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Unerkannte Schwangerschaften???

10. Februar 2011 um 9:23 Letzte Antwort: 10. Februar 2011 um 10:09

Hallo und einen wunderschönen guten Morgen
Ich hab ein kleines Problem und hätte gerne gewusst ob es das wirklich gibt das Schwangerschaften oft nicht sofort erkannt werden?
Zu meiner Geschichte: Ich habe am 4 Januar einen Einnahmefehler mit meiner Pille gemacht. Ich hatte dann vom 26 bis 29 Januar ganz leichte schmierblutungen. Dazu kommen ganz üble Kopfschmerzen Brustspannen, ziehen im Unterbauch und stechen an den Seiten. Am 30 Januar trat morgens etwas wie Wasser aus meiner Brust. Ich ging zum FA. Der SST war negativ und auf dem Ultraschall alles ok. Am 5 Februar bekam ich meine Abbruchblutung. Die war wie immer nur dieses mal hatte ich Mens. schmerzen was ich sonst nicht hatte. Das komische daran ist, das die Blutung längst aufgehört hat nur der Schmerz ist noch heute da. Genauso das Brüste ziehen und das stechen an beiden Seiten was dann aber nach paar Minuten wieder aufhört. Ich habe schon 2 Kinder und und weis wie sich SS anfühlen, aber jetzt? Ich hab mir den FEmtest gekauft. Das war ein Frühtest den ich benutzt hab als die Blutung weg gewesen ist. Negativ. Aber woher kommen die schmerzen? Kann es doch eine SS sein oder Eileiterschwangerschaft? eine Entzündung im Unterleib? Ich weis kein Mensch kann hellsehen aber vielleicht kennt das jemand?! Heute ist Donnerstag und ich muss heute Abend wieder mit der Pille beginnen. Einen Arzttermin bekomme ich erst nächte Woche. wenn ihr wisst was das sein kann dann schreibt mir doch bitte ganz liebe Grüße

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10. Februar 2011 um 10:01

Dann würde ich mal sagen ab zum Arzt
Kann eine Zyste sein, eine Entzündung, Miome etc...

Wasser aus der Brust... hm... kann auch eine Hormonstörung sein...
Du könntest eine Prolaktinstörung haben:

"Symptome

Neben den Zyklusstörungen können auch andere Symptome einen Hinweis auf das Bestehen einer Hyperprolaktinämie geben. In 70% der Fälle wird eine Milchproduktion in der Brust beobachtet, welche jedoch nicht immer spontan, sondern oft nur auf Ausstreichen der Brust hin erkennbar wird. Auch erhöhte männliche Hormone können mit erhöhten Prolaktin-Spiegeln einhergehen. Dies wird zum einen mit den niedrigen Blutspiegeln weiblicher Hormone durch den ausbleibenden Eisprung begründet und zum anderen mit einer Stimulation der Produktion männlicher Hormone in den Nebennieren durch die erhöhten Werte des Prolaktins im Blut.


Aus: Erhöhtes Prolaktin | Die Kinderwunsch-Seite von www.wunschkinder.net "

UND NEIN, nur weil Flüssigkeit aus der Brust kommt ist man nicht Schwanger!


Was viele nicht wissen, ist dass es AUCH MÖGLICH ist zu stillen ohne je irgendwann Schwanger gewesen zu sein!

"Stillen eines nicht bzw. nicht direkt verwandten Kindes [Bearbeiten]

Um stillen zu können, braucht eine Frau nicht schwanger gewesen zu sein. Die Milchbildung kann auch ohne vorangegangene Schwangerschaft in Gang gebracht werden, was jedoch einer recht zeitaufwändigen Vorbereitung bedarf. Dieser Vorgang wird Induktion der Milchbildung genannt.

Grundsätzlich gilt, dass jeder mechanische Reiz an der Brustwarze (und etwas geringer auch insgesamt an den Brüsten) schnell zur Ausschüttung des Milchbildungs-Hormons Prolaktin führt. Eine regelmäßige langanhaltende Reizung führt schließlich zum Ausbau/Wachstum des Milchdrüsengewebes und schließlich zur Milchsekretion. Wie schnell die Milchbildung in Gang kommt, hängt entscheidend von der Intensität ab, aber auch von anderen Faktoren wie den körperlichen Anlagen der Frau, psychischen Einflüssen und ihrem Lebensalter. Unter günstigsten Bedingungen und intensiver Induktion kann die Milchbildung nach drei Tagen in Gang gekommen sein und unter ungünstigen Bedingungen werden auch nach Monaten nur wenige Tropfen erreicht.

Das Baby sollte möglichst oft angelegt werden, auch (oder ganz besonders) wenn zunächst nur wenig Milch vorhanden ist. Das kann mit einem Brusternährungsset unterstützt werden, das aus einem mit Muttermilch oder künstlicher Säuglingsmilch gefüllten Beutel und einem feinen, flexiblen Schlauch besteht, dessen Ende neben der Brustwarze (= Mamille) befestigt wird, so dass das Baby an der Brust saugt und dabei Milch aus dem Beutel erhält. Dadurch wird die Milchbildung angeregt und das Kind bleibt motiviert, weiterhin an der Brust zu saugen."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stillen#Milchbildung


l.g. Michaela 39 Ssw

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10. Februar 2011 um 10:09
In Antwort auf zarita_12536568

Dann würde ich mal sagen ab zum Arzt
Kann eine Zyste sein, eine Entzündung, Miome etc...

Wasser aus der Brust... hm... kann auch eine Hormonstörung sein...
Du könntest eine Prolaktinstörung haben:

"Symptome

Neben den Zyklusstörungen können auch andere Symptome einen Hinweis auf das Bestehen einer Hyperprolaktinämie geben. In 70% der Fälle wird eine Milchproduktion in der Brust beobachtet, welche jedoch nicht immer spontan, sondern oft nur auf Ausstreichen der Brust hin erkennbar wird. Auch erhöhte männliche Hormone können mit erhöhten Prolaktin-Spiegeln einhergehen. Dies wird zum einen mit den niedrigen Blutspiegeln weiblicher Hormone durch den ausbleibenden Eisprung begründet und zum anderen mit einer Stimulation der Produktion männlicher Hormone in den Nebennieren durch die erhöhten Werte des Prolaktins im Blut.


Aus: Erhöhtes Prolaktin | Die Kinderwunsch-Seite von www.wunschkinder.net "

UND NEIN, nur weil Flüssigkeit aus der Brust kommt ist man nicht Schwanger!


Was viele nicht wissen, ist dass es AUCH MÖGLICH ist zu stillen ohne je irgendwann Schwanger gewesen zu sein!

"Stillen eines nicht bzw. nicht direkt verwandten Kindes [Bearbeiten]

Um stillen zu können, braucht eine Frau nicht schwanger gewesen zu sein. Die Milchbildung kann auch ohne vorangegangene Schwangerschaft in Gang gebracht werden, was jedoch einer recht zeitaufwändigen Vorbereitung bedarf. Dieser Vorgang wird Induktion der Milchbildung genannt.

Grundsätzlich gilt, dass jeder mechanische Reiz an der Brustwarze (und etwas geringer auch insgesamt an den Brüsten) schnell zur Ausschüttung des Milchbildungs-Hormons Prolaktin führt. Eine regelmäßige langanhaltende Reizung führt schließlich zum Ausbau/Wachstum des Milchdrüsengewebes und schließlich zur Milchsekretion. Wie schnell die Milchbildung in Gang kommt, hängt entscheidend von der Intensität ab, aber auch von anderen Faktoren wie den körperlichen Anlagen der Frau, psychischen Einflüssen und ihrem Lebensalter. Unter günstigsten Bedingungen und intensiver Induktion kann die Milchbildung nach drei Tagen in Gang gekommen sein und unter ungünstigen Bedingungen werden auch nach Monaten nur wenige Tropfen erreicht.

Das Baby sollte möglichst oft angelegt werden, auch (oder ganz besonders) wenn zunächst nur wenig Milch vorhanden ist. Das kann mit einem Brusternährungsset unterstützt werden, das aus einem mit Muttermilch oder künstlicher Säuglingsmilch gefüllten Beutel und einem feinen, flexiblen Schlauch besteht, dessen Ende neben der Brustwarze (= Mamille) befestigt wird, so dass das Baby an der Brust saugt und dabei Milch aus dem Beutel erhält. Dadurch wird die Milchbildung angeregt und das Kind bleibt motiviert, weiterhin an der Brust zu saugen."

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stillen#Milchbildung


l.g. Michaela 39 Ssw

Hmmm nun ja
mit stillen hatte ich bei meinen Kindern nie Probleme. Ich war ja schon beim Arzt hätte sie da eine Zyste nicht gleich erkennen müssen???? Hormonstörung is mir noch nicht in den Sinn gekommen. Ich denke dann muss ich wohl oder übel noch mal hin danke für deine ausführliche Antwort. Ich sehe du bist in der 39 Ssw. da wünsche ich dir alles liebe und Gute für deine Geburt viel Glück

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