgendwelche berechtigten Zweifel? Also spricht eigentlich was gegen das ganze und du schiebst es deswegen auf? 

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8. August um 8:26
In Antwort auf ai_18454549

kann es an den an den Sachen liegen die passiert sind dass du so unsicher bist?

Ja in irgendeiner Weise schon. Ich hatte vor 5 Jahren eine Fg, wir haben es dann weiterversucht. Als es dann nach einem Jahr kmmer noch nicht geklappt hatte, haben wir uns untersuchen lassen und bei mir abgesehen von der Endo war alles in Ordnung, einer Schwangerschaft stünde nichts im Wege. Bei ihm sah die Sache leider etwas schlechter aus, er hatte in diesem Jahr wahrscheinlich eine unbemerkte Entzündung im Bereich der Samenleiter, von daher ging nichts mehr. 
Noch dazu kam die Pflege und der Tod meiner Mutter, finanzielle Sorgen, ich hatte ein Burnout und leide heute noch phasenweise an Depressionen. Ich habe einfach Angst, dass ich auch aufgrund der Depressionen, die ja wahrscheinlich immer wieder kommen, dem Kind nicht gerecht werden könnte. 

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18. Oktober um 16:29
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Kinderwunsch nicht auf natürliche Weise erfüllt werden kann. Die leistungen der modernen Medizin ermöglichen den Menschen mit der verletzten reproduktiven Funktion die Kinder zu haben. Die Erfolgschancen bei künstlicher Befruchtung sind unterschiedlich. Sie hängen von der jeweiligen Methode und ganz persönlichen Faktoren wie Alter des Paares, Qualität von Eizelle... Natürlich, die Erfolgschancen einer künstlichen Befruchtung hängen nicht nur von den persönlichen Voraussetzungen der Ehepartner ab, sondern auch von der medizinischen Sorgfalt, die in jeder Phase der Behandlung ausgeübt wird. jetzt, gute Nachfrage hat ukrainische Klinik www.leihmutter-schaft.de/ die ukrainische Klinik präsentiert zahlreiche Methoden. die Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch sind vielfältig, sodass verschiedene Verfahren in den Kliniken oder einem Kinderwunschzentrum zum Einsatz kommen. Diese Methode der medizinisch assistierten Fortpflanzung ist für Frauen vorgesehen, die Schwierigkeiten haben, mit ihren eigenen Eizellen schwanger zu werden. Die Technik der assistierten Reproduktion macht es möglich, dass heute sogar Paare Kinder bekommen können, die weder die weibliche noch die männliche Keimzelle zur Befruchtung selbst beisteuern können.

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18. Oktober um 17:15
In Antwort auf badr_18510703

Hallo erstmal, 
ich war früher hier in diesem Forum bzgl. Kinderwunsch recht aktiv. In der Zwischenzeit haben mein Mann und ich den Kinderwunsch aber auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, es sind einfach viele Sachen passiert, wo wir mit der Kinderwunschbehandlung nicht wirklich weitergekommen wären. 
Jetzt hingegen wäre nahezu alles perfekt um endlich mit der Behandlung anzufangen, aber jetzt verlässt mich der Mut. Ich habe einfach eine riesige Angst, vor der Hormonbehandlung, vor einer Fehlgeburt, vor der Schwangerschaft an sich, vor der Geburt, vor dem Kind, davor dass ich nicht gut genug dafür sorgen könnte. Allerdings wünsche ich mir nichts mehr als ein Kind, aber wie gesagt, nun da wir bereit wären, versuche ich die Termine immer wieder zu verschieben, da es jetzt wo die "heiße" Phase beginnen könnte, mir zu eng wird.
Kennt jemand dieses Gefühl und hat es überwunden bzw. kann mir Tipps dazu geben? 

Kurz zur Info: ich bin 29 Jahre alt, mein Mann 33, wir sind seit 10 Jahren zusammen, verheiratet, eigene Wohnung. Warum Kinderwunschbehandlung? Ich leide an starker Endometriose und mein Mann ist wegen eines Gendefektes steril bzw. die Schwimmerchen kommen nicht heraus, es werden aber welche gebildet. Sozusagen hat ihm die Natur eine Vasektomie verpasst. 

Vor etwa 4 Jahren wurde es festgestellt, dass mein Mann sehr wenige und schlecht geformte Spermien hat und unsere einzige Möglichkeit, ein Kind zu bekommen, eine ICSI ist. Obwohl ich mir früher sowas nicht vorstellen konnte, haben wir nicht lange überlegt. Gleich nach der Diagnose Beratung ins Kinderwunschpraxis und nach einem Monat schon mit Hormonbehandlung begonnen. Es gibt verschiedene Studien über erhöhte Behinderungsraten wegen künstliche Befruchtung. Die einen sagen, es gibt eine höhere Behinderungsrate, andere sagen, das ist Quatsch. Aber was bedeutet denn die Behinderung? Da sind auch Dinge dabei, die kaum bemerkbar sind und irgendeine Auswirkungen auf die Lebensqualität haben oder die sich heutzutage gut behandeln lassen. Wir haben es einfach positiv gesehen. Und hat man Garantie, dass das Kind, das auf natürlichem Wege gezeugt ist, völlig gesund wäre?
Während der ganzen Behandlung hatte ich keine Nebenwirkungen. Nur während der Punktion habe ich Schmerzen gespürt, was jedoch nur zwei Tage anhielt. Es reiften nur drei Eier heran und nur eins davon ließ sich befruchten. Das wurde mir dann eingesetzt und ich war schwanger (die Ärzte sagten mir, dass die Chance für eine Schwangerschaft bei nur einem befruchteten Ei bei nur 12 Prozent liegen). Wir hatten also ein Riesenglück. Wir haben dann in der 14. SSW noch eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen. Alles war soweit in Ordnung. Und im Juni wurde unsere gesunde Tochter geboren. Es muss natürlich nicht immer so glatt gehen, wir hatten viel Glück. Aber ich würde mich immer wieder so entscheiden. Ich sehe die ICSI als Segen an. Würden wir in einer früheren Zeit leben, hätten wir keine Chance auf ein eigenes Kind gehabt.
Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles Gute! Liebe Grüße
 

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