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Ungewollt schwanger. Ich brauche Hilfe

5. November 2013 um 19:57

Hallo liebe Leserinnen!

Ich habe derzeit ein ziemlich großes Problem.
Gestern erst habe ich erfahren dass ich in der 5SSw bin. Bis jetzt war ich mein Leben lang gegen Abtreibung, und dagegen dem Kind das Anrecht auf Leben zu nehmen. Ich weiß, dass es sehr schrecklich ist und ich hoffe, dass all die Abtreibungsgegner die hier verzweifelte Frauen regelrecht fertigmachen, so eine Entscheidung nicht treffen müssen!

Ich bin 20 Jahre alt. Eigentlich noch sehr jung. Derzeit habe ich keine Arbeit und auch keine finanziellen Rücklagen. Zu meiner Mutter habe ich jeden Kontakt abgebrochen, mein Vater hat selbst in Privatinsolvenz. Mein Freund und gleichzeitig der Vater des Kindes arbeitet zwar, hat jedoch sehr hohe Ausgaben. Doch da wäre Nicht das finanzielle, welches Steine in den Weg wirst,

Ich befinde mich seid einigen Monaten in einer sehr befremdlichen und schlimmen Lage. Bin eigentlich ziemlich negativ eingestellt, man könnte es fast als depressiv bezeichnen. Ich habe sehr viele Dinge zu meistern, an denen ich persönlich scheitere. Eine eigene Wohnung habe ich nicht.

Ich fühle mich nicht bereit für dieses Kind. Ich möchte es nicht behalten! Ich wollte fragen

Ob wer Erfahrungen mit der Abtreibungspille hat? Wie stark kriegt man die Geburt des Kindes mit. Hat jemand ähnliches erlebt?

Ich weiß, dass das Kind ein Anrecht auf Leben hat. Ich weiß dass es VIELLEICHT Wege gibt, aber ich habe meine Entscheidung getroffen und wollte fragen ob wer Erfahrung damit hat.

Habt ihr psychische Folgen davon getragen?

Alles liebe
Andrea

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5. November 2013 um 20:05

Welchen Sinn
"Ich weiß dass es VIELLEICHT Wege gibt, aber ich habe meine Entscheidung getroffen"
macht es so zu entscheiden, wenn es vielleicht noch andere Wege gibt?

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5. November 2013 um 20:08
In Antwort auf jillie_12165270

Welchen Sinn
"Ich weiß dass es VIELLEICHT Wege gibt, aber ich habe meine Entscheidung getroffen"
macht es so zu entscheiden, wenn es vielleicht noch andere Wege gibt?

Ich
weiß nicht wieso manche hier das Gefühl haben sie müssten andere belehren

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5. November 2013 um 20:09

Danke
@zimtschnecke90

Danke für deinen raschen und informativen Beitrag.LG

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5. November 2013 um 20:27

Hallo!
Zunächst mal tut es mir sehr leid, dass es Dir
momentan nicht besonders gut geht.

Ich habe vor einigen Jahren medikamentoes abgetrieben und kann Dir vor dem praktischen Prozedere schon mal die Angst nehmen.
Du fragst nach der "Geburt des Kindes", daher gehe ich stark davon aus dass Du völlig falsche Vostellungen von dem Ablauf hast.

Mein medikentoeser Abbruch fand in der 7.Ssw statt, es war wie eine stärkere Periode, tendenziell etwas mehr Gewebe.
Mit einer Geburt hat das nichts zu tun!
Da kam auch nicht plötzlich etwas Größeres, von dem man annehmen könnte, das war die Frucht, es war nur Blut umd Gewebe.

Ich persönlich hatte keine Schmerzen, habe aber auch schon von Frauen gehört, die stärkere Schmerzen hatten.
Daher empfehle ich immer, ein gutes Schmerzmittel bereits im Voraus zu besorgen und parat zu stellen.

Seit ich selbst die Erfahrung mit einem Abbruch im frühen Schwangerschaftsstadium gemacht habe, stehe ich diesem Thema sehr offen gegenüber.

Was die psychische Verarbeitung betrifft, bin ich froh, die medikamentoese Variante gewählt zu haben.
Es hat mich einfach beruhigt zu sehen, dass da nichts zu erkennen war!

Nun solltest Du dringend einen Termin bei einer Beratungsstelle machen.
Einfach auch, um Dir mal die Alternativmoeglichkeiten aufzeigen zu lassen.

Melde Dich gerne wenn Du noch weitere Fragen hast.


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5. November 2013 um 20:48

Vielen Dank
Für deine Nachricht liebe Bina!

Ich kann jetzt nicht wirklich sagen, dass ich eine "Beziehung" zu dem Kind habe, ich habe es eben erst gestern erfahren. Ich weiß, dass es rational 100% die richtige Entscheidung ist, aber dass es mich emotional mitnehmen wird. Ich liebe Kinder und will und wollte immer Mutter werden. Aber auf keinen Fall jetzt schon.

Mein Freund hat gesagt er steht zu mir egal wie ich diese Entscheidung treffen werde. Aber hat mir gleichzeit das Gefühl gegeben dass von ihm aus eine Abtreibung auch sinnvoller wäre. Ich bin erst in der 5. Woche also noch sehr früh, da denke ich nicht, dass das Kind ein Schmerzempfinden hat. Zumindest hoffe ich das!

Ich bin ein sehr gefühlvoller Mensch und will es allen Recht machen. Deswegen bricht es mir das Herz diesen Schritt zu tun. Für mich fühlt es sich an wie ein kleiner Punkt, noch kein Lebewesen, aber etwas was zu einem werden könnte. Und ich habe natürlich das Gefühl, nicht berechtigt zu sein, es zu beenden. Aber andererseits weiß ich es ist das richtige! Ich bin mir so sicher, dennoch nimmt es mich emotional mit.

Meine anderen Probleme versuche ich gerade zu regeln, ist jedoch nicht so leicht...

Ich danke dir sehr für die Nachricht!

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5. November 2013 um 20:52

Ich finde
Du solltest Dich erstmal beraten lassen (musst Du ja sowieso), bevor Du eine Entscheidung triffst. Du bist ja bisher nicht grundlos Pro Life gewesen. Die Reue kann auch erst später kommen, auch wenn's die Abtreibung im Moment eine Erlösung ist. Mir ginge es so, hätte ich früher mal abgetrieben, hätte ich heute Probleme damit, denn mir ist erst mit der ersten Schwangerschaft bewusst geworden, was ich mit einer Abtreibung angerichtet hätte.

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5. November 2013 um 20:54
In Antwort auf florina911

Hallo!
Zunächst mal tut es mir sehr leid, dass es Dir
momentan nicht besonders gut geht.

Ich habe vor einigen Jahren medikamentoes abgetrieben und kann Dir vor dem praktischen Prozedere schon mal die Angst nehmen.
Du fragst nach der "Geburt des Kindes", daher gehe ich stark davon aus dass Du völlig falsche Vostellungen von dem Ablauf hast.

Mein medikentoeser Abbruch fand in der 7.Ssw statt, es war wie eine stärkere Periode, tendenziell etwas mehr Gewebe.
Mit einer Geburt hat das nichts zu tun!
Da kam auch nicht plötzlich etwas Größeres, von dem man annehmen könnte, das war die Frucht, es war nur Blut umd Gewebe.

Ich persönlich hatte keine Schmerzen, habe aber auch schon von Frauen gehört, die stärkere Schmerzen hatten.
Daher empfehle ich immer, ein gutes Schmerzmittel bereits im Voraus zu besorgen und parat zu stellen.

Seit ich selbst die Erfahrung mit einem Abbruch im frühen Schwangerschaftsstadium gemacht habe, stehe ich diesem Thema sehr offen gegenüber.

Was die psychische Verarbeitung betrifft, bin ich froh, die medikamentoese Variante gewählt zu haben.
Es hat mich einfach beruhigt zu sehen, dass da nichts zu erkennen war!

Nun solltest Du dringend einen Termin bei einer Beratungsstelle machen.
Einfach auch, um Dir mal die Alternativmoeglichkeiten aufzeigen zu lassen.

Melde Dich gerne wenn Du noch weitere Fragen hast.


Dankesehr
für deine liebe Antwort.

Habe morgen ein Gepräch in einer Beratungsstelle, und werde da hoffentlich über alle Möglichkeiten beraten.

LG Andrea

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5. November 2013 um 20:57

Wie wäre es
das Kind zu bekommen und dich für eine offene Adoption zu entscheiden?
Wenn Du Fragen hast, helfe ich dir auch gerne per PN. Kopf hoch

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5. November 2013 um 21:06
In Antwort auf deea1993

Ich
weiß nicht wieso manche hier das Gefühl haben sie müssten andere belehren

Das versucht man halt,
wenn man sieht, dass jemand kurz davor ist, einen großen Fehler zu machen.

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5. November 2013 um 22:42


stimmt so mit meinem erlebis auch überein und das war woche 16.

also zu sehen ist da defintiv nichts!

aber ein schmerzmittel würde ich im haus haben, vielleicht das, was du auch bei mens-beschwerden nimmst, wenn du welche haben solltest.

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6. November 2013 um 8:45

Von dem med. Abbruch kann ich nciht berichten
jedoch hatte ich eine FG in der 5ten SSW.
Es hat schon bisschen weh getan. Allerdings wär das wirklich erträglich gewesen wenn ich mich hätte vorbereiten können. Der "Nachschmerz" war mit einer ASS 500 sehr gut erträglich....
Es war von vorne herein klar das ich die SS nciht will. Die FG war nur schneller als die Mifegyne.
Den Embryo hatte ich damals in der Hand. Habe mich natürlich in dem Moment erschrocken aber es sieht absolut nciht aus wie ein Mensch! Es war mehr wie ein gelbliches, aufgerissenes, unregelmäßig strukturiertes Nest. Als der Fruchtsack ausgestoßen war flaute das Zwicken auch sehr schnell ab und es blutete einfach nur stark. Wie eine starke Periode halt.

Mir geht es sehr gut. Ich weiss auch den Tag nciht mehr genau wann ich die FG hatte.... irgendwann Herbst.

Du kannst einen Abbruch nicht mit einer Geburt vergleichen. Der Embryo ist jetzt winzig.... der Muttermund wird sich für dessen Ausstoß ncihtmal wirklich groß dehnen müssen.

Ob du Folgen davon tragen würdest kann dir keiner sagen. Finde es in deinem Fall auch sehr schwierig. Du weisst das es nicht geht. Das ist gut. So hast du etwas Handfestes das du dir in Erinnerung rufen kannst wenn du doch noch mal zweifelst.

Schmerzen KANN der Embryo nciht haben. Dazu braucht er ein fertiges Hirn + Nervenkostüm. Beides würde er erst nach dem 5ten SSW Monat voll ausbilden.



Mach einen BEratungstermin bei einer NEUTRALEN BEratungsstelle wie ProFamilia. Die Caritas oder andere kirchliche Institute manipulieren unheimlich gerne mit extrem abartigen Bildern von Spätabtreibungen. Erspar dir das lieber.

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6. November 2013 um 10:49

-
Hallo,
Also ich hatte einen Abbruch mit der Mifegyne. Zu diesem Zeitpunkt war es die richtige Entscheidung, hinter der ich auch heute noch, 2 jahre später, stehen kann.
Du musst wissen was der richtige weg für dich ist und mit dieser Entscheidung glücklich werden.
Ich würde nicht noch einmal Abbrechen, weil ich denke sowas sollte man nur einmal im leben machen.
Der Abbruch mit der Mifegyne ist an sich sehr "leicht", man nimmt die Tabletten, zwei Tage später nochmal eine und schon beginnt die Blutung. Dann nochmal zur kontrolle und das war es quasi schon. Ich fand es trotzdem schrecklich, die Blutung hielt bei mir 5 Tage an.

Viel glück und alles gute

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6. November 2013 um 10:49

Ich habe Erfahrung mit Mifegyne
Hallo Andrea.

Du fühlst dich sehr unwohl, das kann ich gut verstehen.
Sicher hat jeder Mensch ein recht auf Leben. Jedes Kind hat aber auch ein Recht, unter glücklichen Eltern in relativ sorgenfreier Umgebung zu leben. Das kannst du deinem Kind momentan nicht bieten, ohne eine junge, arbeitslose ungewollte Mutter zu sein. Diesen finanziellen und materiellen Überlebenskampf muss man -vor allem als Mutter- gewachsen sein. Wenn man das nicht dauerhaft auf sich nehmen kann und möchte und man sich ohnehin unwohl fühlt und selbst sein Leben auf die Reihe bekommen muss, ist ein Abbruch durchaus keine falsche Entscheidung.


!!Lass dir von überzeugten Lebensschützern nicht etwas aufschwatzen, was du nicht willst!!
Du hast alleine voll und ganz die Verantwortung und wenn das Baby da ist und beim Jobcenter betteln musst, hilft dir hier niemand damit du beispielsweise ein neues Bettchen bekommst. Viele Mütter, die sich überzeugen haben lassen, das Baby zu bekommen sind im Nachhinein sehr enttäuscht. Der Freundeskreis sagte oft, sie seien für das Baby da und würden es mal nehmen, es auch im Notfall finanziell unterstützen und so weiter. Alles nur leere Versprechungen! Dazu gibt es genug Berichte im Alleinerziehenden-Forum oder im Forum für depressive Mütter.

Ich habe ebenfalls vor allem aus finanziellen Gründen abgetrieben, aber auch, weil ich mit der SSW ansich nicht klar kam. Es gehörte nicht zu mir, ich wollte es weghaben und habe es nicht bereut und freue mich darauf, irgendwann in verantwortungsvollen und soliden Umständen ein Kind bekommen zu können, ohne die Kindheit eines anderes Kindes verhunzt zu haben. Ich habe das Richtige getan. Zudem wäre es ohnehin eine FG geworden, da es sich nicht weiterentwickelt hatte. Auf eine unkontrollierte FG im Bus oder in der Arbeit konnte dich DANK Mifegyne verzichten und kontrolliert, geplant, unter Aufsicht und in Ruhe abtreiben.

Ich habe also mit Mifegyne abgetrieben. Am 1. Tag 3 Tabletten Mifegyne vor den Augen der Ärztin genommen. Ich war 2 Stunden zur Beobachtung in der Praxis, falls ich die Tabletten nicht vertrage. Alles war gut, ich fühlte mich gut und war symptomfrei. 2 Tage später schluckte ich die Cytotec, den "Geburtseinleiter". Ich blieb mit meinem Freund 4 Stunden in der Praxis. Ich bekam keine Blutung, wir fuhren heim und dann merkte ich wie es loging. Es fühlte sich an, als käme nun meine Periode (leichte Krämpfe). Ich blutete und merkte, wie ein Böhnchen rauskam. Es war draußen und wir haben es im Garten mit meinen beiden US Bildern vergraben. Geblutet habe 4 Tage wie in einer starken Periode und etwa weitere 5 Tage eher schwach. Nach 14 Tagen Kontroll-US war alles okay und ich bekam irgendwann meine Periode wieder.

Ich hatte mich bewusst für Mifegyne entschieden, um mich in Ruhe von dem Embryo zu verabschieden. Es hat uns gut getan.
Gekostet hat es mit Kontroll-US insgesamt 435 Euro.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen die für dich richtige Entscheidung zu treffen

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6. November 2013 um 13:19

Liebe deea,
die gewissheit, dass du schwanger bist, ist ja noch ganz frisch und schon bist du dabei, alles in die gänge zu bringen um möglichst schnell wieder ein problem weniger zu haben. klar, ich verstehe, dass es gut tut wenn es nicht weiter in einem selbst hin und her geht, sondern, dass man nach außen erklären kann, was sache ist. denn ich glaube, einfach ist es grad überhaupt nicht für dich.
und doch - mit aller klaren entscheidung für die abtreibung kommen bei dir andere ungewissheiten mit: eben, wie es dir gehen wird. eigentlich kann man das nie vorher wissen. so und so nicht. womit man später zufrieden und glücklich sein wird, weiß man vorher nie - such is life.

was mich aber tief berührt, ist dein wunsch, WENN, dann GANZ für dein kind da zu sein. ohne negative gefühlsentwicklungen im hintergrund... und unter normalen familienverhältnissen!
ich weiß ja nicht was passiert ist, dass du mit deiner mum im zwist bist und es deinem dad offensichtlich auch nicht sehr gut geht? ich denke mir mal, diese zerrüttung ist der grund deiner niedergeschlagenheit. gar nicht dein kleines pünktchen, sondern dein momentanes in der luft hängen. wie sollst du da für ein kind sorgen, wenn du dich mit dir selbst nicht auskennst. und so ein hängen-gelassen-sein-gefühl willst du vielleicht auf keinen fall deinem pünktchen jemals zumuten... echt, so kommen deine zeilen bei mir an!
aber eigentlich hast du ja einen freund der in jedem fall zu dir hält. du stellst es natürlich in frage, weil deine gesamtverfassung momentan überhaupt dazu neigt alles in frage zu stellen. wohnst du denn bei ihm? und ist eigentlich schon alles durchgesprochen zwischen euch?

du, ich wünsche dir, dass du wirklich bald festen boden unter deine füsse bekommst. heute warst du ja bei der beratung. schreib doch wies war! ich denk' an dich <3

ganz liebe mitfühlgrüße,
viola

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6. November 2013 um 14:25
In Antwort auf deea1993

Danke
@zimtschnecke90

Danke für deinen raschen und informativen Beitrag.LG

Tu es nicht
Ich hoffe du findest eine Lösung mit der du im Nachhinein leben kannst.
Ich habe eine, bald, 7 jährige Tochter und liebe sie mehr als alles andere auf der Welt.
Vor 1 1/2 Jahren bin ich, trotz Verhütung, schwanger geworden. Mein Freund hat sich so gefreut und wollte es unbedingt... ich nicht! Ich bereue es zutiefst und wünsche, das ich es rückgängig machen könnte. Anfangs dachte ich das ich damit klar komme aber mit der zeit holte es mich immer mehr ein. Ich mache mir große Vorwürfe, habe Albträume und hasse mich für das was ich getan habe.

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7. November 2013 um 8:03

Hey
Ich hab dir eine pn geschrieben.

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7. November 2013 um 8:53

..
Hallo,

ich wohne in Österreich in der Nähe von Wien. Ja ich habe mich zwar beraten lassen, werde aber noch eine zweite Beratung vorziehen. Denn diese war ganz sicher nicht neutral! Sie hat mir irgendwelche Bilder gezeigt und auf mich sehr eingeredet, wollte Und hat mir ein schlechtes Gewissen eingeredet, mir durch die blume gesagt dass ich ein schrecklicher Mensch wäre. Das hat mir emotional gar nicht gut getan und ich war danach auch ziemlich fertig mit den Nerven..

Ich weiß es mag jetzt nach Ausrede klingen aber einerseits würde ich dieses Kind natürlich lieben, es is mein Kind! Aber andererseits hätte ich Angst finanziell abzurutschen, nur mehr auf das Geld des Staates angewiesen zu sein. Das möchte ich nicht, und das tut dem Kind auch nicht gut. Hätte ich eine finanzielle Basis würde alles ganz anders aussehen! Ich weiß, dass ma. Hilfe bekommt. Aber möchte man auf diese Hilfe angewiesen sein? Es ist sehr schwer, und da ich mich noch in einem frühen Schwangerschaftsstadium befinde möchte ich mir ein wenig noch zeit geben. Ich möchte für mich die richtige Entscheidung treffen.

Mein Freund steht hinter mir, sagt aber dass er nicht denkt dass wir das allein schaffen. Aber er trotzdem auf meiner Seite wäre...

LG und danke für deine Antwort

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7. November 2013 um 9:16

Nein
offiziell war es keine neutrale. Trotzdem hätte ich mir nicht gleich sowas schlimmes erwartet.

Es ist sehr schwer diese Entscheidung zu treffen und ich werde mich mit meiner Frauenärztin in Verbindung setzen, da ich zu ihr ein sehr gutes Vertrauen habe..

Jedoch war sie jetzt 3 Wochen nicht da und ich komm gar nicht durch zu ihr.. Vielleicht versuche ich es morgen noch einmal..

Ich fühl mich nicht nur finanziell nicht bereit sondern auch nicht emotional..

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7. November 2013 um 11:28

Hallo Andrea,
Ich finde es gut, dass du dir Zeit nehmen willst für deine Entscheidung. Denn , wie du selbst schreibst - es geht um das Leben eines Kindes. Es geht aber auch um dein Leben - denn ob du das Kind bekommst oder dich zur Abtreibung entschließt: dein Leben wird nicht mehr dasselbe sein wie vorher.
Es gibt Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch "wegstecken". Ich könnte dir aber erschütternde Geschichten von Frauen erzählen, die ganz schrecklich gelitten haben und leiden. Die sagen: Es war der größte Fehler meines Lebens. Bei manchen kommt es erst nach vielen Jahren hoch. Es stimmt, niemand weiß, wie du persönlich einen Abbruch verarbeiten könntest. Du hast aber offensichtlich klare Wertvorstellungen ("das Kind hat ein Recht auf Leben") und bist sensibel (depressive Phasen). Du scheinst kein Mensch mit einer Elefantenhaut zu sein. Deshalb würde es mich wundern, wenn du zu den Frauen gehören würdest, die hinterher einfach weitermachen wie bisher. Oder du müßtest dich total verbiegen, alle Gefühle niederhalten, dir einen Panzer zulegen. Ob du diesen Preis bezahlen willst?
Das sieht jetzt so aus, als würde ich alle deine Ängste nicht ernst nehmen. Doch, mir ist klar, dass diese Schwangerschaft für dich im Moment absolut nicht überblickbar ist - und deine Zukunft schon gleich nicht.
für deine Entscheidung fände ich es super, wenn du dich mal auf die Frage einlassen könntest: Wie könnte mein Leben mit Kind aussehen? Wie könnte ich es schaffen? (Dass dein Freund zu dir steht, ist dabei supertoll - das heißt doch hoffentlich auch, dass er zu eurem Kind stehen will ! ??)
Und stell dir auch mal die folgende, ganz wichtige Frage: Wie wirst du dich selbst sehen / über dich selbst denken, wenn du abgetrieben hast bzw. wenn du das Kind zur Welt bringst?
Wirst du mit dir zufrieden sein, dich verachten, stolz auf dich sein können?
Alles Gute für deine/eure Entscheidung!

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7. November 2013 um 11:39

Ein relevanter Punkt:
"nur mehr auf das Geld des Staates angewiesen zu sein. Das möchte ich nicht, und das tut dem Kind auch nicht gut."

"Mein Freund und gleichzeitig der Vater des Kindes arbeitet zwar, hat jedoch sehr hohe Ausgaben."

"Mein Freund steht hinter mir, sagt aber dass er nicht denkt dass wir das allein schaffen. Aber er trotzdem auf meiner Seite wäre..."

Abgesehen von deinen eigenen Schwierigkeiten mit Staatsgeld, dem Kind ist das die ersten 3-7 Lebensjahre völlig gleich, woher das Geld kommst. (Ungenaue Zeitangabe, da von Kind zu Kind verschieden).

Wenn also bei deinem Freund und/oder bei dir Aussicht besteht, dass ihr in 4 Jahren genug für das Kind verdient, nimmt das Kind wahrscheinlich keinen Schaden dadurch, dass ihr es die erste Zeit nur mit Staatsgeld versorgen konntet. In der Zeit bekommt das Kind es nicht mit, falls ihr arm seid. (Das heißt nicht, dass deine anderen Probleme nicht real wären, nur dieses Problem - wie das Kind die Staatsstütze verkraftet - könnte kleiner sein als du fürchtest).

Bei uns war es finanziell auch das erste Lebensjahr meines Sohnes schlecht und die nachfolgenden 6.5 Jahre mäßig und gerade rechtzeitig zu der "meine Klassenkameraden haben alle ein I-Phone 5" - Phase können wir im guten Gewissens sagen "Du kriegst keins, aber nicht weil wirs uns nicht leisten können, sondern weil du nicht auch noch mit dem Handy zocken können sollst."

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7. November 2013 um 12:05
In Antwort auf jillie_12165270

Ein relevanter Punkt:
"nur mehr auf das Geld des Staates angewiesen zu sein. Das möchte ich nicht, und das tut dem Kind auch nicht gut."

"Mein Freund und gleichzeitig der Vater des Kindes arbeitet zwar, hat jedoch sehr hohe Ausgaben."

"Mein Freund steht hinter mir, sagt aber dass er nicht denkt dass wir das allein schaffen. Aber er trotzdem auf meiner Seite wäre..."

Abgesehen von deinen eigenen Schwierigkeiten mit Staatsgeld, dem Kind ist das die ersten 3-7 Lebensjahre völlig gleich, woher das Geld kommst. (Ungenaue Zeitangabe, da von Kind zu Kind verschieden).

Wenn also bei deinem Freund und/oder bei dir Aussicht besteht, dass ihr in 4 Jahren genug für das Kind verdient, nimmt das Kind wahrscheinlich keinen Schaden dadurch, dass ihr es die erste Zeit nur mit Staatsgeld versorgen konntet. In der Zeit bekommt das Kind es nicht mit, falls ihr arm seid. (Das heißt nicht, dass deine anderen Probleme nicht real wären, nur dieses Problem - wie das Kind die Staatsstütze verkraftet - könnte kleiner sein als du fürchtest).

Bei uns war es finanziell auch das erste Lebensjahr meines Sohnes schlecht und die nachfolgenden 6.5 Jahre mäßig und gerade rechtzeitig zu der "meine Klassenkameraden haben alle ein I-Phone 5" - Phase können wir im guten Gewissens sagen "Du kriegst keins, aber nicht weil wirs uns nicht leisten können, sondern weil du nicht auch noch mit dem Handy zocken können sollst."

Sie schreibt
"Mein Freund Rbeitet zwar, hat aber hohe Ausgaben"!
Ich begreife einfach nie, wie man bei den Worten "finanziell eng oder knapp"
sofort an Sozialhilfe und Bedürftigkeit denkt - das bleibt mir ewig ein Rätsel!


Hier wird es eher so sein, dass das Einkommen verplant ist, Ratenzahlungen laufen oder sonst was!

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7. November 2013 um 12:12
In Antwort auf florina911

Sie schreibt
"Mein Freund Rbeitet zwar, hat aber hohe Ausgaben"!
Ich begreife einfach nie, wie man bei den Worten "finanziell eng oder knapp"
sofort an Sozialhilfe und Bedürftigkeit denkt - das bleibt mir ewig ein Rätsel!


Hier wird es eher so sein, dass das Einkommen verplant ist, Ratenzahlungen laufen oder sonst was!

Sie schrieb davon,
dass es dem Kind nicht gut tuen würde, wenn sie auf Staatskosten lebt.

Ich habe nur darauf hingewiesen, dass das dem Kind die erste Zeit egal ist.

Ob sie auf Staatskosten leben würde, kann ich nicht beurteilen.

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8. November 2013 um 15:02
In Antwort auf florina911

Sie schreibt
"Mein Freund Rbeitet zwar, hat aber hohe Ausgaben"!
Ich begreife einfach nie, wie man bei den Worten "finanziell eng oder knapp"
sofort an Sozialhilfe und Bedürftigkeit denkt - das bleibt mir ewig ein Rätsel!


Hier wird es eher so sein, dass das Einkommen verplant ist, Ratenzahlungen laufen oder sonst was!

.
Genau es geht um ein laufendes Leasing und sonstige Ratenzahlungen die man nicht so schnell abstellen kann.


LG

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8. November 2013 um 15:10
In Antwort auf jillie_12165270

Sie schrieb davon,
dass es dem Kind nicht gut tuen würde, wenn sie auf Staatskosten lebt.

Ich habe nur darauf hingewiesen, dass das dem Kind die erste Zeit egal ist.

Ob sie auf Staatskosten leben würde, kann ich nicht beurteilen.

Nein
ich würde und lebe nicht auf Staatskosten. Ich hab noch nie einen Cent Arbeitslosengeld oder sonst etwas der gleichen bekommen und bin auch nicht der Mensch für so etwas!

Natürlich merkt das Kind davon nichts aber merkt das Kind nicht wenn ich traurig bin? Ein Kind ist etwas wunderbares und sollte das Leben auch genießen dürfen. Ich habe einige Freundinnen die sind auch sehr früh Mütter geworden, hatte keine finanzielle Basis. Natürlich würden sie jetzt nichts gegen das Kind eintauschen. Aber ich weiß dass diese Mädchen (kann man so sagen sind erst 17 bzw 18) es sehr schwer hatten, und genauso wie ich keine Unterstützung hatten. Auf finanzielle Hilfe angewiesen waren, und oftmals am Ende des Monats nicht mal Geld für 1 Liter Milch hatten.

Jeder hat seine eigene Meinung. Als Außenstehende würde ich auch sagen : die is bekloppt denkt nur ans Geld. Aber sobald man selbst in so eine Lage kommt sieht alles ganz anders aus.

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8. November 2013 um 15:19
In Antwort auf monday_12919538

Hallo Andrea,
Ich finde es gut, dass du dir Zeit nehmen willst für deine Entscheidung. Denn , wie du selbst schreibst - es geht um das Leben eines Kindes. Es geht aber auch um dein Leben - denn ob du das Kind bekommst oder dich zur Abtreibung entschließt: dein Leben wird nicht mehr dasselbe sein wie vorher.
Es gibt Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch "wegstecken". Ich könnte dir aber erschütternde Geschichten von Frauen erzählen, die ganz schrecklich gelitten haben und leiden. Die sagen: Es war der größte Fehler meines Lebens. Bei manchen kommt es erst nach vielen Jahren hoch. Es stimmt, niemand weiß, wie du persönlich einen Abbruch verarbeiten könntest. Du hast aber offensichtlich klare Wertvorstellungen ("das Kind hat ein Recht auf Leben") und bist sensibel (depressive Phasen). Du scheinst kein Mensch mit einer Elefantenhaut zu sein. Deshalb würde es mich wundern, wenn du zu den Frauen gehören würdest, die hinterher einfach weitermachen wie bisher. Oder du müßtest dich total verbiegen, alle Gefühle niederhalten, dir einen Panzer zulegen. Ob du diesen Preis bezahlen willst?
Das sieht jetzt so aus, als würde ich alle deine Ängste nicht ernst nehmen. Doch, mir ist klar, dass diese Schwangerschaft für dich im Moment absolut nicht überblickbar ist - und deine Zukunft schon gleich nicht.
für deine Entscheidung fände ich es super, wenn du dich mal auf die Frage einlassen könntest: Wie könnte mein Leben mit Kind aussehen? Wie könnte ich es schaffen? (Dass dein Freund zu dir steht, ist dabei supertoll - das heißt doch hoffentlich auch, dass er zu eurem Kind stehen will ! ??)
Und stell dir auch mal die folgende, ganz wichtige Frage: Wie wirst du dich selbst sehen / über dich selbst denken, wenn du abgetrieben hast bzw. wenn du das Kind zur Welt bringst?
Wirst du mit dir zufrieden sein, dich verachten, stolz auf dich sein können?
Alles Gute für deine/eure Entscheidung!

Vielen
lieben Dank für deine Antwort.

Ich hatte jetzt mehrere Beratungsgespräche und ein pschologisches Gespräch. Ich habe in den letzten Tagen sehr viel nachgedacht und sehr viel über meine Entscheidung gesprochen und diskutiert. Dies ist die größte Entscheidung die ich bis jetzt in irgendeiner Art und Weise treffen musste. Deswegen habe ich beschlossen so lange nachzudenken bis ich mit reinem Gewissen sagen kann: JA es ist das richtige. Und JA es ist das richtige dieses Kind nicht zu behalten. Es mag schon sein, dass mich an diesem Punkt sehr viele kritisieren und nicht verstehen werden aber ich weiß nun für mich persönlich dass es zu 100% die richtige Entscheidung ist. Ich habe mir alle Szenarien durchüberlegt: wie mein leben mit einem Kind aussieht. Wie es ohne weitergehen soll. Wie ich mich als Mutter fühlen würde, wie als Frau die abgetrieben hat. Wie ich mich fühlen werde wenn ich eventuell mal Kinder hab und wissen werde dass eigentlich noch eines da hätte sein können. Ich habe darüber nachgedacht wie es wäre dieses Kind zu haben, wie ich vielleicht eine glückliche Mutter sein könnte. Auch darüber wie es sein wird wenn ich nicht weiter weiß, und niemanden habe.

Ich bin mit meiner Entscheidung glücklich und nach einigen Tagen kann ich mit reinem Gewissen in die Zukunft sehen.

Natürlich kann es sein dass ich doch Schuldgefühle entwickle. Das ist mir bewusst aber das kann natürlich niemand voraussehen.

Ich danke dir sehr mit deiner Antwort. Sie hat mich sehr zum nachdenken angeregt.

LG andrea

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8. November 2013 um 15:25
In Antwort auf kiwischale

Hey
Ich hab dir eine pn geschrieben.

Ich kenne
mich leider noch nicht so gut aus in diesem Forum, bin immer am Handy online. Muss mal sehen wie man PNs lesen kann. Aber vielen lieben Dank im Vorhinein sobald ich die Nachricht lese werde ich dir zurück schreiben!

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8. November 2013 um 15:39
In Antwort auf deea1993

Nein
ich würde und lebe nicht auf Staatskosten. Ich hab noch nie einen Cent Arbeitslosengeld oder sonst etwas der gleichen bekommen und bin auch nicht der Mensch für so etwas!

Natürlich merkt das Kind davon nichts aber merkt das Kind nicht wenn ich traurig bin? Ein Kind ist etwas wunderbares und sollte das Leben auch genießen dürfen. Ich habe einige Freundinnen die sind auch sehr früh Mütter geworden, hatte keine finanzielle Basis. Natürlich würden sie jetzt nichts gegen das Kind eintauschen. Aber ich weiß dass diese Mädchen (kann man so sagen sind erst 17 bzw 18) es sehr schwer hatten, und genauso wie ich keine Unterstützung hatten. Auf finanzielle Hilfe angewiesen waren, und oftmals am Ende des Monats nicht mal Geld für 1 Liter Milch hatten.

Jeder hat seine eigene Meinung. Als Außenstehende würde ich auch sagen : die is bekloppt denkt nur ans Geld. Aber sobald man selbst in so eine Lage kommt sieht alles ganz anders aus.

Nachdem es nur um die Feststellung ging,
"Natürlich merkt das Kind davon nichts aber merkt das Kind nicht wenn ich traurig bin?"
dass das Kind die ersten Jahre nicht unter Staatsgeld leidet (ich hätte da natürlich ein direkt einfügen sollen, tschuldigung), bestreite ich natürlich nicht, dass wenn du darunter leidest, dass es aufs Kind durchschlagen kann. (wobei das auch nicht zwingend ist, kann sein oder auch nicht)

Aber
"Ein Kind ist etwas wunderbares und sollte das Leben auch genießen dürfen."
ob ein Kind die ersten Jahre das Leben genießt, ist nicht direkt davon abhängig, woher das Geld kommt, solange es keinen Hunger leiden muss.

Wenn du glaubst, dass ein Kind direkt darunter leidet, dass die Eltern die ersten 3 - 7 Jahre sparsam leben müssen, dann liegst du einem Irrtum auf. Ich weiß nicht, ob das für deine Entscheidung relevant ist. Aber Irrtümer sollte man vermeiden.

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8. November 2013 um 16:02

Ich war mir nicht so ganz sicher,
"Warum stört einige von Euch hier der Umstand, dass die TE da schreibst, bis gestern war sie noch strikt gegen Abtreibung und heute unbedingt abtreiben will, eigentlich nicht?"

was mit "Anrecht auf Leben" meint. Vermutlich sah sieh auch schon früher da keinen Menschen.

Anrecht auf Leben kann was anderes als Recht auf Leben sein.

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8. November 2013 um 16:04
In Antwort auf jillie_12165270

Ich war mir nicht so ganz sicher,
"Warum stört einige von Euch hier der Umstand, dass die TE da schreibst, bis gestern war sie noch strikt gegen Abtreibung und heute unbedingt abtreiben will, eigentlich nicht?"

was mit "Anrecht auf Leben" meint. Vermutlich sah sieh auch schon früher da keinen Menschen.

Anrecht auf Leben kann was anderes als Recht auf Leben sein.

Nebenbei,
macht ihre Antwort weiter unten:
"Ich
voneea1993

weiß nicht wieso manche hier das Gefühl haben sie müssten andere belehren
gesendet am 5/11/13 um 20:08 "

deutlich, dass sie nie so gegen Abtreibung war, denn ansonsten wüßte man wieso manche hier das Gefühl haben sie müssten andere belehren.

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8. November 2013 um 18:35

Ich versteh's auch nicht
und find's immer so schade, wenn aus jemandem, der für's Leben ist, plötzlich ein Lebensgegner wird. Die Kinder anderer Frauen schützen wollen und das eigene wird weg gemacht.

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8. November 2013 um 20:46

Ist das mit dem Geld
vielleicht ein bißchen eine Ausrede?
Ich möchte Dir wirklich nicht zu Nähe treten, aber ich kann es mir gerade auch nur schwer vorstellen, dass es nur wegen Geld ist

Du hast jetzt keinen Job, aber sowas kann man doch ändern, wenn man das möchte.
Selbst mit Kind bist du nicht für immer arbeitsunfähig, ich kenne sehr viele, die nach einem Jahr wieder zurück in ihren Beruf gehen und die Kleinen prima aufgehoben sind in der KiTa oder Tagesmutter.



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8. November 2013 um 21:27

Jemandem etwas antun
hat nicht nur mit Schmerzen zu tun. Der Tod allein reicht auch.

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8. November 2013 um 21:47

Ein Jahr
Babypause ist doch aber schon mal was.
Und sie hat ja auch im Moment keinen Job und "lebt."
Mit Baby bekommt sie zumindest Elterngeld plus Kindergeld plus eben staatliche Unterstützung, sie braucht sie ja nicht ewig in Anspruch nehmen.

Ich denke auch nicht, dass eine Teilzeitstelle die Entwicklung des Kindes irgendwie gefährdet.

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8. November 2013 um 21:48

Du regelst das schon gut so.
Kein Kind würde es seiner Mutter nachtragen das sie sich den A*sch aufgerissen hat um eine gute Zukunft zu haben. FÜR BEIDE. Erst Recht nciht wenn eine fmailiäre Betreuung statt findet.

Länder in denen die Mütter erstmal NUR Kinder betüddern sind der seltenste Fall. Trotzdem rennen nciht nur GEstörte in den Regionen rum wo das nciht geht. Familie heißt nciht nur Mutter! Wenn dein Kind was braucht hat es Großeltern und Vater zu dem es kann und das ist viel mehr Wert als "nur" die Mutter zu haben. Wie kagge wär es bitte/ ist es wenn man nur einen Menschen auf der Welt hat auf den man sich verlassen kann und der evtl. mal ausfällt?

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8. November 2013 um 22:04


Ein adoptiertes Kind ist ein zu 100% gewolltes Kind. Die Adoptiveltern haben sich sehr danach gesehnt, sonst hätten sie es nicht "an Kindes statt", wie es so schön heißt, also wie ihr eigenes Kind angenommen. Erklärt man das dem adoptierten Kind, wird es die Liebe seiner Adoptiv-Eltern mit Sicherheit spüren können! Und eine etwaige Krise in Bezug auf sein Adoptiert-Sein ist doch kein Grund, es von vornherein besser zu töten! Jeder Mensch kommt sicher irgendwann einmal in irgendeine Krise, würde man da nicht sicherheitshalber gleich alle Menschen vorher gleich aus dem Weg räumen müssen?

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8. November 2013 um 22:14


Das Kind einerseits nicht haben wollen und andererseits auch nicht weggeben wollen. Macht irgendwie keinen Sinn. Will man es nur ein bisschen nicht und ein bisschen schon?

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8. November 2013 um 22:15

Maimomi
hat aber auch nie gesagt, dass sie ihr Kind nicht will oder es nicht willkommen ist.

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8. November 2013 um 22:18
In Antwort auf kanya_12360964


Ein adoptiertes Kind ist ein zu 100% gewolltes Kind. Die Adoptiveltern haben sich sehr danach gesehnt, sonst hätten sie es nicht "an Kindes statt", wie es so schön heißt, also wie ihr eigenes Kind angenommen. Erklärt man das dem adoptierten Kind, wird es die Liebe seiner Adoptiv-Eltern mit Sicherheit spüren können! Und eine etwaige Krise in Bezug auf sein Adoptiert-Sein ist doch kein Grund, es von vornherein besser zu töten! Jeder Mensch kommt sicher irgendwann einmal in irgendeine Krise, würde man da nicht sicherheitshalber gleich alle Menschen vorher gleich aus dem Weg räumen müssen?

Adoption
existiert nciht um trockene Pärchen glücklich zu machen sondern Kinder ein zu Hause zu geben! So wie du das schreibst klingt das bald nach modernem Menschenhandel!

Liebende Eltern sind das Fundamentalste was ein Mensch braucht. Abgelehnt worden zu sein kann solche Menschen zerstören und die Chance dazu ist VIEL HÖHER als bei jedem Kind das gewollt wurde und bei seinen Erzeugern bleiben darf!

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8. November 2013 um 22:20


Sowas wirft man einem Kind auch nicht einfach eines Tages an den Kopf. Hätte ich ein adoptiertes Kind, würde es von Anfang an wissen, dass es von einer anderen Frau geboren worden ist, die es aus irgend einem Grund nicht behalten konnte oder wollte, weil z.B. die Umstände schwierig waren, die es aber nicht abgetrieben hat und dass es jetzt bei uns ist, weil wir es uns gewünscht haben und wir es lieben. Gleicher Inhalt aber viel besser rüber gebracht.

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8. November 2013 um 22:21

Und weil es so viel besser ist
tot zu sein, sind alle hier noch am Leben.

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8. November 2013 um 22:24
In Antwort auf esmi_12120735

Und weil es so viel besser ist
tot zu sein, sind alle hier noch am Leben.

Lieber nie geboren
also ungeliebt abgeschoben, nie gewollt und als zweite Wahl auf den MArkt geschmissen.

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8. November 2013 um 22:45

Ich weiss
Du bist ja auch pro Life. Die Aussage war eine Ergänzung zu Deiner.

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8. November 2013 um 22:52
In Antwort auf virgie_12103539

Lieber nie geboren
also ungeliebt abgeschoben, nie gewollt und als zweite Wahl auf den MArkt geschmissen.


Nur schon diese Ansicht! Das Leben eines Menschen ist also nur was wert, wenn seine Eltern ihn lieben? Dass die Mutter es bekommt, obwohl sie es nicht behalten möchte, ist schon der erste Schritt weg davon. Ungeliebt umgebracht, ohne Namen, ohne Zukunft, ist doch viel schlimmer als selbstlos ausgetragen und von liebenden Adoptiveltern grossgezogen. Frage der Perspektive.

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9. November 2013 um 12:47

Also
ich bin eigentlich auch ein gegner von abtreibung und gerade jetzt (bin in der 12SSW) und es is einfach ein wahnsinns gefühl wenn man sieht wie das kleine wächst.zumal man schon in der 6-8.woche sieht wie das herzchen schlägt...nunja ich bin zumindest begeistert und es war gewollt.
aber ich kann es einfach nicht verstehen, wenn man kein kind will das man nicht richtig verhüten kann.es gibt heut zu tage so viele möglichkeiten und ja, die pille kann schon mal versagen...aber in den meisten fällen kriegen sie es einfach nicht auf die reihe...dann soll mans lieber lassen.es werden heut zu tage so viele ungewollt schwanger das man einfach nur mit dem kopf schütteln kann.also ich kanns nicht verstehen.aber ich finde auch gerade die die so jung wie 15 oder so schwanger werden, wenn sie so "erwachsen" sein wollen und sex haben können dann sollen sie auch so erwachsen sein und mit den konsequenzen leben.

und ich denke das du da schon mit dem alter eine bessere vorraussetzung hast. ok das ist nicht alles aber ich denke das man alles irgendwie schaffen kann.

es ist trotzdem ein lebewesen egal ob es 5 oder 10 wochen alt ist oder ob es was spürt oder nicht. und ich würde es glaube auch lieber zur adoption frei geben als es weg machen zu lassen aber wiederum stell ich mir es schon schwierig vor wenn man es 9monate im bauch getragen hat sich dann zu trennen aber vielleicht entscheidet man sich ja dann noch anders. ich hätte glaube ich ein schlechtes gewissen. zumal ich immer dran denken müsste, jetzt wär es so alt und jetzt wär es so alt...ich denke sowas bleibt im kopf...zumal wie ich beim FA war war ich in der 4.woche und da hatte sie mir gleich schon den geburtstermin gesagt und daran würde ich glaube immer denken.geht vielleicht nur mir so...?!
vielleicht werden jetzt auch einige gegen mich sprechen aber das ist meine meinung dazu.

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9. November 2013 um 13:14

Ich finds sehr
interessant, wie viele Mädels hier eine Adoption als gute Alternative erwähnen.
L
Ich hab schon mehrfach gefragt, ob ihr das Szenario mal an euch selbst gedanklich durchgespielt habt, aber leider nie eine Antwort darauf bekommen.

Ich komme dabei zu dem Ergebnis, dass es bei mir vollkommen unmöglich wäre. Hauptproblem wären dabei meine Angehörigen, die das niemals verkraften würden und daran regelrecht zugrunde gehen würden.

Wie wäre das bei euch, wenn ihr euch mal vostellt, euren Angehörigen die Tatsache mitzuteilen, euer Baby abzugeben?
Und NEIN, die Möglichkeit dass die 80-jährigen Grosseltern den Säugling aufnehmen fällt flach (Eltern ebenfalls)!


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9. November 2013 um 13:23

Wie gesagt
ich könnte mein kind auch nicht zur adoption frei geben also das sag ich vielleicht jetzt weil ich es will.weiß aber auch nicht wie es wäre wenn meine lebenssituation anders wäre.wobei ich mir es auch nicht richtig vorstellen kann. aber finde es toll wenn es die möglichkeit hat auf ein leben und es gibt auch genügend eltern die leider keine kinder bekommen können und finde das eine tolle sache. ich kenne auch ein paar die kinder adoptiert haben weil es einfach nicht geklappt hat. und die sind soo froh das sie die zwei haben und die kinder wissen das sie adoptiert sind und sie sind einfach alle glücklich. und es gibt leider viel zu viele die ihre ungewollten kinder schlecht behandeln aber dann können wir doch froh sein wenn sich so viele wie möglich dazu entscheiden und den kindern ein besseres leben bieten.

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9. November 2013 um 13:42
In Antwort auf hiroko_12450923

Wie gesagt
ich könnte mein kind auch nicht zur adoption frei geben also das sag ich vielleicht jetzt weil ich es will.weiß aber auch nicht wie es wäre wenn meine lebenssituation anders wäre.wobei ich mir es auch nicht richtig vorstellen kann. aber finde es toll wenn es die möglichkeit hat auf ein leben und es gibt auch genügend eltern die leider keine kinder bekommen können und finde das eine tolle sache. ich kenne auch ein paar die kinder adoptiert haben weil es einfach nicht geklappt hat. und die sind soo froh das sie die zwei haben und die kinder wissen das sie adoptiert sind und sie sind einfach alle glücklich. und es gibt leider viel zu viele die ihre ungewollten kinder schlecht behandeln aber dann können wir doch froh sein wenn sich so viele wie möglich dazu entscheiden und den kindern ein besseres leben bieten.

Hm,
wenn das jetzt eine Antwort auf meinen Beitrag ist, dann ging es leider völlig an meiner Frage vorbei!

Eine Adoption als solches ist sicher eine tolle Sache.
Und gerade weil es oft im Ergebnis toll ist wenn alle glücklich sind, taeuscht dieser Umstandt im ersten Moment über die gewaltige Problematik hinweg, die diese Entscheidung für die Schwangere mit sich bringt.
Für eine normal sozialisierte Frau, die vielleicht sogar schon Kinder hat, ist dieser Weg ungangbar!

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9. November 2013 um 13:55

Danke,
ich war speziell auf eine Antwort von Dir gespannt, weil ich weiß, dass Du mit Deiner Familie recht intensiv verbunden bist.

Leider schreibst Du nur wie es für Dich gefühlsmaessig wäre, da hängt aber ja noch so viel mehr dran

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9. November 2013 um 14:27

Das
wäre dann mit einer Eizelle Deiner Schwester, oder?
In dem Fall könnte ich mir sowas auch vorstellen, zumal ich es toll finde schwanger zu sein...

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