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Ungeplante Schwangerschaft mit 32, zu alt zum Abbruch?

24. September 2013 um 19:08

Hallo Zusammen,
hoffentlich könnt ihr mir hier ein wenig weiterhelfen.
Momentan befinde ich mich in einer schwierigen Situation. Ich muß mir klar werden, ob ich eine ungeplante Schwangerschaft abbreche oder austrage. Wie im Titel bereits erwähnt, bin ich bereits 32 Jahre alt und die Schwangerschaft entstand trotz Verhütung. Ich fühle mich momentan nicht wirklich bereit für ein Kind, habe aber andererseits Zweifel, ob ich später noch einmal die Chance haben werde, Kinder zu bekommen.
Gibt es hier im Forum Mitglieder, die bei Ihrem ersten Abbruch auch in etwa so alt waren wie ich? Wie sind eure Erfahrungen? War es die richtige Entscheidung, obwohl ihr "schon" etwas älter wart? Habt ihr später Kinder bekommen?

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25. September 2013 um 9:09

Das Risiko
für Gendefekte steigt merklich ab 35, wenn es also keinen zwingenden grund gibt, Kinder später zu bekommen, sollte man sie vorher bekommen. Gleichzeitig wird das Schwanger werden schwerer.

"Ich fühle mich momentan nicht wirklich bereit für ein Kind,"
Woran fehlt es?
Fehlende Reife dürfte ja im Allgemeinen mit 32 behoben sein.


"War es die richtige Entscheidung"
Für das Kind ist es nicht die richtige Entscheidung.

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25. September 2013 um 15:45

Viele Zweifel...
Vielen Dank für eure Beiträge, den Bericht über die Kollegin und die Denkanstöße.
Ich beginne damit eure Fragen zu beantworten und ein wenig mehr über meine Situation zu schreiben.
Die Schwangerschaft ist bereits vom Frauenarzt festgestellt und ich bin schon seit gut 3 Wochen am überlegen, was das Beste wäre. Ich befinde mich also in der 10ten Woche.
Die Gründe, dass ich mich nicht bereit fühle sind folgende:
Ich habe die letzten 6 Jahre damit verbracht zu studieren (passenderweise Medizin) nun stehe ich unmittelbar vor der Prüfungszeit, die bis Ende November geht. Wenn ich das Kind behalte, könnte ich zwar mein Studium sicher noch gut abschließen, aber erst mal keinen Job finden. Halbtagsstellen usw. in der Medizin für die Facharztausbildung, noch dazu für Alleinerziehende Mütter, fast unmöglich. Um das Studium zu finanzieren mußte ich Schulden machen. Weiterhin stünde ich ohne Wohnung da, da ich einem Studentenwohnheim wohne und dort raus müßte. Eine Wohnung zu finden in meiner Heimatstadt ist eine Katastrophe, Anspruch auf eine Sozialwohnung habe ich leider nicht. Die Auskunft kam von der pro familia Beratungsstelle, bei der ich schon war. In meinem Wohnort habe ich keinerlei Familie, die mich unterstützen könnte und zu meinen Eltern zurück auf das Land ziehen kann ich nicht, weil es da für mich keine berufliche Perspektive gibt.
Mein derzeitiger Partner und Kindsvater will von dem Kind nichts wissen. Er sieht sich momentan nicht in der Lage (kein Job und selbst einen Berg Schulden) für das Kind und mich zu sorgen. Als ich ihm von der Schwangerschaft erzählte, sagte er es nicht wolle. Wenn ich es behalte würde er sich sofort aus dem Staub machen. Er möchte es nicht mal versuchen, ob wir es gemeinsam schaffen. Er will dann ncihts mehr mit mir oder dem Kind zu tun haben, auch keinen Kontakt weil er kein Wochenend-Vater sein wolle. Kein feiner Zug ich weiß, aber seine Entscheidung. Das jedoch wiederum belastet mich natürlich auch extrem. Und wenn er mich in der Prüfungszeit verließe, wüßte ich nicht, ob ich meine Prüfungen durchstehen könnte.
Weiter hatte ich mir für ein Kind natürlich eine glückliche Familie und einen Vater gewünscht. Ob ich das alles alleine schaffen kann und dem gewachsen wäre, weiß ich einfach nicht.

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25. September 2013 um 16:05
In Antwort auf dvorah_12250523

Viele Zweifel...
Vielen Dank für eure Beiträge, den Bericht über die Kollegin und die Denkanstöße.
Ich beginne damit eure Fragen zu beantworten und ein wenig mehr über meine Situation zu schreiben.
Die Schwangerschaft ist bereits vom Frauenarzt festgestellt und ich bin schon seit gut 3 Wochen am überlegen, was das Beste wäre. Ich befinde mich also in der 10ten Woche.
Die Gründe, dass ich mich nicht bereit fühle sind folgende:
Ich habe die letzten 6 Jahre damit verbracht zu studieren (passenderweise Medizin) nun stehe ich unmittelbar vor der Prüfungszeit, die bis Ende November geht. Wenn ich das Kind behalte, könnte ich zwar mein Studium sicher noch gut abschließen, aber erst mal keinen Job finden. Halbtagsstellen usw. in der Medizin für die Facharztausbildung, noch dazu für Alleinerziehende Mütter, fast unmöglich. Um das Studium zu finanzieren mußte ich Schulden machen. Weiterhin stünde ich ohne Wohnung da, da ich einem Studentenwohnheim wohne und dort raus müßte. Eine Wohnung zu finden in meiner Heimatstadt ist eine Katastrophe, Anspruch auf eine Sozialwohnung habe ich leider nicht. Die Auskunft kam von der pro familia Beratungsstelle, bei der ich schon war. In meinem Wohnort habe ich keinerlei Familie, die mich unterstützen könnte und zu meinen Eltern zurück auf das Land ziehen kann ich nicht, weil es da für mich keine berufliche Perspektive gibt.
Mein derzeitiger Partner und Kindsvater will von dem Kind nichts wissen. Er sieht sich momentan nicht in der Lage (kein Job und selbst einen Berg Schulden) für das Kind und mich zu sorgen. Als ich ihm von der Schwangerschaft erzählte, sagte er es nicht wolle. Wenn ich es behalte würde er sich sofort aus dem Staub machen. Er möchte es nicht mal versuchen, ob wir es gemeinsam schaffen. Er will dann ncihts mehr mit mir oder dem Kind zu tun haben, auch keinen Kontakt weil er kein Wochenend-Vater sein wolle. Kein feiner Zug ich weiß, aber seine Entscheidung. Das jedoch wiederum belastet mich natürlich auch extrem. Und wenn er mich in der Prüfungszeit verließe, wüßte ich nicht, ob ich meine Prüfungen durchstehen könnte.
Weiter hatte ich mir für ein Kind natürlich eine glückliche Familie und einen Vater gewünscht. Ob ich das alles alleine schaffen kann und dem gewachsen wäre, weiß ich einfach nicht.

Ist zwar nebensächlich,
", aber seine Entscheidung."
aber das stimmt nicht je nachdem, wie er seine Absicht, bei Unterlassen der Abtreibung stiften zu gehen, zum Ausdruck bringt, kann er sich strafbar machen gemäß 240 Abs. 4 Nr. 2 StGB. Zwar klingt aus deinen Worten nicht heraus, dass er es übertrieben hätte, aber es lohnt sich im Hinterkopf zu behalten, für den Fall, dass er es versucht zu übertreiben.

"Weiterhin stünde ich ohne Wohnung da, da ich einem Studentenwohnheim wohne und dort raus müßte."
Warum muss man das?

"Eine Wohnung zu finden in meiner Heimatstadt ist eine Katastrophe, Anspruch auf eine Sozialwohnung habe ich leider nicht."
Was für eine Stadt ist das, in der alleinerziehend, arbeitslos und verschuldet nicht für Sozialwohnung langt?

"Die Auskunft kam von der pro familia Beratungsstelle, bei der ich schon war."
Hatten die denn irgendwelche anderen Hilfen im Angebot?

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25. September 2013 um 17:46
In Antwort auf dvorah_12250523

Viele Zweifel...
Vielen Dank für eure Beiträge, den Bericht über die Kollegin und die Denkanstöße.
Ich beginne damit eure Fragen zu beantworten und ein wenig mehr über meine Situation zu schreiben.
Die Schwangerschaft ist bereits vom Frauenarzt festgestellt und ich bin schon seit gut 3 Wochen am überlegen, was das Beste wäre. Ich befinde mich also in der 10ten Woche.
Die Gründe, dass ich mich nicht bereit fühle sind folgende:
Ich habe die letzten 6 Jahre damit verbracht zu studieren (passenderweise Medizin) nun stehe ich unmittelbar vor der Prüfungszeit, die bis Ende November geht. Wenn ich das Kind behalte, könnte ich zwar mein Studium sicher noch gut abschließen, aber erst mal keinen Job finden. Halbtagsstellen usw. in der Medizin für die Facharztausbildung, noch dazu für Alleinerziehende Mütter, fast unmöglich. Um das Studium zu finanzieren mußte ich Schulden machen. Weiterhin stünde ich ohne Wohnung da, da ich einem Studentenwohnheim wohne und dort raus müßte. Eine Wohnung zu finden in meiner Heimatstadt ist eine Katastrophe, Anspruch auf eine Sozialwohnung habe ich leider nicht. Die Auskunft kam von der pro familia Beratungsstelle, bei der ich schon war. In meinem Wohnort habe ich keinerlei Familie, die mich unterstützen könnte und zu meinen Eltern zurück auf das Land ziehen kann ich nicht, weil es da für mich keine berufliche Perspektive gibt.
Mein derzeitiger Partner und Kindsvater will von dem Kind nichts wissen. Er sieht sich momentan nicht in der Lage (kein Job und selbst einen Berg Schulden) für das Kind und mich zu sorgen. Als ich ihm von der Schwangerschaft erzählte, sagte er es nicht wolle. Wenn ich es behalte würde er sich sofort aus dem Staub machen. Er möchte es nicht mal versuchen, ob wir es gemeinsam schaffen. Er will dann ncihts mehr mit mir oder dem Kind zu tun haben, auch keinen Kontakt weil er kein Wochenend-Vater sein wolle. Kein feiner Zug ich weiß, aber seine Entscheidung. Das jedoch wiederum belastet mich natürlich auch extrem. Und wenn er mich in der Prüfungszeit verließe, wüßte ich nicht, ob ich meine Prüfungen durchstehen könnte.
Weiter hatte ich mir für ein Kind natürlich eine glückliche Familie und einen Vater gewünscht. Ob ich das alles alleine schaffen kann und dem gewachsen wäre, weiß ich einfach nicht.

Wären denn deine Eltern bereit z helfen?
"zu meinen Eltern zurück auf das Land ziehen kann ich nicht, weil es da für mich keine berufliche Perspektive gibt."
Es ist nichts falsches daran, wenn Großeltern sich hauptsächlich, um ein Kind kümmern bis die Mutter irgendwo ein stabiles Standbein, sofern sie das können und man das Pendeln am Wochende packt.

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25. September 2013 um 18:48

In welchem Alter wärst Du denn bereit für ein Kind?
Facharztausbildung dauert doch bestimmt nochmal 5 Jahre oder länger. Dann wärst Du 37 oder 38. Wieviel Kinder möchtest Du? Vielleicht 2? Das ist in dem Alter sicher nicht unmöglich, aber auch nicht mehr leicht, was Du als angehende Ärztin bestimmt weisst. Es kann durchaus ein Jahr oder länger dauern, bis Du schwanger wirst. Ich würd's nicht so wollen.

Auf einen Mann, der mich in einer schwierigen Situation verlässt, könnte ich ebenfalls pfeifen. Was will frau von so einem. Jedesmal, wenn's brenzlich wird, haut er ab? Das muss wahre Liebe sein.

Meine Frauenärztin hat 3 Kinder. Das erste hat sie mit 30 bekommen, das letzte mit 36. Jetzt ist sie 40. Ausbildung zur Fachärztin geht also auch mit Kind. Meine ehemalige Nachbarin wurde auch kurz vor Studienabschluss ungeplant schwanger und hat das Kind behalten. Wenn man sich gut organisiert, kann's nach der Babypause auch wieder weitergehen.

Könntest Du denn nicht schon jetzt einen Job suchen? Soviel ich weiss, muss man bei der Bewerbung nicht sagen, dass man schwanger ist. Muss man denn sagen, dass man Mutter ist? Weiss das jemand?

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25. September 2013 um 19:05
In Antwort auf esmi_12120735

In welchem Alter wärst Du denn bereit für ein Kind?
Facharztausbildung dauert doch bestimmt nochmal 5 Jahre oder länger. Dann wärst Du 37 oder 38. Wieviel Kinder möchtest Du? Vielleicht 2? Das ist in dem Alter sicher nicht unmöglich, aber auch nicht mehr leicht, was Du als angehende Ärztin bestimmt weisst. Es kann durchaus ein Jahr oder länger dauern, bis Du schwanger wirst. Ich würd's nicht so wollen.

Auf einen Mann, der mich in einer schwierigen Situation verlässt, könnte ich ebenfalls pfeifen. Was will frau von so einem. Jedesmal, wenn's brenzlich wird, haut er ab? Das muss wahre Liebe sein.

Meine Frauenärztin hat 3 Kinder. Das erste hat sie mit 30 bekommen, das letzte mit 36. Jetzt ist sie 40. Ausbildung zur Fachärztin geht also auch mit Kind. Meine ehemalige Nachbarin wurde auch kurz vor Studienabschluss ungeplant schwanger und hat das Kind behalten. Wenn man sich gut organisiert, kann's nach der Babypause auch wieder weitergehen.

Könntest Du denn nicht schon jetzt einen Job suchen? Soviel ich weiss, muss man bei der Bewerbung nicht sagen, dass man schwanger ist. Muss man denn sagen, dass man Mutter ist? Weiss das jemand?

Keine Ahnung, ob
man es muss, aber als Arzt im Krankenhaus muss man angeben (bzw. einfach einwilligen), wieviele Nächte und Wochenenden man da ist. Da lässt sich die Information kaum vermeiden.

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25. September 2013 um 19:37
In Antwort auf jillie_12165270

Wären denn deine Eltern bereit z helfen?
"zu meinen Eltern zurück auf das Land ziehen kann ich nicht, weil es da für mich keine berufliche Perspektive gibt."
Es ist nichts falsches daran, wenn Großeltern sich hauptsächlich, um ein Kind kümmern bis die Mutter irgendwo ein stabiles Standbein, sofern sie das können und man das Pendeln am Wochende packt.

Gute Anmerkung...
meine Eltern würden mit Sicherheit helfen. Bei dem Gedanken, das Kind dann aber die meiste Zeit dort zu lassen und dass es zur Oma "Mama" sagt finde ich seltsam.

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25. September 2013 um 19:53

Antworten auf viele Fragen
Ich arbeite die Fragen mal der Reihe nach ab...

Richtig, mein Studium endet somit im Frühjahr, wenn alles glatt geht.Im Wohnheim könnte ich im Anschluß an das Studium noch bleiben, da ich noch eine Doktorarbeit fertig zu machen habe. Mit Kind sind die Räumlichkeiten dort einfach nicht geeignet. Das ist nur ein kleines Zimmer, mit Duschecke und gemeinsamer Küche.

Ich wohne in Bayerns Landeshauptstadt und da sucht man nach etwas, das bezahlbar ist (ggf sogar vom Amt finanziert) mitunter ein Jahr
Wo ganz anders hinziehen finde ich generell eine gute Idee, das käme in Betracht, nachdem ich den Teil meiner Dr. Arbeit, den ich vor Ort machen muß, erledigt habe.

Ich hatte nicht geschrieben, dass es keine Jobs gibt. Nur würde ich wahrscheinlich erst einen finden/bekommen, wenn das Kind da ist, falls für die Assistenzzeit eine Alleinerziehende überhaupt genommen wird. In der Schwangerschaft darf man im Medizinischen Bereich leider kaum was machen. Natrürlich hast du recht, dass ich später sicherlich eine Stelle bekommen würde.

Bafög bekomme ich nicht.
Momentan lebe ich von einem Studienkredit, der nur so lala reicht, Ich jobbe in einem OP, was ich während der Schwangerschaft nicht mehr könnte, wegen Röntgenbelastung und Infektionsgefahr. Bzw. der Job ist weg, sobald ich mein Examen habe, da das ein befristeter Studentenjob ist.

Um für eine Sozialwohnung in Frage zu kommen, muß man laut Aussage von pro familia mindestens 5 JAhre in der Stadt gemeldet sein. Das Kriterium erfülle ich leider nicht. So bleibt mir die Wohnungssuche überlassen.

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25. September 2013 um 20:02
In Antwort auf jillie_12165270

Ist zwar nebensächlich,
", aber seine Entscheidung."
aber das stimmt nicht je nachdem, wie er seine Absicht, bei Unterlassen der Abtreibung stiften zu gehen, zum Ausdruck bringt, kann er sich strafbar machen gemäß 240 Abs. 4 Nr. 2 StGB. Zwar klingt aus deinen Worten nicht heraus, dass er es übertrieben hätte, aber es lohnt sich im Hinterkopf zu behalten, für den Fall, dass er es versucht zu übertreiben.

"Weiterhin stünde ich ohne Wohnung da, da ich einem Studentenwohnheim wohne und dort raus müßte."
Warum muss man das?

"Eine Wohnung zu finden in meiner Heimatstadt ist eine Katastrophe, Anspruch auf eine Sozialwohnung habe ich leider nicht."
Was für eine Stadt ist das, in der alleinerziehend, arbeitslos und verschuldet nicht für Sozialwohnung langt?

"Die Auskunft kam von der pro familia Beratungsstelle, bei der ich schon war."
Hatten die denn irgendwelche anderen Hilfen im Angebot?

Dass ein Mann...
...sich damit strafbar machen kann, war mir nicht bewußt. Er drängt mich nicht zum Abbruch. Er hat nur deutlich zu verstehen gegeben, dass für ihn ein Leben mit mir und Kind nicht in Frage käme. Wenn ich mich für das Kind entscheide, ist er weg. Seiner finanziellen Pflicht dem Kind gegenüber würde, sofern er kann, nachkommen.

Weil der Platz nicht da ist für ein Kind. Natürlich hätte ich noch ein wenig Zeit und müßte nicht morgen ausziehen, wenn ich es der Heimleitung sage. Das Problem ist eher schnell etwas passendes zu finden. V.a. wenn auf jede Wohnung mind 50 Bewerber kommen, die vielleicht kein kein Kind mitbringen und ein gesichertes Einkommen, sprich auch die Garantie die Miete zahlen zu können.

Für die Sozialwohnung muß ich 5 Jahre dort gemeldet sein, was ich nicht bin und während der Schwangerschaft rutsche ich da leider auch nciht rein.

Ja, hatten sie. Das übliche, was mir zustünde, Unterhalt fürs Kind, Elterngeld, ALG II. Irgendwie schon komisch, der Gedanke, nach dem Studium erst mal vom Staat abhängig zu sein. Das wollte ich nie, auch wenn er dafür da ist.

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25. September 2013 um 20:16

Danke...
dir für deinen Post.

Du hast recht, das Alter wäre gut. Und wenn es nur darum ginge, würde ich es sofort bekommen.
Was mir zu schaffen macht, ist der ganze Rest.

Wegen dem Mann würde ich nie abtreiben. Du hast recht, eine Zukunft hätte ich mit ihm auch trotz Abbruch, nicht. Auf einen Partner fürs Leben und Familie sollte frau sich in jeder Situation verlassen können. Das ist hier nicht der Fall und schmerzt mich sehr. Ich hasse es das zugeben, aber auch wenn ich das weiß bin ich nciht sicher ob ich es verkraften könnte in der aktuellen Situatin (mit den noch anstehenden Prüfungen) wenn er mich verläßt. Meine Gefühle sind schon sehr stark für ihn.

Wenn ich das Kind behalte, ist die Trennung sicher.Für das Kind würde er, seiner Aussage nach, sogar aufkommen. Für meinen Unterhalt reicht es dann aber nicht mehr, denke ich.
Ja, eine Kita wäre dann unumgänglich für unter der Woche. Das beste wäre in diesem Fall,wenn ich eine Teilzeitstelle fände, damit ich auch noch irgendwie Mutter sein kann. Es nützt ja nichts ein Kind zu haben, für das ich nicht da sein kann. Für Nacht- und Wochenenddienste in der Assistenzzeit müßte ich mir dann etwas anderes einfallen lassen.

Du hasst recht, auf die Entscheidung Kinderwunsch oder Job und finanzielle Existenz wird es herauslaufen.

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25. September 2013 um 20:21
In Antwort auf dvorah_12250523

Dass ein Mann...
...sich damit strafbar machen kann, war mir nicht bewußt. Er drängt mich nicht zum Abbruch. Er hat nur deutlich zu verstehen gegeben, dass für ihn ein Leben mit mir und Kind nicht in Frage käme. Wenn ich mich für das Kind entscheide, ist er weg. Seiner finanziellen Pflicht dem Kind gegenüber würde, sofern er kann, nachkommen.

Weil der Platz nicht da ist für ein Kind. Natürlich hätte ich noch ein wenig Zeit und müßte nicht morgen ausziehen, wenn ich es der Heimleitung sage. Das Problem ist eher schnell etwas passendes zu finden. V.a. wenn auf jede Wohnung mind 50 Bewerber kommen, die vielleicht kein kein Kind mitbringen und ein gesichertes Einkommen, sprich auch die Garantie die Miete zahlen zu können.

Für die Sozialwohnung muß ich 5 Jahre dort gemeldet sein, was ich nicht bin und während der Schwangerschaft rutsche ich da leider auch nciht rein.

Ja, hatten sie. Das übliche, was mir zustünde, Unterhalt fürs Kind, Elterngeld, ALG II. Irgendwie schon komisch, der Gedanke, nach dem Studium erst mal vom Staat abhängig zu sein. Das wollte ich nie, auch wenn er dafür da ist.

Wende Dich doch mal
an eine christliche Beratungsstelle. Die sind staatlich unabhängig und bieten in der Regel auch konkrete Hilfe an. Da gäbe es in der Nähe von München z.B. donumvitae.org. Bestimmt gibt es noch andere. Du wolltest doch bestimmt Ärztin werden, um anderen Menschen zu helfen. Dies nun auf Kosten eines Menschenlebens zu tun, ist doch ein Widerspruch, finde ich.

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25. September 2013 um 20:24

Momentan
habe ich ja noch keine Stelle. Ich werde mich nach dem Examen bewerben können. Da wäre ich schon im 5./6. Monat. Selbst wenn ich die Schwangerschaft in einem Bewerbungsgepräch noch verheimlichen könnte und dann nach der Vertragsunterzeichnung bekannt gäbe, wäre das sicher keine gute Basis für eine gute Arbeitsbeziehung. Sicher hätte ich eine Stelle und würde erst mal direkt in den Mutterschutz rutschen, denke ich, nur wieviel Entgegenkommen könnte ich dann in der Zukunft bei Problemen, erwarten? Finde ich keine gute Option. Da bin ich eindeutig für Offenheit.

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25. September 2013 um 20:35
In Antwort auf esmi_12120735

In welchem Alter wärst Du denn bereit für ein Kind?
Facharztausbildung dauert doch bestimmt nochmal 5 Jahre oder länger. Dann wärst Du 37 oder 38. Wieviel Kinder möchtest Du? Vielleicht 2? Das ist in dem Alter sicher nicht unmöglich, aber auch nicht mehr leicht, was Du als angehende Ärztin bestimmt weisst. Es kann durchaus ein Jahr oder länger dauern, bis Du schwanger wirst. Ich würd's nicht so wollen.

Auf einen Mann, der mich in einer schwierigen Situation verlässt, könnte ich ebenfalls pfeifen. Was will frau von so einem. Jedesmal, wenn's brenzlich wird, haut er ab? Das muss wahre Liebe sein.

Meine Frauenärztin hat 3 Kinder. Das erste hat sie mit 30 bekommen, das letzte mit 36. Jetzt ist sie 40. Ausbildung zur Fachärztin geht also auch mit Kind. Meine ehemalige Nachbarin wurde auch kurz vor Studienabschluss ungeplant schwanger und hat das Kind behalten. Wenn man sich gut organisiert, kann's nach der Babypause auch wieder weitergehen.

Könntest Du denn nicht schon jetzt einen Job suchen? Soviel ich weiss, muss man bei der Bewerbung nicht sagen, dass man schwanger ist. Muss man denn sagen, dass man Mutter ist? Weiss das jemand?

Hmm...
Bis zum Ende der Facharztausbildung würde ich, wenn alles passt, vermutlich nicht warten. Mit 5-6 Jahren hast du übrigens gut geschätzt. Vermutlich hätte ich mich etwa nach der Hälfte der Facharztausbildung ernsthaft mit dem Kinderwunsch befasst. Sofern auch der richtige Partner vorhanden ist.
Du hast recht, mit dem Alter kann es länger dauern überhaupt schwanger zu werden. Momentan hatte ich damit wohl kein Problem, nur wer weiß, ob das so bleibt. Das ist auch mit ein Grund, warum es mir so schwer fällt zu entscheiden.

Du hast recht, grundsätzlich geht die Facharztausbildung auch mit Kind. Vom Alter deiner Frauenärztin zu schätzen hat sie, im Gegensatz zu mir, nur gleich nach dem Abi angefangen zu studieren und war dann schon fast fertig mit der FA-Ausbildung. Und vermutlich hat sie einen Mann, der sie dabei unterstützt hat.

Es macht mir Mut zu hören, dass es deiner Nachbarin auch kurz vor Studienende so gegangen ist. Ich habe nur Angst, es ganz alleine nicht zu schaffen. Momentan fühle ich mich dem allen nicht gewachsen. Ich weiß auch nciht....es ist alles so unsicher. Bis jetzt hatte ich immer einen Plan, der gut auf ging. Wenn ich das Kind behielte, wäre alles erst mal dahin.

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25. September 2013 um 21:00
In Antwort auf dvorah_12250523

Hmm...
Bis zum Ende der Facharztausbildung würde ich, wenn alles passt, vermutlich nicht warten. Mit 5-6 Jahren hast du übrigens gut geschätzt. Vermutlich hätte ich mich etwa nach der Hälfte der Facharztausbildung ernsthaft mit dem Kinderwunsch befasst. Sofern auch der richtige Partner vorhanden ist.
Du hast recht, mit dem Alter kann es länger dauern überhaupt schwanger zu werden. Momentan hatte ich damit wohl kein Problem, nur wer weiß, ob das so bleibt. Das ist auch mit ein Grund, warum es mir so schwer fällt zu entscheiden.

Du hast recht, grundsätzlich geht die Facharztausbildung auch mit Kind. Vom Alter deiner Frauenärztin zu schätzen hat sie, im Gegensatz zu mir, nur gleich nach dem Abi angefangen zu studieren und war dann schon fast fertig mit der FA-Ausbildung. Und vermutlich hat sie einen Mann, der sie dabei unterstützt hat.

Es macht mir Mut zu hören, dass es deiner Nachbarin auch kurz vor Studienende so gegangen ist. Ich habe nur Angst, es ganz alleine nicht zu schaffen. Momentan fühle ich mich dem allen nicht gewachsen. Ich weiß auch nciht....es ist alles so unsicher. Bis jetzt hatte ich immer einen Plan, der gut auf ging. Wenn ich das Kind behielte, wäre alles erst mal dahin.

Sieh es an als Herausforderung
und hab etwas Vertrauen in Dich. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass im Leben nicht immer alles so läuft, wie geplant. Jeder hat eine Wunschvorstellung von seinem Leben, aber nicht immer erlauben die äusseren Umstände, diesen Weg ohne Abweichung zu verfolgen. Wenn Du ein Kind bekommst, gehst Du einen anderen Weg, als ursprünglich geplant. Er muss deswegen aber nicht schlechter sein. Vielleicht bist Du etwas später mit Deiner Ausbildung fertig, Dafür hast Du früher Deine Familienplanung abgeschlossen und Du hast ein Kind, für das es sich zu leben und zu kämpfen lohnt. Ich habe Dir weiter unten eine Beratungsstelle angegeben. Versuche das doch mal. Und wenn Dir danach ist, schreibe mal im Alleinerziehenden-Forum hier auf Gofem. Da gibt es viele in einer ähnlichen Situation.

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25. September 2013 um 21:04
In Antwort auf dvorah_12250523

Momentan
habe ich ja noch keine Stelle. Ich werde mich nach dem Examen bewerben können. Da wäre ich schon im 5./6. Monat. Selbst wenn ich die Schwangerschaft in einem Bewerbungsgepräch noch verheimlichen könnte und dann nach der Vertragsunterzeichnung bekannt gäbe, wäre das sicher keine gute Basis für eine gute Arbeitsbeziehung. Sicher hätte ich eine Stelle und würde erst mal direkt in den Mutterschutz rutschen, denke ich, nur wieviel Entgegenkommen könnte ich dann in der Zukunft bei Problemen, erwarten? Finde ich keine gute Option. Da bin ich eindeutig für Offenheit.

Wäre sicherlich besser
Offenheit in dem Stadium der Schwangerschaft. Da wäre es sicher von Vorteil, einen Plan zu haben, wie es nach der Schwangerschaft weitergehen soll. Einen Betreuungsplatz zu haben etc. Wie ist das bei Euch, könntest Du auch in einer Praxis arbeiten? Da hätten sie zumindest keine Nacht- und Wochenendschicht.

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26. September 2013 um 11:33
In Antwort auf esmi_12120735

Sieh es an als Herausforderung
und hab etwas Vertrauen in Dich. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass im Leben nicht immer alles so läuft, wie geplant. Jeder hat eine Wunschvorstellung von seinem Leben, aber nicht immer erlauben die äusseren Umstände, diesen Weg ohne Abweichung zu verfolgen. Wenn Du ein Kind bekommst, gehst Du einen anderen Weg, als ursprünglich geplant. Er muss deswegen aber nicht schlechter sein. Vielleicht bist Du etwas später mit Deiner Ausbildung fertig, Dafür hast Du früher Deine Familienplanung abgeschlossen und Du hast ein Kind, für das es sich zu leben und zu kämpfen lohnt. Ich habe Dir weiter unten eine Beratungsstelle angegeben. Versuche das doch mal. Und wenn Dir danach ist, schreibe mal im Alleinerziehenden-Forum hier auf Gofem. Da gibt es viele in einer ähnlichen Situation.

Vertrauen in mich
zu haben fällt mir in dieser Situation momentan schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob ich der Herausforderung gewachsen wäre. Und dann geht es nicht mehr um mich alleine, sondern vielleicht auch um das Kind.
Du meinst, es wird trotz der momentan ungünstigen Voraussetzungen, machbar sein?
Du hast recht, schlechter muß der Weg nicht sein, nur wird er eben anders sein. Das wird sich erst im Nachhinein herausstellen. Momentan wünschte ich mir sehr, man könnte in die Zukunft blicken...
Danke für die Beratungsstelle, dorthin werde ich mich einmal wenden. Schadet nicht, zu erfahren, was sie für Hilfe anbieten könnten.

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26. September 2013 um 11:43
In Antwort auf esmi_12120735

Wäre sicherlich besser
Offenheit in dem Stadium der Schwangerschaft. Da wäre es sicher von Vorteil, einen Plan zu haben, wie es nach der Schwangerschaft weitergehen soll. Einen Betreuungsplatz zu haben etc. Wie ist das bei Euch, könntest Du auch in einer Praxis arbeiten? Da hätten sie zumindest keine Nacht- und Wochenendschicht.

Stimmt,
das mit der Lohnsteuerkartenänderung, die ich dann beantragen müßte, ist mir auch schon irgendwo untergekommen. Also würde der AG so oder so sehen, ob man Kinder hat.
Einen Plan haben wäre sicherlich gut und ein Betreuungsplatz auch. Nur sind die leider in meiner Stadt sehr rar. Mit wurde dazu sogar geraten mich schon gegen Ende der SS (wenn ich es behalte) bei den Kitas und Betreuungsgruppen auf die Wartelisten setzen zu lassen
Ein dauerhafte Stelle in einer Praxis ist erst nach der Facharztausbildung möglich. Je nach Fachrichtung könnte ich z.B.bei Allgemeinmedizin die letzten beiden Jahre in einer Praxis verbringen, die ersten 3 wäre ich dennoch an Kliniken (inklusive versch. Wechsel) gebunden. Wochenenddienste, im Sinne von Notfalldiensten gibt es auch bei Praxen. Zugegeben je nach Fachrichtung unterschiedlich, aber z.B. Hausärzte müssen auch regelmäßig Notdienste besetzen.

Bitte entschuldige, wenn das alles so pessimistisch klingt. Ich versuche wirklich zu einer Lösung zu kommen, habe momentan nur all diese Unsicherheiten und Zweifel im Kopf. Es sind so viele "wenns" die alles so unplanbar machen

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26. September 2013 um 11:47
In Antwort auf esmi_12120735

Wende Dich doch mal
an eine christliche Beratungsstelle. Die sind staatlich unabhängig und bieten in der Regel auch konkrete Hilfe an. Da gäbe es in der Nähe von München z.B. donumvitae.org. Bestimmt gibt es noch andere. Du wolltest doch bestimmt Ärztin werden, um anderen Menschen zu helfen. Dies nun auf Kosten eines Menschenlebens zu tun, ist doch ein Widerspruch, finde ich.

Das werde ich.
Danke für den Tip domumvitae.
Damit hast du einen weiteren großen innerlichen Konflikt von mir erwischt. Ich habe den Beruf gewählt, weil ich schon immer anderen helfen und Leben erhalten will und jetzt denke ich selbst darüber nach, ein Leben nicht zuzulassen. Andererseits reicht das als Grund aus, es zu bekommen? Wenn ich nicht aus vollem Herzen sagen kann, ich will es?

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26. September 2013 um 21:04
In Antwort auf dvorah_12250523

Vertrauen in mich
zu haben fällt mir in dieser Situation momentan schwer. Ich bin mir nicht sicher, ob ich der Herausforderung gewachsen wäre. Und dann geht es nicht mehr um mich alleine, sondern vielleicht auch um das Kind.
Du meinst, es wird trotz der momentan ungünstigen Voraussetzungen, machbar sein?
Du hast recht, schlechter muß der Weg nicht sein, nur wird er eben anders sein. Das wird sich erst im Nachhinein herausstellen. Momentan wünschte ich mir sehr, man könnte in die Zukunft blicken...
Danke für die Beratungsstelle, dorthin werde ich mich einmal wenden. Schadet nicht, zu erfahren, was sie für Hilfe anbieten könnten.

Machbar ist es sicher
Es wird einfach ein gewisses Mass an Organisation notwendig sein und Du solltest Dich auch nicht dafür schämen, für einge gewisse Zeit nur Mutter zu sein, wenn Du nicht sofort eine Stelle findest. Daran ist nichts schlechtes. Auch Mutter zu sein ist ein sehr wertvoller Job, bei dem Du etwas für andere Menschen tust, nämlich Dein Kind.

Es gibt übrigens auch Kliniken mit interner Kindertagesstätte. Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit, an so einer Klinik einen Job zu bekommen?

http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=348&pid=528

http://ziegler.spitalnetzbern.ch/portrait/als-arbeitgeber/

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27. September 2013 um 10:59

HAlte bitte
unbedingt Abstand von der seite VORABTREIBUNG.NET

Dort wird mit Falschinformationen (hohes nachträgliches FG Risiko etc.) versucht Frauen zu verunsichern und sie von einem Abbruch abzubringen.

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27. September 2013 um 19:52
In Antwort auf virgie_12103539

HAlte bitte
unbedingt Abstand von der seite VORABTREIBUNG.NET

Dort wird mit Falschinformationen (hohes nachträgliches FG Risiko etc.) versucht Frauen zu verunsichern und sie von einem Abbruch abzubringen.

Vergiss nicht
Sie ist angehende Ärztin. Medizinisch musst Du ihr sicher nichts erklären. Vielleicht liest sie ja auch die Ärztezeitung:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/gynaekologie/article/822160/studie-abtreibung-folgen-naechste-schwangerschaft.html

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28. September 2013 um 12:55
In Antwort auf esmi_12120735

Vergiss nicht
Sie ist angehende Ärztin. Medizinisch musst Du ihr sicher nichts erklären. Vielleicht liest sie ja auch die Ärztezeitung:

http://www.aerztezeitung.de/medizin/fachbereiche/gynaekologie/article/822160/studie-abtreibung-folgen-naechste-schwangerschaft.html

Ehm...
Das wurde grad gepostet:
http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/moderne-abtreibungen-mindern-risiko-fuer-spaetere-fehlgeburt-a-910262.html

neuere Studie, neuere Erkenntnisse. Auf veraltete Informationen sollte man nciht zurück greifen wenn man wissen will was passiert und wie Folgen aussehen könnten....

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28. September 2013 um 16:18
In Antwort auf esmi_12120735

Machbar ist es sicher
Es wird einfach ein gewisses Mass an Organisation notwendig sein und Du solltest Dich auch nicht dafür schämen, für einge gewisse Zeit nur Mutter zu sein, wenn Du nicht sofort eine Stelle findest. Daran ist nichts schlechtes. Auch Mutter zu sein ist ein sehr wertvoller Job, bei dem Du etwas für andere Menschen tust, nämlich Dein Kind.

Es gibt übrigens auch Kliniken mit interner Kindertagesstätte. Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit, an so einer Klinik einen Job zu bekommen?

http://www.erfolgsfaktor-familie.de/default.asp?id=348&pid=528

http://ziegler.spitalnetzbern.ch/portrait/als-arbeitgeber/

Danke...
für die beiden Links. Vorstellen könnte ich mir das natürlich gut, wäre ja nahezu optimal, wenn in einem Krankenhaus mit Kinderbetreuung eine Stelle zu bekommen wäre. Ich habe mich mal ein bissel weiter in die Richtung im Netz umgeschaut. Ein paar gibt es da über Deutschland verteilt. Auch war ich nochmal bei einer Beratungsstelle und habe dort meine ganzen Fragen gestellt. Die Beraterin meinte, dass sich in dieser Richtung in den kommenden Jahren, also wenn ich dann einen Kita Platz bräuchte, einiges tun sollte. Sie meinte da arbeitet die Zeit für mich.

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28. September 2013 um 16:24

Liebe Wachsperle
vielen Dank für den Link. Er funktioniert. Da sind ja sogar in meinem Wohnort und in der Nähe das ein oder andere Krankenhaus dabei. Das klingt vielversprechend.
Wäre somit schon mal ein Punkt weniger, um den ich mich so arg sorgen müßte. Einen Versuch wird es wert sein, mich da zu bewerben, wenn ich das Kind behalte.

Eine Sorge konnte mir die Beratungsstelle bis jetzt jedoch leider nicht nehmen und meine Recherchen im Netz sind auch eher mau ausgefallen. Und zwar die Tatsache, dass ich bei der Wohnungssuche alleine da stehe, weil ich keinen Anspruch auf Sozialwohnung habe. Zwar würde die Wohnung, wenn ich eine finde, die der Preisvorstellung der ARGE genügt, bezahlt werden. Das hilft aber nur, wenn ich auch eine finde. Da muß ich nochmal weiter schauen.

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28. September 2013 um 16:53

Liebe Petra003,
deine Vermutungen treffen alle zu und meine Situation hast du gut erfasst. Das sind genau die Dinge, die mich so umtreiben. Die besseren Umstände, die ich mir gewünscht habe, die Frage, ob ich einen Abbruch verkraften könnte, sofern ich mich überhaupt dazu durchringen könnte. Wenn nicht würde es mich sicher über einige Zeit behindern. Bei der Beratung ist die Dame sogar soweit gegangen und hat gesagt, dass ich wenn ich nicht mindestens 80 Prozent sicher bin, nicht abtreiben soll. Auch war sie der Meinung, dass die Beziehung zum Kindsvater auch nach der Abtreibung für mich wahrscheinlich erledigt wäre, weil ich ihm den Vertrauensbruch, mich in so einer wichtigen Situation, so hängen zu lassen, nie verzeihen würde.
Mit allem was du schreibst hast du recht. Selbst wenn ich meine Wunschsituation für die Familiengründung erreicht hätte, wäre das kein Garant dafür, dass es auch so bleibt. Es stimtmt jede zweite Ehe wird geschieden. Patchwork gehört zur Tagesordnung. Ich habe sogar selbst ein solches Paar im Freundeskreis und das geht.Vielleicht muß ich mich einfach nur von meiner Traumvorstellung verabschieden. Auch die Entscheidung für das Kind kann ein glückliches weiteres Leben, zwar anders als geplant, dennoch glücklich, nach sich ziehen, richtig?

Danke für den Hinweis auf profemina. Ihre Informationen bezüglich der finanziellen Hilfen, finde ich interessant.

Ich bin sehr froh, das Forum gefunden zu haben. Ich wüßte nicht, wo ich mich sonst mit meinen Sorgen hinwenden könnte. Natürlich habe ich auch gute Freunde, aber mit ihnen konkret über das alles zu diskutieren scheue ich irgendwie. Ich bin mir nicht sicher, wie die Reaktionen da wären. Ist das nachvollziehbar?
Vielen Dank an dieser Stelle an dich und alle anderen lieben Foruminen, die sich so lieb und aufmerksam mit meinem Problem auseinandersetzen.Das hilft unglaublich viel.

Ich werde dich/euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten, wie ich mich entschieden habe.

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29. September 2013 um 17:21

Das deckt sich
mit der Aussage der Beraterin in der Beratungsstelle.
Für die Nebenkosten hatten sie mir da etwa 100-150 genannt.

Den Vermieter der ersten Wohnung habe ich direkt mal über immobilienscout24 angeschrieben. Das wäre super. Netter Stadtteil und extrem günstig. Ich frage mich, was da für ein Hacken dran ist? Hoffe jedenfalls, dass ich eine Antwort zurück bekomme.
Die Zweite ist auch nicht schlecht, alllerdings ein wenig ab vom Schuß. Gesetzt dem Fall ich bliebe in München und bekomme dort eine Stelle, fände ich etwas zentraller besser. Generell habe ich aber keine bevorzugten Stadtgebiete. Hauptsache es geht preislich erst mal so, dass es bezahlt würde.

Inzwischen bin ich viel weniger verzweifelt als zu Beginn bei meinem ersten Post hier. Momentan macht es mich eher wütend (und immer noch traurig), wie mein voraussichtlich zukünftiger Ex reagiert hat. Mir die Pistole so auf die Brust (oder den Bauch) zu setzen...

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29. September 2013 um 17:23

Danke lunanevio
für die Auskunft bezüglich Hamburg. Es ist gut einen ungefähren Anhaltspunkt zu haben.

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30. September 2013 um 1:56
In Antwort auf dvorah_12250523

Liebe Wachsperle
vielen Dank für den Link. Er funktioniert. Da sind ja sogar in meinem Wohnort und in der Nähe das ein oder andere Krankenhaus dabei. Das klingt vielversprechend.
Wäre somit schon mal ein Punkt weniger, um den ich mich so arg sorgen müßte. Einen Versuch wird es wert sein, mich da zu bewerben, wenn ich das Kind behalte.

Eine Sorge konnte mir die Beratungsstelle bis jetzt jedoch leider nicht nehmen und meine Recherchen im Netz sind auch eher mau ausgefallen. Und zwar die Tatsache, dass ich bei der Wohnungssuche alleine da stehe, weil ich keinen Anspruch auf Sozialwohnung habe. Zwar würde die Wohnung, wenn ich eine finde, die der Preisvorstellung der ARGE genügt, bezahlt werden. Das hilft aber nur, wenn ich auch eine finde. Da muß ich nochmal weiter schauen.

Könntest Du
denn bei Deiner Familie wohnen, bis Du einen Job hast? Wenn Du einen Job hast, müsstest Du Dich ja auch ums Geld nicht mehr sorgen. Oder wie wär's mit einer WG? Könntest z.B. eine Anzeige schalten: Suche alleinerziehende Mutter für eine WG . Gibt noch andere, die das machen. Dann bist Du nicht allein und Kosten sparen kannst Du auch noch. Einige Krankenhäuser bieten ja auch Wohngelegenheiten für's Personal. Fang einfach rechtzeitig an zu suchen.

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30. September 2013 um 1:59
In Antwort auf dvorah_12250523

Das deckt sich
mit der Aussage der Beraterin in der Beratungsstelle.
Für die Nebenkosten hatten sie mir da etwa 100-150 genannt.

Den Vermieter der ersten Wohnung habe ich direkt mal über immobilienscout24 angeschrieben. Das wäre super. Netter Stadtteil und extrem günstig. Ich frage mich, was da für ein Hacken dran ist? Hoffe jedenfalls, dass ich eine Antwort zurück bekomme.
Die Zweite ist auch nicht schlecht, alllerdings ein wenig ab vom Schuß. Gesetzt dem Fall ich bliebe in München und bekomme dort eine Stelle, fände ich etwas zentraller besser. Generell habe ich aber keine bevorzugten Stadtgebiete. Hauptsache es geht preislich erst mal so, dass es bezahlt würde.

Inzwischen bin ich viel weniger verzweifelt als zu Beginn bei meinem ersten Post hier. Momentan macht es mich eher wütend (und immer noch traurig), wie mein voraussichtlich zukünftiger Ex reagiert hat. Mir die Pistole so auf die Brust (oder den Bauch) zu setzen...

Dein EX
braucht sicher auch erstsmal Zeit, alles zu verdauen. Gib ihm die und versuche einfach, nett zu ihm zu bleiben. Streit hilft Euch auch nicht weiter.

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30. September 2013 um 2:10

Also
1. Als ich mal mit einem Spiegel-Artikel kam, hat man mich ausgelacht.
2. September 2012 nenne ich nicht gerade "alt".
3. Besagt Dein Artikel das gleiche wie meiner, nämlich dass chirurgische Eingriffe das Risiko erhöhen und bei medikamentösen Eingriffen das Risiko kleiner ist. Chirurgische Eingriffe werden immer noch sehr häufig vorgenommen. Steht am Ende Deines Artikels.
4. Steht in Deinem Artikel auch, dass genaue Schlüsse nicht gezogen werden können, weil Infos fehlen.

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30. September 2013 um 14:47
In Antwort auf esmi_12120735

Könntest Du
denn bei Deiner Familie wohnen, bis Du einen Job hast? Wenn Du einen Job hast, müsstest Du Dich ja auch ums Geld nicht mehr sorgen. Oder wie wär's mit einer WG? Könntest z.B. eine Anzeige schalten: Suche alleinerziehende Mutter für eine WG . Gibt noch andere, die das machen. Dann bist Du nicht allein und Kosten sparen kannst Du auch noch. Einige Krankenhäuser bieten ja auch Wohngelegenheiten für's Personal. Fang einfach rechtzeitig an zu suchen.

Generell
könnte ich das. Sie wohnen nur sehr weit auf dem Land, so dass es dann ein Problem wäre, nach München zu pendeln um meine Doktorarbeit noch vor der Geburt so weit voran zu treiben, wie möglich.
Eine Anzeige für eine WG ist eine prima Idee. Das werde ich im Hinterkopf behalten.
Das stimmt, nur sind das meist nur Übergangsweise Zimmer in Schwesternwohnheimen, bis man etwas eigenes gefunden hat. Also im Zweifel nicht unbedingt kindertauglich.
Das muß ich auf jeden Fall. Es kann schließlich dauern, bis ich das passende gefunden habe.

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30. September 2013 um 15:22

Du hast recht,
im Grunde will ich es behalten. Es ist ein Teil von mir und nun mal einfach da, geplant oder nicht. Darum versuche ich sehr, mir über soviel wie möglich zumindest eine ungefähre Vorstellung zu verschaffen, wie alles gehen könnte. Ich denke momentan ein Abbruch, würde mir das Herz brechen.

Ja, stimmt, meine Gefühle für ihn sind sehr stark. Ich dachte, er wäre perfekt für mich. Und ihn zu verlieren würde mich sehr schmerzen.
Ich glaube nicht, dass es eine Chance gibt. Er sagt, dass er eine einmal gefällte Entscheidung nicht mehr ändert, selbst wenn sich die Umstände ändern. Er ist nicht bereit über Alternativen nachzudenken und sagt, er habe alle Möglichkeiten durchdacht. Deswegen käme er zu genau diesem Schluss und dieser Entscheidung, die er auf keinen Fall mehr ändert.Er ist da, meiner Ansicht nach verbohrt. Er sagt, es wäre nur Realismus. Außerdem wäre er sich nicht sicher, ob wir ein gutes Paar wären auf Dauer. Ihm fehle eine "spezielle Verbindung". Etwas zu versuchen, was zum scheitern verurteilt sei, lohne sich nciht für ihn. Ich fühle mich, als ob ich nur fürs Bett gut gewesen wäre. Wir haben bis jetzt nicht zusammen gelebt.
Er möchte es nicht einmal sehen und auch nichts davon wissen, damit er laut seiner Aussage gar nicht erst anfängt, es zu mögen.
Unser Kontakt ist momentan mäßig. Er wartet auf meine Entscheidung, ob ich das Kind behalte oder nicht. Wie es dann weitergeht, weiß ich nicht. Er sagte er würde noch solange bei mir bleiben bis ich Ende November mit dem Examen fertig bin. Danach wäre es dann vorbei.
Ich erzähle ihm nicht von den Ideen und Möglichkeiten. Aber nicht weil ich Angst habe, dass er gleich weg wäre, sondern weil ich nicht dass Gefühl habe, es könnte seine Einstellung und Entscheidung ändern. Es fühlt sich alles sehr endgültig an, was von ihm kommt.
Ob es etwas ändern wird, wenn er mich mit einem wachsenden Bauch sieht, weiß ich nicht. Ich wünsche mir das zutiefst, für realistisch halte ich es jedoch nicht.
Meine Eltern wissen Bescheid. Sie finden es auch, gelinde gesagt, keinen feinen Zug von ihm. Sie stehen hinter mir, egal wie ich entscheide.

Vielen Dank Petra. Ich halte dich/euch auf jeden Fall auf dem laufenden. Irgendwie wird sich hoffentlich alles finden....

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30. September 2013 um 15:30
In Antwort auf esmi_12120735

Dein EX
braucht sicher auch erstsmal Zeit, alles zu verdauen. Gib ihm die und versuche einfach, nett zu ihm zu bleiben. Streit hilft Euch auch nicht weiter.

Das mache ich.
Ich bin niemand, der mit ständigen sms oder emails oder anrufen drängt. Wirklichen Streit gibt es zwischen uns nicht. Wir hatten intensive Diskussionen darüber. Wir beide haben und unseren Standpunkt vertreten. Nachdem er jedoch auf keinen Fall davon abweichen will, habe ich aufgegeben, es anzusprechen. Ich will ihn nicht zu irgendwas drängen, überreden oder was auch immer. Trotzdem wünsche ich mir natürlich, dass er bei mir bleibt und mich und das Kind liebt. Er will/kann einfach nicht die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es mit uns und dem Kind auch gut gehen könnte. Er kann sich das nicht vorstellen.

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30. September 2013 um 15:52
In Antwort auf dvorah_12250523

Du hast recht,
im Grunde will ich es behalten. Es ist ein Teil von mir und nun mal einfach da, geplant oder nicht. Darum versuche ich sehr, mir über soviel wie möglich zumindest eine ungefähre Vorstellung zu verschaffen, wie alles gehen könnte. Ich denke momentan ein Abbruch, würde mir das Herz brechen.

Ja, stimmt, meine Gefühle für ihn sind sehr stark. Ich dachte, er wäre perfekt für mich. Und ihn zu verlieren würde mich sehr schmerzen.
Ich glaube nicht, dass es eine Chance gibt. Er sagt, dass er eine einmal gefällte Entscheidung nicht mehr ändert, selbst wenn sich die Umstände ändern. Er ist nicht bereit über Alternativen nachzudenken und sagt, er habe alle Möglichkeiten durchdacht. Deswegen käme er zu genau diesem Schluss und dieser Entscheidung, die er auf keinen Fall mehr ändert.Er ist da, meiner Ansicht nach verbohrt. Er sagt, es wäre nur Realismus. Außerdem wäre er sich nicht sicher, ob wir ein gutes Paar wären auf Dauer. Ihm fehle eine "spezielle Verbindung". Etwas zu versuchen, was zum scheitern verurteilt sei, lohne sich nciht für ihn. Ich fühle mich, als ob ich nur fürs Bett gut gewesen wäre. Wir haben bis jetzt nicht zusammen gelebt.
Er möchte es nicht einmal sehen und auch nichts davon wissen, damit er laut seiner Aussage gar nicht erst anfängt, es zu mögen.
Unser Kontakt ist momentan mäßig. Er wartet auf meine Entscheidung, ob ich das Kind behalte oder nicht. Wie es dann weitergeht, weiß ich nicht. Er sagte er würde noch solange bei mir bleiben bis ich Ende November mit dem Examen fertig bin. Danach wäre es dann vorbei.
Ich erzähle ihm nicht von den Ideen und Möglichkeiten. Aber nicht weil ich Angst habe, dass er gleich weg wäre, sondern weil ich nicht dass Gefühl habe, es könnte seine Einstellung und Entscheidung ändern. Es fühlt sich alles sehr endgültig an, was von ihm kommt.
Ob es etwas ändern wird, wenn er mich mit einem wachsenden Bauch sieht, weiß ich nicht. Ich wünsche mir das zutiefst, für realistisch halte ich es jedoch nicht.
Meine Eltern wissen Bescheid. Sie finden es auch, gelinde gesagt, keinen feinen Zug von ihm. Sie stehen hinter mir, egal wie ich entscheide.

Vielen Dank Petra. Ich halte dich/euch auf jeden Fall auf dem laufenden. Irgendwie wird sich hoffentlich alles finden....

Realismus ist es nicht,
"Er sagt, es wäre nur Realismus."
"Er möchte es nicht einmal sehen und auch nichts davon wissen, damit er laut seiner Aussage gar nicht erst anfängt, es zu mögen. "
denn ein Realist scheut nie, das wahrzunehmen, was real ist, wie z.b. ein Baby.

Hilft zwar nix, aber mich nerven solch pseudorationalen Leute einfach, die dann gleichzeitig Angst haben, Auge in Auge einem leibhaftigen Baby gegenüber zu stehen.

Alles Gute und viel Glück

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30. September 2013 um 19:17
In Antwort auf dvorah_12250523

Das mache ich.
Ich bin niemand, der mit ständigen sms oder emails oder anrufen drängt. Wirklichen Streit gibt es zwischen uns nicht. Wir hatten intensive Diskussionen darüber. Wir beide haben und unseren Standpunkt vertreten. Nachdem er jedoch auf keinen Fall davon abweichen will, habe ich aufgegeben, es anzusprechen. Ich will ihn nicht zu irgendwas drängen, überreden oder was auch immer. Trotzdem wünsche ich mir natürlich, dass er bei mir bleibt und mich und das Kind liebt. Er will/kann einfach nicht die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass es mit uns und dem Kind auch gut gehen könnte. Er kann sich das nicht vorstellen.

Dieser Mann
weiss scheinbar nicht, was er an Dir hat. Du gehst sehr gut mit der Situation um, setzt ihn nicht unter Druck und respektierst ihn, trotz allem. Manch eine Frau würde ihn beschimpfen und ihm eine Szene machen. Er tut sich selbst keinen Gefallen, wenn er eine gute Frau wie Dich sitzen lässt.

Und wie Carn schon sagte, er ist nicht realistisch, sondern stur und feige. Er will sich das Kind nicht ansehen, aus Angst, er könnte es mögen? Das muss man sich mal reinziehen . Und er ändert seine Entscheidung nicht, auch wenn sich die Umstände ändern? Er verbaut sich so doch selbst die Chance, glücklich zu werden. Was kann er denn verlieren, wenn er es versucht? Er kann ja immer noch gehen, wenn es zwischen Euch nicht funktionieren sollte. Vielleicht will er das ja gar nicht mehr, wenn er sein Kind mal mag. Wenn Du mich fragst, ist sein Verhalten eine Mischung aus Trotz, Angst und versuchter Machtausübung auf Dich. Ich hoffe, dass er sich noch einkriegt. Sturheit hat noch keinen glücklich gemacht. Stärke beweist er dadurch nicht, auch wenn er das vielleicht glaubt.

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12. Oktober 2013 um 21:20

Hallo Petra,
ja, bitte entschuldige. (Alle anderen lieben Foruminen hier natürlich auch, die sich so super mit ihren Posts um mich gekümmert haben) Ich habe versucht, mich ein paar Tage von dem ganzen Thema und allen damit verbundenen Problemen, abzuschotten. Letzte Woche hatte ich den ersten Teil meines Staatsexamen und ich habe versucht, mich darauf zu konzentrieren.
Die Entscheidung ist dahin gehend gefallen, als dass ich einen Abbruch einfach nicht verantworten kann, denke ich. Inzwischen ist auch die Zeit abgelaufen. Ich bin jetzt 13te Woche p.c. Damit ist das Fenster für einen Abbruch zu.
Und so wie es aussieht ist es auch gesund, also wird der Krümel auch zu Welt kommen.

Bei dem Thema Vater und seiner verqueren Einstellung gibt es nichts neues. Mit ihm habe ich aus Konzentrationsgründen auch nicht weiter über seine bescheidene Einstellung gesprochen.

Wie ich alles andere auf die Reihe bekommen soll ist mir zwar in großen Teilen noch ein Rätsel, das ich hoffentlich Stück für Stück lösen kann. Mal sehen. Kommende Woche habe ich vor, nochmal die Tour zu pro familia und ein paar weiteren Hilfseinrichtungen machen. Dann weiß ich hoffentlich wieder ein bisschen mehr.

liebe Grüße

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13. Oktober 2013 um 5:58
In Antwort auf dvorah_12250523

Hallo Petra,
ja, bitte entschuldige. (Alle anderen lieben Foruminen hier natürlich auch, die sich so super mit ihren Posts um mich gekümmert haben) Ich habe versucht, mich ein paar Tage von dem ganzen Thema und allen damit verbundenen Problemen, abzuschotten. Letzte Woche hatte ich den ersten Teil meines Staatsexamen und ich habe versucht, mich darauf zu konzentrieren.
Die Entscheidung ist dahin gehend gefallen, als dass ich einen Abbruch einfach nicht verantworten kann, denke ich. Inzwischen ist auch die Zeit abgelaufen. Ich bin jetzt 13te Woche p.c. Damit ist das Fenster für einen Abbruch zu.
Und so wie es aussieht ist es auch gesund, also wird der Krümel auch zu Welt kommen.

Bei dem Thema Vater und seiner verqueren Einstellung gibt es nichts neues. Mit ihm habe ich aus Konzentrationsgründen auch nicht weiter über seine bescheidene Einstellung gesprochen.

Wie ich alles andere auf die Reihe bekommen soll ist mir zwar in großen Teilen noch ein Rätsel, das ich hoffentlich Stück für Stück lösen kann. Mal sehen. Kommende Woche habe ich vor, nochmal die Tour zu pro familia und ein paar weiteren Hilfseinrichtungen machen. Dann weiß ich hoffentlich wieder ein bisschen mehr.

liebe Grüße

Hurra!
Gratulation zu Deiner mutigen Entscheidung. Ich hoffe, dass für Dich alles super ausgehen wird und der Kindsvater auch noch zur Besinnung kommt. Wenn Du weitere Ratschläge brauchst, gibt es hier immer wieder Frauen (und einen Mann), die helfen, nach Antworten zu suchen. Alles Gute!

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17. Oktober 2013 um 9:56

Ähnliche Situation
Hi,

ich heiße Barbara und bin auch 32 Jahre alt. Ich habe bereits Kinder (12, 10 und 9). Ich bin jetzt in der 6SSW. Ich habe seit 9 Jahren die Spirale und letztens ist sie mir rausgeflogen und bin nach ca. 10 - 12 Stunden ins Spital um mir eine Pille danach zu holen. Hab sie genommen und war dann 2 Tage später bei der Ärztin. War alles normal. Letze Woche entschloß ich mich trotzdem einen Test zu machen und der war dann positiv. Ich bin dann gleich zur Ärztin und sie hat die Schwangerschaft dann bestätigt. Mein Mann will das Kind nicht, da unsere anderen 3 größer sind und er ab november Arbeitslos ist. Meine Schwester sieht es als Schicksal und denkt dass bis das Baby da ist, er wieder einen Arbeit hat. Ich persönlich weiss nicht ob ich es abtreiben oder behalten will. Ein Teil sagt jetzt hast du schon 3 dann ist das 4. auch kein Problem. Der andere teil ist dass ich seit September erst wieder arbeite. Nun steh ich da.

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17. Oktober 2013 um 10:13
In Antwort auf tiffy198111

Ähnliche Situation
Hi,

ich heiße Barbara und bin auch 32 Jahre alt. Ich habe bereits Kinder (12, 10 und 9). Ich bin jetzt in der 6SSW. Ich habe seit 9 Jahren die Spirale und letztens ist sie mir rausgeflogen und bin nach ca. 10 - 12 Stunden ins Spital um mir eine Pille danach zu holen. Hab sie genommen und war dann 2 Tage später bei der Ärztin. War alles normal. Letze Woche entschloß ich mich trotzdem einen Test zu machen und der war dann positiv. Ich bin dann gleich zur Ärztin und sie hat die Schwangerschaft dann bestätigt. Mein Mann will das Kind nicht, da unsere anderen 3 größer sind und er ab november Arbeitslos ist. Meine Schwester sieht es als Schicksal und denkt dass bis das Baby da ist, er wieder einen Arbeit hat. Ich persönlich weiss nicht ob ich es abtreiben oder behalten will. Ein Teil sagt jetzt hast du schon 3 dann ist das 4. auch kein Problem. Der andere teil ist dass ich seit September erst wieder arbeite. Nun steh ich da.

Je
"er ab november Arbeitslos ist. Meine Schwester sieht es als Schicksal und denkt dass bis das Baby da ist, er wieder einen Arbeit hat."
nach Job, Qualifikation, Gehaltsvorstellungen und Gegend kann sie vollkommen recht haben. Mein Chef sagt, dass er eigentlich keine brauchbaren Bewerber (wobei es um überdurschnittlich bezahlte Jobs im Bürobereich geht) mehr findet, und mein Bruder sagt, dass sie jeden nehmen, der geradeaus laufen kann (wobei es um schlecht bezahlte manuelle Tätigkeiten geht).

Wie laufen denn seine momentanen Bewerbungen?

"Der andere teil ist dass ich seit September erst wieder arbeite."
Wenns ein unbefristeter Job ist kann der AG nach Mitteilung der Schwangerschaft nicht mal mehr während der Probezeit kündigen.

Ferner bist du Mutter von 3 Kindern und dein AG glaubt, dass du den Job trotzdem schaffst. Warum fürchtest du, dass er dich mit 4 Kindern nicht mehr will?


Und selbst wenn dein Mann arbeitslos bleibt, was spricht dagegen, dass er sich dann halt das erste Jahr bis Kita um das Kind kümmert und du 8 Wochen nach Geburt wieder voll einsteigst?

Selbst psychologisch sollte das besser sein für den Fall, dass er er keinen Job findet:

a) du treibst ab, er bleibt leider arbeitslos -> er hockt zu Hause rum und kommt sich nutzlos vor, während du Geld verdienst

b) du treibst nicht ab, er bleibt leider arbeitslos und kümmert sich um den Kleinen -> er kann immerhin sagen, dass er dir den Rücken freihält, damit du Kohle scheffeln kannst

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17. Oktober 2013 um 10:36
In Antwort auf jillie_12165270

Je
"er ab november Arbeitslos ist. Meine Schwester sieht es als Schicksal und denkt dass bis das Baby da ist, er wieder einen Arbeit hat."
nach Job, Qualifikation, Gehaltsvorstellungen und Gegend kann sie vollkommen recht haben. Mein Chef sagt, dass er eigentlich keine brauchbaren Bewerber (wobei es um überdurschnittlich bezahlte Jobs im Bürobereich geht) mehr findet, und mein Bruder sagt, dass sie jeden nehmen, der geradeaus laufen kann (wobei es um schlecht bezahlte manuelle Tätigkeiten geht).

Wie laufen denn seine momentanen Bewerbungen?

"Der andere teil ist dass ich seit September erst wieder arbeite."
Wenns ein unbefristeter Job ist kann der AG nach Mitteilung der Schwangerschaft nicht mal mehr während der Probezeit kündigen.

Ferner bist du Mutter von 3 Kindern und dein AG glaubt, dass du den Job trotzdem schaffst. Warum fürchtest du, dass er dich mit 4 Kindern nicht mehr will?


Und selbst wenn dein Mann arbeitslos bleibt, was spricht dagegen, dass er sich dann halt das erste Jahr bis Kita um das Kind kümmert und du 8 Wochen nach Geburt wieder voll einsteigst?

Selbst psychologisch sollte das besser sein für den Fall, dass er er keinen Job findet:

a) du treibst ab, er bleibt leider arbeitslos -> er hockt zu Hause rum und kommt sich nutzlos vor, während du Geld verdienst

b) du treibst nicht ab, er bleibt leider arbeitslos und kümmert sich um den Kleinen -> er kann immerhin sagen, dass er dir den Rücken freihält, damit du Kohle scheffeln kannst

Danke
Danke für deine Antwort. Die Bewerbungen laufen nicht besonders. Liegt aber daran, dass es vor Weihnachten schwer wird.

Zum Thema warum er mich mit 4 Kindern nicht will. Ich weiss es nicht. Wir hatten 2012 eine ernste krise wo dann ich mit trennungsgedanken kam. Dieses Jahr haben wir uns beide Angestrengt. Und es hat besser geklappt.

Job: Meine Probezeit ist sowiso um. Hatte nur einen Monat.

Als ich mit 24 damals mein 3. bekam, wollte ich mich unterbinden lassen. Sie haben es nicht gemacht weil ich zu ung war. Ich wollte das mein Mann dann das macht aber weigerte sich.

Wie gesagt, bis auf das das mein Mann dann keinen ob hat, haben wir ein geregeltes Leben. Rein Theoretisch wäre es aus meiner Sicht kein Prolem. Aber ich muss herausfinden was bei ihm das Problem ist. Sich müsste man wieder auf einiges verzichten.

Außer meiner Schwester weiss es noch die Schwiegermama ( selber Mama von 5) und eine Freundin, die beide auch der Ansicht sind, ich soll es abtreiben, da sie denken, in der heutigen Zeit reichen mehr als 3 Kinder. Bin Momentan bei einer Pschologin um herauszufinden ob ich es verkraften könnte abzutreiben.

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17. Oktober 2013 um 10:46
In Antwort auf tiffy198111

Danke
Danke für deine Antwort. Die Bewerbungen laufen nicht besonders. Liegt aber daran, dass es vor Weihnachten schwer wird.

Zum Thema warum er mich mit 4 Kindern nicht will. Ich weiss es nicht. Wir hatten 2012 eine ernste krise wo dann ich mit trennungsgedanken kam. Dieses Jahr haben wir uns beide Angestrengt. Und es hat besser geklappt.

Job: Meine Probezeit ist sowiso um. Hatte nur einen Monat.

Als ich mit 24 damals mein 3. bekam, wollte ich mich unterbinden lassen. Sie haben es nicht gemacht weil ich zu ung war. Ich wollte das mein Mann dann das macht aber weigerte sich.

Wie gesagt, bis auf das das mein Mann dann keinen ob hat, haben wir ein geregeltes Leben. Rein Theoretisch wäre es aus meiner Sicht kein Prolem. Aber ich muss herausfinden was bei ihm das Problem ist. Sich müsste man wieder auf einiges verzichten.

Außer meiner Schwester weiss es noch die Schwiegermama ( selber Mama von 5) und eine Freundin, die beide auch der Ansicht sind, ich soll es abtreiben, da sie denken, in der heutigen Zeit reichen mehr als 3 Kinder. Bin Momentan bei einer Pschologin um herauszufinden ob ich es verkraften könnte abzutreiben.

Mit was
"die beide auch der Ansicht sind, ich soll es abtreiben, da sie denken, in der heutigen Zeit reichen mehr als 3 Kinder."
für einem Maß oder nach welchen Kriterien erkennen die, das in der heutigen Zeit mehr als 3 Kinder reichen?

Ich frag, weil ich nicht sehe, wieso das von der heutigen Zeit abhängen sollte. Es hängt doch immer von der persönlichen Situation ab und es gibt Familien, die packen 4, 5 oder auch 6 Kinder, manche besonders motivierten auch 9 oder gar 18 (das erfordert aber glaube ich eine ausreichende Dosis an Religion oder nebenwirkungsarmen Drogen).

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17. Oktober 2013 um 10:56
In Antwort auf jillie_12165270

Mit was
"die beide auch der Ansicht sind, ich soll es abtreiben, da sie denken, in der heutigen Zeit reichen mehr als 3 Kinder."
für einem Maß oder nach welchen Kriterien erkennen die, das in der heutigen Zeit mehr als 3 Kinder reichen?

Ich frag, weil ich nicht sehe, wieso das von der heutigen Zeit abhängen sollte. Es hängt doch immer von der persönlichen Situation ab und es gibt Familien, die packen 4, 5 oder auch 6 Kinder, manche besonders motivierten auch 9 oder gar 18 (das erfordert aber glaube ich eine ausreichende Dosis an Religion oder nebenwirkungsarmen Drogen).

Geld
ich denke das sie glauen es hängt am Geld. Kinder kosten Geld. Es gibt viele die so denken. Dass seine Mutter eher dagegen ist, kann ich mir schon vorstellen. 4 Kinder zu zahlen ist schon nicht óhne, sollten wir uns trennen einmal.
Ich hab meine Tochter vor kurzem gefragt ob sie gern noch ein Geschwisterchen hätte. Sie sagte ja möchtest du noch eins? Ich helf dir dann. Aber dass ich bereits bin hab ich ihr nicht gesagt. Ich werd mich auf jeden fall mit meinem Mann am WE hinsitzen und reden.

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17. Oktober 2013 um 11:42
In Antwort auf tiffy198111

Geld
ich denke das sie glauen es hängt am Geld. Kinder kosten Geld. Es gibt viele die so denken. Dass seine Mutter eher dagegen ist, kann ich mir schon vorstellen. 4 Kinder zu zahlen ist schon nicht óhne, sollten wir uns trennen einmal.
Ich hab meine Tochter vor kurzem gefragt ob sie gern noch ein Geschwisterchen hätte. Sie sagte ja möchtest du noch eins? Ich helf dir dann. Aber dass ich bereits bin hab ich ihr nicht gesagt. Ich werd mich auf jeden fall mit meinem Mann am WE hinsitzen und reden.

Bezüglich Geld
könnte es eigentlich ganz gut hinhauen, denn wenn ich das richtig überreiße:
http://www.elterngeld.net/anrechnung-einkommensersatz.html
http://mein-elterngeld.de/elterngeld_berechnung_ausrechnen/elterngeld_arbeitslosigkeit_arbeitslosengeld_arbeitslos_hartz_4_iv.htm

Dein Mann ab November arbeitslos, findet leider keinen Job:

- ohne Kind kriegt er bis November nächsten Jahres Alg1, danach vertmulich nichts bzw. ihr seid auf Hartz4 wenn du auch wenig verdienst und müsst vorher noch Ersparrnisse auflösen

- mit Kind, dass so ca. im Juni kommen dürfte, bekommt dein Mann ab November bis Juni 2014 Alg1, ab Juni 2014 bis November 2014 Alg 1 + 300 Euro Elterngeld, ab Dezember 2014 bis Juni 2015 bekäme er Elterngeld mit 67% seines Arbeitslohnes der 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit

--->>>
Mit Kind tut sich der Hartz4 Abgrund nicht bereits schlimmstenfalls im Dezember 2014 sondern frühestens erst im Juli 2015.

(ACHTUNG: In dem Punkt selbst genauer Nachforschen bzw. Beratung, die Materie ist nämlich kompliziert und ich bin mir nicht sicher, ob dass wirklich so stimmt.)

Somit ist rein finanziell gesehen ein Kind nicht unbedingt ein Nachteil, auf jeden Fall wenn dein Mann sowieso eine längere Arbeitslosigkeit fürchtet.

Das hieße aber:

Dein Mann erwartet längere Arbeitslosigkeit -> mit Kind leichter zu stemmen, da Vater Staat länger Geld gibt

Dein Mann erwartet kurze Arbeitslosigkeit -> Finanzen trotz Kind auch noch in Ordnung

->

Finanzen kein Grund gegen Kind (jedenfalls soweit man das per Internet beurteilen kann), solange nicht durch das Kind die Erfolgsaussichten bei Bewerbungen sinken (wenn dein Mann z.b. auf Bohrinseln arbeitet und halt mal immer wieder 3 Monate komplett abwesen sein muss, wäre dasmit einem weiteren Kind natürlich schwieriger)

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17. Oktober 2013 um 12:00
In Antwort auf jillie_12165270

Bezüglich Geld
könnte es eigentlich ganz gut hinhauen, denn wenn ich das richtig überreiße:
http://www.elterngeld.net/anrechnung-einkommensersatz.html
http://mein-elterngeld.de/elterngeld_berechnung_ausrechnen/elterngeld_arbeitslosigkeit_arbeitslosengeld_arbeitslos_hartz_4_iv.htm

Dein Mann ab November arbeitslos, findet leider keinen Job:

- ohne Kind kriegt er bis November nächsten Jahres Alg1, danach vertmulich nichts bzw. ihr seid auf Hartz4 wenn du auch wenig verdienst und müsst vorher noch Ersparrnisse auflösen

- mit Kind, dass so ca. im Juni kommen dürfte, bekommt dein Mann ab November bis Juni 2014 Alg1, ab Juni 2014 bis November 2014 Alg 1 + 300 Euro Elterngeld, ab Dezember 2014 bis Juni 2015 bekäme er Elterngeld mit 67% seines Arbeitslohnes der 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit

--->>>
Mit Kind tut sich der Hartz4 Abgrund nicht bereits schlimmstenfalls im Dezember 2014 sondern frühestens erst im Juli 2015.

(ACHTUNG: In dem Punkt selbst genauer Nachforschen bzw. Beratung, die Materie ist nämlich kompliziert und ich bin mir nicht sicher, ob dass wirklich so stimmt.)

Somit ist rein finanziell gesehen ein Kind nicht unbedingt ein Nachteil, auf jeden Fall wenn dein Mann sowieso eine längere Arbeitslosigkeit fürchtet.

Das hieße aber:

Dein Mann erwartet längere Arbeitslosigkeit -> mit Kind leichter zu stemmen, da Vater Staat länger Geld gibt

Dein Mann erwartet kurze Arbeitslosigkeit -> Finanzen trotz Kind auch noch in Ordnung

->

Finanzen kein Grund gegen Kind (jedenfalls soweit man das per Internet beurteilen kann), solange nicht durch das Kind die Erfolgsaussichten bei Bewerbungen sinken (wenn dein Mann z.b. auf Bohrinseln arbeitet und halt mal immer wieder 3 Monate komplett abwesen sein muss, wäre dasmit einem weiteren Kind natürlich schwieriger)

Österreich
Wir sind aus Österreich. Da schaut's finanziell änderst aus. Er würde von November bis April Arbeitslosengeld bekommen. Ausser er macht Kurse dann geht's länger. Ich wäre dann von April bis August Mutterschutz (beschäftigungsverbot). Und danach würden ich oder er betreuungsgeld bekommen.

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17. Oktober 2013 um 12:04
In Antwort auf tiffy198111

Geld
ich denke das sie glauen es hängt am Geld. Kinder kosten Geld. Es gibt viele die so denken. Dass seine Mutter eher dagegen ist, kann ich mir schon vorstellen. 4 Kinder zu zahlen ist schon nicht óhne, sollten wir uns trennen einmal.
Ich hab meine Tochter vor kurzem gefragt ob sie gern noch ein Geschwisterchen hätte. Sie sagte ja möchtest du noch eins? Ich helf dir dann. Aber dass ich bereits bin hab ich ihr nicht gesagt. Ich werd mich auf jeden fall mit meinem Mann am WE hinsitzen und reden.

Möglicherweise ein Denkansatz:
"Sie sagte ja möchtest du noch eins? Ich helf dir dann."

"Das ist lieb. Nur ist ein weiteres Geschwisterchen viel Arbeit und das Geld wird dann vielleicht auch ein bischen knapper. Was hälst du davon wenn du mir auf zwei Arten hilfst, erstens vereinbaren wir 1-3 Stunden wöchentlich in denen wirklich du dich um das Geschwisterchen kümmerst und Papa und ich wirklich Ruhe haben - ich zeig dir auch alles, was man können muss, es ist nicht so schwer, und mit kleinen Kind gibt es nur wenig hilfreicheres als einmal in der Woche wirklich Ruhe zu haben - und zweitens, wenn du das gut schaffst, schauen wir dann, ob wir eine andere Familie finden, bei der du mit Babysitten was dazu verdienen kannst, denn wenn du es bei deinem Geschwisterchen hinbekommst, wirds woanders auch klappen - das hilft uns dann finanziell, weil deine Taschengelderhöhungsforderunge n hoffentlich dann niedriger ausfallen werden."

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18. Oktober 2013 um 12:26
In Antwort auf esmi_12120735

Hurra!
Gratulation zu Deiner mutigen Entscheidung. Ich hoffe, dass für Dich alles super ausgehen wird und der Kindsvater auch noch zur Besinnung kommt. Wenn Du weitere Ratschläge brauchst, gibt es hier immer wieder Frauen (und einen Mann), die helfen, nach Antworten zu suchen. Alles Gute!


Vielen Dank, redpoll. Mit deinen Beiträgen hast du mir auf jeden Fall geholfen, zu einer Entscheidung zu kommen. Ich werde mich sicher noch hier im Forum sehen lassen und mit dir und allen anderen in Kontakt bleiben.

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18. Oktober 2013 um 12:32

Liebe Petra,
vielen Dank. Ich freue, mich sehr über deinen Zuspruch. Es erleichter mich auch wirklich ungemein, eine Entscheidung getroffen zu haben.
Das schriftliche Examen war in Ordnung, nicht leicht, bestanden werde ich es jedoch wohl haben. Die offiziellen Ergebnisse stehen noch aus.
Danke auch für deine lieben Wünsche, das kann ich auf jeden Fall brauchen. Du hast recht, ein wenig Zeit ist ja noch und es wird sicher Stück für Stück klarer werden.
Was in nächster Zeit spannend wird ist, wie meine Umwelt, Freunde und Bekannten darauf reagieren werden. Bis jetzt weiß es in diesen Kreisen noch niemand.
Wir lesen uns auf jeden Fall weiterhin hier im Forum. Darauf freue ich mich schon

viele liebe Grüße,
redbrick

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18. Oktober 2013 um 12:34

Danke dir...
...das hoffe ich auch

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21. Oktober 2013 um 17:24
In Antwort auf tiffy198111

Österreich
Wir sind aus Österreich. Da schaut's finanziell änderst aus. Er würde von November bis April Arbeitslosengeld bekommen. Ausser er macht Kurse dann geht's länger. Ich wäre dann von April bis August Mutterschutz (beschäftigungsverbot). Und danach würden ich oder er betreuungsgeld bekommen.

Liebe Barbara,
habe eben deine Posts und auch die der anderen bereits zu deinem ähnlichen Problem gelesen.
Deinen Denkansatz, wir haben schon 3 und da bekommen wir ein 4tes auch noch groß, finde ich nachvollziehbar und leuchtet mir auch ein. Mir würde, denke ich, genau dieser Gedanke auch durch den Kopf gehen.
Auch wenn ihr in Österreich seid, sind eure Voraussetzungen und Optionen aus meiner Sicht nicht so schlecht. Selbst wenn dein Mann bis zur Geburt keine Arbeit findet, kann er sich erst mal dem Baby widmen und in Ruhe weitersuchen. Dann würdest du erst einmal das Geld verdienen. Weiterhin finden es vielleicht ja eure 3 schon größeren Kinder auch toll, wenn der Papa mal zur Abwechslung daheim bleibt
Einen anderen, aus meiner Sicht noch wichtiger Faktor, den du selbst schon angesprochen hast, ist natürlich die Frage, ob eure Beziehung das verkraftet. Du sagtest, dass ihr Probleme hattet, die ihr vor einem Jahr zusammen angegangen seid. Das bedeutet doch, auch wenn er momentan dagegen ist, dass ihr generell ein gutes Gespann seid, das Probleme konstruktiv angeht. So wird es ja vielleicht dann auch mit dieser Situation sein, meinst du nicht?
Dass sich deine Freundin und Schwiegermama für einen Abbruch aussprechen mit dem Hinweis, 3 Kinder wären in unserer Zeit genug, finde ich nicht so prima. Von diesen Worten solltest du dich meiner Meinung nach nicht beeinflussen lassen. Ich kann gut nachvollziehen, dass du sehr ins Zweifeln kommst, wenn du so etwas von dir nahestehenden Personen hörst. Ging mir vor kurzem genauso. Mich hat am meisten fertig gemacht, und tut es noch, dass der Vater meines Kindes, es standhaft weiterhin ablehnt. Gibt es bei dir denn inzwischen etwas neues in Bezug auf deinen Mann? Letztendlich ist und bleibt die Entscheidung leider bei dir alleine. So schwer es auch ist, genau das alleine entscheiden. Hör auf dein Herz und wenn du dir nicht sicher bist, mach es nicht. Für mich war es letztendlich nicht der richtige Weg, das Kind für meine Beziehung zu opfern, auch wenn ich ernsthaft darüber nachgedacht habe. Das kann für dich allerdings wieder anders aussehen. Es geht schließlich auch um 3 weitere Kinder.
Ich drück dir ganz arg die Daumen, dass du eine für dich richtige Entscheidung triffst. Halte uns gerne hier in meinem Thread auf dem laufenden. Ich drück dich.
Alles Gute und liebe Grüße,
redbrick

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