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Unerwartet Schwanger, was nun?!

7. November 2012 um 19:53 Letzte Antwort: 12. November 2012 um 21:24

Huhu,

ich bin 24 Jahre alt, und gestern haben wir festgestellt das ich wohl schwanger bin Der Test war zumindest positiv und ich bin nun seit 9 Tagen überfällig. Habe nächste Woche einen Termin beim Frauenarzt, dann weiß ich es gewiss.

Nun ich bin seit 5 Jahren mit meinem Freund zusammen, er hat noch min 1,5 Jahre zu studieren. Und ich habe vor 3 Monaten wegen Krankheit meine Stelle verloren, bin seit ende Oktober aber wieder arbeitsfähig und tapfer auf Jobsuche. Nun frag ich mich erst einmal muss ich es dem Arbeitgeber sagen? Ich mein es wäre nach unserer Rechnung nun 6.Woche. Eigentlich freue ich mich, mein Freund auch Aber nun gilt es abzuwägen...ob wir das hinbekommen vor allem finanziell...Hat wer Tipps? Ich weiß gar nicht ob ich eine Abtreibung machen lassen könnte...

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7. November 2012 um 20:30

Ich darf
dich als Arbeitgeberin nicht mal im Einstellungsgespraech danach fragen. Weder ob du es in naher Zukunft planst, noch ob du aktuell dick oder doch schwanger bist.
Aber: wenn mich ein Mitarbeiter direkt zu Beginn so hintergehen wuerde (und das kommt spaetestens bei der SS-Bescheinigung und dem dort vermerkten Termin fuer den Mutterschutz raus), waere er der naechste, der geht.
Ich kann verstehen, dass man irgendwie Kind und Karriere unter einen Hut versucht zu bekommen. Aber als Arbeitgeber waere mein Vertrauen in Dich weg. Der Arbeitgeber hat naemlich in so einem Fall eine neue Mitarbeiterin, die muehseeig angelernt wird, dann direkt in den MuSchu verschwindet und fuer ein Jahr ausfaellt eventuell. Das mag ein Konzern wuppen koennen, fuer einen klein-oder mittelstaendischen Laden ist das ne Belastung.

Also solltest Du dich eher auf die staatliche Unterstuetzung fokussieren und was es an Stiftungsgeldern noch zu holen gibt.

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7. November 2012 um 20:39
In Antwort auf malte_11844698

Ich darf
dich als Arbeitgeberin nicht mal im Einstellungsgespraech danach fragen. Weder ob du es in naher Zukunft planst, noch ob du aktuell dick oder doch schwanger bist.
Aber: wenn mich ein Mitarbeiter direkt zu Beginn so hintergehen wuerde (und das kommt spaetestens bei der SS-Bescheinigung und dem dort vermerkten Termin fuer den Mutterschutz raus), waere er der naechste, der geht.
Ich kann verstehen, dass man irgendwie Kind und Karriere unter einen Hut versucht zu bekommen. Aber als Arbeitgeber waere mein Vertrauen in Dich weg. Der Arbeitgeber hat naemlich in so einem Fall eine neue Mitarbeiterin, die muehseeig angelernt wird, dann direkt in den MuSchu verschwindet und fuer ein Jahr ausfaellt eventuell. Das mag ein Konzern wuppen koennen, fuer einen klein-oder mittelstaendischen Laden ist das ne Belastung.

Also solltest Du dich eher auf die staatliche Unterstuetzung fokussieren und was es an Stiftungsgeldern noch zu holen gibt.

Ach du schande
wer Fehler findet, darf sie behalten. Die kleinen und die mittelstaendigen.

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7. November 2012 um 21:15

Fuer sie ja
aber ich stell ja niemanden ein, weil der optisch so gut ins Buero passt, sondern weil ich eine Kraft brauche. Und die ist zu Beginn weniger produktiv, die neue auch wieder und die muss ich trotzdem bezahlen und dann nach einem Jahr wieder wegschicken und hab dann wieder da wen sitzen, der sich reinfummelt und nicht voll belastbar ist. Und angelogen hat man mich auch.

Soll nicht zu negativ klingen, aber ich finds nicht gut, sowas auf dem Ruecken anderer auszutragen.

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7. November 2012 um 21:26

Hallo!
Ich glaube zum Thema Abtreibung selbst braucht man Dir gar nicht wirklich viel sagen, denke das ist unnötig!

So, nun zum Arbeitsplatz:
Als was suchst Du denn eine Stelle?
Wenn es nicht grade etwas ist, das eine lange Einlernzeit benötigt, kannst Du bis zum Mutterschutz noch eine gute Arbeitsleistung beweisen...
Sicher ist es nicht optimal, schwanger einzusteigen, aber das ist kein Grund, die Arbeitssuche nun einzustellen.

Ich war damals bereits Ende des 4. Monats als ich meinen Job antrat. Natürlich wußte ich es damals schon, hab es aber natürlich nicht dirket erwähnt.
Nach einigen Tagen dann mußte ich damit rausrücken, da ich doch schon recht weit war.
Ich sagte allerdings, ich hätte es erst jetzt erfahren (das geht, steht nicht auf dieser Bescheingung vom Arzt wann du davon erfahren hast).
Daraufhin verlief alles ganz normal, nicht anders als bei Frauen, die zuvor schon jahrelang dort gearbeitet haben. Das war auch kein großer Konzern, ein Familienunternehmen und trotzdem war es kein Problem!!
Sollte ein Chef so sauer sein dass eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich ist, gibt es die Möglichkeit eines BV. Habe mich damals bereits vorsorglich erkundigt!

Also ich fände es völlig falsch nun die Jobsuche sausen zu lassen, zumal man ja in diesem frühen Sradium wirklich häufig noch nichts weiß...

Davon abgesehen ist es finanziell sehr wichtig für Dich, noch einen Job zu finden, denn abgesehen vom Gehalt wird ja auch das Elterngeld hinterher nach dem Einkommen des letzten Jahres berechnet.
Denk einfach an das Kind, Geld ist schließlich nicht ganz so unwichtig!

Ganz viel Glück für euch und die Jobsuche

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7. November 2012 um 21:37

Wegen Krankheit
den Job verloren. Bist Du in so einem Fall nicht vor Kündigung geschützt? Ich weiss nicht, wie es in Deutschland ist, aber da würde ich mich mal erkundigen. Wenn Du kündigungsschutz hattest, müsstest Du Deine alte Stelle eigentlich wieder bekommen.

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7. November 2012 um 21:43
In Antwort auf malte_11844698

Fuer sie ja
aber ich stell ja niemanden ein, weil der optisch so gut ins Buero passt, sondern weil ich eine Kraft brauche. Und die ist zu Beginn weniger produktiv, die neue auch wieder und die muss ich trotzdem bezahlen und dann nach einem Jahr wieder wegschicken und hab dann wieder da wen sitzen, der sich reinfummelt und nicht voll belastbar ist. Und angelogen hat man mich auch.

Soll nicht zu negativ klingen, aber ich finds nicht gut, sowas auf dem Ruecken anderer auszutragen.

Ganz ehrlich...
...überall befristete Stellen, da stört es den AG plötzlich auch nicht wenn er ständig neue Mitarbeiter einlernen muß!
Wenn ich mir den Arbeitsmarkt ansehe, werden Arbeitnehmer zunehmend ausgenutzt. Selbst in Berufszweigen, in denen befristete Verträge unüblich waren sind sie mittlerweile normal.
Eine Familie kann nicht planen, das ist eine ganz beklemmende Situation!!

So und nun soll der kleine Mann (in dem Fall Frau) sich und ihre Familie wirtschaftlich ruinieren (es klingt zumindest so, als wäre es bei ihr der Fall) um dem potentiellen AG einige Mehrarbeit zu ersparen und evtl. kleinere Unkosten.
Jedenfalls wird es für den Betrieb nicht das Aus bedeuten, zumal sie ja auch wirklich noch gute Leistung bringen kann.
Für eine kleine Familie kann es aber ganz schnell das Aus bedeuten!!

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7. November 2012 um 22:06

Khalessia
Hallo Khalessia,
eigentlich freust Du Dich und Dein Freund. Dann laßt Euch die Freude von Nichts un Niemand nehmen. Wegen den fragwürdigen Finanzen kannst Du Dich an ausweg-pforzheim.de wenden, die können Euch Rat und Tips geben, von wo Euch welche Hilfe zusteht.
Bei der Jobsuche mußt Du nicht angeben, dass Du schwanger bist.
LG Itemba

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8. November 2012 um 10:33

Hallo khalessia
wenn ich deine zeilen so lese, spüre ich deutlich deine freude auf dein kleines überraschungskind. da ihr schon 5 jahre zusammen seid, habt ihr sicher eine stabile ausgangsposition, getragen von liebe und vertrauen. so könnt jetzt gemeinsam ein nestchen für euer kleines bauen.
was die finanzielle mehrbelastung betrifft, müsst ihr euch mal erkundigen. eine gute stelle für tipps und infos ist profemina de dort könnt ihr viel erfahren, alles was ihr wissen müsst, um mit eurem baby gut leben zu können.
alles liebe und gute für euch
linda

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11. November 2012 um 18:49


Also wir werden das Baby bekommen, wir haben uns dazu entschlossen das wir das hinbekommen Danke für eure zahlreichen Antworten!

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11. November 2012 um 18:53
In Antwort auf jayme_12663327


Also wir werden das Baby bekommen, wir haben uns dazu entschlossen das wir das hinbekommen Danke für eure zahlreichen Antworten!

Schön...
... dann viel Erfolg bei der Jobsuche und alles Gute!!

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11. November 2012 um 18:56
In Antwort auf jayme_12663327


Also wir werden das Baby bekommen, wir haben uns dazu entschlossen das wir das hinbekommen Danke für eure zahlreichen Antworten!


Alles Gute fuer Euch und die Zukunft.

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11. November 2012 um 22:33

5 Jahre?
Ist das statthaft so lange? Kannst Du das pruefen lassen, z. B. durch die Gewerkschaft? Vielleicht springt noch was raus?

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12. November 2012 um 20:19
In Antwort auf jayme_12663327


Also wir werden das Baby bekommen, wir haben uns dazu entschlossen das wir das hinbekommen Danke für eure zahlreichen Antworten!

Gratulation
zu Euer mutigen Entscheidung und viel Freude als Eltern wünsch ich Euch.

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12. November 2012 um 21:21
In Antwort auf malte_11844698

Ich darf
dich als Arbeitgeberin nicht mal im Einstellungsgespraech danach fragen. Weder ob du es in naher Zukunft planst, noch ob du aktuell dick oder doch schwanger bist.
Aber: wenn mich ein Mitarbeiter direkt zu Beginn so hintergehen wuerde (und das kommt spaetestens bei der SS-Bescheinigung und dem dort vermerkten Termin fuer den Mutterschutz raus), waere er der naechste, der geht.
Ich kann verstehen, dass man irgendwie Kind und Karriere unter einen Hut versucht zu bekommen. Aber als Arbeitgeber waere mein Vertrauen in Dich weg. Der Arbeitgeber hat naemlich in so einem Fall eine neue Mitarbeiterin, die muehseeig angelernt wird, dann direkt in den MuSchu verschwindet und fuer ein Jahr ausfaellt eventuell. Das mag ein Konzern wuppen koennen, fuer einen klein-oder mittelstaendischen Laden ist das ne Belastung.

Also solltest Du dich eher auf die staatliche Unterstuetzung fokussieren und was es an Stiftungsgeldern noch zu holen gibt.

Das
wuppt man auch als konzern nicht.

in so einem fall fallen mir mindestens 1000 sachen ein, damit die betreffende person geht und zwar freiwillig, da muss ich noch nicht einmal kündigen und man wird mir nichts aber auch gar nichts nachweisen.

hier geht es auch nicht darum, ob es weh tut oder nicht, sondern darum, wie weit man einer solchen person vertrauen kann.

trotzdem wünsche ich der te eine schöne kugelzeit und viel spaß als mama!

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12. November 2012 um 21:24

Oha,
da bin ich doch froh über meine diversen standortentscheidungen.

wir haben mit der deutschen regelung nichts am hut und so gibt es bei uns einen grundsatz: wer schwanger ist und nicht nach spätestens 6 monaten wieder da ist, der geht!

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