Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Ungeplant schwanger im Studium mit 19

11. November um 17:08 Letzte Antwort: 23. November um 22:02

Hallo, ich stehe in einer großen Zwickmüle.
Ich habe vor einigen Tagen erfahren dass ich schwanger bin. Ich könnte mir keinen ungünstigeren Zeitpunkt vorstellen und bin ziemlich verzweifelt. Denn:
1. Ich studiere Volkswirtschaftslehre, was ein absolutes zeitaufwendiges (aber tolles) Studium ist. Zudem hatten meine Karriere und meine akademischen Leistungen für mich bis jetzt immer oberste Priorität.
2. Der Vater des Kindes ist bereits 32 und nicht mein fixer Freund. Die Sache mit uns ist bzw. war eher etwas lockeres; zudem hatte ich immer Angst, dass unser Altersunterschied nicht akzeptiert wird. (Plus: Er weiß nichts von meiner Schwangerschaft)
Rein rational gesehen spricht ja alles für eine Abtreibung. Aber ich habe schon immer ein großes Bedürfnis verspürt, irgendwann mal ein Kind zu bekommen und würde wahrscheinlich sehr unter den psychischen Folgen einer Abtreibung leiden. Ich weiß absolut nicht mehr weiter. Was meint ihr im Forum? Was soll ich tun. 

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11. November um 19:50

Es tut mir leid für dich, dass du dich in so einer schwierigen Situation befindest. Zunächst einmal solltest du zu einer Beratungsstelle gehen. Das müsstest du sowieso, falls du dich für einen Abbruch entscheiden solltest. Aber auch wenn deine Tendenz dahin geht das Baby zu behalten, können die dir helfen und dir z.B. erzählen, welche (finanziellen) Hilfen dir zustehen.

Nur wegen dem Studium abtreiben fände ich persönlich falsch. Man kann auch mit Kind studieren. Einfach ist das sicherlich nicht, aber Job und Kind(er) zu vereinbaren ist auch nicht einfach. Den einen perfekten Zeitpunkt für Kinder gibt es nicht! Im Studium hat man zumindest noch eine gewisse Flexibilität und kann sich die Zeiten freier einteilen als es die meisten Arbeitnehmer können. Viele Unis haben Angebote speziell für Studenten mit Kind. Schau doch mal, was es an deiner Uni so gibt. 

Euren Altersunterschied finde ich nicht so dramatisch. Hättest du denn gerne eine richtige Beziehung mit ihm? Ich finde er hat ein Recht von der Schwangerschaft zu erfahren. Es wäre auch sein Kind und vielleicht würde er sich ja sogar freuen. Zu einer Schwangerschaft gehören immer zwei und egal, ob ihr ein Paar seid oder nicht, ist er auch dafür verantwortlich. 

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12. November um 1:33

Hallo liebes, 
kommt es für dich in frage die kleine eventuell auf die Welt zu bringen und in eine Pflegefamilie zu geben ? Du könntest sie jederzeit besuchen und eventuell ein gesundes Verhältnis aufbauen ? 
falls du jemanden zum reden brauchst kannst dich super gerne melden 🤍 kommentier gerne zurück 

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12. November um 11:30
In Antwort auf carola223

Hallo, ich stehe in einer großen Zwickmüle.
Ich habe vor einigen Tagen erfahren dass ich schwanger bin. Ich könnte mir keinen ungünstigeren Zeitpunkt vorstellen und bin ziemlich verzweifelt. Denn:
1. Ich studiere Volkswirtschaftslehre, was ein absolutes zeitaufwendiges (aber tolles) Studium ist. Zudem hatten meine Karriere und meine akademischen Leistungen für mich bis jetzt immer oberste Priorität.
2. Der Vater des Kindes ist bereits 32 und nicht mein fixer Freund. Die Sache mit uns ist bzw. war eher etwas lockeres; zudem hatte ich immer Angst, dass unser Altersunterschied nicht akzeptiert wird. (Plus: Er weiß nichts von meiner Schwangerschaft)
Rein rational gesehen spricht ja alles für eine Abtreibung. Aber ich habe schon immer ein großes Bedürfnis verspürt, irgendwann mal ein Kind zu bekommen und würde wahrscheinlich sehr unter den psychischen Folgen einer Abtreibung leiden. Ich weiß absolut nicht mehr weiter. Was meint ihr im Forum? Was soll ich tun. 

Hallo Carola, 
verstehe deine momentane Verzweiflung. Die Schwangerschaft hat dich wohl ziemlich überrascht... ich kann mir vorstellen, wie geschockt du warst. Dadurch, dass du mit dem Vater des Kindes keine fixe Beziehung hast, ist es nicht grade klar, was du jetzt weiter machen sollst. Es klingt irgendwie, als wärst du dir mit ihm nur nicht so sicher, weil dein Umfeld vielleicht auf euren Altersunterschied doof reagieren könnte!?
Dabei ist das doch eigentlich gar nicht so wichtig, oder? Ich meine, das Alter und was die anderen sagen... was denkst du denn, dass er jetzt zu "schwanger" sagt? Mit 32 stell' ich mir vor, dass er Verantwortung übernehmen würde! Habt ihr denn mal irgendwann darüber gesprochen, was wäre, wenn?

Studium mit Kind ist (natürlich je nach Studiengang unterschiedlich) gut machbar! Manche "Studi-Mamas" behaupten sogar es wäre ein Glücksfall gewesen, weil man nie wieder so viel Zeit für sein Kind haben wird! Und jung Mama zu werden, heißt auch viel mehr von seinen Kindern zu haben! - Was wird an deiner Uni für studierende Mütter denn genau angeboten? Bei manchen gibt es kostenfreie Nutzung der Hochschul-KiTa, die kostenlose Verköstigung der Studi-Kinder in der Mensa und verschiedenes mehr. 

Ich hab' das Gefühl, du spürst in deinem Herzen ganz leise, was für dich richtig ist! - Aber bestimmt ist jetzt auch alles noch ganz frisch und neu, da darf es auch so sein, dass du total im Gefühlschaos hängst und eben grade überhaupt nicht weiter weißt!

Gibt es denn jemanden, mit der/dem du über alles reden kannst? Eigentlich ist ja für solche Themen erstmal die eigene Mutter Ansprechpartnerin. Ist das für dich vorstellbar?

Ich hoffe und wünsch' dir jetzt mal, dass du innerlich ein wenig zur Ruhe kommen kannst und dann eins nach dem anderen angehen.

Schriebst du wieder?
Viola 




 


 

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12. November um 14:47
In Antwort auf viola7253

Hallo Carola, 
verstehe deine momentane Verzweiflung. Die Schwangerschaft hat dich wohl ziemlich überrascht... ich kann mir vorstellen, wie geschockt du warst. Dadurch, dass du mit dem Vater des Kindes keine fixe Beziehung hast, ist es nicht grade klar, was du jetzt weiter machen sollst. Es klingt irgendwie, als wärst du dir mit ihm nur nicht so sicher, weil dein Umfeld vielleicht auf euren Altersunterschied doof reagieren könnte!?
Dabei ist das doch eigentlich gar nicht so wichtig, oder? Ich meine, das Alter und was die anderen sagen... was denkst du denn, dass er jetzt zu "schwanger" sagt? Mit 32 stell' ich mir vor, dass er Verantwortung übernehmen würde! Habt ihr denn mal irgendwann darüber gesprochen, was wäre, wenn?

Studium mit Kind ist (natürlich je nach Studiengang unterschiedlich) gut machbar! Manche "Studi-Mamas" behaupten sogar es wäre ein Glücksfall gewesen, weil man nie wieder so viel Zeit für sein Kind haben wird! Und jung Mama zu werden, heißt auch viel mehr von seinen Kindern zu haben! - Was wird an deiner Uni für studierende Mütter denn genau angeboten? Bei manchen gibt es kostenfreie Nutzung der Hochschul-KiTa, die kostenlose Verköstigung der Studi-Kinder in der Mensa und verschiedenes mehr. 

Ich hab' das Gefühl, du spürst in deinem Herzen ganz leise, was für dich richtig ist! - Aber bestimmt ist jetzt auch alles noch ganz frisch und neu, da darf es auch so sein, dass du total im Gefühlschaos hängst und eben grade überhaupt nicht weiter weißt!

Gibt es denn jemanden, mit der/dem du über alles reden kannst? Eigentlich ist ja für solche Themen erstmal die eigene Mutter Ansprechpartnerin. Ist das für dich vorstellbar?

Ich hoffe und wünsch' dir jetzt mal, dass du innerlich ein wenig zur Ruhe kommen kannst und dann eins nach dem anderen angehen.

Schriebst du wieder?
Viola 




 


 

In deiner Situation würde ich abtreiben. So könntest du unbesorgt dein Studium beenden,  an deiner Karriere feilen und dich schwängern lassen zum für dich gewünschten Zeitpunkt. Alles andere macht keinen Sinn. 

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13. November um 14:27
In Antwort auf carola223

Hallo, ich stehe in einer großen Zwickmüle.
Ich habe vor einigen Tagen erfahren dass ich schwanger bin. Ich könnte mir keinen ungünstigeren Zeitpunkt vorstellen und bin ziemlich verzweifelt. Denn:
1. Ich studiere Volkswirtschaftslehre, was ein absolutes zeitaufwendiges (aber tolles) Studium ist. Zudem hatten meine Karriere und meine akademischen Leistungen für mich bis jetzt immer oberste Priorität.
2. Der Vater des Kindes ist bereits 32 und nicht mein fixer Freund. Die Sache mit uns ist bzw. war eher etwas lockeres; zudem hatte ich immer Angst, dass unser Altersunterschied nicht akzeptiert wird. (Plus: Er weiß nichts von meiner Schwangerschaft)
Rein rational gesehen spricht ja alles für eine Abtreibung. Aber ich habe schon immer ein großes Bedürfnis verspürt, irgendwann mal ein Kind zu bekommen und würde wahrscheinlich sehr unter den psychischen Folgen einer Abtreibung leiden. Ich weiß absolut nicht mehr weiter. Was meint ihr im Forum? Was soll ich tun. 

Hallo Liebe!
Tut mir leid, dass du jetzt erlebst. Es ist so schwer, so eine wichtige Entscheidung allein zu treffen. Hast du darüber auch deiner Familie erzählt? Wie war Reaktion?
Mit dem Punkt 1 ist es immer schwierig. Für mich wäre es am schwersten, zwischen Studium/Job und Kinds zu entscheiden. Besonders wenn man so jung ist. Du bist noch am Anfang deins beruflichen Wegs. Aber am Ende denkt man immer "Was wäre wenn..." Das ist immer so.
Was ich raten würde.
Ich würde deinem Freund auf jeden Fall über deine Schwangerschaft erzählen. Willst du das oder nicht, aber er ist doch der Vater dieses Babys. Er hat Recht genauso wie du diese Entscheidung zu treffen.
Ja, das ist mega schwer. Aber Altersunterschied? Ich glaube, in moderner Gesellschaft ist es egal, wie groß Altersunterschied  zwischen den Partnern ist.
Ja, eine Sache wenn es 25-30 Jahre Unterschied ist. Aber 12... Das ist ganz okay.
Wenn du Abtreibung machst, dann führt es auf jeden zu psychischen Folgen. Du wirst dir diese Schuld machen.
Deswegen ist das wichtig, dass ihr beide diese Entscheidung treffen.

 

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13. November um 14:44
In Antwort auf rocha

Hallo Liebe!
Tut mir leid, dass du jetzt erlebst. Es ist so schwer, so eine wichtige Entscheidung allein zu treffen. Hast du darüber auch deiner Familie erzählt? Wie war Reaktion?
Mit dem Punkt 1 ist es immer schwierig. Für mich wäre es am schwersten, zwischen Studium/Job und Kinds zu entscheiden. Besonders wenn man so jung ist. Du bist noch am Anfang deins beruflichen Wegs. Aber am Ende denkt man immer "Was wäre wenn..." Das ist immer so.
Was ich raten würde.
Ich würde deinem Freund auf jeden Fall über deine Schwangerschaft erzählen. Willst du das oder nicht, aber er ist doch der Vater dieses Babys. Er hat Recht genauso wie du diese Entscheidung zu treffen.
Ja, das ist mega schwer. Aber Altersunterschied? Ich glaube, in moderner Gesellschaft ist es egal, wie groß Altersunterschied  zwischen den Partnern ist.
Ja, eine Sache wenn es 25-30 Jahre Unterschied ist. Aber 12... Das ist ganz okay.
Wenn du Abtreibung machst, dann führt es auf jeden zu psychischen Folgen. Du wirst dir diese Schuld machen.
Deswegen ist das wichtig, dass ihr beide diese Entscheidung treffen.

 

Entschuldigung, aber ganz unabhängig von der Situation der TE ist es schlicht und ergreifend eine Lüge, dass jede Frau, die abtreibt, psychische Probleme bekommt. Wenn eine Frau hinter dieser Entscheidung steht und davon überzeugt ist, dass sie das will, kommt sie meistens bestens damit klar. Und bitte rede Frauen, die sich für einen Abbruch entscheiden, keine Schuld ein. Das hast nicht du zu entscheiden.

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13. November um 16:30

Jeder sollte es für sich entscheiden.

Klar ist: hat man SEX, dann kann es passieren.

Man sollte immer dahinter stehen was man tut.

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16. November um 9:39

Liebe Carola, wie war dein Wochenende und wie geht's dir heute? Ich hoffe du hast es nicht alleine verbracht und konntest mit jemandem über deine momentane Situation reden!? Warst du inzwischen auch schon beim FA?
Schreib' doch wieder... ich denke an dich!
Viola

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16. November um 19:49
In Antwort auf rocha

Hallo Liebe!
Tut mir leid, dass du jetzt erlebst. Es ist so schwer, so eine wichtige Entscheidung allein zu treffen. Hast du darüber auch deiner Familie erzählt? Wie war Reaktion?
Mit dem Punkt 1 ist es immer schwierig. Für mich wäre es am schwersten, zwischen Studium/Job und Kinds zu entscheiden. Besonders wenn man so jung ist. Du bist noch am Anfang deins beruflichen Wegs. Aber am Ende denkt man immer "Was wäre wenn..." Das ist immer so.
Was ich raten würde.
Ich würde deinem Freund auf jeden Fall über deine Schwangerschaft erzählen. Willst du das oder nicht, aber er ist doch der Vater dieses Babys. Er hat Recht genauso wie du diese Entscheidung zu treffen.
Ja, das ist mega schwer. Aber Altersunterschied? Ich glaube, in moderner Gesellschaft ist es egal, wie groß Altersunterschied  zwischen den Partnern ist.
Ja, eine Sache wenn es 25-30 Jahre Unterschied ist. Aber 12... Das ist ganz okay.
Wenn du Abtreibung machst, dann führt es auf jeden zu psychischen Folgen. Du wirst dir diese Schuld machen.
Deswegen ist das wichtig, dass ihr beide diese Entscheidung treffen.

 

rocha, Ja ich sehe das genauso wie du! 

Das ist nicht nur deine Entscheidung! Er hat auch Recht darauf, dass er diese wichtige trifft.
Und ich bin gar nicht damit einverstanden, dass alles  für eine Abtreibung spricht. Gar nicht!
Also ich würde deinem "nicht fixen" Freund alles erzählen. Ihr beide findet Ausweg!

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16. November um 21:15
In Antwort auf whitecookie

Entschuldigung, aber ganz unabhängig von der Situation der TE ist es schlicht und ergreifend eine Lüge, dass jede Frau, die abtreibt, psychische Probleme bekommt. Wenn eine Frau hinter dieser Entscheidung steht und davon überzeugt ist, dass sie das will, kommt sie meistens bestens damit klar. Und bitte rede Frauen, die sich für einen Abbruch entscheiden, keine Schuld ein. Das hast nicht du zu entscheiden.

Ja, aber verharmlosen darf man es auch nicht. Und freie Entscheidung klingt ja schön und gut -  aber oft ist es doch so: "Wenn nur der Zeitpunkt günstiger wäre", "Wenn mir doch jemand helfen würde" , "Wenn mein Partner mit mir zusammen für mein Kind einstehen würde"...
Also Frauen wird es schon schwer gemacht. Und da sprich mal von "freier Entscheidung"!
 

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16. November um 21:19

Hallo liebe Carola,

du, ich bin auch mit 19 schwanger geworden. Bzw, mit 18 und mit 19 hab ich meinen Sohn bekommen. Es ist immer ein Kampf, aber ich würde ihn um nichts in der Welt eintauschen.  Hatte damals keine Ausbildung, die ich dann aber noch nachgeholt habe.
Mein Freund war mir nicht unbedingt eine große Hilfe, eher noch ein weiteres Kind (manchmal zumindest). Aber wir haben es geschafft und heute ist er 10 und mein ein und alles. Kann dir nur Mut machen.

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17. November um 21:52
In Antwort auf nathie9119

Ja, aber verharmlosen darf man es auch nicht. Und freie Entscheidung klingt ja schön und gut -  aber oft ist es doch so: "Wenn nur der Zeitpunkt günstiger wäre", "Wenn mir doch jemand helfen würde" , "Wenn mein Partner mit mir zusammen für mein Kind einstehen würde"...
Also Frauen wird es schon schwer gemacht. Und da sprich mal von "freier Entscheidung"!
 

Ersetze "Der Zeitpunkt passt nicht, deswegen will ich das Kind nicht", "Ich habe niemanden, der mir hilft, deswegen will ich das Kind nicht", "Mein Partner steht nicht für das Kind ein, deswegen will ich es nicht". Das sind freie, begründete Entscheidungen.

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17. November um 23:14
In Antwort auf carola223

Hallo, ich stehe in einer großen Zwickmüle.
Ich habe vor einigen Tagen erfahren dass ich schwanger bin. Ich könnte mir keinen ungünstigeren Zeitpunkt vorstellen und bin ziemlich verzweifelt. Denn:
1. Ich studiere Volkswirtschaftslehre, was ein absolutes zeitaufwendiges (aber tolles) Studium ist. Zudem hatten meine Karriere und meine akademischen Leistungen für mich bis jetzt immer oberste Priorität.
2. Der Vater des Kindes ist bereits 32 und nicht mein fixer Freund. Die Sache mit uns ist bzw. war eher etwas lockeres; zudem hatte ich immer Angst, dass unser Altersunterschied nicht akzeptiert wird. (Plus: Er weiß nichts von meiner Schwangerschaft)
Rein rational gesehen spricht ja alles für eine Abtreibung. Aber ich habe schon immer ein großes Bedürfnis verspürt, irgendwann mal ein Kind zu bekommen und würde wahrscheinlich sehr unter den psychischen Folgen einer Abtreibung leiden. Ich weiß absolut nicht mehr weiter. Was meint ihr im Forum? Was soll ich tun. 

Nutze doch das Angebot und lass dich bei einer Beratungsstelle für Schwangere beraten. Vielleicht bekommst du da ganz neue Wege aufgezeigt, an die du jetzt gar nicht denkst. 

Wenn du mich fragst, möchtest du das Kind ja im Grunde haben, nur weißt du nicht, wie du das alles schaffen sollst, höchstwahrscheinlich auch allein, weil du ja keine Beziehung mit dem Vater des Kindes hast. Und genau da kann dir eine Beratung weiterhelfen. Im Moment hast du nur die Nachteile im Blick und wie sich dein Leben erschweren wird. Aber es gibt auch positive Seiten, nur siehst du die momentan nicht.

Alles Gute, egal, wie du dich letztendlich entscheidest. Du solltest dir nur alle Optionen erst einmal offen halten, bis du über alle deine Möglichkeiten Bescheid weißt. 

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20. November um 12:10

Liebe Carola,
vermutlich bist du jetzt viel mit allen möglichen Dingen beschäftigt und schaust hier gar nicht mehr rein... ich denke jedenfalls grade an dich und wünsch' dir natürlich alles erdenklich Gute!

Vielleicht magst du ja nochmal ein Update geben. Ich hoffe, dass du dich in alles Richtungen gut beraten hast lassen und dabei sehr auf dich achtest, was für sich für dich am stimmigsten anfühlt! 

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20. November um 15:26
In Antwort auf sideboob

In deiner Situation würde ich abtreiben. So könntest du unbesorgt dein Studium beenden,  an deiner Karriere feilen und dich schwängern lassen zum für dich gewünschten Zeitpunkt. Alles andere macht keinen Sinn. 

Alles andere macht keinen Sinn? Kinder machen keinen Sinn? Im Ernst?
Wie kann man so sagen, dass "alles andere keinen Sinn macht!" Heftig
Karriere/Studium ist nicht das wichtigste im Leben!
Zu TE:
Kannst du dir  vorstellen, dass du mit diesem Mann zusammen bist?
Ich glaube, es wäre fair, dass dein Freund erfährt, dass du von ihm schwanger bist. Es wird besser, zusammen diese Entscheidung zu treffen.

 

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21. November um 9:32
In Antwort auf carola223

Hallo, ich stehe in einer großen Zwickmüle.
Ich habe vor einigen Tagen erfahren dass ich schwanger bin. Ich könnte mir keinen ungünstigeren Zeitpunkt vorstellen und bin ziemlich verzweifelt. Denn:
1. Ich studiere Volkswirtschaftslehre, was ein absolutes zeitaufwendiges (aber tolles) Studium ist. Zudem hatten meine Karriere und meine akademischen Leistungen für mich bis jetzt immer oberste Priorität.
2. Der Vater des Kindes ist bereits 32 und nicht mein fixer Freund. Die Sache mit uns ist bzw. war eher etwas lockeres; zudem hatte ich immer Angst, dass unser Altersunterschied nicht akzeptiert wird. (Plus: Er weiß nichts von meiner Schwangerschaft)
Rein rational gesehen spricht ja alles für eine Abtreibung. Aber ich habe schon immer ein großes Bedürfnis verspürt, irgendwann mal ein Kind zu bekommen und würde wahrscheinlich sehr unter den psychischen Folgen einer Abtreibung leiden. Ich weiß absolut nicht mehr weiter. Was meint ihr im Forum? Was soll ich tun. 

ich kann deine ängste und gedankengänge gut nachvollziehen.
ich war damals 21, ungeplant schwanger, mitten im studium. es war ein schock, eine katastrophe für mich, meinen partner, die familie und das ganze umfeld.

ich habe mich für das kind entschieden. das ist nun schon lange her, heute ist mein sohn 25. er ist das beste, was ich habe im leben. 
hatte dann auch eine gute unterstützung durch meine familie erhalten, so dass ich das studium fertig machen konnte.
es war nicht immer einfach. studium, job, mit meinem freund hatten wir uns getrennt, als unser sohn ein jahr alt war. 
aber ich war jung, hatte eine wahnsinnige energie und bin an den herausforderungen gewachsen. oft war es aber ganz schön hart. aber heute ist es einfach nur schön, einen so tollen sohn zu haben. 

überlege dir genau, was du möchtest. es ist normal, angst zu haben, verzweiflung zu spüren. höre auf dein herz. solltest du dich gegen das kind entscheiden, dann ist das so. dann soll es so nicht sein und niemand soll/darf dich verurteilen. 

mit meiner geschichte möchte ich dir nur sagen, dass alles schaffbar ist. es kommt immer wieder ein licht am ende des tunnels. 

alles wird gut, spüre in dich hinein und du wirst den für dich 'richtigen' weg wählen.
alles gute!
 

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23. November um 22:02
In Antwort auf carola223

Hallo, ich stehe in einer großen Zwickmüle.
Ich habe vor einigen Tagen erfahren dass ich schwanger bin. Ich könnte mir keinen ungünstigeren Zeitpunkt vorstellen und bin ziemlich verzweifelt. Denn:
1. Ich studiere Volkswirtschaftslehre, was ein absolutes zeitaufwendiges (aber tolles) Studium ist. Zudem hatten meine Karriere und meine akademischen Leistungen für mich bis jetzt immer oberste Priorität.
2. Der Vater des Kindes ist bereits 32 und nicht mein fixer Freund. Die Sache mit uns ist bzw. war eher etwas lockeres; zudem hatte ich immer Angst, dass unser Altersunterschied nicht akzeptiert wird. (Plus: Er weiß nichts von meiner Schwangerschaft)
Rein rational gesehen spricht ja alles für eine Abtreibung. Aber ich habe schon immer ein großes Bedürfnis verspürt, irgendwann mal ein Kind zu bekommen und würde wahrscheinlich sehr unter den psychischen Folgen einer Abtreibung leiden. Ich weiß absolut nicht mehr weiter. Was meint ihr im Forum? Was soll ich tun. 

Wie ist das Angebot an eurer Uni? Habt ihr eine Familienberatungsstelle? Kitas? Könnte deine Familie dich eventuell unterstützen?

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