Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Ungeplant Schwanger, Abbruch oder nicht?

21. Oktober 2020 um 9:09 Letzte Antwort: 8. Dezember 2020 um 0:34

Guten Morgen, ich hole mal etwas aus: 

Mein Partner(23) und ich (24) sind seit zwei Jahren zusammen, er ist noch am Studieren, ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt, arbeite seit dem und habe grade noch ein Studium für 4 Semester begonnen. 
Wir leben in zwei verschiedenen Städten, ca 1 1/2 Std Fahrtzeit. 

Bin aktuell in der 6+4 Ssw, weiß von der Schwangerschaft seit 1 1/2 Wochen. Meinem Partner habe ich auch direkt Bescheid gesagt, er kam darauf hin zu mir und wir haben viel geredet. 
Direkt nach dem positiven Test war ich erst aufgeregt, habe ich gefreut, aber auch viel geweint. 
Noch bevor mein Freund dann bei mir war, dachte ich mir schon, dass es keinen Sinn macht es zu behalten.

So, wir haben also viel geredet. Sein erster Satz war, dass er jetzt noch kein Vater sein kann. Er möchte das noch nicht. Bekommt es sozusagen nicht mal hin sich um sich selbst zu kümmern. Will seine Freiheit nicht einschränken, nicht jede Entscheidung mit der Rücksicht auf kein Kind treffen müssen. 
Er sagt auch, die Situation hätte ihm gezeigt, dass er sich später mal mit mir Kinder vorstellen kann, aber nicht jetzt.

Wir waren uns damit dann  einig, dass es ein Schwangerschaftsabbruch wird. Ich hatte direkt profamilia angerufen und einen Tag später mein Beratungsgespräch.

Ich war eig immer der Ansicht wenn ich mal schwanger werde, behalte ich es. 
Der Gedanke, mein Leben komplett zu ändern, mich für ein Kind aufzugeben ( man wird es in näxhster Zeit dann ja auch nicht mehr so schnell los), beängstigt mich. Ich möchte und kann diese Verantwortung noch nicht tragen.
Andererseits war ich beim FA, und nach demBesuch war ich total aufgewühlt und überfordert. Will ich es vielleicht doch?

Habe erneut mit meinem Partner gesprochen. Er sagt, wenn ich das Kind möchte, soll ich das sagen und dann ist er auch da. Aber eswäre ihm lieber wenn wir es nicht bekämen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er damit glücklich wird. Und das glaube ich ihm.
Ich kann es nicht ertragen, ihn unglücklich zu sehen oder dafür verantwortlich zu sein. Möchte meine Beziehung mit ihn genießen. 

Ich denke es ist die bessere/vernünftigere Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen. 
Aber ich tue mich mit der Entscheidung / dem Entschluss extrem schwer. 

So genau weiss ich gar nicht, was ich hier jetzt lesen möchte, aber freue mich dennoch auf Rückmeldungen. 

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21. Oktober 2020 um 14:56

Oh Gott, die Antwort ist nicht einfach.
Du warst nach dem FA Besuch völlig aufgewühlt. Ich denke du würdest einen Abbruch nicht einfach cool wegstecken, sondern dir ewig Vorwürfe machen. Es gibt auch das Risiko, das du nach einem Abbruch keine Kinder mehr bekommen kannst. Ich würde sagen, vergiss den Gedanken an einen Abbruch. Die Frage ist für mich: Kann dein Freund ertragen, dich unglücklich zu sehen?

Eure Beziehung könnt ihr auch mit Kind genießen. man kann auch mit Kind allerhand unternehmen. Ok, es ist vieles umständlicher und schwieriger, aber es geht. Ich sehe das bei Freundinnen. Eine ist sogar Single und ist 2019 mit Baby in Urlaub geflogen.

Es gibt einige Gründe für einen Abbruch, Krankheit, Not, Unglücke,... Weil es einem gerade nicht so recht passt ist kein wirklicher Grund. Von älteren Menschen weiß ich, es gibt keinen idealen Zeitpunkt für ein Kind. Ein Kind ist etwas Einmaliges. DIESES Kind wird es nie wieder geben.

Ich wünsche dir, das du die Entscheidung die du treffen musst, nie bereust! Lass uns wissen, wie du dich entschieden hast.

LG Laura
 

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21. Oktober 2020 um 17:07
In Antwort auf

Oh Gott, die Antwort ist nicht einfach.
Du warst nach dem FA Besuch völlig aufgewühlt. Ich denke du würdest einen Abbruch nicht einfach cool wegstecken, sondern dir ewig Vorwürfe machen. Es gibt auch das Risiko, das du nach einem Abbruch keine Kinder mehr bekommen kannst. Ich würde sagen, vergiss den Gedanken an einen Abbruch. Die Frage ist für mich: Kann dein Freund ertragen, dich unglücklich zu sehen?

Eure Beziehung könnt ihr auch mit Kind genießen. man kann auch mit Kind allerhand unternehmen. Ok, es ist vieles umständlicher und schwieriger, aber es geht. Ich sehe das bei Freundinnen. Eine ist sogar Single und ist 2019 mit Baby in Urlaub geflogen.

Es gibt einige Gründe für einen Abbruch, Krankheit, Not, Unglücke,... Weil es einem gerade nicht so recht passt ist kein wirklicher Grund. Von älteren Menschen weiß ich, es gibt keinen idealen Zeitpunkt für ein Kind. Ein Kind ist etwas Einmaliges. DIESES Kind wird es nie wieder geben.

Ich wünsche dir, das du die Entscheidung die du treffen musst, nie bereust! Lass uns wissen, wie du dich entschieden hast.

LG Laura
 

Bitte verbreite hier keinen Quatsch   Bei Abtreibungen gibt es kein nennenswertes Risiko danach keine Kinder mehr bekommen zu können!! Natürlich hat jeder Eingriff Risiken und darüber wird man auch zu Recht aufgeklärt. Die Wahrscheinlichkeit dabei unfruchtbar zu werden ist verschwindend gering. Das Leben ist nie frei von Risiken - genauso gut könntest du heute noch bei einem Verkehrsunfall sterben! Trotzdem gehst du vor die Tür und fährst Bus/Auto/Fahrrad/Straßenbahn, oder? 

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21. Oktober 2020 um 18:19

"Eure Beziehung könnt ihr auch mit Kind genießen. man kann auch mit Kind allerhand unternehmen."

Ersteres: Kaum. Zweiteres: Kommt aufs Kind drauf an.

Man muss sich schon klar sein, dass ein Kind eine eínschneidende Veränderung ist. Als Paar hat man kaum noch Zeit für Romantik. Man wird mehr zu einem Team.
Und Unternehmungen: wenn man Glück hat, hat man ein Kind, das alles ohne Mucken mitmacht und überall schläft. Wenn man Pech hat, kommt man gar nicht mehr raus.

Ich denke nicht, dass man sich aufgrund eines Kompromiss-Gedankens à la "das geht auch mit Kind" oder "das wird schon trotzdem gehen" ein Kind bekommen sollte. Wer Kinder bekommt, sollte auch bereit sein, sein eigenes Leben (im Fall der Fälle) auf Pause stellen zu können. Bei manchen Kindern muss man das für länger am Stück, bei manchen phasenweise.



 

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21. Oktober 2020 um 18:39
In Antwort auf

Bitte verbreite hier keinen Quatsch   Bei Abtreibungen gibt es kein nennenswertes Risiko danach keine Kinder mehr bekommen zu können!! Natürlich hat jeder Eingriff Risiken und darüber wird man auch zu Recht aufgeklärt. Die Wahrscheinlichkeit dabei unfruchtbar zu werden ist verschwindend gering. Das Leben ist nie frei von Risiken - genauso gut könntest du heute noch bei einem Verkehrsunfall sterben! Trotzdem gehst du vor die Tür und fährst Bus/Auto/Fahrrad/Straßenbahn, oder? 

Gut das du dich gemeldet hast.
Ich hab das nochmal herausgesucht, was ich vor einiger Zeit gelesen hatte. Ich hatte übersehen bzw. nicht mehr in Erinnerung, das um Abtreibungen im Ausland in den 1980er Jahren ging.
Insofern hast du sicher recht.

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21. Oktober 2020 um 20:50
In Antwort auf

"Eure Beziehung könnt ihr auch mit Kind genießen. man kann auch mit Kind allerhand unternehmen."

Ersteres: Kaum. Zweiteres: Kommt aufs Kind drauf an.

Man muss sich schon klar sein, dass ein Kind eine eínschneidende Veränderung ist. Als Paar hat man kaum noch Zeit für Romantik. Man wird mehr zu einem Team.
Und Unternehmungen: wenn man Glück hat, hat man ein Kind, das alles ohne Mucken mitmacht und überall schläft. Wenn man Pech hat, kommt man gar nicht mehr raus.

Ich denke nicht, dass man sich aufgrund eines Kompromiss-Gedankens à la "das geht auch mit Kind" oder "das wird schon trotzdem gehen" ein Kind bekommen sollte. Wer Kinder bekommt, sollte auch bereit sein, sein eigenes Leben (im Fall der Fälle) auf Pause stellen zu können. Bei manchen Kindern muss man das für länger am Stück, bei manchen phasenweise.



 

Hast du Kinder?? Wenn ja hoffe ich sehr deine Aussage ist ein Scherz.. es würde mir sehr leid für deine Kinder tun, wenn du wirklich der Meinung bist sie sorgen dafür, dass man seine Beziehung nicht mehr genießen kann o.O

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21. Oktober 2020 um 21:07

Huhu,

ich persönlich kann dir keinen wirklichen Rat geben.. denn ich war nie in deiner Situation.. mein Mann und ich waren 22 und 23 Jahre alt, als unsere Tochter kam.. allerdings war sie ein absolutes Wunschkind und dadurch war der Gedanke sie könnte ein Störfaktor sein, nicht in unser Leben passen oder ähnliches einfach nie da.. eher die Angst sie wieder zu verlieren in den ersten 3 Monaten und auch danach.

Du hast auf jeden Fall eine super gute Ausgangslage.. dein Partner steht hinter dir egal was du tust.. er ist vielleicht nicht begeistert, aber er setzt dich weder unter Druck noch droht er dir.. was leider viele Männer die das Kind nicht wollen immer noch tun... 

Ich habe eine Freundin die ungewollt schwanger wurde. Im Gegensatz zu dir wollte sie allerdings bis dato nie Kinder.. mehr noch sie konnte Kinder einfach nicht leiden und schon gar nichts mit ihnen anfangen. Der Vater des Kindes war nicht ihr Freund.. 
Sie hat lange nachgedacht und sich für das Kind entschieden, er ist geblieben und sie sind eine Beziehung eingegangen.. siehe da sie ist völlig aufgegangen in ihrer Mutterrolle.. inzwischen haben sie ein Haus gekauft und wollen noch ein Zweites... 
Aber das muss nicht die Regel sein, da gibt sicher auch Frauen die unglücklich werden damit das Kind zu kriegen..

Mein Rat du solltest dieses Kind nicht für irgendwen anders kriegen einfach nur weil man das halt so macht.. denn niemand anderes als du wird sich am Ende kümmern.. ABER du solltest auch auf gar keinen Fall abtreiben nur weil ihr das im ersten Schock so besprochen habt. Es gibt Frauen die verkraften eine Abtreibung gut.. weil sie wirklich zu 100% sicher sind das Kind nicht zu wollen... du sagst du hast dich sogar gefreut, aber die Vernunft sagt nein.

Wenn du es weggibst sei dir sicher, dass es deine Wahl war sonst zerbricht eure Beziehung daran.. und sei dir im Klaren wenn schon Freude da war, wirst du dieses Kind nie vergessen können und spätestens wenn du andere Kinder hast fragst du dich definitiv wie wäre dieses geworden, denn wenn man einmal eine Schwangerschaft plus Geburt durch hat und ein Baby im Arm, ist selbst dieser kleine Punkt nichts abstraktes mehr.

Ich hatte eine Fehlgeburt in der 6.ssw noch vor meiner Tochter.. seit ich erlebt habe wie aus so einer Blase ein Strampeln im Bauch wird etc, das Herz schlägt und irgendwann ein Baby zur Welt kommt überlege ich öfter wie dieses Kind wohl geworden wäre, aber ich weiß es war nicht gesund.

In deinem Fall wüsstest du außerdem, es war Absicht, es war nicht krank bzw weißt du das nicht, es hätte leben können.. damit musst du dann dein ganzes Leben auskommen.
Ich bin definitiv kein anti Abtreibungs Mensch ich denke es gibt Gründe.. aber ich muss auch sagen, wenn man dann damit nicht klar kommt habe ich solange es keine Gründe wie Krankheiten etc gab auch wenig Mitleid... 

Sei dir einfach zu 100% sicher, eine Abtreibung ist kein Routineeingriff für die Seele, auch wenn es schnell geht und für den Arzt durchaus Routine ist. 

Alles Gute für dich wie auch immer du dich entscheidest!

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21. Oktober 2020 um 23:32
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Oh Gott, die Antwort ist nicht einfach.
Du warst nach dem FA Besuch völlig aufgewühlt. Ich denke du würdest einen Abbruch nicht einfach cool wegstecken, sondern dir ewig Vorwürfe machen. Es gibt auch das Risiko, das du nach einem Abbruch keine Kinder mehr bekommen kannst. Ich würde sagen, vergiss den Gedanken an einen Abbruch. Die Frage ist für mich: Kann dein Freund ertragen, dich unglücklich zu sehen?

Eure Beziehung könnt ihr auch mit Kind genießen. man kann auch mit Kind allerhand unternehmen. Ok, es ist vieles umständlicher und schwieriger, aber es geht. Ich sehe das bei Freundinnen. Eine ist sogar Single und ist 2019 mit Baby in Urlaub geflogen.

Es gibt einige Gründe für einen Abbruch, Krankheit, Not, Unglücke,... Weil es einem gerade nicht so recht passt ist kein wirklicher Grund. Von älteren Menschen weiß ich, es gibt keinen idealen Zeitpunkt für ein Kind. Ein Kind ist etwas Einmaliges. DIESES Kind wird es nie wieder geben.

Ich wünsche dir, das du die Entscheidung die du treffen musst, nie bereust! Lass uns wissen, wie du dich entschieden hast.

LG Laura
 

Es gibt kein Risiko, keine Kinder mehr zu bekommen wegen einem SS Abbruch. Das ist Angstmacherei oder du möchtest die Schreiberin beeinflussen. 

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21. Oktober 2020 um 23:41

Hihi,

meine ganz ehrliche und persönliche Meinung zu der Geschichte, brich die Schwangerschaft ab.

Lg Beria

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21. Oktober 2020 um 23:42
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Guten Morgen, ich hole mal etwas aus: 

Mein Partner(23) und ich (24) sind seit zwei Jahren zusammen, er ist noch am Studieren, ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt, arbeite seit dem und habe grade noch ein Studium für 4 Semester begonnen. 
Wir leben in zwei verschiedenen Städten, ca 1 1/2 Std Fahrtzeit. 

Bin aktuell in der 6+4 Ssw, weiß von der Schwangerschaft seit 1 1/2 Wochen. Meinem Partner habe ich auch direkt Bescheid gesagt, er kam darauf hin zu mir und wir haben viel geredet. 
Direkt nach dem positiven Test war ich erst aufgeregt, habe ich gefreut, aber auch viel geweint. 
Noch bevor mein Freund dann bei mir war, dachte ich mir schon, dass es keinen Sinn macht es zu behalten.

So, wir haben also viel geredet. Sein erster Satz war, dass er jetzt noch kein Vater sein kann. Er möchte das noch nicht. Bekommt es sozusagen nicht mal hin sich um sich selbst zu kümmern. Will seine Freiheit nicht einschränken, nicht jede Entscheidung mit der Rücksicht auf kein Kind treffen müssen. 
Er sagt auch, die Situation hätte ihm gezeigt, dass er sich später mal mit mir Kinder vorstellen kann, aber nicht jetzt.

Wir waren uns damit dann  einig, dass es ein Schwangerschaftsabbruch wird. Ich hatte direkt profamilia angerufen und einen Tag später mein Beratungsgespräch.

Ich war eig immer der Ansicht wenn ich mal schwanger werde, behalte ich es. 
Der Gedanke, mein Leben komplett zu ändern, mich für ein Kind aufzugeben ( man wird es in näxhster Zeit dann ja auch nicht mehr so schnell los), beängstigt mich. Ich möchte und kann diese Verantwortung noch nicht tragen.
Andererseits war ich beim FA, und nach demBesuch war ich total aufgewühlt und überfordert. Will ich es vielleicht doch?

Habe erneut mit meinem Partner gesprochen. Er sagt, wenn ich das Kind möchte, soll ich das sagen und dann ist er auch da. Aber eswäre ihm lieber wenn wir es nicht bekämen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er damit glücklich wird. Und das glaube ich ihm.
Ich kann es nicht ertragen, ihn unglücklich zu sehen oder dafür verantwortlich zu sein. Möchte meine Beziehung mit ihn genießen. 

Ich denke es ist die bessere/vernünftigere Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen. 
Aber ich tue mich mit der Entscheidung / dem Entschluss extrem schwer. 

So genau weiss ich gar nicht, was ich hier jetzt lesen möchte, aber freue mich dennoch auf Rückmeldungen. 

In euerm Fall ist eine Abtreibung vernünftig, denn so könnt ihr eure Ausbildung in Ruhe zu Ende führen und entscheiden, wann ihr wirklich ein Kind haben möchtet. Als sichere Verhütung empfehle ich dir, dir das Implanon Stäbchen setzen zu lassen. Es hat einen ausgezeichneten Pearl Index, Du  kannst es nicht verlieren oder die Verhütung vergessen. Musst dir drei Jahre keine Gedanken über Verhütung machen und auch wenn du Durchfall hast oder erbrechen musst, hat das keinen Einfluss wie  bei der Pille. Und wenn du viel Glück hast, hast du auch keine Blutungen mehr. Informiere dich mal im Internet. 

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22. Oktober 2020 um 1:49
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Guten Morgen, ich hole mal etwas aus: 

Mein Partner(23) und ich (24) sind seit zwei Jahren zusammen, er ist noch am Studieren, ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt, arbeite seit dem und habe grade noch ein Studium für 4 Semester begonnen. 
Wir leben in zwei verschiedenen Städten, ca 1 1/2 Std Fahrtzeit. 

Bin aktuell in der 6+4 Ssw, weiß von der Schwangerschaft seit 1 1/2 Wochen. Meinem Partner habe ich auch direkt Bescheid gesagt, er kam darauf hin zu mir und wir haben viel geredet. 
Direkt nach dem positiven Test war ich erst aufgeregt, habe ich gefreut, aber auch viel geweint. 
Noch bevor mein Freund dann bei mir war, dachte ich mir schon, dass es keinen Sinn macht es zu behalten.

So, wir haben also viel geredet. Sein erster Satz war, dass er jetzt noch kein Vater sein kann. Er möchte das noch nicht. Bekommt es sozusagen nicht mal hin sich um sich selbst zu kümmern. Will seine Freiheit nicht einschränken, nicht jede Entscheidung mit der Rücksicht auf kein Kind treffen müssen. 
Er sagt auch, die Situation hätte ihm gezeigt, dass er sich später mal mit mir Kinder vorstellen kann, aber nicht jetzt.

Wir waren uns damit dann  einig, dass es ein Schwangerschaftsabbruch wird. Ich hatte direkt profamilia angerufen und einen Tag später mein Beratungsgespräch.

Ich war eig immer der Ansicht wenn ich mal schwanger werde, behalte ich es. 
Der Gedanke, mein Leben komplett zu ändern, mich für ein Kind aufzugeben ( man wird es in näxhster Zeit dann ja auch nicht mehr so schnell los), beängstigt mich. Ich möchte und kann diese Verantwortung noch nicht tragen.
Andererseits war ich beim FA, und nach demBesuch war ich total aufgewühlt und überfordert. Will ich es vielleicht doch?

Habe erneut mit meinem Partner gesprochen. Er sagt, wenn ich das Kind möchte, soll ich das sagen und dann ist er auch da. Aber eswäre ihm lieber wenn wir es nicht bekämen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er damit glücklich wird. Und das glaube ich ihm.
Ich kann es nicht ertragen, ihn unglücklich zu sehen oder dafür verantwortlich zu sein. Möchte meine Beziehung mit ihn genießen. 

Ich denke es ist die bessere/vernünftigere Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen. 
Aber ich tue mich mit der Entscheidung / dem Entschluss extrem schwer. 

So genau weiss ich gar nicht, was ich hier jetzt lesen möchte, aber freue mich dennoch auf Rückmeldungen. 

Hallo limse,

ich hab dir mal eine private Nachricht geschrieben.

Manche Beiträge hier find ich übrigens ziemlich verstörend...

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22. Oktober 2020 um 7:46
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"Eure Beziehung könnt ihr auch mit Kind genießen. man kann auch mit Kind allerhand unternehmen."

Ersteres: Kaum. Zweiteres: Kommt aufs Kind drauf an.

Man muss sich schon klar sein, dass ein Kind eine eínschneidende Veränderung ist. Als Paar hat man kaum noch Zeit für Romantik. Man wird mehr zu einem Team.
Und Unternehmungen: wenn man Glück hat, hat man ein Kind, das alles ohne Mucken mitmacht und überall schläft. Wenn man Pech hat, kommt man gar nicht mehr raus.

Ich denke nicht, dass man sich aufgrund eines Kompromiss-Gedankens à la "das geht auch mit Kind" oder "das wird schon trotzdem gehen" ein Kind bekommen sollte. Wer Kinder bekommt, sollte auch bereit sein, sein eigenes Leben (im Fall der Fälle) auf Pause stellen zu können. Bei manchen Kindern muss man das für länger am Stück, bei manchen phasenweise.



 

Was heißt den kaum Zeit für Romantik?? Mein Mann und ich sind seit 11 Jahren zusammen und romantische Momente gibt es bei uns kaum und das auch ohne Kinder. Versteh mich nicht falsch, wir haben eine sehr liebevolle Beziehung aber trotzdem gibt es bei uns keine Datenights, rosen und Kerzen. 

Für mich ist es "Romantik" genug einen Ausflug in die Berge zu machen, zu verreisen oder abends mal einen Film zu schauen.

Es kommt immer auf das Paar selbst an.

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22. Oktober 2020 um 10:31
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Hast du Kinder?? Wenn ja hoffe ich sehr deine Aussage ist ein Scherz.. es würde mir sehr leid für deine Kinder tun, wenn du wirklich der Meinung bist sie sorgen dafür, dass man seine Beziehung nicht mehr genießen kann o.O

Ja, ich habe eine Tochter und aus meiner Erfahrung muss ich sagen: Gerade im ersten Jahr ist nun wirklich kaum Raum für Romantik, Paarzeit oder Unternehmungen. Es sei denn, die Großeltern wohnen nebenan und das Kind wohnt halbtags da. Ich hätte gar nicht gewusst, wo man das in dem Alltag noch unterbringen soll.

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22. Oktober 2020 um 10:56
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Guten Morgen, ich hole mal etwas aus: 

Mein Partner(23) und ich (24) sind seit zwei Jahren zusammen, er ist noch am Studieren, ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt, arbeite seit dem und habe grade noch ein Studium für 4 Semester begonnen. 
Wir leben in zwei verschiedenen Städten, ca 1 1/2 Std Fahrtzeit. 

Bin aktuell in der 6+4 Ssw, weiß von der Schwangerschaft seit 1 1/2 Wochen. Meinem Partner habe ich auch direkt Bescheid gesagt, er kam darauf hin zu mir und wir haben viel geredet. 
Direkt nach dem positiven Test war ich erst aufgeregt, habe ich gefreut, aber auch viel geweint. 
Noch bevor mein Freund dann bei mir war, dachte ich mir schon, dass es keinen Sinn macht es zu behalten.

So, wir haben also viel geredet. Sein erster Satz war, dass er jetzt noch kein Vater sein kann. Er möchte das noch nicht. Bekommt es sozusagen nicht mal hin sich um sich selbst zu kümmern. Will seine Freiheit nicht einschränken, nicht jede Entscheidung mit der Rücksicht auf kein Kind treffen müssen. 
Er sagt auch, die Situation hätte ihm gezeigt, dass er sich später mal mit mir Kinder vorstellen kann, aber nicht jetzt.

Wir waren uns damit dann  einig, dass es ein Schwangerschaftsabbruch wird. Ich hatte direkt profamilia angerufen und einen Tag später mein Beratungsgespräch.

Ich war eig immer der Ansicht wenn ich mal schwanger werde, behalte ich es. 
Der Gedanke, mein Leben komplett zu ändern, mich für ein Kind aufzugeben ( man wird es in näxhster Zeit dann ja auch nicht mehr so schnell los), beängstigt mich. Ich möchte und kann diese Verantwortung noch nicht tragen.
Andererseits war ich beim FA, und nach demBesuch war ich total aufgewühlt und überfordert. Will ich es vielleicht doch?

Habe erneut mit meinem Partner gesprochen. Er sagt, wenn ich das Kind möchte, soll ich das sagen und dann ist er auch da. Aber eswäre ihm lieber wenn wir es nicht bekämen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er damit glücklich wird. Und das glaube ich ihm.
Ich kann es nicht ertragen, ihn unglücklich zu sehen oder dafür verantwortlich zu sein. Möchte meine Beziehung mit ihn genießen. 

Ich denke es ist die bessere/vernünftigere Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen. 
Aber ich tue mich mit der Entscheidung / dem Entschluss extrem schwer. 

So genau weiss ich gar nicht, was ich hier jetzt lesen möchte, aber freue mich dennoch auf Rückmeldungen. 

Hallo limse,
hier kamen schon einige Beiträge und ganz unterschiedliche.
Ich schreibe auch dazu und hoffe, du liest hier noch?
Beim Lesen deiner Zeilen wird klar, dass du dir mit deiner - aus der Vernunft heraus getroffenen - Entscheidung für den Abbruch schwer tust und das am liebsten nicht so machen möchtest. Dein erster Impuls war Freude, als du deinen positiven Test in der Hand hattest.
Eine Abtreibung entspricht auch nicht deiner eigenen Wertvorstellung und Ansicht, die besagt, dass du, wenn du schwanger bist, dein Kind behältst. Ich finde es wichtig, dass du das bei dir selbst wahrnimmst und anerkennst. Du möchtest ja weiterhin aufrecht dir selbst ins Gesicht schauen können und die Frau bleiben, die du bist. In deinem Herzen ist Platz für das Kind. Auch der Termin beim FA hat dir das offensichtlich gezeigt, auch wenn du momentan noch unsicher bist. War es beim Ultraschall, als dir der Gedanke kam „will ich es vielleicht doch?“
Im Prinzip hat dein Freund auch eine ganz positive Zusage gemacht: dass er da ist, wenn du das Kind möchtest. Das ist großartig! Und damit lässt er dir die Freiheit. Das darfst du annehmen! Es schließt nicht aus, dass er sich möglicherweise erstmal schwer tun wird und du das, vor allem am Anfang, spüren wirst. Für dich ist es ja auch nicht leicht, sondern ziemlich überraschend. Es ist eine neue Situation, in die ihr euch erst reinfinden müsst. Das dürft ihr euch aber zutrauen. Sogar bei geplanten Kindern kommen einem als werdender Vater und als werdende Mutter immer wieder Ängste. Das ist normal. Mit den Ängsten könnt ihr umgehen lernen. Ihr habt sicherlich eure Fähigkeiten, euer Leben umzustellen und an die neue Situation mit eurem Kind anzupassen. Grundsätzlich seid ihr euch einig, gemeinsam Kinder zu wollen. Das ist eine prima Grundlage! Dann ist es nun eben früher. Und ihr schaut, wie ihr es mit Studium, Arbeit und Wohnung macht. Dafür findet ihr sicherlich Wege. 
Darf ich fragen, was du nun für ein Studium angefangen hast? Wäre es möglich mit Kind oder könntest du eine Pause einlegen? Vielleicht ist doch viel mehr möglich, als du auf den ersten Blick erkennen kannst.
Ich wünsche dir viel Mut und Kraft!
Schreib gerne wieder, wie du denkst und wie es dir geht.
Liebe Grüße von Annett

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23. Oktober 2020 um 14:02
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Guten Morgen, ich hole mal etwas aus: 

Mein Partner(23) und ich (24) sind seit zwei Jahren zusammen, er ist noch am Studieren, ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt, arbeite seit dem und habe grade noch ein Studium für 4 Semester begonnen. 
Wir leben in zwei verschiedenen Städten, ca 1 1/2 Std Fahrtzeit. 

Bin aktuell in der 6+4 Ssw, weiß von der Schwangerschaft seit 1 1/2 Wochen. Meinem Partner habe ich auch direkt Bescheid gesagt, er kam darauf hin zu mir und wir haben viel geredet. 
Direkt nach dem positiven Test war ich erst aufgeregt, habe ich gefreut, aber auch viel geweint. 
Noch bevor mein Freund dann bei mir war, dachte ich mir schon, dass es keinen Sinn macht es zu behalten.

So, wir haben also viel geredet. Sein erster Satz war, dass er jetzt noch kein Vater sein kann. Er möchte das noch nicht. Bekommt es sozusagen nicht mal hin sich um sich selbst zu kümmern. Will seine Freiheit nicht einschränken, nicht jede Entscheidung mit der Rücksicht auf kein Kind treffen müssen. 
Er sagt auch, die Situation hätte ihm gezeigt, dass er sich später mal mit mir Kinder vorstellen kann, aber nicht jetzt.

Wir waren uns damit dann  einig, dass es ein Schwangerschaftsabbruch wird. Ich hatte direkt profamilia angerufen und einen Tag später mein Beratungsgespräch.

Ich war eig immer der Ansicht wenn ich mal schwanger werde, behalte ich es. 
Der Gedanke, mein Leben komplett zu ändern, mich für ein Kind aufzugeben ( man wird es in näxhster Zeit dann ja auch nicht mehr so schnell los), beängstigt mich. Ich möchte und kann diese Verantwortung noch nicht tragen.
Andererseits war ich beim FA, und nach demBesuch war ich total aufgewühlt und überfordert. Will ich es vielleicht doch?

Habe erneut mit meinem Partner gesprochen. Er sagt, wenn ich das Kind möchte, soll ich das sagen und dann ist er auch da. Aber eswäre ihm lieber wenn wir es nicht bekämen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er damit glücklich wird. Und das glaube ich ihm.
Ich kann es nicht ertragen, ihn unglücklich zu sehen oder dafür verantwortlich zu sein. Möchte meine Beziehung mit ihn genießen. 

Ich denke es ist die bessere/vernünftigere Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen. 
Aber ich tue mich mit der Entscheidung / dem Entschluss extrem schwer. 

So genau weiss ich gar nicht, was ich hier jetzt lesen möchte, aber freue mich dennoch auf Rückmeldungen. 

Ich bin mir nicht sicher, ob ich dir nun zu deiner Schwangerschaft gratulieren soll oder nicht.. ich lege das einfach mal so beiseite

Ich versuche mal das wiederzugeben was ich bei deinem Text für mich gemerkt habe bzw. was mein erster Gedanke war: Sie würde es nur ihrem Freund zu liebe abtreiben. Ich weiss nicht ob das stimmt oder nicht. Du hast dich zuerst gefreut nach dem du das Ergebnis gesehen hast und eigentlich sind die ernsten Gedanken erst dann aufgekommen, als dein Freund meinte, er sei noch nicht bereit dazu.. Nun ich finde es gut, dass ihr so offen darüber sprechen könnt und ich verurteile keine Frau, die ihr Baby nicht behalten möchte denn es hat immer irgend einen Grund.

Dass du nach dem Termin bei deinem Frauenarzt komplett durcheinander warst kann ich total verstehen. Wer ist schon nicht von allen möglichen Gedanken und Gefühlen vollgestopft, wenn er/sie sein Baby das erste mal sieht und vielleicht auch noch das Herzchen schon geschlagen hat. Da wird einem wohl erst richtig bewusst, dass das ein kleines Lebewesen ist, welches eigentlich auch ein Recht drauf hat, zu leben.

Ich möchte dich zu nichts überreden und wenn du selbst denkst, dass du noch nicht bereit dazu bist, ein Kind zu bekommen, dann hast du natürlich das Recht, das Baby abzutreiben. Ich kann dir aber eines ans Herz legen: Jede Frau und auch jeder Mann die/der Mutter/Vater wird, hat am Anfang Angst und Bedenken. Das ist vollkommen normal.

Ich hoffe, dass egal wie du dich entscheidest, es für DICH die richtige Entscheidung sein wird. Schlussendlich musst DU diesen Schritt machen und das Baby wird aus DEINEM Körper entweder entfernt oder geboren.

Alles Gute!

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28. Oktober 2020 um 12:01
In Antwort auf

Guten Morgen, ich hole mal etwas aus: 

Mein Partner(23) und ich (24) sind seit zwei Jahren zusammen, er ist noch am Studieren, ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt, arbeite seit dem und habe grade noch ein Studium für 4 Semester begonnen. 
Wir leben in zwei verschiedenen Städten, ca 1 1/2 Std Fahrtzeit. 

Bin aktuell in der 6+4 Ssw, weiß von der Schwangerschaft seit 1 1/2 Wochen. Meinem Partner habe ich auch direkt Bescheid gesagt, er kam darauf hin zu mir und wir haben viel geredet. 
Direkt nach dem positiven Test war ich erst aufgeregt, habe ich gefreut, aber auch viel geweint. 
Noch bevor mein Freund dann bei mir war, dachte ich mir schon, dass es keinen Sinn macht es zu behalten.

So, wir haben also viel geredet. Sein erster Satz war, dass er jetzt noch kein Vater sein kann. Er möchte das noch nicht. Bekommt es sozusagen nicht mal hin sich um sich selbst zu kümmern. Will seine Freiheit nicht einschränken, nicht jede Entscheidung mit der Rücksicht auf kein Kind treffen müssen. 
Er sagt auch, die Situation hätte ihm gezeigt, dass er sich später mal mit mir Kinder vorstellen kann, aber nicht jetzt.

Wir waren uns damit dann  einig, dass es ein Schwangerschaftsabbruch wird. Ich hatte direkt profamilia angerufen und einen Tag später mein Beratungsgespräch.

Ich war eig immer der Ansicht wenn ich mal schwanger werde, behalte ich es. 
Der Gedanke, mein Leben komplett zu ändern, mich für ein Kind aufzugeben ( man wird es in näxhster Zeit dann ja auch nicht mehr so schnell los), beängstigt mich. Ich möchte und kann diese Verantwortung noch nicht tragen.
Andererseits war ich beim FA, und nach demBesuch war ich total aufgewühlt und überfordert. Will ich es vielleicht doch?

Habe erneut mit meinem Partner gesprochen. Er sagt, wenn ich das Kind möchte, soll ich das sagen und dann ist er auch da. Aber eswäre ihm lieber wenn wir es nicht bekämen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er damit glücklich wird. Und das glaube ich ihm.
Ich kann es nicht ertragen, ihn unglücklich zu sehen oder dafür verantwortlich zu sein. Möchte meine Beziehung mit ihn genießen. 

Ich denke es ist die bessere/vernünftigere Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen. 
Aber ich tue mich mit der Entscheidung / dem Entschluss extrem schwer. 

So genau weiss ich gar nicht, was ich hier jetzt lesen möchte, aber freue mich dennoch auf Rückmeldungen. 

Bekomme das Kind!  Kinder sind ein Wunder und glaube mir
 kenne selbst 3 Frauen die abgebrochen haben . Es holt dich wieder ein . Sie leiden alle 3 heute noch schwer darunter. Entscheide dich für das Wunder...du bist keine 14 mehr . Du wolltest eh irgendwann Kinder.  Und dein Freund steht zu dir egal wie du wählst.  Kämpfe für dein Baby.  Es dankt dir .😊

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28. Oktober 2020 um 13:42
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Bekomme das Kind!  Kinder sind ein Wunder und glaube mir
 kenne selbst 3 Frauen die abgebrochen haben . Es holt dich wieder ein . Sie leiden alle 3 heute noch schwer darunter. Entscheide dich für das Wunder...du bist keine 14 mehr . Du wolltest eh irgendwann Kinder.  Und dein Freund steht zu dir egal wie du wählst.  Kämpfe für dein Baby.  Es dankt dir .😊

Und ich kenne Frauen, die abgebrochen haben und bestens damit klar kommen. Wie man das verkraftet ist ganz individuell und hat viel damit zu tun, wie sehr man selbst hinter der Entscheidung steht.

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30. Oktober 2020 um 13:36
In Antwort auf

Ja, ich habe eine Tochter und aus meiner Erfahrung muss ich sagen: Gerade im ersten Jahr ist nun wirklich kaum Raum für Romantik, Paarzeit oder Unternehmungen. Es sei denn, die Großeltern wohnen nebenan und das Kind wohnt halbtags da. Ich hätte gar nicht gewusst, wo man das in dem Alltag noch unterbringen soll.

Das kann man nicht so einfach pauschalisieren! Es kommt auch sehr darauf an, wie das Kind ist.
Mein Partner und ich haben ein 4 Monate altes Baby und wir haben Glück, dass es schon seit einer ganzen Weile ab 18/19 Uhr, bis auf 2 kleine Mahlzeiten im Halbschlaf, durchschläft bis 6/7 Uhr.
Und diese Zeit am Abend nutzen wir auch öfter für uns. Zärtlichkeiten, Filme gucken, Gesellschaftsspiele spielen.
Aber natürlich gibt es auch Kinder, die nicht so unkompliziert sind, nur sollte man nicht alle in einen Topf werfen. 

 

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30. Oktober 2020 um 13:41
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Und ich kenne Frauen, die abgebrochen haben und bestens damit klar kommen. Wie man das verkraftet ist ganz individuell und hat viel damit zu tun, wie sehr man selbst hinter der Entscheidung steht.

Das stimmt wohl. Aber die TE steht vielleicht nicht so sicher hinter der Entscheidung einer Abtreibung. Zumindest liest sich das für mich so. Sie hat sich sogar gefreut im ersten Moment. 
Darum ist das Risiko, dass sie die Abtreibung nicht so einfach wegsteckt gar nicht so gering.
Aber nun, letzten Endes kann ihr hier niemand die Entscheidung abnehmen, die muss sie schon selbst treffen.

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27. November 2020 um 21:43
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Guten Morgen, ich hole mal etwas aus: 

Mein Partner(23) und ich (24) sind seit zwei Jahren zusammen, er ist noch am Studieren, ich bin seit einem halben Jahr ausgelernt, arbeite seit dem und habe grade noch ein Studium für 4 Semester begonnen. 
Wir leben in zwei verschiedenen Städten, ca 1 1/2 Std Fahrtzeit. 

Bin aktuell in der 6+4 Ssw, weiß von der Schwangerschaft seit 1 1/2 Wochen. Meinem Partner habe ich auch direkt Bescheid gesagt, er kam darauf hin zu mir und wir haben viel geredet. 
Direkt nach dem positiven Test war ich erst aufgeregt, habe ich gefreut, aber auch viel geweint. 
Noch bevor mein Freund dann bei mir war, dachte ich mir schon, dass es keinen Sinn macht es zu behalten.

So, wir haben also viel geredet. Sein erster Satz war, dass er jetzt noch kein Vater sein kann. Er möchte das noch nicht. Bekommt es sozusagen nicht mal hin sich um sich selbst zu kümmern. Will seine Freiheit nicht einschränken, nicht jede Entscheidung mit der Rücksicht auf kein Kind treffen müssen. 
Er sagt auch, die Situation hätte ihm gezeigt, dass er sich später mal mit mir Kinder vorstellen kann, aber nicht jetzt.

Wir waren uns damit dann  einig, dass es ein Schwangerschaftsabbruch wird. Ich hatte direkt profamilia angerufen und einen Tag später mein Beratungsgespräch.

Ich war eig immer der Ansicht wenn ich mal schwanger werde, behalte ich es. 
Der Gedanke, mein Leben komplett zu ändern, mich für ein Kind aufzugeben ( man wird es in näxhster Zeit dann ja auch nicht mehr so schnell los), beängstigt mich. Ich möchte und kann diese Verantwortung noch nicht tragen.
Andererseits war ich beim FA, und nach demBesuch war ich total aufgewühlt und überfordert. Will ich es vielleicht doch?

Habe erneut mit meinem Partner gesprochen. Er sagt, wenn ich das Kind möchte, soll ich das sagen und dann ist er auch da. Aber eswäre ihm lieber wenn wir es nicht bekämen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er damit glücklich wird. Und das glaube ich ihm.
Ich kann es nicht ertragen, ihn unglücklich zu sehen oder dafür verantwortlich zu sein. Möchte meine Beziehung mit ihn genießen. 

Ich denke es ist die bessere/vernünftigere Entscheidung, einen Abbruch vornehmen zu lassen. 
Aber ich tue mich mit der Entscheidung / dem Entschluss extrem schwer. 

So genau weiss ich gar nicht, was ich hier jetzt lesen möchte, aber freue mich dennoch auf Rückmeldungen. 

Hallo. Mir ging es vor 1,5 Jahren. ähnlich und ich habe es nicht bereut. Habe schon 2 Kinder, eins davon war schwer krank und die Möglichkeit war gegeben, dass das 3. Kind auch krank werden könnte. Wir wuppen unser heutiges Leben mit 2 Kindern halbwegs erfolgreich und ich bin froh, es mit einem 3. Kind nicht verkompliziert zu haben. Klar denke ich manchmal an den Zwerg zB zum ET, aber ich bereue es nicht. Ich denke, wenn man es sich reichlich überlegt hat und hinter dem Abbruch steht, kann man ganz gut damit umgehen. Alles Gute für dich!

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28. November 2020 um 15:51
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Hallo. Mir ging es vor 1,5 Jahren. ähnlich und ich habe es nicht bereut. Habe schon 2 Kinder, eins davon war schwer krank und die Möglichkeit war gegeben, dass das 3. Kind auch krank werden könnte. Wir wuppen unser heutiges Leben mit 2 Kindern halbwegs erfolgreich und ich bin froh, es mit einem 3. Kind nicht verkompliziert zu haben. Klar denke ich manchmal an den Zwerg zB zum ET, aber ich bereue es nicht. Ich denke, wenn man es sich reichlich überlegt hat und hinter dem Abbruch steht, kann man ganz gut damit umgehen. Alles Gute für dich!

Herzlichen Dank für deine Nachricht. Was ist denn das Problem mit dem einen Kind?

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28. November 2020 um 15:53
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Hallo. Mir ging es vor 1,5 Jahren. ähnlich und ich habe es nicht bereut. Habe schon 2 Kinder, eins davon war schwer krank und die Möglichkeit war gegeben, dass das 3. Kind auch krank werden könnte. Wir wuppen unser heutiges Leben mit 2 Kindern halbwegs erfolgreich und ich bin froh, es mit einem 3. Kind nicht verkompliziert zu haben. Klar denke ich manchmal an den Zwerg zB zum ET, aber ich bereue es nicht. Ich denke, wenn man es sich reichlich überlegt hat und hinter dem Abbruch steht, kann man ganz gut damit umgehen. Alles Gute für dich!

Was meinst du mit ET?

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29. November 2020 um 14:17
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Was meinst du mit ET?

Unter welcher schwerenKrankheit leidet denn dein Kind?

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29. November 2020 um 21:00

ET= Entbindungstermin

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8. Dezember 2020 um 0:34

Danke. Um welche schwere Krankheit geht es denn?

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