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Ungeplant ein drittes Kind?

20. März 2016 um 15:25 Letzte Antwort: 21. März 2016 um 15:02

Hallo,

an sich nicht so mega-dramatisch, wie andere Geschichten hier im Forum, aber vielleicht kann die eine oder andere doch aus Erfahrung sprechen...

Ich bin verheiratet und habe 2 Kinder (6 und 3 Jahre alt). Mein Mann und ich haben in den letzten 2 Jahren öfter darüber gesprochen, ob unsere Familie nun komplett sei (ich möchte eigentlich noch ein Kind, er eigentlich nicht).
Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich die Pille abgesetzt (mit Wissen meines Partners, da ich das Gefühl hatte, ich hätte Nebenwirkungen davon und mir die ganze Hormonsache einfach kein gutes Gefühl gab). Wir haben seither mit Kondomen verhütet und ich hatte überlegt, auf NFP überzugehen. In den letzten beiden Monaten hatten wir auch mal ohne Kondom Sex, aber immer nur, wenn ich kurz vor meiner Periode stand (mein Zyklus ist sehr regelmäßig und der ES immer zwischen dem 12. und 14. ZT) ... außerdem muss ich gestehen, dass wir ihn auch oft auch ohne Kondom einführen, wir aber sonst immer das Kondom anziehen, bevor es "richtig zur Sache geht".

Nun war mein Mann geschäftlich verreist und ich hatte ihm bei seiner Rückkehr gesagt, dass ich glücklicherweise meine Periode gerade hatte (sollte heißen: wir können also Sex haben, weil ich meine Periode nicht mehr habe und deshalb keine Sauerei zu erwarten ist). Aus irgendeinem (mir nicht ganz ersichtlichen Grund - er hat die Aussage wohl irgendwie falsch verstanden) ... ist er einfach gekommen und ich war total perplex...hab ihm das Ganze dann erklärt.

Er hat mich gefragt, was ich machen kann, Pille danach etc. - wollte ich aber auch wieder nicht (der nächste Hormonhammer...), seither haben wir nicht mehr so viel darüber geredet. Er hat gesagt, es mache ihn nervös, aber ansonsten ist er sehr zärtlich - andererseits sagt er, der Gedanke würde ihn irgendwie abtörnen - andererseits schläft er dann doch mit mir (nun wieder mit Kondom).

Es geht jetzt auch nicht um die Frage, ob ich schwanger bin oder nicht, denn das kann mir hier ja eh keiner sagen.
Ich habe nach der Sache einen Ovulationstest gemacht, der war am ZT 12 vormittags positiv, miteinander geschlafen hatten wir am ZT 7 abends. Theoretisch möglich ist es, aber es muss auch nicht sein, das werde ich erst in 1-2 Wochen erfahren.
Mir geht es mehr um das emotionale. Hat hier vllt jmd Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation. Abtreiben würde ich nicht wollen, aber ich möchte meine Familie auch nicht aufs Spiel setzen oder meine Beziehung.

Über persönliche Erfahrungen mit solchen Situationen (wie ihr/euer Partner damit umgegangen seid, v.a. im Falle einer Schwangerschaft) würde ich mich freuen.

Lg und bis bald!

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20. März 2016 um 19:44

Hey
Bei mir war es so ähnlich. Kurz zu meiner Geschichte. .. Ich habe zwei Kinder 4 und 2 Jahre und er wollte erst in einigen Jahren evtl noch ein Kind oder auch keins mehr und ich auch erst später wenn dann noch weil wir noch ziemlich jung sind. Habe Temperatur gemessen und das ging 4 Jahre lang gut. Wir hatten Sex und ich bekam 5 Tage nach dem wir Sex hatten verfrüht meinen Einsprung. Was vorher nie der Fall war wieso es da so war weiß kein Mensch. Ich hoffte damals dass ich nicht schwanger bin denn sonst haben wir immer verhütet. tja getäuscht ich war schwanger und mein kleiner ist jetzt 2 Monate alt. Ich konnte mich damals relativ schnell freuen mein Mann war am Anfang völlig fertig und hatte die ganze Schwangerschaft immer wieder seine Zweifel. Es war wenn ich ehrlich bin nicht sehr einfach für mich weil ich seine Gefühlslage immer aushalten musste. Seit der kleine da ist ist alles wie weg geblasen. Er liebt ihn und er gehört genauso dazu wie die anderen beiden auch. Wir würden ihn nie wieder her geben

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20. März 2016 um 20:57

Und
solltest Du tatsächlich schwanger sein, dann nimm dieses Kind. Denn schon mancher dachte, dass sein Leben so perfekt sei und merkte nachher, dass ihm noch das große Glück gefehlt hat.
VLG Yankho

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20. März 2016 um 22:24

Danke für Eure Antworten
Ich denke, ich würde mich wahrscheinlich auch freuen, aber mir ist auch wichtig, was mein Mann empfindet.
Ich wollte ja auch noch ein Kind - allerdings mit der Unterstützung meines Mannes (soll heißen: er sollte es auch wollen...). Ich kann mir also vorstellen, dass es in der SS nicht so einfach war für Dich, Marina.

Zur Abtreibung "zwingen" würde mich mein Mann sicher nicht, zumindest kann ich mir das nicht vorstellen, aber was Marina sagte bzgl. der emotionalen Unterstützung Stelle ich mir auch schwierig vor. Zumal ich denke, das unsere Familie nicht begeistert sein würde (wir sind auch noch jung, unter 30 und er der Alleinverdiener ist, weil ich noch studiere.

Ich habe das Gefühl, ich bin auf seine Unterstützung angewiesen.
Wie war das bei Dir, Marina? Wie hast Du es Deinem Mann gesagt, wie hat er direkt reagiert und wie hast Du die Zweifel während der SS ausgehalten?
Haben Eure anderen beiden was von der Situation mitbekommen?

Lg und vielen Dank

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21. März 2016 um 14:02

Mein Mann wollte absolut kein 3.
Unsere Geschichten sind sehr âhnlich
Jedenfalls verschob sich wohl mein ES und zack-schwanger. Nach dem ersten Schock freute sich mein Mann, das dauerte nur wenige Tage.
Nach zwei tollen Söhnen liegt nun unsere Tochter (4 Wochen) auf meinem Bauch.
Alles Gute.

Würde dem Ganzen erstmal wenig Dramatik bei messen.

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21. März 2016 um 15:02

Ich finde es schade...
...das ich (und mein Mann) hier so abgewertet werde(n).
Ich weiß nichtmal, ob ich überhaupt schwanger bin, noch habe ich gesagt, dass ich abtreiben lassen möchte. Die Haltung meines Mannes hierzu ist erstmal spekulativ, denn ich weiß nicht, wie er letztlich auf eine SS reagieren würde.
Mein Mann möchte eigentlich einfach kein drittes Kind und ja, er hätte sich auch sterilisieren lassen können, aber genauso wie ich unsere Familienplanung nicht ohne sein Einverständnis vorantreiben möchte, will er sie eben auch nicht ohne mein Einverständnis abschließen. Wir leben ja auch in einer Partnerschaft und wollen Entscheidungen gemeinsam treffen.
Das Problem ergibt sich ja dann nur, wenn man sich eben nicht einig werden kann. Bei einem weiteren Kind (ja oder nein) gibt es ja keinen wirklichen Kompromiss...

Finde es aber schön, dass es hier auch positive Stimmen gibt, denn letztlich werde ich ja die Entscheidung treffen müssen (und damit meine ich nicht unbedingt Abtreibung, sondern auch den Gedanken, dass eine Beziehung ja auch in die Brüche gehen kann, wenn er z.B. mit der Situation überfordert ist). Das betrifft ja auch meine anderen Kinder und unser ganzes Leben. Ich befasse mich da einfach gedanklich viel damit im Moment, vermutlich, weil ich eben keine Gewissheit habe und abwarten muss, ob ich meine Periode bekomme.
lg

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