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Unglücklich Schwanger

12. Juli 2018 um 10:26 Letzte Antwort: 30. Juli 2018 um 12:42

Hallo,

erstmal entschuldigung im vorraus falls ich irgentwem unabsichtlich mit meiner Meinung verletzte, ich weis das ich mit meiner Meinung sehr radikal wirke, aber ich denke mir ich spreche lieber Dinge ehrlich aus als mich selbst zu belügen.

Nun zum eigentliche Tema.
Ich bin 28 jahre alt, mittlerweile in der 19. Woche, und weis von meiner Schwangerschaft von Beginn an. Leider war dieses Kind alles andere als gewollt/geplant und ich habe lange mit mir gerungen ob ich es abtreibe oder nicht. Ich entschied mich dagegen und merke jetzt das es die falsche Entscheidung war, ja ich bereue es nicht abgetrieben zu haben. Die Gründe waren vielfältig der Hauptgrund war jedoch leider, dass es mir am Anfang der Schwangerschaft so miserabel ging, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ich hatte Angst davor das Kind nur nicht zu wollen weil mir die Schwangerschaft solche Schmerzen bereitet, die Angst mir eine Abtreibung niemals verzeihen zu können. Ich dachte meine Stimmung würde sich schon wieder bessern wenn der erste Schock überwunden und die Übelkeit und Schmerzen vergangen sind, dem ist jedoch nicht so.

Mittlerweile sieht man einen Bauch und ich kann mich im Spiegel nichtmehr ansehen, ich hasse meinen Körper regelrecht dafür was er mir antut. Ich möchte es nicht wachsen sehen ich mochte nicht auseinandergehen. Ich habe wahnsinnige Angst aus der Form zu geraten, jeder bissen plagt mein schlechtes gewissen. Ich versuche soviel Sport wie möglich zu machen, aber meine motivation lässt nach. So lässt sie im Bezug auf alles nach, es ist das Gefühl zu ertrinken, jedoch nicht da mich etwas in die Tiefe zieht, vielmehr ist es der Unwille sich dagegen zu wehren.
Ich schäme mich für meinen Bauch ich schäme mich vor Leuten die es wissen, fühle mich immer dann besser wenn Menschen es nicht wissen und belüge Fremde wenn sie fragen. Morgends stehe ich vor dem Kleiderschrank und finde nichts mehr zu anziehen, ich will es ja verstecken, manchmal brauche ich 2 oder 3 Stunden manchmal traue ich mich garnicht mehr aus dem Haus, ich trage die Hoodies von meinem Freund bei 28°.

In ganz dunklen Stunden wünsche ich mir, dass es verschwindet ich wünsche mir eine Fehlgeburt ich wünsche mir einen Ausweg aus meiner Situation, irgentwie. Manchmal wenn ich realisiere, dass es nicht passieren wird wünsche ich mir zu sterben.

Ich kann mir nicht vorstellen mich um ein Kind zu kümmern, regelrechte Angst habe ich vor ihnen. Ich möchte es nicht an meiner Brust liegen haben ich möchte ihm nicht die Windeln wechseln und ich habe auch keine Lust mir das Geschrei anzuhören. Es fühlt sich an als würde es erst meinen Körper und dann mein leben zerstören.
Ich verstehe einfach nicht was an Kindern vor allem an Babys so toll sein soll ?

Wo soll das ganze nur hin führen ich fühle mich wie ein Hässlicher Rollmops der nie wieder schön sein wird und nein ein schreiendes Kind wird mich nicht über einen hässlichen Körper hinwegtrösten.

Mitlerweile bin ich nur noch verzweifelt ich kann mit niemandem reden. Mein Freund fühlt sich verletzt von dem was ich sage, er freut sich auf das Kind und hätte gerne das ich mich auch freue. Aber immer wenn ich ehrlich bin schreit er mich nur an. Die restliche Verwandschaft freut sich auch meine Mutter ist der Ansicht das das ja alles nicht so schlimm sei und das ja schon noch wird. Mein bester Freund beneidet mich um das Kind. Mein ganzes Umfeld will dieses Kind - nur ich nicht - nur ich muss damit leben.
Das schlimmste ist die Aussicht auf den Mutterschutz ich will mich nicht kümmern müssen ich will diese Verantwortung nicht ich will nicht 24h bei diesem Kind sein müssen. Es ist als ob alle einen zwingen etwas zu tun was man nicht will.

Ich weis nicht wie ich durch diese Schwangerschaft kommen soll ?
Die Mutter meines Freundes meinte ich müsste die Schwangerschaft geniessen, aber was soll ich daran bitte geniessen? Mir fällt nichts ein.
Ich weis nicht wie ich das noch aushalten soll, ich kann mir nicht vorstellen noch weiter auseinander zu gehen ich traue mich jetzt schon nichtmehr aus dem Haus. Ich weis nichtmehr wie ich es noch verstecken soll, denn ich fühle mich damit so hässlich. Ich will mein altes Leben und meinen alten Körper zurück.
Vieleicht wenigstens meinen alten Körper, vieleicht habt ihr ja ein paar tipps was ich tun kann damit das Kind mich nicht kaputt macht und ich schnell wieder in die alte Form komme.


Ich musste das alles einmal los werden, vieleicht weis von euch jemand Rat

Danke fürs lesen wen ihr es bis hierher geschaft habt

 

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12. Juli 2018 um 10:56

Vielleicht schaust du dich mal nach einer Hebamme oder so um. Oder du sprichst mal mit einem Therapeuten. Es hört sich stark nach einer extremen Depression an. Sowas kann passieren wenn die ganzen Hormone durchdrehen und die Schwangerschaft auch noch so unpassend kommt. Da kannst du dann ganz offen darüber reden und wirst auch nicht verurteilt für deine Gedanken. Es gibt auch Beratungsstellen die bei sowas unterstützend da sind. Das kann sich ja alles noch ändern. Und wenn es nach der Geburt Immer noch so ist dann kann die da auch geholfen werden. Du musst versuchen jemanden zu finden der keine Vorurteile hat damit du dich öffnen kannst. Ich hatte das bei meiner ersten Tochter auch aber das hat sich im 8monat gelegt. Das ist aber nicht immer so leider

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12. Juli 2018 um 18:10

Mein Sohn war ein Wunschkind, aber ich hab mich ähnlich gefühlt. Worauf soll man sich freuen und ich sollte immer Mut meinem bauch/Kind reden. Völlig surreal.
Man muss sich auch nicht unter Druck setzen, diese Freude zu erzwingen. Wo sie nicht ist, ist sie halt nicht. Basta.
Gefühle kommen und vor allem können sie sich auch ändern und das tun sie von ganz alleine, wenn der Wurm da ist. Wenn nicht, gibt es Lösungen.
Du musst das Kind nicht abgöttisch lieben. Die einzige Aufgabe, die Du eben jetzt hast, entweder dein Kind zu betreuen und zu versorgen oder du organisierst jemandem, der das für dich übernimmt. Auch da gibt's mehrere Variante.
Bauch hin und her. Kannst ja den Fokus auf was anderes legen, optisch und inhaltlich. Falls dich jemand anspricht. 

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12. Juli 2018 um 21:03

Hier ist professionelle Hilfe wirklich nötig.

Hört sich nach einer staken Depression an.

Hole dir bitte Hilfe. Sowas habe ich noch nie gelesen.  Bin ganz geschockt. 

Dir kann sicher geholfen werden. Wieso hast du solche Ängste/Zweifel? 

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13. Juli 2018 um 12:11
In Antwort auf thura.

Hallo,

erstmal entschuldigung im vorraus falls ich irgentwem unabsichtlich mit meiner Meinung verletzte, ich weis das ich mit meiner Meinung sehr radikal wirke, aber ich denke mir ich spreche lieber Dinge ehrlich aus als mich selbst zu belügen.

Nun zum eigentliche Tema.
Ich bin 28 jahre alt, mittlerweile in der 19. Woche, und weis von meiner Schwangerschaft von Beginn an. Leider war dieses Kind alles andere als gewollt/geplant und ich habe lange mit mir gerungen ob ich es abtreibe oder nicht. Ich entschied mich dagegen und merke jetzt das es die falsche Entscheidung war, ja ich bereue es nicht abgetrieben zu haben. Die Gründe waren vielfältig der Hauptgrund war jedoch leider, dass es mir am Anfang der Schwangerschaft so miserabel ging, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ich hatte Angst davor das Kind nur nicht zu wollen weil mir die Schwangerschaft solche Schmerzen bereitet, die Angst mir eine Abtreibung niemals verzeihen zu können. Ich dachte meine Stimmung würde sich schon wieder bessern wenn der erste Schock überwunden und die Übelkeit und Schmerzen vergangen sind, dem ist jedoch nicht so.

Mittlerweile sieht man einen Bauch und ich kann mich im Spiegel nichtmehr ansehen, ich hasse meinen Körper regelrecht dafür was er mir antut. Ich möchte es nicht wachsen sehen ich mochte nicht auseinandergehen. Ich habe wahnsinnige Angst aus der Form zu geraten, jeder bissen plagt mein schlechtes gewissen. Ich versuche soviel Sport wie möglich zu machen, aber meine motivation lässt nach. So lässt sie im Bezug auf alles nach, es ist das Gefühl zu ertrinken, jedoch nicht da mich etwas in die Tiefe zieht, vielmehr ist es der Unwille sich dagegen zu wehren.
Ich schäme mich für meinen Bauch ich schäme mich vor Leuten die es wissen, fühle mich immer dann besser wenn Menschen es nicht wissen und belüge Fremde wenn sie fragen. Morgends stehe ich vor dem Kleiderschrank und finde nichts mehr zu anziehen, ich will es ja verstecken, manchmal brauche ich 2 oder 3 Stunden manchmal traue ich mich garnicht mehr aus dem Haus, ich trage die Hoodies von meinem Freund bei 28°.

In ganz dunklen Stunden wünsche ich mir, dass es verschwindet ich wünsche mir eine Fehlgeburt ich wünsche mir einen Ausweg aus meiner Situation, irgentwie. Manchmal wenn ich realisiere, dass es nicht passieren wird wünsche ich mir zu sterben.

Ich kann mir nicht vorstellen mich um ein Kind zu kümmern, regelrechte Angst habe ich vor ihnen. Ich möchte es nicht an meiner Brust liegen haben ich möchte ihm nicht die Windeln wechseln und ich habe auch keine Lust mir das Geschrei anzuhören. Es fühlt sich an als würde es erst meinen Körper und dann mein leben zerstören.
Ich verstehe einfach nicht was an Kindern vor allem an Babys so toll sein soll ?

Wo soll das ganze nur hin führen ich fühle mich wie ein Hässlicher Rollmops der nie wieder schön sein wird und nein ein schreiendes Kind wird mich nicht über einen hässlichen Körper hinwegtrösten.

Mitlerweile bin ich nur noch verzweifelt ich kann mit niemandem reden. Mein Freund fühlt sich verletzt von dem was ich sage, er freut sich auf das Kind und hätte gerne das ich mich auch freue. Aber immer wenn ich ehrlich bin schreit er mich nur an. Die restliche Verwandschaft freut sich auch meine Mutter ist der Ansicht das das ja alles nicht so schlimm sei und das ja schon noch wird. Mein bester Freund beneidet mich um das Kind. Mein ganzes Umfeld will dieses Kind - nur ich nicht - nur ich muss damit leben.
Das schlimmste ist die Aussicht auf den Mutterschutz ich will mich nicht kümmern müssen ich will diese Verantwortung nicht ich will nicht 24h bei diesem Kind sein müssen. Es ist als ob alle einen zwingen etwas zu tun was man nicht will.

Ich weis nicht wie ich durch diese Schwangerschaft kommen soll ?
Die Mutter meines Freundes meinte ich müsste die Schwangerschaft geniessen, aber was soll ich daran bitte geniessen? Mir fällt nichts ein.
Ich weis nicht wie ich das noch aushalten soll, ich kann mir nicht vorstellen noch weiter auseinander zu gehen ich traue mich jetzt schon nichtmehr aus dem Haus. Ich weis nichtmehr wie ich es noch verstecken soll, denn ich fühle mich damit so hässlich. Ich will mein altes Leben und meinen alten Körper zurück.
Vieleicht wenigstens meinen alten Körper, vieleicht habt ihr ja ein paar tipps was ich tun kann damit das Kind mich nicht kaputt macht und ich schnell wieder in die alte Form komme.


Ich musste das alles einmal los werden, vieleicht weis von euch jemand Rat

Danke fürs lesen wen ihr es bis hierher geschaft habt

 

Liebe Thura,
 
wie gut, dass du hier geschrieben hast! Das musste einfach raus, oder? Wie lange hast du diese Gedanken wohl schon? Sie setzen dir wirklich arg zu, oder? Bestimmt ist das heftig für dich, wenn du in dir solch eine Ablehnung trägst, während sich alle drumherum auf das Kind freuen!
Hat es dir denn etwas geholfen alles mal aufzuschreiben? Hier tut es auf jeden Fall niemand aus deiner Familie weh, wenn du ganz ehrlich und offen schreibst.
 
Nun bist du schwanger mit einem Kind, das nicht geplant war, und für das du dich doch entschieden hattest. Deine Vermutung, dass sich deine Stimmung schon bessern würde nach den ersten Wochen, war ja eine gute, reife Überlegung, und hätte durchaus so sein können. Es geht ganz vielen Frauen so, dass sie am Anfang wie unter Schock sind und gar nicht klar denken können. Viele tendieren dann zu einer Abtreibung in dieser Situation. Du hast dich in deinem Zweifel Für das Baby entschieden, und empfindest es jetzt vielleicht so, dass das Baby das Problem ist, nachdem es dir vom körperlichen her besser geht?
 
Wenn ich so von dir lese, frage ich mich, wie es dir denn vor der Schwangerschaft so ging. Sind da schwere Gedanken schon mal vorgekommen?
Dein Freund und deine Familie scheinen dich nicht so zu kennen. Wahrscheinlich sind sie gerade etwas überfordert davon, dass du dem Baby gegenüber nicht positiv eingestellt sein kannst.
Und doch geht es dir einfach so, wie es dir geht. Und das darf erst mal sein. Du musst das Baby nicht wollen, mögen, toll finden – um anderer willen, wenn dein Herz nicht dabei ist. Das ist völlig ok.
 
Es gibt manchmal Situationen im Leben, die einfach überfordern, weil sie eine große Umstellung verlangen. Zum Beispiel Umzug, Tod eines Angehörigen, berufliche Veränderungen und eben auch die Geburt eines Kindes, kann solch ein Anlass sein. Anpassungsstörung nennt man das (kannst ja mal nachlesen..). Vielleicht kann das bei dir zutreffen? Eine mögliche Erklärung wäre es.
Es kann auch sein, dass durch diesen „neuen Zustand“ der Schwangerschaft nun Dinge hoch kommen bei dir, die schon vorher da waren und die jetzt angeschaut werden wollen.
In jedem Fall würde ich dir auch raten mit jemand zu reden, der Ahnung hat und neutral ist. Jemand, der sich gerade an deine Seite stellen kann und FÜR dich ist.
Könntest du dir gerade jemand suchen? Bigmama hat schon Beratungsstellen erwähnt. Das wäre sicher eine Möglichkeit für dich. Z.B. bei pro femina (= für die Frau) kannst du dich auch telefonisch beraten lassen, ohne Termin.
Einfach, damit du jemanden hast, der Verständnis hat für dich, und dafür wie es dir geht. Ich glaube, das brauchst du gerade sehr.
 
Liebe Thura, es gibt auf jeden Fall die reale Hoffnung für dich, dass diese Gedanken und Gefühle nicht so bleiben werden! Es gibt Hilfen, sei es nun eine Beratung oder mehr therapeutisch, da müsstest du sicher schauen, womit du dich wohler fühlst.
 
Ich wünsche dir sehr, dass du dir das nehmen kannst, was du gerade brauchst!
Und dass bald ein Lichtblick am Horizont für dich auftaucht!
Wenn du magst, schreib doch wieder. Gerne auch persönlich.
 
Drück dich,
sternenklar
 

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13. Juli 2018 um 12:16

Nur weil du die Frau bist, heißt das ja nicht, dass du auch den Löwenanteil der Versorgung des Kindes übernehmen musst, wenn es mal da ist. Auch dein Partner kann in Elternzeit gehen. Er kann das Kind wickeln, füttern, versorgen. Er kann Stunden auf der Arbeit reduzieren. Das musst nicht alles zwangsläufig du machen. Väter sind nicht automatisch die schlechteren Elternteile. 
Austragen und gebären kann er es natürlich nicht... 

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13. Juli 2018 um 13:42
In Antwort auf bigmama2016

Vielleicht schaust du dich mal nach einer Hebamme oder so um. Oder du sprichst mal mit einem Therapeuten. Es hört sich stark nach einer extremen Depression an. Sowas kann passieren wenn die ganzen Hormone durchdrehen und die Schwangerschaft auch noch so unpassend kommt. Da kannst du dann ganz offen darüber reden und wirst auch nicht verurteilt für deine Gedanken. Es gibt auch Beratungsstellen die bei sowas unterstützend da sind. Das kann sich ja alles noch ändern. Und wenn es nach der Geburt Immer noch so ist dann kann die da auch geholfen werden. Du musst versuchen jemanden zu finden der keine Vorurteile hat damit du dich öffnen kannst. Ich hatte das bei meiner ersten Tochter auch aber das hat sich im 8monat gelegt. Das ist aber nicht immer so leider

@bigmama 2016

Danke für dein Verständniss, vieleicht wird es bei mir ja auch noch besser.

Ich habe schonmal mit einer Hebamme darüber gesprochen, leider habe ich mich nicht so recht verstanden gefühlt. Mein Arzt hat mich nur abgewimmelt und gemeint ich solle mich bei einer Beratungstelle melden (ich habe mich richtig rausgeworfen gefühlt). Ich war schonmal bei einem Therapeuten der entliess mich mit den Worten, er könne mir nicht helfen und würde nur seine Zeit verschwenden.
Ich weis nichtmehr so ganz wo ich mich noch hinwenden soll.
 

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13. Juli 2018 um 13:43



@wiegesagt

Nein mein Kind hasse ich bestimmt nicht. Es ist doch völlig unschuldig in die Sache hineingeraten und kann am wenigsten dafür. Ich hasse meinen Körper die Natur und den Zufall dafür dass es soweit kam. (wichtige Info an der Stelle ich habe seit 8 Jahren nichts an meiner Verhütung geändert, aber bei meinem neuen Freund hat es recht schnell zu einem Kind geführt, vieleicht passen wir einfach zu gut zusammen). Und nein ich werde ihn nicht im Stich lassen, das haben wir zusammen erschaffen, jetzt müssen wir uns auch gemeinsam drum kümmern. Würde ich so handeln wäre ich nicht besser als die ganzen "Kippen holenden" Väter. Nein ich schreibe hier damit dieses Kind eine Changce auf eine glückliche Kindheit mit beiden Eltern bekommt, ich muss es eben nur irgentwie schaffen diese negativen Gefühle zu überwinden.

Meine Figur, ja ich denke mein Bauch ist einfach eine sehr gute Projektionsfläche für all meine Probleme die ich gerade habe. Ausserdem erinnern mich Babybäuche immer an alte Männer mit dicken Kugel Bäuchen, ich werde diese assoziation nicht los oO.

 

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13. Juli 2018 um 13:44

@az09-.

"Hast das wirklich du entschieden? Oder wurdest du "überzeugt"?":
Ich habe mich Entschieden, ich habe mich daür entschieden einem werdenden Vater nicht sein Kind zu entziehen, ich bin mir sehr sicher das er es nicht gut verkraftet hätte. Als ich mich entschied saß ich bei Pro Familia und mir wurde ganz Ruhig und sachlich erkärt wie eine Abtreibung abläuft, und in mir hat sich alles zusammengezogen, ich denke auch ich hätte es nicht gut verkraftet.

"Aber mit 28 sollte man doch soweit sein, auch vorher schonmal über was wäre wenn nachzudenken, oder? Wieso ist das bei euch anscheinend nicht passiert?"

Ob du es glaubst oder nicht das ist passiert, das ist vor 10 Jahren schon bei mir passiert und wir haben uns auch gemeinsam darüber unterhalten. Aber es ist egal wie du dich vorher entscheidest, du kannst zu diesem Zeitpunkt nicht wissen wie es ist auf einmal Schwanger zu sein, diese erfahrung ist einfach zu neu und zu elementar für dein Leben. Klar man kann es sich rational überlegen aber am Ende ist es eine entscheidung die deine Gefühle treffen und die sind nicht planbar, egal in welchem Alter.

"Sind Übelkeit und Schmerzen denn schon vergangen?"

Ja übelkeit und schmerzen sind mitlerweile vollstänig verschwunden.

"Ein guter Grund shoppen zu gehen? Wieso willst du es verstecken?"

zu Arm . Ich bin Studentin und lebe wenn ich alles einberechne 200 euro unter Hartz 4. Ich werde nichmal meinem Kind neue Kleidung kaufen können wiso sollte ich welche bekommen.

"Das ist schon eine sehr krasse Einstellung. Aber die wirst du ja nicht erst in den letzten Wochen entwickelt haben."

Nein aber Mutterschutz bedeutet in meinem Fall 0 Euro verdienst, da Studenten Sondervertrag aber dafür eine Krankenversicherung von 250 euro plus Miete von 300.
Ich bin nur noch am Heulen wenn ich dran denke.

"Hier ist wirklich professionelle Hilfe Pflicht!"

Habe ich schon versucht s.o. Aber ich denke ich werde es weiter versuchen.
 

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13. Juli 2018 um 13:45
In Antwort auf waldmami

Mein Sohn war ein Wunschkind, aber ich hab mich ähnlich gefühlt. Worauf soll man sich freuen und ich sollte immer Mut meinem bauch/Kind reden. Völlig surreal.
Man muss sich auch nicht unter Druck setzen, diese Freude zu erzwingen. Wo sie nicht ist, ist sie halt nicht. Basta.
Gefühle kommen und vor allem können sie sich auch ändern und das tun sie von ganz alleine, wenn der Wurm da ist. Wenn nicht, gibt es Lösungen.
Du musst das Kind nicht abgöttisch lieben. Die einzige Aufgabe, die Du eben jetzt hast, entweder dein Kind zu betreuen und zu versorgen oder du organisierst jemandem, der das für dich übernimmt. Auch da gibt's mehrere Variante.
Bauch hin und her. Kannst ja den Fokus auf was anderes legen, optisch und inhaltlich. Falls dich jemand anspricht. 

@Waldmami

Danke für dein Verständniss und deine Offenheit, es tut gut zu hören das man damit nich allein ist. Super zu hören dass es sich bei dir noch so geändert hat.
Ja ich habe schon angefangen mir Menschen zu organisieren die sich kümmern. Jeder der Mir gesagt hat "oh ich freu mich für dich" habe ich geantwortet "willst dus mal haben ?" Die meisten haben eingewilligt mir das kind auch mal einen Tag oder zwei abzunehmen. Darauf setzte ich momentan auch meine ganze Hoffnung, dass ich so die Chance bekomme mich langsam dran zu gewöhnen und nicht von Null auf Hundert zu müssen.
 

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13. Juli 2018 um 13:50
In Antwort auf leja28

Hier ist professionelle Hilfe wirklich nötig.

Hört sich nach einer staken Depression an.

Hole dir bitte Hilfe. Sowas habe ich noch nie gelesen.  Bin ganz geschockt. 

Dir kann sicher geholfen werden. Wieso hast du solche Ängste/Zweifel? 

@Leja28

Das mit der Professionellen Hilfe habe ich schon probiert, leider bin ich wohl an die falschen Menschen geraten (gerade Arzt und Therapeut). Aber ich denke ich werde es weiter versuchen. Ich wollte heute Nachmittag eine Mail an die Pro Famila verschicken vieleicht können die mich zu kompetenteren Menschen vermitteln.

Woher solche Ängste kommen ? Ich denke ich kann mir ein Familienleben nicht so recht vorstellen. Ich bin Einzelkind und bin in einem großen leeren Haus groß geworden, ich fühle mich auch mal 3 Tage am stück alleine ohne kontakt zu Menschen unglaublich wohl. Aufgewachsen bin ich bei verschiedenen Tagesmüttern und ich habe es geliebt, ich mochte es immer mal wieder woanders zu sein. Die klassische Familie kommt mir vor wie der Tod durch Langeweile, versteht mich nicht Falsch ich liebe meine Eltern es sind wundervolle Menschen, aber ich sah sie mein Leben ang immer als Freunde nie als "Eltern" im klassischen sinn. Ich bin so zu einem sehr freiheitsliebenden Menschen geworden, ich wusste schon mit 7 jahren das ich niemals Heiraten möchte und als Naturforscher die welt retten will. Und bis vor 5 Montan lag genau dieser Plan auf der Zielgeraden, ich hatte alles was ich immer wollte. Ein geniales "ich rette die Welt" thema für meine Masterarbeit mit klarem praktischen Bezug, einen wundervollen Freund, das erste Bein schon im Job und einen schön durchtrainierten Körper wie ich ihn noch nie hatte. Und dann kam der Schlag, seit ich Schwanger bin droht mir alles zu entgleiten.


 

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13. Juli 2018 um 13:59
In Antwort auf leja28

Hier ist professionelle Hilfe wirklich nötig.

Hört sich nach einer staken Depression an.

Hole dir bitte Hilfe. Sowas habe ich noch nie gelesen.  Bin ganz geschockt. 

Dir kann sicher geholfen werden. Wieso hast du solche Ängste/Zweifel? 

@Leja28
Ich habe massive Geldsorgen, Meine Krankenversicherung wirft mich im September raus und ich werde privat zwangsversichert(für 250 Euro oO). Tue ich das nicht werde ich postwendent Exmatrikuliert. Ich habe mich 4 Jahre lang ehrenamtlich um die belange aller Studenen gekümmert und habe deshalb einfach 3 Jahre länger studiert als Andere und daraus wird mir jetzt ein Strick gedeht. Über die Regelstudienzeit ? Tja kein Bafög ach sie sind Schwanger ? Tja Pech gehabt der Staat gibt ihnen 0 Euro. Ach sie sind auch noch über die Semesterzahl, ja dann gibts auch keine Studentische Krankenversicherung, der einzige Vorschlag dieses Beknackten Heinis bei der Kasse war:: "Ach sie sind Schwanger, das ist Natürlich blöd, aber da können wir nichts machen. Ach Heiraten sie doch einfach". Ich bin in dem Moment fast über den Tisch gesprungen.
Dann habe ich auch noch einen Stundenvertrag zum Arbeiten d.h. ich bekomme kein Mutterschutzgeld kein Krankengeld - nichts.
Die Lösung der Pro Familia war, ja dann machen sie ein Urlaubssemester und beziehen sie Harz 4 dann bekommen sie ja Geld. Wie bitte soll ich denn dannden Wiedereinstieg schaffen außerdem mitten in einer Masterarbeit oO. In 6 Monaten stünde ich vor dem selben Problem.Nichtmal mein Freund dürfte dann noch Arbeiten gehen das wäre ja völlig absurd und der sichere gesellschaftliche Abstieg.
Viele sagen auch dann könne ja er arbeiten gehen, aber ganz ehrlich bei solchen aussagen sehe ich schon die Fesseln am Herd. Ich möchte sein Geld nicht auch wenn er welches hätte (er ist auch Student), ich will auf garkeinen Fall von einem Mann abängig sein. Ich kann mir nicht unglücklicheres für mich als ein dasein als Hausfrau und Mutter vorstellen. Dazu bin ich in meinem Leben schon viel zu weit gekommen.

Die Kernaussage aus allem ist nun einmal, dass ich Angst habe mein Leben mich selbst meine Eigenständigkeit und meine Freiheit zu verlieren.
So jetzt habe ich mich genug in Rage getippt


 

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13. Juli 2018 um 14:11
In Antwort auf thura.

@Leja28
Ich habe massive Geldsorgen, Meine Krankenversicherung wirft mich im September raus und ich werde privat zwangsversichert(für 250 Euro oO). Tue ich das nicht werde ich postwendent Exmatrikuliert. Ich habe mich 4 Jahre lang ehrenamtlich um die belange aller Studenen gekümmert und habe deshalb einfach 3 Jahre länger studiert als Andere und daraus wird mir jetzt ein Strick gedeht. Über die Regelstudienzeit ? Tja kein Bafög ach sie sind Schwanger ? Tja Pech gehabt der Staat gibt ihnen 0 Euro. Ach sie sind auch noch über die Semesterzahl, ja dann gibts auch keine Studentische Krankenversicherung, der einzige Vorschlag dieses Beknackten Heinis bei der Kasse war:: "Ach sie sind Schwanger, das ist Natürlich blöd, aber da können wir nichts machen. Ach Heiraten sie doch einfach". Ich bin in dem Moment fast über den Tisch gesprungen.
Dann habe ich auch noch einen Stundenvertrag zum Arbeiten d.h. ich bekomme kein Mutterschutzgeld kein Krankengeld - nichts.
Die Lösung der Pro Familia war, ja dann machen sie ein Urlaubssemester und beziehen sie Harz 4 dann bekommen sie ja Geld. Wie bitte soll ich denn dannden Wiedereinstieg schaffen außerdem mitten in einer Masterarbeit oO. In 6 Monaten stünde ich vor dem selben Problem.Nichtmal mein Freund dürfte dann noch Arbeiten gehen das wäre ja völlig absurd und der sichere gesellschaftliche Abstieg.
Viele sagen auch dann könne ja er arbeiten gehen, aber ganz ehrlich bei solchen aussagen sehe ich schon die Fesseln am Herd. Ich möchte sein Geld nicht auch wenn er welches hätte (er ist auch Student), ich will auf garkeinen Fall von einem Mann abängig sein. Ich kann mir nicht unglücklicheres für mich als ein dasein als Hausfrau und Mutter vorstellen. Dazu bin ich in meinem Leben schon viel zu weit gekommen.

Die Kernaussage aus allem ist nun einmal, dass ich Angst habe mein Leben mich selbst meine Eigenständigkeit und meine Freiheit zu verlieren.
So jetzt habe ich mich genug in Rage getippt


 

Erkundige dich mal beim Amt. Soweit mir bekannt ist, greift hier ne Ausnahmefall-Regelung, denn 1) stehst du kurz vor dem Abschluss und 2) schwanger. In diesen Fällen, besonders bei Kombination beider Punkte, steht dir Hartz 4 zu. Ebenso Babyzusatzgeld etc. Dafür musst du kein Urlaubssemester beantragen..Würde mich da erstmal schlau machen..

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13. Juli 2018 um 14:35
In Antwort auf sternenklar34

Liebe Thura,
 
wie gut, dass du hier geschrieben hast! Das musste einfach raus, oder? Wie lange hast du diese Gedanken wohl schon? Sie setzen dir wirklich arg zu, oder? Bestimmt ist das heftig für dich, wenn du in dir solch eine Ablehnung trägst, während sich alle drumherum auf das Kind freuen!
Hat es dir denn etwas geholfen alles mal aufzuschreiben? Hier tut es auf jeden Fall niemand aus deiner Familie weh, wenn du ganz ehrlich und offen schreibst.
 
Nun bist du schwanger mit einem Kind, das nicht geplant war, und für das du dich doch entschieden hattest. Deine Vermutung, dass sich deine Stimmung schon bessern würde nach den ersten Wochen, war ja eine gute, reife Überlegung, und hätte durchaus so sein können. Es geht ganz vielen Frauen so, dass sie am Anfang wie unter Schock sind und gar nicht klar denken können. Viele tendieren dann zu einer Abtreibung in dieser Situation. Du hast dich in deinem Zweifel Für das Baby entschieden, und empfindest es jetzt vielleicht so, dass das Baby das Problem ist, nachdem es dir vom körperlichen her besser geht?
 
Wenn ich so von dir lese, frage ich mich, wie es dir denn vor der Schwangerschaft so ging. Sind da schwere Gedanken schon mal vorgekommen?
Dein Freund und deine Familie scheinen dich nicht so zu kennen. Wahrscheinlich sind sie gerade etwas überfordert davon, dass du dem Baby gegenüber nicht positiv eingestellt sein kannst.
Und doch geht es dir einfach so, wie es dir geht. Und das darf erst mal sein. Du musst das Baby nicht wollen, mögen, toll finden – um anderer willen, wenn dein Herz nicht dabei ist. Das ist völlig ok.
 
Es gibt manchmal Situationen im Leben, die einfach überfordern, weil sie eine große Umstellung verlangen. Zum Beispiel Umzug, Tod eines Angehörigen, berufliche Veränderungen und eben auch die Geburt eines Kindes, kann solch ein Anlass sein. Anpassungsstörung nennt man das (kannst ja mal nachlesen..). Vielleicht kann das bei dir zutreffen? Eine mögliche Erklärung wäre es.
Es kann auch sein, dass durch diesen „neuen Zustand“ der Schwangerschaft nun Dinge hoch kommen bei dir, die schon vorher da waren und die jetzt angeschaut werden wollen.
In jedem Fall würde ich dir auch raten mit jemand zu reden, der Ahnung hat und neutral ist. Jemand, der sich gerade an deine Seite stellen kann und FÜR dich ist.
Könntest du dir gerade jemand suchen? Bigmama hat schon Beratungsstellen erwähnt. Das wäre sicher eine Möglichkeit für dich. Z.B. bei pro femina (= für die Frau) kannst du dich auch telefonisch beraten lassen, ohne Termin.
Einfach, damit du jemanden hast, der Verständnis hat für dich, und dafür wie es dir geht. Ich glaube, das brauchst du gerade sehr.
 
Liebe Thura, es gibt auf jeden Fall die reale Hoffnung für dich, dass diese Gedanken und Gefühle nicht so bleiben werden! Es gibt Hilfen, sei es nun eine Beratung oder mehr therapeutisch, da müsstest du sicher schauen, womit du dich wohler fühlst.
 
Ich wünsche dir sehr, dass du dir das nehmen kannst, was du gerade brauchst!
Und dass bald ein Lichtblick am Horizont für dich auftaucht!
Wenn du magst, schreib doch wieder. Gerne auch persönlich.
 
Drück dich,
sternenklar
 

Danke für deine warmen Worte

ich konnte noch nie gut mit Menschen reden, ich fühle mich in der Anonymität des Internets und mit dem Gefühl es vordergründig einer Maschine zu erzählen sehr viel wohler.
Es hat mir auf jeden Fall geholfen alles einmal zu Ordnen eine Struktur in das ganze zu bekommen.

Vor der Schwangerschaft hatte ich sicher immer wieder meine Problemchen aber ich war immer ein Mensch für den es zu einem Problem eine Lösung gab und wenn nicht habe ich sie eben gefunden. Ich habe eigentlich immer positiv nach vorn geschaut, es gab nichts was ich nicht konnte. Klar habe ich an mir geweifelt grade mit meinem Aussehen hatte ich immer mal wieder Probleme, aber dann habe ich eben mehr trainiert.

An eine Anpassungsstörung habe ich auch schon gedacht aber selbstdiagnosen sind ja immer eher schwierig.

ich denke ich muss das alles erstmal sacken lassen und dann weiter sehen.

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13. Juli 2018 um 14:38
In Antwort auf orchideenblatt

Nur weil du die Frau bist, heißt das ja nicht, dass du auch den Löwenanteil der Versorgung des Kindes übernehmen musst, wenn es mal da ist. Auch dein Partner kann in Elternzeit gehen. Er kann das Kind wickeln, füttern, versorgen. Er kann Stunden auf der Arbeit reduzieren. Das musst nicht alles zwangsläufig du machen. Väter sind nicht automatisch die schlechteren Elternteile. 
Austragen und gebären kann er es natürlich nicht... 

Nein muss ich auch nicht, ich habe schon jeden einzelnen der sich "für mich freut" auf Kinderbetreuung festgenagelt. Papa Omas Opas und Freunde, mir war klar das ich das niemals alleine schaffen würde und auch nicht will.

Oh und nein er wird garantiert das bessere Elternteil. Er muss auch garkeine Stunden reduzieren er hat eh nur nen Homeoffice Hiwi Job.

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13. Juli 2018 um 15:08
In Antwort auf userblablablissimo

Erkundige dich mal beim Amt. Soweit mir bekannt ist, greift hier ne Ausnahmefall-Regelung, denn 1) stehst du kurz vor dem Abschluss und 2) schwanger. In diesen Fällen, besonders bei Kombination beider Punkte, steht dir Hartz 4 zu. Ebenso Babyzusatzgeld etc. Dafür musst du kein Urlaubssemester beantragen..Würde mich da erstmal schlau machen..

Ich habe mich schonmal schlau gemacht . Ich war auch schon bei der Familienberatung der Uni und sie meinte auch Hartz4 für Eltern gibts nur bei Beurlaubung ansonsten nur fürs Kind und das sind 40 Euro im Monat (nach Abzug des Kindergelds). Ich habe das schon durchgerechnet das macht in meinem Fall einfach keinen Sinn.
Aber ich werde vieleicht nochmal versuchen etwas richtiges zu bekommen viele Hoffnungen mache ich mir aber nicht. Zum Amt habe ich mich bis jetzt einfach noch nicht getraut, ich mag nicht um Geld betteln.

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13. Juli 2018 um 15:20
In Antwort auf thura.

Ich habe mich schonmal schlau gemacht . Ich war auch schon bei der Familienberatung der Uni und sie meinte auch Hartz4 für Eltern gibts nur bei Beurlaubung ansonsten nur fürs Kind und das sind 40 Euro im Monat (nach Abzug des Kindergelds). Ich habe das schon durchgerechnet das macht in meinem Fall einfach keinen Sinn.
Aber ich werde vieleicht nochmal versuchen etwas richtiges zu bekommen viele Hoffnungen mache ich mir aber nicht. Zum Amt habe ich mich bis jetzt einfach noch nicht getraut, ich mag nicht um Geld betteln.

Ich hab deinen thread wiedergefunden 

Thura, wieso beziehst du kein bafög? Wie siehts denn bei deinem freund aus? 

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13. Juli 2018 um 15:35
In Antwort auf longway2happy

Ich hab deinen thread wiedergefunden 

Thura, wieso beziehst du kein bafög? Wie siehts denn bei deinem freund aus? 

Oh, hab ich eben überlesen 

Wenn du nicht so hohe ansprüche hast sollte es trotzdem gehen. Im ersten Jahr 300 euro elterngeld, und 190 euro kondergeld, du kannst erstaustattung etc beantragen, auch umstandskleidung für dich. 
 

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13. Juli 2018 um 15:38

Das gemeine ist ja dass es viele Leute gibt die einem "schön auf keosten des staats leben" um die ohren hauen. Auch wenn du grj dlegend recht hast, in ihrer sitiation hört sie nur solche Leute, die die Hoffnung machen gehen unter.

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13. Juli 2018 um 17:32

Ich beziehe kein bafög weil im insgesammt 16. Semester studiere. es gibt aber nur 10 semester lang bafög. Mein Freund hat damals mit mir angefangen zu studieren - selbes Problem (In unserem Studium schaffen es die meisten nicht unter 14-16 Semestern abzuschließen)
Und ob man "schön" auf kosten des Staates leben kann weis ich nicht so recht, Menschen die soetwas sagen scheinen nicht zu wissen wie wenig man bekommt.
 

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13. Juli 2018 um 17:33

Skandal naja ich weis nicht
Ja gut unser Sozialsystem ist ein Skandal, mein Fall nur ein Symptom von vielen. Ich bin eben die eine die durch das Raster fält weil es zu kompliziert geworden ist ( aber das führt uns jetzt zu einer Gesellschaftlich Politischen Grundsatzdiskusion über Sozialsysteme und bedingungsloses Grundeinkomen- das würde ich hier ganz gerne vermeiden). Wenn das Kind da ist kann ich immernoch in die Politik gehen und etwas versuchen zu ändern.

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13. Juli 2018 um 17:47

Warum kann ich eigentlich nur mini Nachrichten Absenden ??


 

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15. Juli 2018 um 12:08

Ich habe mal geschaut wegen der Krankenkassenbeiträge (freiwillig gesetzlich). Da sieht es so aus dass Einkommenslose eher im Bereich von 150 EUR / Monat zahlen müssen. Außerdem gibt es Spezialtarife für Examenskandidaten, trifft das auf Dich zu?
Falls Du eine private Versicherung wählst, pass auf jeden Fall auf, was die Leistungen betrifft. Oft gibt es Fallstricke wie Sperrfrist in den ersten Monaten, dann müsstest Du die Entbindung aus eigener Tasche zahlen. Lass Dich da auf jeden Fall gut beraten.
Du erwähntest auch dass Du anderen Studenten geholfen hast - Im AStA? Dann gelten meines Wissens längere BAföG-Bezugszeiten.
Auch hier mein Rat: ProFamilia-Beratung. Lass Dich ggf. bei denen intern an andere, speziell geschulte Mitarbeiter weitervermitteln, da Dein Fall echt eine Ausnahme ist.
Und überlege, wie Du möglichst schnell Dein Studium wieder aufnehmen kannst, als Silberstreifen am horizont quasi: Früher Kitaplatz, Freund nimmt Elternzeit, Großeltern betreuen usw.

https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/krankenkasse-beitrag/selbststaendige/

 

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15. Juli 2018 um 13:18

Wovon hast du denn eigentlich bisher gelebt? Von Bafög ja auch nicht. 
Letztendlich wird vermutlich einer von euch arbeiten gehen müssen, zumindest, wenn ihr euch vorher selbst finanziert habt. Dann müsste man das Studium erstmal auf Eis legen. 
Könnten eure Familien euch nicht auch unterstützen? Außerdem: wenn du kurz vor der Master Arbeit stehst, dann handelt es sich doch eh nur um ein paar Monate, oder? Das sollte doch irgendwie machbar sein? 
Von der privaten Krankenversicherung würde ich absehen, weil du bei Rechnungen idR erst in Vorlage gehen musst. Und das Geld muss man erstmal haben. Außerdem erstatten die meist nicht 100%. War zumindest bei mir früher so. 

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16. Juli 2018 um 9:27
In Antwort auf orchideenblatt

Wovon hast du denn eigentlich bisher gelebt? Von Bafög ja auch nicht. 
Letztendlich wird vermutlich einer von euch arbeiten gehen müssen, zumindest, wenn ihr euch vorher selbst finanziert habt. Dann müsste man das Studium erstmal auf Eis legen. 
Könnten eure Familien euch nicht auch unterstützen? Außerdem: wenn du kurz vor der Master Arbeit stehst, dann handelt es sich doch eh nur um ein paar Monate, oder? Das sollte doch irgendwie machbar sein? 
Von der privaten Krankenversicherung würde ich absehen, weil du bei Rechnungen idR erst in Vorlage gehen musst. Und das Geld muss man erstmal haben. Außerdem erstatten die meist nicht 100%. War zumindest bei mir früher so. 

Also bisher habe ich gearbeitet und Geld verdient neben dem Studium mein Freund genauso. Ich hab nur Angst das mir jetzt halt kein Mutterschutzgeld o.ä. zusteht. (Studentische Aushilfe)

Mein Plan sah bisher so aus:
1. Studium auf gar keinen fall unterbrechen, ich kann auch bis einen Tag vor Entbindung dran arbeiten und auch wieder eine Woche danach. Ich wäre jetzt niemals auf die Idee gekommen mein Studium zu unterbrechen ich wüsste nicht wiso.
Masterarbeit ist leider noch ein bisschen hin, das ist eine rein Praktisch experimentelle Naturwissenschaftliche Arbeit XD sowas dauert immer ewig.

2. Arbeiten so lange wie es geht, dem Mutterschutz vor der Geburt wiedersprechen und so lange machen wie es geht (Ich bin It-ler und sitz eh nur rum und wo ich das tu scheint mir reichlich egal)

3. Zeitnah einen Betreuungsplatz für das Kind finden und nach der Masterarbeit direkt einen Vollzeitjob suchen. Ich denke das keiner von uns beiden möchte Zuhause bleiben undsich vollzeit um das Kind kümmern ( er möchte zwar das wir beide halbtags arbeiten und dann das Kind abwechselnd betreuen, ich bin davon nicht so überzeugt)

Das mit der Krankenkasse ich bin ja nicht Einkommenslos ich habe auch nicht vor es zu werden. Ich war bei Der Krankenkasse und hab mir meinen Beitrag vorrechnen lassen. Es waren etwas um die 250 mit allen Zuschlägen wie Pflegeversicherung etc.

Ich war in verschiedenen Organisationen Aber das sind immer nur 1 oder 2 Semester verlängerung beim Bafög und ich bin jetzt dank Doppeleinschreibung im Bachelor schon drüber.

Das mit den Stipendien könnte eine gute idee sein ich muss da mal nachforschen. Aber jetzt muss ich erstmal Geld verdien ich schreibe heute abend weiter.
 

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16. Juli 2018 um 13:13
In Antwort auf thura.

Also bisher habe ich gearbeitet und Geld verdient neben dem Studium mein Freund genauso. Ich hab nur Angst das mir jetzt halt kein Mutterschutzgeld o.ä. zusteht. (Studentische Aushilfe)

Mein Plan sah bisher so aus:
1. Studium auf gar keinen fall unterbrechen, ich kann auch bis einen Tag vor Entbindung dran arbeiten und auch wieder eine Woche danach. Ich wäre jetzt niemals auf die Idee gekommen mein Studium zu unterbrechen ich wüsste nicht wiso.
Masterarbeit ist leider noch ein bisschen hin, das ist eine rein Praktisch experimentelle Naturwissenschaftliche Arbeit XD sowas dauert immer ewig.

2. Arbeiten so lange wie es geht, dem Mutterschutz vor der Geburt wiedersprechen und so lange machen wie es geht (Ich bin It-ler und sitz eh nur rum und wo ich das tu scheint mir reichlich egal)

3. Zeitnah einen Betreuungsplatz für das Kind finden und nach der Masterarbeit direkt einen Vollzeitjob suchen. Ich denke das keiner von uns beiden möchte Zuhause bleiben undsich vollzeit um das Kind kümmern ( er möchte zwar das wir beide halbtags arbeiten und dann das Kind abwechselnd betreuen, ich bin davon nicht so überzeugt)

Das mit der Krankenkasse ich bin ja nicht Einkommenslos ich habe auch nicht vor es zu werden. Ich war bei Der Krankenkasse und hab mir meinen Beitrag vorrechnen lassen. Es waren etwas um die 250 mit allen Zuschlägen wie Pflegeversicherung etc.

Ich war in verschiedenen Organisationen Aber das sind immer nur 1 oder 2 Semester verlängerung beim Bafög und ich bin jetzt dank Doppeleinschreibung im Bachelor schon drüber.

Das mit den Stipendien könnte eine gute idee sein ich muss da mal nachforschen. Aber jetzt muss ich erstmal Geld verdien ich schreibe heute abend weiter.
 

Ich glaube gerade weil du dich um die Beziehung zu deinem Ungeborenen sorgst würde es euch gut tun wenn du dor nach der Geburt Zeit nehemen könntest für eure emotionale Bindung. 

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17. Juli 2018 um 11:42
In Antwort auf thura.

Also bisher habe ich gearbeitet und Geld verdient neben dem Studium mein Freund genauso. Ich hab nur Angst das mir jetzt halt kein Mutterschutzgeld o.ä. zusteht. (Studentische Aushilfe)

Mein Plan sah bisher so aus:
1. Studium auf gar keinen fall unterbrechen, ich kann auch bis einen Tag vor Entbindung dran arbeiten und auch wieder eine Woche danach. Ich wäre jetzt niemals auf die Idee gekommen mein Studium zu unterbrechen ich wüsste nicht wiso.
Masterarbeit ist leider noch ein bisschen hin, das ist eine rein Praktisch experimentelle Naturwissenschaftliche Arbeit XD sowas dauert immer ewig.

2. Arbeiten so lange wie es geht, dem Mutterschutz vor der Geburt wiedersprechen und so lange machen wie es geht (Ich bin It-ler und sitz eh nur rum und wo ich das tu scheint mir reichlich egal)

3. Zeitnah einen Betreuungsplatz für das Kind finden und nach der Masterarbeit direkt einen Vollzeitjob suchen. Ich denke das keiner von uns beiden möchte Zuhause bleiben undsich vollzeit um das Kind kümmern ( er möchte zwar das wir beide halbtags arbeiten und dann das Kind abwechselnd betreuen, ich bin davon nicht so überzeugt)

Das mit der Krankenkasse ich bin ja nicht Einkommenslos ich habe auch nicht vor es zu werden. Ich war bei Der Krankenkasse und hab mir meinen Beitrag vorrechnen lassen. Es waren etwas um die 250 mit allen Zuschlägen wie Pflegeversicherung etc.

Ich war in verschiedenen Organisationen Aber das sind immer nur 1 oder 2 Semester verlängerung beim Bafög und ich bin jetzt dank Doppeleinschreibung im Bachelor schon drüber.

Das mit den Stipendien könnte eine gute idee sein ich muss da mal nachforschen. Aber jetzt muss ich erstmal Geld verdien ich schreibe heute abend weiter.
 

Liebe Thura,
 
wow, ich staune wirklich über dich! Du klingst für mich gar nicht mehr, wie ich nach dem ersten Post dachte, wie jemand, die sich den Umständen ausgeliefert fühlt!

Ganz im Gegenteil! Du bist eine Frau, die schafft, was sie sich vornimmt, die entschlossen ist und visionär!
Ich finde es super, wie du Lösungen findest für die Probleme die auftauchen, und wie du z.B. die „Mit-Freuer“ einfach miteinbindest in die zukünftige Kinderbetreuung.
Das ist also gar nicht dein Problem; du weißt was du willst und wie du dahin kommst.
 
Ich glaube, das was du als Kernaussage bezeichnet hast, ist es auch wirklich:
Die Angst, dich selbst, deine Freiheit und Eigenständigkeit zu verlieren.
Freiheit und Unabhängigkeit sind für dich sehr hohe Werte. Die Frage ist wohl, wie kann dir ein möglichst hohes Maß davon weiterhin erhalten bleiben?
 
Du hast selbst als Kind kein typisches Familienleben erlebt und fandst es gut. Du könntest sicher auch jetzt für dein Kind einen eher weniger typischen und klassischen Rahmen schaffen. Vielleicht ein eher bunter, der viele andere Menschen mit einschließt. Einer, in dem nicht alles von dir abhängt, sondern du viel Freiheit hast zu tun und zu sein, wer du bist.
Du hast ja auch schon einen Master-Plan, wie das aussehen kann, ganz praktisch.
Zu den Finanzen hast du dich ja schon viel informiert und andere hier haben Tipps gegeben. Konntest du mit den Stipendien schon etwas herausfinden?
Ich hoffe und wünsche dir sehr, dass es auch in diesem wichtigen Bereich gute Lösungen geben wird!
Ich möchte dir gerne noch persönlich etwas schreiben, das kommt dann noch...

Liebe Grüße,
delight

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18. Juli 2018 um 16:44

Hi thura,

mir gehts ähnlich wie dir, in einer eher abgeschwächten Form. Ich bin auch mitten im Studium ungeplant schwanger geworden. Gut, ich bin verheiratet und mich belasten deshalb weniger finanzielle Probleme, weil mein Mann arbeitet. Aber ich glaube darauf kommts nicht an. Geld kommt, Geld geht, irgendwie kriegt man das immer hin. Das habe ich an schweren Zeiten gemerkt. Ich glaube in deinem Fall ist es eher die Psyche, die dich kaputt macht und genau diese Gedanken, die in deinem Kopf rumschwirren, kann ich soooo gut verstehen, weil ich ähnlich gestrickt bin und ähnliche Gedanken und Gefühle hatte.

So wie ich es verstanden habe, hast du hast an das alleine-sein gewöhnt. Du hast gelernt alleine durch das Leben zu spazieren und dich um dich selbst zu kümmern. Ein Mann an deiner Seite ist eine nette Begleitung, aber nichts, wovon du dich Abhängig machen willst.

Deshalb kommen nun diese Ängste in dir hoch. Deine Pläne müssen auf Eis gelegt werden und du musst dich von einem Mann und von deiner Familie abhängig machen. Und das ist, so wie ich das herauslesen konnte, das schlimmste für dich. Diese Ängste habe ich auch. Ich werde bald 28 und muss nun schon wieder die Uni pausieren, obwohl ich gefühlt im hundertsten Semester bin. Andere in meinem Alter haben schon einen Job und verdienen Geld. Mich macht das so fertig zu wissen, dass ich nicht die Frau geworden bin, die ich immer sein wollte. Sprich: Ich mache erst Karriere, verdiene ein Haufen Geld und dann vielleicht als Sahnehäuptchen, wenn ich Lust dazu habe, eine Familie.

Die ersten Wochen war ich also auch erstmal total verunsichert. Jetzt, in der 17. Woche, kann ich nicht mehr vorstellen, das Baby nicht in meinem Bauch zu haben.
Weißst du was? Du wirst Mutter   Mach dir mal in deinen Gedanken klar, was es bedeutet, Mutter zu sein. Du musst keine Mutter sein, wie deine Mutter es war oder irgendeine andere Mutter, die du kennst. Du kannst eine Mutter sein, so wie du selbst Lust dazu hast Am ende entsteht nämlich etwas aus DEINEM Gen-Material. Aus deinem Fleisch, aus deinem Blut. Ein DU in mini-format. Das kleine Ding wird dein Weltbild auf den Kopf stellen. Du wirst erstmal nicht mehr in der Form alleine sein, wie du es momentan kennst. Und vor dieser Veränderung hast du Angst.

Mach dir einfach mal klar, dass es ÄNGSTE sind, die dich so denken und fühlen lassen, wie du es grade tust. Und du wirst auch ganz schnell merken - auch mit Kind kann man studieren und auch mit einem Kind kann man die Welt retten. Vielleicht dann sogar noch besser. Glaubst du an das Schicksal? Nein? Glaub bitte daran. Ich glaube an das Schicksal und auch an Karma und ich glaube daran, dass dir das Baby nicht ohne Grund zugeschickt worden ist. Vielleicht wird das Baby Gefühle in dir wecken, die dich zu ganz großen Dingen im Leben fähig machen werden?

Versuch dich nicht zu sehr auf die negativen Gefühle und Auswirkungen zu versteifen. Denk doch einfach mal an die positiven Seiten und versuch dich mit den positiven Aspekten eines eigenen Kindes zu umgeben. Dein eigenes KIND!!

Kannst mir auch gerne schreiben und wir reden weiter darüber. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen!

Ach und wegen der Krankenversicherung: Frag da lieber nochmal nach. Sobald man eigenständig versichert ist und selbst Beiträge zahlt, kriegt man Mutterschaftsgeld von der KK und auch Elterngeld. Egal wie hoch dein Einkommen war. Im schlimmsten Falle kriegst du ja die 300€ Erziehungsgeld. Meistens wissen es die KK selbst nicht und müssen sich nochmal erkundigen. So war es nämlich bei mir. Die haben mir erst gesagt ich hätte kein Anspruch. Ich habe es nicht eingesehen, dass einfach so mein Einkommen wegfällt und keiner dafür aufkommt, nur weil ich Student bin und habe nachgehackt. Siehe da: Anspruch ist da!

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21. Juli 2018 um 0:39

Hi Thura,
Erfrischend kluger und ehrlicher Thread! Btw tummeln sich hier Abtreibungsgegner von Profemina rum. Erkennst du u.a. daran, daß sie dir alles nachplappern und übertrieben positiv umdeuten. 

Wie auch immer, ich kann deine Gefühle absolut nachvollziehen. Obwohl ich absolut geplant schwanger wurde, quälte mich dieser Zustand des Kontrollverlusts über mein Leben und meinen Körper so extrem, daß ich tatsächlich über einen Abbruch nachdachte.

Machen wir uns nichts vor, eine Schwangerschaft ist eine feindliche Übernahme. Da kann die Werbebranche noch soviel Weichzeichner draufklatschen. Es ist einfach der harte Scheiss und hat mit rosa Kitschbullshit nichts zu tun. Mittlerweile ärgert mich diese Verklärung von Schwangerschaft ubd Geburt maßlos. Denn es verniedlicht und entwertet eine verdammt krasse Leistung von Frauen!

Ich schweife ab. Du bist schlank in die Schwangerschaft gegangen? Du wirst auch wieder schlank werden. Ich hatte mein Ausgangsgewicht ein Jahr nach der Geburt wieder. Vorher brauchst du den Speck auch, weil ist anstrengend.
Ich hab auch keine großartige Babypause gemacht, sondern mein Kind per KS am Ende der Vorlesungszeit im WS bekommen. Die Klausuren im Sommersemester hab ich alle bestanden, obwohl ich ein Schreibaby hatte, mein Gatte mich verließ und die Familie hunderte km weit weg wohnt. Achso keine Knete hatte ich natürlich auch, weil der Exgatte ja nicht einsah Unterhalt zu zahlen. Wie ich das geschafft habe ohne das Kind in der Babyklappe zu entsorgen oder mich vors nächste Auto zu werfen? Freunde, Familienhebamme, Antidepressiva und ja sogar die kernigen Bauarbeiter aufm Campus haben geduldig das Baby geschuckelt, wenn meine Freundinnen heulend zusammenbrachen, weil das Kindchen so geheult hat und ich gerade Klausur schrieb. 

Das wird! Wahrscheinlich wirds viel schlimmer und viel, viel schöner als du dir vorstellen kannst 😉
 

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21. Juli 2018 um 1:53
In Antwort auf thura.

@az09-.

"Hast das wirklich du entschieden? Oder wurdest du "überzeugt"?":
Ich habe mich Entschieden, ich habe mich daür entschieden einem werdenden Vater nicht sein Kind zu entziehen, ich bin mir sehr sicher das er es nicht gut verkraftet hätte. Als ich mich entschied saß ich bei Pro Familia und mir wurde ganz Ruhig und sachlich erkärt wie eine Abtreibung abläuft, und in mir hat sich alles zusammengezogen, ich denke auch ich hätte es nicht gut verkraftet.

"Aber mit 28 sollte man doch soweit sein, auch vorher schonmal über was wäre wenn nachzudenken, oder? Wieso ist das bei euch anscheinend nicht passiert?"

Ob du es glaubst oder nicht das ist passiert, das ist vor 10 Jahren schon bei mir passiert und wir haben uns auch gemeinsam darüber unterhalten. Aber es ist egal wie du dich vorher entscheidest, du kannst zu diesem Zeitpunkt nicht wissen wie es ist auf einmal Schwanger zu sein, diese erfahrung ist einfach zu neu und zu elementar für dein Leben. Klar man kann es sich rational überlegen aber am Ende ist es eine entscheidung die deine Gefühle treffen und die sind nicht planbar, egal in welchem Alter.

"Sind Übelkeit und Schmerzen denn schon vergangen?"

Ja übelkeit und schmerzen sind mitlerweile vollstänig verschwunden.

"Ein guter Grund shoppen zu gehen? Wieso willst du es verstecken?"

zu Arm . Ich bin Studentin und lebe wenn ich alles einberechne 200 euro unter Hartz 4. Ich werde nichmal meinem Kind neue Kleidung kaufen können wiso sollte ich welche bekommen.

"Das ist schon eine sehr krasse Einstellung. Aber die wirst du ja nicht erst in den letzten Wochen entwickelt haben."

Nein aber Mutterschutz bedeutet in meinem Fall 0 Euro verdienst, da Studenten Sondervertrag aber dafür eine Krankenversicherung von 250 euro plus Miete von 300.
Ich bin nur noch am Heulen wenn ich dran denke.

"Hier ist wirklich professionelle Hilfe Pflicht!"

Habe ich schon versucht s.o. Aber ich denke ich werde es weiter versuchen.
 

Du kannst einmalig eine Erstaustattung für das Baby beantragen ( 1000€ )
und schwangeren
Bekleidungsgeld ( 149 € )

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21. Juli 2018 um 2:13
In Antwort auf bigmama2016

Vielleicht schaust du dich mal nach einer Hebamme oder so um. Oder du sprichst mal mit einem Therapeuten. Es hört sich stark nach einer extremen Depression an. Sowas kann passieren wenn die ganzen Hormone durchdrehen und die Schwangerschaft auch noch so unpassend kommt. Da kannst du dann ganz offen darüber reden und wirst auch nicht verurteilt für deine Gedanken. Es gibt auch Beratungsstellen die bei sowas unterstützend da sind. Das kann sich ja alles noch ändern. Und wenn es nach der Geburt Immer noch so ist dann kann die da auch geholfen werden. Du musst versuchen jemanden zu finden der keine Vorurteile hat damit du dich öffnen kannst. Ich hatte das bei meiner ersten Tochter auch aber das hat sich im 8monat gelegt. Das ist aber nicht immer so leider

Sehr guter Rat!

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21. Juli 2018 um 2:17
In Antwort auf thura.

@bigmama 2016

Danke für dein Verständniss, vieleicht wird es bei mir ja auch noch besser.

Ich habe schonmal mit einer Hebamme darüber gesprochen, leider habe ich mich nicht so recht verstanden gefühlt. Mein Arzt hat mich nur abgewimmelt und gemeint ich solle mich bei einer Beratungstelle melden (ich habe mich richtig rausgeworfen gefühlt). Ich war schonmal bei einem Therapeuten der entliess mich mit den Worten, er könne mir nicht helfen und würde nur seine Zeit verschwenden.
Ich weis nichtmehr so ganz wo ich mich noch hinwenden soll.
 

  Diesen "Therapeuten" sollte man an die Wand stellen. 

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21. Juli 2018 um 14:12

@Longway2Happy:
Dazu zwingt mich ja schon der gesetzliche Mutterschutz Zum Glück ist der Über weihnachten und Silvester da läuft bekanntlich eh nichts. (könnte Zynismus oder Ironie enthalten). Nein Qautsch, der Pappa hat sich schon Angeboten das die ersten Wochen zu übernehmen damit ich es langsam angehen kann.

@Sternenklar34:
Ja ich denke ich musste mal alles los werden, einfach mal rauslassen ohne, dass jmd direkt betroffenes dabei ist. Damit ich mir meiner eigenen Emotionen mal klar werden kann. Ich habe auch recht viel beim schreiben reflektieren und relativieren können.
Ja und normalerweise bin ich auch eher so wie du mich beschreibst, aber trotzdem danke für das kompliment .

Ich denke es wird bei mir zwangsläufig immer bunt chaotisch und irgentwie anders sein. Ich möchte auch garnicht, dass mein Kind (btw. mein Sohn) eine langweilige Kindheit hat. Spätestens ab 3 Jahre ist es doch sowiso da am schönsten wo viele andere Kinder sind. Ich habe auch nochmal lange mit meiner Mutter geredet, sie hatte mich auch von anfang an weg gegeben und meinte, dass es mir nur gut getan hat. Ich denke sonst wäre ich heute eine unausstehliche Einzelkind-Prinzessin.
Es ist schon irgentwie erschreckend wie sehr die Mutterrolle in unserer Gesellschaft glorifiziert und idealisiert wird, immer mit diesem subtilen Druck alle eigenen Bedürfnisse dem Kind unterzuordnen. Das kann doch weder für Mutter noch Kind gut sein.
Ich denke ich werde mich nachdem ich das Geld Problem gelöst habe einen Kinderbetreuungs Masterplan aufstellen

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21. Juli 2018 um 15:04

@thinkwhatyouwant
jetzt ist mein Pc abgestürzt und der ganze Text ist weg ....
ganz kurz: du beschreibst meine Situation sehr gut und ich weis das es Ängste sind die mir Probleme machen. Aber gerade nach den positiven Seiten des Kinder habens suche ich noch ein wenig, mir fällt da eigentlich nicht so viel ein -leider.
Also falls ihr hier Gründe kennt immer her damit, vieleicht sehe ich es immoment einfach nicht.   ........
 

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24. Juli 2018 um 12:07
In Antwort auf thura.

@Longway2Happy:
Dazu zwingt mich ja schon der gesetzliche Mutterschutz Zum Glück ist der Über weihnachten und Silvester da läuft bekanntlich eh nichts. (könnte Zynismus oder Ironie enthalten). Nein Qautsch, der Pappa hat sich schon Angeboten das die ersten Wochen zu übernehmen damit ich es langsam angehen kann.

@Sternenklar34:
Ja ich denke ich musste mal alles los werden, einfach mal rauslassen ohne, dass jmd direkt betroffenes dabei ist. Damit ich mir meiner eigenen Emotionen mal klar werden kann. Ich habe auch recht viel beim schreiben reflektieren und relativieren können.
Ja und normalerweise bin ich auch eher so wie du mich beschreibst, aber trotzdem danke für das kompliment .

Ich denke es wird bei mir zwangsläufig immer bunt chaotisch und irgentwie anders sein. Ich möchte auch garnicht, dass mein Kind (btw. mein Sohn) eine langweilige Kindheit hat. Spätestens ab 3 Jahre ist es doch sowiso da am schönsten wo viele andere Kinder sind. Ich habe auch nochmal lange mit meiner Mutter geredet, sie hatte mich auch von anfang an weg gegeben und meinte, dass es mir nur gut getan hat. Ich denke sonst wäre ich heute eine unausstehliche Einzelkind-Prinzessin.
Es ist schon irgentwie erschreckend wie sehr die Mutterrolle in unserer Gesellschaft glorifiziert und idealisiert wird, immer mit diesem subtilen Druck alle eigenen Bedürfnisse dem Kind unterzuordnen. Das kann doch weder für Mutter noch Kind gut sein.
Ich denke ich werde mich nachdem ich das Geld Problem gelöst habe einen Kinderbetreuungs Masterplan aufstellen

Hallo Thura,
 
ist ja super, dass dir das Schreiben hier gut getan hat! Hast du das Gefühl, dass du wieder mehr bei deinem Normalzustand ankommst?
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass es dein Sohn alles andere als langweilig finden wird mit dir als Mutter Du wirst sicher ein Modell von Kinderbetreuung finden, was „deins“ ist.
Was mich interessiert, hast du denn das Gefühl dein Umfeld erwartet von dir, dass du eine Mutter wirst, die sich selbst aufgibt für das Kind?
Das kann dir natürlich Druck machen, obwohl du es ja selbst positiv anders erlebt hast. Ist deine Mutter gerade jemand, die dich unterstützen kann dabei, deinen Weg zu finden?
 
Deine Frage nach den positiven Seiten an Kindern nehme ich mal mit  
LG, sternenklar
 

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24. Juli 2018 um 19:43

Ich schrieb, während meine Freundinnen, die das Kind eigentlich betreuen sollten, selbst heulteb, weil sie das Geschrei nicht ertragen haben, sind die Bauarbeiter eingesprungen. Erst richtig lesen bevor man sich lustig macht! Wir hatten damals über Jahre eine große Baustelle mitten aufm Campus. Davon mal abgesehen, hast du noch nie ein fremdes Kind getröstet oder dich gekümmert, wenns erforderlich war?!

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24. Juli 2018 um 21:39
In Antwort auf thura.

Hallo,

erstmal entschuldigung im vorraus falls ich irgentwem unabsichtlich mit meiner Meinung verletzte, ich weis das ich mit meiner Meinung sehr radikal wirke, aber ich denke mir ich spreche lieber Dinge ehrlich aus als mich selbst zu belügen.

Nun zum eigentliche Tema.
Ich bin 28 jahre alt, mittlerweile in der 19. Woche, und weis von meiner Schwangerschaft von Beginn an. Leider war dieses Kind alles andere als gewollt/geplant und ich habe lange mit mir gerungen ob ich es abtreibe oder nicht. Ich entschied mich dagegen und merke jetzt das es die falsche Entscheidung war, ja ich bereue es nicht abgetrieben zu haben. Die Gründe waren vielfältig der Hauptgrund war jedoch leider, dass es mir am Anfang der Schwangerschaft so miserabel ging, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ich hatte Angst davor das Kind nur nicht zu wollen weil mir die Schwangerschaft solche Schmerzen bereitet, die Angst mir eine Abtreibung niemals verzeihen zu können. Ich dachte meine Stimmung würde sich schon wieder bessern wenn der erste Schock überwunden und die Übelkeit und Schmerzen vergangen sind, dem ist jedoch nicht so.

Mittlerweile sieht man einen Bauch und ich kann mich im Spiegel nichtmehr ansehen, ich hasse meinen Körper regelrecht dafür was er mir antut. Ich möchte es nicht wachsen sehen ich mochte nicht auseinandergehen. Ich habe wahnsinnige Angst aus der Form zu geraten, jeder bissen plagt mein schlechtes gewissen. Ich versuche soviel Sport wie möglich zu machen, aber meine motivation lässt nach. So lässt sie im Bezug auf alles nach, es ist das Gefühl zu ertrinken, jedoch nicht da mich etwas in die Tiefe zieht, vielmehr ist es der Unwille sich dagegen zu wehren.
Ich schäme mich für meinen Bauch ich schäme mich vor Leuten die es wissen, fühle mich immer dann besser wenn Menschen es nicht wissen und belüge Fremde wenn sie fragen. Morgends stehe ich vor dem Kleiderschrank und finde nichts mehr zu anziehen, ich will es ja verstecken, manchmal brauche ich 2 oder 3 Stunden manchmal traue ich mich garnicht mehr aus dem Haus, ich trage die Hoodies von meinem Freund bei 28°.

In ganz dunklen Stunden wünsche ich mir, dass es verschwindet ich wünsche mir eine Fehlgeburt ich wünsche mir einen Ausweg aus meiner Situation, irgentwie. Manchmal wenn ich realisiere, dass es nicht passieren wird wünsche ich mir zu sterben.

Ich kann mir nicht vorstellen mich um ein Kind zu kümmern, regelrechte Angst habe ich vor ihnen. Ich möchte es nicht an meiner Brust liegen haben ich möchte ihm nicht die Windeln wechseln und ich habe auch keine Lust mir das Geschrei anzuhören. Es fühlt sich an als würde es erst meinen Körper und dann mein leben zerstören.
Ich verstehe einfach nicht was an Kindern vor allem an Babys so toll sein soll ?

Wo soll das ganze nur hin führen ich fühle mich wie ein Hässlicher Rollmops der nie wieder schön sein wird und nein ein schreiendes Kind wird mich nicht über einen hässlichen Körper hinwegtrösten.

Mitlerweile bin ich nur noch verzweifelt ich kann mit niemandem reden. Mein Freund fühlt sich verletzt von dem was ich sage, er freut sich auf das Kind und hätte gerne das ich mich auch freue. Aber immer wenn ich ehrlich bin schreit er mich nur an. Die restliche Verwandschaft freut sich auch meine Mutter ist der Ansicht das das ja alles nicht so schlimm sei und das ja schon noch wird. Mein bester Freund beneidet mich um das Kind. Mein ganzes Umfeld will dieses Kind - nur ich nicht - nur ich muss damit leben.
Das schlimmste ist die Aussicht auf den Mutterschutz ich will mich nicht kümmern müssen ich will diese Verantwortung nicht ich will nicht 24h bei diesem Kind sein müssen. Es ist als ob alle einen zwingen etwas zu tun was man nicht will.

Ich weis nicht wie ich durch diese Schwangerschaft kommen soll ?
Die Mutter meines Freundes meinte ich müsste die Schwangerschaft geniessen, aber was soll ich daran bitte geniessen? Mir fällt nichts ein.
Ich weis nicht wie ich das noch aushalten soll, ich kann mir nicht vorstellen noch weiter auseinander zu gehen ich traue mich jetzt schon nichtmehr aus dem Haus. Ich weis nichtmehr wie ich es noch verstecken soll, denn ich fühle mich damit so hässlich. Ich will mein altes Leben und meinen alten Körper zurück.
Vieleicht wenigstens meinen alten Körper, vieleicht habt ihr ja ein paar tipps was ich tun kann damit das Kind mich nicht kaputt macht und ich schnell wieder in die alte Form komme.


Ich musste das alles einmal los werden, vieleicht weis von euch jemand Rat

Danke fürs lesen wen ihr es bis hierher geschaft habt

 

Deine Schwangerschaftshormone (hcg) brennen gerade mit dir durch und das ist normal. Bei deiner Sensibilität könnte ich mir in deinem Wochenbett eine sogar noch zusätzliche postpartale Depression vorstellen. Muss aber nicht kommen. Egal was du über dieses Kind denkst.......das ist nichts Verwerfliches sondern ein ganz normaler Prozess einer werdenden (Erst-) Mama, da du einfach noch nicht weißt was auf dich zukommt. Eine Ungewissheit vor dem Unerwartetem. Vertraue der Natur, denn Diese wird auch dafür sorgen, dass du deinen "alten Körper" wieder zurück bekommen wirst. Mein Sohn ist jetzt fast 15 Monate alt und ich habe seit der Geburt bis jetzt ganze 28 Kg abgebommen und ich bin wieder FAST da wo ich hin will. Alles andere an schönen Dingen, die man mit dem eigenen Kind erleben kann, musst du selbst entdecken. Mache deine eigenen Erfahrungen denn Berichte von anderen Mamis werden nie mit deiner eigenen Sicht übereinstimmen. 

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24. Juli 2018 um 22:45
In Antwort auf thura.

Hallo,

erstmal entschuldigung im vorraus falls ich irgentwem unabsichtlich mit meiner Meinung verletzte, ich weis das ich mit meiner Meinung sehr radikal wirke, aber ich denke mir ich spreche lieber Dinge ehrlich aus als mich selbst zu belügen.

Nun zum eigentliche Tema.
Ich bin 28 jahre alt, mittlerweile in der 19. Woche, und weis von meiner Schwangerschaft von Beginn an. Leider war dieses Kind alles andere als gewollt/geplant und ich habe lange mit mir gerungen ob ich es abtreibe oder nicht. Ich entschied mich dagegen und merke jetzt das es die falsche Entscheidung war, ja ich bereue es nicht abgetrieben zu haben. Die Gründe waren vielfältig der Hauptgrund war jedoch leider, dass es mir am Anfang der Schwangerschaft so miserabel ging, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ich hatte Angst davor das Kind nur nicht zu wollen weil mir die Schwangerschaft solche Schmerzen bereitet, die Angst mir eine Abtreibung niemals verzeihen zu können. Ich dachte meine Stimmung würde sich schon wieder bessern wenn der erste Schock überwunden und die Übelkeit und Schmerzen vergangen sind, dem ist jedoch nicht so.

Mittlerweile sieht man einen Bauch und ich kann mich im Spiegel nichtmehr ansehen, ich hasse meinen Körper regelrecht dafür was er mir antut. Ich möchte es nicht wachsen sehen ich mochte nicht auseinandergehen. Ich habe wahnsinnige Angst aus der Form zu geraten, jeder bissen plagt mein schlechtes gewissen. Ich versuche soviel Sport wie möglich zu machen, aber meine motivation lässt nach. So lässt sie im Bezug auf alles nach, es ist das Gefühl zu ertrinken, jedoch nicht da mich etwas in die Tiefe zieht, vielmehr ist es der Unwille sich dagegen zu wehren.
Ich schäme mich für meinen Bauch ich schäme mich vor Leuten die es wissen, fühle mich immer dann besser wenn Menschen es nicht wissen und belüge Fremde wenn sie fragen. Morgends stehe ich vor dem Kleiderschrank und finde nichts mehr zu anziehen, ich will es ja verstecken, manchmal brauche ich 2 oder 3 Stunden manchmal traue ich mich garnicht mehr aus dem Haus, ich trage die Hoodies von meinem Freund bei 28°.

In ganz dunklen Stunden wünsche ich mir, dass es verschwindet ich wünsche mir eine Fehlgeburt ich wünsche mir einen Ausweg aus meiner Situation, irgentwie. Manchmal wenn ich realisiere, dass es nicht passieren wird wünsche ich mir zu sterben.

Ich kann mir nicht vorstellen mich um ein Kind zu kümmern, regelrechte Angst habe ich vor ihnen. Ich möchte es nicht an meiner Brust liegen haben ich möchte ihm nicht die Windeln wechseln und ich habe auch keine Lust mir das Geschrei anzuhören. Es fühlt sich an als würde es erst meinen Körper und dann mein leben zerstören.
Ich verstehe einfach nicht was an Kindern vor allem an Babys so toll sein soll ?

Wo soll das ganze nur hin führen ich fühle mich wie ein Hässlicher Rollmops der nie wieder schön sein wird und nein ein schreiendes Kind wird mich nicht über einen hässlichen Körper hinwegtrösten.

Mitlerweile bin ich nur noch verzweifelt ich kann mit niemandem reden. Mein Freund fühlt sich verletzt von dem was ich sage, er freut sich auf das Kind und hätte gerne das ich mich auch freue. Aber immer wenn ich ehrlich bin schreit er mich nur an. Die restliche Verwandschaft freut sich auch meine Mutter ist der Ansicht das das ja alles nicht so schlimm sei und das ja schon noch wird. Mein bester Freund beneidet mich um das Kind. Mein ganzes Umfeld will dieses Kind - nur ich nicht - nur ich muss damit leben.
Das schlimmste ist die Aussicht auf den Mutterschutz ich will mich nicht kümmern müssen ich will diese Verantwortung nicht ich will nicht 24h bei diesem Kind sein müssen. Es ist als ob alle einen zwingen etwas zu tun was man nicht will.

Ich weis nicht wie ich durch diese Schwangerschaft kommen soll ?
Die Mutter meines Freundes meinte ich müsste die Schwangerschaft geniessen, aber was soll ich daran bitte geniessen? Mir fällt nichts ein.
Ich weis nicht wie ich das noch aushalten soll, ich kann mir nicht vorstellen noch weiter auseinander zu gehen ich traue mich jetzt schon nichtmehr aus dem Haus. Ich weis nichtmehr wie ich es noch verstecken soll, denn ich fühle mich damit so hässlich. Ich will mein altes Leben und meinen alten Körper zurück.
Vieleicht wenigstens meinen alten Körper, vieleicht habt ihr ja ein paar tipps was ich tun kann damit das Kind mich nicht kaputt macht und ich schnell wieder in die alte Form komme.


Ich musste das alles einmal los werden, vieleicht weis von euch jemand Rat

Danke fürs lesen wen ihr es bis hierher geschaft habt

 

Das was du schreibst, entspricht zu 100% dem, was auch in mir vorgeht..
Ich kann das wirklich zu absolut 100% nachempfinden..
Ich bin jetzt ca in der 14 Woche, ich hatte auch einen abtreibungstermin weil ich nicht fertig geworden bin damit.. Allerdings konnte ich das einfach nicht..
Seitdem versuche ich es irgendwie zu akzeptieren.. Was anderes bleibt mir ja auch nicht übrig.. Allerdings glaube ich, dass ich das Kind zur Adoption freigeben werde.
Trotzdem geht es mir mit meiner Entscheidung nicht besser. 
Alle um einen herum freuen sich und mit jedem mal fühlt man sich schlechter. Zumindest geht es mir so.. 
Auch den Wunsch lieber zu sterben als das ganze noch einen Tag länger aushalten zu müssen, kann ich bestens nachvollziehen! 
Mit meinem Körper habe ich im übrigen auch solche Probleme.. Ich fühle mich von Tag zu Tag unwohler und ekelhafter in meiner Haut.. 
Aber das Kind kann halt auch nichts dafür.. Wenn du das Gefühl hast, gar nicht klar zu kommen und dich auskotzen musst, darfst du mir gerne schreiben. 

 

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27. Juli 2018 um 12:05
In Antwort auf thura.

Hallo,

erstmal entschuldigung im vorraus falls ich irgentwem unabsichtlich mit meiner Meinung verletzte, ich weis das ich mit meiner Meinung sehr radikal wirke, aber ich denke mir ich spreche lieber Dinge ehrlich aus als mich selbst zu belügen.

Nun zum eigentliche Tema.
Ich bin 28 jahre alt, mittlerweile in der 19. Woche, und weis von meiner Schwangerschaft von Beginn an. Leider war dieses Kind alles andere als gewollt/geplant und ich habe lange mit mir gerungen ob ich es abtreibe oder nicht. Ich entschied mich dagegen und merke jetzt das es die falsche Entscheidung war, ja ich bereue es nicht abgetrieben zu haben. Die Gründe waren vielfältig der Hauptgrund war jedoch leider, dass es mir am Anfang der Schwangerschaft so miserabel ging, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ich hatte Angst davor das Kind nur nicht zu wollen weil mir die Schwangerschaft solche Schmerzen bereitet, die Angst mir eine Abtreibung niemals verzeihen zu können. Ich dachte meine Stimmung würde sich schon wieder bessern wenn der erste Schock überwunden und die Übelkeit und Schmerzen vergangen sind, dem ist jedoch nicht so.

Mittlerweile sieht man einen Bauch und ich kann mich im Spiegel nichtmehr ansehen, ich hasse meinen Körper regelrecht dafür was er mir antut. Ich möchte es nicht wachsen sehen ich mochte nicht auseinandergehen. Ich habe wahnsinnige Angst aus der Form zu geraten, jeder bissen plagt mein schlechtes gewissen. Ich versuche soviel Sport wie möglich zu machen, aber meine motivation lässt nach. So lässt sie im Bezug auf alles nach, es ist das Gefühl zu ertrinken, jedoch nicht da mich etwas in die Tiefe zieht, vielmehr ist es der Unwille sich dagegen zu wehren.
Ich schäme mich für meinen Bauch ich schäme mich vor Leuten die es wissen, fühle mich immer dann besser wenn Menschen es nicht wissen und belüge Fremde wenn sie fragen. Morgends stehe ich vor dem Kleiderschrank und finde nichts mehr zu anziehen, ich will es ja verstecken, manchmal brauche ich 2 oder 3 Stunden manchmal traue ich mich garnicht mehr aus dem Haus, ich trage die Hoodies von meinem Freund bei 28°.

In ganz dunklen Stunden wünsche ich mir, dass es verschwindet ich wünsche mir eine Fehlgeburt ich wünsche mir einen Ausweg aus meiner Situation, irgentwie. Manchmal wenn ich realisiere, dass es nicht passieren wird wünsche ich mir zu sterben.

Ich kann mir nicht vorstellen mich um ein Kind zu kümmern, regelrechte Angst habe ich vor ihnen. Ich möchte es nicht an meiner Brust liegen haben ich möchte ihm nicht die Windeln wechseln und ich habe auch keine Lust mir das Geschrei anzuhören. Es fühlt sich an als würde es erst meinen Körper und dann mein leben zerstören.
Ich verstehe einfach nicht was an Kindern vor allem an Babys so toll sein soll ?

Wo soll das ganze nur hin führen ich fühle mich wie ein Hässlicher Rollmops der nie wieder schön sein wird und nein ein schreiendes Kind wird mich nicht über einen hässlichen Körper hinwegtrösten.

Mitlerweile bin ich nur noch verzweifelt ich kann mit niemandem reden. Mein Freund fühlt sich verletzt von dem was ich sage, er freut sich auf das Kind und hätte gerne das ich mich auch freue. Aber immer wenn ich ehrlich bin schreit er mich nur an. Die restliche Verwandschaft freut sich auch meine Mutter ist der Ansicht das das ja alles nicht so schlimm sei und das ja schon noch wird. Mein bester Freund beneidet mich um das Kind. Mein ganzes Umfeld will dieses Kind - nur ich nicht - nur ich muss damit leben.
Das schlimmste ist die Aussicht auf den Mutterschutz ich will mich nicht kümmern müssen ich will diese Verantwortung nicht ich will nicht 24h bei diesem Kind sein müssen. Es ist als ob alle einen zwingen etwas zu tun was man nicht will.

Ich weis nicht wie ich durch diese Schwangerschaft kommen soll ?
Die Mutter meines Freundes meinte ich müsste die Schwangerschaft geniessen, aber was soll ich daran bitte geniessen? Mir fällt nichts ein.
Ich weis nicht wie ich das noch aushalten soll, ich kann mir nicht vorstellen noch weiter auseinander zu gehen ich traue mich jetzt schon nichtmehr aus dem Haus. Ich weis nichtmehr wie ich es noch verstecken soll, denn ich fühle mich damit so hässlich. Ich will mein altes Leben und meinen alten Körper zurück.
Vieleicht wenigstens meinen alten Körper, vieleicht habt ihr ja ein paar tipps was ich tun kann damit das Kind mich nicht kaputt macht und ich schnell wieder in die alte Form komme.


Ich musste das alles einmal los werden, vieleicht weis von euch jemand Rat

Danke fürs lesen wen ihr es bis hierher geschaft habt

 

Hallo Thura,
 
habe mir noch Gedanken gemacht zum Thema „positive Seiten an Kindern“
Ich schreibe einfach mal was mir so kam:
 
·      Kinder sind unglaublich ehrlich und direkt. Ihre Sicht auf die Welt ist deswegen               (vor allem so lange sie noch kleiner sind) sehr unverstellt und unverblümt.
·      Kinder lachen gerne, machen gerne Quatsch. Sie laden uns ein, uns selbst und               das Leben nicht ganz so ernst zu nehmen.
·      Sie fordern einen wie nichts anderes heraus, sich selbst weiter zu entwickeln.
·      Kinder zu haben, bedeutet geballtes Leben im Haus. Sie sind voller Lebenslust,             Energie und Ideen.
·      Und ich würde sagen: Kinder bringen (Glücks-) Gefühle in einem hervor, wie kein           anderer Mensch das könnte.
·      Kinder bedeuten auch Zukunft. Das Leben geht weiter, ich schenke der Welt                   etwas, sozusagen.
 
Das ist jetzt nur mal ein Ausschnitt...
Ich glaube auch, dass es sehr individuell ist, was Frauen am Kinderhaben als positiv erleben. Und du wirst es sicher wieder anders empfinden wie ich oder jemand anderes.
 

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29. Juli 2018 um 10:02
In Antwort auf thura.

@bigmama 2016

Danke für dein Verständniss, vieleicht wird es bei mir ja auch noch besser.

Ich habe schonmal mit einer Hebamme darüber gesprochen, leider habe ich mich nicht so recht verstanden gefühlt. Mein Arzt hat mich nur abgewimmelt und gemeint ich solle mich bei einer Beratungstelle melden (ich habe mich richtig rausgeworfen gefühlt). Ich war schonmal bei einem Therapeuten der entliess mich mit den Worten, er könne mir nicht helfen und würde nur seine Zeit verschwenden.
Ich weis nichtmehr so ganz wo ich mich noch hinwenden soll.
 

Wenn du dringend reden musst dann schreib mir gerne eine private Nachricht. Ich bin mittlerweile mit nummer drei schwanger und hatte bei der ersten also bei der großen Tochter auch postnatale Depression. 
Und echt ein Kompliment an dich das du dich traust und so offen damit umgehst, das und die Tatsache das du hilfe willst zeigen schon das die Hoffnung nicht aufgegeben werden sollte. 

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30. Juli 2018 um 12:42
In Antwort auf thura.

Hallo,

erstmal entschuldigung im vorraus falls ich irgentwem unabsichtlich mit meiner Meinung verletzte, ich weis das ich mit meiner Meinung sehr radikal wirke, aber ich denke mir ich spreche lieber Dinge ehrlich aus als mich selbst zu belügen.

Nun zum eigentliche Tema.
Ich bin 28 jahre alt, mittlerweile in der 19. Woche, und weis von meiner Schwangerschaft von Beginn an. Leider war dieses Kind alles andere als gewollt/geplant und ich habe lange mit mir gerungen ob ich es abtreibe oder nicht. Ich entschied mich dagegen und merke jetzt das es die falsche Entscheidung war, ja ich bereue es nicht abgetrieben zu haben. Die Gründe waren vielfältig der Hauptgrund war jedoch leider, dass es mir am Anfang der Schwangerschaft so miserabel ging, dass ich keinen klaren Gedanken fassen konnte. Ich hatte Angst davor das Kind nur nicht zu wollen weil mir die Schwangerschaft solche Schmerzen bereitet, die Angst mir eine Abtreibung niemals verzeihen zu können. Ich dachte meine Stimmung würde sich schon wieder bessern wenn der erste Schock überwunden und die Übelkeit und Schmerzen vergangen sind, dem ist jedoch nicht so.

Mittlerweile sieht man einen Bauch und ich kann mich im Spiegel nichtmehr ansehen, ich hasse meinen Körper regelrecht dafür was er mir antut. Ich möchte es nicht wachsen sehen ich mochte nicht auseinandergehen. Ich habe wahnsinnige Angst aus der Form zu geraten, jeder bissen plagt mein schlechtes gewissen. Ich versuche soviel Sport wie möglich zu machen, aber meine motivation lässt nach. So lässt sie im Bezug auf alles nach, es ist das Gefühl zu ertrinken, jedoch nicht da mich etwas in die Tiefe zieht, vielmehr ist es der Unwille sich dagegen zu wehren.
Ich schäme mich für meinen Bauch ich schäme mich vor Leuten die es wissen, fühle mich immer dann besser wenn Menschen es nicht wissen und belüge Fremde wenn sie fragen. Morgends stehe ich vor dem Kleiderschrank und finde nichts mehr zu anziehen, ich will es ja verstecken, manchmal brauche ich 2 oder 3 Stunden manchmal traue ich mich garnicht mehr aus dem Haus, ich trage die Hoodies von meinem Freund bei 28°.

In ganz dunklen Stunden wünsche ich mir, dass es verschwindet ich wünsche mir eine Fehlgeburt ich wünsche mir einen Ausweg aus meiner Situation, irgentwie. Manchmal wenn ich realisiere, dass es nicht passieren wird wünsche ich mir zu sterben.

Ich kann mir nicht vorstellen mich um ein Kind zu kümmern, regelrechte Angst habe ich vor ihnen. Ich möchte es nicht an meiner Brust liegen haben ich möchte ihm nicht die Windeln wechseln und ich habe auch keine Lust mir das Geschrei anzuhören. Es fühlt sich an als würde es erst meinen Körper und dann mein leben zerstören.
Ich verstehe einfach nicht was an Kindern vor allem an Babys so toll sein soll ?

Wo soll das ganze nur hin führen ich fühle mich wie ein Hässlicher Rollmops der nie wieder schön sein wird und nein ein schreiendes Kind wird mich nicht über einen hässlichen Körper hinwegtrösten.

Mitlerweile bin ich nur noch verzweifelt ich kann mit niemandem reden. Mein Freund fühlt sich verletzt von dem was ich sage, er freut sich auf das Kind und hätte gerne das ich mich auch freue. Aber immer wenn ich ehrlich bin schreit er mich nur an. Die restliche Verwandschaft freut sich auch meine Mutter ist der Ansicht das das ja alles nicht so schlimm sei und das ja schon noch wird. Mein bester Freund beneidet mich um das Kind. Mein ganzes Umfeld will dieses Kind - nur ich nicht - nur ich muss damit leben.
Das schlimmste ist die Aussicht auf den Mutterschutz ich will mich nicht kümmern müssen ich will diese Verantwortung nicht ich will nicht 24h bei diesem Kind sein müssen. Es ist als ob alle einen zwingen etwas zu tun was man nicht will.

Ich weis nicht wie ich durch diese Schwangerschaft kommen soll ?
Die Mutter meines Freundes meinte ich müsste die Schwangerschaft geniessen, aber was soll ich daran bitte geniessen? Mir fällt nichts ein.
Ich weis nicht wie ich das noch aushalten soll, ich kann mir nicht vorstellen noch weiter auseinander zu gehen ich traue mich jetzt schon nichtmehr aus dem Haus. Ich weis nichtmehr wie ich es noch verstecken soll, denn ich fühle mich damit so hässlich. Ich will mein altes Leben und meinen alten Körper zurück.
Vieleicht wenigstens meinen alten Körper, vieleicht habt ihr ja ein paar tipps was ich tun kann damit das Kind mich nicht kaputt macht und ich schnell wieder in die alte Form komme.


Ich musste das alles einmal los werden, vieleicht weis von euch jemand Rat

Danke fürs lesen wen ihr es bis hierher geschaft habt

 

Wie schon geschrieben, solltest du dir professionelle Hilfe suchen. 

Als momentan mit meinem zweiten Wunschkind schwanger, kann ich dir nur sagen, dass du deine Figur wieder in den Griff kriegen kannst. Ich hatte zehn Tage nach der Geburt mein Gewicht wieder, habe nach vier Monaten wieder Sport gemacht, und war bis zur zweiten Schwangerschaft wieder völlig normal. Es ist eine krasse Umstellung für den Körper, aber du kannst ihn dir auch wieder "zurück holen". 

Deine Angst vor der Verantwortung : Ja, die hat man, aber du bist nicht die einzige Bezugsperson für dein Kind. Wenn es dich so belastet, überlege, ob du nicht aufs Stillen verzichtest. Das können zwar viele nicht nachvollziehen, weil es immer heißt, Stillen sei das Beste, aber in meinen Augen ist eine psychisch gefestigt Mutter viel wichtiger als die Art der Milch. Habe auch aus mentalen Gründen aufgehört zu stillen. Dann kannst du auch mal alleine losziehen, Sport machen, Zeit für dich haben. Erkundige dich nach Betreuungsmoglichkeiten. Und lass dir nicht einreden, dass man das als Mutter nich machen kann. Deinem Kind wird es gut tun, wenn es eine entspannte Mutter hat. 
Ich habe gerade auch Sohn und Mann alleine weggeschickt, mir ein Wellnesswochrnende gegönnt und Zeit mit Freundinnen verbracht. Mein Sohn ist bei Papa bestens aufgehoben und ich habe heute zum zweiten Mal gehört, wie gut und erholt ich aussehe. 
Auch, wenn es einem oft anders suggeriert wird, auch als Mutter kannst du Frau, Partnerin, Freundin bleiben. 

Ich wünsche dir alles Gute! 

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