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Ungeplante Schwangerschaft mit 22, was tun?

4. Februar 2016 um 9:41

Hallo ihr Lieben!
Ich bin neu hier und hoffe auf ein paar gute Ratschläge..
Ich lege einfach mal los...
Mein Partner (noch 21) und ich (noch 22) sind vor kurzem aufgrund von seinem Beruf für absehbare Zeit weit weg von unseren Familien gezogen. Vor einigen Wochen ging es mir plötzlich sehr schlecht, ich war wegen dauernder Übelkeit und erbrechen in Behandlung bis dann nach 3 Wochen (gestern) schliesslich raus kam das ich in der 9. Woche schwanger bin.
Für meinen Partner und mich war das erstmal ein sehr großer Schock, obwohl ich mich zugegebener Maßen sehr schnell damit angefreundet habe. Wir waren gestern gemeinsam beim Arzt, haben auf dem Ultraschall das Herz des kleinen Würmchens wummern gesehen
Die Ärztin sprach an, ob für uns ein Schwangerschaftsabbruch infrage kommen würde, wir hatten da selber noch nicht drüber gesprochen also machten wir das dann als wir zuhause waren. Es ging eine große Diskussion los. Er meint, es wäre hier, ohne irgendjemanden den wir kennen oder haben eine zu große Herausforderung, es würde wenn nur mit Ach und Krach klappen...
Wir müssten in eine größere Wohnung ziehen, ich habe hier eine neue Ausbildung begonnen, die noch 1 1/2 Jahre geht, die unterbrochen werden müsste.. und sowieso haben wir ja niemanden hier.
Dazu muss man sagen das wir Finanziell absolut keine Probleme bekommen würden (mein freund ist in seinen jungen Jahren schon verbeamtet).
Ich bin der Überzeugung das wir das auf jeden fall wuppen würden, und nicht nur mit ach und krach... wir könnten nur wenige Häuser weiter in eine größere Wohnung, ich könnte meine Ausbildung Pausieren (wenn das Würmchen kommt hätte ich dann nur noch ein knappes Jahr der Ausbildung zu absolvieren) und wir wollen eh in absehbarer Zeit sobald es sein Beruf zulässt wieder zurück nach "Hause", sprich in unsere alte Heimat.
Er ist aber der absoluten überzeugung, dass das alles wenn mehr schlecht als recht klappt und möchte doch gerne das ich so schnell wie möglich die Schwangerschaft abbreche...
Ich habe ihm dann gesagt das es wohl so aussieht als würde einer von uns am ende den kürzeren ziehen müssen, nur was wäre für ihn schlimmer/angenehmer.. eine Partnerin die sehr unglücklich nach dem Abbruch sein wird, der das evtl jahre noch nachhängen wird, was evtl auch die Beziehung anknackst oder untergehen lässt..
Oder ein kleines Würmchen mit dem wir es vielleicht eine zeit etwas Chaotisch haben werden, es doch aber unser Baby ist!
Dann kommt er mit.. naja dann ist das Leben vorbei, wir sind noch so jung dann können wir NIE WIEDER ( ) was richtig unternehmen usw. (Was für eine typische utopische Männervorstellung...) Ich will ja ein Kind/Kinder mit dir, aber wohl nicht jetzt, ich kann das jetzt noch nicht..

Jetzt habe ich mich mit dem Gedanken des Schwangerschaftsabbruch auseinander gesetzt und werde, auch meinem Partner zuliebe, damit nicht wirklich warm....
Wenn es hart auf hart kommen würde bin ich auch so abgebrüht und würde alleine wieder zurück zu meiner Familie, bzw in die alte heimat..
Aber das muss doch alles nicht sein oder? Hat jemand Erfahrungen und Ratschläge?

Es tut mir leid, dass es so lange gedauert hat

Danke jetzt schon mal

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4. Februar 2016 um 16:48

Also
Für mich hört es sich so an, als hätte dein Partner einfach Schiss vor der Veränderung. Nachdem du schon so positiv von deinem Baby sprichst, würdest du es definitiv auf ewig bereuen, wenn du abtreibst. Du hast dich doch schon für das Baby entschieden. Ihr seid finanziell gut gestellt, umziehen ist kein Problem und ganz ehrlich: mit einem Kind bist du sicher auch nicht überfordert. Ich denke, er ist einfach total überrumpelt von der Schwangerschaft und weiß im Moment nicht, wie er sich verhalten soll. Rede nochmal mit ihm und versuche ihm deinen Standpunkt klar zu machen. Sollte er sich gar nicht mehr einkriegen, kannst du auch mal zeitweise nach Hause ziehen. Ev checkt er dann ab, was Sache ist... Viel Glück und eine schöne Kugelzeit!

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4. Februar 2016 um 19:49

Hallo!
Gratuliere zur Schwangerschaft! Ich glaube du hast dich schon entschieden - in deinem Text findest du schon jetzt für jedes Problem eine Lösung! Ich würde auf keinen Fall etwas überstürzen, ein Abbruch kann dich ewig verfolgen. ... (ein Kind allerdings auch ) Rede mit deiner Familie ob sie dich unterstützen und gib deinem Freund ein bisschen Zeit! Ich würde auch ziemlich geschockt sein an seiner Stelle. Viel Glück euch 2!

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5. Februar 2016 um 8:16

Erstmal
Glückwunsch zur Schwangerschaft! Ich kann dir sehr gut nachempfinden, würde an deiner Stelle die Aussagen deines Partners er sei noch nicht bereit für ein Kind jedoch ernst nehmen. Als ich schwanger wurde (ungeplant), war ich gerade frische 21 Jahre alt, mein Ex 20. Er wollte auch einen Abbruch, begründete es genauso wie dein Partner. Ich wollte das Baby behalten, tat dies auch und dann dauerte es nicht lange das er sich aus dem Staub machte. Mittlerweile ist meine Tochter 2,5 Jahre alt und er ist noch heute kein Vater, eigentlich nur der Erzeuger. So KANN es dann eben auch laufen, gerade in den jungen Jahren ist man(n) ja großteils noch sehr unreif. Ist halt nicht immer so, dass die werdenden Väter einfach nur Zeit brauchen um sich mit dem Gedanken anzufreunden Ich war von Anfang an auf mich alleine gestellt, keine Familie da, die mich unterstützen hätte können usw. Und dennoch kann man das auch ohne ach und krach wuppen! Und ja, trotz dass ich noch immer alleinerziehend bin, komm ich oft genug auch mal ohne Kind unter Leute Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg Allerdings kann ich dir jetzt schon sagen, eine alleinerziehende Mama die gleichzeitig eine Vollzeit Ausbildung absolviert, hat es nicht leicht! Ich muss meine Tochter 10h am Tag fremdbetreuen lassen, morgens hab ich nicht wirklich was von ihr und abends (ja, wir kommen erst abends nach Hause) ist sie so Knülle vom Tag, das sie nur noch isst und dann ins Bett muss. Gemeinsame Zeit habe ich mit meiner Tochter also nur am Wochenende, und das kratzt ganz schön am Mamaherz. Nichtsdestotrotz wirst du deinen Weg gehen und ihn auch meistern, ganz egal wie du dich entscheidest - solange du 100%ig hinter deiner Entscheidung stehst

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