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Ungeplant schwanger - Was soll ich tun?

20. März 2018 um 14:25 Letzte Antwort: 22. März 2018 um 20:52

Hallo,

Ich bin 20, im ersten Semester in der Uni, und habe gerade erfahren, dass ich schwanger bin. Mein Freund und ich sind seit über einem Jahr zusammen und haben immer mit Kondomen verhütet aber scheinbar ist da mal was schief gelaufen. Ich bin noch ganz am Anfang der Schwangerschaft und bin nicht sicher ob ich abtreiben soll. Mein Gehirn sagt mir, das es logisch ist abzutreiben, weil mein Freund das auf jeden Fall möchte und weil ich noch jung bin und ich noch nicht bereit bin mich um ein Baby zu kümmern und ich noch studieren reisen, feiern usw. möchte. Mein Freund ist 2 Jahre älter als ich und kommt aus Israel. Da ist es wohl total üblich abzutreiben und als ich ihm erzählt habe, dass ich mir nicht sicher bin ob ich das möchte war er total schockiert. Er meint er möchte es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Jeden Tag den ich noch nicht abgetrieben habe würde er mehr und mehr traumatisiert werden. Sollte ich mich für die Schwangerschaft entscheiden würde ich ihn nie wiedersehen und er würde sein ganzes Leben unter meiner Entscheidung leiden. Er war richtig fertig . Ich liebe ihn sehr und kann es nicht ertragen ihn traurig zu sehen. Ich habe Angst um meine Beziehung und ich muss zugeben, dass ich etwas abhängig von meinem Freund bin und weiß nicht wie ich die Trennung verkraften würde.
Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich mich unendlich schlecht fühlen würde wenn ich abtreiben würde. Ich kann es mir auch einfach nicht vorstellen. Ich denke, dass ich es bereuen würde. Meine Schwester ist total gegen eine Abtreibung und meinte, dass sie mich immer unterstützen würde mit dem Kind und ich weiß auch, dass meine Freunde und Familie mich unterstützen würden. 

Hat jemand vielleicht einen Rat für mich oder hat schonmal etwas ähnliches durchgemacht?

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20. März 2018 um 14:57

Leider muss ich dir sagen, dass deine Beziehung so oder so beendet zu sein scheint - oder könntest du damit leben, dass du deinen Freund durch eine Abtreibung glücklich gemacht hast? Du wirst ordentlich damit kämpfen gegen deinen Wunsch abgetrieben zu haben und über kurz oder lang wirst du ihm so sehr die Schuld daran geben, dass deine Liebe zu ihm stirbt. Ich hab noch kein Pärchen erlebt, dass diese Meinungsverschiedenheit mit anschließender Abtreibung überstanden hat.

Du solltest eher überlegen, ob du ein Kind auch ohne die Beziehung behalten wollen würdest oder nicht.

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20. März 2018 um 16:48

So ein Abbruch ist schnell und ohne wenig Aufwand gemacht, aber unter den Folgen wirst du dein Leben lang leiden. Die Frage was wäre wenn und wie alt wäre dein Kind jetzt würde dich nie loslassen. Mach dir diese Entscheidung nicht zu leicht! Es gibt genügend Möglichkeiten auch mit Bany zu studieren und auch reisen und feiern ist möglich! Mit einem Kind ist dein Leben nicht zu Ende, nur reicher.
Warum ist dein Freund so komplett dagegen? Aber auch ich denke über kurz oder lang ist das drängen zum Abbruch ein Beziehungskiller. 
Mein Rat an dich: denk in ruhe nach, sprich mit jemandem vielleicht Freundin oder Familie und hör auf dein Herz.

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21. März 2018 um 8:34
In Antwort auf 97tamara

Hallo,

Ich bin 20, im ersten Semester in der Uni, und habe gerade erfahren, dass ich schwanger bin. Mein Freund und ich sind seit über einem Jahr zusammen und haben immer mit Kondomen verhütet aber scheinbar ist da mal was schief gelaufen. Ich bin noch ganz am Anfang der Schwangerschaft und bin nicht sicher ob ich abtreiben soll. Mein Gehirn sagt mir, das es logisch ist abzutreiben, weil mein Freund das auf jeden Fall möchte und weil ich noch jung bin und ich noch nicht bereit bin mich um ein Baby zu kümmern und ich noch studieren reisen, feiern usw. möchte. Mein Freund ist 2 Jahre älter als ich und kommt aus Israel. Da ist es wohl total üblich abzutreiben und als ich ihm erzählt habe, dass ich mir nicht sicher bin ob ich das möchte war er total schockiert. Er meint er möchte es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Jeden Tag den ich noch nicht abgetrieben habe würde er mehr und mehr traumatisiert werden. Sollte ich mich für die Schwangerschaft entscheiden würde ich ihn nie wiedersehen und er würde sein ganzes Leben unter meiner Entscheidung leiden. Er war richtig fertig . Ich liebe ihn sehr und kann es nicht ertragen ihn traurig zu sehen. Ich habe Angst um meine Beziehung und ich muss zugeben, dass ich etwas abhängig von meinem Freund bin und weiß nicht wie ich die Trennung verkraften würde.
Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich mich unendlich schlecht fühlen würde wenn ich abtreiben würde. Ich kann es mir auch einfach nicht vorstellen. Ich denke, dass ich es bereuen würde. Meine Schwester ist total gegen eine Abtreibung und meinte, dass sie mich immer unterstützen würde mit dem Kind und ich weiß auch, dass meine Freunde und Familie mich unterstützen würden. 

Hat jemand vielleicht einen Rat für mich oder hat schonmal etwas ähnliches durchgemacht?

Traumatisiert... Er?

Höchstens du nach der Abtreibung. 

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21. März 2018 um 8:58

Es ist dein Körper, deine Entscheidung! Und ich finde es eine Riesensauerei von deinem Freund dich so zu manipulieren. Das wird, egal wie du dich entscheidest, nicht halten. Ein Kind ist kein Hindernis, du kannst also auch weiter studieren. Es wird schwer aber es ist schaffbar.

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21. März 2018 um 23:59
In Antwort auf 97tamara

Hallo,

Ich bin 20, im ersten Semester in der Uni, und habe gerade erfahren, dass ich schwanger bin. Mein Freund und ich sind seit über einem Jahr zusammen und haben immer mit Kondomen verhütet aber scheinbar ist da mal was schief gelaufen. Ich bin noch ganz am Anfang der Schwangerschaft und bin nicht sicher ob ich abtreiben soll. Mein Gehirn sagt mir, das es logisch ist abzutreiben, weil mein Freund das auf jeden Fall möchte und weil ich noch jung bin und ich noch nicht bereit bin mich um ein Baby zu kümmern und ich noch studieren reisen, feiern usw. möchte. Mein Freund ist 2 Jahre älter als ich und kommt aus Israel. Da ist es wohl total üblich abzutreiben und als ich ihm erzählt habe, dass ich mir nicht sicher bin ob ich das möchte war er total schockiert. Er meint er möchte es so schnell wie möglich hinter sich bringen. Jeden Tag den ich noch nicht abgetrieben habe würde er mehr und mehr traumatisiert werden. Sollte ich mich für die Schwangerschaft entscheiden würde ich ihn nie wiedersehen und er würde sein ganzes Leben unter meiner Entscheidung leiden. Er war richtig fertig . Ich liebe ihn sehr und kann es nicht ertragen ihn traurig zu sehen. Ich habe Angst um meine Beziehung und ich muss zugeben, dass ich etwas abhängig von meinem Freund bin und weiß nicht wie ich die Trennung verkraften würde.
Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich mich unendlich schlecht fühlen würde wenn ich abtreiben würde. Ich kann es mir auch einfach nicht vorstellen. Ich denke, dass ich es bereuen würde. Meine Schwester ist total gegen eine Abtreibung und meinte, dass sie mich immer unterstützen würde mit dem Kind und ich weiß auch, dass meine Freunde und Familie mich unterstützen würden. 

Hat jemand vielleicht einen Rat für mich oder hat schonmal etwas ähnliches durchgemacht?

Hey du

ich war letztes Jahr zur gleichen Zeit in einer ziemlich ähnlichen Situation. Hatte gerade meinen Job gekündigt und noch resturlaub bevor ich am 01.04 einen neuen Job anfing und plötzlich war ich schwanger. Mein freund wolltw auch unbedingt eine Abtreibung und seine Eltern meinten ich würde sie mit einer Abtreibung überglücklich machen 🤦🏻‍♀️🤷🏻‍♀️

Als ich anfing es meiner Familie zu erzählen, um mir Rat für meine Situation zu holen war es ebenso meine Schwester die anfing zu weinen vor Freude und versprach mich mit allem zu Unterstützen. Ebenso meine Mutter.

ich hatte einen super lieben Frauenarzt der mir sagte ich würde das schon schaffen, im Fall auch alleine. In meiner Stadt gibt es nur einen Arzt der Abtreibungen vornimmt, bei dem
kann man auch ein Beratungsgespräch vereinbaren wo er alles erklärt. Gesagt getan, selbst dieser Arzt meinte er sieht kein Problem für mich dieses Kind groß zu bekommen.


nun liegt mein kleiner Zwerg seit 4 Monaten jede Nacht neben mir und ich kann dir sagen, es ist das beste was mir passiert ist. Mein Freund ist der Überdaddy, nichts geht über seine kleine Prinzessin und seine Eltern vergöttern ihr erstes Enkelkind.

man darf nicht vergessen dass es auch für den Freund/Papa ein Schock ist und oft unschöne Sachen gesagt werden, die gar nicht so gemeint sind.


bitte entscheide für dich selbst, du lebst damit. Für immer. Ich hätte es wahrscheinlich keine Woche mit dem Wissen überlebt, meine kleine Maus weckgetan zu haben.

es gibt immer einen Weg, es ist bestimmt nicht immer einfach und dein Leben ändert sich komplett- ABER - es gibt nichts schöneres im leben... keine Liebe ist so aufrichtig und kein Job wird besser bezahlt als mit der Liebe von deinem kind

ich wünsch dir das allerbeste, kannst dich gerne an mich wenden wenn du Fragen hast.


alles Liebe

sternchen mit töchterchen Elena 💕

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22. März 2018 um 10:11

Hallo,

also wir haben uns im Studium bewusst für ein Kind entschieden, ich bin 27 und gerade im Master und unser Sohn ist jetzt 2 Monate alt. Unsere Hochschule bezeichnet sich als extra Familienfreundlich und bisher war es auch so. Ich konnte im Dezember Prüfungen vorziehen und jetzt ist Sohnemann bei mit im Tragetuch immer mit dabei und alle Dozenten meinen: ist ja kein Problem, der ist so süß, ich bewundere, wie Sie das alles so machen....
Seit Januar diesen Jahres ist auch ein Gesetz in Kraft getreten, auch als Studentin hast du jetzt Anspruch auf Mutterschutz. Bekommst du Bafög? Wenn ja, bekommst du 130€ für das Kind mehr und hast ein Jahr länger Anspruch auf Förderung. Bei uns gibt es eine Sozialberatung an der Hochschule, da war ich einmal in der Schwangerschaft.
Hier wird das Thema auch noch mal beleuchtet:

Zu der Einstellung und den Aussagen deines Freundes wurde glaube ich schon alles gesagt, kann mich da meine Vorrednerinnen nur anschließen.

Ich wünschge dir alles Gute und viel Kraft.

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22. März 2018 um 16:21

Bin jetzt im 2. Mastersemester, Regelstudienzeit sind 4. Plane aber dsa ganze auf 6 zu ziehen, dann ist der Kleine 2.5. Wir haben ab nächsten September (1 Jahr und 8 Monate) einen Platz bei einer Tagesmutter, vorher werde ich ihn mitnehmen. Meine Eltern oder Schwiegereltern wohnen nicht in der Nähe, mein Freund kann seine Arbeitszeiten mal felxibel einteilen, wenn was dringendes ansteht (Blockwoche oder Prüfung) und der halbe Studiengang ist ganz vernarrt in den kleinen und freut sich, wenn sie ihn mal halten dürfen, damit ich schnell das Mittagessen aufessen kann.
Viele größere Unis haben auch eigene Kindergärten und Krippen, das gibt es hier an unserer kleinen Hochschule nicht. Aber einen Eltern-Kind-Raum dort kann ich stillen und wickeln oder mit ihm die Pausen verbringen und es gibt dort Spielzeug und sogar ein Bettchen, wo das Kind Mittagsschlaf halten könnte.

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22. März 2018 um 18:41

Wahnsinn. .und echt Resoekt....als meine 2 Monate waren, bekam ich nachts sehr wenig Schlaf und war dauermüde und extrem am Wasser gebaut. Da noch gleichzeitig studieren,  stelle ich mir extrem anstrengend vor.

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22. März 2018 um 20:52

Vielen lieben Dank 😊

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