Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Trisomie 18

Trisomie 18

14. September 2013 um 20:19

Hallo!
Leider wurde bei meinem Baby Trisomie 18 diagnostiziert.
Ich weiß einfach nicht was ich tun soll zudem bin ich schon in der 14 ssw und es ist schon ein richtig kleiner Mensch. Wie seht ihr das? Mein Baby hat wenn überhaupt nur Tage oder Wochen da die Trisomie sehr stark ausgeprägt ist.

Mehr lesen

14. September 2013 um 21:54

Wie wurde
die Diagnose gemacht und wie sicher ist sie?

(Manchmal zeigen Test, dass Vorliegen eines Defektes an, auch wenn keiner da ist.)

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 11:18

Hallo Trinchen.
Unser Sohn ist mit Trisomie 18 zur Welt gekommen und nach 10 Wochen hartem Kampf am 3.9. gestorben.
Überall hört man immer, Trisomie 18-Kinder wären "nicht überlebensfähig". Unser Ferdinand aber hat bewiesen, dass er sowohl leben kann (wenn auch nicht lange) und vor allem auch will! Wir haben in den letzten Wochen sehr viel erlebt, sind zusammen gewachsen und durften ein Kind lieben.
Wir haben immer gesagt, er soll selbst entscheiden, wann er diese Welt wieder verlassen will und das hat er letztendlich auch getan. Ich würde es immer wieder genau so machen. Für uns wäre eine Abtreibung nie infrage gekommen, wer sind wir, über Leben und Tod zu entscheiden? So durften wir unser Kind kennen lernen und wissen, wie es ausgesehen hat. Die Trauer kann uns nun niemand nehmen, aber getrauert hätten wir genauso in der 14. SSW.
Vielleicht hilft es dir ja, mit jemanden zu reden, der tatsächlich weiß wie es ist, eine solche Diagnose zu bekommen. Sonst bekommt man ja immer nur Zeug vom Hören-Sagen mit.
Ich wünsche dir auf jeden Fall Kraft, eine Entscheidung zu treffen. Egal, wie du dich entscheidest: Es ist richtig für dich und das allein zählt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 12:12

Wenn dein Kind ohnehin nciht lange leben kann
und du den Abbruch nciht willst dann laste dir diese "Schuld" die du dir geben würdest nciht auf. Genieße die kurze Zeit die man dir mit deinem Nachwuchs schenkt.
Wenn du entscheiden musst dann entscheide dich für das worauf du nachher stolzer zurück blicken kannst.

Was lydifee geschrieben hat finde absolut treffend! Lerne dein Kind kennen, begib dich vllt schonmal in therapeutische Hilfe damit du lernen kannst dich vorzubereiten und deine Trauer zu überwinden.

Wenn der Abbruch für dich aber eine bessere Lösung ist dann ist auch das in Ordnung. Er würde deinen Körper schonen und du kannst versuchen wieder SS zu werden und ein gesundes Kind zu bekommen mit dem du Jahre und nciht nur Tage verbringen kannst.

Beide Entscheidungen sind richtig und nachvollziehbar. Du musst nun in dich gehen und sehen welche für dich ertragbarer ist. Ein Verlust wird es, egal wie du entscheidest. Aber du brauchst dir keine Vorwürfe zu machen denn egal wie du dich entscheidest, dein Baby hätte leider keine Chance gehabt bei euch zu bleiben.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 15:47
In Antwort auf sainsaiblue

Wenn dein Kind ohnehin nciht lange leben kann
und du den Abbruch nciht willst dann laste dir diese "Schuld" die du dir geben würdest nciht auf. Genieße die kurze Zeit die man dir mit deinem Nachwuchs schenkt.
Wenn du entscheiden musst dann entscheide dich für das worauf du nachher stolzer zurück blicken kannst.

Was lydifee geschrieben hat finde absolut treffend! Lerne dein Kind kennen, begib dich vllt schonmal in therapeutische Hilfe damit du lernen kannst dich vorzubereiten und deine Trauer zu überwinden.

Wenn der Abbruch für dich aber eine bessere Lösung ist dann ist auch das in Ordnung. Er würde deinen Körper schonen und du kannst versuchen wieder SS zu werden und ein gesundes Kind zu bekommen mit dem du Jahre und nciht nur Tage verbringen kannst.

Beide Entscheidungen sind richtig und nachvollziehbar. Du musst nun in dich gehen und sehen welche für dich ertragbarer ist. Ein Verlust wird es, egal wie du entscheidest. Aber du brauchst dir keine Vorwürfe zu machen denn egal wie du dich entscheidest, dein Baby hätte leider keine Chance gehabt bei euch zu bleiben.

Egal wie...
ich es drehe und wende ich komme zu keinem Entschluss...das Problem ist das mein Kind auch noch eine große Omphalozele hat und noch verschiedene andere Sachen die hinzukommen und wenn ich es austrage müsste es definitiv per Kaiserschnitt geholt werden und danach Wochenlang auf der Intensivstation bleiben aber da mein Baby laut der Ärzte nur ein paar Tage hat könnte ich mich nichtmal von meinem Baby verabschieden. Es klingt vielleicht hart aber es wäre viel einfacher für mich wenn mein kleiner Krümel in meinem Bauch friedlich einschläft aber diese Gewissheit kann mir niemand geben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 16:27
In Antwort auf jillie_12165270

Wie wurde
die Diagnose gemacht und wie sicher ist sie?

(Manchmal zeigen Test, dass Vorliegen eines Defektes an, auch wenn keiner da ist.)

...
Ich habe eine Chorionzottenbiopsie machen lassen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 16:30
In Antwort auf oxana_12326504

Hallo Trinchen.
Unser Sohn ist mit Trisomie 18 zur Welt gekommen und nach 10 Wochen hartem Kampf am 3.9. gestorben.
Überall hört man immer, Trisomie 18-Kinder wären "nicht überlebensfähig". Unser Ferdinand aber hat bewiesen, dass er sowohl leben kann (wenn auch nicht lange) und vor allem auch will! Wir haben in den letzten Wochen sehr viel erlebt, sind zusammen gewachsen und durften ein Kind lieben.
Wir haben immer gesagt, er soll selbst entscheiden, wann er diese Welt wieder verlassen will und das hat er letztendlich auch getan. Ich würde es immer wieder genau so machen. Für uns wäre eine Abtreibung nie infrage gekommen, wer sind wir, über Leben und Tod zu entscheiden? So durften wir unser Kind kennen lernen und wissen, wie es ausgesehen hat. Die Trauer kann uns nun niemand nehmen, aber getrauert hätten wir genauso in der 14. SSW.
Vielleicht hilft es dir ja, mit jemanden zu reden, der tatsächlich weiß wie es ist, eine solche Diagnose zu bekommen. Sonst bekommt man ja immer nur Zeug vom Hören-Sagen mit.
Ich wünsche dir auf jeden Fall Kraft, eine Entscheidung zu treffen. Egal, wie du dich entscheidest: Es ist richtig für dich und das allein zählt.


Das tut mir sehr leid für euch...im Prinzip wünsche ich mir genau das. Ein paar schöne Tage oder auch Wochen mit meinem Baby verbringen aber wie ich schon oben geschrieben habe wird das leider auf grund der Omphalozele nicht möglich sein...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 17:13

...
Unser Sohn wurde auch per Notsectio geholt, erst über zwei Wochen nach der Geburt stand die Diagnose Trisomie 18 fest. Andere Diagnosen waren eine Choanalstenose, Cholestase, Vetrikelseptumdefekt, Hufeisennieren Ateminsuffizienz und und und. Wenn man all diese Dinge in ihrer Ausprägung betrachtet, würde jede Prognose wahrscheinlich noch schlechter als die geschafften 10 Wochen ausfallen. Fakt ist, dass dir kein Arzt der Welt sagen kann, wie lange dein Baby tatsächlich leben wird. Viele Trisomie 18 Kinder sterben bereits in der Schwangerschaft oder unter der Geburt. Unser "Glück" war wahrscheinlich, dass die Diagnose vor der Geburt noch nicht feststand, sonst hätten die Ärzte bestimmt nicht alles in ihrer Macht stehende für Ferdinand getan. So kam ich für einen Doppler in die Klinik und er wurde im Notkaiserschnitt geholt. Sicher denke ich oft darüber nach, wie es hätte anders kommen können. Aber er hatte eine so kurze Nabelschnur, dass eine normale Geburt wahrscheinlich auch mir erheblich geschadet hätte. Nun hab ich eine hässliche Narbe, mein Baby ist tot und eine erneute SS wird noch auf sich warten lassen müssen, um dem Körper Erholung zu ermöglichen. Dafür durfte ich aber mein Kind wenigstens ein paar Mal in den Armen halten und sehen, wie es sich in der kurzen Zeit enorm entwickelt hat. Er wollte leben, das hat jeder gesehen!
Wie du es drehst und wendest: Es ist eine beschissene Diagnose und wird dein Leben für immer verändern. Die Entscheidung ist unglaublich schwer, letzendlich haben wir uns entschieden, die Beatmung abzustellen (weil die Leber versagte) und unser sterbendes Kind in den Armen gehalten. Aber wir haben deutlich gesehen, dass Ferdinand keine Kraft mehr hatte und nun auch gehen wollte. Diese Entscheidung wollten wir ihm überlassen.
Kannst du mit deinem Partner darüber reden? Wie steht er zu allem?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 17:15

.
Meiner Erfahrung nach raten alle Ärzte zur Abtreibung oder halten sich mit ihrer Meinung komplett bedeckt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 17:30
In Antwort auf oxana_12326504

...
Unser Sohn wurde auch per Notsectio geholt, erst über zwei Wochen nach der Geburt stand die Diagnose Trisomie 18 fest. Andere Diagnosen waren eine Choanalstenose, Cholestase, Vetrikelseptumdefekt, Hufeisennieren Ateminsuffizienz und und und. Wenn man all diese Dinge in ihrer Ausprägung betrachtet, würde jede Prognose wahrscheinlich noch schlechter als die geschafften 10 Wochen ausfallen. Fakt ist, dass dir kein Arzt der Welt sagen kann, wie lange dein Baby tatsächlich leben wird. Viele Trisomie 18 Kinder sterben bereits in der Schwangerschaft oder unter der Geburt. Unser "Glück" war wahrscheinlich, dass die Diagnose vor der Geburt noch nicht feststand, sonst hätten die Ärzte bestimmt nicht alles in ihrer Macht stehende für Ferdinand getan. So kam ich für einen Doppler in die Klinik und er wurde im Notkaiserschnitt geholt. Sicher denke ich oft darüber nach, wie es hätte anders kommen können. Aber er hatte eine so kurze Nabelschnur, dass eine normale Geburt wahrscheinlich auch mir erheblich geschadet hätte. Nun hab ich eine hässliche Narbe, mein Baby ist tot und eine erneute SS wird noch auf sich warten lassen müssen, um dem Körper Erholung zu ermöglichen. Dafür durfte ich aber mein Kind wenigstens ein paar Mal in den Armen halten und sehen, wie es sich in der kurzen Zeit enorm entwickelt hat. Er wollte leben, das hat jeder gesehen!
Wie du es drehst und wendest: Es ist eine beschissene Diagnose und wird dein Leben für immer verändern. Die Entscheidung ist unglaublich schwer, letzendlich haben wir uns entschieden, die Beatmung abzustellen (weil die Leber versagte) und unser sterbendes Kind in den Armen gehalten. Aber wir haben deutlich gesehen, dass Ferdinand keine Kraft mehr hatte und nun auch gehen wollte. Diese Entscheidung wollten wir ihm überlassen.
Kannst du mit deinem Partner darüber reden? Wie steht er zu allem?

...
Das ist ganz schön viel...hätte mein Krümelchen nicht diese Omphalozele würde ich es jetzt wahrscheinlich auch nicht wissen und manchmal denke ich es wäre besser nichts zu wissen...mit meinem Mann kann ich gar nicht reden bzw. redet er überhaupt nicht mit mir und das macht micht Wahnsinnig und verdammt wütend zumal er mit seiner Schwester und seiner Mutter sehr gut darüber reden kann und ich stehe alleine da und muss mich zudem auch noch um meine Große kümmern und sie bekommt es auch schon mit das es Mama nicht so gut geht...naja die aus der Praenatal praxis haben sich kaum geäußert aber ich habe eine sehr liebe FÄ, sie zeigt sehr viel mitgefühl und hat mir die ganzen Berichte aus der anderen Praxis erklärt und Ihrer Meinung nach hat mein Baby leider kaum eine Chance...Musste euer kleiner Ferdinand die ganze zeit über in der Klinik bleiben oder durfte er nach Hause?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 17:32

Danke!
Erstmal danke an alle die mir geantwortet haben, es tut so unglaublich gut mal darüber zu reden...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

15. September 2013 um 19:45


Wir hatten ihn nie zu Hause. Zuletzt hat er einen Luftröhrenschnitt bekommen, weil alles auf eine Entlassung ausgerichtet war. In unserer letzten Klinik (insgesamt waren wir in drei verschiedenen) haben sich alle sehr lieb um Ferdinand gesorgt und sein Zustand hat sie sehr mitgenommen, da er auch dort das erste Trisomie 18 Kind war. Eine Pflegedienst für zu Hause war sogar schon beauftragt... Doch er hat die OP nicht gut verkraftet und seine Leber konnte keine Medikamente mehr abbauen, bis sie schließlich versagte. Es ging alles unglaublich schnell - den einen Tag haben wir noch über Entlassung gesprochen und drei Tage später mussten wir uns verabschieden. Nun wird er übermorgen beerdigt.
Es ist schade, dass du so allein damit stehst. Wie sollst du denn damit klar kommen? Mein Mann hat sich zum Glück rührend um seinen Sohn gesorgt (er ist unser erstes Kind, mein Mann ist 25, ich 23 Jahre).
Hast du sonst irgendjemanden zum Reden? Deine Eltern oder eine Freundin? Wann hast du die Diagnose denn bekommen? Vielleicht braucht dein Mann auch erstmal Zeit, sich allein mit dem Thema auseinanderzusetzen...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 7:30
In Antwort auf farrah_11893800

Egal wie...
ich es drehe und wende ich komme zu keinem Entschluss...das Problem ist das mein Kind auch noch eine große Omphalozele hat und noch verschiedene andere Sachen die hinzukommen und wenn ich es austrage müsste es definitiv per Kaiserschnitt geholt werden und danach Wochenlang auf der Intensivstation bleiben aber da mein Baby laut der Ärzte nur ein paar Tage hat könnte ich mich nichtmal von meinem Baby verabschieden. Es klingt vielleicht hart aber es wäre viel einfacher für mich wenn mein kleiner Krümel in meinem Bauch friedlich einschläft aber diese Gewissheit kann mir niemand geben

Das kann ich verstehen
Aber wieso wollen die Ärzte ihn/sie intensiv behandeln und von dir weghalten wenn es ohnehin keine Chance gibt das es lange lebt?
Ich kann deine Gedanken da wirklich komplett verstehen. Friedlich einschlafen wird ein Embryo bei einem SSA fürchte ich nciht. Aber so wie du seine Krankheiten beschreibst wird er das auch nciht wenn du es austrägst.... In diesem frühen Stadium spürt der Embryo noch ncihts. Er besitzt noch keine NErvenverbindungen und hat dadurch weder pysisch die Möglichkeit Schmerzen zu empfinden noch besitzt er überhaupt irgendwelche Emotionen. Nach der GEburt sieht das natürlich anders aus. Dann spürt das Kleine alles

Sprich doch nochmal mit 1 oder 2 KHs. Schilder ihnen was du möchtest und ob das möglich wäre. Das Kleine wird nciht überleben, warum sollte es also die wenige Zeit in einer Intensivstation alleine verbringen? Jede Klinik regelt das anders. Versuch diesen Weg doch nochmal. Und wenn das nciht möglich ist solltest du dich vllt. mit dem GEdanken beschäftigen wie du deinem Krümel einen leichteren Weg geben kannst
Ich weiss das das hart klingt, tut mir auch wirklich wirklich leid aber es ist ganz schwer das "nett" zu schreiben

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 7:37

Kannst du
mit seiner Familie sprechen? Veruschen über Andere ihm klar zu machen wie es dir geht? Oder seine Familie ermutigen mit dir zu reden?
Manchmal hilft das doch sehr, Andere mit einzubeziehen.

Ich find es nciht gut das er dich alleine lässt... aber andererseits glaube ich auch das der Schock für ihn kaum geringer ist als für dich

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 10:51

Wäre das für dich 100% sicher?
http://www.medhost.de/gesundheit-lexikon/chorionzottenbiopsie.html
"Das Risiko einer Fehldiagnose liegt bei der Chorionzottenbiopsie unter 0,2%."

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 11:09

Weil es keine
100% sicheren Test gibt und ich deshalb wissen wollte, ob du den Test, den die TE gemacht hat, als sicher genug ansiehts, dass es unter dein "WENN zu 100 Prozent sicher ist, dass das Kind T18 hat." fällt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 11:54

Habe ich gesagt,
dass es falsch ist 99,8% als quasi 100 % anzusehen?

Ich wollte es blos wissen, weil manche Leute 99,8 nicht als 100 ansehen und andere 99,8 als 100 ansehen und ich dir offensichtlich nicht ansehen kann, zu welcher Sorte du gehörst.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 12:46

?
Abgesehen von diesen fast schon unsinnigen vorherigen Diskussionen heißt eine (nahezu) 100%ig sichere Trisomie 18-Diagnose noch lange nicht, dass das Kind auch zu 100% "nicht lebensfähig" ist / wäre. Habt ihr schonmal ein Kind mit Trisomie 21 gesehen? Auch diese Kinder werden oft mit schweren Herzfehlern geboren und sind trotzdem glücklich. Wer entdscheidet denn, ab wann ein Kind ein Leben lebt, dass nach deren Ermessen nicht lebenswürdig ist? Trotzdem werden so viele in der SS diagnostizierte Down-Syndrom-Kinder abgetrieben. Natürlich ist Trisomie 18 damit eigentlich nicht vergleichbar. Doch läuft es doch auf das gleiche hinaus. Ich denke, solche Annomalien sind eine Laune der Natur (oder von wem auch immer) und ganauso sollte es auch nicht in unserer Hand liegen, sie zu verhindern sondern den Dingen ihren Lauf lassen.
Speziell in Trinchens Fall scheinen aber die körperlichen Voraussetzungen nicht gut zu sein, daher weiß ich wirklich nicht, wie ich entscheiden würde. Bleibt für mich aber die Frage: Wäre die Entscheidung dieselbe, wenn die Omphalozele allein ohne Trisomie 18 diagnostiziert werden würde? Ich denke, Trisomie 18 allein steht in der Medizin schon für ein Todesurteil. Doch Statistik ist nicht alles, es gibt auch Ausnahmen und diese werden älter als ein Jahr.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 14:41
In Antwort auf oxana_12326504

?
Abgesehen von diesen fast schon unsinnigen vorherigen Diskussionen heißt eine (nahezu) 100%ig sichere Trisomie 18-Diagnose noch lange nicht, dass das Kind auch zu 100% "nicht lebensfähig" ist / wäre. Habt ihr schonmal ein Kind mit Trisomie 21 gesehen? Auch diese Kinder werden oft mit schweren Herzfehlern geboren und sind trotzdem glücklich. Wer entdscheidet denn, ab wann ein Kind ein Leben lebt, dass nach deren Ermessen nicht lebenswürdig ist? Trotzdem werden so viele in der SS diagnostizierte Down-Syndrom-Kinder abgetrieben. Natürlich ist Trisomie 18 damit eigentlich nicht vergleichbar. Doch läuft es doch auf das gleiche hinaus. Ich denke, solche Annomalien sind eine Laune der Natur (oder von wem auch immer) und ganauso sollte es auch nicht in unserer Hand liegen, sie zu verhindern sondern den Dingen ihren Lauf lassen.
Speziell in Trinchens Fall scheinen aber die körperlichen Voraussetzungen nicht gut zu sein, daher weiß ich wirklich nicht, wie ich entscheiden würde. Bleibt für mich aber die Frage: Wäre die Entscheidung dieselbe, wenn die Omphalozele allein ohne Trisomie 18 diagnostiziert werden würde? Ich denke, Trisomie 18 allein steht in der Medizin schon für ein Todesurteil. Doch Statistik ist nicht alles, es gibt auch Ausnahmen und diese werden älter als ein Jahr.

Das entscheiden die Eltern
ob sie mit dieser Diagnose leben können oder nciht. Es gibt leider genug Eltern die an einem behidnerten Kind zerbrechen und es darf nicht Sinnd er Sache sein einer Familie das Leben zu zerstören nur weil man ihnen die Entscheidung aberkennt.

Niemand sagt diese Kinder können nciht glücklcih werden. Allerdings kann das Glück des Einen manchmal das Unglück Vieler einfordern. Darum sollten dies NUR die Eltern entscheiden und niemand sonst, egal wie sehr einem das stinkt. So viel Empathie sollte jeder Mensch besitzen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 19:54

Ich denke ich habe meine Entscheidung getroffen...
Erstmal danke für eure Antworten und auch Ansichten...jeder sieht das ja schliesslich anders...ich war nochmal in der Praenatal Praxis...zu T18, der großen Omphalozele, anomalien beider Hände ist mir nun auch bestätigt worden das mein Baby einen schweren Herzfehler hat. Das Ergebnis des Langzeittests ist nun auch da, es ist definitiv T18 es ist nicht vererblich, einfach eine Laune der Natur.
Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, ich bin erst 24, meine Tochter wird in zwei Wochen 4 und leidet jetzt schon sehr was ich an Ihrem Verhalten merke, meine Ehe zerbricht bereits jetzt und ich bin dem ganzen jetzt schon nicht mehr Psychisch gewachsen. Ich weiß ich werde mein Baby immer in meinem Herzen habe aber ich kann es nicht weitere 25 Wochen unter meinem Herzen tragen. Ich werde es auf normalen Weg bekommen und mich von Ihm verabschieden so schwer es mir fällt. Viele werden es vielleicht nicht verstehen aber ich muss auch an meine Große und auch an mich denken auch wenn das vielleicht sehr Egoistisch klingt.

>>>Trinchen<<<

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

16. September 2013 um 22:13
In Antwort auf farrah_11893800

Ich denke ich habe meine Entscheidung getroffen...
Erstmal danke für eure Antworten und auch Ansichten...jeder sieht das ja schliesslich anders...ich war nochmal in der Praenatal Praxis...zu T18, der großen Omphalozele, anomalien beider Hände ist mir nun auch bestätigt worden das mein Baby einen schweren Herzfehler hat. Das Ergebnis des Langzeittests ist nun auch da, es ist definitiv T18 es ist nicht vererblich, einfach eine Laune der Natur.
Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, ich bin erst 24, meine Tochter wird in zwei Wochen 4 und leidet jetzt schon sehr was ich an Ihrem Verhalten merke, meine Ehe zerbricht bereits jetzt und ich bin dem ganzen jetzt schon nicht mehr Psychisch gewachsen. Ich weiß ich werde mein Baby immer in meinem Herzen habe aber ich kann es nicht weitere 25 Wochen unter meinem Herzen tragen. Ich werde es auf normalen Weg bekommen und mich von Ihm verabschieden so schwer es mir fällt. Viele werden es vielleicht nicht verstehen aber ich muss auch an meine Große und auch an mich denken auch wenn das vielleicht sehr Egoistisch klingt.

>>>Trinchen<<<

Du bist nciht egoistisch!
LAss dir das von Niemandem erzählen!
Du hast eine Familie die dich braucht. Ein Mädchen in einem schweren Alter.
Selbst wenn du dich für das Austragen der SS entschieden hättest hätte dein Krümel keine Chance ein langes oder wenigstens schmerzfreies Leben zu führen. Vergiss ds nciht. Du beendest nichts was nciht onehin vorherbestimmt ist... so traurig das auch ist.

Du bist nicht Schuld an dem was passiert! Die Entscheidung wie es ausgeht wurde dir bereits abgenommen, du kannst jetzt nur bestimmen wann es passiert. Aber ob früher oder später ist im Grunde fast egal. Passieren wird es ohnehin

In dem jetzigen Stadium kannst du noch eine normale Absaugung vornehmen. Eine Entbindung sollte da noch garnicht nötig sein. Oder möchtest du noch ein wenig warten? Bedenke das es noch keinen Schmerz fühlt, lass es da lieber garnicht erst hinkommen

Ich wünsch dir viel Kaft! Vieleicht meldest du dich nochmal....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. September 2013 um 11:34

Eine schwere Entscheidung
Es tut mir furchtbar leid, was ihr durchmachen müsst.

Ich stand vor ca. 12 Wochen vor dieser Entscheidung. Ich habe meine kleine Tochter ein der 23ssw aufgrund T13 gehenlassen.

Wir haben keine Wahl, unsere Kinder werden geboren um zu sterben, da kann niemand etwas schönreden.

Ich habe die Diagnose erst in der 21ssw bekommen, danach wurden viele Untersuchungen gemacht (3 unabhängige Ärzte haben die Diagnose bestätigt).

Ich wollte nicht, dass meine Tochter Schmerzen hat, da ich wusste, dass die Ärzte nichts unternehmen können um sie zu retten habe ich diese schwere Entscheidung getroffen.

Es mag wohl sein, dass es Kinder gibt, die es vielleicht bis zum ersten Geburtstag schaffen, aber das kommt dann auch auf die Ausprägung der Krankheit hat.

Es tut unendlich weh, wenn man sein Kind verliert. Leider gibt es ganz wenig Menschen, die mit dieser Trauer umgehen können und daher stößt man in dieser schweren Zeit auch noch auf sehr viel Unverständnis. Nimm dir die Zeit die du brauchst und lass dich nicht von Menschen beeinflussen, die keine Ahnung haben, wie eine solche Situation ist und nur Sprüche klopfen.

Wenn du magst kannst du mir gerne auch eine PN schicken.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. September 2013 um 20:29

@ Trinchen
Wenn du für dich und deine Familie eine Entscheidung getroffen hast, ist es immer die richtige! Wichtig ist, dass du damit umgehen kannst (und dein Mann natürlich) und niemand sonst hat etwas dagegen zu sagen. Jeder geht anders mit einer solchen Diagnose um, daran musst du immer denken (vor allem, wenn in der nächsten Zeit die "schlauen Sprüche" anfangen).
Wir haben unseren Ferdinand heute schweren Herzens beerdigen müssen. Manchmal nehme ich es den Leuten immer noch übel, wenn Sprüche wie "beim nächsten Mal werden es Zwillinge" oder "du bist ja noch jung" kommen. Aber wahrscheinlich ist das auch nur die Art desjenigen, mit so einer Situation umzugehen. Niemand weiß, wie es ist, ein Kind zu verlieren, außer, er hat es erlebt. Auch haben wir schon gemerkt, dass man tatsächlich seine wahren Freunde erkennt.
Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft, die Zeit zu überstehen und hoffe, dass sich dein Kinderwunsch irgendwann noch erfüllt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. September 2013 um 20:44
In Antwort auf farrah_11893800

Ich denke ich habe meine Entscheidung getroffen...
Erstmal danke für eure Antworten und auch Ansichten...jeder sieht das ja schliesslich anders...ich war nochmal in der Praenatal Praxis...zu T18, der großen Omphalozele, anomalien beider Hände ist mir nun auch bestätigt worden das mein Baby einen schweren Herzfehler hat. Das Ergebnis des Langzeittests ist nun auch da, es ist definitiv T18 es ist nicht vererblich, einfach eine Laune der Natur.
Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, ich bin erst 24, meine Tochter wird in zwei Wochen 4 und leidet jetzt schon sehr was ich an Ihrem Verhalten merke, meine Ehe zerbricht bereits jetzt und ich bin dem ganzen jetzt schon nicht mehr Psychisch gewachsen. Ich weiß ich werde mein Baby immer in meinem Herzen habe aber ich kann es nicht weitere 25 Wochen unter meinem Herzen tragen. Ich werde es auf normalen Weg bekommen und mich von Ihm verabschieden so schwer es mir fällt. Viele werden es vielleicht nicht verstehen aber ich muss auch an meine Große und auch an mich denken auch wenn das vielleicht sehr Egoistisch klingt.

>>>Trinchen<<<

Guten abend dir!
liebe trinchen,

die letzten tage habe ich immer wieder in deinem thread gelesen und ich spüre in allen deinen worten durch, dass du eins am allerliebsten möchtest: deinem kleinen baby deine liebe schenken. weil du es ohnehin nicht lange bei dir haben kannst. du möchtest es auf jeden fall bei dir haben, so lange es lebt. die diagnose der omphalozele hat dir nun diese hoffnung genommen, dass es friedlich und geborgen in deinen armen seine kurze zeit erleben darf. ja, eine diagnose von beiden wäre ja für sich schon schwer genug. und ich glaube, einer von beiden hättest du dich auch tapfer gestellt: dem kurzen leben mit der trisomie oder dem erst schwierigen, aber dann doch stabilen leben mit der omphalozele. jetzt kommt für dich beides zusammen und du fühlst dich dem allen nicht gewachsen, v.a. weil dein mann deine leisen töne nicht hört und nicht damit umgehen kann. und du sonst einfach niemand hast zum reden. das ist sehr schmerzlich für dich.
deine entscheidung ist wohl auch ein zeichen von überforderung und erschöpfung: wie solltest du das alles alleine hinbekommen?!?
ärztlicherseits bist du zwar gut beraten, aber was in dir vorgeht, kann wohl auch niemand vom medizinischen personal wirklich verstehen, bzw. dafür fühlen sie sich gar nicht zuständig. kann es sein, dass dir am meisten fehlt, dass jetzt ein mensch ganz nah an deiner seite geht? am liebsten natürlich dein mann? dann könntest du auch die ungewissheit besser aushalten und dir selbst für die zeit auf der intensiv noch momente erhoffen, wo dein kleines deine liebe spüren kann und du sogar seine liebe spüren kannst, sei es bewegung, atmen, sein anblick. dieses kind schenkt ja auch dir etwas ....
wenn du diese situation noch konkreter besprechen könntest? wie liefe das dann, wenn dein kind geboren ist? muss es sofort operiert werden? mit welcher perspektive überhaupt? könnte ja sein, dass auch ärzte das ungeborene aufspalten in: trisomie (kann man nichts machen) und omphalozele (muss man sofort operieren) und auch aus ihrer sicht nicht damit zurechtkommen. für sie ist dann die abtreibung einfacher.
doch im grunde bist du die einzige, die über das leben ihres kindes bestimmen kann und über eure gemeinsame zeit. ich hoffe sehr, dass du jetzt unter diesem ganzen druck nicht denkst, dass das jetzt das einfachste für dich wäre und hinterher alle deine kraft für deine tochter wieder da ist und die ehe wieder gut ist, weil die belastung weg ist ... ich denke, in krisen zeigt sich, wie tragfähig unsere beziehungen sind. es ist ja keine normale geburt und es ist kein sterben lassen, wenn du es jetzt auf die welt bringst (oder eben gerade nicht auf die welt bringst). wenn dich das später beschäftigt, wird dein mann dann ein offenes ohr für dich haben? könnte er es nicht jetzt öffnen und hören, was du denkst und fühlst. ich würde es dir so wünschen!
liebe grüße von catie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. September 2013 um 1:51
In Antwort auf catie09

Guten abend dir!
liebe trinchen,

die letzten tage habe ich immer wieder in deinem thread gelesen und ich spüre in allen deinen worten durch, dass du eins am allerliebsten möchtest: deinem kleinen baby deine liebe schenken. weil du es ohnehin nicht lange bei dir haben kannst. du möchtest es auf jeden fall bei dir haben, so lange es lebt. die diagnose der omphalozele hat dir nun diese hoffnung genommen, dass es friedlich und geborgen in deinen armen seine kurze zeit erleben darf. ja, eine diagnose von beiden wäre ja für sich schon schwer genug. und ich glaube, einer von beiden hättest du dich auch tapfer gestellt: dem kurzen leben mit der trisomie oder dem erst schwierigen, aber dann doch stabilen leben mit der omphalozele. jetzt kommt für dich beides zusammen und du fühlst dich dem allen nicht gewachsen, v.a. weil dein mann deine leisen töne nicht hört und nicht damit umgehen kann. und du sonst einfach niemand hast zum reden. das ist sehr schmerzlich für dich.
deine entscheidung ist wohl auch ein zeichen von überforderung und erschöpfung: wie solltest du das alles alleine hinbekommen?!?
ärztlicherseits bist du zwar gut beraten, aber was in dir vorgeht, kann wohl auch niemand vom medizinischen personal wirklich verstehen, bzw. dafür fühlen sie sich gar nicht zuständig. kann es sein, dass dir am meisten fehlt, dass jetzt ein mensch ganz nah an deiner seite geht? am liebsten natürlich dein mann? dann könntest du auch die ungewissheit besser aushalten und dir selbst für die zeit auf der intensiv noch momente erhoffen, wo dein kleines deine liebe spüren kann und du sogar seine liebe spüren kannst, sei es bewegung, atmen, sein anblick. dieses kind schenkt ja auch dir etwas ....
wenn du diese situation noch konkreter besprechen könntest? wie liefe das dann, wenn dein kind geboren ist? muss es sofort operiert werden? mit welcher perspektive überhaupt? könnte ja sein, dass auch ärzte das ungeborene aufspalten in: trisomie (kann man nichts machen) und omphalozele (muss man sofort operieren) und auch aus ihrer sicht nicht damit zurechtkommen. für sie ist dann die abtreibung einfacher.
doch im grunde bist du die einzige, die über das leben ihres kindes bestimmen kann und über eure gemeinsame zeit. ich hoffe sehr, dass du jetzt unter diesem ganzen druck nicht denkst, dass das jetzt das einfachste für dich wäre und hinterher alle deine kraft für deine tochter wieder da ist und die ehe wieder gut ist, weil die belastung weg ist ... ich denke, in krisen zeigt sich, wie tragfähig unsere beziehungen sind. es ist ja keine normale geburt und es ist kein sterben lassen, wenn du es jetzt auf die welt bringst (oder eben gerade nicht auf die welt bringst). wenn dich das später beschäftigt, wird dein mann dann ein offenes ohr für dich haben? könnte er es nicht jetzt öffnen und hören, was du denkst und fühlst. ich würde es dir so wünschen!
liebe grüße von catie

Oh Mann,
ich hab selten etwas so schönes gelesen! Ich bin fast am heulen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. September 2013 um 1:58

...
So hab ich es noch nicht gesehen.
Ich suche nach 10 Wochen nach einem Grund für das, was uns widerfahren musste. Ich suche Antworten im Glauben und habe auch andere gefunden. Zum Beispiel werde ich im nächsten Sommer meine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester anfangen (obwohl ich gerade ein Studium im geisteswissenschaftlichen Bereich abgeschlossen habe). Und wir wissen jetzt, dass kein Leben selbstverständlich ist (siehe hochschwangere, rauchende Frauen). Und wir wissen, dass es sich immer lohnt, zu kämpfen. Für mich ist mein Ferdinand der stärkste Mensch der Welt, er hat nie eine Mine verzogen, als er gepiekst wurde und bis zum Schluss seinen Lebenswillen unter Beweis gestellt. 10 Wochen leben ist für mich alles andere als "nicht lebensfähig".

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. September 2013 um 2:16

...
"Nein, Kinder mit Trisomie 13 und 18 werden nicht geboren, um zu sterben.
Sie werden geboren, um Hoffnung zu geben.
Ihr Leben, so kurz es sein mag, hat einen Sinn und erfüllt einen wundervollen Zweck.

Und das ist mehr, als man vom Leben vieler "Normaler" Menschen behaupten und sagen kann."

Ohje, ich bin schon wieder am Heulen. Das trifft so genau, was auch uns momentan Kraft gibt. Es ist schön, zu sehen, dass wir nicht allein mit unseren Ansichten stehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. September 2013 um 8:52
In Antwort auf oxana_12326504

...
"Nein, Kinder mit Trisomie 13 und 18 werden nicht geboren, um zu sterben.
Sie werden geboren, um Hoffnung zu geben.
Ihr Leben, so kurz es sein mag, hat einen Sinn und erfüllt einen wundervollen Zweck.

Und das ist mehr, als man vom Leben vieler "Normaler" Menschen behaupten und sagen kann."

Ohje, ich bin schon wieder am Heulen. Das trifft so genau, was auch uns momentan Kraft gibt. Es ist schön, zu sehen, dass wir nicht allein mit unseren Ansichten stehen.

...
Ich finde eure Sichtweise sehr beneidenswert.

Ich kann im Tod meines Kindes nicht so viele schöne Aspekte sehen.

Ich bin mir sicher, dass sie für die Ärzte ein sehr interessanter Fall war. Habe ich auch im Krankenhaus zu spüren bekommen. Da diese Anomalie so selten auftritt und eine Lebenserwartung so gut wie nicht vorhanden ist, bin ich allerdings der Meinung, dass hier eine ausreichende Forschung aus Kostengründen nicht stattfinden wird. Es werden sicher die einzelnen Symptome erforscht, da diese auch ohne Trisomie auftreten.

Mir persönlich hat meine Tochter sehr viel gegeben und ich bin unendlich dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte. Sie hat mein Leben für immer verändert.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. September 2013 um 10:38
In Antwort auf catie09

Guten abend dir!
liebe trinchen,

die letzten tage habe ich immer wieder in deinem thread gelesen und ich spüre in allen deinen worten durch, dass du eins am allerliebsten möchtest: deinem kleinen baby deine liebe schenken. weil du es ohnehin nicht lange bei dir haben kannst. du möchtest es auf jeden fall bei dir haben, so lange es lebt. die diagnose der omphalozele hat dir nun diese hoffnung genommen, dass es friedlich und geborgen in deinen armen seine kurze zeit erleben darf. ja, eine diagnose von beiden wäre ja für sich schon schwer genug. und ich glaube, einer von beiden hättest du dich auch tapfer gestellt: dem kurzen leben mit der trisomie oder dem erst schwierigen, aber dann doch stabilen leben mit der omphalozele. jetzt kommt für dich beides zusammen und du fühlst dich dem allen nicht gewachsen, v.a. weil dein mann deine leisen töne nicht hört und nicht damit umgehen kann. und du sonst einfach niemand hast zum reden. das ist sehr schmerzlich für dich.
deine entscheidung ist wohl auch ein zeichen von überforderung und erschöpfung: wie solltest du das alles alleine hinbekommen?!?
ärztlicherseits bist du zwar gut beraten, aber was in dir vorgeht, kann wohl auch niemand vom medizinischen personal wirklich verstehen, bzw. dafür fühlen sie sich gar nicht zuständig. kann es sein, dass dir am meisten fehlt, dass jetzt ein mensch ganz nah an deiner seite geht? am liebsten natürlich dein mann? dann könntest du auch die ungewissheit besser aushalten und dir selbst für die zeit auf der intensiv noch momente erhoffen, wo dein kleines deine liebe spüren kann und du sogar seine liebe spüren kannst, sei es bewegung, atmen, sein anblick. dieses kind schenkt ja auch dir etwas ....
wenn du diese situation noch konkreter besprechen könntest? wie liefe das dann, wenn dein kind geboren ist? muss es sofort operiert werden? mit welcher perspektive überhaupt? könnte ja sein, dass auch ärzte das ungeborene aufspalten in: trisomie (kann man nichts machen) und omphalozele (muss man sofort operieren) und auch aus ihrer sicht nicht damit zurechtkommen. für sie ist dann die abtreibung einfacher.
doch im grunde bist du die einzige, die über das leben ihres kindes bestimmen kann und über eure gemeinsame zeit. ich hoffe sehr, dass du jetzt unter diesem ganzen druck nicht denkst, dass das jetzt das einfachste für dich wäre und hinterher alle deine kraft für deine tochter wieder da ist und die ehe wieder gut ist, weil die belastung weg ist ... ich denke, in krisen zeigt sich, wie tragfähig unsere beziehungen sind. es ist ja keine normale geburt und es ist kein sterben lassen, wenn du es jetzt auf die welt bringst (oder eben gerade nicht auf die welt bringst). wenn dich das später beschäftigt, wird dein mann dann ein offenes ohr für dich haben? könnte er es nicht jetzt öffnen und hören, was du denkst und fühlst. ich würde es dir so wünschen!
liebe grüße von catie

...
Wenn es "nur" die Omphalozele, der Herzfehler und die Hände wären würde ich mein Baby auf jeden Fall bekommen...aber aufgrund der großen Omphalozele müsste mein Baby in eine Art künstliches Koma gelegt werden es würde Schmerzmittel bekommen und über Wochen würden der Darm Magen und die Leber langsam zurück in den Bauch geschoben werden da ja nunmal nicht genung Platz im Bauch ist...und diese Wochen hat mein Baby wahrscheinlich nicht und ich befürchte das es einfach zuviel für mein Krümelchen wäre...wer weiß was noch alles hinzukommt was auf dem US nicht zu sehen ist...hier ist mal ein Bild von meinem Krümel...ich hoffe das klappt mit dem Hochladen...der große Ball am Bauch ist die Omphalozele...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. September 2013 um 10:58
In Antwort auf farrah_11893800

...
Wenn es "nur" die Omphalozele, der Herzfehler und die Hände wären würde ich mein Baby auf jeden Fall bekommen...aber aufgrund der großen Omphalozele müsste mein Baby in eine Art künstliches Koma gelegt werden es würde Schmerzmittel bekommen und über Wochen würden der Darm Magen und die Leber langsam zurück in den Bauch geschoben werden da ja nunmal nicht genung Platz im Bauch ist...und diese Wochen hat mein Baby wahrscheinlich nicht und ich befürchte das es einfach zuviel für mein Krümelchen wäre...wer weiß was noch alles hinzukommt was auf dem US nicht zu sehen ist...hier ist mal ein Bild von meinem Krümel...ich hoffe das klappt mit dem Hochladen...der große Ball am Bauch ist die Omphalozele...

Oh, da ist es ja!
liebe trinchen,
du bist sooo tapfer zeigst uns dein kleines. schaust selber hin, wie es gewachsen und geworden ist: schon ein richtig kleiner mensch hast du in deinem ersten posting geschrieben. so sieht und schreibt eine mutter. und so leidet auch eine mutter und denkt, wie es wohl alles ist und wie es wird für das kleine und für euch miteinander ... mich rührt das sehr!
wenn es "nur" die Omphalozele, der Herzfehler und die Hände wären würde ich mein Baby auf jeden Fall bekommen... - das sind deine worte. wie viel kraft dahinter steht und wieviel annahme! ja, so sieht nur eine mama.
am schwersten fällt dir die vorstellung, dass ihm vielleicht gar nicht die zeit geschenkt ist, die es bräuchte, bis die omphalozele zurückverlegt wird. du hast dich sehr gründlich erkundigt und mit dem vorgehen vertraut gemacht. ich dachte noch, ob die ärzte die op aufgrund des herzfehlers überhaupt wagen, oder ob sie selbst in einem zwiespalt sind deswegen? müsste denn das herz auch operiert werden oder ist es erstmal stabil genug? oder kann mans nicht einschätzen oder untersuchen?
alles kann man einfach im voraus nicht wissen.... nur auf manches kann man sich einstellen und vorbereiten. innerlich und äußerlich. und da bist du mit aller deiner kraft dabei! ich finde das wirklich sehr tapfer und liebevoll von dir! dass du dir immerzu überlegst, was für dein krümelchen zuviel werden könnte. - wann bist du wieder mit dem arzt im gespräch?
hast du sonst noch eine begleitung an deiner seite?
ich grüße dich ganz ganz herzlich und wünsche dir alle kraft, die du brauchst für deinen tag heute! und für deine kleine-große süße! macht was schönes zusammen!
catie

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. September 2013 um 1:27

Erstmal das tut mir sehr leid
Ganz ehrlich...
wenn es trisomie 21 wäre würde ich das kind bekommen ich kenne 2 kinder die das haben und das sind glückliche menschen die ihre eigene kleine welt haben die in der heutigen zeit ein normales leben führen können auch wenn es mit viel arbeit verbunden ist aber bei trisomie18 wenn bereits fest steht dass das kind nicht überlebensfähig ist auf lange sicht würde ich es abtreiben. ich habe eine verwandte sie hat das gleiche diagnostiziert bekommen in der 12 ssw ihr vater hat dazu gedrängt es zu behalten obwohl die ärzte gesagt haben dass es sterben wird. In der 17 woche hatte sie einen abbruch. Tue dir und dem kind diesen leidensweg nicht an wenn es keine chance gibt dann lieber jetzt als später so hart es klingt ich weiss wie es ist ein baby zu bekommen und ich ich würde mein kind niee her geben wenn ich wüsste es wird sterben lieber früh als spät wenn man schon eine extrem emotionalle bindung aufgebaut hat!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Oktober 2013 um 14:53

Total verärgert
Ich muss mich mal nochmal hier auslassen...meine FÄ scheint mich und die ganze Situation nicht zu verstehen...ich habe mich für meine Tochter entschieden aber sie will mich trotz der sicheren Diagnose nur alle vier Wochen sehen zur Vorsorge...ich mein ich will da nicht alle zwei Tage hin aber alle zwei Wochen um zu sehen ob das herzchen noch schlägt ist doch legitim oder nicht? Oder reagiere ich über? Zumal ich meine maus nur alle paar Tage mal spüre...ach ich weiß auch nicht

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Oktober 2013 um 18:58
In Antwort auf farrah_11893800

Total verärgert
Ich muss mich mal nochmal hier auslassen...meine FÄ scheint mich und die ganze Situation nicht zu verstehen...ich habe mich für meine Tochter entschieden aber sie will mich trotz der sicheren Diagnose nur alle vier Wochen sehen zur Vorsorge...ich mein ich will da nicht alle zwei Tage hin aber alle zwei Wochen um zu sehen ob das herzchen noch schlägt ist doch legitim oder nicht? Oder reagiere ich über? Zumal ich meine maus nur alle paar Tage mal spüre...ach ich weiß auch nicht

Wow
In Dir schlägt ein wahres Mutterherz! Jetzt ist es wichtig, dass Du Dich von jemandem betreuen lässt, der Dich unterstützt und Dir Deine Ängste nimmt. Wenn Deine Ärztin das nicht tut, dann ist es sicher besser, wenn Du Dir eine andere suchst. Ich wünsch Dir alle Kraft der Welt! Es gibt übrigens diese Dopplergeräte für zu Hause. Damit kannst Du selber den Herzschlag hören, wenn Dir danach ist. Ach, das Leben ist so ungerecht!

http://www.babygeschenk.ch/de/producten/angel-sounds-doppler-gerat/57

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Oktober 2013 um 22:07
In Antwort auf farrah_11893800

Total verärgert
Ich muss mich mal nochmal hier auslassen...meine FÄ scheint mich und die ganze Situation nicht zu verstehen...ich habe mich für meine Tochter entschieden aber sie will mich trotz der sicheren Diagnose nur alle vier Wochen sehen zur Vorsorge...ich mein ich will da nicht alle zwei Tage hin aber alle zwei Wochen um zu sehen ob das herzchen noch schlägt ist doch legitim oder nicht? Oder reagiere ich über? Zumal ich meine maus nur alle paar Tage mal spüre...ach ich weiß auch nicht

Hallo!
Also ich kann die Vorgehensweise Deiner Ärztin gar nicht nachvollziehen.
Hast Du sie denn mal konkret darauf angesprochen oder die vierwoechigen Intervalle einfach hingenommen?

Nun eine geeignete, einfühlsame Ärztin ausfindig zu machen, vor allem wenn Du nicht weißt an wen Du Dich wenden könntest, Stelle ich mir schwierig und stressig vor.
Da würde ich zunächst auf ein Gespräch setzen.
"Ausgeprägte Angst der Schwangeren" ist durchaus eine Indikation für häufigere Untersuchungen.

Ich wünsche euch von Herzen alles Gute, mir geht eure Geschichte sehr nahe!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Oktober 2013 um 12:41
In Antwort auf farrah_11893800

Total verärgert
Ich muss mich mal nochmal hier auslassen...meine FÄ scheint mich und die ganze Situation nicht zu verstehen...ich habe mich für meine Tochter entschieden aber sie will mich trotz der sicheren Diagnose nur alle vier Wochen sehen zur Vorsorge...ich mein ich will da nicht alle zwei Tage hin aber alle zwei Wochen um zu sehen ob das herzchen noch schlägt ist doch legitim oder nicht? Oder reagiere ich über? Zumal ich meine maus nur alle paar Tage mal spüre...ach ich weiß auch nicht


Ich bewundere dich sehr für deine Entscheidung.
Dass du deine Kleine nicht oft spürst, kenne ich gut. Bei meinem Sohn war die Nabenschnur so kurz, dass es mir genauso ging, ich hatte oft Angst, dass etwas nicht stimmt (dabei kannte ich die Diagnose ja noch gar nicht). Das soll ja oft so sein bei Trisomie 18.
Wenn du dich bei deiner Ärztin nicht sicher fühlst, solltest du dich vielleicht wirklich nach einer anderen umsehen, schließlich geht es um deine Tochter. Vielleicht gibt es in einer Klinik dahingehend erfahrenere Ärzte, die dich bis zum Schluss betreuen können.
Woher kommst du denn?
Ich kann dir auch die Seite http://www.leona-ev.de/zk/module-pagesetter-viewpub-tid-1-pid-79.html empfehlen, auch, um Hoffnung zu schöpfen. Außerdem habe ich auch gemerkt, dass der Austausch mit anderen Müttern hilft, denn niemand kann deine Gefühle und Ängste wirklich nachvollziehen, der nicht selbst betroffen ist / war.
Ich wünsche euch alles Gute und alle Kraft der Welt!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Oktober 2013 um 0:09
In Antwort auf farrah_11893800

Total verärgert
Ich muss mich mal nochmal hier auslassen...meine FÄ scheint mich und die ganze Situation nicht zu verstehen...ich habe mich für meine Tochter entschieden aber sie will mich trotz der sicheren Diagnose nur alle vier Wochen sehen zur Vorsorge...ich mein ich will da nicht alle zwei Tage hin aber alle zwei Wochen um zu sehen ob das herzchen noch schlägt ist doch legitim oder nicht? Oder reagiere ich über? Zumal ich meine maus nur alle paar Tage mal spüre...ach ich weiß auch nicht

Danke!
Es tut so gut mir hier mal alles von der Seele reden zu können. Ich möchte vor allem dir danken lydifee...wie Du um deinen Sohn gekämpft hast hat mich sehr beeindruckt und hat meine Entscheidung für meine Tochter stark beeinflusst! Ich habe morgen einen Termin bei einer anderen Ärztin mal schauen wie es wird...die nächste große Klinik ist leider 50km entfernt in Münster dort war ich auch schon und vorallem die Kinderärztin hat mir sehr viel Mut gemacht. Ich werde mir jetzt für alles einen Plan machen d.h. Patientenverfügung etc. Ich möchte so gut wie nichts dem Zufall überlassen...ich habe mir auch den Angel Sound gekauft und höre jetzt immer das herzchen von meiner maus. Das beruhigt mich sehr! Ich habe mich auch auf den vorgeschlagenen Seiten von euch umgeschaut und es gibt so viele Kinder mit T18 die sogar zur Schule gehen...die Chance ist zwar sehr gering aber die Hoffnung stirbt ja zuletzt!! Ich werd mich in den nächsten tagen wieder melden!
>>>Trinchen<<<

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Oktober 2013 um 16:26

Herzzerreißend
Hallo Trinchen111,

lange habe ich still mitgelesen. Heute fasse ich mir ans Herz und schreibe dir ein paar Zeilen. Vor 6 Wochen haben auch wir die niederschmetternde Diagnose "Trisomie 18" erhalten. Ich war zu diesem Zeitpunkt in der 12. Woche. Wir haben eine fürchterliche Zeit hinter uns gebracht und es ist noch immer sehr schlimm. Wir sind den anderen Weg gegangen... haben uns gegen unser schwer krankes Kind entschieden nachdem eine Chorionzottenbiopsie die Diagnose ans Licht brachte. Wir haben unseren Sohn zu den Sternen gehen lassen, weil es aus unserer Sicht für ihn keine Hoffnung gab, ich mir eine solche Schwangerschaft nicht zugetraut habe und ein Leben mit einem so schwerkranken Kind nocht vorstellbar war und ist. Ich habe einen Sohn der zur Grundschule geht. Für "uns" war "das" die richtige Entscheidung und auch wenn wir trauern und leiden, weil es ein Wunschbaby war, so zweifeln wir unsere harte Entscheidung nicht an. Die Entscheidung die du getroffen hast ist eine andere. Es bewegt mich sehr und ich fühle sehr mit dir. Ich möchte dir sagen, dass ich dir und dem Baby von ganzem Herzen nur das Allerbeste wünsche. Ich bin für jede Frage offen und denke jeden Tag an dich. Eher schreiben konnte ich nicht. Habe oft angefangen... dann wieder alles gelöscht, weil es noch zu frisch war und ich dachte: Von dir will sie eh nichts wissen, du hast es nicht behalten. Aber jetzt habe ich die Kraft. Ganz liebe Grüße auch ca. 1 Std. Von Münster entfernt. Wo wohnst du?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. Oktober 2013 um 17:19

Du bist eine ganz starke mama
Ich kenne deine gefühle und ängste. Meine tochter hatte das ullrich turner syndrom. Das wurde auch um die 14 ssw festgestellt und wir haben uns für sie entschieden. Mein damaliger frauenarzt kam auch nicht damit zurecht und so bekam ich über das krankenhaus eine frauenärztin vermittelt, welche auf risikoschwangerschaften spezialisiert ist. Sie ist klasse! sie nahm uns und unsere entscheidung ernst und begleitete uns super durch die schwangerschaft. Ich hoffe der neue frauenarzt passt besser zu euch. Es ist auch total normal alle zwei wochen bei einer risikoschwangerschaft zu untersuchen, sofern du dir das wünschst. Unsere kleine hatte es nicht gepackt, aber ich bin überglücklich sie für immer als festen bestandteil meines lebens zu haben. Ich bin nun erneut mit einer tochter schwanger und bisher ist alles okay.

Ich wünsche euch das allerliebste für eure zukunft! Ihr seid ganz klasse!

Lg Marie
www.herzensstern.blogspot.de
Der Blog über meine Schwangerschaft mit meiner verstorbenen Tochter

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 13:35

Anfang vom Ende?!?
Ich bin am ende...die letzten zwei Tage waren der Horror und ich fühle mich allein gelassen von den Ärzten...vor zwei Tagen bekam ich blutungen und nicht grade wenig...zuerst bin ich hier im Dorf ins Kh wo ein Professor in Rente mich untersucht hat...alle FA hier sind zurzeit im Urlaub...er hatte wirklich keine Ahnung und schickte mich nach hause...wo die blutung herkommt könne er nicht feststellen aber meiner Tochter geht es gut und ich solle wiederkommen wenn es schlimmer wird dann müsste sie geholt werden...am Abend bin ich doch.in die Klinik gefahren dort hat man mir dasselbe gesagt...es wäre ja quälerei für das Kind und man würde keine cerclage oder ähnliches legen...ich frage mich wieso? Ihr geht es gut das Herz schlägt kräftig bei jedem anderen würde sofort etwas unternommen werden...es wurde nichtmal geschaut ob ich wehen habe dabei habe ich ständig So einen druck im unterbauch...ich solle mich schonen mehr kann ich nicht tun und ich könnte selbst entscheiden ob ich bleibe oder auch nicht. Ich bin jetzt wieder zuhause. Ich will mein Kind nicht einfach so hergeben zumal noch nicht einmal der Chefarzt mir sagen konnte wo die blutung herkommt...wenn es schlimmer wird müsste sie halt geholt werden...ich versteh das alles nicht...vielleicht kann mir ja jemand einen Arzt nennen welcher vielleicht mehr Verständnis aufbringt...lieben dank fürs zuhören <3

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 13:39
In Antwort auf farrah_11893800

Anfang vom Ende?!?
Ich bin am ende...die letzten zwei Tage waren der Horror und ich fühle mich allein gelassen von den Ärzten...vor zwei Tagen bekam ich blutungen und nicht grade wenig...zuerst bin ich hier im Dorf ins Kh wo ein Professor in Rente mich untersucht hat...alle FA hier sind zurzeit im Urlaub...er hatte wirklich keine Ahnung und schickte mich nach hause...wo die blutung herkommt könne er nicht feststellen aber meiner Tochter geht es gut und ich solle wiederkommen wenn es schlimmer wird dann müsste sie geholt werden...am Abend bin ich doch.in die Klinik gefahren dort hat man mir dasselbe gesagt...es wäre ja quälerei für das Kind und man würde keine cerclage oder ähnliches legen...ich frage mich wieso? Ihr geht es gut das Herz schlägt kräftig bei jedem anderen würde sofort etwas unternommen werden...es wurde nichtmal geschaut ob ich wehen habe dabei habe ich ständig So einen druck im unterbauch...ich solle mich schonen mehr kann ich nicht tun und ich könnte selbst entscheiden ob ich bleibe oder auch nicht. Ich bin jetzt wieder zuhause. Ich will mein Kind nicht einfach so hergeben zumal noch nicht einmal der Chefarzt mir sagen konnte wo die blutung herkommt...wenn es schlimmer wird müsste sie halt geholt werden...ich versteh das alles nicht...vielleicht kann mir ja jemand einen Arzt nennen welcher vielleicht mehr Verständnis aufbringt...lieben dank fürs zuhören <3

Also theoretisch
könnte da ein katholisches Krankenhaus eine Wahl sein, denn die dürfen dort eigentlich keine Abtreibungen durchführen, da sie von ihrem Arbeitgeber her auch das ungeborene als Menschen anzusehen haben, womit sie eher geneigt sein müssten, nach Alternativen zu Abtreibungen zu suchen und sich mehr um das ungeborene bemühen müssten.

Aber ich habe keine Ahnung, ob diese graue Theorie auch in die Praxis durchschlägt.

Wo ist denn der Wohnort in etwa und wie ist die noch bequeme Reichweite per Auto/Bahn?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 13:48
In Antwort auf jillie_12165270

Also theoretisch
könnte da ein katholisches Krankenhaus eine Wahl sein, denn die dürfen dort eigentlich keine Abtreibungen durchführen, da sie von ihrem Arbeitgeber her auch das ungeborene als Menschen anzusehen haben, womit sie eher geneigt sein müssten, nach Alternativen zu Abtreibungen zu suchen und sich mehr um das ungeborene bemühen müssten.

Aber ich habe keine Ahnung, ob diese graue Theorie auch in die Praxis durchschlägt.

Wo ist denn der Wohnort in etwa und wie ist die noch bequeme Reichweite per Auto/Bahn?

Hier mal die Suchfunktion:
http://www.kkvd.de/70386.html

und der Beleg, dass sie theoretisch sich bezüglich ungeborener Kinder anders benehmen müssten als andere:
www.kkvd.de/aspe_shared/download.asp?id=C82A7BA8CAE60DD9051220FAADA08C D80F9507A89C16E04F1926423C83E2 AA1F079C26F59117FC8019663FB613 DC19E1&Description=Empfehlung%20zur%20Pr%E4natald iagnostik&Filename=Endversion%20mit%20Unterschrif tenm.pdf
"Aus dem christlichen Selbstverständnis heraus wird im katholischen Krankenhaus wie auch
in der Katholischen Schwangerschaftsberatung von je her versucht, schwangeren Frauen
und Paare umfangreiche Hilfen anzubieten und Wege zu eröffnen, die die Annahme des Kindes
erleichtern können."

Was dann aber auch hieße, dass sie sich eher bemühen sollten, dass das Kind am Leben bleibt.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 14:01
In Antwort auf jillie_12165270

Also theoretisch
könnte da ein katholisches Krankenhaus eine Wahl sein, denn die dürfen dort eigentlich keine Abtreibungen durchführen, da sie von ihrem Arbeitgeber her auch das ungeborene als Menschen anzusehen haben, womit sie eher geneigt sein müssten, nach Alternativen zu Abtreibungen zu suchen und sich mehr um das ungeborene bemühen müssten.

Aber ich habe keine Ahnung, ob diese graue Theorie auch in die Praxis durchschlägt.

Wo ist denn der Wohnort in etwa und wie ist die noch bequeme Reichweite per Auto/Bahn?

...
Ich war in einer evangelischen Klinik und das Kh bei uns ist katholisch deshalb bin ich auch so verwundert...ich komme aus Oelde...Autobahnzufahrt haben wir und ich wäre auch bereit einige km zu fahren solang mir und meinem Kind geholfen wird...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 14:26
In Antwort auf farrah_11893800

...
Ich war in einer evangelischen Klinik und das Kh bei uns ist katholisch deshalb bin ich auch so verwundert...ich komme aus Oelde...Autobahnzufahrt haben wir und ich wäre auch bereit einige km zu fahren solang mir und meinem Kind geholfen wird...

Bei nochmaligen Lesen,
"wo die blutung herkommt könne er nicht feststellen aber meiner Tochter geht es gut und ich solle wiederkommen wenn es schlimmer wird dann müsste sie geholt werden...am Abend bin ich doch.in die Klinik gefahren dort hat man mir dasselbe gesagt...es wäre ja quälerei für das Kind und man würde keine cerclage oder ähnliches legen...ich frage mich wieso? Ihr geht es gut das Herz schlägt kräftig bei jedem anderen würde sofort etwas unternommen werden...es wurde nichtmal geschaut ob ich wehen habe dabei habe ich ständig So einen druck im unterbauch...ich solle mich schonen mehr kann ich nicht tun und ich könnte selbst entscheiden ob ich bleibe oder auch nicht. Ich bin jetzt wieder zuhause. Ich will mein Kind nicht einfach so hergeben zumal noch nicht einmal der Chefarzt mir sagen konnte wo die blutung herkommt..."

"Ich war in einer evangelischen Klinik und das Kh bei uns ist katholisch deshalb bin ich auch so verwundert..."

du warst im katholischen Marienhospital in Oelde, wobei dort bei der Untersuchung festgestellt wurde, dass es deinem Kind momentan noch gut geht, aber es konnte nicht festgestellt werden, woher die Blutung kommt, und man dir sagte, du sollst wieder kommen wenn es schlimmer wird?

Und dann bist du später in eine evangelische Klinik gefahren, in der ebenfalls nicht festgestellt werden konnte, woran die Blutung liegt, und in der du den Eindruck hattest, man würde sich zu wenig um dein Kind bemühen?

Wenn ich das so richtig verstanden habe, scheint ja der Unwillen dem Kind zu helfen eher in der letzteren Klinik da gewesen zu sein, während in der ersteren vor allem Personalmangel war und nichts weiter festgestellt wurde, als dass es deinem Kind da noch gut ging. Also sprich der erste Laden war eher unterbesetzt als unwillig, was für dein Kind zu tun.

Wenn das so stimmt, könnte es Sinn machen, nochmal ins Hospital Oelde zu gehen, sich die Internetseite
http://www.marienhospital-oelde.de/ueber_uns__leitbild.shtml
ausgedruckt in die Handtasche zu stecken, den Text zu markieren:
"2. Unser christlicher Auftrag

Jeder Mensch gilt als einzigartig und unverwechselbar. Wir sehen ihn als Einheit von Körper, Seele und Geist. Er ist ein Geschöpf, das von Gott gewollt und angenommen ist, ungeachtet seiner Herkunft, Konfession, Hautfarbe, Geschlecht, Bildung, sozialen Stellung, Alter und Krankheit. Die Würde und der Wert eines Menschen - auch des ungeborenen Lebens - sind unantastbar.

3. Unsere Patienten

Der Krankenhausaufenthalt bedeutet für jeden Menschen eine Veränderung seiner Lebensgewohnheiten, oft verbunden mit einer erheblichen Einschränkung seiner Selbstständigkeit. Oberstes Ziel ist es, die Genesung unserer Patienten zu fördern."
mit besonderer Hervorhebung von "Auftrag" "Menschen - auch des ungeborenen Lebens" und "Oberstes Ziel ist es, die Genesung unseres Patienten zu fördern."
und bei auftretenden Unwillen dir zu sagen, ob, was und warum man etwas für dein Kind tut oder nicht, ihnen den Zettel unter die Nase halten und darum bitten, dass sie dir erklären sollen, warum sie nicht mehr für ihren Patienten in deinem Bauch tun können.

Besseres fällt mir gerade auch nicht ein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 14:39
In Antwort auf farrah_11893800

Anfang vom Ende?!?
Ich bin am ende...die letzten zwei Tage waren der Horror und ich fühle mich allein gelassen von den Ärzten...vor zwei Tagen bekam ich blutungen und nicht grade wenig...zuerst bin ich hier im Dorf ins Kh wo ein Professor in Rente mich untersucht hat...alle FA hier sind zurzeit im Urlaub...er hatte wirklich keine Ahnung und schickte mich nach hause...wo die blutung herkommt könne er nicht feststellen aber meiner Tochter geht es gut und ich solle wiederkommen wenn es schlimmer wird dann müsste sie geholt werden...am Abend bin ich doch.in die Klinik gefahren dort hat man mir dasselbe gesagt...es wäre ja quälerei für das Kind und man würde keine cerclage oder ähnliches legen...ich frage mich wieso? Ihr geht es gut das Herz schlägt kräftig bei jedem anderen würde sofort etwas unternommen werden...es wurde nichtmal geschaut ob ich wehen habe dabei habe ich ständig So einen druck im unterbauch...ich solle mich schonen mehr kann ich nicht tun und ich könnte selbst entscheiden ob ich bleibe oder auch nicht. Ich bin jetzt wieder zuhause. Ich will mein Kind nicht einfach so hergeben zumal noch nicht einmal der Chefarzt mir sagen konnte wo die blutung herkommt...wenn es schlimmer wird müsste sie halt geholt werden...ich versteh das alles nicht...vielleicht kann mir ja jemand einen Arzt nennen welcher vielleicht mehr Verständnis aufbringt...lieben dank fürs zuhören <3

Mensch,
das tut mir leid!

Eine Cerclage bringt immer ein geringes Risiko mit sich dass die Fruchtblase beschädigt wird. Daher ist das gut abzuwaegen.
Dass man Dich nicht an den Wehenschreiber gelegt hat, ist natürlich nicht richtig.

Gegen vorzeitige Wehentaetigkeit gibt es eine Reihe Medikamente, die üblicherweise verschrieben werden.
Nimmst Du denn bereits ein krampfloesendes Magnesiumpraeparat?

Ansonsten ist strenge Ruhe, am besten Bettruhe, ganz wichtig. Mehr kann man tatsächlich nicht machen.
Lassen die Blutungen denn langsam nach?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 14:48
In Antwort auf jillie_12165270

Bei nochmaligen Lesen,
"wo die blutung herkommt könne er nicht feststellen aber meiner Tochter geht es gut und ich solle wiederkommen wenn es schlimmer wird dann müsste sie geholt werden...am Abend bin ich doch.in die Klinik gefahren dort hat man mir dasselbe gesagt...es wäre ja quälerei für das Kind und man würde keine cerclage oder ähnliches legen...ich frage mich wieso? Ihr geht es gut das Herz schlägt kräftig bei jedem anderen würde sofort etwas unternommen werden...es wurde nichtmal geschaut ob ich wehen habe dabei habe ich ständig So einen druck im unterbauch...ich solle mich schonen mehr kann ich nicht tun und ich könnte selbst entscheiden ob ich bleibe oder auch nicht. Ich bin jetzt wieder zuhause. Ich will mein Kind nicht einfach so hergeben zumal noch nicht einmal der Chefarzt mir sagen konnte wo die blutung herkommt..."

"Ich war in einer evangelischen Klinik und das Kh bei uns ist katholisch deshalb bin ich auch so verwundert..."

du warst im katholischen Marienhospital in Oelde, wobei dort bei der Untersuchung festgestellt wurde, dass es deinem Kind momentan noch gut geht, aber es konnte nicht festgestellt werden, woher die Blutung kommt, und man dir sagte, du sollst wieder kommen wenn es schlimmer wird?

Und dann bist du später in eine evangelische Klinik gefahren, in der ebenfalls nicht festgestellt werden konnte, woran die Blutung liegt, und in der du den Eindruck hattest, man würde sich zu wenig um dein Kind bemühen?

Wenn ich das so richtig verstanden habe, scheint ja der Unwillen dem Kind zu helfen eher in der letzteren Klinik da gewesen zu sein, während in der ersteren vor allem Personalmangel war und nichts weiter festgestellt wurde, als dass es deinem Kind da noch gut ging. Also sprich der erste Laden war eher unterbesetzt als unwillig, was für dein Kind zu tun.

Wenn das so stimmt, könnte es Sinn machen, nochmal ins Hospital Oelde zu gehen, sich die Internetseite
http://www.marienhospital-oelde.de/ueber_uns__leitbild.shtml
ausgedruckt in die Handtasche zu stecken, den Text zu markieren:
"2. Unser christlicher Auftrag

Jeder Mensch gilt als einzigartig und unverwechselbar. Wir sehen ihn als Einheit von Körper, Seele und Geist. Er ist ein Geschöpf, das von Gott gewollt und angenommen ist, ungeachtet seiner Herkunft, Konfession, Hautfarbe, Geschlecht, Bildung, sozialen Stellung, Alter und Krankheit. Die Würde und der Wert eines Menschen - auch des ungeborenen Lebens - sind unantastbar.

3. Unsere Patienten

Der Krankenhausaufenthalt bedeutet für jeden Menschen eine Veränderung seiner Lebensgewohnheiten, oft verbunden mit einer erheblichen Einschränkung seiner Selbstständigkeit. Oberstes Ziel ist es, die Genesung unserer Patienten zu fördern."
mit besonderer Hervorhebung von "Auftrag" "Menschen - auch des ungeborenen Lebens" und "Oberstes Ziel ist es, die Genesung unseres Patienten zu fördern."
und bei auftretenden Unwillen dir zu sagen, ob, was und warum man etwas für dein Kind tut oder nicht, ihnen den Zettel unter die Nase halten und darum bitten, dass sie dir erklären sollen, warum sie nicht mehr für ihren Patienten in deinem Bauch tun können.

Besseres fällt mir gerade auch nicht ein.

Carn
Du hast Dich evtl. verlesen.
Der Prof. der ersten Klinik sagte, sie solle bei Verschlechterung wieder kommen und dann würde das Kind geholt werden!
Wenn ich richtig rechne ist sie Max. in der 20. Woche!
Von "helfen" kann da keine Rede sein!


Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 14:51
In Antwort auf florina911

Carn
Du hast Dich evtl. verlesen.
Der Prof. der ersten Klinik sagte, sie solle bei Verschlechterung wieder kommen und dann würde das Kind geholt werden!
Wenn ich richtig rechne ist sie Max. in der 20. Woche!
Von "helfen" kann da keine Rede sein!


Mist,
tschuldigung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 14:57
In Antwort auf florina911

Mensch,
das tut mir leid!

Eine Cerclage bringt immer ein geringes Risiko mit sich dass die Fruchtblase beschädigt wird. Daher ist das gut abzuwaegen.
Dass man Dich nicht an den Wehenschreiber gelegt hat, ist natürlich nicht richtig.

Gegen vorzeitige Wehentaetigkeit gibt es eine Reihe Medikamente, die üblicherweise verschrieben werden.
Nimmst Du denn bereits ein krampfloesendes Magnesiumpraeparat?

Ansonsten ist strenge Ruhe, am besten Bettruhe, ganz wichtig. Mehr kann man tatsächlich nicht machen.
Lassen die Blutungen denn langsam nach?

Ok,
"Ansonsten ist strenge Ruhe, am besten Bettruhe, ganz wichtig."
wenn bei beiden so ziemlich das gleiche gesagt wurde, dann heißt das vielleicht, dass man gerade tatsächlich nichts machen kann und in dem Fall ist Ruhe am besten und Ärtzehopping würde nur Stress bringen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 15:19
In Antwort auf jillie_12165270

Ok,
"Ansonsten ist strenge Ruhe, am besten Bettruhe, ganz wichtig."
wenn bei beiden so ziemlich das gleiche gesagt wurde, dann heißt das vielleicht, dass man gerade tatsächlich nichts machen kann und in dem Fall ist Ruhe am besten und Ärtzehopping würde nur Stress bringen.

Ja,
Soweit mir bekannt ist, gibt es bei drohender Frühgeburt nicht besonders viele Moeglichkeiten.
Wichtigster Punkt: Ruhe, wenn's ganz akut ist, wirklich nur ins Bad gehen.
Und dann unterstützend Magnesium, Utrogest, Bryophyllum einnehmen!

Bei mir verkürzte sich in der 26. Woche der Gebaermutterhals gefährlich und leichte Wehen konnten verzeichnet werden, daher bin ich etwas informiert.

Wenn das alles nichts bringt, könnte die Cerclage zum Thema werden, das ist jedenfalls nicht die erste Wahl!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 15:29
In Antwort auf farrah_11893800

Anfang vom Ende?!?
Ich bin am ende...die letzten zwei Tage waren der Horror und ich fühle mich allein gelassen von den Ärzten...vor zwei Tagen bekam ich blutungen und nicht grade wenig...zuerst bin ich hier im Dorf ins Kh wo ein Professor in Rente mich untersucht hat...alle FA hier sind zurzeit im Urlaub...er hatte wirklich keine Ahnung und schickte mich nach hause...wo die blutung herkommt könne er nicht feststellen aber meiner Tochter geht es gut und ich solle wiederkommen wenn es schlimmer wird dann müsste sie geholt werden...am Abend bin ich doch.in die Klinik gefahren dort hat man mir dasselbe gesagt...es wäre ja quälerei für das Kind und man würde keine cerclage oder ähnliches legen...ich frage mich wieso? Ihr geht es gut das Herz schlägt kräftig bei jedem anderen würde sofort etwas unternommen werden...es wurde nichtmal geschaut ob ich wehen habe dabei habe ich ständig So einen druck im unterbauch...ich solle mich schonen mehr kann ich nicht tun und ich könnte selbst entscheiden ob ich bleibe oder auch nicht. Ich bin jetzt wieder zuhause. Ich will mein Kind nicht einfach so hergeben zumal noch nicht einmal der Chefarzt mir sagen konnte wo die blutung herkommt...wenn es schlimmer wird müsste sie halt geholt werden...ich versteh das alles nicht...vielleicht kann mir ja jemand einen Arzt nennen welcher vielleicht mehr Verständnis aufbringt...lieben dank fürs zuhören <3

Leider
ist auch der Medizin Grenzen gesetzt.
Nicht alle Blutungen lassen sich lokalisieren. DAs ist nunmal leider so....
Es sind auch nciht alle Blutungen gefährlicher Natur. Aber du weisst das bei dir nciht alles normal verläuft. Und das was nun passiert kann sehr gut zum bekannten Risiko gehören. Natürlich ist die Hoffnung groß das alles gut verläuft, stell dich aber dennoch darauf ein das es das nciht tut.

Auch wenn die Gefahr für Frühgeburten bekannt ist heißt das nciht das ein Arzt das verhindern kann. Außer die Wehen medikamentös unterbinden kann man da soweit ich weiss überhaupt nichts machen.

Wie weit bist du denn wenn man schon davon spricht den Fötus zu holen?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. Oktober 2013 um 15:30
In Antwort auf farrah_11893800

...
Ich war in einer evangelischen Klinik und das Kh bei uns ist katholisch deshalb bin ich auch so verwundert...ich komme aus Oelde...Autobahnzufahrt haben wir und ich wäre auch bereit einige km zu fahren solang mir und meinem Kind geholfen wird...

Hallo liebe trinchen
hab dir eine private nachricht geschrieben...
liebe grüße, manuela

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook