Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Und dann kam die Reue

Und dann kam die Reue

27. Dezember 2011 um 19:52 Letzte Antwort: 8. Januar 2012 um 13:32

Immer wieder melden sich hier Frauen, die ihre Abtreibung bereuen, unter dem Schmerz leiden und es gerne rückgängig machen würden. Manchmal ist die Abtreibung Tage, manchmal schon Jahre her. Es ist so traurig zu sehen, dass nicht nur ein ungeborenes Leben umsonst beendet wurde, sondern auch, dass die Mütter unter einer Situation leiden, die nicht hätte sein müssen. Ich frage mich, ob dieses Thema in der Beratungsstellen und Arztpraxen zu wenig angesprochen wird. Auch hier im Forum wird immer wieder betont, dass die "meisten Frauen" ihre Abtreibung nicht bereuen. Doch was nützt das einer Frau, die zweifelt, und nach dem Eingriff nicht zu den "meisten Frauen" gehört? Wäre es nicht sinnvoll, jeder Frau, die eine Abtreibung in Erwägung zieht, auf diese Folgen aufmerksam zu machen? Ihre Entscheidung zu akzeptieren, wie einige dies immer wieder fordern, ist das eine. Doch niemand nimmt einer Frau den Schmerz, wenn sich diese Enscheidung als falsch herausstellen sollte.

Mehr lesen

27. Dezember 2011 um 21:34

Die Unglücklichen melden sich eher
das mag stimmen. Dennoch sind es erschreckend viele, die ihre Abtreibung bereuen und praktisch keine, die mit ihrer Mutterrolle nicht glücklich ist.

Und mir ging es in erster Linie mal um die Frage, wie man verhindern kann, dass Frauen abtreiben, die es dann bereuen. Wäre bessere Aufklärung diesbezüglich angebracht?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Dezember 2011 um 21:44


Als ich beim Pflichtgespräch war wurde mir klar und deutlich gesagt das es später Psychische Probleme geben KANN muss aber nicht man hat sich sehr viel Zeit genommen fast 1 1/2 Stunden und es wurde eingehenst über meine Sorgen gesprochen mir wurde dort auch gesagt das man sagt das angeblich alle oder die meisten Frauen unter einem Abbruch leiden aber das eher daher kommen würde das sich eben nur die Frauen die unter ihrem Abbruch leiden wieder zur Beratungsstelle kommen würden um sich hilfe zu suchen nach dem Abbruch und die anderen Frauen die die damit klar kommen brauchen das ja nicht und kommen nicht und somit würde es zu diesen falschen ergebnissen kommen das die meisten darunter leider dies aber angeblich garnicht so wäre den die die nicht darunter leiden sich ja nicht melden so wie hier schon geschrieben wurde, ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt ist ein bischen blöd zum erklären wie mir die Dame das damals gesagt hatte.
Jedenfalls bin ich auch der Meinung das die Frauen die es aus freien Stücken machen und nicht gedrängt wurden damit nachher keine Probeme haben oder zumindest der großteil nicht, ich lese oft auch das viele dazu gezwungen werden und dann ist es natürlich der falsche weg und ich würde da immer sagen, lass das lieber bleiben.
Es ist auch so wie hier schon geschrieben wurde das es eben so oder so manchmal die falsche Entscheidung sein könnte man muss mit einem Abbruch leben aber auch damit wenn man das Kind bekommt und später merkt huch hätte ich es lieber doch nicht bekommen, klar gibt es dann wege wie Pflegschaft Adoptsion usw aber das machen die meisten dann auch nicht oder wollen es nicht ich muss ehrlich sagen Adoptsion kam für uns damals auch nicht in frage es gab nur 2 möglichkeiten bekommen und behalten oder eben nicht bekommen.
Ich lese aber oft hier das manche gerade mal 10 Minuten bei der Beratung waren und dann schon den schein hatten und da meine ich kann man nicht richtig aufgeklärt worden sein in 10 Minuten den dafür sind die Beratungsstellen eigentlich da das sie den Frauen auch sagen das es später zu Psychischen störungen kommen kann und wenn ich lese das jemand nach 10 Minuten wieder raus kommt bezweifel ich das die getan wurde, also da muss ich dir recht geben in punkto aufklärung über spät folgen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Dezember 2011 um 21:51

Ich weiß nicht
in wie weit du darüber Informiert bist aber diese Beratung ist PFLICHT vor jedem Abbruch ohne beratung gibts keinen schein ob man nun sicher ist oder nicht spielt keine rolle, jede Frau die einen Abbruch machen möchte muss zu einer beratungsstelle sonst gibts den schein nicht für den Abbruch und ohne beratung kein schein ohne schein kein Abbruch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Dezember 2011 um 21:57
In Antwort auf anni_12321661

Ich weiß nicht
in wie weit du darüber Informiert bist aber diese Beratung ist PFLICHT vor jedem Abbruch ohne beratung gibts keinen schein ob man nun sicher ist oder nicht spielt keine rolle, jede Frau die einen Abbruch machen möchte muss zu einer beratungsstelle sonst gibts den schein nicht für den Abbruch und ohne beratung kein schein ohne schein kein Abbruch.

Da fällt mir noch ein
Wenn du schreibst das wenn die Frau sich so sicher ist das sie keine Beratung bräuchte dann bräuchte sie es ja auch nachher nicht bereuhen oder? ansonsten wäre eine ausführliche beratung wie ich sie hatte ( und ich war mir übrigens sicher ) angebracht und das würde die Frauen die sich eben nicht sicher sind zum nachdenken bringen und die anderen die sich sicher sind machen es dann trotzdem und bereuhen nachher auch meistens den Abbruch nicht, das ist dann die seite die mit dem Abbruch keine Probleme hat weil sie ausführlich Informiert wurde und sich dessen bewssut ist was sie da macht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Dezember 2011 um 22:15


Ich war mir auch sicher das ich es machen werde aber denoch war ich bereit mir eine Beratung anzuhören und mir denoch möglichkeiten aufzeigen zu lassen wie es vielleicht weiter gehen KÖNNTE ich war auch froh zu dieser beratung gehen zu können obwohl ich mir sicher war aber da war eben eine Person die sich meine Sorgen anhörte und ganz neutral war und das tat wirklich gut und ich denke das geht vielen so.
Wenn diese Beratung keine Pflicht wäre würde sie keiner in Anspruch nehmen und es gäbe noch mehr Frauen die ihre Entscheidung bereuhen würden und meistens ist es leider so das ich im vorfeld lese zb ich war heute bei der beratung und war nach 10 Minuten drausen und hatte den schein und eine Woche später lese ich von der selben Person , ach hätte ich es doch nicht gemacht wenn ich könnte würde ich es rückgängich machen usw wären manche Frauen beser beraten worden hätten sie ein paar tage später nicht schreiben brauchen ach könnte ich es doch nur rückgängich machen sondern würden schreiben ich war bei der beratung und ich habe mich fürs Kind entschieden weil ich noch mal zum nach denken gebracht wurde.
Also ich kenne auch 1 die eine Verhütungberatung machen musste aber ehrlich muss ich dir sagen zu recht den sie hat Kinder in die Welt gesetzt ohne darüber nach zu denken und alle wurden ihr weg genommen weil sie sich nicht darum kümern konnte und da finde ich es angebracht mal ein gespräch über Verhütung zu führen, warum es bei dir gemacht wird weiss ich nicht aber ich denke auch da wird es ein grund geben den umsonst wird ja keinem so eine beratung zur Pflicht auferlegt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
27. Dezember 2011 um 22:35


Ich weiß ja nicht wie alt du bist aber wenn du schon in einem alter bist wo du keine Verhütung mehr brauchst warum sollst du dich dann beraten lassen?! ist ja sehr unlogisch.
Klar, jeden nervt es sich was anhören zu müssen was man nicht hören will aber manchmal macht es Sinn so wie in einigen fällen hier im Forum und daher ist es gut das diese beratung Pflicht ist und so sollte es auch bleiben den ich bin schon der Meinung wie Redpoll schon schrieb das es eben schon daher kommt das viele später sagen ach könnte ich es nur Rückgängich machen daher kommt das es an mangelnder aufklärung liegt und sich eben nicht so sicher sind wie sie im vorfeld behaupten.
Ich wurde sehr gut beraten und habe heute keine Probleme damit, den es ist auch manchmal so das in diesem Beratungsgespräch einem so richtig bewusst wird das man mit dem Abbruch die richtige entscheidung für sich trifft, so war es bei mir und darum ist sie wichtig ob man sich nun so oder so entscheidet ist egal aber man soll sich sicher sein wenn man es tut und das war ich zu 100 %.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. Dezember 2011 um 18:23

Was es bringen soll?
Das ist doch offensichtlich. Eine Frau soll nicht im Irrglauben sein, es werde schon alles wieder gut, wenn sie abtreibt, obwohl sie sich nicht sicher ist. Sie soll davor bewahrt werden, nach einer Abtreibung darunter zu leiden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. Dezember 2011 um 18:51

Es ist mein Ernst
denn ich beziehe mich gerade hier auf's Forum.

Es ist etwas heikel, aufgrund einer momentanen Situation auf der Strasse darüber zu urteilen, wie glücklich eine Mutter in ihrer Rolle ist. Warst Du noch nie über das Verhalten Deines Kindes frustriert? Und wenn Du dann die Augen rollst, mit ihm schimpfst oder es etwas härter anfasst, bist Du deswegen eine unglückliche Mutter?

Nicht jede Familie ist harmonisch. Das kann man aber nicht darauf schieben, dass die Entscheidung für's Kind falsch war. Das Umfeld hat ebenso grossen Einfluss: Jobverlust, Kriese in der Beziehung, Finanzen, allgemeine Unzufriedenheit mit sich selbst. Nicht zuletzt können auch Kinder in die falschen Kreise geraten und die Eltern kommen nicht mehr mit ihnen zurecht.

Bessere Aufklärung wäre in meinen Augen im Beratungsgespräch, wo eine geschulte Person zu erkunden versucht, wie die Frau zu ihrer Abtreibung steht. Sieht sie, dass die Frau zweifelt, gegen ihre Prinzipien verstösst, jemand anderem zuliebe handelt oder ihr Bauchgefühl ausschaltet, sollte man näher auf das Thema eingehen und der Frau klar machen, dass spätere Reue oder Schuldgefühle in ihrem Fall möglich oder wahrscheinlich sind. Da wäre es umso wichtiger, ihr Selbstwertgefühl zu stärken, ihre Ängste zu nehmen und ihr Alternativen aufzuzeigen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
28. Dezember 2011 um 18:59

Gemini7808
Hallo Gemini7808,
ich kann nur erahnen wieviel Not hinter Deinen kurzen Zeilen steht. Aber Du stehst mit dieser Erfahrung nicht alleine da. Manchen Frauen sind am anfang gefestigt. Einfach, weil sie eine Entscheidung getroffen haben und diese ausgeführt haben. Aber der gewisse Schmerz kommt manchmal sogar nach einer sehr langen Zeit noch.
Du kannst Deine Entscheidung nicht mehr rückgängig machen, aber Du kannst sie aufarbeiten. Gerne kannst Du Dich dazu an ausweg-pforzheim.de wenden. Die sind einfühlsam und fit. Es ist kein leichter Weg, aber ein lohnender. Und ich wünsche es Dir von Herzen, dass Dein Leben bald wieder hell und froh werden kann.
LG Itemba

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Dezember 2011 um 13:34

Klar
melden sich hier vor allem jene, die den Abbruch bereuen (einige davon vermutlich auch Fakes). Wenn eine schreibt, sie sei bloss glücklich, dass alles vorbei und wieder gut ist, erlebt sie einen Zusammensch..ss und es wird ihr gesagt, zumindest sollte sie bedauern...

Umgekehrt ist es bei den Müttern. Frauen mit postpartaler Depression oder Psychose oder unglückliche Mütter melden sich nicht. Das ist ein Riesentabu.

Warum forderst du nicht auch eine eingehende Aufklärung jeder Schwangeren, dass 10-20% der Frauen nach der Geburt eine schwere Depression erleiden? Und dass (nach einer österreichischen Untersuchung) 10% der Frauen nach der Geburt Zweifel hatten, ob der Entscheid, das Kind zu bekommen, richtig gewesen sei? "Was das bringen sollte? Das ist doch offensichtlich. Eine Frau soll nicht im Irrglauben sein, es werde schon alles gut, wenn sie bloss mal das Kind bekommen hat. Sie soll davor bewahrt werden, ein (ungeplantes) Kind zu bekommen". (Ironie)

Fakt ist, dass die meisten Frauen (ohne Anführungszeichen!) ihre Abtreibung nicht bereuen. Das ist in der Forschung darüber zur Genüge belegt. Das hatten wir hier ja schon öfters. Details und Quellenangaben siehe www.svss-uspda.ch

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Dezember 2011 um 23:37
In Antwort auf bettin_11904783

Klar
melden sich hier vor allem jene, die den Abbruch bereuen (einige davon vermutlich auch Fakes). Wenn eine schreibt, sie sei bloss glücklich, dass alles vorbei und wieder gut ist, erlebt sie einen Zusammensch..ss und es wird ihr gesagt, zumindest sollte sie bedauern...

Umgekehrt ist es bei den Müttern. Frauen mit postpartaler Depression oder Psychose oder unglückliche Mütter melden sich nicht. Das ist ein Riesentabu.

Warum forderst du nicht auch eine eingehende Aufklärung jeder Schwangeren, dass 10-20% der Frauen nach der Geburt eine schwere Depression erleiden? Und dass (nach einer österreichischen Untersuchung) 10% der Frauen nach der Geburt Zweifel hatten, ob der Entscheid, das Kind zu bekommen, richtig gewesen sei? "Was das bringen sollte? Das ist doch offensichtlich. Eine Frau soll nicht im Irrglauben sein, es werde schon alles gut, wenn sie bloss mal das Kind bekommen hat. Sie soll davor bewahrt werden, ein (ungeplantes) Kind zu bekommen". (Ironie)

Fakt ist, dass die meisten Frauen (ohne Anführungszeichen!) ihre Abtreibung nicht bereuen. Das ist in der Forschung darüber zur Genüge belegt. Das hatten wir hier ja schon öfters. Details und Quellenangaben siehe www.svss-uspda.ch

Danach habe ich nicht gefragt
Es geht allein um die Fälle, die ich in meinem Thema beschreibe. Ja, mir tun diese Frauen leid und ich wollte, sie wären nicht in der Situation! Alles andere wird anderswo schon tausenfach diskutiert. Seltsam finde ich, dass es hier immer um das Wohlbefinden der Frauen geht, aber wenn sie unter ihrer Abtreibung leidet, dann scheint es plötzlich nicht mehr so zu sein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Dezember 2011 um 23:38

Um diese Frauen
die Du im letzten Abschnitt erwähnst, geht es hier auch nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
29. Dezember 2011 um 23:43

Und nochmals
Darum geht es hier ausnahmsweise mal nicht. Darüber wird ja bereits in anderen Threads ausreichend diskutiert. Schon gar nicht geht's darum, Frauen, die sich für ihr Baby entscheiden, Angst einzujagen, damit sie dann vielleicht sogar abtreiben und dann zu der Gruppe gehören, die ich hier anspreche: diejenigen, die den Eingriff bereuen und nicht wissen wohin mit ihrem Schmerz. Dass dies immer wieder vorkommt, scheint einige Prochoicer nicht wirklich zu beschäftigen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
30. Dezember 2011 um 3:05

Dazu kann ich nur sagen...
...dass ich in dieser Hinsicht sehr gut beraten wurde und sowohl von meiner Gyn, als auch von ProFamilia und von der psychologischen Beratungsstelle, an die ich zudem "verwiesen" wurde darauf aufmerksam gemacht wurde, dass mir niemand garantieren kann, dass es mir danach gut geht. Umso wichtiger war es für mich, mir wirklich gründlich Gedanken zu machen, um das was ich will bzw wollte. Ich hatte den Abbruch jetzt vor etwa 8 Wochen und ich fühle mich den Umständen entsprechend gut.
Ich denke auch dass die Tatsache dass es einigen Frauen danach schlecht geht nicht unbedingt bedeuten muss, dass sie die falsche Entscheidung getroffen haben.
Ich denke niemand wünscht sich in diese Situation zu kommen, solch eine Entscheidung überhaupt treffen zu müssen und ich würde mir auch wenn ich jetzt sehr sicher bin die richtige Entscheidung getroffen zu haben, natürlich wünschen, dass ich sie nicht hätte treffen müssen.
Allein die Tatsache in diese Situation zu kommen ist einfach sehr belastend und ich denke jeder sollte sich danach die Zeit nehmen und jede Unterstützung suchen, die man braucht, um diese Situation (die mit dem Abbruch nunmal nicht einfach abgehakt ist) zu verarbeiten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
30. Dezember 2011 um 12:13
In Antwort auf esmi_12120735

Danach habe ich nicht gefragt
Es geht allein um die Fälle, die ich in meinem Thema beschreibe. Ja, mir tun diese Frauen leid und ich wollte, sie wären nicht in der Situation! Alles andere wird anderswo schon tausenfach diskutiert. Seltsam finde ich, dass es hier immer um das Wohlbefinden der Frauen geht, aber wenn sie unter ihrer Abtreibung leidet, dann scheint es plötzlich nicht mehr so zu sein.

Natürlich geht es auch nach dem Abbruch
um das Wohlbefinden der Frauen. Daher gibt es ja auch viele Angebote (auch bei Pro Familia) zur Beratung nachher. Davon wird aber offenbar recht selten Gebrauch gemacht, weil die Frauen es meist nicht nötig haben.
Wenn du aber schreibst: "...sinnvoll, jede Frau, die eine Abtreibung in Erwägung zieht, auf diese Folgen aufmerksam zu machen", dann willst du die Frauen ja damit bloss vom Abbruch abhalten. Und diese "Beratung" wäre dann sehr einseitig, wenn nicht gleichzeitig auch erwähnt würde, dass körperliche und psychische Folgen genau so möglich sind bei einer Geburt.
Niemand weiss übrigens, wie sich die Frauen, die hier über Depressionen nach einem Abbruch klagen, fühlen und wie sie mit der Belastung klar kommen würden, wenn sie das Kind ausgetragen hätten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
30. Dezember 2011 um 23:37

Abtreibung/ Beratung
Auch wenn es nicht so passt, weil ich mein Kind behalten wollte und habe und keine Probleme hatte. Ich war trotzdem bei Beratungen, weil es in DE Pflicht ist, auch wegen materieller Sachen usw..
Jede Schwangere, die nicht gerade von der Familie oder Freund unter Druck gesetzt wird, erhält hier eine umfassende Beratung. Auch auf Depressionen, ob im Hinblick auf Abtreibung oder Behalten des Kindes. Das Einzige, was ich da ändern würde, wäre, dass eine Frau da alleine reinmuss, und wenn Notfall besteht, da bleibt (es war kein Problem, für mein Ex reinzukommen, allerdings wollte er das Kind auch) da zum Schutz bleibt, aus Rücksicht auf Frauen, die unter Druck gesetzt werden. Diese Möglichkeit gibt es nicht, schade. Sonst, für alle, die das freiwillig machen. Man/ Frau soll Hirn einschalten und gut ist. Beratung an sich ist gut!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Dezember 2011 um 1:07

Hast du nicht gelesen worum es geht?
Ja viele sind glücklich mit der Situation danach.doch nicht alle.und hier geht es um diejenigen die nicht glücklich sind.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Dezember 2011 um 1:13

Gut geschrieben
So sehe ich das auch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Dezember 2011 um 1:27

Klar darf man darüber sprechen,
bei threads worum es auch um das Thema geht,doch hier geht es nunmal um die Frauen die abgetrieben haben und es bereuen.man darf über alles sprechen,doch dort wo es auch das passende Thema ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Dezember 2011 um 13:11
In Antwort auf ligeia_12882248

Klar darf man darüber sprechen,
bei threads worum es auch um das Thema geht,doch hier geht es nunmal um die Frauen die abgetrieben haben und es bereuen.man darf über alles sprechen,doch dort wo es auch das passende Thema ist.

Es geht hier aber auch darum,
dass redpoll allen Frauen eine Hirnmassage verabreichen will im Sinn von : Achtung, du könntest einen psychischen Schaden davon tragen. Auch wenn die Frau sich ganz sicher ist, dass der Abbruch für sie die richtige Lösung ist. Und eine Warnung, dass es psychische Probleme auch nach einer Geburt geben kann, von dem sagt sie gar nichts.

Also ist es doch nur logisch, dass hier darauf aufmerksam gemacht wird.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Dezember 2011 um 13:13

Dieses Kind wieder herzaubern,
das geht tatsächlich nicht. Aber sie kann ja später, zu einem besseren Zeitpunkt Kinder bekommen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Dezember 2011 um 13:17

Nein,
"man" macht sich nicht ewig Vorwürfe. Die meisten Frauen haben tatsächlich kein Problem mit ihrem Entscheid. Und sogar viele von jenen Frauen, die sich schwer taten mit dem Entscheid und Traurigkeit verspürten, finden die meisten, dass der Entscheid trotzdem richtig war.
Das geht aus fast sämtlichen repräsentativen Nachbefragungen hervor.
Diejenigen, die sich "ewig" Vorwürfe machen, sind seltene Ausnahmen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
31. Dezember 2011 um 14:00

Ich habe nichts
von "ersetzen" geschrieben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Januar 2012 um 15:31

Ja, eine Straftat
Frauen und Ärzte, die Schwangerschaften abbrechen mit "Mörder" zu beschimpfen ist eine Beleidigung, Verleumdung, Ehrverletzung. Das ist eigentlich strafbar.
Jede Frau, jeder Arzt, die eine Schwangerschaft abgebrochen hat und hier so angegriffen wird, müsste eigentlich dagegen Klage einreichen.
Wer von Juden sagen würde, sie sind Geizhälse (sag ich NICHT!!!) würde sofort wegen Rassismus eingeklagt. Aber Frauen und Ärzte darf man offenbar ungestraft beschimpfen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Januar 2012 um 21:53


Ich hatte auch einen Abbruch aber für mich kam die Optsion Adoptsion überhaupt nicht in frage, ich habe bereits Kinder und ich wüsste nicht wie ich meinen Kindern das einmal hätte erklären sollen warum sie bei mir sein dürfen und dieses Kind nicht das wäre der eine Punkt ein anderer Punkt ist wie soll ich das bitte meiner Familie und Bekannten meinem Arbeitgeber erklären? ich bin Schwanger gehe Wochen lang in Mutterschutz den der ist ja nach geburt Pflicht ob ich es nun behalte oder nicht und dann kommt noch hinzu das ja jeder sieht das ich schwanger bin und ich es aber nachher nicht habe darauf habe ich auch keine Lust jedem zu sagen warum ich das Kind nicht behalten möchte und dann wird genauso wie bei einer Abtreibung mit dem Finger auf mich gezeigt nur der Vorteil beim Abbruch ist der das ich es NIEMANDEM sagen muss den es ist ganz alleine MEINE sache und niemand den es nichts angeht muss es erfahren.
Des weiteren frage ich mich immer ob hier eigentlich alle glauben dass das leicht ist ein Kind 9 Monate im Bauch zu haben es zu spüren usw und es dann ab zu geben? mir ein leben lang gedanken machen müssen wo es ist ob es ihm gut geht usw und mich für immer und ewig deswegen rechtfertigen zu muss warum ich das getan habe, den das bleibt ja nicht verborgen es wird JEDER sehen und mit bekommen.
Ich kann dir nur sagen für mich und mein Mann kam das überhaupt nicht in frage wenn ich Schwanger bin will ich das genießen ich will mich freuen und nicht die Schwangerschaft als last ansehen und 9 Monate auf alles verzichten weil ich es MUSS, nein wenn ich ein Kind bekomme dann will ich das alles gerne machen und gerne verzichten und ich will nachher mein Kind im Arm halten und mich freuen das es da ist und das wäre in so einem fall einfach nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
1. Januar 2012 um 23:18

Zweite Beratung
Es ging darum, dass ich von der Schwangerschaft kurz vor meiner Abschlusspürfung erfahren habe und mich der Amtsarzt zwecks einen Attests zur Beratungsstelle für Studenten geschickt hat, weil die Ärztins elbst keinerlei Grund sah wieso ich gerade psychisch nicht in der LAge dazu sein sollte meine Prüfung abzulegen...das war ein "ganz wundervolles" Gespräch. Die Beratung bei der Stelle danach war aber super und da werde ich jetzt auf freiwilliger Basis auch weiterhin noch betreut.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 9:48
In Antwort auf anni_12321661


Ich hatte auch einen Abbruch aber für mich kam die Optsion Adoptsion überhaupt nicht in frage, ich habe bereits Kinder und ich wüsste nicht wie ich meinen Kindern das einmal hätte erklären sollen warum sie bei mir sein dürfen und dieses Kind nicht das wäre der eine Punkt ein anderer Punkt ist wie soll ich das bitte meiner Familie und Bekannten meinem Arbeitgeber erklären? ich bin Schwanger gehe Wochen lang in Mutterschutz den der ist ja nach geburt Pflicht ob ich es nun behalte oder nicht und dann kommt noch hinzu das ja jeder sieht das ich schwanger bin und ich es aber nachher nicht habe darauf habe ich auch keine Lust jedem zu sagen warum ich das Kind nicht behalten möchte und dann wird genauso wie bei einer Abtreibung mit dem Finger auf mich gezeigt nur der Vorteil beim Abbruch ist der das ich es NIEMANDEM sagen muss den es ist ganz alleine MEINE sache und niemand den es nichts angeht muss es erfahren.
Des weiteren frage ich mich immer ob hier eigentlich alle glauben dass das leicht ist ein Kind 9 Monate im Bauch zu haben es zu spüren usw und es dann ab zu geben? mir ein leben lang gedanken machen müssen wo es ist ob es ihm gut geht usw und mich für immer und ewig deswegen rechtfertigen zu muss warum ich das getan habe, den das bleibt ja nicht verborgen es wird JEDER sehen und mit bekommen.
Ich kann dir nur sagen für mich und mein Mann kam das überhaupt nicht in frage wenn ich Schwanger bin will ich das genießen ich will mich freuen und nicht die Schwangerschaft als last ansehen und 9 Monate auf alles verzichten weil ich es MUSS, nein wenn ich ein Kind bekomme dann will ich das alles gerne machen und gerne verzichten und ich will nachher mein Kind im Arm halten und mich freuen das es da ist und das wäre in so einem fall einfach nicht.

Sehr schön gesagt, lilit
so ist es.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 12:35

@wachsperle
Du interpretierst das Urteil des BVerfG nach meinem Verständnis falsch.
http://www.bundesverfassungsgericht.d e/entscheidungen/rk20060524_1bvr004900.html
So wie ich das lese, wurden die 2 Abtreibungsgegner strafrechtlich VERURTEILT wegen Beleidigung des Arztes (allerdings nicht der Klinik). Und dieses Urteil wurde vom BVerfG aufrecht erhalten, siehe Rdnr 27-40. Auch hat des BVerfG das zivilrechtliche Urteil gegen die Abtreibungsgegner aufrecht erhalten, dass sie solche Texte in Zukunft zu unterlassen haben (Rdnr. 66-69).
Klaus Annen - um ihn handelt es sich hier - wurde mehrmals wegen Beleidigung und übler Nachrede verurteilt.

Ausserdem hat der Europ. Menschenrechtsgerichtshof ein zivilrechtliches deutsches Urteil bekräftigt, wonach es einem Anti-Abtreibungs-Eiferer verboten wurde, vor der Praxis eines Arztes Flugblätter zu verteilen worin - nicht mal "Mord", sondern - "rechtswidrige Abtreibungen" und "straflose Tötung ungeborener Kinder" stand. (Applications no. 2373/07 and 2396/07 by Klaus Günter ANNEN against Germany)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 15:44

Auch Schwangerschaftsabbruch ist eine Straftat
und nach deutschem Gesetz nur ausnahmsweise möglich, denn das Ungeborene hat in jedem Stadium der Schwangerschaft grundsätzlich ein eigenes Recht auf Leben. Ob man den Schwangerschaftsabbruch nun als Mord definieren mag oder nicht.

218 StGB
(1)Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

218a
(1) Der Tatbestand des 218 ist nicht verwirklicht, wenn
1.die Schwangere den Schwangerschaftsabbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung nach 219 Abs. 2 Satz 2 nachgewiesen hat, daß sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff hat beraten lassen,
2. der Schwangerschaftsabbruch von einem Arzt vorgenommen wird und
3. seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.

219
(1) Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen; sie soll ihr helfen, eine verantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen. Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat und daß deshalb nach der Rechtsordnung ein Schwangerschaftsabbruch nur in Ausnahmesituationen in Betracht kommen kann, wenn der Frau durch das Austragen des Kindes eine Belastung erwächst, die so schwer und außergewöhnlich ist, daß sie die zumutbare Opfergrenze übersteigt. Die Beratung soll durch Rat und Hilfe dazu beitragen, die in Zusammenhang mit der Schwangerschaft bestehende Konfliktlage zu bewältigen und einer Notlage abzuhelfen.
(2)Die Beratung hat nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz durch eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatu ngsstelle zu erfolgen.

Nachzulesen unter Bundesministerium für Justiz
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/index.html#BJNR001270871BJNE03 9004307

Wenn in Deutschland lt. Stat. Bundesamt jede 7. Schwangerschaft mit ärztlicher Hilfe beendet wird, und davon 97 % nach Beratungsregelung, stelle ich mir mit redpoll durchaus auch die Frage, inwieweit die Beratung bundesweit tatsächlich gesetzeskonform durchgeführt wird. Allerdings kenne ich eine bei einem Landratsamt angesiedelt Beratungsstelle, wo die Leute sich wirklich sehr viel Mühe geben und Frauen in Notlagen wirklich ganz konkret weiterhelfen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 19:39

Das ist
Madrugada, Teufelskatze, Terrorkitten.... und all die Namen, die sie schon hatte. Wird immer wieder für ihr Verhalten gesperrt, lernt gar nichts draus und eröffnet einfach wieder ein neues Profil. Soviel zum portugiesischen Grautier.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 19:45

Wachsperle
hat recht. ProLife muss nur einmal was kritisches sagen und Du gehst in die Luft. Bei ProChoice mag's einiges mehr leiden. Gerecht ist das nicht. Und Guatamega in Schutz zu nehmen ist wohl überhaupt nicht nötig. Sie benimmt sich, seit sie hier ist, schon so daneben. Sie selbst entscheidet das so und hat auch die Konsequenzen zu tragen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 19:49

Ihr mit Eurem Gesetz
Wachsperle spricht von subjektivem Empfinden, genau wie andere es vor ihr schon getan haben. Etwas so zu empfinden und dazu zu stehen, ist ein Recht, das jede hier hat, solange sie niemanden persönlich angreift. Ja, das ist Meinungsfreiheit.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 19:56
In Antwort auf birkir_12263866

Auch Schwangerschaftsabbruch ist eine Straftat
und nach deutschem Gesetz nur ausnahmsweise möglich, denn das Ungeborene hat in jedem Stadium der Schwangerschaft grundsätzlich ein eigenes Recht auf Leben. Ob man den Schwangerschaftsabbruch nun als Mord definieren mag oder nicht.

218 StGB
(1)Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

218a
(1) Der Tatbestand des 218 ist nicht verwirklicht, wenn
1.die Schwangere den Schwangerschaftsabbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung nach 219 Abs. 2 Satz 2 nachgewiesen hat, daß sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff hat beraten lassen,
2. der Schwangerschaftsabbruch von einem Arzt vorgenommen wird und
3. seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.

219
(1) Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen; sie soll ihr helfen, eine verantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen. Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat und daß deshalb nach der Rechtsordnung ein Schwangerschaftsabbruch nur in Ausnahmesituationen in Betracht kommen kann, wenn der Frau durch das Austragen des Kindes eine Belastung erwächst, die so schwer und außergewöhnlich ist, daß sie die zumutbare Opfergrenze übersteigt. Die Beratung soll durch Rat und Hilfe dazu beitragen, die in Zusammenhang mit der Schwangerschaft bestehende Konfliktlage zu bewältigen und einer Notlage abzuhelfen.
(2)Die Beratung hat nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz durch eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatu ngsstelle zu erfolgen.

Nachzulesen unter Bundesministerium für Justiz
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/index.html#BJNR001270871BJNE03 9004307

Wenn in Deutschland lt. Stat. Bundesamt jede 7. Schwangerschaft mit ärztlicher Hilfe beendet wird, und davon 97 % nach Beratungsregelung, stelle ich mir mit redpoll durchaus auch die Frage, inwieweit die Beratung bundesweit tatsächlich gesetzeskonform durchgeführt wird. Allerdings kenne ich eine bei einem Landratsamt angesiedelt Beratungsstelle, wo die Leute sich wirklich sehr viel Mühe geben und Frauen in Notlagen wirklich ganz konkret weiterhelfen.

Notlage
"Ich habe keine Lust" reicht heute schon völlig aus, um abtreiben zu können. Und was viele Frauen vom "Recht auf Leben" eines Embryos halten, wird hier auch oft genug zum Ausdruck gebracht. Leider.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 20:08

Ok
dann bin ich für mehr Toleranz Deinerseits stillenden Müttern gegenüber.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 20:10

Reinkarnation
ist nicht christlichen Ursprungs. Nur so nebenbei.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 20:19
In Antwort auf bettin_11904783

Es geht hier aber auch darum,
dass redpoll allen Frauen eine Hirnmassage verabreichen will im Sinn von : Achtung, du könntest einen psychischen Schaden davon tragen. Auch wenn die Frau sich ganz sicher ist, dass der Abbruch für sie die richtige Lösung ist. Und eine Warnung, dass es psychische Probleme auch nach einer Geburt geben kann, von dem sagt sie gar nichts.

Also ist es doch nur logisch, dass hier darauf aufmerksam gemacht wird.

Hirnmassage?
Ich sehe schon, das Thema Reue oder Depression nach der Abtreibung geht Dir total gegen den Strich. Wo auch immer darüber gesprochen wird, mischst Du Dich ein und kannst nicht genug betonen, wie selten das alles doch ist. Und das, obwohl es sogar gegenteilige Studien gibt (die natürlich alle falsch, gefaked oder unseriös sind). Kannst Du nicht einfach einmal jemandem seine Frage lassen und Dir selbst mal eingestehen, dass es eben eine Prozentzahl von Frauen gibt, die ihre Abtreibung bereuen oder psychisch darunter leiden? Und kannst Du nicht einfach mal akzeptieren, dass es Frauen gibt, die darüber sprechen möchten, und Deine beleidigenden und lächerlich machenden Bemerkungen wie "Hirnmassage" stecken lassen? Ich habe eine ernst gemeinte Frage gestellt und möchte mich mit anderen darüber austauschen, was man machen könnte, um solche "falschen Entscheidungen" zu vermeiden, egal, wie selten sie angeblich sind. Da braucht's Deine zynischen Bemerkungen nicht.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 20:43

Meine Behauptung
beschränkte sich darauf, dass sich hier mehr Frauen melden, die ihre Abtreibung bereuen, als Frauen, die es bereuen, ihr Kind bekommen zu haben. Wie die Rate tatsächlich aussieht, kann ich ja nicht beurteilen. Wie denn?

Und es geht mir auch nicht um irgendwelche Manipulationen. Aber für meinen Geschmack gibt es zuviele, die ihre Abtreibung bereuen. Darüber wollte ich mal sprechen, aber leider dreht sich nun alles wieder um das gleiche: Beleidigungen seitens der ProLifer, angebliche Manipulationsversuche und dass es ja nur Ausnahmen seien (über die man scheinbar nicht zu sprechen braucht).

Ich find's traurig, wie man immer wieder die Beratung einzuschränken versucht. Mit allem Möglichem verschwendet man heute seine Zeit, aber für ein vernünftiges Beratungsgespräch vor einem Abbruch mit allfälliger Betreuung, wenn die Person unter Druck zu sein scheint, dafür will man keine investieren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 22:28
In Antwort auf birkir_12263866

Auch Schwangerschaftsabbruch ist eine Straftat
und nach deutschem Gesetz nur ausnahmsweise möglich, denn das Ungeborene hat in jedem Stadium der Schwangerschaft grundsätzlich ein eigenes Recht auf Leben. Ob man den Schwangerschaftsabbruch nun als Mord definieren mag oder nicht.

218 StGB
(1)Wer eine Schwangerschaft abbricht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

218a
(1) Der Tatbestand des 218 ist nicht verwirklicht, wenn
1.die Schwangere den Schwangerschaftsabbruch verlangt und dem Arzt durch eine Bescheinigung nach 219 Abs. 2 Satz 2 nachgewiesen hat, daß sie sich mindestens drei Tage vor dem Eingriff hat beraten lassen,
2. der Schwangerschaftsabbruch von einem Arzt vorgenommen wird und
3. seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind.

219
(1) Die Beratung dient dem Schutz des ungeborenen Lebens. Sie hat sich von dem Bemühen leiten zu lassen, die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft zu ermutigen und ihr Perspektiven für ein Leben mit dem Kind zu eröffnen; sie soll ihr helfen, eine verantwortliche und gewissenhafte Entscheidung zu treffen. Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Ungeborene in jedem Stadium der Schwangerschaft auch ihr gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat und daß deshalb nach der Rechtsordnung ein Schwangerschaftsabbruch nur in Ausnahmesituationen in Betracht kommen kann, wenn der Frau durch das Austragen des Kindes eine Belastung erwächst, die so schwer und außergewöhnlich ist, daß sie die zumutbare Opfergrenze übersteigt. Die Beratung soll durch Rat und Hilfe dazu beitragen, die in Zusammenhang mit der Schwangerschaft bestehende Konfliktlage zu bewältigen und einer Notlage abzuhelfen.
(2)Die Beratung hat nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz durch eine anerkannte Schwangerschaftskonfliktberatu ngsstelle zu erfolgen.

Nachzulesen unter Bundesministerium für Justiz
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/index.html#BJNR001270871BJNE03 9004307

Wenn in Deutschland lt. Stat. Bundesamt jede 7. Schwangerschaft mit ärztlicher Hilfe beendet wird, und davon 97 % nach Beratungsregelung, stelle ich mir mit redpoll durchaus auch die Frage, inwieweit die Beratung bundesweit tatsächlich gesetzeskonform durchgeführt wird. Allerdings kenne ich eine bei einem Landratsamt angesiedelt Beratungsstelle, wo die Leute sich wirklich sehr viel Mühe geben und Frauen in Notlagen wirklich ganz konkret weiterhelfen.

Schwangerschaftsabbruch nach Beratung
ist KEIN STRAFTATBESTAND, also KEINE Straftat.

Andrerseits ist das deutsche Gesetz in der Tat eine Hypothek, die das Bundesverfassungsgericht in seiner damaligen Zusammensetzung den deutschen Frauen 1993 hinterlassen hat. Der Europäische Menschengerichtshof äussert sich dazu wie folgt: "The Federal Constitutional Court developed a rather singular approach by qualifying certain acts of abortion as unlawful, but not punishable" (das Bundesverfassungsgericht entwickelte einen eher merkwürdigen Ansatz, indem es bestimmte Abtreibungshandlungen als rechtswidrig, aber nicht strafbar qualifizierte).
Und eine Beratung kann nicht erzwungen werden und ist ohnehin sinnlos, wenn der Frau schon vorher alles klar war. Im übrigen soll sie ja auch laut Gesetz "ergebnisoffen" sein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 23:22

Betr die strafrechtliche Beurteilung
hast du wahrscheinlich recht. Aber immerhin erkennt das BVerfGericht: "Wird dem Beschwerdeführer [dem Arzt] in gegen ihn als Einzelperson gerichteter Weise ein "Kinder-Mord im Mutterschoß" vorgehalten, so wird er bereits durch den darin enthaltenen Vorwurf eines moralisch verwerflichen Handelns erheblich in seinem Persönlichkeitsrecht betroffen." Und das darf in Zukunft so nicht mehr gegen den Arzt verwendet werden.
Ich bleibe aber dabei, dass nach meiner Meinung solche persönliche Vorwürfe an Frauen und Ärzte eigentlich als Verleumdung und Beleidigung strafbar sein sollten.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 23:34

Es ist nicht das erste Mal
dass ich dazu Stellung nehme und daher weisst Du bestimmt auch, dass ich einen Unterschied mache zwischen freundlicher, bestimmter und persönlicher Meinungsäusserung und direkten Angriffen, Beleidigungen und Provokationen. Ich habe dazu auch Beispiele genannt. Praktisch in jedem Thread kommt es wieder, dass die bösen ProLifer scheinbar an laufendem Band irgendwelche Frauen als Mörderinnen beschimpfen. Das kann ich nicht nachvollziehen und wenn ich sowas sehe, dann wird's umgehend gelöscht. Umgekehrt wird jedoch völlig ignoriert, dass ProChoicer herablassend über ungeborene Kinder sprechen und somit die ProLifer bewusst provozieren. Das sehe ich hier fast täglich und es ist scheinbar ok, denn DAS ist ja Meinungsäusserung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
2. Januar 2012 um 23:38
In Antwort auf bettin_11904783

Betr die strafrechtliche Beurteilung
hast du wahrscheinlich recht. Aber immerhin erkennt das BVerfGericht: "Wird dem Beschwerdeführer [dem Arzt] in gegen ihn als Einzelperson gerichteter Weise ein "Kinder-Mord im Mutterschoß" vorgehalten, so wird er bereits durch den darin enthaltenen Vorwurf eines moralisch verwerflichen Handelns erheblich in seinem Persönlichkeitsrecht betroffen." Und das darf in Zukunft so nicht mehr gegen den Arzt verwendet werden.
Ich bleibe aber dabei, dass nach meiner Meinung solche persönliche Vorwürfe an Frauen und Ärzte eigentlich als Verleumdung und Beleidigung strafbar sein sollten.

Dann aber auch
die Beschimpfung von Embryonen und Föten als Zellhaufen und Eiweissklumpen. Schliesslich gibt es in der IVF ein Embryonenschutzgesetz. Embryonen sind also auch von Gesetzes wegen scheinbar schützenswert. Ich kann heute noch nicht verstehen, dass ein Embryo im Glas schützenswerter sein soll als einer, der bereits in der Gebärmutter wächst. Seltsame Gesetze.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 0:36

Wachsperle hat recht!
Du hast es dir nicht richtig durchgelesen,oder willst garnicht auf dies geschriebene eingehen...
Sie hat doch geschrieben das sie nicht hier noch anderswo der Meinung war,das abtreiberinnen,Mörderinnen seien!
Trotzdem reitest du weiterhin darauf herum!
Manche sehen es als mord andere eben nicht.
Und hier ist es nicht der Fall,oder hast du es in ihren beiträgen irgendwo gelesen?
Nein?
Dann geh doch auf das was Sie schreibt ein,oder kannst du keine vernünftige Konversation führen,da du immer nur auf dem einen Thema herum reitest?
Ich lese,wie du vielleicht bemerkt hast,viele deiner Beiträge in verschiedenen threads.und immer kommen von dir gleiche Argumente,nur weil eine abtreibungsgegnerin etwas sagte was vielleicht nicht korrekt war,oder unhöflich oder beleidigend werden gleiche alle in eine Schublade gesteckt.
Nur weil du mal gelesen hast das eine meinte das Frauen die abtreiben Mörderinnen seinen,meinen das gleich alle abtreibungsgegnerinnen?

Nein...
Du solltest dir bevor du auf einen Beitrag einer abtreibungsgegnerin antwortest,ihn dir vorher genau durchlesen,ohne ihn sofort zu den anderen in die Schublade zu stecken...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 0:45

Aber es ist und bleibt ein Straftatbestand eine Frau die abgetrieben hat als Mörderin zu bezeichnen!
Schon wieder?
Keine Argumentation!
Es ist nicht richtig eine Frau die abgetrieben hat als mörderin zu bezeichnen.doch manche sehen das anders.
Es ist auch nicht richtig zu sagen das eine frau die überredet wird ihr Kind abzutreiben,es später aus dem Fenster wirft,oder in die Mülltonne schmeißt,weil Sie es ja eigentlich nicht wollte!
Und solche Dinge habe ich von dir auch des öfteren lesen dürfen!
Und das ist auch nicht richtig!
Oder glaubst du diese Frauen sind normal im kopf?
Glaubst du alle überredeten oder überzeugten frauen sind so eiskalt?man kann nicht alle über einen kamm kehren!doch genau das tust du des öfteren,und das ist falsch!
Wo wir schon einmal dabei sind zu urteilen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 0:47
In Antwort auf ligeia_12882248

Aber es ist und bleibt ein Straftatbestand eine Frau die abgetrieben hat als Mörderin zu bezeichnen!
Schon wieder?
Keine Argumentation!
Es ist nicht richtig eine Frau die abgetrieben hat als mörderin zu bezeichnen.doch manche sehen das anders.
Es ist auch nicht richtig zu sagen das eine frau die überredet wird ihr Kind abzutreiben,es später aus dem Fenster wirft,oder in die Mülltonne schmeißt,weil Sie es ja eigentlich nicht wollte!
Und solche Dinge habe ich von dir auch des öfteren lesen dürfen!
Und das ist auch nicht richtig!
Oder glaubst du diese Frauen sind normal im kopf?
Glaubst du alle überredeten oder überzeugten frauen sind so eiskalt?man kann nicht alle über einen kamm kehren!doch genau das tust du des öfteren,und das ist falsch!
Wo wir schon einmal dabei sind zu urteilen.

Sorry,überredet wird ihr kind NICHT abzutreiben.
...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 0:56

So,
Du hattest aber nicht behauptet,das einen arzt als Mörder zu bezeichnen strafbar ist,sondern das auch das sich abtreibungsgegnerinnen strafbar machen sobald Sie eine abtreiberin Mörderin nennt.

Hm nanu?!jetzt meinungsånderung?

Tut mir leid,doch anstatt zuzugeben das du dich geirrt hast,machst du dich lächerlich.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 1:01

Das ist aber nicht hier der fall!
Hier im thread geht es nicht darum.
Es gibt genügend threads wo du diese von dir genannten themen ansprechen kannst.
Aber warum hier?hier wo das Thema ein ganz anderes ist?!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 13:17
In Antwort auf esmi_12120735

Dann aber auch
die Beschimpfung von Embryonen und Föten als Zellhaufen und Eiweissklumpen. Schliesslich gibt es in der IVF ein Embryonenschutzgesetz. Embryonen sind also auch von Gesetzes wegen scheinbar schützenswert. Ich kann heute noch nicht verstehen, dass ein Embryo im Glas schützenswerter sein soll als einer, der bereits in der Gebärmutter wächst. Seltsame Gesetze.

Der Unterschied ist...
dass Embryonen keine Rechtssubjekte sind, also keine Persönlichkeitsrechte besitzen.
Eine Schutzpflicht des Staates für werdendes menschliches Leben finde ich richtig, aber das heisst nicht, dass der Staat gleichzeitig über den Körper der Frau bestimmen darf. SIE IST ein Rechtssubjekt! Daher ist es auch richtig, dass ein Unterschied gemacht wird zwischen dem Embryo im Glas und demjenigen, der mit der Frau eine Einheit bildet.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 13:30
In Antwort auf esmi_12120735

Meine Behauptung
beschränkte sich darauf, dass sich hier mehr Frauen melden, die ihre Abtreibung bereuen, als Frauen, die es bereuen, ihr Kind bekommen zu haben. Wie die Rate tatsächlich aussieht, kann ich ja nicht beurteilen. Wie denn?

Und es geht mir auch nicht um irgendwelche Manipulationen. Aber für meinen Geschmack gibt es zuviele, die ihre Abtreibung bereuen. Darüber wollte ich mal sprechen, aber leider dreht sich nun alles wieder um das gleiche: Beleidigungen seitens der ProLifer, angebliche Manipulationsversuche und dass es ja nur Ausnahmen seien (über die man scheinbar nicht zu sprechen braucht).

Ich find's traurig, wie man immer wieder die Beratung einzuschränken versucht. Mit allem Möglichem verschwendet man heute seine Zeit, aber für ein vernünftiges Beratungsgespräch vor einem Abbruch mit allfälliger Betreuung, wenn die Person unter Druck zu sein scheint, dafür will man keine investieren.

Niemand ist gegen ein gutes ANGEBOT
für Beratung für jene Frauen, die sie benötigen, sei das vor oder nach dem Abbruch. Das funktioniert in der Schweiz gut. Da ist die Beratung nur für unter 16-Jährige obligatorisch. Aber nicht wenige Frauen suchen freiwillig eine Beratungsstelle auf.

Was hingegen wenig Sinn macht, ist das deutsche System, wo Frauen obligatorisch zur Beratung müssen, obwohl für viele von ihnen schon längst klar ist, dass für sie nur der Abbruch der Schwangerschaft in Frage kommt. Sie zwangsberaten zu wollen, ist doch entweder eine Bevormundung und Unzurechnungsfähigerklärung oder Leerlauf - oder beides.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
3. Januar 2012 um 14:25
In Antwort auf esmi_12120735

Hirnmassage?
Ich sehe schon, das Thema Reue oder Depression nach der Abtreibung geht Dir total gegen den Strich. Wo auch immer darüber gesprochen wird, mischst Du Dich ein und kannst nicht genug betonen, wie selten das alles doch ist. Und das, obwohl es sogar gegenteilige Studien gibt (die natürlich alle falsch, gefaked oder unseriös sind). Kannst Du nicht einfach einmal jemandem seine Frage lassen und Dir selbst mal eingestehen, dass es eben eine Prozentzahl von Frauen gibt, die ihre Abtreibung bereuen oder psychisch darunter leiden? Und kannst Du nicht einfach mal akzeptieren, dass es Frauen gibt, die darüber sprechen möchten, und Deine beleidigenden und lächerlich machenden Bemerkungen wie "Hirnmassage" stecken lassen? Ich habe eine ernst gemeinte Frage gestellt und möchte mich mit anderen darüber austauschen, was man machen könnte, um solche "falschen Entscheidungen" zu vermeiden, egal, wie selten sie angeblich sind. Da braucht's Deine zynischen Bemerkungen nicht.

Redpoll
du legst mir hier Dinge in den Mund, die ich so nie gesagt habe.
Ich wehre mich gegen Behauptungen (nicht von dir vielleicht, aber hier sehr verbreitet), dass alle, die meisten, viele Frauen nach einem Abbruch schwere psychische Probleme haben. Und ich belege das jeweils mit den vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen, von denen die überwiegende Mehrzahl belegt, dass ernste Probleme tatsächlich selten sind und nicht häufiger als nach einer ungeplanten Geburt. Das ist der heutige Stand der Wissenschaft und die Schlussfolgerung sämtlicher Fachorganisationen.
Das geht dir total gegen den Strich.
Es ist ja nun eben so, dass das sogen. PAS seit einiger Zeit eines der Lieblingsargumente der Abtreibungsgegner ist, sie wollen die armen Frauen vor solch schrecklichen Folgen bewahren, echt frauenfreundlich... (musst dich jetzt nicht persönlcih angegriffen fühlen). Dem muss widersprochen werden, leider immer wieder von neuem.

Ich habe andrerseits nie abgestritten, dass es einzelne Frauen gibt, die tatsächlich Mühe haben, mit ihrem Abbruch fertig zu werden. Allerdings muss man immer auch nachfragen: warum? Für solche Frauen ist es sicher wichtig, dass sie die Möglichkeit einer Beratung haben, wenn möglich vor dem Abbruch, sicher auch nachher.

Wenn man jedoch Frauen, die sofort nach dem SS-Test (oder schon vorher) genau wissen, dass sie unbedingt abbrechen wollen, dann noch obligatorisch beraten will, sie auf Geheiss des Staates "zur Fortsetzung der Schwangerschaft ermutigen" will, ihnen helfen soll "eine gewissenhafte Entscheidung zu treffen" (sie sind ja ohne Hilfe dazu nicht fähig...), ihnen bewusst machen muss, "dass das Ungeborene auch ihnen gegenüber ein eigenes Recht auf Leben hat" und ein Abbruch "nur in Betracht kommt, wenn das Austragen die zumutbare Opfergrenze übersteigt" (Frauen sollen sich gefälligst bis zur äussersten Grenze opfern) - sorry, dann ist das für mich echt eine "Hirnmassage" und mir dreht sich der Magen... So etwas konnten sich ja nur männliche und/oder nie betroffene Richter einfallen lassen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram