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Ungeplant schwanger - ich möchte es behalten! Bin ich ein Arsch?

3. März 2016 um 18:51

Hi liebe Community,

ich weiß, das ist jetzt sehr viel Text. Aber ich würde mich sehr freuen, wenn ihr was dazu sagen würdet.

Ich bin schwanger. Der Vater des Kindes ist mehr oder weniger ein Kumpel von mir, mit dem ich im Winter öfter geschlafen habe.

Ich verhüte(te) nicht hormonell oder so, sondern achtete einfach drauf, wann meine fruchtbaren Tage sein könnten und wann nicht. Wenn sie waren, habe ich ein Kondom benutzt.
Außerdem hatte ich Endometriose und zwar in so einem Ausmaß, dass die Ärzte (auch Frauenärztin) meinten, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich schwanger werden könnte recht gering sei. Ich hab das aber für mich selbst nie als Argument hergenommen, wieso ich nicht verhüte. Ich hab einfach aus Dummheit nicht ordentlich verhütet.
Dazu kommt noch, dass ich mir nie vorstellen konnte, Kinder zu bekommen. Ich bin kein Freund von fremden Kindern (meide sie sogar und wenn ich eine relativ junge Mutter gesehen hab, hatte ich immer irgendwie Mitleid) und in meiner Lebensplanung haben ein Partner und Kinder nie eine Rolle gespielt. Schlagt mich, aber ich dachte mir die letzte Zeit wenn ich Sex ohne Verhütung hatte (früher nahm ich die Pille): Sollte ich schwanger werden, würde ich abtreiben und anschließend gut verhüten, weil ich dann wüsste, dass ich doch schwanger werden könnte.

Jetzt ist es so, dass ich schwanger wurde (ca. 2. Woche). Ich hab das irgendwie sofort gespürt und bin zum Frauenarzt. Das Kind hat noch nicht mal einen Herzschlag.
Schon bevor ich die Bestätigung hatte, wusste ich es irgendwie und das war soooo ein schönes Gefühl. Als ob das der Sinn des Lebens wäre. Ich bin sooo glücklich, wenn ich daran denke. Ich bin mit meiner aktuellen Situation unzufrieden und habe daher einige Pläne/Alternativen, was ich in Zukunft machen (studieren) werde, und ich muss sagen, KEINER dieser Pläne hat sich auch nur annähernd so richtig angefühlt, wie der Gedanke, dass ich ein Baby bekommen würde.
Ich hab den ganzen Tag vor Glück (und ein bisschen vor Verzweiflung, dazu später) geheult, als ich von der FA die Bestätigung bekam (vorgestern). Meiner Mama hab ich es gleich erzählt und sie meinte auch, sie hätte sich nie vorstellen können, dass ich ein Kind kriegen wollen würd, aber dass sie natürlich hinter mir steht und sich freut.
Ich kann es selbst nicht fassen. Ich hätte das nie von mir erwartet, aber ich möchte es haben. Ich bin 24, habe einen Job (Geld angespart, bekomme dann 2 Jahre Elternzeit, in der ich weiterhin gutes Geld bekomme), habe Perspektiven, habe Familie, die hinter mir steht. Ich stell es mir aber nicht zu leicht vor und fühle mich auch nicht zu sicher, aber es kann machbar sein.

Jetzt aber das, was mich so fertig macht:

Ich habe es dem Vater des Kindes noch nicht gesagt. Ich bin mir 100% sicher, dass er möchte, dass ich abtreibe. Wie könnte er das nicht wollen? Er hat sich ja kein Kind gewünscht! Genauso wenig wie ich! Aber ich bin jetzt daran schuld, dass vielleicht bald ein Kind da ist, denn ich entscheide mich ja dafür! Ich finde das so ungerecht ihm gegenüber. Er tut mir so leid. Er muss ja dann Unterhalt zahlen! Ansonsten braucht er sich zu nichts verpflichten, aber ich zerstöre ja mit meiner Entscheidung quasi sein Leben. Ich schäme mich so. wie scheiße kann man denn bitte sein? Ich bin doch der größte Unmensch der Welt, wenn ich es bekomme und er zahlen müsste, oder nicht? Wir haben nie über Verhütung gesprochen. Er hat nach ein paar Malen Sex gefragt, wie ich verhüte und ich meinte: Mit Gummi an den fruchtbaren Tagen. Ich denke, er ging davon aus, dass ich abtreiben würde, wenn etwas passieren würde. So wie ich auch!!! Jeder würde davon ausgehen, finde ich! Aber jetzt will ich nicht abtreiben!
Ich würde am liebsten einfach davonlaufen mit dem Kind, sodass er überhaupt keine Nachteile irgendwie dadurch hat.

Wieso ich jetzt hier schreibe? Ich muss mich einfach mal ausheulen. Bis auf meiner Mutter und einer Freundin habe ich noch niemandem davon erzählt.
Bin ich zu egoistisch, wenn ich das Kind bekomme? Bin ich ein Unmensch, der sich schlecht fühlen muss, wenn ich es bekomme? Ja, natürlich. aber ich würde trotzdem gerne eure Meinung mal dazu hören. Einfach eure Gedanken dazu.

Und wenn wir schon dabei sind: Meine Freunde und Eltern meinen, ich solle es ihm erst nach ein paar Wochen sagen und wenn ich mich ganz sicher dafür entschieden habe. Sie meinen, ich solle mich komplett unabhängig von ihm entscheiden! Aber das kann ich doch nicht tun! Er müsste ja schließlich zahlen!

Für mich hat sich noch nie im Leben eine Entscheidung so richtig angefühlt, wie die des Behaltens.
Andere wollen gern einen Partner und einen Vater fürs Kind. Ich hingegen würde mir wünschen, dass es keinen Vater gäbe. Denn dann müsste ich mich nicht so furchtbar fühlen mit meiner Entscheidung. Dan könnte ich für mich entscheiden. Aber hier beeinflusse ich mit meiner Entscheidung ein Leben eines 22-Jährigen stark negativ. Ich weiß nicht, ob ich je wieder in den Spiegel sehen könnte.

Sollte ich ihm zuliebe abtreiben? Ich mein das, was da in meinem Bauch ist, ist in meinen Augen noch nichts, was leiden würde, oder mich dafür hassen könnte. Der Vater des Kindes allerdings schon. Er muss jeden Monat Geld zahlen, obwohl er selbst nicht reich ist und das nur weil er Sex mit mir hatte und ich so egoistisch bin und das Kind behalten möchte!

Ich hätte nie gedacht, dass ich Kinder möchte, aber jetzt weiß ich, dass ich welche will. Am Liebsten sofort.
Ich möchte nicht auf den Richtigen warten und wenn ich jetzt abtreibe, müsste ich vermutlich für immer auf Kinder verzichten, weil ich ja auch nicht einfach jemandem anderen ein Kind unterjubeln kann. Außerdem ist es mit meiner Vorgeschichte (Endometriose) schwierig, schwanger zu werden.
Allerdings ist das ja genau das, was ich jetzt gemacht hab. Ich habe jemandem ein Kind untergejubelt!!!!! Das war zwar nicht meine Absicht, aber jetzt ist es so!!! Das kann ich doch nicht bringen. Alle sagen mir aber, ich muss auf mich hören und brauch da gar nicht an ihn denken, aber mir kommt das sooooo egoistisch vor. Steh ich so sehr auf dem Schlauch?
Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Irgendwie würde ich ihm auch grad deshalb gern davon erzählen.
Ich will meine Entscheidung nicht von seiner Meinung beeinflussen lassen, allerdings möchte ich mit ihm drüber reden.
Vielleicht findet er es gar nicht so schlimm, wie ich es vermute. Vielleicht findet er gar nicht, dass ich damit sein Leben zerstören würde.

Wenn er wollen würde, dürfte er natürlich als Vater für das Kind da sein. Wie das mit den Sorgerechten so ist, weiß ich noch nicht. Aber wenn er nichts mit dem Kind zu tun haben möchte, wäre das für mich auch in Ordnung.
Allerdings müsste er eben zahlen. Das wäre sein "einziger" Nachteil. Und natürlich, dass sein Ruf komplett zerstört wäre, was für ihn (er ist teilweise noch sehr kindisch, finde ich) auch sehr schlimm wäre.

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3. März 2016 um 18:59

Was ich noch hinzufügen möchte:
Natürlich war es verantwortungslos von mir, dass ich nie wirklich verhütet hab. Ihr könnt mich auch gern deshalb zur Sau machen, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich es nicht bereuen kann. Ich kann mir gerade nichts Schöneres vorstellen, als dass ich schwanger bin. Grad weil es so plötzlich und ungeplant kommt.
Natürlich scheiße, dass es für einen anderen alles zerstört. Er kann es bereuen, dass er nicht besser verhütet hat, aber ich irgendwie nicht. Ich schäme mich so dafür.

Ich würde auch nicht später ein Kind wollen. Es fühlt sich an wie der richtige Zeitpunkt. Und wie gesagt: Keiner meiner Zukunftspläne fühlt sich so richtig an, wie das Baby, obwohl das absolut gar nicht der Plan war.

Ich mag auch gar nicht dran denken, wie es mir ergehen würde, wenn ich abtreiben würde. Ich war diesbezüglich eigentlich immer recht abgeklärt, allerdings möchte ich den "Ding" da in mir trotzdem eine Chance geben und ich würd mich glaub ich irgendwie unvollkommen fühlen...

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3. März 2016 um 19:06

Du musst doch keinen unterhalt verlangen,
du kannst darauf verzichten, wenn du nicht zu egoistisch sein willst und ihm quasi damit das Leben "erleichterst". Aber, bevor du dir deswegen einen riesigen Kopf und Gedanken um Abtreibung usw machst, würde ich ihm erstmal die gute Nachricht überbringen. Vielleicht reagiert er ganz anders als gedacht.

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3. März 2016 um 19:07

Ein paar punkte
die mir gerade in den Kopf kommen vielleicht freut er sich ja wie du über das unerwartete Geschenk? wer sagt,dass er zahlen muss? ich denke du kommst gut klar,musst du ihn dann zahlen lassen? es ist schon nicht nett von dir,es bewusst drauf ankommen zu lassen,erstens ihm gegenüber und zweitens auch wegen der leichtfertigen Aussage,wenn es passiert treibe ich halt ab. nicht nett aber das siehst du ja selber ein. aber:wenn er partout kein Kind will,soll er Kondome nutzen,immer. da verlasse ich mich nicht mal auf "ich nehme die Pille ",denn kann ich mir da sicher sein? für Verhütung muss jeder selber für sich sorgen. ich würde noch warten mit der beichte. will dir keine angst machen aber es kann noch viel passieren in den ersten Tagen und Wochen. alles Gute!

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3. März 2016 um 19:11

Ich finde
Absolut nicht das du egoistisch bist.
Der Typ hat meiner Meinung nach selber schuld.
Verhütung ist nicht nur sache der Frau, wenn er noch keine Kinder will (was du ja nicht weißt) hätte ER mit Kondom verhüten müssen. Er fragte dich erst nach ein paar mal wie du überhaupt verhütest ? Dann hätte er erst recht ein Gummi benutzten sollen. Denn so wie du meinst das man bestimmt davon ausgehen würde das du dann abtreibst ist einfach nur unmenschlich. Abtreiben ist doch keine Verhütung!
Und ja du solltest es für dich entscheiden! Eine Abtreibung kann psychische Probleme mit sich bringen wenn man diese nicht wollte.
Du liebst dein Kind jetzt schon, kannst gut dafür sorgen auch ohne Vater.
Wenn er nicht bereit ist, ist halt so aber mit 22 sollte man so erwachsen sein das man sich dieser Herausforderung stellen kann.
Wenn du so gut verdienst wie du sagst dann lass ihn doch einfach kein Unterhalt zahlen (wenn du dich dann besser fühlst)
Aber vielleicht täuscht du dich ja auch in ihm, manche werden ja plötzlich erwachsen wenn sie Vater werden. Er kann ja ein super Papa werden auch wenn du jetzt noch nicht daran glaubst.
Wann du es ihm sagst ist deine Entscheidung aber wenn du angst hast das er dir zur einer Abtreibung rät dann warte die 12. Woche.
Wünsche dir alles gute

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3. März 2016 um 19:23

Danke
schon mal für die vielen Antworten.

Ich weiß nicht, ob ich mich falsch ausgedrückt habe, aber so gut verdiene ich nicht. Ich verdiene für mein Alter nicht schlecht. (heißt ich kann ein "Standard"-Leben ohne besonderen Luxus führen und nebenbei monatlich ein bisschen sparen) Aber mit Kind wäre es schon nicht gerade viel, vor allem weil ich meinem Kind was bieten möchte und nicht nur "gerade so" durch bringen möchte. Natürlich ist Geld nicht das Wichtigste, aber trotzdem gehört es einfach dazu, grad wenn ich für noch einen anderen Menschen verantworltich bin.

Hätte ich Unterhalt vom Vater wäre es auf jeden Fall viel angenehmer, und das wäre nicht nur so ein "Bonus", sondern wir könnten es schon gut und sinnvoll gebrauchen.

Meine Eltern können mich finanziell überhaupt nicht unterstürzen. Das heißt ich wäre im Notfall (wenn ich keinen Job mehr hätte) sehr gearscht. Daher möchte meine Mama (und sie redet da im Namen meiner Eltern denke ich) schon, dass er Unterhalt zahlen würde.
Es ist natürlich immer schöner, sorgefrei zu leben, als monatlich jeden Cent umzudrehen - auch wenn es am Ende reicht.
Und meine Mum (sowie die Freundin, der ich davon erzählt hab) meint auch, dass er auch Verantwortung tragen muss und genauso mit "schuldig" ist.
Ich tu mich mit dem Gedanken halt schwer, weil er vielleicht mit schuldig ist, dass es passiert ist, aber nicht, dass nun bald ein Kind da ist. Das ist meine alleinige Schuld, weil ich nicht abtreibe.

Da ich mich nie mit Kindern und dem Muttersein beschäftigt habe - darf ich euch mal einfach so fragen:

Ist es in so einer Situation eher üblich, dass der Vater zahlt, oder nicht?

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3. März 2016 um 19:29

Wann
ich es ihm sage, ist auch so eine Frage.

Ich würde es ihm lieber bald sagen wollen, da ich mir an seiner Stelle sonst irgendwie verarscht vorkommen würd. Wir haben ja auch den gleichen Freundeskreis und er schreibt ja auch so manchmal, wies mir so geht und was ich so mache. Und wenn ich ihm nach ein paar Wochen sag, dass er Papa wird, wird er sich ja auch denken: "ach und das wusstest du die ganze Zeit schon und hast mich in Ungewissheit gelassen?"

Aber meine Mutter und meine Freundin meinen, ich soll noch ein paar Wochen warten. Grad weil sich noch viel tun kann und ich mir selbst erst mal absolut sicher sein soll, was ich will und auch damit klar kommen soll, dass er vielleicht nicht will.

Alles was mir Sorgen bereitet, ist einfach er.
Ich rede dann später nochmal mit meiner Mum und rechne mal, ob wir es ohne seine Unterhaltszahlungen schaffen würden.

Er ist noch in der Ausbildung. Vielleicht kann man ihn ja bis er fertig ist, davon befreien und wenn er dann richtig verdient kann er ja zahlen!? Kenn mich da noch nicht aus. Ist ja alles sehr frisch und überraschend.

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3. März 2016 um 20:37

Deine
Erfahrung ist nicht ungewöhnlich. Erst wenn man schwanger ist, merkt man wie verbunden man von Anfang an mit einem Kind ist. Eine Abtreibung für einen anderen lohnt sich nicht.
Du zerstört sein Leben nicht, es wird nur anders werden. Und dass Du dafür verantwortlich bist, diesen Schuh brauchst Du Dir nicht anziehen, denn Zwerge entstehen nicht im Selbstbaukasten. Dass Du das Kind in Dir schützen willst, ist nicht egoistisch, sondern es zeigt Deine Fürsorge für einen wehrlosen, kleinen Mensch. Kein Kind zu wollen, und keins zu wollen, wenn sich eines auf den Weg gemacht hat, sind tatsächlich 2erlei. Es kann nicht darum gehen, was Du tun sollst, sondern darum, dass Du eine Entscheidung treffen kannst, mit der Du in vielen Jahren noch zurecht kommst.
VLG Yankho

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3. März 2016 um 21:02

Verhütung ist
die Sache von beiden. Wenn er kein Gummi benutzt ist er genauso verantwortlich wie du. Da musst du kein schlechtes Gewissen haben. Alles Gute für die Schwangerschaft!!!

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3. März 2016 um 21:08

...
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber kannst du nicht ' vater unbekannt' angeben? Also du hattest einen one night stand?
Auch wenn ich es nicht ok finde, würde dann nicht der Staat einen kleinen Teil Unterhaltsvorschuss zahlen?
Geh dich mal zur caritas oder profamilia und sag du weisst nicht wer der Vater ist und lass dich beraten

Alles gute

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3. März 2016 um 23:30

Huhu
Lüge . Stell dich auf war zu betrunken oder kenne den Namen nicht der Staat zahlt 12 Jahre lang 150 dann. Gibt es noch die ersten 2 Jahre 150 Elterngeld und 189 Euro Kindergeld . wen dein Kumpel fragt von wem das Kind ist stell dich unwissend merkt Leim Schwein und kein amt liebst dein Kind doch jetz schon. du schaffst das ivh weiß ea

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3. März 2016 um 23:35
In Antwort auf juju300410

...
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber kannst du nicht ' vater unbekannt' angeben? Also du hattest einen one night stand?
Auch wenn ich es nicht ok finde, würde dann nicht der Staat einen kleinen Teil Unterhaltsvorschuss zahlen?
Geh dich mal zur caritas oder profamilia und sag du weisst nicht wer der Vater ist und lass dich beraten

Alles gute

Ja
Bei Kevin steht auch Vater unbekannt weil die Mutter einfach zum Schutz des Mannes sagte es war ein Franzose auf Deutschland Besuch sie kenne nicht mal den Namen. Behalte es mach Vater unbekannt das jugt niemand und 150 kann auch mal das Jugendamt abdrücken

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4. März 2016 um 7:54
In Antwort auf katish2

Danke
schon mal für die vielen Antworten.

Ich weiß nicht, ob ich mich falsch ausgedrückt habe, aber so gut verdiene ich nicht. Ich verdiene für mein Alter nicht schlecht. (heißt ich kann ein "Standard"-Leben ohne besonderen Luxus führen und nebenbei monatlich ein bisschen sparen) Aber mit Kind wäre es schon nicht gerade viel, vor allem weil ich meinem Kind was bieten möchte und nicht nur "gerade so" durch bringen möchte. Natürlich ist Geld nicht das Wichtigste, aber trotzdem gehört es einfach dazu, grad wenn ich für noch einen anderen Menschen verantworltich bin.

Hätte ich Unterhalt vom Vater wäre es auf jeden Fall viel angenehmer, und das wäre nicht nur so ein "Bonus", sondern wir könnten es schon gut und sinnvoll gebrauchen.

Meine Eltern können mich finanziell überhaupt nicht unterstürzen. Das heißt ich wäre im Notfall (wenn ich keinen Job mehr hätte) sehr gearscht. Daher möchte meine Mama (und sie redet da im Namen meiner Eltern denke ich) schon, dass er Unterhalt zahlen würde.
Es ist natürlich immer schöner, sorgefrei zu leben, als monatlich jeden Cent umzudrehen - auch wenn es am Ende reicht.
Und meine Mum (sowie die Freundin, der ich davon erzählt hab) meint auch, dass er auch Verantwortung tragen muss und genauso mit "schuldig" ist.
Ich tu mich mit dem Gedanken halt schwer, weil er vielleicht mit schuldig ist, dass es passiert ist, aber nicht, dass nun bald ein Kind da ist. Das ist meine alleinige Schuld, weil ich nicht abtreibe.

Da ich mich nie mit Kindern und dem Muttersein beschäftigt habe - darf ich euch mal einfach so fragen:

Ist es in so einer Situation eher üblich, dass der Vater zahlt, oder nicht?

Hey
ich weiß nicht wie das mit Unterhalt ist oder nicht. Aber habt ihr den dieses Thema mal im Gespräch gehabt? Er scheint ja gewusst zu haben, dass du nicht hormonell verhütest und hat dennoch mit dir ohne Gummi geschlafen. Die Tipps weiter oben finde ich persönlich ziemlich daneben! Du möchtest doch deinem Kind später nicht sagen, ich weiß nicht wer dein Vater ist obwohl du es weißt. Und sollte es raus kommen, dass du beim Amt gelogen hast; hat der Vater ziemlich die Arschkarte. Also wieder zurück zum Thema: Setz dich doch mit ihm zusammen hin und rede darüber, erste Reaktion wird wahrscheinlich sein das er ab haut, aber du hast dann erstmal nicht mehr so ein Kloß im Hals.

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4. März 2016 um 8:47

Hallo!
Zuerst einmal ist jeder für Verhütung selbst verantwortlich. Gerade wenn man in keiner festen Beziehung ist, sondern nur mal Sex hat ist es für einen Mann die beste, einfachste und nebenwirkungsloseste Möglichkeit der Verhütung ein Kondom zu benutzen. Ein 22-jähriger sollte das wissen. Gerade wenn die Frage der Verhütung nicht schon VOR dem Sex geklärt wurde.
So wie du schreibst, hast du vermutlich nicht wirklich nach festen Regeln deinen Zyklus beobachtet, sondern nur so ungefähr. Durch deine Endo-Diagnose hast du dich trotzdem sicher gefühlt. Und jetzt hat sich da doch wider jede Wahrscheinlichkeit ein kleines Wunder eingeschlichen. Herzlichen Glückwunsch!
So ein kleines Etwas und trotzdem fühlst du schon, dass es genau das Richtige für dich ist, dass es Teil deines Lebens sein soll. Das ist dein Gefühl und danach solltest du handeln!
Was nützt es dir, wenn du abtreibst nur damit der Vater des Kindes nicht zahlen muss und du an dieser Entscheidung zerbrichst, Depressionen bekommst und es den Rest deines Lebens bereust. Dein Leben dauert aller Wahrscheinlichkeit länger als der unfreiwillige Vater für sein Kind zahlen müsste! Mutter bist du auch für den Rest deines Lebens, auch viel länger als der Vater Geld zahlen müsste!
Und ob und wieviel der Vater zahlen muss, ist ja auch von seinem Einkommen abhängig und möglicherweise müsste das Jugendamt sowieso dazuzahlen.
Mach dein Lebensglück nicht von seiner Reaktion abhängig! Im ersten Moment wird er vermutlich sowieso blöd reagieren, weil er davon überrumpelt wird. Das ist schon mal sicher.
Die Idee mit Vater als unbekannt anzugeben, finde ich als Notlösung nicht schlimm. Da greifen andere in ganz anderen Dimensionen in öffentlich Geldtöpfe und du erziehst ja schließlich einen zukünftigen Steuerzahler! Lass dich doch bevor du es dem Vater erzählst von Profis beraten. Dann siehst du klarer.
Und vielleicht sieht es der Vater nach dem ersten Schock doch auch als ein großes Geschenk das euch da völlig unverhofft in deinen Schoß gefallen ist.

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4. März 2016 um 9:48

Hui, vielen Dank für die vielen Antworten
und guten Morgen! Danke auch für die PNs die werde ich später beantworten. (bin grad auf Arbeit)

Das ist grad echt ein Wechselbad der Gefühle und meine Gedanken überschlagen sich.

Dass ich Vater unbekannt angeben könnte, habe ich noch nicht bedacht. In der Realtität wäre es so, dass jeder wüsste, wer der Vater wäre. Ich wohne in mehr oder weniger einem Dorf, in dem alles öffentlich ist, der Vater ist Türke, jeder weiß, dass ich viel mit ihm gemacht hab, und man wirds dann ja auch erkennen.
Aber vorm Staat könnte ich natürlich so etwas sagen. Herrje, jetzt stehts aber ja auch schon im Internet. ^^ Mal sehen. Jetzt am Wochenende hab ich endlich mal Zeit mich ausführlicher mit allem zu beschäftigen.

Das mit dem guten Geld in der Elternzeit war etwas falsche Vorfreude. Ich hab das falsch verstanden. Ich krieg natürlich nichts von der Firma in der ich arbeite, sondern nur das Elterngeld vom Staat und das finde ich für mich zum leben, zum Sparen und fürs Kind dann doch nicht gerade viel. Machbar ist es. Aber ich hab was sowas betrifft recht hohe Ansprüche an mich selbst. Ich möchte außerdem während der Elternzeit und danach ein Fernstudium absolvieren, was ja irgendwo auch eine Zukunftsplanung ist, die dem Kind früher oder später zu Gute kommen würde. Das kostet halt auch Geld.

Ich überlege halt auch, wann ich es ihm sage. Ich glaube, ihm wäre es schon am liebsten, wenn keiner wüsste, dass es von ihm ist. Aber wie oben geschrieben ist das recht unwahrscheinlich, dass das nicht jeder sofort checken würde.

Was mich auch noch sehr zum Grübeln bringt ist, dass ich im Endeffekt auf meine Mutter angewiesen bin. Ich hätte sonst gar keinen. Meine Schwester wohnt weit weg, mein Papa hmm ich weiß nicht er würde das Kind sicher lieben aber so der typische Aufpass-Opa wäre er glaub ich nicht, und sonst gäbe es ja keinen auf den man sich sicher verlassen kann. Und ich weiß ja nicht, was mit meiner Mum bald sein wird. Natürlich mag ich nicht zu pessimistisch sein, aber man muss ja realistisch denken. Meine Mum meint, dass ich so nicht denken soll, weil ich immer noch Nachbarn, Freunde, Tante, Bekannte hab, Omas in der Nachbarschaft, etc. hab, die sich auch mal ums Kind kümmern könnten, oder es beispielsweise abholen könnten.
Ich hab halt Angst, ob ich das alles schaff. Aber vermutlich hat die Sorge jeder ein bisschen!?
Ich hab auch Angst, dass das Geld einfach nicht reicht ich bekomme 1900 netto. Dann mind. 1 Jahr lang Elternzeit, in denen ich aber studiere und daher einiges Geld drauf geht (das hab ich aber schon alles auf die Seite gespart was ich fürs Fernstudium bräuchte), nach einem Jahr würde ich wohl Teilzeit in der Firma arbeiten und mein Fernstudium nebenbei fortsetzen. Da bekomme ich dann natürlich weniger als 1900. Und dann ist das schon wieder recht wenig für Kind und mich zusammen. Miete muss ich Gott sei Dank keine zahlen. Aber trotzdem ist das Geld ja dann gerade so da, um über die Runden zu kommen. Es würde reichen, aber ich mag natürlich für eine schöne Zukunft fürs Kind sparen und das geht dann wohl kaum mehr.

Eigentlich hat doch jedes Kind eine sichere Zukunft verdient. Eine Zukunft, in der finanzielle Absicherung besteht und genügend Personen, die sich in Notfällen um das Kind kümmern könnten. Wenn ich mir das immer und immer wieder sage, weiß ich doch nicht, ob ich es bekommen sollte. Es würde mir zwar das Herz brechen und beim Gedanken daran zerbrech ich, aber ich mein es ist jetzt nicht an der Zeit an MICH zu denken, sondern an das Kind.

Meine Mutter sagt, ich soll mir da noch nicht so den Kopf drüber zerbrechen, sondern es einfach auf mich zukommen lassen und sehen, was in 2-3 Jahren sein wird. Und dass ich nicht deshalb von Vornherein sagen soll, ich schaff es nicht.
Wie seht ihr das?

Daher wäre es natürlich schön, wenn ich dann wenigstens finanziell eine kleine Absicherung vom Vater des Kindes hätte. Oder wer weiß. vielleicht stehen seine Eltern ja auch dahinter und würden das unterstürzen. Würden sogar gern auch mal aufpassen wollen, etc.
Ich kann es gar nicht einschätzen und das nervt mich irgendwie. Deshalb würde ich am liebsten so schnell wie möglich mit ihm reden. Aber obs das besser macht, weiß ich auch nicht.

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4. März 2016 um 13:19

Hallo
Mit 1900 netto bekommst du recht viel elterngeld. Dazu kommt noch Kindergeld.
Ich bin grad in einer teuren Weiterbildung. Der Vater meines Kindes (10 Tage alt) ist in der Schwangerschaft arbeitslos geworden und nun in einer Maßnahme. Wir wohnen zusammen. Es ist machbar. Ich bin auch auf andere angewiesen. Ich hab unter der Geburt über 2l Blut verloren und kann jetzt erst die kleine hochheben. Bin sehr schwach und müde. Außerdem haben wir 2 große Hunde. Der Papa musste die zeit, wo wir im kh (1 Woche) waren, auch Freunde um Hilfe bitten zum Gassi gehen etc.
Das ist nun mal so.
Ich glaube, du bekommst es gut hin. Es gibt auch Tagesmütter, die den Zwerg betreuen können. Kosten zwischen 3-5/Std. Das Jugendamt kann dir da Adressen geben

Viel erfolg

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4. März 2016 um 15:42

Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft
Du bist schwanger und das würde ich in deiner Diagnose als Geschenk ansehen!
Du hast dich bereits entschieden das Baby zu bekommen und du liebst den kleinen Zwerg in dir. Wenn du jetzt doch abtreiben solltest, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass du mit dieser Entscheidung nicht glücklich wirst und vielleicht sogar krank wirst! Willst du das für einen erwachsenen Mann tun, der selber für sich und seine Verhütung verantwortlich ist?
Wenn man Sex hat kann nun mal immer was passieren auch wenn man verhütet. Kein Verhütungsmittel ist zu 100% sicher!!! Es gehören also immer 2 dazu!

Was ich allerdings als NoGo sehe, ist, wenn du dem Amt verschweigen willst wer er ist und so Sozialleistungen erhälst, die dir eventuell gar nicht zustehen!
Wenn der Vater in der Ausbildung ist, dann kann er wahrscheinlich gar nicht zahlen und das Amt springt erst mal für ihn ein und er zahlt das Geld NACH seiner Ausbildung zurück!
Er ist alt genug um Sex zu haben, also soll er auch die Konsequenzen tragen. Selbst wenn du ihm vorher versprochen habe solltest abzutreiben.
Wenn du sein Geld nicht haben willst, dann ist das deine Entscheidung, es sich dann aber beim Staat zu holen, wäre unter aller Kanone! Das ist meine Meinung!

Genieße deine Schwangerschaft und freu dich auf dein Baby!

LG

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4. März 2016 um 16:45

So
Dem Amt verschweigen, dass ich weiß, wer der Vater ist, käme eh nicht in Frage. Hab vorhin ja das erste Mal davon gelesen, aber eine Alternative, die ich ernsthaft in Erwägung ziehen würde, wäre das nicht. Wieso auch!? Ich bin dankbar, dass mir diese Möglichkeit genannt wurde, da ich um jede Möglichkeit, die mir genannt wird, froh bin, aber für mich/uns (meine Familie) wäre das nichts.

Und ja, vermutlich müsste er die ersten drei Jahre ca. eh nicht zahlen, da er noch in der Ausbildung ist. Wusste ich bist heute auch noch nicht.

Ich frag mich jetzt nur noch, wann ich es ihm sagen werde.
Wir haben ja dauernd Kontakt und ich muss mich rechtfertigen, wieso ich nix mit ihm machen will.
Ich hoffe ich halte wenigstens noch bis übernächsten Montag durch. Da hab ich den nächsten FA-Termin. Ich mein das Baby ist ja noch nicht mal einen Monat alt und hatte Dienstag noch nicht mal einen Herzschlag. Ich verstehe schon, wenn mir meien Mutter und meine Freundin raten, dass ich noch abwarten soll, bis ich es ihm sage.
Ich weiß aber nicht, ob ich so lange warten kann.
Naja, mal sehen... wenn ichs nicht schaff, wird das denk ich auch kein Weltuntergang.

Aber jetzt mach ich mir erst mal um die schönen Sachen der Mutterschaft Gedanken.

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4. März 2016 um 18:46
In Antwort auf katish2

So
Dem Amt verschweigen, dass ich weiß, wer der Vater ist, käme eh nicht in Frage. Hab vorhin ja das erste Mal davon gelesen, aber eine Alternative, die ich ernsthaft in Erwägung ziehen würde, wäre das nicht. Wieso auch!? Ich bin dankbar, dass mir diese Möglichkeit genannt wurde, da ich um jede Möglichkeit, die mir genannt wird, froh bin, aber für mich/uns (meine Familie) wäre das nichts.

Und ja, vermutlich müsste er die ersten drei Jahre ca. eh nicht zahlen, da er noch in der Ausbildung ist. Wusste ich bist heute auch noch nicht.

Ich frag mich jetzt nur noch, wann ich es ihm sagen werde.
Wir haben ja dauernd Kontakt und ich muss mich rechtfertigen, wieso ich nix mit ihm machen will.
Ich hoffe ich halte wenigstens noch bis übernächsten Montag durch. Da hab ich den nächsten FA-Termin. Ich mein das Baby ist ja noch nicht mal einen Monat alt und hatte Dienstag noch nicht mal einen Herzschlag. Ich verstehe schon, wenn mir meien Mutter und meine Freundin raten, dass ich noch abwarten soll, bis ich es ihm sage.
Ich weiß aber nicht, ob ich so lange warten kann.
Naja, mal sehen... wenn ichs nicht schaff, wird das denk ich auch kein Weltuntergang.

Aber jetzt mach ich mir erst mal um die schönen Sachen der Mutterschaft Gedanken.

Ja
Warte. Solange es kein Herzschlag hat könnte dein baby noch Probleme bekommen usw warte bis der Herzschlag da ist und du sozusagen sagen kannst es hat sich gut entwickelt

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5. März 2016 um 23:50

Nein
Du bist kein Ar***, wenn du dein Kind bekommen möchtest. Das erstmal dazu.

Den Vater als unbekannt anzugeben kann ich dir NICHT empfehlen. Erstens braucht jedes Kind einen Vater und zweitens kann dir dieser Umstand dann später mal sehr leid tun. Dein Kind hat ein Anrecht auf Unterhalt - und zwar von Mutter UND Vater. Es ist nicht dein Geld, sondern das Geld des Kindes. Bedenke, dass Beziehungen auseinander gehen können - nicht gleich, aber vielleicht später mal. Und dann stehst du da, musst arbeiten wie ein Esel, um dich und das Kind durchzubringen oder ewig von Sozialleistungen leben - und nur, weil du den Vater als unbekannt eingetragen hast. Mit einem unbekannten Vater steht dir dann auch kein Unterhaltsvorschuss zu, weil sich das Jugendamt diese Vorschüsse ja vom Vater wiederholen wollen. Außerdem ist es nicht richtig, dass der Steuerzahler für dein Kind aufkommt, wenn es doch einen Vater hat, der sein Kind finanzieren kann. Und irgendwann ist dein Freund fertig mit der Ausbildung und verdient Geld. Einen unbekannten Vater kann man aber nicht nach Belieben rückgängig machen. Außerdem müsstest du dann auch in der Geburtsurkunde Vater unbekannt angeben, denn öffentliche Stellen wollen die Urkunde sehen. Und dann stelle dir vor was dein Kind denken soll, wenn es irgendwann mal seine Geburtsrkunde zu Gesicht bekommt und du dann erklären musst, warum der Vater unbekannt ist... Das würde ich also lassen.

Egal, ob dein Freund noch jung oder Türke (Moslem?) ist. Moslems dürfen vor der Ehe keinen Sex haben und wenn er dagegen verstößt, dann ist das seine eigene Entscheidung. Außerdem können auch Männer verhüten, es gibt Kondome.

Wenn du dein Baby bekommen willst, dann tue das. Wenn du Angst hast, dass er Ärger macht, dann kannst du auch die ersten 12. Wochen abwarten. Dann kann dich nämlich niemand mehr zu einer Abtreibung drängen.

Alles Gute!

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5. März 2016 um 23:56
In Antwort auf katish2

Hui, vielen Dank für die vielen Antworten
und guten Morgen! Danke auch für die PNs die werde ich später beantworten. (bin grad auf Arbeit)

Das ist grad echt ein Wechselbad der Gefühle und meine Gedanken überschlagen sich.

Dass ich Vater unbekannt angeben könnte, habe ich noch nicht bedacht. In der Realtität wäre es so, dass jeder wüsste, wer der Vater wäre. Ich wohne in mehr oder weniger einem Dorf, in dem alles öffentlich ist, der Vater ist Türke, jeder weiß, dass ich viel mit ihm gemacht hab, und man wirds dann ja auch erkennen.
Aber vorm Staat könnte ich natürlich so etwas sagen. Herrje, jetzt stehts aber ja auch schon im Internet. ^^ Mal sehen. Jetzt am Wochenende hab ich endlich mal Zeit mich ausführlicher mit allem zu beschäftigen.

Das mit dem guten Geld in der Elternzeit war etwas falsche Vorfreude. Ich hab das falsch verstanden. Ich krieg natürlich nichts von der Firma in der ich arbeite, sondern nur das Elterngeld vom Staat und das finde ich für mich zum leben, zum Sparen und fürs Kind dann doch nicht gerade viel. Machbar ist es. Aber ich hab was sowas betrifft recht hohe Ansprüche an mich selbst. Ich möchte außerdem während der Elternzeit und danach ein Fernstudium absolvieren, was ja irgendwo auch eine Zukunftsplanung ist, die dem Kind früher oder später zu Gute kommen würde. Das kostet halt auch Geld.

Ich überlege halt auch, wann ich es ihm sage. Ich glaube, ihm wäre es schon am liebsten, wenn keiner wüsste, dass es von ihm ist. Aber wie oben geschrieben ist das recht unwahrscheinlich, dass das nicht jeder sofort checken würde.

Was mich auch noch sehr zum Grübeln bringt ist, dass ich im Endeffekt auf meine Mutter angewiesen bin. Ich hätte sonst gar keinen. Meine Schwester wohnt weit weg, mein Papa hmm ich weiß nicht er würde das Kind sicher lieben aber so der typische Aufpass-Opa wäre er glaub ich nicht, und sonst gäbe es ja keinen auf den man sich sicher verlassen kann. Und ich weiß ja nicht, was mit meiner Mum bald sein wird. Natürlich mag ich nicht zu pessimistisch sein, aber man muss ja realistisch denken. Meine Mum meint, dass ich so nicht denken soll, weil ich immer noch Nachbarn, Freunde, Tante, Bekannte hab, Omas in der Nachbarschaft, etc. hab, die sich auch mal ums Kind kümmern könnten, oder es beispielsweise abholen könnten.
Ich hab halt Angst, ob ich das alles schaff. Aber vermutlich hat die Sorge jeder ein bisschen!?
Ich hab auch Angst, dass das Geld einfach nicht reicht ich bekomme 1900 netto. Dann mind. 1 Jahr lang Elternzeit, in denen ich aber studiere und daher einiges Geld drauf geht (das hab ich aber schon alles auf die Seite gespart was ich fürs Fernstudium bräuchte), nach einem Jahr würde ich wohl Teilzeit in der Firma arbeiten und mein Fernstudium nebenbei fortsetzen. Da bekomme ich dann natürlich weniger als 1900. Und dann ist das schon wieder recht wenig für Kind und mich zusammen. Miete muss ich Gott sei Dank keine zahlen. Aber trotzdem ist das Geld ja dann gerade so da, um über die Runden zu kommen. Es würde reichen, aber ich mag natürlich für eine schöne Zukunft fürs Kind sparen und das geht dann wohl kaum mehr.

Eigentlich hat doch jedes Kind eine sichere Zukunft verdient. Eine Zukunft, in der finanzielle Absicherung besteht und genügend Personen, die sich in Notfällen um das Kind kümmern könnten. Wenn ich mir das immer und immer wieder sage, weiß ich doch nicht, ob ich es bekommen sollte. Es würde mir zwar das Herz brechen und beim Gedanken daran zerbrech ich, aber ich mein es ist jetzt nicht an der Zeit an MICH zu denken, sondern an das Kind.

Meine Mutter sagt, ich soll mir da noch nicht so den Kopf drüber zerbrechen, sondern es einfach auf mich zukommen lassen und sehen, was in 2-3 Jahren sein wird. Und dass ich nicht deshalb von Vornherein sagen soll, ich schaff es nicht.
Wie seht ihr das?

Daher wäre es natürlich schön, wenn ich dann wenigstens finanziell eine kleine Absicherung vom Vater des Kindes hätte. Oder wer weiß. vielleicht stehen seine Eltern ja auch dahinter und würden das unterstürzen. Würden sogar gern auch mal aufpassen wollen, etc.
Ich kann es gar nicht einschätzen und das nervt mich irgendwie. Deshalb würde ich am liebsten so schnell wie möglich mit ihm reden. Aber obs das besser macht, weiß ich auch nicht.

Hä?
Also 1.900 EUR ist viel Geld, besonders wenn man keine Miete zahlen muss.

Ich hab nur 1.400 EUR netto verdient und muss davon 450 EUR Miete zahlen und trotzdem kam ich damit als Alleinerziehende recht gut über die Runden. Unterhalt hatte ich nie (Vater verweigert Zahlung). Mit Kindergeld waren es dann auch knapp 1.600 EUR. Das geht auf jeden Fall!

Und ein Kind braucht die ersten Jahre kein Sparkonto. Mein Kind hat bis heute (11) keins und lebt trotzdem sehr glücklich

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6. März 2016 um 0:01
In Antwort auf trina_12705275

Huhu
Lüge . Stell dich auf war zu betrunken oder kenne den Namen nicht der Staat zahlt 12 Jahre lang 150 dann. Gibt es noch die ersten 2 Jahre 150 Elterngeld und 189 Euro Kindergeld . wen dein Kumpel fragt von wem das Kind ist stell dich unwissend merkt Leim Schwein und kein amt liebst dein Kind doch jetz schon. du schaffst das ivh weiß ea

Falsch!
Der Staat zahlt 1. nicht 12 Jahre lang Unterhaltsvorschuss, sondern nur 6 und auch nur bis maximal zum 12. Geburtstag des Kindes und 2. zahlt die Unterhaltsvorschusskasse keinen Cent, wenn der Vater unbekannt ist, schließlich muss das Geld vom Vater zurück gezahlt werden und dazu muss er bekannt sein.

Klappt also nicht.

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6. März 2016 um 0:16
In Antwort auf katish2

Danke
schon mal für die vielen Antworten.

Ich weiß nicht, ob ich mich falsch ausgedrückt habe, aber so gut verdiene ich nicht. Ich verdiene für mein Alter nicht schlecht. (heißt ich kann ein "Standard"-Leben ohne besonderen Luxus führen und nebenbei monatlich ein bisschen sparen) Aber mit Kind wäre es schon nicht gerade viel, vor allem weil ich meinem Kind was bieten möchte und nicht nur "gerade so" durch bringen möchte. Natürlich ist Geld nicht das Wichtigste, aber trotzdem gehört es einfach dazu, grad wenn ich für noch einen anderen Menschen verantworltich bin.

Hätte ich Unterhalt vom Vater wäre es auf jeden Fall viel angenehmer, und das wäre nicht nur so ein "Bonus", sondern wir könnten es schon gut und sinnvoll gebrauchen.

Meine Eltern können mich finanziell überhaupt nicht unterstürzen. Das heißt ich wäre im Notfall (wenn ich keinen Job mehr hätte) sehr gearscht. Daher möchte meine Mama (und sie redet da im Namen meiner Eltern denke ich) schon, dass er Unterhalt zahlen würde.
Es ist natürlich immer schöner, sorgefrei zu leben, als monatlich jeden Cent umzudrehen - auch wenn es am Ende reicht.
Und meine Mum (sowie die Freundin, der ich davon erzählt hab) meint auch, dass er auch Verantwortung tragen muss und genauso mit "schuldig" ist.
Ich tu mich mit dem Gedanken halt schwer, weil er vielleicht mit schuldig ist, dass es passiert ist, aber nicht, dass nun bald ein Kind da ist. Das ist meine alleinige Schuld, weil ich nicht abtreibe.

Da ich mich nie mit Kindern und dem Muttersein beschäftigt habe - darf ich euch mal einfach so fragen:

Ist es in so einer Situation eher üblich, dass der Vater zahlt, oder nicht?

Unterhalt
Du bist nicht Schuld, dass es da bald ein Kind gibt. Abtreibung ist doch keine Pflicht oder ein notwendiges Übel! Vom Gesetz gereist Abtreibung sogar verboten (!) - nur in Ausnahmefällen ist es gestattet. Du bist also überhaupt nicht dazu gedrängt abzutreiben! Der Staat möchte sogar, dass du dein Baby bekommst. Und wenn du das auch möchtest, dann ist doch alles paletti

Zum Unterhalt: Deinem Kind steht Unterhalt zu. Wen dein Freund zu wenig verdient, dann muss er erstmal nichts zahlen. Konkret muss er mehr als 1.080 EUR verdienen, um überhaupt Unterhalt zahlen zu müssen. Alles bis zu diesem Betrag darf er als Erwerbstätiger behalten. Als Arbeitsloser sind es 880 EUR, die er behalten kann. Für die Zeit, wo er nicht zahlen kann (oder nicht will) übernimmt dies auf deinen Antrag die Unterhaltsvorschusskasse. Das tut sie maximal 6 Jahre und maximal bis das Kind 12 Jahre alt ist. Und leider beträgt der Vorschuss natürlich deutlich weniger als richtiger Unterhalt. Allerdings muss der Vater dieses Geld zeitlebens zurück zahlen.

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8. März 2016 um 9:38

Nun
weiß er der Vater.

Wie erwartet, möchte ich, dass er abtreibt.

Aber nicht nur das. Er versucht mir ein schlechtes Gewissen einzureden. Er hätte mir vertraut, dass ich nicht schwanger werde oder abtreiben würde. Ich hab das NIE zu ihm gesagt. Es ist doch nicht so, als hätte ich im vorgegaugelt ich würde die Pille nehmen (und selbst da könnte was passieren!), noch hab ich ihn vergewaltigt, noch hab ich ihm vertraglich versichert dass ich abtreiben würde, noch haben wir jemals über dieses Thema gesprochen.
Aber ich bin schuld in seinen Augen.

Und er meint, was ich für eine Freundin (also platonische) wäre, wenn ich ihm diesen Gefallen nicht tun könnte.

Er sagt, sein Leben ist damit zerstört. Seine Eltern dürfen das nie im Leben erfahren, sonst kann er sich erhängen und seine Eltern gleich mit. Und das würde alles an meiner Entscheidung hängen.

Ich kann es einfach nicht kriegen. Das hat er immer und immer wieder betont.

Ganz ehrlich ich hab zwar von Anfang überlegt, ob es arschig von mir ist, wenn ich das Kind bekomme, wenn er es nicht möchte.

Aber der Typ kotzt mich sooo an, dass ich mich da ganz bestimmt nicht nach ihm richte!
Ich verstehe, dass es schwer ist für einen jungen Mann, der mal Familie gründen will und blah, wenn er zu seinen Eltern sagen muss, dass er unehelich ein Kind bekommt. Aber ich finde es unter aller Sau, dass er nicht mal mit ihnen spricht! Einfach aus Feigheit! Aus Feigheit vor der Reaktion und aus Feigheit vor der Verantwortung, die er dann tragen müsste! Weil natürlich würden seine Eltern nie im Leben unterstützen, dass er nicht zu seinen Taten steht.
Und dem isses scheiß egal wies mir geht! Wenn man Abtreibung einen Gefallen nennt!? Und wenn er von mir erwartet, ich soll lieber ein Kind zerstören und mich zerstören, als dass ich sein Leben zerstöre? Als ob sein Leben dadurch ZERSTÖRT wäre! Also bitte wer sowas verlangt von mir der zeigt mir, was ich ihm wert bin. Und für so jemanden sollte ich so etwas tun?

Wegen meiner Endometriose-Vorgeschichte kann ich am Ende nie wieder Kinder bekommen, wenn ich jetzt auch noch ne Abtreibung hinter mir hab. Sollte ich das riskieren für jemanden, der hauptsache ungeschoren davon kommen will, scheiß egal, was mit mir ist. Bei dem es weder Freunde noch Familie erfahren würden!? Und bei mir würde sich alles ändern? Ich würd psychisch nimmer klar kommen. Ne wirklich nicht. Das geht selbst meiner empathischen Seele zu weit.

Es ist ja nicht so, als ob ich allein dafür verantwortlich wäre, dass jetzt ein Kind kommt. Er sagt, ich versaue ihm sein Leben und er würde das psychisch nicht packen. 1. glaub ich nicht, dass ihm das das Leben versaut. Ich würde doch nicht mal verlangen, dass er sich drum kümmern sollte. 2. bin ich nicht dafür verantwortlich! Er vögelt doch in der Weltgeschichte rum Schwangerschaft ist die logische Konsequenz von Sex.

Und jetzt kommt noch was, was mich noch wütender macht.
Er ist Türke Moslem. Er nimmt das als Rechtfertigung, dass er es deshalb auf keinen Fall seinen Eltern sagen kann, und deshalb in deren Sinne keine Familie mehr gründen kann, etc.
Und das finde ich unter aller Sau! Denn wenn das wirklich so extrem wäre, dann sollte er erst recht nicht rumvögeln und seinem Gott irgendwas vorheucheln! Dann muss er doch erst recht aufpassen!
Vor allem kenne ich seine Eltern. Sein Vater hat die Familie längst verlassen und hat Freundinnen aus Polen, Tschechien, etc. Es ging sogar das Gericht rum, dass er Zuhälter sei, dabei sehen die Freundinnen nur immer aus wie Prostituierte. Sein Opa hat mehrere Frauen auf einmal. Sein Vater ist jetzt mit einer zusammen, mit der er auch schon vorher gevögelt hat. Und das wissen sowohl sein Vater als auch seine Mutter.
Komm, da braucht man mir echt nichts, von türkischer Ehre in der Familie erzählen. Und dazu bin ich mir absolut SICHER, dass seine Mutter ihm eine scheuern würd, weil er von mir Abtreibung verlangt.
Und ich soll am Ende darauf Rücksicht nehmen, dass nicht noch mehr Schande über die Familie kommt? Das finde ich nicht fair!

Vielleicht hat er die Wunschvorstellung irgendwie typisch türkisch zu heiraten, aber ich finde nicht, dass ich daran Schuld bin, wenn er sie nicht erfüllen kann. Dann hätte er nicht rumvögeln dürfen, was er laut Islam auch nicht hätte tun dürfen.

Und meine Mum und ich sind weit weg davon rassistisch zu sein (ich bin sogar ziemlich links eingestellt), aber trotzdem muss ich meiner Mutter da recht geben einerseits wollen die Türken hier bei uns integriert werden und normal behandelt werden, andrerseits benehmen sie sich dann in Situationen, in denen es drauf an kommt typisch türkisch und nehmen ihre Kultur als Rechtfertigung für irgendwas. Sorry, wenn ich jemandem zu Nahe treten sollte, aber ich kann doch nicht deutsche Frauen vögeln und schwängern, weil die türkischen Frauen sich bis zur Ehe aufheben, und dann im Nachhinein wollen, dass sie abtreiben, weil es sonst ihre türkische Ehre verletzen würde!

Da hab ich kein Mitleid!

Etwas Angst hab ich, dass er was Dummes tut, aber Mitleid hab ich keins.

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8. März 2016 um 9:41

Uuupsiii
"Wie erwartet, möchte er, dass ich abrteibe."

sollts natürlich heißen.

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8. März 2016 um 10:01

Ja da war er selber naiv
Wenn er traditionell heiraten will etc dann hätte er IMMER ein Kondom benutzen sollen.
Und eine richtige Beziehung könnt ihr euch aber nicht vorstellen oder ?? Also scheint mir so als hättet ihr nur freundschaftliche Gefühle gehabt. Aber manchmal wird ja doch mehr draus.

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8. März 2016 um 10:02

Hab nicht
Alles gelesen. Aber sorry gehts noch? Er weiss doch genau dass du die Pille nicht nimmst? Er hätte ja ein Kondom nehmen können oder mal lesen dass das Sperma mehrere Tage im Körper überlegen kann. Sorry aber ich kann es nicht glauben dass du dir überlegst ihm zu liebe abzutreiben ist dir klar was das für Folgen haben kann physisch und Psychisch???

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8. März 2016 um 10:32

Was ein arsch
Sorry, aber wie schon geschrieben: Zum Kinderkriegen gehören immer zwei. Wenn er kein Gummi benutzt sein Fehler. Und dafür hat er grade zu stehen. Ich würde dir raten die weitere Kommunikation dem Jugendamt zu überlassen. Du musst deine Psyche schonen.

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8. März 2016 um 10:54

Also
für mich steht fest, dass ich nicht abtreibe. hab ihm das auch sofort gesagt.

ich hab gestern auch mit jemandem geredet, der mal in so einer ähnlichen Situation. Der ist 20, hatte ein One Night Stand und hatte Angst, dass das Mädel schwanger wird. Aber sogar der hatte null Verständnis. Sogar der meinte, dass es natürlich mies für einen jungen Mann ist, aber dass man eine Abtreibung niemals verlangen kann und man nicht vor seinen Pflichten und Verantwortungen wegrennen kann. Er war wirklich schockiert, wie Männer so sein können.

Nein, eine Beziehung kommt nicht in Frage. denke ich!
Er ist generell nicht ein Mann, den ich mir als festen Partner hätte vorstellen können. Allerdings haben wir ja sehr viel gemacht und uns gut verstanden, also wer weiß, wo man das hätte hin entwickeln können. Aber nachdem ich seh wie unreif und einfach feige, dumm und heuchlerisch er ist, geht das gar nicht. Und das sind Eigenschaften, die ich gar nicht packe und die auch gar nicht zu mir passen.
Und nur aus Liebe zum Kind würde ich mit niemanden zusammen sein wollen, weil ich nicht denke, dass das Kind von so etwas profitieren würde, was nie funktionieren und die Eltern nicht glücklich machen würde.
Aber mal sehen, wo es sich hin entwickelt. Ich bin ja auch erst 24 vielleicht ändern sich meine Meinungen noch. Sag niemals nie, und so. Vielleicht wird ja auch alles anders, wenn seine Eltern dann doch davon wissen, oder wenn das Kind da ist wer weiß.

Ich werd mich gar nicht mehr bei ihm melden. ich hoffe, er tut nichts dummes.
Ich würde ihm so gern ans Herz legen, mit seinen Eltern zu redden. Aber letztendlich ist es seine Sache.
(mein Kumpel ... der 20Jährige... hat gemeint ICH soll unebdingt mit seinen Eltern redden... was haltet ihr davon?)

Wer weiß, was mit dem Kind noch passiert. Es hatte ja neulich noch nicht mal einen Herzschlag. Wenn aber - wie von mir gewünscht - alles gut geht, wird er ja spätestens, wenn er das erste Mal Unterhalt zahlen muss, wieder davon hören.
Vermutlich aber schon vorher, wenn man mir ansieht, dass ich schwanger bin.

Achja - ich habe auch keine Lust drauf, all meinen Freunden zu verheimlichen, wer der Vater ist. Find ich denen gegenüber nicht in Ordnung. Und nach seinem dummen Verhalten, seh ich auch nicht ein, ihn weiter zu schützen.
Aber noch hoff ich, dass er zur Vernunft kommt und solange erzähl ich noch keinem, dass er der Vater ist.

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8. März 2016 um 11:58

Ich
Hab solche Reaktionen auch von deutschen Männern gehört. Sie sagen alles in ihrer Panik ungewollt Väter zu werden. Sie wissen, sie haben keinen Einfluss und denken, eine Abtreibung behebt den Fehler. Viele können sich die Ausmaße davon nicht vorstellen.

Er hat jetzt ja zeit darüber nachzudenken. Wie gesagt, machen kann er nichts. Es ist dein Körper.
Mach du dir da mal keinen Kopf. Wird schon alles gut werden.

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8. März 2016 um 16:07
In Antwort auf katish2

Also
für mich steht fest, dass ich nicht abtreibe. hab ihm das auch sofort gesagt.

ich hab gestern auch mit jemandem geredet, der mal in so einer ähnlichen Situation. Der ist 20, hatte ein One Night Stand und hatte Angst, dass das Mädel schwanger wird. Aber sogar der hatte null Verständnis. Sogar der meinte, dass es natürlich mies für einen jungen Mann ist, aber dass man eine Abtreibung niemals verlangen kann und man nicht vor seinen Pflichten und Verantwortungen wegrennen kann. Er war wirklich schockiert, wie Männer so sein können.

Nein, eine Beziehung kommt nicht in Frage. denke ich!
Er ist generell nicht ein Mann, den ich mir als festen Partner hätte vorstellen können. Allerdings haben wir ja sehr viel gemacht und uns gut verstanden, also wer weiß, wo man das hätte hin entwickeln können. Aber nachdem ich seh wie unreif und einfach feige, dumm und heuchlerisch er ist, geht das gar nicht. Und das sind Eigenschaften, die ich gar nicht packe und die auch gar nicht zu mir passen.
Und nur aus Liebe zum Kind würde ich mit niemanden zusammen sein wollen, weil ich nicht denke, dass das Kind von so etwas profitieren würde, was nie funktionieren und die Eltern nicht glücklich machen würde.
Aber mal sehen, wo es sich hin entwickelt. Ich bin ja auch erst 24 vielleicht ändern sich meine Meinungen noch. Sag niemals nie, und so. Vielleicht wird ja auch alles anders, wenn seine Eltern dann doch davon wissen, oder wenn das Kind da ist wer weiß.

Ich werd mich gar nicht mehr bei ihm melden. ich hoffe, er tut nichts dummes.
Ich würde ihm so gern ans Herz legen, mit seinen Eltern zu redden. Aber letztendlich ist es seine Sache.
(mein Kumpel ... der 20Jährige... hat gemeint ICH soll unebdingt mit seinen Eltern redden... was haltet ihr davon?)

Wer weiß, was mit dem Kind noch passiert. Es hatte ja neulich noch nicht mal einen Herzschlag. Wenn aber - wie von mir gewünscht - alles gut geht, wird er ja spätestens, wenn er das erste Mal Unterhalt zahlen muss, wieder davon hören.
Vermutlich aber schon vorher, wenn man mir ansieht, dass ich schwanger bin.

Achja - ich habe auch keine Lust drauf, all meinen Freunden zu verheimlichen, wer der Vater ist. Find ich denen gegenüber nicht in Ordnung. Und nach seinem dummen Verhalten, seh ich auch nicht ein, ihn weiter zu schützen.
Aber noch hoff ich, dass er zur Vernunft kommt und solange erzähl ich noch keinem, dass er der Vater ist.

Nein
Du wirst nicht erst wieder von ihm hören, wenn du Unterhalt willst. Vorher steht nämlich noch etwas wichtiges an: Die Vaterschaftsanerkennung. Du kannst ihn bereits in der Schwangerschaft beim Jugendamt als Vater angeben. Er muss die Vaterschaft anerkennen. Tut er das nicht, so droht eine Gerichtsverhandlung, da das Kind einen gesetzlichen Vater braucht.

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8. März 2016 um 19:11

Natürlich
ist es mies, dass im Endeffekt die Frau das letzte Wort hat und entscheidet, ob ein Mann Vater wird. Allerdings hat er genauso seinen Anteil daran. Er hätte ebenso ohne Verhütung nein sagen können.
Der Gedanke, dass er zahlen muss, ist allerdings falsch. Er muss nicht für das Kind zahlen, wenn du das nicht verlangst. Einzig, dass du beispielsweise irgendwann mal öffentlichen Leistungen wie harz 4 beantragen musst, dann wird er von Amts wegen zur Kasse gebeten. Aber solange du arbeitest und für das Kind selbst aufkommen möchtest, musst du dich nicht ans Jugendamt wenden und musst auch nichts an Geld von ihm verlangen. Das liegt in deinem ermessen.
Ich würde mir, wenn dann eher die Frage stellen wie es für mich wäre, wenn er auch aktiv kein Vater sein möchte zu dem das Kind eine Bindung entwickeln kann...

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9. März 2016 um 12:42
In Antwort auf sfsp

Natürlich
ist es mies, dass im Endeffekt die Frau das letzte Wort hat und entscheidet, ob ein Mann Vater wird. Allerdings hat er genauso seinen Anteil daran. Er hätte ebenso ohne Verhütung nein sagen können.
Der Gedanke, dass er zahlen muss, ist allerdings falsch. Er muss nicht für das Kind zahlen, wenn du das nicht verlangst. Einzig, dass du beispielsweise irgendwann mal öffentlichen Leistungen wie harz 4 beantragen musst, dann wird er von Amts wegen zur Kasse gebeten. Aber solange du arbeitest und für das Kind selbst aufkommen möchtest, musst du dich nicht ans Jugendamt wenden und musst auch nichts an Geld von ihm verlangen. Das liegt in deinem ermessen.
Ich würde mir, wenn dann eher die Frage stellen wie es für mich wäre, wenn er auch aktiv kein Vater sein möchte zu dem das Kind eine Bindung entwickeln kann...

Diese Frage
stelle ich mir nicht, weil es für mich klar war und ist, dass er aktiv kein Vater sein wird und auch keine Bindung zum Kind haben wird.

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1. April 2016 um 15:53

Zwischenmeldung
Hi zusammen,

ich wollte mich nur mal wieder kurz zu Wort melden.

Ich bin jetzt in der 11. Woche. Das Baby hüpfte beim letzten Ultraschall munter rum, und man hat schon gesehen, wie es die Bein- und Arm"ansätze" bewegt hat.

Von dem Vater hab ich seitdem nichts mehr gehört.
Wir sind ja auch in gemeinsamen WhatsApp-Gruppen bzw. haben gemeinsame Freunde/Bekannte. Da halt er sich komplett raus und schrieb ab dem Zeitpunkt, als ich es ihm sagte, einfach nicht mehr.

Ein paar Leuten hab ich es jetzt gesagt.
Ich war ja am überlegen, ob ich berücksichtige, dass er sagt, dass es niemand erfahren darf, dass es von ihm ist. Allerdings hab ich mich dagegen entschieden, weil ich es einfach fürn Arsch finde.
Er will mit der ganzen Sache einfach NICHTS zu tun haben. Seine letzten Worte sind nachwievor, dass ich es nicht kriegen kann und es keine andere Lösung gibt und ich sein Leben zerstöre und vor allem seine Familie niemals davon erfahren darf.
Ich hab daher überlegt, ob ich verheimlichen kann, dass es von ihm ist, aber ich seh nun nicht mehr ein, dass ich so einen heuchlerischen verantwortungslosen herzlosen (das ist er für mich inzwischen wirklich) Feigling in Schutz nehme.
Er hat KEIN einziges Mal das Gespräch gesucht, oder gefragt wie es mir geht, etc.
Er postet munter weiter (in Facebook z.B.), als ob für ihn alles für immer ware, nur dass er sich bei unseren gemeinsamen Freunden nicht mehr meldet. Er will einfach, dass sich NICHTS in seinem Leben verändert und deshalb soll keiner von seiner Seite davon erfahren.

Es is für mich nur so gut wie unmöglich, ihm diesen "Gefallen" zu tun, da wir halt echt in zwei Käffern wohnen, die aneinander sind und da einfach jeder jeden kennt.
Ich sehe nicht ein, dass ich meinen Verwandten und Freunden sag, dass ich nicht weiß, wer der Vater ist, nur weil er nicht dazu steht.
Oder dass ich sag: "der Vater möchte nicht genanngt warden" ich find das unter aller Sau und so respektlos dem Kind gegenüber. Außerdem seh ich nicht ein, dass ich meinen Freunden und Verwandten sowas Essentielles nicht erzähle.

Ich würde am liebsten zu seiner Mutter hingehen, damit die ihrem Sohn mal die Ohren langzieht, bzw. ihm auch gut zuredet! Denn im Endkeffekt denke ich, dass es für ihn auch einfacher ware, wenn seine Eltern es wüssten und ihn unterstützen würden.
Aber nein, da halte ich mich schon zurück. Er ist 22. Ich habe nicht das Recht, wenn er es nicht will, seine Eltern mit einzubeziehen.

Mich ärgert an der Sache einfach so viel. Ich möchte ja nicht mal, dass er das Kind großartig miterzieht. Aber es ware schon schön, wenn ich dem Kind mal sagen kann, wer sein Papa ist, da er ja auch nicht weit weg wohnt.

Alle die bisher die Ultraschallbilder geschickt haben, waren hin und weg.

Ein paar Freundinnen meinten, sie würden ihm einfach mal ein US-Bild schicken, da er es dann nicht mehr ignorieren würde.
Ich bin da allerdings zwiegespalten.
Einerseits würde ich mich natürlich freuen, wenn er dazu stehen würde .... einfach dem Kind zu Liebe. Und weil ich denk, es ware für ihn alles einfach, als wenn demnächst die Leute zu ihm kommen und ihn drauf ansprechen, was er für ein ... ist.
Andrerseits denke ich mir, muss ich seine Entscheidung, auch wenn sie noch so unreif und feige ist, akzeptieren.

Mich würde mal wieder eure Meinung dazu interessieren.

Und findet ihr es verkehrt, dass ich kein Geheimnis draus mach wer der Vater ist?

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1. April 2016 um 18:32
In Antwort auf katish2

Zwischenmeldung
Hi zusammen,

ich wollte mich nur mal wieder kurz zu Wort melden.

Ich bin jetzt in der 11. Woche. Das Baby hüpfte beim letzten Ultraschall munter rum, und man hat schon gesehen, wie es die Bein- und Arm"ansätze" bewegt hat.

Von dem Vater hab ich seitdem nichts mehr gehört.
Wir sind ja auch in gemeinsamen WhatsApp-Gruppen bzw. haben gemeinsame Freunde/Bekannte. Da halt er sich komplett raus und schrieb ab dem Zeitpunkt, als ich es ihm sagte, einfach nicht mehr.

Ein paar Leuten hab ich es jetzt gesagt.
Ich war ja am überlegen, ob ich berücksichtige, dass er sagt, dass es niemand erfahren darf, dass es von ihm ist. Allerdings hab ich mich dagegen entschieden, weil ich es einfach fürn Arsch finde.
Er will mit der ganzen Sache einfach NICHTS zu tun haben. Seine letzten Worte sind nachwievor, dass ich es nicht kriegen kann und es keine andere Lösung gibt und ich sein Leben zerstöre und vor allem seine Familie niemals davon erfahren darf.
Ich hab daher überlegt, ob ich verheimlichen kann, dass es von ihm ist, aber ich seh nun nicht mehr ein, dass ich so einen heuchlerischen verantwortungslosen herzlosen (das ist er für mich inzwischen wirklich) Feigling in Schutz nehme.
Er hat KEIN einziges Mal das Gespräch gesucht, oder gefragt wie es mir geht, etc.
Er postet munter weiter (in Facebook z.B.), als ob für ihn alles für immer ware, nur dass er sich bei unseren gemeinsamen Freunden nicht mehr meldet. Er will einfach, dass sich NICHTS in seinem Leben verändert und deshalb soll keiner von seiner Seite davon erfahren.

Es is für mich nur so gut wie unmöglich, ihm diesen "Gefallen" zu tun, da wir halt echt in zwei Käffern wohnen, die aneinander sind und da einfach jeder jeden kennt.
Ich sehe nicht ein, dass ich meinen Verwandten und Freunden sag, dass ich nicht weiß, wer der Vater ist, nur weil er nicht dazu steht.
Oder dass ich sag: "der Vater möchte nicht genanngt warden" ich find das unter aller Sau und so respektlos dem Kind gegenüber. Außerdem seh ich nicht ein, dass ich meinen Freunden und Verwandten sowas Essentielles nicht erzähle.

Ich würde am liebsten zu seiner Mutter hingehen, damit die ihrem Sohn mal die Ohren langzieht, bzw. ihm auch gut zuredet! Denn im Endkeffekt denke ich, dass es für ihn auch einfacher ware, wenn seine Eltern es wüssten und ihn unterstützen würden.
Aber nein, da halte ich mich schon zurück. Er ist 22. Ich habe nicht das Recht, wenn er es nicht will, seine Eltern mit einzubeziehen.

Mich ärgert an der Sache einfach so viel. Ich möchte ja nicht mal, dass er das Kind großartig miterzieht. Aber es ware schon schön, wenn ich dem Kind mal sagen kann, wer sein Papa ist, da er ja auch nicht weit weg wohnt.

Alle die bisher die Ultraschallbilder geschickt haben, waren hin und weg.

Ein paar Freundinnen meinten, sie würden ihm einfach mal ein US-Bild schicken, da er es dann nicht mehr ignorieren würde.
Ich bin da allerdings zwiegespalten.
Einerseits würde ich mich natürlich freuen, wenn er dazu stehen würde .... einfach dem Kind zu Liebe. Und weil ich denk, es ware für ihn alles einfach, als wenn demnächst die Leute zu ihm kommen und ihn drauf ansprechen, was er für ein ... ist.
Andrerseits denke ich mir, muss ich seine Entscheidung, auch wenn sie noch so unreif und feige ist, akzeptieren.

Mich würde mal wieder eure Meinung dazu interessieren.

Und findet ihr es verkehrt, dass ich kein Geheimnis draus mach wer der Vater ist?

Gut so
Ich finde es völlig okay, dass du kein Geheimnis daraus machst wer der Vater ist. Es ist nicht dein Problem, dass er als Moslem so heuchlerisch ist und trotz seiner Religion und Kultur vor der Ehe Sex hat, obwohl er das nicht darf und seine Eltern ausflippen könnten. Das ist sein Problem. Er ist auch keine 15 mehr. Ich würde auch offen damit umgehen, wer der Vater ist. Nicht dass man dich für eine Schlampe hält, die mit irgendeinem "Fremden ohne Namen" und Bett geht, nur weil du ihn schützen willst. Würde ich nicht machen.

Ich würde ihm ein Ultraschallbild schicken. Warum nicht? Es ist ein Bild, mehr nicht. Damit machst du nichts falsch.

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1. April 2016 um 20:31


Lass ihn ruhig mal ein Bild zukommen.
Und warum willst du es seinen Eltern nicht sagen ?
Kennst du sie und verstehst du dich gut mit ihnen ? Wenn ja teile es ihnen einfach mit, immerhin werden sie großeltern. Klar wäre es seine Aufgabe aber wenn er sich so kindisch verhält und keinen arsch in der Hose hat um mal Tacheles zu reden hat er Pech gehabt.
Vorallem schreibst du ja das es 2 kuhdörfer sind...meinst du nicht Sie bekommen es dann über ein paar ecken mit ? Dann würde ich es lieber persönlich verkünden...Aber letztendlich musst du es wissen.
Wünsche dir alles gute

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1. April 2016 um 22:39

Ja
ich habe ihm nun zwei Bilder geschickt. Damit er auch die krasse Entwicklung sieht und quasi sieht wie es wächst.

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1. April 2016 um 22:39
In Antwort auf fusselbine1

Gut so
Ich finde es völlig okay, dass du kein Geheimnis daraus machst wer der Vater ist. Es ist nicht dein Problem, dass er als Moslem so heuchlerisch ist und trotz seiner Religion und Kultur vor der Ehe Sex hat, obwohl er das nicht darf und seine Eltern ausflippen könnten. Das ist sein Problem. Er ist auch keine 15 mehr. Ich würde auch offen damit umgehen, wer der Vater ist. Nicht dass man dich für eine Schlampe hält, die mit irgendeinem "Fremden ohne Namen" und Bett geht, nur weil du ihn schützen willst. Würde ich nicht machen.

Ich würde ihm ein Ultraschallbild schicken. Warum nicht? Es ist ein Bild, mehr nicht. Damit machst du nichts falsch.

Habe
nun zwei Bilder geschickt

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1. April 2016 um 22:58
In Antwort auf novembermama15


Lass ihn ruhig mal ein Bild zukommen.
Und warum willst du es seinen Eltern nicht sagen ?
Kennst du sie und verstehst du dich gut mit ihnen ? Wenn ja teile es ihnen einfach mit, immerhin werden sie großeltern. Klar wäre es seine Aufgabe aber wenn er sich so kindisch verhält und keinen arsch in der Hose hat um mal Tacheles zu reden hat er Pech gehabt.
Vorallem schreibst du ja das es 2 kuhdörfer sind...meinst du nicht Sie bekommen es dann über ein paar ecken mit ? Dann würde ich es lieber persönlich verkünden...Aber letztendlich musst du es wissen.
Wünsche dir alles gute

Hmm
Nein, ich kenne seine Eltern nicht wirklich. Seinen Papa kennt jeder im Umkreis von ca. 50km, da er sehr.. naja, sagen wir mal, "berühmt-berüchtigt" wegen seinem Geschäft und seinen Frauengeschichten ist. Ich glaube mal nicht, dass der ihm wegen türkischer Ehre was vorhalten würde.
Und seine Mutter kenne ich nur von seinen Erzählungen. Sie ist Hausfrau. Ist wahrscheinlich sehr einsam und ich schätze innerlich sehr traurig, weil sie eben alleine ist. Kein Mann mehr, aber dauernd das, was sie von ihm mitkriegt, und die Kinder sind auch so alt, dass sie nicht mehr wirklich an den Eltern hängen.
ich denke für seine Mama wäre es eine schöne Aufgabe. Ich denke, sie würde sich freuen. Aber vielleicht täusche ich mich ja auch komplett. Früher oder später würde sie es aber eh erfahren, und ich denke es wäre einfach am respektvollsten ihr gegenüber, es ihr in einem ruhigen Gespräch beizubringen.
Ich würde das gerne machen, weil ich einfach 10.000x reifer als ihr Sahnemann bin. auch wenn ich sie nicht kenne, fühle ich mich irgendwie verantwortlich für sie.

Vielleicht wünsche ich mir aber auch nur zu sehr, dass sie dazu stehen würde.


hmm..
also eine Freundin, die auch sehr reif ist und von deren Meinung ich grad im Bezug auf diese Sache sehr viel halte, und meine Mutter - beide meinen, ich soll auf keinen Fall zu seiner Mutter gehen - das stünde mir nicht zu.
Das ist der Grund wieso ich es nicht mache. Ich höre da eher auf die Zwei, weil ich sonst meistens nur auf mich höre, hier aber denke, dass die da einfach ein besseres Verständnis für haben.

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2. April 2016 um 7:40

Okay
Wenn du seine Eltern nicht kennst ist das natürlich so eine Sache....Ich finde dennoch sie sollten es wissen. Wieso sagen die beiden dir das du es nicht machen solltest ? Stell mal vor die Situation wäre anders und du hättest angst es jemanden zu sagen. Und jemand anderes täte es dann für dich. Würde einiges erleichtern...So sehe ich das jedenfalls. Er will, wie du schon schreibst, sein altes leben so weiterführen als ob nichts wäre und das kann er dann auch teilweise wenn seine Eltern es nicht wissen.
Wäre doch traurig wenn die das erst erfahren wenn ihr enkel schon in der schule ist oder nicht ?
Aber letztendlich musst du es wissen ob du den beiden das erzählen willst. Da würde ich aber nicht auf andere hören, sondern nur auf mich.

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2. April 2016 um 11:53

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ich bin in einer ähnlichen Situation wie du, der Unterschied ist nur das der Erzeuger ein deutscher ist. Er will aber auch das ich abtreibe. Das wird aber nicht passieren, ich sehe nicht ein warum ich ein Kind töten soll nur weil der" Mann " auch nicht verhütet hat. Er muss damit leben das ich über meinen Körper bestimme und mir da nicht rein reden lasse. Zum Mörder werden für jemanden der keine Verantwortung übernehmen will ?soweit kommt es noch! Nicht mit mir!

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