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Ungewollt schwanger, 23 J.

24. Mai um 13:46

Hallo liebes Forum. Ich bin 23 und in der 7. SSW. Es war ein “Unfall“ und als ich den positiven Test in der Hand hatte, war mein erster Gedanke “sofort weg damit, das passt jetzt ganz und gar nicht“. Auch mein Partner (21) ist eher dagegen, wäre aber voll und ganz für mich da, wenn ich es bekommen würde. Wir fühlen uns einfach noch nicht so weit. Gestern waren wir beim FA und der hat mich ganz schön eingeschüchtert, er war fast schon frech und irgendwie außer sich, wenn ich ehrlich bin. Schließlich hat er bisschen was aufgeschrieben, mir ein Prospekt für das Pflichtberatungsgespräch gegeben und dann sollte ich noch auf den Stuhl. Er sagte “Naja Sie müssen ja eigentlich nicht auf den Bildschirm schauen“. Ich bittete trotzdem höflich darum und da sah ich den kleinen weißen Fleck rechts oben an der Gebärmutterwand kleben. Mein Herz schlug schneller und ich musste, ehrlich gesagt, ein paar Tränen zurückhalten. Er druckte mir ein Bild von dem winzigen Ei aus. Dann noch eine Überweisung und schon durfte ich gehen. Er klärte mich über Risiken auf, z.B. dass ein Abbruch bei einer Frau, die noch kein Kind bekam, mit evtl. schlimmen Folgen verbunden sei, da der Muttermund noch zu wäre. Meine Mama hat mir bei meiner “Beichte“ erzählt, sie hätte mit 17 auch schon abgetrieben und anschließend hatte sie 3! Fehlgeburten und wurde erst mit 32 dann Mutter. Wir hatten heute nochmal ein Gespräch und wir haben ausgiebig drüber gesprochen, dass man immer bisschen besorgt ist, dass man das nicht kann mit dem Mamasein.
Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung, lebe mit meinen Eltern in einem großen Haus, sie im EG und ich im OG. Mein Freund zieht voraussichtlich in ca. einem halben Jahr zu mir. Also wäre eine liebe Oma 24/7 zuhause und könnte im Notfall auf den/die Kleine/n aufpassen. Mein Papa weiß noch nichts. Ich habe Angst, ihm etwas zu sagen, meine Mama hat dabei auch ein mulmiges Gefühl, wobei sie sagt, dass es ihn ja eigentlich nichts angeht... ich bin sooooo ratlos und hin und hergerissen. Meine Mama weiß auch nicht was das Beste wäre. Ich habe keine Ahnung, inwiefern mir das Internet oder fremde Menschen helfen können, aber ein Versuch ist es vielleicht wert. Ich weiß, es ist immer noch meine Entscheidung, aber war jemand von euch in der gleichen Situation? Vielleicht sogar jünger? Liebe Grüße und danke fürs Lesen ❤

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24. Mai um 14:19

Hallo, 
Du hast bestimmt schon überall gehört Hör auf dein bauchgefühl. Leicht gesagt, wenn man keins hat.
Um eins zu entwickeln, stell dir mal paar Fragen und dann hast du evtl grob eine Richtung.

1. Wärst du bereit, dich für das Wohl des Kindes einzuschränken. Also, musst du in die USA reisen um Urlaub zu machen, oder kanns auch die Ostsee sein ein paar Jahre wenigstens. 
2. Wie sieht es finanziell aus. Hast du einen Job und hast einen Arbeitsvertrag oder kannst du nach der Elternzeit in deinem Job arbeiten? 
3. Sind denn deine Mama und Oma fit und gewillt, sich um das Baby zu kümmern? 

Beide Wege sind in Ordnung. 
Ich meine, dass sich die Kinder die Eltern aussuchen und euer Baby euch ziemlich gut findet.
Auch ohne eigene Wohnung, Hochzeit und Vorzeigeumständen.
Viel Glück 

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24. Mai um 14:29
In Antwort auf waldmami

Hallo, 
Du hast bestimmt schon überall gehört Hör auf dein bauchgefühl. Leicht gesagt, wenn man keins hat.
Um eins zu entwickeln, stell dir mal paar Fragen und dann hast du evtl grob eine Richtung.

1. Wärst du bereit, dich für das Wohl des Kindes einzuschränken. Also, musst du in die USA reisen um Urlaub zu machen, oder kanns auch die Ostsee sein ein paar Jahre wenigstens. 
2. Wie sieht es finanziell aus. Hast du einen Job und hast einen Arbeitsvertrag oder kannst du nach der Elternzeit in deinem Job arbeiten? 
3. Sind denn deine Mama und Oma fit und gewillt, sich um das Baby zu kümmern? 

Beide Wege sind in Ordnung. 
Ich meine, dass sich die Kinder die Eltern aussuchen und euer Baby euch ziemlich gut findet.
Auch ohne eigene Wohnung, Hochzeit und Vorzeigeumständen.
Viel Glück 

Naja, also einschränken wäre kein Thema. Reisen kann man auch mit Kind irgendwann. Mit Oma war meine Mama gemeint, die schließlich “zukünftige Oma“ sein würde. Meine eigene Oma ist nicht da. Hochzeit finde ich nicht wichtig. Das kann warten. Im Elternhaus bleibe ich wohnen, da es Eigentum ist und eben 2-stöckig ist und wir keinen Sinn in einer eigenen Wohnung sehen. Somit fällt die Miete weg. Mein Partner geht arbeiten, ich darf schwanger nicht als Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten. Finanziell würde man ja aber eh noch bisschen Unterstützung vom Staat bekommen, oder? 

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24. Mai um 14:47

Na dann hast du doch schon grob eine Richtung im Auge. Jetzt ist die Frage nur noch wie und wer kann helfen. 
Zu zweit, gesund und noch mit Oma, Sind ja schon beste Voraussetzungen. 
Unterstützung gibt es vom Staat nur in Form von Elterngeld und Kindergeld. Das muss man beantragen. 
Ansonsten gehst du ja dann wieder arbeiten und verdienst Geld. 
Nun wird alles anders aber das ist bei den meisten Menschen so und durchaus lebenswert und vor allem liebenswert. 
Du hast ubrigens jetzt schon Anspruch auf eine Hebamme. Solltest du Glück haben und eine ganz tolle ausfindig machen, ist es ein super Ansprechpartner für alle Fragen. Besser wohl als tausende Meinungen fremder Frauen, die dich nicht kennen. 
 

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24. Mai um 16:10

Hey du, ich kenne deine Gefühle glaube ganz gut. Ich selbst bin 22 und letzten Dezember Mutter geworden. Anfang April dann der Schock: schon wieder schwanger trotz Verhütung. Ich war die ersten 3 Wochen auch nur hin und hergerissen. Die größte Angst dabei war ob ich es mit zwei Kindern schaffen werde. Ich hatte dann ein super Beratungsgespräch bei pro familia wobei die Beraterin mit mir das ganze erörtert hat. Und mir fragen zum in mich gehen gestellt hat. 
ich hatte mir vor der Beratung die infotexte zur Abtreibung auf der Seite von pro familia durch gelesen und wenn ich davor noch mit dem Gedanken spielen konnte, so hat sich bei mir beim lesen der Magen mehrfach umgedreht und ich sollte mich fragen, ob ich das wirklich könnte oder ob ich eher Angst davor hätte wie es wohl werden würde. Da zweiteres der Fall war gab sie mir die Aufgabe ich solle eine Woche lang versuchen mich über die ss und den Krümel zu freuen. Wenn das nicht klappen würde, bekäme ich nochmal kurzfristig einen Termin. Naja was soll ich sagen...das war in der 7Ten Woche und nun bin ich in der 11/12ten erstrecht wenn ich meine Tochter jeden Tag aufs neue lächeln sehen darf, weiß ich dass sich jede ss egal blöd sie verlaufen mag lohnt. Und bereue den jetzigen Krümel nicht  
lg Nyx

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24. Mai um 23:57
In Antwort auf zahnfee222

Naja, also einschränken wäre kein Thema. Reisen kann man auch mit Kind irgendwann. Mit Oma war meine Mama gemeint, die schließlich “zukünftige Oma“ sein würde. Meine eigene Oma ist nicht da. Hochzeit finde ich nicht wichtig. Das kann warten. Im Elternhaus bleibe ich wohnen, da es Eigentum ist und eben 2-stöckig ist und wir keinen Sinn in einer eigenen Wohnung sehen. Somit fällt die Miete weg. Mein Partner geht arbeiten, ich darf schwanger nicht als Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten. Finanziell würde man ja aber eh noch bisschen Unterstützung vom Staat bekommen, oder? 

Glückwunsch zur Schwangerschaft.
Dir muss dein Arzt ein Beschäftigungsverbot ausstellen.
Dann bekommst du dein Gehalt trotzdem .

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25. Mai um 18:50

Klar hör auf dein Bauchgefühl, aber wenn du gerne in ein paar Jahren sowieso Mama werden willst, würde ich auf keinen Fall abtreiben. Ich habe mit 23 geheiratet und wollte gerne ein Baby, aber es hat einfach nicht geklappt. Erst 2 Jahre später, als mir meine Ärztin vorzeitige Wechseljahre prognostiziert hatte, war ich überraschend Schwanger und bin jetzt überglücklich in der 32. Schwangerschaftswoche. Natürlich ist es hart, wenn man nicht damit rechnet, aber es ist ein riesiges Geschenk, welches nicht alle Frauen bekommen.

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25. Mai um 19:19
In Antwort auf zahnfee222

Hallo liebes Forum. Ich bin 23 und in der 7. SSW. Es war ein “Unfall“ und als ich den positiven Test in der Hand hatte, war mein erster Gedanke “sofort weg damit, das passt jetzt ganz und gar nicht“. Auch mein Partner (21) ist eher dagegen, wäre aber voll und ganz für mich da, wenn ich es bekommen würde. Wir fühlen uns einfach noch nicht so weit. Gestern waren wir beim FA und der hat mich ganz schön eingeschüchtert, er war fast schon frech und irgendwie außer sich, wenn ich ehrlich bin. Schließlich hat er bisschen was aufgeschrieben, mir ein Prospekt für das Pflichtberatungsgespräch gegeben und dann sollte ich noch auf den Stuhl. Er sagte “Naja Sie müssen ja eigentlich nicht auf den Bildschirm schauen“. Ich bittete trotzdem höflich darum und da sah ich den kleinen weißen Fleck rechts oben an der Gebärmutterwand kleben. Mein Herz schlug schneller und ich musste, ehrlich gesagt, ein paar Tränen zurückhalten. Er druckte mir ein Bild von dem winzigen Ei aus. Dann noch eine Überweisung und schon durfte ich gehen. Er klärte mich über Risiken auf, z.B. dass ein Abbruch bei einer Frau, die noch kein Kind bekam, mit evtl. schlimmen Folgen verbunden sei, da der Muttermund noch zu wäre. Meine Mama hat mir bei meiner “Beichte“ erzählt, sie hätte mit 17 auch schon abgetrieben und anschließend hatte sie 3! Fehlgeburten und wurde erst mit 32 dann Mutter. Wir hatten heute nochmal ein Gespräch und wir haben ausgiebig drüber gesprochen, dass man immer bisschen besorgt ist, dass man das nicht kann mit dem Mamasein.
Ich habe eine abgeschlossene Ausbildung, lebe mit meinen Eltern in einem großen Haus, sie im EG und ich im OG. Mein Freund zieht voraussichtlich in ca. einem halben Jahr zu mir. Also wäre eine liebe Oma 24/7 zuhause und könnte im Notfall auf den/die Kleine/n aufpassen. Mein Papa weiß noch nichts. Ich habe Angst, ihm etwas zu sagen, meine Mama hat dabei auch ein mulmiges Gefühl, wobei sie sagt, dass es ihn ja eigentlich nichts angeht... ich bin sooooo ratlos und hin und hergerissen. Meine Mama weiß auch nicht was das Beste wäre. Ich habe keine Ahnung, inwiefern mir das Internet oder fremde Menschen helfen können, aber ein Versuch ist es vielleicht wert. Ich weiß, es ist immer noch meine Entscheidung, aber war jemand von euch in der gleichen Situation? Vielleicht sogar jünger? Liebe Grüße und danke fürs Lesen ❤

dein biologisches Alter ist optimal, in die Aufgabe wächst du hinein, da verhälst du dich rein instinktiv richtig. Alles was du für dich, deinen Partner und für dein Kind brauchst ist Zuwendung und viel Zeit. Nimm die Herausforderung an, denn  so wirklich spricht doch nichts dagegen. 

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