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Überfordert mit Verhalten meiner kleinen Schwester (15)

15. Januar 2015 um 11:02 Letzte Antwort: 15. Januar 2015 um 11:16

Hey Leute,
Ich weiß einfach nicht an wen ich mich wenden soll /kann, deshalb dachte ich, ich erzähle euch einmal, was mir zur Zeit auf dem Herzen liegt:
Nach der Scheidung unserer Eltern ist meine kleine Schwester (15) etwas durchgedreht und fing an auf Partys zu gehen und dort auch einiges zu trinken. Vor ein paar Monaten fing sie dann an mit irgendwelchen Typen die sie dort kennenlernte zu schlafen. Ich hoffte immer, dass sie selbst total betrunken noch ordentlich verhüten würde. Aber dann kam eines abends ein Anruf von ihr und sie bat mich ihr einen SS-Test zu besorgen. Sie hatte wohl vergessen ein Kondom zu benutzen und nun einige Symptome. Ich sagte ihr, sie solle sich nicht stressen, das könne auch psychisch bedingt sein. Sie machte den Test und er war positiv. Sie wusste sofort, dass nur eine Abtreibung für sie infrage käme. Am Wochenende ging sie wieder feiern, Freitag und Samstag und trank so richtig viel, weil sie meinte, das Kind käme ja sowieso weg. Kurz nach diesem Wochenende (wann genau weiß ich nicht) bekam sie völlig aus der Reihe und heftiger als je zuvor ihre Periode. Die FÄ bestätigte eine Früh-/Fehlgeburt aufgrund des übertriebenen Alkoholkonsums so zu Anfang der SS. Meine Schwester freute sich, Kosten und Ärger mit den Eltern gespart, meinte sie und ich bin fassungslos.
Ich meine klar sie ist erst 15 und da sind Kinder nicht ideal, aber ihr Verhalten fand ich so herzlos und kann es nicht verstehen. Ich weiß auch nicht, ob sie das belastet oder sie wirklich bloß froh ist, weil sie auf cool macht und abblockt. Ich weiß nicht mit wem ich sonst reden sol, denn ich denke wenn ich es meiner Mutter erzähle ist die Hölle los und so viele Freunde habe ich nicht denen ich genug vertraue..
Was meint ihr dazu?

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15. Januar 2015 um 11:16

Sie...
..blockt meistens ab. Als ich ihr sagte, dass eine Frühgeburt kein Spaß ist und körperliche Konsequenzen haben kann ,zickte sie mich bloß an, ich solle sie in Ruhe lassen. Sie ist seit ein paar Wochen auch in Therapie aber ich denke nicht, dass sie darüber mit ihrerm Therapeuten redet.

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