Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Ungewollt Schwanger, was nun?

Ungewollt Schwanger, was nun?

23. Februar 2013 um 16:16

Hallo,

ich weiß momentan gar nicht wo mir der kopf steht
Gestern habe ich einen SS Test gemacht, da ich ca 1 woche überfällig war, dieser war positiv

Mein Mann und ich haben schon 2 Kinder, und sind uns auch einig das es dabei bleiben soll.

Nunja, klar sind wir selber schuld das es nun soweit kommen musste, aber ehrlich gesagt ist ein 3. kind einfach nicht drin. schon allein finanziell nicht.

Ich war damals 17 und an anfang meiner ausbildung als ich mit meinem 1. kind schwanger war, ich weiß wie schwierig das ist mit kind alles unter einem hut zu bringen. mittlerweile haben wir 2 kinder, aber noch ein 3.???? Ich glaub nicht das ich das schaffen würde.

Ich werde montag mir gleich nen Termin beim FA geben lassen und mit ihm reden wie es nun weiter gehen soll.

Auch wenn ich nicht für eine abtreibung bin, überlege ich schon die ganze zeit ob das nicht der richtige weg sei.
denn das kind später zur adoption freigeben, würd ich 100% nicht schaffen, schon allein weil ich weiß das ich bis dahin eine bindung zu "meinem" kind aufgebaut habe.

Nun hab ich natürlich riesige angst vor so einem eingriff und habe ich auch die ganze zeit durchs internet und diverse foren gelesen, zwecks einer abtreibung. aber dennoch würde ich mich über erfahrungsberichte freuen von frauen die selbst eine abtreibung hinter sich haben.

Und bitte nicht solche kommentare von wegen abtreibung ist mord,etc. Ich bin mir dessen schon bewusst!!!!

Mehr lesen

23. Februar 2013 um 17:03

Ich hatte nur eine FG in der 5 SSW
Aber wenn ich an die Berichte der medikamentösen Abbrüche denke.... kommt es zumindest beim Anblick auf das Selbe hinaus. Und das war wirklich nichts Aufregendes....
Ich hatte Schmerzen und eine starke Blutung. Irgendwann tauchte dann der Fruchtsack auf, was allerdings selten ist. Meißt sieht man doch nur Blut und Gewebe. Keinen kleinen Menschen, keine unsagbaren Qualen...
Dann folgte eine Ausschabung. Und die war nciht viel spannender. Einschlafen und Aufwachen. Die Schmerzen sind sehr einfach in Schach zu halten mit leichten Schmerzmitteln. Man hat leichte Krämpfe weil sich die Gebärmutter weder zusammenziehen muss und der Muttermund leicht gedehnt ist durch die Geräte. Die Narkose die man erhält ist nur oberflächlich, dadurch st man quasi eine Viertelstunde nach dem Eingriff wieder relativ munter und kann auch wieder nach Hause gehen.

Wenn dich am Abbruch nur die Angst vorm Eingriff hindert ist das unbegründet. Ein Abbruch hat kaum Nebenwirkungen (Geburtsrisiken liegen beim 7*10 Fachen) und du kannst innerhalb der ersten 7 bzw. 9 Wochen auch med. Abbrechen. Das ist körperlich deutlich schonender als der opperative Eingriff.

Wichtiger ist die Frage wie du damit zurecht kommst. Der Abbruch soll dein sonst folgendes Leben erleichtern bzw. helfen dein jetziges nciht u verändern. Siehst du allerdings schon dein Baby statt einem Embryo/ Schwangerschaftsgewebe liegt das Risiko sehr hoch das dir der Eingriff psychisch massiv zusetzt. Und dann wird dein Leben weder schöner noch leichter. Dessen musst du dir bewusst sein.

Wo ein Kidn groß wird.... schwachsinn. Wächst dein Haus mit? Entwickelt sich ein neues Zimmer? Nein.

Horch in dich hinein und vergiss die guten Ratschläge. DU musst damit leben können, also hör auch nur darauf. Keines deiner Kinder würde dir mal an den Kopf hauen das du besser eines weniger gehabt hättest.

Wie alt bist du eigentlich und wie lebst du? Haus, Wohnung? Wie sehen eure Finanzen aus? Also keine Zahlen, nur gut, schlecht, streckbar?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2013 um 18:19

@ sainsaiblue
sainsaiblue:

vielen lieben dank für deine ausführliche antwort!

wir wohnen in einer 4 raum wohnung zur miete. Dadurch das wir 2 Kinder (6 & 3 Jahre) haben, geht momentan nur mein Mann arbeiten. Ab April gehen beide Kids in die Kita und ich kann mich auch nach ner neuen Arbeitsstelle umschauen. Nunja, finanziell siehts so lala aus Dadurch das der Arbeitgeber meines Mannes den Lohn nie ganz zahlen kann (der rest wird zwar später ausgezahlt, fehlt aber für den ersten moment), isses so das wir zwar über die runden kommen (mal mehr, mal weniger gut). aber wir wissen beide das es definitv für ein 3. kind nicht mehr ausreicht (auch wenn es kindergeld,etc. gibt).

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2013 um 18:20

Erstmal
werde ich dich nie ernst nehmen wenn du nciht anfängst Dinge auszuschreiben. Deine Argumente (nciht grad hier aber überall sonst) finde ich albern. Ich muss das endlich mal gesagt haben.
So.

Ich habe keine gro0gezogen weil ich das zu verhindern wusste. Und ich werde mich nciht bei meiner Mutter bedanken weil es ihre Entscheidung war mich zu bekommen. Hätte sie das nicht würde mein Bewusstsein nciht existieren und es gäbe mich einfach nciht.
Allerdings bin ich ein MENSCH der mal Kind war und da gibt es dann endlich einen Grund danke zu sagen: Danke Mama das du nur soviele Kinder wie zimmer hattest, DANKE das ich Privatsphäre besaß und diese nciht teilen musste!
Not bindet nciht immer, soe kann auch durchaus massive PRobleme, Streit und Frust bringen.
Ein Zimmer mit meinen Brüdern teilen, in der Pubertät, wo man seinen Körper kennen lernen will? Na vielen Dank, ich verzichte(te)....
Ich bin aus einer Großfamilie, also komm bitte nicht mit dieser Verständnissülze. Ich kenne das GEfühl einer großen Familie genauso wie ich das der Privatsphäre kenne. Letzteres gefiel und gefällt mir nach wie vor BESSER.

Mein Mann und ich wollen keine Kinder und behandeln die Problematik sehr bewusst und aufmerksam. Ich verhüte mit Kupferkette und er lässt sich bald sterilisieren. Dann ist Ruhe.

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2013 um 18:22
In Antwort auf klio_12186668

@ sainsaiblue
sainsaiblue:

vielen lieben dank für deine ausführliche antwort!

wir wohnen in einer 4 raum wohnung zur miete. Dadurch das wir 2 Kinder (6 & 3 Jahre) haben, geht momentan nur mein Mann arbeiten. Ab April gehen beide Kids in die Kita und ich kann mich auch nach ner neuen Arbeitsstelle umschauen. Nunja, finanziell siehts so lala aus Dadurch das der Arbeitgeber meines Mannes den Lohn nie ganz zahlen kann (der rest wird zwar später ausgezahlt, fehlt aber für den ersten moment), isses so das wir zwar über die runden kommen (mal mehr, mal weniger gut). aber wir wissen beide das es definitv für ein 3. kind nicht mehr ausreicht (auch wenn es kindergeld,etc. gibt).

Und warum reicht es für ein drittes Kind nicht?
Bei einem dreijährigen dürften doch noch einige Sachen für ein Baby vorhanden sein.
Zudem kostet ein Kind in der ersten Zeit ja nicht wirklich sooo viel, zumal wenn Du stillen würdest.

Da dürften die Kosten doch durchaus erst mal vom Kindergeld aufgefangen werden.

Mit einem Kind mehr bestünde ja vielleicht auch ein Anspruch auf Wohngeld, vielleicht solltet Ihr das mal prüfen lassen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2013 um 18:36

@ Exo
Wie sieht denn ere Gefühlslage aus, ovorallem deine? Fühlst du etwas für diese SS?

Ich bin eigentlich dagegen aus finanziellen Gründen abzutreiben wenn man sich dieses Kind wünscht. ABER: Ich verstehe es genau so wenn jemand seine vorhandenen Kinder nciht leiden lassen möchte. Man darf sich nix vormachen: Mit 3 Kindern eine neue Wohnung zu finden wird hart. Oder habt ihr die Chance noch ein Zimmer freizumachen? Wenn die Finanzen nicht stimmen kann man sich ja durchaus Zuschüsse übers Amt besorgen, auch wenn das ne lange Prozedur ist. Die geben ungern was her....
Soweit ich mich erinner steht einem wohl auch eine Tagesmutter zu. Da gab es meine ich neue BEschlüsse.
Du kannst dich ja mal an maimomi wenden, sie scheint da augrund ihrer aktuellen Situation realtiv gut informiert zu sein.

Ich würd mal so anfangen: Geh zum Gyn und lass dir erstmal bestätigen ob es sich um eine intakte SS handelt. Dann mach dir direkt einen Termin bei ProFamilia. Das ist eine neutrale Beratungsstelle für ungewollt Schwangere. Dort kann man sich die Erlaubnis für einen SS Abbruch ausstellen lassen. Wichtiger ist aber: Sie können dich für ALLES beraten! Dieser Schein verpflichtet dich nciht, öffnet dir aber schonmal die Abbruchsmöglichkeit denn du musst 3 Tage warten bevor du dich zum Abbruch entscheiden darfst.
Besorg dir beide Termien gleichzeitig und drängel ordentlich rum, sonst vertröstet man dich wenn du Pech hast auf Termine die sonstwann sind!
Man kann dich dort über unterstützende Möglichkeiten aufklären wenn du einen Weg suchen möchtest das Kind zu bekommen. Wenn nciht... dann bist du auch dafür dort gut aufgehoben.
Wenn die Beratung unsymphatisch oder einseitig vorkommt würde ich um einen zweiten/ anderen Berater bitten. Auch dort gibt es Zyniker die irgendwann einfach abfertigen, so wie es das nunmal überall gibt.

Man kann sich auch bei der Caritas beraten lassen. Würd ich nicht empfehlen, da läufst du Gefahr mit Plastikembryonen und überzogenen Schlachterbildern die SS abbrüche darstellen sollen überfallen zu werden. So nach dem Motto "Dein Kind ist schon 15cm groß, wiegt 5kg und spürt den Eingriff udn durchleidet endlose Qualen". Blödsinn der dir eingetrichtert wird damit du nach "bliblischerAuffassung" handelst und austrägst. Egal was das für deine zukünftige Situation heißt.
Solltest du das Kind allerdings bekommen wollen sind die dann doch wieder ganz hilfreich. Angeblich sollen sie einen finanziell unterstützen können. Fälle wo sie das taten sind mir jetzt nciht bekannt. Nur vom Hörensagen, selbst gesprochen habe ich ncoh mit keiner Frau bei der das wirklich der Fall war.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2013 um 20:25

@sains
Nein, ich fühle rein gar nichts, was womöglich daran liegt das ich keine kinder weiter wollte. (war bei den anderen beiden ss genau anders - wobei die von meiner tochter nun auch nicht geplant war).

Dadurch das wir hier nur 2 kinderzimmer haben, und ich meine beiden nicht wieder zusammen in ein zimmer "stecke" - was wir knapp 2 jahre lang hatten (und ich bin froh das beide ihre eigenen zimmer haben, schon allein aus dem grund das jeder sich zurückziehen kann wenn es ihm dannach ist), wirds schwierig mit unserer momentanen wohnung.

Das woran ich zu knappern habe, ist eher die angst vor der abtreibung und den folgen. Klar gibt es mittel und wege noch ein 3. kind großzuziehen, aber wir haben einfach nicht die mittel dazu. und ich bin froh meinen kindern mittlerweile auch mal was bieten zu können, auch wenns (momentan) selten ist. Die angst ist einfach zu groß nicht über die "runden zu kommen", auch wenn es kleines baby anfangs nicht viel kostet, kommen die zeiten wo es um so mehr brauch (ich sehs ja bei meinen beiden).

Wie gesagt, ich werde montag früh gleich bei einem FA anrufen und mir schnellstmöglich nen Termin geben (am besten wäre natürlich der selbe tag), und mich dort oder halt ggf. bei profamilia beraten lassen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2013 um 21:11

Davor
später schuldgefühle zu haben. klar hab ich auch angst vor dem eingriff, aber es besteht bei jedem eingriff ein gewisses risiko, auch wenn es nur minimal ist. mir macht es mehr zu schaffen später irgendwann da zu stehen und an der entscheidung zu zweifeln ob es der richtige weg gewesen ist, auch wenn ich momentan weiß das es mit einem 3. kind mehr als schwer werden wird.

ach das ist alles so kompliziert. vor paar tagen war noch alles gut und dann innerhalb von minuten weiß man gar nicht wie man handeln soll. was der richtige weg ist

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Februar 2013 um 23:07

Die Bindung zum Kind
Ist das nicht das Schöne am Kinderhaben? Die Bindung, die Liebe, die man für das Kind fühlt, und das Glück, das diese auslöst? Warum hast Du Angst davor?

Du hast Angst, dass es finanziell nicht reicht. Ist doch nicht so, dass in Deutschlang irgendwer verhungern müsste, oder? Manche schimpfen ja, es reiche nirgends, geben aber immer wieder Geld für Unnötiges aus: Zigaretten, teuren Urlaub, zwei Autos etc..... Wer nichts davon hat und trotzdem in finanziellen Nöten steckt, bekommt doch auch entsprechende Hilfe.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Februar 2013 um 0:21

Liebe editiondeluxe,
Du scheinst Dir große Sorgen zu machen, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

Die finanziellen Gründe waren bei mir auch ein Grund für die Entscheidung zur Abtreibung. Deswegen kann ich das sehr gut nachvollziehen. Insbesondere, wenn Du schon zwei Kinder hast, um die Du und Dein Mann Euch kümmern müsst und die Verantwortung für beide tragt. Desweiteren möchtest Du sicher bald arbeiten damit Ihr den beiden mehr bieten könnt.

Also ich rechne heraus, dass Du ca. in der 5.SSW bist. Liege ich damit richtig? Ich habe mich über den medikamentiven Abbruch informiert. Bei mir war es nicht ratsam. Meine FA meinte, das funktioniert besser, wenn man schon Kinder ausgetragen hat, was bei Dir der Fall war. Desweiteren habe ich in der 8.SSW mich dazu entschlossen, was dann schon etwas problematischer ist. Der Eingriff ist bis zur einschließlich 9.SSW möglich. Da kannst Du Dich bei dem FA informieren, der weiß am besten bescheid.

Ich hatte eine Abtreibung durch die Absaug- Methode. Natürlich war ich nervös. Ich glaube, dass ist jeder in der Situation. Alle in der Klinik waren sehr nett. Und ganz wichtig ist, dass man eine FA hat, der man vertraut. Ich kam morgens um 8 Uhr an und wurde in das Wartezimmer geführt. Ein paar Minuten später wurde ich zum Narkosearzt gerufen, der mich nochmal über die Vollnarkose aufgeklärt hat und vorsorglich nochmal gefragt hat, ob ich nüchtern bin. Anschließend wurde ich wieder ins Wartezimmer geschickt und kurz darauf in den Saal, in dem der Eingriff vorgenommen wurde. Man liegt auf einem Stuhl wie bei einer gynokologischen Untersuchung. Die narkose wurde gesetzt und ich bin weggedöst. Kurz darauf erwachte ich in einem anderen Raum. Ich habe die Arzthelferin gleich gefragt, ob alles gut verlaufen ist. Ich glaube, da macht sich jeder Gedanken. Alles verlief nach Plan und ich durfte mit einer Taxi nach Hause fahren. Bei mir ist alles gut verlaufen. Natürlich kann etwas schief laufen.

Jede Operation birgt gefrahren auch wenn man sich nur Mandeln entfernen lässt. Die OP kann noch so routiniert sein. Über diese wird man bei dem Beratungsgespräch beim FA aufgeklärt. Zum einen können Thrombosen auftreten. Zum anderen kann es bei späteren Schwangerschaften zu Frühgeburten kommen. (Allerdings ist der Prozentsatz geringfügig erhöht.) Desweiteren gibt es psychische Folgen. Ich habe das alles gut verkraftet, weil ich in dem Embryo einen Embryo gesehen habe. Ich denke nur, dass es wesentlich schwerer ist, wenn man schon sein Kind in dem heranwachsenden Wesen sieht.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinem Erfahrungsbericht weiter helfen.
LG Birdi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Februar 2013 um 11:49

Nein
warum soll ich mich bedanken? Ich war ihre Entscheidung. Und die Generation wechselt, was sie mal gegeben hat kommt irgendwann von mir zurück.
Wie kommst du darauf das man sich dafür bedanken sollte??? Ich bin ein WuKi und war, um es nochmal zu sagen, IHRE ENTSCHEIDUNG!

Erwartest du das von deinen Kindern? Das sie irgendwann auf Knien zu dir gerutscht kommen und dich lobpreisen weil du gegen Abtreibung warst und keine Wahl hattest? Das ist doch krank.... die armen Kinder!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2013 um 11:13

Also...
... ich habe keinerlei gefühle für die schwangerschaft! Hatte bis zu letzt ja noch hoffnung das der positive ss-test sich als "falsch" herraustellt, aber nach dem FA besuch vorgestern, stand fest das ich schwanger bin

Meine beiden kinder lasten mich vollkommen aus, und ich kann es mir auch gar nicht vorstellen nun noch ein 3. kind zu haben. Meine Tochter ist schon seit dem mein sohn geboren war, mehr als eifersüchtig. was mittlerweile schon höchstmaße annimmt

Desweiteren kam gestern der nächste rückschlag, mein mann hat seine kündigung erhalten, was finanziell nun noch ein loch mehr hineinreißt. klar bekommt man finanzielle unterstützung, sei es alg 1, alg 2, wohngeld, kizuschlag,etc. aber ich will meinen kindern auch was bieten können, und dies kann man mit sozialleistungen nun mal nicht unbedingt! Wir haben schon keine hohen ansprüche, wir stecken zurück um den kindern mehr zu ermöglichen. aber dann noch ein 3. kind ist einfach unvorstellbar für uns.

Ich werd mir nächste woche einen termin bei profamilia geben lassen und dort mit denen nochmal über meine ängste,etc. reden. wobei für mich bzw. uns jetzt schon feststeht das wir kein 3. kind wollen.

ich danke dennoch allen hier für die ehrlichen antworten auf meinen beitrag!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2013 um 11:57

Wie geht es dir?
liebe editiondeluxe!

wie geht es dir denn inzwischen??? vor knapp einer woche war noch alles gut, deine welt noch in ordnung und dann dieser paukenschlag mit dem positiven test....

wie ist es denn weitergegangen diese woche? hast du gleich einen termin bei deinem fa bekommen und was meint er zu deinem kleinen überraschungs-krümel? kennt er dich eigentlich und deine familien-situation, die du so bemerkenswert tapfer meisterst (trotz deiner jungen jahre !)?
ich weiß ja nicht, ob du inzwischen schon ein beratungs-gespräch in anspruch nehmen konntest und ob deine ganzen überlegungen, ob, bzw. wie ihr es mit einem 3. kind schaffen könntet, da alle zur sprache gekommen sind. ....und du vor allem auch über deine angst vor einer abtreibung und deren folgen für dich und damit für eure ganze familie sprechen konntest?
ich würde dir vor allem jetzt die nötige zeit wünschen, um in aller ruhe diese lebens-entscheidung abzuwägen, deine gefühle ernst zu nehmen und mit kopf und herz durchzurechnen, was dich beide wege kosten würden, auch den einer abtreibung. wie es ist, ein ungeplantes kind zu bekommen und zu meistern und dass sich z. bsp. die familien-situation mit wohnung, zimmer für jedes kind usw. zum postiven ändern kann, diese erfahrung hast du schon gemacht, aber eine abtreibung....? diese ist ja nicht mehr rückgängig zu machen. das macht die entscheidung so schwer, wie du richtig spürst.
was sagt denn dein mama-herz , jetzt nach ein paar tagen bedenk-zeit?

ich staun ja, was du mit deinen 23 jahren (so alt bist du doch erst, oder?) schon alles geschafft und erreicht hast !
mit 17 dein erstes baby und jetzt schon richtig gut gesattelt als eine nette familie! du kannst echt stolz auf dich sein! wie hast das damals gepackt? ich meine deine starke entscheidung FÜR deine tochter durchzuziehen hattest du hilfe von deiner familie, deiner mutter vielleicht? und jetzt? wie schaffst du es jetzt, trotz öfters arbeitgeber-bedingten finanziellen engpässen eure familie immer wieder über die runden zu bringen und so liebevoll-besorgt für jedes deiner kinder da zu sein und einfach gut für alle zu sorgen? du musst dich zu einer richtig tüchtigen, flexiblen familien-managerin entwickelt haben und eine sehr einfühlsame liebevolle mami sein!
was würdest du denn jetzt ganz konkret brauchen, damit du dir vorstellen könntest, deine drittes zu bekommen, ohne dass jemand aus der familie zu sehr zurück stecken muss? ich hoffe ganz arg, du bekommst diesbezüglich jede menge konkrete ideen und vorschläge aufgezeigt.

schreibst du wieder, wie es dir mit allem so geht und vor allem, wie du klar kommst (der alltag mit deinen zwei süßen muss ja auch weiterlaufen)?

alles liebe für dich
steffi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

1. März 2013 um 18:27
In Antwort auf steffi1209

Wie geht es dir?
liebe editiondeluxe!

wie geht es dir denn inzwischen??? vor knapp einer woche war noch alles gut, deine welt noch in ordnung und dann dieser paukenschlag mit dem positiven test....

wie ist es denn weitergegangen diese woche? hast du gleich einen termin bei deinem fa bekommen und was meint er zu deinem kleinen überraschungs-krümel? kennt er dich eigentlich und deine familien-situation, die du so bemerkenswert tapfer meisterst (trotz deiner jungen jahre !)?
ich weiß ja nicht, ob du inzwischen schon ein beratungs-gespräch in anspruch nehmen konntest und ob deine ganzen überlegungen, ob, bzw. wie ihr es mit einem 3. kind schaffen könntet, da alle zur sprache gekommen sind. ....und du vor allem auch über deine angst vor einer abtreibung und deren folgen für dich und damit für eure ganze familie sprechen konntest?
ich würde dir vor allem jetzt die nötige zeit wünschen, um in aller ruhe diese lebens-entscheidung abzuwägen, deine gefühle ernst zu nehmen und mit kopf und herz durchzurechnen, was dich beide wege kosten würden, auch den einer abtreibung. wie es ist, ein ungeplantes kind zu bekommen und zu meistern und dass sich z. bsp. die familien-situation mit wohnung, zimmer für jedes kind usw. zum postiven ändern kann, diese erfahrung hast du schon gemacht, aber eine abtreibung....? diese ist ja nicht mehr rückgängig zu machen. das macht die entscheidung so schwer, wie du richtig spürst.
was sagt denn dein mama-herz , jetzt nach ein paar tagen bedenk-zeit?

ich staun ja, was du mit deinen 23 jahren (so alt bist du doch erst, oder?) schon alles geschafft und erreicht hast !
mit 17 dein erstes baby und jetzt schon richtig gut gesattelt als eine nette familie! du kannst echt stolz auf dich sein! wie hast das damals gepackt? ich meine deine starke entscheidung FÜR deine tochter durchzuziehen hattest du hilfe von deiner familie, deiner mutter vielleicht? und jetzt? wie schaffst du es jetzt, trotz öfters arbeitgeber-bedingten finanziellen engpässen eure familie immer wieder über die runden zu bringen und so liebevoll-besorgt für jedes deiner kinder da zu sein und einfach gut für alle zu sorgen? du musst dich zu einer richtig tüchtigen, flexiblen familien-managerin entwickelt haben und eine sehr einfühlsame liebevolle mami sein!
was würdest du denn jetzt ganz konkret brauchen, damit du dir vorstellen könntest, deine drittes zu bekommen, ohne dass jemand aus der familie zu sehr zurück stecken muss? ich hoffe ganz arg, du bekommst diesbezüglich jede menge konkrete ideen und vorschläge aufgezeigt.

schreibst du wieder, wie es dir mit allem so geht und vor allem, wie du klar kommst (der alltag mit deinen zwei süßen muss ja auch weiterlaufen)?

alles liebe für dich
steffi

Danke
Vielen dank für deine lieben worte

Als ich mit meiner tochter schwanger war, stand für mich von anfang an fest das ich sie behalten werde. klar war es mehr als schwer alles unter einen hut zu bringen, zumal ich mich als meine tochter damals 6 monate alt war von dem vater getrennt hatte. ab dem zeitpunkt musste ich kind, wohnung & ausbildung unter einen hut bringen, was ich dank der hilfe meiner mutter ganz gut hinbekommen habe. Mittlerweile ist es allerdings nicht so, das ich nun auf die hilfe meiner eltern hoffen kann, da meine mutter vor etwas über einem jahr nen schlaganfall hatte und mein vater gesundheitlich auch sehr angeschlagen ist.

Als wir beim FA angerufen hatte, haben wir gleich nen termin für den nächsten tag bekommen. ich war extrem aufgeregt, da ich nicht wusste wie die ärztin (war hier noch bei keinem Fa, da wir erst umgezogen sind) drauf reagieren würde wenn ich ihr sag das ich das "kind" nicht behalten will. Aber sie war sehr nett und hat mir auch auf alles auskunft gegeben was ich wissen wollte. Hab am 13. nun wieder einen Termin bei ihr und davor dann eben noch den bei ProFamilia.

Ehrlich gesagt, frag ich mich manchmal auch wie wir das hier finanziell alles so packen. Wenn es echt mal eng ist helfen uns zwar meine eltern auch weiter, aber dadurch das beide nur ne kleine rente haben, ist es für sie auch nicht immer leicht. Wie gesagt wenn es mal so eng ist dann stecken wir als eltern zurück, sei es auch nur beim essen.

Ich hab bis jetzt nur mit meinem mann über die bevorstehende abtreibung geredet, und er sieht es genau so wie ich, das es halt in unserer momentanen situation einfach nicht möglich ist noch ein 3. kind mit durchzubringen. Denn jeder weiß ja, von luft und liebe wird keiner satt!

Was noch n Punkt wäre, ich bin seit ich meine ausbildung abgeschlossen hab, auf arbeitssuche (war zwischenzeitlich nicht möglich da wir wo wir noch in bayern gewohnt hatten keinen kitaplatz für unseren sohn bekommen haben, bzw. besser gesagt es keinen für kinder unter 3 jahren gab!). Nun gehen hier beide Kids ab april in die kita und ich hab die möglichkeit mir hier eine arbeit zu suchen, was als gelernte verkäuferin im einzelhandel mit 2 kindern nicht grad leicht ist (aber machbar). Dies würde dann durch ein 3. kind wieder um ein jahr verschoben werden (und ob ich dann noch nen kita platz bekomm, weiß man vorher nicht).

Ist halt ne echt be********* situation

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. März 2013 um 15:43
In Antwort auf klio_12186668

Danke
Vielen dank für deine lieben worte

Als ich mit meiner tochter schwanger war, stand für mich von anfang an fest das ich sie behalten werde. klar war es mehr als schwer alles unter einen hut zu bringen, zumal ich mich als meine tochter damals 6 monate alt war von dem vater getrennt hatte. ab dem zeitpunkt musste ich kind, wohnung & ausbildung unter einen hut bringen, was ich dank der hilfe meiner mutter ganz gut hinbekommen habe. Mittlerweile ist es allerdings nicht so, das ich nun auf die hilfe meiner eltern hoffen kann, da meine mutter vor etwas über einem jahr nen schlaganfall hatte und mein vater gesundheitlich auch sehr angeschlagen ist.

Als wir beim FA angerufen hatte, haben wir gleich nen termin für den nächsten tag bekommen. ich war extrem aufgeregt, da ich nicht wusste wie die ärztin (war hier noch bei keinem Fa, da wir erst umgezogen sind) drauf reagieren würde wenn ich ihr sag das ich das "kind" nicht behalten will. Aber sie war sehr nett und hat mir auch auf alles auskunft gegeben was ich wissen wollte. Hab am 13. nun wieder einen Termin bei ihr und davor dann eben noch den bei ProFamilia.

Ehrlich gesagt, frag ich mich manchmal auch wie wir das hier finanziell alles so packen. Wenn es echt mal eng ist helfen uns zwar meine eltern auch weiter, aber dadurch das beide nur ne kleine rente haben, ist es für sie auch nicht immer leicht. Wie gesagt wenn es mal so eng ist dann stecken wir als eltern zurück, sei es auch nur beim essen.

Ich hab bis jetzt nur mit meinem mann über die bevorstehende abtreibung geredet, und er sieht es genau so wie ich, das es halt in unserer momentanen situation einfach nicht möglich ist noch ein 3. kind mit durchzubringen. Denn jeder weiß ja, von luft und liebe wird keiner satt!

Was noch n Punkt wäre, ich bin seit ich meine ausbildung abgeschlossen hab, auf arbeitssuche (war zwischenzeitlich nicht möglich da wir wo wir noch in bayern gewohnt hatten keinen kitaplatz für unseren sohn bekommen haben, bzw. besser gesagt es keinen für kinder unter 3 jahren gab!). Nun gehen hier beide Kids ab april in die kita und ich hab die möglichkeit mir hier eine arbeit zu suchen, was als gelernte verkäuferin im einzelhandel mit 2 kindern nicht grad leicht ist (aber machbar). Dies würde dann durch ein 3. kind wieder um ein jahr verschoben werden (und ob ich dann noch nen kita platz bekomm, weiß man vorher nicht).

Ist halt ne echt be********* situation

Puh das ist hart!
wie geht es dir denn heute nach dem wochenende, liebe editiondeluxe??
ich denke immer wieder an dich und wie es dir und deinem mann wohl zumute ist in dieser für dich so be********* situation.....
danke, dass du dir trotzdem die zeit genommen und hier geantwortet hast. danke für dein erzählen. ich kann nun manches besser verstehen und dir nachfühlen.
und meine hochachtung vor dir wächst immer mehr! was du mit wahrscheinlich sehr viel durch-beißen unter einen hut gebracht hast, wie viel du und später auch mit deinem mann zusammen euch alles erarbeitet habt das ist wirklich bewundernswert !
und mit was für herausforderungen du täglich zu kämpfen hast! wenn ihr als eltern, wenns mal eng wird, sogar mit dem essen zurücksteckt, damit euren kindern nichts abgeht - auweia, dann ist das ganz schön herb. ...und jetzt noch zu der unerwarteten schwangerschaft die plötzliche kündigung echt hart.

deinen großen wunsch, von dem bereits erreichten nicht wieder zurück stecken zu müssen und die hoffnung, dass es doch in zukunft finanziell leichter werden möge und für deine kinder und für euch alle auch mal was extra gutes oder schönes drin sein könnte (de luxe eben ), kann ich deshalb sehr gut nachfühlen und ist ja auch ein gutes ziel!

gell, es ist schon so, dass neben dem, dass die praktische hilfe durch deine eltern weggebrochen ist, hauptsächlich die finanziell knappe situation dich an abtreibung denken lässt?!
wie wäre es denn, wenn ihr als junge familie vorübergehend finanzielle unterstützung aus einem familien-förderprogramm zum beispiel bekommen würdet? wäre es schwierig für dich, so eine überbrückungshilfe anzunehmen? es wäre doch nur vorübergehend und damit ihr nicht so kämpfen müsst....
ich denke, unterstützung vorübergehend führt zu gestärkter selbstständigkeit.
und du hast ja den willen, selbstständig und unabhängig zu sein und so wie du bisher deine lebens-herausforderungen gemeistert hast, wirst du das auch schaffen!

liebe ediditondeluxe, ich wünsche dir so sehr, dass sich für dich alles zum guten wendet. vielleicht auch, dass sogar aus der kündigung insofern was gutes wird, dass dein mann möglichst schnell eine bessere, was den lohn anbelangt verlässlichere arbeitsstelle findet... ich drück euch die daumen!

ganz liebe denk-an-dich-grüße
steffi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. März 2013 um 20:56


Manche überlegen halt nicht vorher was sie sagen mein bruder und ich haben zwar getrennte zimmer aber ich sehe das trotzdem genauso.....mein freund hat auch so scheiß aussagen drauf zu der frage abtreiben oder nicht....
(ich habe auch eine diskussion eröffnet bitte um schnelle rückmeldung da ich am fr einen termin habe )

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram