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TZ in Elternzeit vs. TZ ohne

17. April 2015 um 16:36 Letzte Antwort: 19. April 2015 um 23:43

Huhu,

ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag über 35 Stunden, möchte ein Jahr bei meinem Kind bleiben und danach stundenreduziert wieder arbeiten. Elterngeld beziehe ich nur für 12 Monate.

Jetzt zu meiner Frage: Wo liegt der Unterschied zwischen

a) Ich arbeite 20 Stunden im Rahmen des zweiten Elternjahres
und
b) Ich nehme nur ein Jahr Elternzeit und gehe 20 Stunden arbeiten?

Liebe Grüße,
Lovely

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17. April 2015 um 20:01

Bei
Elternteilzeit hast Du besseren Kündigungsschutz. Und der Arbeitgeber kann nur bei dringenden betrieblichen Gründen die Teilzeitarbeit ablehnen.

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17. April 2015 um 20:10

Das
Würde mich auch brennend interessieren
Ist es nur der Kündigungsschutz? Oder wie wäre es wenn in der Zeit noch ein Geschwisterchen dazu kommt und man noch in Elternzeit/Elternteilzeit ist? Wird dann das neue Elterngeld vom Geschwisterchen anders berechnet? Oo

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17. April 2015 um 23:18
In Antwort auf waldmeisterin1

Bei
Elternteilzeit hast Du besseren Kündigungsschutz. Und der Arbeitgeber kann nur bei dringenden betrieblichen Gründen die Teilzeitarbeit ablehnen.

Schubs
Schubs

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17. April 2015 um 23:27


Ich häng mich mal mit ran. Wie ist es, wenn man schon im ersten Jahr der EZ in TZ arbeiten geht und was hat das mit dem EG Plus auf sich?

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18. April 2015 um 18:31


Schön, dass ich nicht die einzige Verwirrte bin

Also, was ich inzwischen herausgefunden habe:

Vorteile der TZ in Elternzeit:
- AG kann die Anfrage der TZ nur mit seeeehr guter Begründung Ablehnen
- Kündigungsschutz
- Bei erneuter Schwangerschaft wird der AG-Anteil bei Mutterschutz gezahlt (sonst nur der KK-Teil)
- Staatlicher Zuschuss für Betreuungskosten
- Nach der EZ hat man wieder den Anspruch auf die alten Vertragsbedingungen
- Beim alten Betrieb oder mit Erlaubnis dessen in einem anderen

Nachteile der TZ in Elternzeit:
- Eigenkündigung nur mit Einverständnis des AGs möglich
- Wochenstunden von weniger als 15 Stunden oder mehr als 30 Stunden nicht möglich
- Gehalt wird im Bezugszeitraum des Elterngeldes angerechnet/abgezogen
- Nur zwei Stundenreduzierungen möglich
- Keinen Anspruch nur bestimmte Wochentage zu arbeiten
- Verlängerung/Verkürzung der EZ nur mit Zustimmung des AGs?

Weiß eine von euch, wie das aussieht, wenn ich mich in der EZ bei TZ von meinem Betrieb trennen möchte? Verfällt die Zeit dann wenn mein Betrieb mir nicht erlaubt bei einem anderen Unternehmen anzufangen?

Liebe Grüße,
Lovely

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18. April 2015 um 19:12

Puh
Das ist wirklich kompliziert. Zumal ich ohnehin keinen "normalen" Job mit geregelten Arbeitszeiten habe.
Ich würde am liebsten die EZ für ein paar Monate unterbrechen. Habe vor kurzem ein Assessment für eine höhere Position bestanden und muss die theoretische Weiterbildung innerhalb eines bestimmten Zeitraumes machen, damit es seine Gültigkeit behält. Momentan habe ich ein BV und darf diese Schulungen in der Schwangerschaft nicht machen.
Will mal mit Offiziellen reden, bevor ich mit dem Arbeitgeber verhandel. Wer ist da Ansprechpartner? Die BfA? Weiss das jemand?
Bin noch im Urlaub und will mich danach mal darum kümmern. Bin jetzt Ende 17. Woche und mich macht das Thema jetzt schon wuschig.

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18. April 2015 um 23:29


Ich arbeite in der Luft und das geht schwanger nicht.

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19. April 2015 um 22:14

38. ssw
Mylove: da hast du ja schon echt einiges heraus gefunden o0 wo hast du die ganzen Infos her? Hab schon überlegt mir mal einen Termin bei ner Beratungsstelle zu holen, wenn ich es noch rechtzeitig schaffe Finde sowas könnten die ruhig mal als Pflicht einführen. Das man sich hier um alles kümmern muss -.- woher soll man sonst wissen was man alles beantragen kann -.- echt doof. Hast du dich schon entschieden?

Jess: hab Bv aufgrund einer Risikoschwangerschaft ( Blutungen, Krämpfe usw).

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19. April 2015 um 23:43

Quelle
Die meisten Infos stammen von dieser Seite: http://www.elternzeit.de/elternzeit-teilzeitbeschaeftigung.php

Ich habe auch dieses Infoheft vom Staat, aber das ist sehr kompliziert und langatmig geschrieben. Ansonsten war ich noch bei der AWO, wurde aber nur an die Elterngeldkasse verwiesen.

Das positive (oder negative, je nach dem )ist, dass fast die gesamte Bürokratie erst nach der Geburt gemacht wird. Kindergeld, Krankenkasse, Elternzeitantrag, Standesamt, Meldeamt und Elterngeld, da wird überall die Geburtsurkunde benötigt.

Vor der Geburt ist eigentlich nur die Vaterschaftsanerkennung und ggf die Sorgerechtsregelung beim Jugendamt zu machen. Beides entfällt bei Ehepaaren.


Ich werde zwei Jahre EZ anmelden (in der Woche nach der Geburt) und dann erstmal bei meinem Betrieb wieder anfangen. Sollte es mir zu bunt werden, pfeife ich notfalls auf einen Teil der EZ und suche mir etwas Neues.

@Beschäftigungsverbot: Mir wurde es aufgezwungen... Mein AG hatte kein Interesse mich trotz Begabung und Bedarfs an der Anmeldung zu beschäftigen. Ich hätte dort sehr gerne gearbeitet, alleine schon um den Kontakt zu meinen Kollegen und Patienten zu halten (auch wenn ich Letztere nicht mehr behandeln durfte/konnte)

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