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Ungewollt schwanger mit 3.kind

27. Juni 2016 um 14:22 Letzte Antwort: 28. Juni 2016 um 12:07

Hallo ihr lieben,ich bin 33 Jahre alt. ich habe am Freitag einen test gemacht und der fiel positiv aus. (Ich hatte in den letzten Monaten ziemlich viel Stress da meine Mutter plötzlich verstorben ist) Mein Mann und ich haben unsere Familienplanung abgeschlossen. Meine Kinder sind 11 und 5 Jahre alt,meine kleine kam mit Morbus Hirschsprung zur Welt und hat eine lange Krankenhaus Geschichte hinter sich.Finanziell kommen wir gerade so über die Runden obwohl wir beide arbeiten gehen (ich zwar nur 3 Tage die woche) Also haben wir am Wochenende über das Thema Abtreibung gesprochen. Heute morgen hatte ich einen Termin bei meiner Frauenärztin.8 Woche. Ich habe nun nächste Woche einen Termin bei der Konfliktberatung. Allerdings bin ich mir meiner Sache nicht mehr sicher. Mein Mann denkt er rational und ich weiß auch das er recht hat aber es ist schon ein Unterschied ob man einen positiven Test in Händen hält oder sein Kind sieht. Ich habe Angst das ich die Entscheidung bereue.Hat einer ähnlichen Erfahrungen?

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27. Juni 2016 um 14:30

Hey
Ich bin gerade auch mit Kind nr 3 schwanger zu dem bin ich erst 22 und meine Kinder sind 1 1/2 & 6 Monate .

Ich möchte auch abtreiben bzw dieses Kind nicht bekommen . Bin erst 6 Woche .

Ich weiß eigentlich das ich das Kind nich möchte aber habe angst es danach zu bereuen . Ich liebe meine Kinder so sehr aber die Kraft für ein drittes hab ich nicht .

Es hört sich bei dir an als würdest du das Kind wollen , dann behalte es .. mach dich nicht unglücklich . Du musst jetzt auch an Dich denken denn du musst mit der Entscheidung klar kommen .

Lg

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27. Juni 2016 um 19:53

Ich
persönlich halte Deine Angst eine Abtreibung anschließend zu berreuen für berechtigt. Denn es kann für Dich zu einer Verlusterfahrung werden, die Dich über Jahre hinweg körperlich und psychisch belasten kann.
Das Herz hat seine Gründe wovon die Rationalität nichts weiß. Und die logischen Argumente des Verstandes zählen anschließen wenig, wenn das Herz blutet.
Du hast Dein Kind gesehen, dies hört sich schon richtig liebevoll an. Diese Liebe wird Dich stark machen, auch einen rauhen und steinigen Weg zu gehen. Männer wissen häufig nicht, was sie da von ihrer Partnerin verlangen, wenn sie eine Abtreibung wollen. Sie denken ein Eingriff und alles ist wieder beim Alten. Aber sie übersehen die Tatsache, dass Mutter und Ungeborenes bereits eine unbeschreibliche Einheit sind.
VLG Yankho

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27. Juni 2016 um 21:13

Hallo
Ich habe 3 Kinder (13,10 und 2) und es geht alles relativ gut. Die zwei grossen lieben ihre kleine Schwester und sind mir wirklich eine Hilfe. Natürlich sind stressige Zeiten da aber es ist alles zu schaffen!!
Ich kann dir nur meine Erfahrungen dazu berichten.
Vor 4 Monaten habe ich einen Abbruch vornehmen lassen, da mein Mann völlig ausgeratet ist, er verlässt mich, hat keine Kraft mehr für ein Kind, kein eigenes Zimmer, Auto,....auch ich habe erst vor kurzen wieder an 3 Vormittage zu arbeiten angefangen.
Ich war so voller Angst, Zweifel und alleine, dass ich ein 4.Kind nicht schaffe und dann noch keine Unterstützung vom Mann.
Ich würde es nie, nie mehr machen lassen und schon gleich gar nicht wegen jemanden anderen oder aus rationales Gründen. Meine Arbeit erscheint mir jetzt völlig sinnlos! Höre auf deine innere Stimme und entscheide dich im Zweifel für dein Kind.
Mein Leben wie vor der Abtreibung gibt es nicht mehr, ich weine jeden Tag um mein Kind, dass durch meine Entscheidung nicht leben durfte. Ich muss den Rest meines Lebens mit dieser Entscheidung leben!

Ich hoffe du kannst die richtige Entscheidung für dich treffen.
Lg S.

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27. Juni 2016 um 21:13

Hallo
Ich habe 3 Kinder (13,10 und 2) und es geht alles relativ gut. Die zwei grossen lieben ihre kleine Schwester und sind mir wirklich eine Hilfe. Natürlich sind stressige Zeiten da aber es ist alles zu schaffen!!
Ich kann dir nur meine Erfahrungen dazu berichten.
Vor 4 Monaten habe ich einen Abbruch vornehmen lassen, da mein Mann völlig ausgeratet ist, er verlässt mich, hat keine Kraft mehr für ein Kind, kein eigenes Zimmer, Auto,....auch ich habe erst vor kurzen wieder an 3 Vormittage zu arbeiten angefangen.
Ich war so voller Angst, Zweifel und alleine, dass ich ein 4.Kind nicht schaffe und dann noch keine Unterstützung vom Mann.
Ich würde es nie, nie mehr machen lassen und schon gleich gar nicht wegen jemanden anderen oder aus rationales Gründen. Meine Arbeit erscheint mir jetzt völlig sinnlos! Höre auf deine innere Stimme und entscheide dich im Zweifel für dein Kind.
Mein Leben wie vor der Abtreibung gibt es nicht mehr, ich weine jeden Tag um mein Kind, dass durch meine Entscheidung nicht leben durfte. Ich muss den Rest meines Lebens mit dieser Entscheidung leben!

Ich hoffe du kannst die richtige Entscheidung für dich treffen.
Lg S.

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28. Juni 2016 um 12:07

Herz und Verstand
Liebe Blume,

dein Schock über die Schwangerschaft ist noch ziemlich frisch... Es sind gerade ein paar Tage vergangen, seitdem du den positiven Test in der Hand hattest. Hattest du denn eine Ahnung, dass du schwanger sein könntest? Oder bist du jetzt eiskalt davon erwischt worden?
Ich kann dich gut verstehen, dass du total überrumpelt bist. Dein Mann und du wart euch ja sicher, dass ihr keinen Familienzuwachs mehr wolltet. Ihr hattet mit dem Thema schon abgeschlossen. Die Krankheitsgeschichte deiner Tochter hat euch sicher viel Kraft gekostet! Wie geht es ihr denn heute? Hast du Angst, dass es sich bei dem Baby wiederholen könnte?
Am Wochenende habt ihr ja schon über eine Abtreibung gesprochen und es scheint, als wärt ihr euch einig gewesen. Einen Termin zur Beratung hast du schon ausgemacht, du scheinst es möglichst schnell hinter dich bringen zu wollen. Möchtest du nicht zu lange damit warten, weil du schon recht weit bist in der Schwangerschaft? Du hast ja noch etwas Zeit, um alles gut überlegen zu können.
Ich glaube, du hast wirklich recht, wenn du sagst: es ist schon ein Unterschied ob man einen positiven Test in Händen hält oder sein Kind sieht. Vor dem Termin beim FA war dieses Baby für dich nicht sichtbar und mit dem Herzen auch nicht begreifbar. Da erschienen dir all die Gründe für deine Abtreibung auch schlüssig zu sein. Mit etwas Abstand verändern sich Gedanken und Gefühle. Kannst du dir vorstellen, den Gedanken an das Kind zuzulassen? Das Beratungsgespräch ist nächste Woche, du hast noch etwas Zeit, um alles Seiten zu durchdenken und auch zu erfühlen.

Und wie geht es dir heute?

Ich wünsch dir, dass du die Ruhe hast, auch deine Herzensseite zu hören. Beide Seiten, der Gedanke an die Abtreibung, aber auch dein Herz, das dein Baby gesehen hat, gehören zu dir.

Liebe Grüße, Lavena

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28. Juni 2016 um 11:03
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