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Traurigkeit und Unentschlossenheit in der Schwangerschaft

3. April um 11:49 Letzte Antwort: 4. April um 13:02

Hallo,

ich bin jetzt in der 17. Schwangerschaftswoche und hab vermehrt Probleme mit Traurigkeit.  
Ich fühle mich einfach alleine, auch wenn ich es nicht bin. Zudem kann ich mich für nichts entscheiden und wenn ich es dann tue, ist es die falsche Entscheidung. 
Aber es stehen einige Entscheidungen an, z. Bsp. wie es später mit der Kinderbetreuung aussieht, wo leben, welche Hebamme etc. 

Hatte jemand von euch auch solche Gefühle? Was hilft dagegen?

Danke schon mal für eure Antworten. 

Viele Grüße 

Anna
 

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3. April um 12:15

Hast du denn einen Partner? Falls ja, habt ihr doch bestimmt drüber gesprochen, wie es nachher mit der Kinderbetreuung aussehen soll, oder? Ich meine, ihr bekommt gemeinsam ein Kind. Dann könnt und solltet ihr euch austauschen und du nicht die Dinge alleine entscheiden! Und manche Sachen müssen ja auch noch nicht sofort entschieden werden.
Bei welchen Entscheidungen hast du denn falsch entschieden? Falsche Entscheidungen zu treffen gehören ja auch irgendwie zum Leben leider dazu. Einfach weil man nicht in die Zukunft blicken kann und sich manches unvorhergesehen und ohne eigene Schuld verändern können oder sich als anders entpuppen als man angenommen hatte.
Bzgl. Hebamme fürchte ich leider, dass du froh sein kannst, wenn du überhaupt noch eine findest. Meine war ausgebucht, als ich in der 8 SSW war. Ich hatte gerade noch Glück, aber auch nur, weil ich mich in der 6. SSW gemeldet hatte.
 

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3. April um 22:24
In Antwort auf ramses_19235046

Hallo,

ich bin jetzt in der 17. Schwangerschaftswoche und hab vermehrt Probleme mit Traurigkeit.  
Ich fühle mich einfach alleine, auch wenn ich es nicht bin. Zudem kann ich mich für nichts entscheiden und wenn ich es dann tue, ist es die falsche Entscheidung. 
Aber es stehen einige Entscheidungen an, z. Bsp. wie es später mit der Kinderbetreuung aussieht, wo leben, welche Hebamme etc. 

Hatte jemand von euch auch solche Gefühle? Was hilft dagegen?

Danke schon mal für eure Antworten. 

Viele Grüße 

Anna
 

Eine gute Freundin von mir hatte in den letzen drei Monaten eine Schwangerschaftsdepression. (Manche habe es nach der Geburt). Und da es seltener ist es vor der Geburt zu haben, konnte ihr einige Ärzte nicht helfen..
Bis sie eine Frauenarzt fand, die Erafhrung damit hatte. Es war eine Deprassion, die Aufgrund der Hormone aufkam. Sie konnte es sich nicht erklären, da es ein totles Wunschkind war es aber in den letzen drei Monate nicht mal mehr wollte. Der Partner hat sie durch die extrem schwierige Phase begleitet. Nach der Geburt war das Chaos verschwunden. Die ganze Selbstzweifel, städig alles falsch zu entscheiden usw.

Ich wünsche dir, dass du einen verständnisvollen und geduldigen Partner hast und eine Frauenärztin, die deine Problem ernst nimmt.

Ihr hat es glaube ich geholfen, sich einzugestehen, dass das nicht ihren wahren Gefühle sind..

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4. April um 13:02
In Antwort auf ramses_19235046

Hallo,

ich bin jetzt in der 17. Schwangerschaftswoche und hab vermehrt Probleme mit Traurigkeit.  
Ich fühle mich einfach alleine, auch wenn ich es nicht bin. Zudem kann ich mich für nichts entscheiden und wenn ich es dann tue, ist es die falsche Entscheidung. 
Aber es stehen einige Entscheidungen an, z. Bsp. wie es später mit der Kinderbetreuung aussieht, wo leben, welche Hebamme etc. 

Hatte jemand von euch auch solche Gefühle? Was hilft dagegen?

Danke schon mal für eure Antworten. 

Viele Grüße 

Anna
 

 
Hallo liebe Anna.
Das, was du jetzt hast ist eine typische Depression. Viele Frauen leiden daran. Zudem gibt es auch eine Depression während der ersten zwei-drei Wochen nach der Geburt. Das ist normal. Kommt oft vor.
Für diese Depression sind natürlich Hormone verantwortlich.
Aber nicht nur Hormone haben Wirkung drauf. Manchmal sind das Probleme in der Familie. Ist bei dir alles okay? Kommst du gut mit deinem Mann bzw. Eltern klar? Verschiedene Beschwerden können auch einen bedeutenden Einfluss haben. Hast du keine Kompilationen? Wie fühlst du dich?
Wenn aber Probleme in der Familie und Beschwerden nichts damit zu tun haben, dann warte einfach. Depression ist ein vorübergehender Zustand.
Also ich wünsche dir viel Geduld!
LG.

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