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ungewollt schwanger, er will, dass ich abtreibe

25. Oktober 2017 um 18:22

Hallo,
es ist gerade echt eine scheiß Situation, in der ich mich befinde... Wir waren beide komplett dumm und wissen, dass es ein Fehler war, dass wir nicht verhütet haben, aber jetzt ist es nun mal passiert.. Ich habe vor zwei Wochen einen Test gemacht, der positiv war und war auch schon mehrfach beim FA, der die Schwangerschaft bestätigt hat. Bin wohl in der 7.SSW jetzt. Ich bin erst 19 und gerade fängt mein Studium an und er ist auch nicht mein fester Freund. Wir haben seit Juni was am Laufen, aber er wollte noch nichts Festes eingehen, bevor er sich nicht sicher ist.. Er ist auch 19 und ebenfalls im ersten Semester. Also es war für uns beide ein Schock, wir sind auch zu einer Beratungsstelle... Es war wirklich die Hölle.
Ich weine jeden Tag, weil ich so verzweifelt bin. Ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Ehrlich gesagt, anfangs habe ich sehr über Abtreibung nachgedacht, aber da ich sehr sensibel bin und ich schon immer einen großen Kinderwunsch hatte, werd ich das nicht verkraften, denke ich... Ich würde mir das nicht verzeihen...
Aber für ein Kind fühl ich mich viel zu jung und zu unsicher... Vor allem ohne Partner. Das ist das, was mir am meisten Angst macht. Ich habe Angst, alleinerziehend zu sein und dass das Kind darunter leidet, keine richtigen Eltern zu haben :/
Ich habe mich eigentlich schon für das Kind entschieden. Auch, weil meine Eltern komplett hinter mir stehen. Sie freuen sich sogar, Oma und Opa zu werden und unterstützen mich finanziell. Das Geld ist kein Problem und meine Mutter würde auch nur Teilzeit arbeiten, um sich um das Kind zu kümmern, damit ich später weiter studieren kann...
Es gibt also keinen richtigen Grund abzutreiben, nur dass sich das Leben komplett ändert und eben der Punkt mit dem Partner.
Er hat es noch niemanden erzählt und möchte, dass ich abtreibe... Er meint, er müsse sein Studium schmeißen und seine Eltern würden ihm den Kopf abreißen. Ich weiß nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Ich bin so wütend, dass er von mir verlangt, das Kind zu töten. Seiner Meinung nach ist Abtreibung das Gleiche wie Verhütung... Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass ich ihm nie was bedeutet habe so richtig.. Falls ich das Kind behalte, würde er schon helfen, weil er meinte, er fände es asi einen damit allein zu lassen.
Ich fühle mich einfach mies, weil ich die Entscheidung komplett gegen seinen WIllen treffe und eine meiner engsten Freundinnen ist auch für Abtreibung und meint das Kind zu behalten, wäre der größte Fehler den ich machen kann.
Hatte jemand schon einmal ein ähnliches Problem? Ich habe einfach eine riesige Angst vor der Zukunft... Dass ich keine Mutter bin für das Kind, weil ich so jung bin und nicht mit beiden Beinen im Leben stehe. Aber Abtreibung ist Mord das bring ich nicht übers Herz

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25. Oktober 2017 um 18:53

Wenn du das Kind haben willst, behalte es. Studium und Kind lassen sich oft sehr gut vereinbaren! Sei deiner Familie dankbar!

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25. Oktober 2017 um 22:39
In Antwort auf lioness3579

Wenn du das Kind haben willst, behalte es. Studium und Kind lassen sich oft sehr gut vereinbaren! Sei deiner Familie dankbar!

Ja ich bin meiner Familie sehr dankbar! Trotzdem habe ich große Zweifel, ob ich das packe als alleinerziehende Mutter und ich will ja auch nur das Beste für mein Kind und dazu gehört auch ein Vater für das Kind :/

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25. Oktober 2017 um 22:41
In Antwort auf lioness3579

Wenn du das Kind haben willst, behalte es. Studium und Kind lassen sich oft sehr gut vereinbaren! Sei deiner Familie dankbar!

Ja ich bin meiner Familie sehr dankbar! Trotzdem habe ich große Zweifel, ob ich das packe als alleinerziehende Mutter und ich will ja auch nur das Beste für mein Kind und dazu gehört auch ein Vater für das Kind :/

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25. Oktober 2017 um 22:48

naja ich kann ihn schon verstehen, er hat halt auch Angst.. Aber andererseits hat er das Risiko gekannt, also irgendwo ist er selbst schuld und muss jetzt mit der Konsequenz leben

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25. Oktober 2017 um 23:09
In Antwort auf leonie10kiss

Ja ich bin meiner Familie sehr dankbar! Trotzdem habe ich große Zweifel, ob ich das packe als alleinerziehende Mutter und ich will ja auch nur das Beste für mein Kind und dazu gehört auch ein Vater für das Kind :/

Naja.... auf manche Väter kann man verzichten.... Außerdem gibt es vielleicht mal jemanden, der euch "im Doppelpack" nimmt 😉

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26. Oktober 2017 um 11:00

Liebe Leonie,
 
ich kann dir gut nachfühlen, wie fertig du gerade sein musst! Der positive Schwangerschaftstest vor 2 Wochen hat schließlich von einem Tag auf den anderen dein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Du warst ja sicher gerade auf ganz andere Dinge eingestellt. Hast dich auf deinen Studienbeginn gefreut und warst auf all das Neue, was damit auf dich zukommen würde, gespannt. Und dann dieser Schock! Deine Verzweiflung, die vielen Gespräche (bei der Beratung, mit deinen Eltern, mit dem Kindesvater) und überhaupt die ganze emotionale Achterbahn, die du selbst seither durchmachst,  ich kann es nur erahnen, wie es dir grad geht... fühl dich mal unbekannterweise ganz, ganz lieb gedrückt.
 
Ich kann aber auch verstehen, dass du anfangs über eine Abtreibung nachgedacht hast.
Der Gedanke, alles „ungeschehen“ zu machen und das Leben so weiterzuleben wie geplant ist einfach verlockend in deiner Situation.
Und doch spürst du genau, dass das nicht gehen wird. Du bist sehr sensibel, hast ein feines Gespür dafür, was du übers Herz bringst und was nicht, das merkt man aus all deinen Worten. Es berührt mich sehr, wie deutlich du spürst, dass du dein Kind nicht abtreiben kannst, auch wenn du verständlicherweise Angst vor Zukunft hast.
 
Du fühlst dich viel zu jung und zu unsicher für ein Kind, hast du geschrieben. du, ich glaub, das geht fast allen (jungen) werdenden Müttern so beim ersten Kind, selbst wenn eine Schwangerschaft geplant/gewünscht ist, dass erst mal große Unsicherheit da ist.
Und dich fordert dein Überrumpelungs-Baby ja nochmal ganz anders heraus!
Kannst du dir vielleicht für jetzt einfach zugestehen, dass du noch eine Weile brauchst, dich in diese Veränderung deines Lebens hinein zu finden? Du hast ja doch auch noch Zeit, um alles Schritt für Schritt zu planen (dein Studium, Babypause usw.), so dass es gut werden kann für dich, für euch.
Wie ist es denn im Moment? Hast du dein Studium jetzt schon begonnen? Und kannst du von zuhause aus studieren oder bist du fürs Studium woanders hingezogen?
Das erste Semester wirst du ja auf jeden Fall fertig machen können, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen Studiums-Start!
 
Mit deinen Eltern hast du ja schon einiges besprochen können, wie es mit deinem Baby und deinem Studium gehen könnte. Ihr habt offensichtlich einen gut funktionierenden Familien-Zusammenhalt. Und ich finde es ja echt enorm, was du trotz Schock in den letzten beiden Wochen schon alles diesbezüglich geklärt hast. Gut, dass du deine Familie als Unterstützung hast!
 
Ich verstehe natürlich auch, dass du dir vor allem auch die Unterstützung von dem Vater deines Kindes wünschen würdest. Das ist doch absolut normal, wenn du darauf hoffst, dass er zu dir und eurem Kind steht und dich jetzt nicht damit alleine lässt, auch wenn ihr keine feste Beziehung hattet.
Ich könnte mir denken, dass er im Moment einfach noch im ersten Schock ist und wie du sagst, einfach auch große Angst hat, was als werdender Vater auf ihn zukommt.
Aber lässt seine Aussage, dass er dich nicht alleine lassen würde mit eurem Kind und helfen würde, nicht hoffen, dass er doch bereit ist seinen Teil der Verantwortung mit zu übernehmen?
Und wer weiß, was sich noch zwischen euch entwickelt... Da ist ja noch vieles offen!
 
Macht er dir denn aktuell noch sehr Druck mit der Forderung, abzutreiben?
Vielleicht braucht er im Moment einfach deine Standfestigkeit, dass du das eben nicht kannst, auch nicht ihm zuliebe?
 
Und was deine Sorge angeht, keine Mutter für dein Kind sein zu können: ich denke, gerade weil du dir jetzt schon so viele Gedanken darüber machst, ob du eine Mutter für dein Kind sein kannst, dass du nur das Beste für dein Kind willst, dass du für dein Kind mit beiden Beinen im Leben stehen willst (das wirst du!), all das, zeigt das nicht  am deutlichsten, dass du jetzt schon wie eine Mutter für dein Kind fühlst? Du wirst die beste Mama für dein Kind sein, ganz bestimmt!
 
Liebe Leonie, ich möchte dir einfach sehr Mut machen, jetzt in dieser Situation ganz bei dir zu bleiben, auf dein Herz zu hören. Du wirst spüren, was das Richtige für dich ist, und du wirst Schritt für Schritt deinen Weg finden, da bin ich mir sicher.
 
Was oder wer könnte dir denn jetzt noch zur Seite stehen, außer deinen Eltern?
Hast du denn vielleicht auch noch Freunde/innen, die es positiv sehen, jung Mama zu werden?
An den Unis und Hochschulen gibt es ja zum Glück auch viele günstige Regelungen für junge Mütter!
Würde es dir vielleicht auch helfen, wenn du dich da noch gut beraten lässt, um in Erfahrung zu bringen, was du alles an Unterstützung bekommen kannst und einfach an Möglichkeiten als studierende Mama hast? Einfach, dass du so mehr Sicherheit bekommst, es kann gehen, ich kann es schaffen!
 
Magst du wieder schreiben, wie es dir geht, was dir alles durch den Kopf geht?
 
Ich denke jedenfalls sehr an dich und wünsche dir für heute einen kleinen Lichtblick in irgendeiner Form und dir einfach weiter ganz viel Mut und Zuversicht, diese Herausforderung jetzt zu meistern. Das Schicksal oder dein Baby, wenn man so will, scheint es dir ja zuzutrauen, dass du es packst.
 
glg
steffi
 
 

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26. Oktober 2017 um 11:01
In Antwort auf leonie10kiss

Hallo,
es ist gerade echt eine scheiß Situation, in der ich mich befinde... Wir waren beide komplett dumm und wissen, dass es ein Fehler war, dass wir nicht verhütet haben, aber jetzt ist es nun mal passiert.. Ich habe vor zwei Wochen einen Test gemacht, der positiv war und war auch schon mehrfach beim FA, der die Schwangerschaft bestätigt hat. Bin wohl in der 7.SSW jetzt. Ich bin erst 19 und gerade fängt mein Studium an und er ist auch nicht mein fester Freund. Wir haben seit Juni was am Laufen, aber er wollte noch nichts Festes eingehen, bevor er sich nicht sicher ist.. Er ist auch 19 und ebenfalls im ersten Semester. Also es war für uns beide ein Schock, wir sind auch zu einer Beratungsstelle... Es war wirklich die Hölle.
Ich weine jeden Tag, weil ich so verzweifelt bin. Ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Ehrlich gesagt, anfangs habe ich sehr über Abtreibung nachgedacht, aber da ich sehr sensibel bin und ich schon immer einen großen Kinderwunsch hatte, werd ich das nicht verkraften, denke ich... Ich würde mir das nicht verzeihen...
Aber für ein Kind fühl ich mich viel zu jung und zu unsicher... Vor allem ohne Partner. Das ist das, was mir am meisten Angst macht. Ich habe Angst, alleinerziehend zu sein und dass das Kind darunter leidet, keine richtigen Eltern zu haben :/
Ich habe mich eigentlich schon für das Kind entschieden. Auch, weil meine Eltern komplett hinter mir stehen. Sie freuen sich sogar, Oma und Opa zu werden und unterstützen mich finanziell. Das Geld ist kein Problem und meine Mutter würde auch nur Teilzeit arbeiten, um sich um das Kind zu kümmern, damit ich später weiter studieren kann...
Es gibt also keinen richtigen Grund abzutreiben, nur dass sich das Leben komplett ändert und eben der Punkt mit dem Partner.
Er hat es noch niemanden erzählt und möchte, dass ich abtreibe... Er meint, er müsse sein Studium schmeißen und seine Eltern würden ihm den Kopf abreißen. Ich weiß nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Ich bin so wütend, dass er von mir verlangt, das Kind zu töten. Seiner Meinung nach ist Abtreibung das Gleiche wie Verhütung... Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass ich ihm nie was bedeutet habe so richtig.. Falls ich das Kind behalte, würde er schon helfen, weil er meinte, er fände es asi einen damit allein zu lassen.
Ich fühle mich einfach mies, weil ich die Entscheidung komplett gegen seinen WIllen treffe und eine meiner engsten Freundinnen ist auch für Abtreibung und meint das Kind zu behalten, wäre der größte Fehler den ich machen kann.
Hatte jemand schon einmal ein ähnliches Problem? Ich habe einfach eine riesige Angst vor der Zukunft... Dass ich keine Mutter bin für das Kind, weil ich so jung bin und nicht mit beiden Beinen im Leben stehe. Aber Abtreibung ist Mord das bring ich nicht übers Herz

Liebe Leonie,
 
ich kann dir gut nachfühlen, wie fertig du gerade sein musst! Der positive Schwangerschaftstest vor 2 Wochen hat schließlich von einem Tag auf den anderen dein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Du warst ja sicher gerade auf ganz andere Dinge eingestellt. Hast dich auf deinen Studienbeginn gefreut und warst auf all das Neue, was damit auf dich zukommen würde, gespannt. Und dann dieser Schock! Deine Verzweiflung, die vielen Gespräche (bei der Beratung, mit deinen Eltern, mit dem Kindesvater) und überhaupt die ganze emotionale Achterbahn, die du selbst seither durchmachst,  ich kann es nur erahnen, wie es dir grad geht... fühl dich mal unbekannterweise ganz, ganz lieb gedrückt.
 
Ich kann aber auch verstehen, dass du anfangs über eine Abtreibung nachgedacht hast.
Der Gedanke, alles „ungeschehen“ zu machen und das Leben so weiterzuleben wie geplant ist einfach verlockend in deiner Situation.
Und doch spürst du genau, dass das nicht gehen wird. Du bist sehr sensibel, hast ein feines Gespür dafür, was du übers Herz bringst und was nicht, das merkt man aus all deinen Worten. Es berührt mich sehr, wie deutlich du spürst, dass du dein Kind nicht abtreiben kannst, auch wenn du verständlicherweise Angst vor Zukunft hast.
 
Du fühlst dich viel zu jung und zu unsicher für ein Kind, hast du geschrieben. du, ich glaub, das geht fast allen (jungen) werdenden Müttern so beim ersten Kind, selbst wenn eine Schwangerschaft geplant/gewünscht ist, dass erst mal große Unsicherheit da ist.
Und dich fordert dein Überrumpelungs-Baby ja nochmal ganz anders heraus!
Kannst du dir vielleicht für jetzt einfach zugestehen, dass du noch eine Weile brauchst, dich in diese Veränderung deines Lebens hinein zu finden? Du hast ja doch auch noch Zeit, um alles Schritt für Schritt zu planen (dein Studium, Babypause usw.), so dass es gut werden kann für dich, für euch.
Wie ist es denn im Moment? Hast du dein Studium jetzt schon begonnen? Und kannst du von zuhause aus studieren oder bist du fürs Studium woanders hingezogen?
Das erste Semester wirst du ja auf jeden Fall fertig machen können, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen Studiums-Start!
 
Mit deinen Eltern hast du ja schon einiges besprochen können, wie es mit deinem Baby und deinem Studium gehen könnte. Ihr habt offensichtlich einen gut funktionierenden Familien-Zusammenhalt. Und ich finde es ja echt enorm, was du trotz Schock in den letzten beiden Wochen schon alles diesbezüglich geklärt hast. Gut, dass du deine Familie als Unterstützung hast!
 
Ich verstehe natürlich auch, dass du dir vor allem auch die Unterstützung von dem Vater deines Kindes wünschen würdest. Das ist doch absolut normal, wenn du darauf hoffst, dass er zu dir und eurem Kind steht und dich jetzt nicht damit alleine lässt, auch wenn ihr keine feste Beziehung hattet.
Ich könnte mir denken, dass er im Moment einfach noch im ersten Schock ist und wie du sagst, einfach auch große Angst hat, was als werdender Vater auf ihn zukommt.
Aber lässt seine Aussage, dass er dich nicht alleine lassen würde mit eurem Kind und helfen würde, nicht hoffen, dass er doch bereit ist seinen Teil der Verantwortung mit zu übernehmen?
Und wer weiß, was sich noch zwischen euch entwickelt... Da ist ja noch vieles offen!
 
Macht er dir denn aktuell noch sehr Druck mit der Forderung, abzutreiben?
Vielleicht braucht er im Moment einfach deine Standfestigkeit, dass du das eben nicht kannst, auch nicht ihm zuliebe?
 
Und was deine Sorge angeht, keine Mutter für dein Kind sein zu können: ich denke, gerade weil du dir jetzt schon so viele Gedanken darüber machst, ob du eine Mutter für dein Kind sein kannst, dass du nur das Beste für dein Kind willst, dass du für dein Kind mit beiden Beinen im Leben stehen willst (das wirst du!), all das, zeigt das nicht  am deutlichsten, dass du jetzt schon wie eine Mutter für dein Kind fühlst? Du wirst die beste Mama für dein Kind sein, ganz bestimmt!
 
Liebe Leonie, ich möchte dir einfach sehr Mut machen, jetzt in dieser Situation ganz bei dir zu bleiben, auf dein Herz zu hören. Du wirst spüren, was das Richtige für dich ist, und du wirst Schritt für Schritt deinen Weg finden, da bin ich mir sicher.
 
Was oder wer könnte dir denn jetzt noch zur Seite stehen, außer deinen Eltern?
Hast du denn vielleicht auch noch Freunde/innen, die es positiv sehen, jung Mama zu werden?
An den Unis und Hochschulen gibt es ja zum Glück auch viele günstige Regelungen für junge Mütter!
Würde es dir vielleicht auch helfen, wenn du dich da noch gut beraten lässt, um in Erfahrung zu bringen, was du alles an Unterstützung bekommen kannst und einfach an Möglichkeiten als studierende Mama hast? Einfach, dass du so mehr Sicherheit bekommst, es kann gehen, ich kann es schaffen!
 
Magst du wieder schreiben, wie es dir geht, was dir alles durch den Kopf geht?
 
Ich denke jedenfalls sehr an dich und wünsche dir für heute einen kleinen Lichtblick in irgendeiner Form und dir einfach weiter ganz viel Mut und Zuversicht, diese Herausforderung jetzt zu meistern. Das Schicksal oder dein Baby, wenn man so will, scheint es dir ja zuzutrauen, dass du es packst.
 
glg
steffi
 
 

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26. Oktober 2017 um 11:04

Liebe Leonie,
 
ich kann dir gut nachfühlen, wie fertig du gerade sein musst! Der positive Schwangerschaftstest vor 2 Wochen hat schließlich von einem Tag auf den anderen dein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Du warst ja sicher gerade auf ganz andere Dinge eingestellt. Hast dich auf deinen Studienbeginn gefreut und warst auf all das Neue, was damit auf dich zukommen würde, gespannt. Und dann dieser Schock! Deine Verzweiflung, die vielen Gespräche (bei der Beratung, mit deinen Eltern, mit dem Kindesvater) und überhaupt die ganze emotionale Achterbahn, die du selbst seither durchmachst,  ich kann es nur erahnen, wie es dir grad geht... fühl dich mal unbekannterweise ganz, ganz lieb gedrückt.
 
Ich kann aber auch verstehen, dass du anfangs über eine Abtreibung nachgedacht hast.
Der Gedanke, alles „ungeschehen“ zu machen und das Leben so weiterzuleben wie geplant ist einfach verlockend in deiner Situation.
Und doch spürst du genau, dass das nicht gehen wird. Du bist sehr sensibel, hast ein feines Gespür dafür, was du übers Herz bringst und was nicht, das merkt man aus all deinen Worten. Es berührt mich sehr, wie deutlich du spürst, dass du dein Kind nicht abtreiben kannst, auch wenn du verständlicherweise Angst vor Zukunft hast.
 
Du fühlst dich viel zu jung und zu unsicher für ein Kind, hast du geschrieben. du, ich glaub, das geht fast allen (jungen) werdenden Müttern so beim ersten Kind, selbst wenn eine Schwangerschaft geplant/gewünscht ist, dass erst mal große Unsicherheit da ist.
Und dich fordert dein Überrumpelungs-Baby ja nochmal ganz anders heraus!
Kannst du dir vielleicht für jetzt einfach zugestehen, dass du noch eine Weile brauchst, dich in diese Veränderung deines Lebens hinein zu finden? Du hast ja doch auch noch Zeit, um alles Schritt für Schritt zu planen (dein Studium, Babypause usw.), so dass es gut werden kann für dich, für euch.
Wie ist es denn im Moment? Hast du dein Studium jetzt schon begonnen? Und kannst du von zuhause aus studieren oder bist du fürs Studium woanders hingezogen?
Das erste Semester wirst du ja auf jeden Fall fertig machen können, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen Studiums-Start!
 
Mit deinen Eltern hast du ja schon einiges besprochen können, wie es mit deinem Baby und deinem Studium gehen könnte. Ihr habt offensichtlich einen gut funktionierenden Familien-Zusammenhalt. Und ich finde es ja echt enorm, was du trotz Schock in den letzten beiden Wochen schon alles diesbezüglich geklärt hast. Gut, dass du deine Familie als Unterstützung hast!
 
Ich verstehe natürlich auch, dass du dir vor allem auch die Unterstützung von dem Vater deines Kindes wünschen würdest. Das ist doch absolut normal, wenn du darauf hoffst, dass er zu dir und eurem Kind steht und dich jetzt nicht damit alleine lässt, auch wenn ihr keine feste Beziehung hattet.
Ich könnte mir denken, dass er im Moment einfach noch im ersten Schock ist und wie du sagst, einfach auch große Angst hat, was als werdender Vater auf ihn zukommt.
Aber lässt seine Aussage, dass er dich nicht alleine lassen würde mit eurem Kind und helfen würde, nicht hoffen, dass er doch bereit ist seinen Teil der Verantwortung mit zu übernehmen?
Und wer weiß, was sich noch zwischen euch entwickelt... Da ist ja noch vieles offen!
 
Macht er dir denn aktuell noch sehr Druck mit der Forderung, abzutreiben?
Vielleicht braucht er im Moment einfach deine Standfestigkeit, dass du das eben nicht kannst, auch nicht ihm zuliebe?
 
Und was deine Sorge angeht, keine Mutter für dein Kind sein zu können: ich denke, gerade weil du dir jetzt schon so viele Gedanken darüber machst, ob du eine Mutter für dein Kind sein kannst, dass du nur das Beste für dein Kind willst, dass du für dein Kind mit beiden Beinen im Leben stehen willst (das wirst du!), all das, zeigt das nicht  am deutlichsten, dass du jetzt schon wie eine Mutter für dein Kind fühlst? Du wirst die beste Mama für dein Kind sein, ganz bestimmt!
 
Liebe Leonie, ich möchte dir einfach sehr Mut machen, jetzt in dieser Situation ganz bei dir zu bleiben, auf dein Herz zu hören. Du wirst spüren, was das Richtige für dich ist, und du wirst Schritt für Schritt deinen Weg finden, da bin ich mir sicher.
 
Was oder wer könnte dir denn jetzt noch zur Seite stehen, außer deinen Eltern?
Hast du denn vielleicht auch noch Freunde/innen, die es positiv sehen, jung Mama zu werden?
An den Unis und Hochschulen gibt es ja zum Glück auch viele günstige Regelungen für junge Mütter!
Würde es dir vielleicht auch helfen, wenn du dich da noch gut beraten lässt, um in Erfahrung zu bringen, was du alles an Unterstützung bekommen kannst und einfach an Möglichkeiten als studierende Mama hast? Einfach, dass du so mehr Sicherheit bekommst, es kann gehen, ich kann es schaffen!
 
Magst du wieder schreiben, wie es dir geht, was dir alles durch den Kopf geht?
 
Ich denke jedenfalls sehr an dich und wünsche dir für heute einen kleinen Lichtblick in irgendeiner Form und dir einfach weiter ganz viel Mut und Zuversicht, diese Herausforderung jetzt zu meistern. Das Schicksal oder dein Baby, wenn man so will, scheint es dir ja zuzutrauen, dass du es packst.
 
glg
steffi 
 

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26. Oktober 2017 um 11:05
In Antwort auf leonie10kiss

Hallo,
es ist gerade echt eine scheiß Situation, in der ich mich befinde... Wir waren beide komplett dumm und wissen, dass es ein Fehler war, dass wir nicht verhütet haben, aber jetzt ist es nun mal passiert.. Ich habe vor zwei Wochen einen Test gemacht, der positiv war und war auch schon mehrfach beim FA, der die Schwangerschaft bestätigt hat. Bin wohl in der 7.SSW jetzt. Ich bin erst 19 und gerade fängt mein Studium an und er ist auch nicht mein fester Freund. Wir haben seit Juni was am Laufen, aber er wollte noch nichts Festes eingehen, bevor er sich nicht sicher ist.. Er ist auch 19 und ebenfalls im ersten Semester. Also es war für uns beide ein Schock, wir sind auch zu einer Beratungsstelle... Es war wirklich die Hölle.
Ich weine jeden Tag, weil ich so verzweifelt bin. Ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Ehrlich gesagt, anfangs habe ich sehr über Abtreibung nachgedacht, aber da ich sehr sensibel bin und ich schon immer einen großen Kinderwunsch hatte, werd ich das nicht verkraften, denke ich... Ich würde mir das nicht verzeihen...
Aber für ein Kind fühl ich mich viel zu jung und zu unsicher... Vor allem ohne Partner. Das ist das, was mir am meisten Angst macht. Ich habe Angst, alleinerziehend zu sein und dass das Kind darunter leidet, keine richtigen Eltern zu haben :/
Ich habe mich eigentlich schon für das Kind entschieden. Auch, weil meine Eltern komplett hinter mir stehen. Sie freuen sich sogar, Oma und Opa zu werden und unterstützen mich finanziell. Das Geld ist kein Problem und meine Mutter würde auch nur Teilzeit arbeiten, um sich um das Kind zu kümmern, damit ich später weiter studieren kann...
Es gibt also keinen richtigen Grund abzutreiben, nur dass sich das Leben komplett ändert und eben der Punkt mit dem Partner.
Er hat es noch niemanden erzählt und möchte, dass ich abtreibe... Er meint, er müsse sein Studium schmeißen und seine Eltern würden ihm den Kopf abreißen. Ich weiß nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Ich bin so wütend, dass er von mir verlangt, das Kind zu töten. Seiner Meinung nach ist Abtreibung das Gleiche wie Verhütung... Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass ich ihm nie was bedeutet habe so richtig.. Falls ich das Kind behalte, würde er schon helfen, weil er meinte, er fände es asi einen damit allein zu lassen.
Ich fühle mich einfach mies, weil ich die Entscheidung komplett gegen seinen WIllen treffe und eine meiner engsten Freundinnen ist auch für Abtreibung und meint das Kind zu behalten, wäre der größte Fehler den ich machen kann.
Hatte jemand schon einmal ein ähnliches Problem? Ich habe einfach eine riesige Angst vor der Zukunft... Dass ich keine Mutter bin für das Kind, weil ich so jung bin und nicht mit beiden Beinen im Leben stehe. Aber Abtreibung ist Mord das bring ich nicht übers Herz

Liebe Leonie,
 
ich kann dir gut nachfühlen, wie fertig du gerade sein musst! Der positive Schwangerschaftstest vor 2 Wochen hat schließlich von einem Tag auf den anderen dein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Du warst ja sicher gerade auf ganz andere Dinge eingestellt. Hast dich auf deinen Studienbeginn gefreut und warst auf all das Neue, was damit auf dich zukommen würde, gespannt. Und dann dieser Schock! Deine Verzweiflung, die vielen Gespräche (bei der Beratung, mit deinen Eltern, mit dem Kindesvater) und überhaupt die ganze emotionale Achterbahn, die du selbst seither durchmachst,  ich kann es nur erahnen, wie es dir grad geht... fühl dich mal unbekannterweise ganz, ganz lieb gedrückt.
 
Ich kann aber auch verstehen, dass du anfangs über eine Abtreibung nachgedacht hast.
Der Gedanke, alles „ungeschehen“ zu machen und das Leben so weiterzuleben wie geplant ist einfach verlockend in deiner Situation.
Und doch spürst du genau, dass das nicht gehen wird. Du bist sehr sensibel, hast ein feines Gespür dafür, was du übers Herz bringst und was nicht, das merkt man aus all deinen Worten. Es berührt mich sehr, wie deutlich du spürst, dass du dein Kind nicht abtreiben kannst, auch wenn du verständlicherweise Angst vor Zukunft hast.
 
Du fühlst dich viel zu jung und zu unsicher für ein Kind, hast du geschrieben. du, ich glaub, das geht fast allen (jungen) werdenden Müttern so beim ersten Kind, selbst wenn eine Schwangerschaft geplant/gewünscht ist, dass erst mal große Unsicherheit da ist.
Und dich fordert dein Überrumpelungs-Baby ja nochmal ganz anders heraus!
Kannst du dir vielleicht für jetzt einfach zugestehen, dass du noch eine Weile brauchst, dich in diese Veränderung deines Lebens hinein zu finden? Du hast ja doch auch noch Zeit, um alles Schritt für Schritt zu planen (dein Studium, Babypause usw.), so dass es gut werden kann für dich, für euch.
Wie ist es denn im Moment? Hast du dein Studium jetzt schon begonnen? Und kannst du von zuhause aus studieren oder bist du fürs Studium woanders hingezogen?
Das erste Semester wirst du ja auf jeden Fall fertig machen können, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen Studiums-Start!
 
Mit deinen Eltern hast du ja schon einiges besprochen können, wie es mit deinem Baby und deinem Studium gehen könnte. Ihr habt offensichtlich einen gut funktionierenden Familien-Zusammenhalt. Und ich finde es ja echt enorm, was du trotz Schock in den letzten beiden Wochen schon alles diesbezüglich geklärt hast. Gut, dass du deine Familie als Unterstützung hast!
 
Ich verstehe natürlich auch, dass du dir vor allem auch die Unterstützung von dem Vater deines Kindes wünschen würdest. Das ist doch absolut normal, wenn du darauf hoffst, dass er zu dir und eurem Kind steht und dich jetzt nicht damit alleine lässt, auch wenn ihr keine feste Beziehung hattet.
Ich könnte mir denken, dass er im Moment einfach noch im ersten Schock ist und wie du sagst, einfach auch große Angst hat, was als werdender Vater auf ihn zukommt.
Aber lässt seine Aussage, dass er dich nicht alleine lassen würde mit eurem Kind und helfen würde, nicht hoffen, dass er doch bereit ist seinen Teil der Verantwortung mit zu übernehmen?
Und wer weiß, was sich noch zwischen euch entwickelt... Da ist ja noch vieles offen!
 
Macht er dir denn aktuell noch sehr Druck mit der Forderung, abzutreiben?
Vielleicht braucht er im Moment einfach deine Standfestigkeit, dass du das eben nicht kannst, auch nicht ihm zuliebe?
 
Und was deine Sorge angeht, keine Mutter für dein Kind sein zu können: ich denke, gerade weil du dir jetzt schon so viele Gedanken darüber machst, ob du eine Mutter für dein Kind sein kannst, dass du nur das Beste für dein Kind willst, dass du für dein Kind mit beiden Beinen im Leben stehen willst (das wirst du!), all das, zeigt das nicht  am deutlichsten, dass du jetzt schon wie eine Mutter für dein Kind fühlst? Du wirst die beste Mama für dein Kind sein, ganz bestimmt!
 
Liebe Leonie, ich möchte dir einfach sehr Mut machen, jetzt in dieser Situation ganz bei dir zu bleiben, auf dein Herz zu hören. Du wirst spüren, was das Richtige für dich ist, und du wirst Schritt für Schritt deinen Weg finden, da bin ich mir sicher.
 
Was oder wer könnte dir denn jetzt noch zur Seite stehen, außer deinen Eltern?
Hast du denn vielleicht auch noch Freunde/innen, die es positiv sehen, jung Mama zu werden?
An den Unis und Hochschulen gibt es ja zum Glück auch viele günstige Regelungen für junge Mütter!
Würde es dir vielleicht auch helfen, wenn du dich da noch gut beraten lässt, um in Erfahrung zu bringen, was du alles an Unterstützung bekommen kannst und einfach an Möglichkeiten als studierende Mama hast? Einfach, dass du so mehr Sicherheit bekommst, es kann gehen, ich kann es schaffen!
 
Magst du wieder schreiben, wie es dir geht, was dir alles durch den Kopf geht?
 
Ich denke jedenfalls sehr an dich und wünsche dir für heute einen kleinen Lichtblick in irgendeiner Form und dir einfach weiter ganz viel Mut und Zuversicht, diese Herausforderung jetzt zu meistern. Das Schicksal oder dein Baby, wenn man so will, scheint es dir ja zuzutrauen, dass du es packst.
 
glg
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26. Oktober 2017 um 11:08
In Antwort auf leonie10kiss

Hallo,
es ist gerade echt eine scheiß Situation, in der ich mich befinde... Wir waren beide komplett dumm und wissen, dass es ein Fehler war, dass wir nicht verhütet haben, aber jetzt ist es nun mal passiert.. Ich habe vor zwei Wochen einen Test gemacht, der positiv war und war auch schon mehrfach beim FA, der die Schwangerschaft bestätigt hat. Bin wohl in der 7.SSW jetzt. Ich bin erst 19 und gerade fängt mein Studium an und er ist auch nicht mein fester Freund. Wir haben seit Juni was am Laufen, aber er wollte noch nichts Festes eingehen, bevor er sich nicht sicher ist.. Er ist auch 19 und ebenfalls im ersten Semester. Also es war für uns beide ein Schock, wir sind auch zu einer Beratungsstelle... Es war wirklich die Hölle.
Ich weine jeden Tag, weil ich so verzweifelt bin. Ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Ehrlich gesagt, anfangs habe ich sehr über Abtreibung nachgedacht, aber da ich sehr sensibel bin und ich schon immer einen großen Kinderwunsch hatte, werd ich das nicht verkraften, denke ich... Ich würde mir das nicht verzeihen...
Aber für ein Kind fühl ich mich viel zu jung und zu unsicher... Vor allem ohne Partner. Das ist das, was mir am meisten Angst macht. Ich habe Angst, alleinerziehend zu sein und dass das Kind darunter leidet, keine richtigen Eltern zu haben :/
Ich habe mich eigentlich schon für das Kind entschieden. Auch, weil meine Eltern komplett hinter mir stehen. Sie freuen sich sogar, Oma und Opa zu werden und unterstützen mich finanziell. Das Geld ist kein Problem und meine Mutter würde auch nur Teilzeit arbeiten, um sich um das Kind zu kümmern, damit ich später weiter studieren kann...
Es gibt also keinen richtigen Grund abzutreiben, nur dass sich das Leben komplett ändert und eben der Punkt mit dem Partner.
Er hat es noch niemanden erzählt und möchte, dass ich abtreibe... Er meint, er müsse sein Studium schmeißen und seine Eltern würden ihm den Kopf abreißen. Ich weiß nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Ich bin so wütend, dass er von mir verlangt, das Kind zu töten. Seiner Meinung nach ist Abtreibung das Gleiche wie Verhütung... Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass ich ihm nie was bedeutet habe so richtig.. Falls ich das Kind behalte, würde er schon helfen, weil er meinte, er fände es asi einen damit allein zu lassen.
Ich fühle mich einfach mies, weil ich die Entscheidung komplett gegen seinen WIllen treffe und eine meiner engsten Freundinnen ist auch für Abtreibung und meint das Kind zu behalten, wäre der größte Fehler den ich machen kann.
Hatte jemand schon einmal ein ähnliches Problem? Ich habe einfach eine riesige Angst vor der Zukunft... Dass ich keine Mutter bin für das Kind, weil ich so jung bin und nicht mit beiden Beinen im Leben stehe. Aber Abtreibung ist Mord das bring ich nicht übers Herz

Liebe Leonie,
 
ich kann dir gut nachfühlen, wie fertig du gerade sein musst! Der positive Schwangerschaftstest vor 2 Wochen hat schließlich von einem Tag auf den anderen dein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Du warst ja sicher gerade auf ganz andere Dinge eingestellt. Hast dich auf deinen Studienbeginn gefreut und warst auf all das Neue, was damit auf dich zukommen würde, gespannt. Und dann dieser Schock! Deine Verzweiflung, die vielen Gespräche (bei der Beratung, mit deinen Eltern, mit dem Kindesvater) und überhaupt die ganze emotionale Achterbahn, die du selbst seither durchmachst,  ich kann es nur erahnen, wie es dir grad geht... fühl dich mal unbekannterweise ganz, ganz lieb gedrückt.
 
Ich kann aber auch verstehen, dass du anfangs über eine Abtreibung nachgedacht hast.
Der Gedanke, alles „ungeschehen“ zu machen und das Leben so weiterzuleben wie geplant ist einfach verlockend in deiner Situation.
Und doch spürst du genau, dass das nicht gehen wird. Du bist sehr sensibel, hast ein feines Gespür dafür, was du übers Herz bringst und was nicht, das merkt man aus all deinen Worten. Es berührt mich sehr, wie deutlich du spürst, dass du dein Kind nicht abtreiben kannst, auch wenn du verständlicherweise Angst vor Zukunft hast.
 
Du fühlst dich viel zu jung und zu unsicher für ein Kind, hast du geschrieben. du, ich glaub, das geht fast allen (jungen) werdenden Müttern so beim ersten Kind, selbst wenn eine Schwangerschaft geplant/gewünscht ist, dass erst mal große Unsicherheit da ist.
Und dich fordert dein Überrumpelungs-Baby ja nochmal ganz anders heraus!
Kannst du dir vielleicht für jetzt einfach zugestehen, dass du noch eine Weile brauchst, dich in diese Veränderung deines Lebens hinein zu finden? Du hast ja doch auch noch Zeit, um alles Schritt für Schritt zu planen (dein Studium, Babypause usw.), so dass es gut werden kann für dich, für euch.
Wie ist es denn im Moment? Hast du dein Studium jetzt schon begonnen? Und kannst du von zuhause aus studieren oder bist du fürs Studium woanders hingezogen?
Das erste Semester wirst du ja auf jeden Fall fertig machen können, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen Studiums-Start!
 
Mit deinen Eltern hast du ja schon einiges besprochen können, wie es mit deinem Baby und deinem Studium gehen könnte. Ihr habt offensichtlich einen gut funktionierenden Familien-Zusammenhalt. Und ich finde es ja echt enorm, was du trotz Schock in den letzten beiden Wochen schon alles diesbezüglich geklärt hast. Gut, dass du deine Familie als Unterstützung hast!
 
Ich verstehe natürlich auch, dass du dir vor allem auch die Unterstützung von dem Vater deines Kindes wünschen würdest. Das ist doch absolut normal, wenn du darauf hoffst, dass er zu dir und eurem Kind steht und dich jetzt nicht damit alleine lässt, auch wenn ihr keine feste Beziehung hattet.
Ich könnte mir denken, dass er im Moment einfach noch im ersten Schock ist und wie du sagst, einfach auch große Angst hat, was als werdender Vater auf ihn zukommt.
Aber lässt seine Aussage, dass er dich nicht alleine lassen würde mit eurem Kind und helfen würde, nicht hoffen, dass er doch bereit ist seinen Teil der Verantwortung mit zu übernehmen?
Und wer weiß, was sich noch zwischen euch entwickelt... Da ist ja noch vieles offen!
 
Macht er dir denn aktuell noch sehr Druck mit der Forderung, abzutreiben?
Vielleicht braucht er im Moment einfach deine Standfestigkeit, dass du das eben nicht kannst, auch nicht ihm zuliebe?
 
Und was deine Sorge angeht, keine Mutter für dein Kind sein zu können: ich denke, gerade weil du dir jetzt schon so viele Gedanken darüber machst, ob du eine Mutter für dein Kind sein kannst, dass du nur das Beste für dein Kind willst, dass du für dein Kind mit beiden Beinen im Leben stehen willst (das wirst du!), all das, zeigt das nicht  am deutlichsten, dass du jetzt schon wie eine Mutter für dein Kind fühlst? Du wirst die beste Mama für dein Kind sein, ganz bestimmt!
 
Liebe Leonie, ich möchte dir einfach sehr Mut machen, jetzt in dieser Situation ganz bei dir zu bleiben, auf dein Herz zu hören. Du wirst spüren, was das Richtige für dich ist, und du wirst Schritt für Schritt deinen Weg finden, da bin ich mir sicher.
 
Was oder wer könnte dir denn jetzt noch zur Seite stehen, außer deinen Eltern?
Hast du denn vielleicht auch noch Freunde/innen, die es positiv sehen, jung Mama zu werden?
An den Unis und Hochschulen gibt es ja zum Glück auch viele günstige Regelungen für junge Mütter!
Würde es dir vielleicht auch helfen, wenn du dich da noch gut beraten lässt, um in Erfahrung zu bringen, was du alles an Unterstützung bekommen kannst und einfach an Möglichkeiten als studierende Mama hast? Einfach, dass du so mehr Sicherheit bekommst, es kann gehen, ich kann es schaffen!
 
Magst du wieder schreiben, wie es dir geht, was dir alles durch den Kopf geht?
 
Ich denke jedenfalls sehr an dich und wünsche dir für heute einen kleinen Lichtblick in irgendeiner Form und dir einfach weiter ganz viel Mut und Zuversicht, diese Herausforderung jetzt zu meistern. Das Schicksal oder dein Baby, wenn man so will, scheint es dir ja zuzutrauen, dass du es packst.
 
glg
steffi 
 

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26. Oktober 2017 um 11:23
In Antwort auf leonie10kiss

Hallo,
es ist gerade echt eine scheiß Situation, in der ich mich befinde... Wir waren beide komplett dumm und wissen, dass es ein Fehler war, dass wir nicht verhütet haben, aber jetzt ist es nun mal passiert.. Ich habe vor zwei Wochen einen Test gemacht, der positiv war und war auch schon mehrfach beim FA, der die Schwangerschaft bestätigt hat. Bin wohl in der 7.SSW jetzt. Ich bin erst 19 und gerade fängt mein Studium an und er ist auch nicht mein fester Freund. Wir haben seit Juni was am Laufen, aber er wollte noch nichts Festes eingehen, bevor er sich nicht sicher ist.. Er ist auch 19 und ebenfalls im ersten Semester. Also es war für uns beide ein Schock, wir sind auch zu einer Beratungsstelle... Es war wirklich die Hölle.
Ich weine jeden Tag, weil ich so verzweifelt bin. Ich weiß einfach nicht, was das Richtige ist. Ehrlich gesagt, anfangs habe ich sehr über Abtreibung nachgedacht, aber da ich sehr sensibel bin und ich schon immer einen großen Kinderwunsch hatte, werd ich das nicht verkraften, denke ich... Ich würde mir das nicht verzeihen...
Aber für ein Kind fühl ich mich viel zu jung und zu unsicher... Vor allem ohne Partner. Das ist das, was mir am meisten Angst macht. Ich habe Angst, alleinerziehend zu sein und dass das Kind darunter leidet, keine richtigen Eltern zu haben :/
Ich habe mich eigentlich schon für das Kind entschieden. Auch, weil meine Eltern komplett hinter mir stehen. Sie freuen sich sogar, Oma und Opa zu werden und unterstützen mich finanziell. Das Geld ist kein Problem und meine Mutter würde auch nur Teilzeit arbeiten, um sich um das Kind zu kümmern, damit ich später weiter studieren kann...
Es gibt also keinen richtigen Grund abzutreiben, nur dass sich das Leben komplett ändert und eben der Punkt mit dem Partner.
Er hat es noch niemanden erzählt und möchte, dass ich abtreibe... Er meint, er müsse sein Studium schmeißen und seine Eltern würden ihm den Kopf abreißen. Ich weiß nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Ich bin so wütend, dass er von mir verlangt, das Kind zu töten. Seiner Meinung nach ist Abtreibung das Gleiche wie Verhütung... Ich habe mittlerweile auch das Gefühl, dass ich ihm nie was bedeutet habe so richtig.. Falls ich das Kind behalte, würde er schon helfen, weil er meinte, er fände es asi einen damit allein zu lassen.
Ich fühle mich einfach mies, weil ich die Entscheidung komplett gegen seinen WIllen treffe und eine meiner engsten Freundinnen ist auch für Abtreibung und meint das Kind zu behalten, wäre der größte Fehler den ich machen kann.
Hatte jemand schon einmal ein ähnliches Problem? Ich habe einfach eine riesige Angst vor der Zukunft... Dass ich keine Mutter bin für das Kind, weil ich so jung bin und nicht mit beiden Beinen im Leben stehe. Aber Abtreibung ist Mord das bring ich nicht übers Herz

Liebe Leonie,
 
ich kann dir gut nachfühlen, wie fertig du gerade sein musst! Der positive Schwangerschaftstest vor 2 Wochen hat schließlich von einem Tag auf den anderen dein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Du warst ja sicher gerade auf ganz andere Dinge eingestellt. Hast dich auf deinen Studienbeginn gefreut und warst auf all das Neue, was damit auf dich zukommen würde, gespannt. Und dann dieser Schock! Deine Verzweiflung, die vielen Gespräche (bei der Beratung, mit deinen Eltern, mit dem Kindesvater) und überhaupt die ganze emotionale Achterbahn, die du selbst seither durchmachst,  ich kann es nur erahnen, wie es dir grad geht... fühl dich mal unbekannterweise ganz, ganz lieb gedrückt.
 
Ich kann aber auch verstehen, dass du anfangs über eine Abtreibung nachgedacht hast.
Der Gedanke, alles „ungeschehen“ zu machen und das Leben so weiterzuleben wie geplant ist einfach verlockend in deiner Situation.
Und doch spürst du genau, dass das nicht gehen wird. Du bist sehr sensibel, hast ein feines Gespür dafür, was du übers Herz bringst und was nicht, das merkt man aus all deinen Worten. Es berührt mich sehr, wie deutlich du spürst, dass du dein Kind nicht abtreiben kannst, auch wenn du verständlicherweise Angst vor Zukunft hast.
 
Du fühlst dich viel zu jung und zu unsicher für ein Kind, hast du geschrieben. du, ich glaub, das geht fast allen (jungen) werdenden Müttern so beim ersten Kind, selbst wenn eine Schwangerschaft geplant/gewünscht ist, dass erst mal große Unsicherheit da ist.
Und dich fordert dein Überrumpelungs-Baby ja nochmal ganz anders heraus!
Kannst du dir vielleicht für jetzt einfach zugestehen, dass du noch eine Weile brauchst, dich in diese Veränderung deines Lebens hinein zu finden? Du hast ja doch auch noch Zeit, um alles Schritt für Schritt zu planen (dein Studium, Babypause usw.), so dass es gut werden kann für dich, für euch.
Wie ist es denn im Moment? Hast du dein Studium jetzt schon begonnen? Und kannst du von zuhause aus studieren oder bist du fürs Studium woanders hingezogen?
Das erste Semester wirst du ja auf jeden Fall fertig machen können, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen Studiums-Start!
 
Mit deinen Eltern hast du ja schon einiges besprochen können, wie es mit deinem Baby und deinem Studium gehen könnte. Ihr habt offensichtlich einen gut funktionierenden Familien-Zusammenhalt. Und ich finde es ja echt enorm, was du trotz Schock in den letzten beiden Wochen schon alles diesbezüglich geklärt hast. Gut, dass du deine Familie als Unterstützung hast!
 
Ich verstehe natürlich auch, dass du dir vor allem auch die Unterstützung von dem Vater deines Kindes wünschen würdest. Das ist doch absolut normal, wenn du darauf hoffst, dass er zu dir und eurem Kind steht und dich jetzt nicht damit alleine lässt, auch wenn ihr keine feste Beziehung hattet.
Ich könnte mir denken, dass er im Moment einfach noch im ersten Schock ist und wie du sagst, einfach auch große Angst hat, was als werdender Vater auf ihn zukommt.
Aber lässt seine Aussage, dass er dich nicht alleine lassen würde mit eurem Kind und helfen würde, nicht hoffen, dass er doch bereit ist seinen Teil der Verantwortung mit zu übernehmen?
Und wer weiß, was sich noch zwischen euch entwickelt... Da ist ja noch vieles offen!
 
Macht er dir denn aktuell noch sehr Druck mit der Forderung, abzutreiben?
Vielleicht braucht er im Moment einfach deine Standfestigkeit, dass du das eben nicht kannst, auch nicht ihm zuliebe?
 
Und was deine Sorge angeht, keine Mutter für dein Kind sein zu können: ich denke, gerade weil du dir jetzt schon so viele Gedanken darüber machst, ob du eine Mutter für dein Kind sein kannst, dass du nur das Beste für dein Kind willst, dass du für dein Kind mit beiden Beinen im Leben stehen willst (das wirst du!), all das, zeigt das nicht  am deutlichsten, dass du jetzt schon wie eine Mutter für dein Kind fühlst? Du wirst die beste Mama für dein Kind sein, ganz bestimmt!
 
Liebe Leonie, ich möchte dir einfach sehr Mut machen, jetzt in dieser Situation ganz bei dir zu bleiben, auf dein Herz zu hören. Du wirst spüren, was das Richtige für dich ist, und du wirst Schritt für Schritt deinen Weg finden, da bin ich mir sicher.
 
Was oder wer könnte dir denn jetzt noch zur Seite stehen, außer deinen Eltern?
Hast du denn vielleicht auch noch Freunde/innen, die es positiv sehen, jung Mama zu werden?
An den Unis und Hochschulen gibt es ja zum Glück auch viele günstige Regelungen für junge Mütter!
Würde es dir vielleicht auch helfen, wenn du dich da noch gut beraten lässt, um in Erfahrung zu bringen, was du alles an Unterstützung bekommen kannst und einfach an Möglichkeiten als studierende Mama hast? Einfach, dass du so mehr Sicherheit bekommst, es kann gehen, ich kann es schaffen!
 
Magst du wieder schreiben, wie es dir geht, was dir alles durch den Kopf geht?
 
Ich denke jedenfalls sehr an dich und wünsche dir für heute einen kleinen Lichtblick in irgendeiner Form und dir einfach weiter ganz viel Mut und Zuversicht, diese Herausforderung jetzt zu meistern. Das Schicksal oder dein Baby, wenn man so will, scheint es dir ja zuzutrauen, dass du es packst.
 
glg
steffi 
 

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26. Oktober 2017 um 11:24

Liebe Leonie,
 
ich kann dir gut nachfühlen, wie fertig du gerade sein musst! Der positive Schwangerschaftstest vor 2 Wochen hat schließlich von einem Tag auf den anderen dein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Du warst ja sicher gerade auf ganz andere Dinge eingestellt. Hast dich auf deinen Studienbeginn gefreut und warst auf all das Neue, was damit auf dich zukommen würde, gespannt. Und dann dieser Schock! Deine Verzweiflung, die vielen Gespräche (bei der Beratung, mit deinen Eltern, mit dem Kindesvater) und überhaupt die ganze emotionale Achterbahn, die du selbst seither durchmachst,  ich kann es nur erahnen, wie es dir grad geht... fühl dich mal unbekannterweise ganz, ganz lieb gedrückt.
 
Ich kann aber auch verstehen, dass du anfangs über eine Abtreibung nachgedacht hast.
Der Gedanke, alles „ungeschehen“ zu machen und das Leben so weiterzuleben wie geplant ist einfach verlockend in deiner Situation.
Und doch spürst du genau, dass das nicht gehen wird. Du bist sehr sensibel, hast ein feines Gespür dafür, was du übers Herz bringst und was nicht, das merkt man aus all deinen Worten. Es berührt mich sehr, wie deutlich du spürst, dass du dein Kind nicht abtreiben kannst, auch wenn du verständlicherweise Angst vor Zukunft hast.
 
Du fühlst dich viel zu jung und zu unsicher für ein Kind, hast du geschrieben. du, ich glaub, das geht fast allen (jungen) werdenden Müttern so beim ersten Kind, selbst wenn eine Schwangerschaft geplant/gewünscht ist, dass erst mal große Unsicherheit da ist.
Und dich fordert dein Überrumpelungs-Baby ja nochmal ganz anders heraus!
Kannst du dir vielleicht für jetzt einfach zugestehen, dass du noch eine Weile brauchst, dich in diese Veränderung deines Lebens hinein zu finden? Du hast ja doch auch noch Zeit, um alles Schritt für Schritt zu planen (dein Studium, Babypause usw.), so dass es gut werden kann für dich, für euch.
Wie ist es denn im Moment? Hast du dein Studium jetzt schon begonnen? Und kannst du von zuhause aus studieren oder bist du fürs Studium woanders hingezogen?
Das erste Semester wirst du ja auf jeden Fall fertig machen können, oder?
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute für deinen Studiums-Start!
 
Mit deinen Eltern hast du ja schon einiges besprochen können, wie es mit deinem Baby und deinem Studium gehen könnte. Ihr habt offensichtlich einen gut funktionierenden Familien-Zusammenhalt. Und ich finde es ja echt enorm, was du trotz Schock in den letzten beiden Wochen schon alles diesbezüglich geklärt hast. Gut, dass du deine Familie als Unterstützung hast!
 

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26. Oktober 2017 um 11:27

Liebe Leonie,

bitte, bitte entschuldige! Jetzt habe ich irgendetwas falsch gemacht und mein Text erscheint so oft. Das tut mir total leid. Hoffentlich fühlst du dich nicht regelrecht zugeschüttet mit meinen Worten.

Alles Liebe 
steffi

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26. Oktober 2017 um 19:23
In Antwort auf steffi1209

Liebe Leonie,

bitte, bitte entschuldige! Jetzt habe ich irgendetwas falsch gemacht und mein Text erscheint so oft. Das tut mir total leid. Hoffentlich fühlst du dich nicht regelrecht zugeschüttet mit meinen Worten.

Alles Liebe 
steffi

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Hi Steffi,
vielen Dank für deinen langen Kommentar! Ich fühl mich von dir sehr verstanden, ehrlich gesagt.
Ja teilweise fühl ich mich auch fast schlecht, dass ich überhaupt über Abtreibung nachdenke, aber ja wie du es sagst, die Vorstellung es quasi rückgängig zu machen ist verlockend, aber mit der Abtreibung macht man nichts ungeschehen… Das versteht er zum Beispiel überhaupt nicht…

Ja ich denke, ich werde noch eine Weile brauchen, um das alles zu realisieren und damit klarzukommen. Aber es wird von Tag zu Tag besser, das merke ich schon jetzt. Ja ich habe schon begonnen und das erste Semester werde ich auch fertig studieren, ich wohne auch noch zuhause bei meinen Eltern. Für das zweite und dritte Semester werde ich dann vermutlich eine Beurlaubung beantragen… und ich rede auch mit meinen Eltern über eine eigene Wohnung, weil ich dann natürlich mit dem Baby eine eigene kleine Familie sein möchte und nicht ewig bei meinen Eltern leben will. Das erste halbe Jahr bin ich aber vermutlich auf die Unterstützung meiner Eltern angewiesen, sodass ich da noch zuhause wohnen bleiben werde. Mal sehen ich kann mir das ja alles noch überhaupt nicht vorstellen mit einem Kind, vermutlich wird es eh ganz anders, als man es sich dann denkt.

Ich weiß nicht, ob der Kindesvater seine Meinung ändern wird. Im Moment bin ich da recht pessimistisch… Er ist komplett fertig und denkt nicht, dass es besser wird, er meint für ihn wird es eher schlimmer werden in den Monaten, je näher es rückt… was ich ziemlich traurig finde. Denn ich hab bereits jetzt schon Momente, wo ich mich auf mein Kind freue. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es ihm da ähnlich gehen wird, auch wenn ich es hoffe :/ Ich kann ihn mir nämlich als sehr guten Vater vorstellen, er ist ein sehr liebevoller Mensch. Aber wenn er absolut nicht möchte und nur negativ eingestellt ist, sieht das natürlich schlecht aus.
Ich denke halt, falls er uns unterstützen würde, dann nur weil ihn seine Eltern „zwingen“ oder weil er kein Arsch sein will. Dass er hilft, weil er das Baby und mich gern hat, hoffe ich natürlich, aber das erscheint mir grad sehr weit entfernt, leider

Er macht mir keinen Druck… Er meinte ja auch, dass er nicht will, dass ich was tue gegen meinen Willen oder so ähnlich. Aber er macht mir halt immer wieder deutlich, dass es ihm schlecht mit der Entscheidung geht und das macht mir natürlich ein schlechtes Gewissen, ich will sein Leben nicht ruinieren… so wie er das darstellt
 
Und danke, du machst mir wirklich etwas Mut

 Ja einige Freunde stehen hinter mir und unterstützen mich. Also ich bin wirklich dankbar und froh, dass ich mit der Situation jetzt nicht alleine bin. Alle stehen hinter mir. Mir geht es derzeit nicht so gut, weil mir einfach so viel durch den Kopf geht. Ich habe jede Nacht Albträume von Abtreibungen oder Fehlgeburten, das macht mich ganz fertig..

Also vielen Dank für deine lieben Worte und es ist natürlich kein Problem, dass du den Text aus Versehen mehrfach gepostet hast.
 

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