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Ungeplant schwanger mit 20- Gefühlschaos

9. November um 19:46

Hallo ihr Lieben!
Seit 4 Tagen weiß ich, dass ich schwanger bin.
Ich muss mir einfach mal alles von der Seele reden.Ich bin 20 Jahre alt, habe Abitur und wollte nächstes Jahr anfangen, zu studieren. Leider habe ich seit 7 Jahren immer mal wieder mit Depressionen zu kämpfen, lerne aber immer besser, damit umzugehen. Zu sagen, ich wäre komplett stabil, wäre gelogen.Mit Meinem Freund, der auch der Vater ist, bin ich seit 8 Monaten zusammen. Mein vorheriger Freund war meine erste große Liebe und die Trennung hat mich fast umgebracht.Ich liebe meinen jetzigen Freund auch, aber komplett anders. Nicht so intensiv und ohne Herzklopfen und das alles. Er gibt mir Sicherheit, er liebt mich über alles und würde bei jeder Entscheidung hinter mir stehen. Finanziell ist er sehr gut abgesichert, sodass er nicht mehr arbeiten gehen muss. Ich bin mit in seine Firma eingestiegen und verdiene ebenfalls gut.Geld wäre für uns in der Schwangerschaft und als Eltern jedenfalls kein Problem.
Ich habe Angst, weil ich mir schwanger werden anders vorgestellt habe.. mit einem Mann, bei dem ich mir zu hundert Prozent sicher bin, dass er der richtige ist.
Studieren kann ich auch mit Kind, das weiß ich.
Meine Freunde und Familie würde die Entscheidung, das Kind zu behalten, nicht gutheißen und sich über mich lustig machen. Ich schäme mich. Ich weiß auch einfach nicht was ich machen soll. Ich denke, eine Abtreibung könnte ich nur sehr schlecht verkraften. Ehrlich gesagt: wenn alle hinter mir stehen würden und ich auf der Straße nicht blöd angeschaut werden würde, sähe die Situation für mich schon ganz anders aus. Feige- ich weiß.
Ich habe aber auch Angst, etwas in meinem Leben zu verpassen. Ich wollte zwar immer früh Mama werden, aber mit 20?

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9. November um 20:06
In Antwort auf cosi

Hallo ihr Lieben! 
Seit 4 Tagen weiß ich, dass ich schwanger bin. 
Ich muss mir einfach mal alles von der Seele reden.Ich bin 20 Jahre alt, habe Abitur und wollte nächstes Jahr anfangen, zu studieren. Leider habe ich seit 7 Jahren immer mal wieder mit Depressionen zu kämpfen, lerne aber immer besser, damit umzugehen. Zu sagen, ich wäre komplett stabil, wäre gelogen.Mit Meinem Freund, der auch der Vater ist, bin ich seit 8 Monaten zusammen. Mein vorheriger Freund war meine erste große Liebe und die Trennung hat mich fast umgebracht.Ich liebe meinen jetzigen Freund auch, aber komplett anders. Nicht so intensiv und ohne Herzklopfen und das alles. Er gibt mir Sicherheit, er liebt mich über alles und würde bei jeder Entscheidung hinter mir stehen. Finanziell ist er sehr gut abgesichert, sodass er nicht mehr arbeiten gehen muss. Ich bin mit in seine Firma eingestiegen und verdiene ebenfalls gut.Geld wäre für uns in der Schwangerschaft und als Eltern jedenfalls kein Problem.
Ich habe Angst, weil ich mir schwanger werden anders vorgestellt habe.. mit einem Mann, bei dem ich mir zu hundert Prozent sicher bin, dass er der richtige ist. 
Studieren kann ich auch mit Kind, das weiß ich.
Meine Freunde und Familie würde die Entscheidung, das Kind zu behalten, nicht gutheißen und sich über mich lustig machen. Ich schäme mich. Ich weiß auch einfach nicht was ich machen soll. Ich denke, eine Abtreibung könnte ich nur sehr schlecht verkraften. Ehrlich gesagt: wenn alle hinter mir stehen würden und ich auf der Straße nicht blöd angeschaut werden würde, sähe die Situation für mich schon ganz anders aus. Feige- ich weiß.
Ich habe aber auch Angst, etwas in meinem Leben zu verpassen. Ich wollte zwar immer früh Mama werden, aber mit 20?
 

wegen welches blicke? du bist eine erwachsene Frau.  was sagt dein Freund dazu?

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9. November um 20:11
In Antwort auf theola

wegen welches blicke? du bist eine erwachsene Frau.  was sagt dein Freund dazu?

Mein Freund würde sich unglaublich freuen. Ich weiß nicht, ob ich schon eine solche Verantwortung übernehmen kann. 

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9. November um 21:16

Letztendlich seid ihr jetzt die Eltern und ihr müsst und dürft das echt gut machen. Das Kind hat euch ausgesucht, weil es sich bei euch wohl fühlt. Wie da ei er guckt oder nicht, ist jetzt noch nervig vielleicht wird die aber nach der Geburt 3km am po vorbei gehen, weil der Wurm euch braucht und versorgte werden möchte. 
Euer Umdfeld wird immer geschockt reagieren. Das tun die Menschen immer, wenn ihre Erwartungen nicht erfüllt werden. Aber um diese Erwartungen zu erfüllen sind wir ja nun mal nicht auf der Welt.
Kommt bisschen zur Ruhe und dann könnt ihr euch sortieren und darauf vorbereiten.

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10. November um 16:48
In Antwort auf cosi

Mein Freund würde sich unglaublich freuen. Ich weiß nicht, ob ich schon eine solche Verantwortung übernehmen kann. 

bei euch passt das rundherum... dein Freund will auch... alt genug auch...  du willst doch nicht abtreiben um in 3 Jahren dann Kinder zu bekommen oder???

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10. November um 16:51

nur mal zum durchlesen:  https://schwangerschaft.gofeminin.de/forum/ich-werde-niemals-eine-mami-werden-fd1002044

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12. November um 12:05

Ich bin auch früh Mutter geworden, habe auch ein Studium zu bewältigen, aber das schafft man. Niemals darfst du darüber nachdenken was andere Menschen davon halten könnten. Hör lieber auf deine innere Stimme und wenn du dieses Kind bekommen möchtest, dann mach das. Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt. Ich bekomme es auch super hin, habe einen tollen Partner der sich wundervoll um unsere Tochter kümmert. Das Studium schafft man trotz allem. Kinder sind auch stressig, aber der Stress lohnt sich. Wir möchten jetzt nächstes Jahr auch anfangen Kind zwei zu planen. Und da bin ich auch "erst" 24. 

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12. November um 14:05

Du weißt nicht, wie dein Umfeld reagieren wird. Eine sehr gute Freundin von mir wurde mit 18 schwanger. Sie hatte sich damals bei mir ausgeheult und ähnliche Dinge befürchtet wie du. Bei ihr war es noch so, dass sie mit dem Vater keine richtige Beziehung hatte und ihre Eltern ihr schon vorher "angedroht" hatten, dass sie sie rauschmeißen würden, würde sie mit einem Kind "ankommen" (sie wohnte noch bei ihren Eltern). 
Ich habe ihr damals gesagt, dass sie die Entscheidung treffen muss und zwar aus dem Bauch heraus - nicht in Sorge darum, wie andere reagieren könnten. 
Und so tat sie es - wurde mit 19 also Mutter und ist heute (35) sehr glücklich. Und ihre Eltern haben sie sogar unterstützt, unabhängig, was sie vorher gesagt hatten. Der Vater des Kindes hat sich nicht viel drum gekümmert, aber sie hat es trotzdem geschafft! Mittlerweile ist sie verheiratet, ihr Mann hat den Sohn angenommen wie ein eigenes Kind und sie haben noch 2 weitere... 

Und nur mal zum Denkanstoß: Eine andere Freundin von mir wurde mit 19 schwanger (ich kannte sie damals noch nicht) und sie hat abgetrieben. Sie hat es zwar nie bereuht, aber jetzt ist sie 38 und kinderlos und vermutlich kommt da auch nichts mehr. Sie versucht siet über 10 Jahren verzweifelt schwanger zu werden mit künstlicher Befruchtung und allem drum und dran. Heute sagt sie, hätte sie damals das Kind mal bekommen, jetzt wird sie vermutlich nie wissen wie es ist Mama zu sein... So kann es auch kommen. Klar, sie hat noch ein paar Jahre Zeit, vielleicht hat sie ja noch Glück. Aber da mittlerweile keine künstliche Befruchtung mehr unterstützt wird und sie auch alles Geld was sie hatten bereits dafür ausgegeben haben, glaube ich es wohl kaum.

Und was das Gefühl zu seinem Freund angeht: Schmetterlinge sind ganz toll - aber früher oder später sind die sowieso weg. Wenn du erstmal 10 Jahre mit einem Partner zusammen lebst, ist da auch nichts mehr mit Herzklopfen etc. Im Idealfall tritt an diese Stelle Sicherheit, Vertrautheit und vor allem Gelassenheit. Wichtig sind nicht die Schmetterlinge - das alles ist hormonell bedingt. Wichtig ist es jemanden zu haben, der immer hinter dir steht, dich bei allem unterstützt, dem du vertrauen kannst und bei dem du du selbst sein kannst.
Ich hatte auch mal eine so stürmische Verliebtheit, mit ihm war ich auch einige Jahre zusammen. Jetzt, mit meinem Mann, war es von anfang an anders - aber auch wenn diese Schmetterlinge von Anfang an nicht sehr intensiv waren, war die Beziehung von Anfang an viel qualitativer! Wir haben von Anfang an über alles geredet und bei ihm musste ich mich nie verstellen. Heute bin ich wirklich glücklich darüber, dass wir uns gefunden haben.
 

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