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Ungeplant schwanger + Sorgerecht für Kinder der besten Freundin

12. November um 9:57

Hallo ihr Lieben!

Ich (nenne mich hier mal Nane) bin 24 Jahre jung und habe seit über einem Jahr das Sorgerecht für die beiden kleinen Töchter meiner verstorbenen besten Freundin.
Die Kleinen sind fast zwei und dreieinhalb.
Nun weiß ich seit fast zwei Monaten, dass ich ungeplant schwanger geworden bin, weil meine Spirale verrutscht ist.
Ich bin jetzt Ende der 19./ Anfang der 20. Woche und habe gestern erfahren, dass ich ein kleines Mädchen bekomme.
Mit meinem Freund bin ich fast vier Jahre ein Paar und wohne mit ihm seit drei Jahren zusammen.
Kurz zur Vorgeschichte:
Meine beste Freundin und ich waren seit der Krippe an befreundet. Als ich fünf Jahre alt war, ist mein Vater gestorben. Meine Mutter hat sich nie für mich und meine fast fünf Jahre jüngere Schwester interessiert, weswegen wir im Alter von 10/11 und 15 zu der Familie meiner besten Freundin gezogen sind, die in so vielerlei Hinsicht meine Familie sind. 
Nun habe ich wahnsinnige Angst davor, dass ich meinen Wurm mehr lieben oder bevorzugen könnte und sich die beiden Mädels irgendwann vernachlässigt oder als "minderwertig" fühlen, weil sie nicht meine leiblichen Töchter sind. Ich habe Angst, dass ich als Mama versagen werde.
Ich habe Angst, dass ich ihnen irgendwann das Gefühl gebe, was meine Mutter mir gegeben hat: Nicht geliebt zu werden.
Ich habe so Angst, dass ich das alles nicht schaffe.
Könnt ihr mir Mut machen?

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12. November um 11:02

Liebe Nane,

das ist sicher eine reale Angst, die du hast. Und die darf auch bei dir sein. Diese Angst haben sicher sehr sehr viele Menschen, die in eine schon bestehende Familie "einheiraten" und weitere Kinder bekommen, oder eigene Kinder und weitere Pflegekinder haben. Sicher findest du dazu weitere Informationen im Internet oder bei einer Beratungsstelle?

Du scheinst ein sehr überlegter und liebevoller Mensch zu sein. Es ist toll, dass du die Verantwortung für die Kinder deiner besten Freundin übernommen hast. Zeigt es nicht, dass du alles tun wirst, um nicht so werden wie deine Mutter? Und ist es nicht wundervoll, dass dein eigenes Kind im Alter dann so nah an den beiden anderen sein wird, dass sie wie "echte" Geschwister aufwachsen werden? 

Du wirst bestimmt immer versuchen, besonders gerecht und liebevoll zu sein. Mein Vater zB hat meine älteren Geschwister immer etwas strenger behandelt als mich. WEniger weil sie nciht seine leiblichen Kinder waren, als weil er fürchtete, die Kinder des anderen Mannes nicht ordentlich zu erziehen und dann ihm das dann vorgeworfen würde... Ungleichbehandlung kommt vor - in allen Familien. Trotzdem liebt er meine Geschwister und meine Geschwister lieben und schätzen ihn.

Ich hoffe, diese Nachricht kann dir und deinem großen Herz ein bisschen Mut machen.

Alles Liebe

 

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13. November um 8:54

Ich bin echt nervös. :/

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13. November um 13:48

Es gibt Beratungsstellen, die dir vielleicht den ein oder anderen tip geben können. Ist ja kostenfrei. Also wenns sinnlos war, ist es nicht weiter wild. Ist ja bei anderen Pflegekindern ähnlich. 

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13. November um 15:07

Hallo Nane,
zunächt einmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft! Ich finde das wunderbar, das ihr die Kinder deiner Freundin zu euch genommen habt.

ich verstehe deine Ängste, denke aber das es weniger Probleme geben wird als du befürchtest. Ich weiß nicht, wie lange die beiden Mädels schon bei euch leben. So wie du schreibst, denke ich das du sie wie leibliche Kinder liebst, zumal du auch in der Familie deiner Freundin deine Jugendzeit verlebt hast. Allein, weil du dir jetzt schon Gedanken darüber machst, denke ich das du keinen Anlass geben wirst, das sich die beiden Mädchen ungeliebt fühlen. Nennen euch die beiden mit dem Vornamen oder sagen sie inzwischen "Mama" und "Papa" zu euch? Ich frage deshalb, weil dann die Jüngste das genau so machen sollte. Unterschiede könnten eine Distanz bewirken, die ihr sicher nicht wollt.

Ich bin mir sicher, das sich alle drei Kinder bei euch wohl fühlen werden und du dir bald keine Sorgen mehr machst, weil alles gut läuft.
 

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13. November um 20:50
Beste Antwort
In Antwort auf wintertraum96

Hallo ihr Lieben!

Ich (nenne mich hier mal Nane) bin 24 Jahre jung und habe seit über einem Jahr das Sorgerecht für die beiden kleinen Töchter meiner verstorbenen besten Freundin.
Die Kleinen sind fast zwei und dreieinhalb.
Nun weiß ich seit fast zwei Monaten, dass ich ungeplant schwanger geworden bin, weil meine Spirale verrutscht ist.
Ich bin jetzt Ende der 19./ Anfang der 20. Woche und habe gestern erfahren, dass ich ein kleines Mädchen bekomme.
Mit meinem Freund bin ich fast vier Jahre ein Paar und wohne mit ihm seit drei Jahren zusammen.
Kurz zur Vorgeschichte:
Meine beste Freundin und ich waren seit der Krippe an befreundet. Als ich fünf Jahre alt war, ist mein Vater gestorben. Meine Mutter hat sich nie für mich und meine fast fünf Jahre jüngere Schwester interessiert, weswegen wir im Alter von 10/11 und 15 zu der Familie meiner besten Freundin gezogen sind, die in so vielerlei Hinsicht meine Familie sind. 
Nun habe ich wahnsinnige Angst davor, dass ich meinen Wurm mehr lieben oder bevorzugen könnte und sich die beiden Mädels irgendwann vernachlässigt oder als "minderwertig" fühlen, weil sie nicht meine leiblichen Töchter sind. Ich habe Angst, dass ich als Mama versagen werde.
Ich habe Angst, dass ich ihnen irgendwann das Gefühl gebe, was meine Mutter mir gegeben hat: Nicht geliebt zu werden.
Ich habe so Angst, dass ich das alles nicht schaffe.
Könnt ihr mir Mut machen?

Hallo liebe Nane!
 
Schon in deinem ersten Satz steckt so unglaublich viel drin… du bist noch recht jung, hast aber schon so unglaublich viel erlebt in deinem Leben. Dein Verlust tut mir sehr, sehr leid… deine beste Freundin war sicher auch noch jung, als sie starb. Es war ihr bestimmt ein großer Trost, dass sie ihre Mädchen in deinen liebevollen Händen wissen konnte!
 
Ich kann deine Sorge verstehen. Und doch glaube ich, dass es keinen Anlass für deine Angst gibt und sich alles gut fügen wird. Die zwei Mädels und du, ihr habt bestimmt viel durchgemacht im letzten Jahr. Euch verbindet sehr viel, du hast Verantwortung für sie übernommen und sorgst für sie. Wie ist euer Verhältnis? Wie kommt ihr drei, bzw. vier miteinander aus?
Die Bindung zu deiner Tochter wird vielleicht eine andere sein, du wirst durch die restliche Schwangerschaft und die Geburt sicher viele neue Gefühle entdecken. Vielleicht wirst du deine Tochter in manchen Momenten aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Vielleicht spürst du gerade dieses Neue und du musst erstmal alles innerlich sortieren. Dabei kann schon mal was an den gewohnten Bahnen kommen. Es wird sich bestimmt wieder finden, mit der Zeit!
Du musst diese verschiedenen Bindungen nicht gegeneinander aufwiegen! Nicht bewerten, welche „besser“ oder „schlechter“ ist. Beides darf sein – was du für die Töchter deiner besten Freundin fühlst, und was du für deine Tochter fühlen wirst. Beides hat seine Berechtigung und schließt die jeweils andere Seite nicht aus! Es ist nicht ein gegeneinander, es ist ein neben- und miteinander.
 
Ich finde es total gut und wichtig, dass du dich mit dieser Frage auseinandersetzt. Das zeigt, wie viele Gedanken du dir um diese beiden Mädchen machst und wie wichtig es dir ist, dass sie sich geliebt fühlen. Dein ehrliches Anliegen ist es, dass sie es gut bei euch haben. Ist damit nicht schon ganz viel geschafft? Deine Motivation ist doch schon Liebe selbst.
 
Du schreibst, dass du Angst hast, es nicht zu schaffen. Meinst du damit noch etwas anderes, als die Angst, nicht genügend Liebe zu geben? Hast du konkrete Sorgen, vielleicht praktische Dinge, um die du dir Gedanken machst?

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13. November um 22:22
Beste Antwort
In Antwort auf wintertraum96

Hallo ihr Lieben!

Ich (nenne mich hier mal Nane) bin 24 Jahre jung und habe seit über einem Jahr das Sorgerecht für die beiden kleinen Töchter meiner verstorbenen besten Freundin.
Die Kleinen sind fast zwei und dreieinhalb.
Nun weiß ich seit fast zwei Monaten, dass ich ungeplant schwanger geworden bin, weil meine Spirale verrutscht ist.
Ich bin jetzt Ende der 19./ Anfang der 20. Woche und habe gestern erfahren, dass ich ein kleines Mädchen bekomme.
Mit meinem Freund bin ich fast vier Jahre ein Paar und wohne mit ihm seit drei Jahren zusammen.
Kurz zur Vorgeschichte:
Meine beste Freundin und ich waren seit der Krippe an befreundet. Als ich fünf Jahre alt war, ist mein Vater gestorben. Meine Mutter hat sich nie für mich und meine fast fünf Jahre jüngere Schwester interessiert, weswegen wir im Alter von 10/11 und 15 zu der Familie meiner besten Freundin gezogen sind, die in so vielerlei Hinsicht meine Familie sind. 
Nun habe ich wahnsinnige Angst davor, dass ich meinen Wurm mehr lieben oder bevorzugen könnte und sich die beiden Mädels irgendwann vernachlässigt oder als "minderwertig" fühlen, weil sie nicht meine leiblichen Töchter sind. Ich habe Angst, dass ich als Mama versagen werde.
Ich habe Angst, dass ich ihnen irgendwann das Gefühl gebe, was meine Mutter mir gegeben hat: Nicht geliebt zu werden.
Ich habe so Angst, dass ich das alles nicht schaffe.
Könnt ihr mir Mut machen?

Ich finde das ist supertoll, wenn du so eine große Verantwortung übernommen hast und 2 Kinder deiner verstorbenen Freundin groß- und erziehst. Hut ab.
Wenn man so eine große Verantwortung übernimmt, dann bin ich felsenfest überzeugt, dass du sowohl dein künftiges Kind und die anderen Kinder gut betreust und erziehst.
Natürlich kannst du das nicht alleine bewältigen, aber wenn du und dein Partner zusammenstehen macht ihr das bestimmt too.
Ich drücke Dir die Daumen und wünsche dir dazu das Beste.

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13. November um 22:56
In Antwort auf wintertraum96

Hallo ihr Lieben!

Ich (nenne mich hier mal Nane) bin 24 Jahre jung und habe seit über einem Jahr das Sorgerecht für die beiden kleinen Töchter meiner verstorbenen besten Freundin.
Die Kleinen sind fast zwei und dreieinhalb.
Nun weiß ich seit fast zwei Monaten, dass ich ungeplant schwanger geworden bin, weil meine Spirale verrutscht ist.
Ich bin jetzt Ende der 19./ Anfang der 20. Woche und habe gestern erfahren, dass ich ein kleines Mädchen bekomme.
Mit meinem Freund bin ich fast vier Jahre ein Paar und wohne mit ihm seit drei Jahren zusammen.
Kurz zur Vorgeschichte:
Meine beste Freundin und ich waren seit der Krippe an befreundet. Als ich fünf Jahre alt war, ist mein Vater gestorben. Meine Mutter hat sich nie für mich und meine fast fünf Jahre jüngere Schwester interessiert, weswegen wir im Alter von 10/11 und 15 zu der Familie meiner besten Freundin gezogen sind, die in so vielerlei Hinsicht meine Familie sind. 
Nun habe ich wahnsinnige Angst davor, dass ich meinen Wurm mehr lieben oder bevorzugen könnte und sich die beiden Mädels irgendwann vernachlässigt oder als "minderwertig" fühlen, weil sie nicht meine leiblichen Töchter sind. Ich habe Angst, dass ich als Mama versagen werde.
Ich habe Angst, dass ich ihnen irgendwann das Gefühl gebe, was meine Mutter mir gegeben hat: Nicht geliebt zu werden.
Ich habe so Angst, dass ich das alles nicht schaffe.
Könnt ihr mir Mut machen?

Hallo Nane

Wow, ich habe riesigen Respekt davor, was du für deine verstorbene Freundin machst! Wie schön, dass es solche selbstlosen, hilfsbereiten und liebevollen Menschen wie dich gibt!!!
Du schaffst es ganz bestimmt, dein leibliches Mädchen und die beiden anderen Mädchen jedes auf seine Art zu lieben und jedem das Gefühl zu geben, deine Tochter zu sein. Dass die Gefühle deiner leiblichen Tochter gegenüber (wahrscheinlich) anders sein werden ist doch ganz normal und selbstverständlich. Lass das zu! Du kannst trotzdem für alle 3 eine wundervolle Mami sein.
Alles Gute!
 

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14. November um 13:14

Hallo ihr Lieben!🥰
Ganz herzlichen Dank für eure Antworten. Das hilft mir meine Gedanken zu sortieren und daran zu glauben, dass das alles klappen kann/wird.
Zu den beiden Mädels habe ich ein sehr enges Verhältnis. Beide sagen seit einiger Zeit "Mama" zu mir.
Sie wissen aber, dass sie zwei "Mamas" haben. Eine, die ein Schutzengel ist und allgegenwärtig ist: In jedem Lächeln, in jedem schönen Geruch, in jeder Freude, jedem Sonnenstrahl am Morgen, jeder Sternen reichen Nacht.
Wir zünden jeden Samstag eine Kerze für ihre Mama an. 
Ich werde dafür sorgen, dass sie wissen, dass ihre leibliche Mama sie vom
ganzen Herzen geliebt hat und immer lieben wird.
Ich werde ihnen jede einzelne Geschichte und Anekdote erzählen. 

ich hoffe, dass ich meine beiden Mäuse immer genauso sehr lieben werde, wie meine leibliche Tochter.

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14. November um 13:18

Ich selber habe die Erfahrung gemacht durch die Familie meiner besten Freundin, dass Familie nicht durch Blut wundern durch die auch richtigen Gefühle und tiefe Zuneigung füreinander bestimmt wird und ich glaube, dass ich keine besseren Menschen als meine jüngere Schwester, meine beste Freundin, ihre kleine Schwester, ihren Bruder und ihre Eltern meine Familie kennen könnte 
Duese Menschen haben mich und meine Schwester aufgenommen und uns immer das Gefühl gegeben aus tiefstem Herzen geliebt zu werden.
Ich habe vielleicht Angst, dass was von meiner Mutter in mir stecken könnte und ich meine Kinder auch irgendwann nicht mehr wollen könnte.

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14. November um 13:20

*wundern meint sondern 
*duese meint diese 
*auch richtigen meint aufrichtigen 

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14. November um 15:01
In Antwort auf wintertraum96

Hallo ihr Lieben!

Ich (nenne mich hier mal Nane) bin 24 Jahre jung und habe seit über einem Jahr das Sorgerecht für die beiden kleinen Töchter meiner verstorbenen besten Freundin.
Die Kleinen sind fast zwei und dreieinhalb.
Nun weiß ich seit fast zwei Monaten, dass ich ungeplant schwanger geworden bin, weil meine Spirale verrutscht ist.
Ich bin jetzt Ende der 19./ Anfang der 20. Woche und habe gestern erfahren, dass ich ein kleines Mädchen bekomme.
Mit meinem Freund bin ich fast vier Jahre ein Paar und wohne mit ihm seit drei Jahren zusammen.
Kurz zur Vorgeschichte:
Meine beste Freundin und ich waren seit der Krippe an befreundet. Als ich fünf Jahre alt war, ist mein Vater gestorben. Meine Mutter hat sich nie für mich und meine fast fünf Jahre jüngere Schwester interessiert, weswegen wir im Alter von 10/11 und 15 zu der Familie meiner besten Freundin gezogen sind, die in so vielerlei Hinsicht meine Familie sind. 
Nun habe ich wahnsinnige Angst davor, dass ich meinen Wurm mehr lieben oder bevorzugen könnte und sich die beiden Mädels irgendwann vernachlässigt oder als "minderwertig" fühlen, weil sie nicht meine leiblichen Töchter sind. Ich habe Angst, dass ich als Mama versagen werde.
Ich habe Angst, dass ich ihnen irgendwann das Gefühl gebe, was meine Mutter mir gegeben hat: Nicht geliebt zu werden.
Ich habe so Angst, dass ich das alles nicht schaffe.
Könnt ihr mir Mut machen?

 
Hallo Nane!   

Krass wie viel du trotz seines jungen Alters schon erlebt hast!!        
Erstens muss ich sagen, dass du ein großes Herz hast. Zwei leiblich fremde Kinder zu erziehen. Heftig... Karma existiert wirklich! Ich bin sicher, dass dein Leben dir dafür dankt!    
Zweitens Glückwunsch)) Es is so toll zu verstehen, dass du Mama wird))   
Keine Sorge Schatzi! Weißt du, ich könnte schwören, deine Liebe reicht für alle 3 Engel♥ 
Du bist eine Heldin und ein Vorbild für andere Frauen!

Ich wünsche dir eine leichte Geburt.
 

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14. November um 19:38
In Antwort auf wintertraum96

Hallo ihr Lieben!🥰
Ganz herzlichen Dank für eure Antworten. Das hilft mir meine Gedanken zu sortieren und daran zu glauben, dass das alles klappen kann/wird.
Zu den beiden Mädels habe ich ein sehr enges Verhältnis. Beide sagen seit einiger Zeit "Mama" zu mir.
Sie wissen aber, dass sie zwei "Mamas" haben. Eine, die ein Schutzengel ist und allgegenwärtig ist: In jedem Lächeln, in jedem schönen Geruch, in jeder Freude, jedem Sonnenstrahl am Morgen, jeder Sternen reichen Nacht.
Wir zünden jeden Samstag eine Kerze für ihre Mama an. 
Ich werde dafür sorgen, dass sie wissen, dass ihre leibliche Mama sie vom
ganzen Herzen geliebt hat und immer lieben wird.
Ich werde ihnen jede einzelne Geschichte und Anekdote erzählen. 

ich hoffe, dass ich meine beiden Mäuse immer genauso sehr lieben werde, wie meine leibliche Tochter.

Liebe Nane,

ich bin beeindruckt wie du mit der Situation umgehst.  
Besser geht es einfach nicht! Ich habe nicht die geringsten Zweifel das alle drei Mäuse eine tolle Kindheit bei dir haben werden.

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15. November um 9:26

Ich habe gestern Abend mit der Mama meiner besten Freundin geredet und ihr von meinen Sorgen und Ängsten erzählt hat sie meinte zu mir, dass diese normal, jedoch völlig unbegründet sind.
Dass sie und ihr Mann mich und meine Schwester zwar anders geliebt haben, als meine beste Freundin, ihren Bruder und ihre Schwester, aber dass sie auch diese drei unterschiedlich geliebt hat. Weil man jedes seiner Kinder für andere Eigenschaften liebt.
Und mich und meine Schwester hat sie nicht weniger geliebt.
Das bedeutet mir so viel.
Denn anscheinend hängt Liebe wirklich nicht vom Blut ab, sondern von der Bereitschaft einander zu lieben und füreinander da zu sein.
Und es stimmt. 
Ich liebe meine beste Freundin und ihre beiden Geschwister genauso sehr wie meine kleine Schwester. Anders eben, aber trotzdem wie Familie.

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15. November um 9:30

Meine leibliche Schwester liebe ich vor allem, weil wir beide das Gleiche erleben und durchmachen mussten. Für ihre liebevolle Frechheit und Empathie. Den Bruder meiner besten Freundin für seinen Humor und seine Zuverlässigkeit. Die kleine Schwester meiner besten Freundin für ihren Mut und und ihre Sanftheit. Meine beste Freundin für all die gemeinsamen Erinnerungen und ihren scharfen Verstand.
 

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18. November um 10:00

Liebe Wintertraum,
 
du hast hier geschrieben, weil du große Angst hattest und dir gewünscht hast, dass man dir Mut zuspricht. Und wenn ich jetzt lese, was du schreibst, dann denke ich, dass du eine sehr starke Frau bist!
An sich selbst zu zweifeln, an seiner Kraft und seinen Fähigkeiten, das ist ganz normal. Und es ist so gut, dass du dir in diesen Zeiten dann Zuspruch holst! Das tut deiner Seele und deinem Herzen gut und hilft dir, deine Gefühle zu sortieren. Vor allem aber, deinen Blick wieder auf das Gute zu lenken. Man muss nicht alles alleine schaffen!
 
Du schreibst oben, du hättest Angst, etwas von deiner Mutter könnte in dir stecken. Deinen Gedanken kann ich total gut verstehen!
Es ist so, dass diese Erinnerung in dir steckt. Die Erinnerung an eine Zeit, die sehr schwer war für dich. Damit verbunden die Erinnerung an den Schmerz, nicht die Liebe und Aufmerksamkeit von deiner Mutter bekommen zu haben, die jedem Kind zusteht und die du so sehr gebraucht hättest.
Du bist aber nicht gebunden an diese Erinnerung und sie darf dich nicht „versklaven“. Du musst ihr nicht ausgeliefert sein und bist kein programmiertes Wesen, das nicht anders kann, als diesem Weg zu folgen. Du kannst dich frei entscheiden, welchen Weg du einschlagen willst und offensichtlich hast du diese Entscheidung getroffen.
 
Was für ein Segen, dass du in der Familie deiner Freundin erfahren durftest, was bedingungslose Liebe heißt, die nicht gebunden ist an Blutsverwandtschaft. Das hat ein Gegengewicht zu deinem Erlebten geschaffen. Halt dich daran fest! Halt es dir immer wieder vor Augen, wenn du zu zweifeln beginnst.
 
Für dich und deine Kinder, seien es leibliche oder nicht, wünsche ich nur das Beste!
 
Lavena

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