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Trauma durch Kaiserschnitt...Wem gehts noch so bzw. wie werdet ihr damit fertig?

28. Mai 2009 um 21:21

Hi,

ich hatte vor 4 Monaten meinen Kaiserschnitt gehabt. Obwohl die Chance 50:50 stand, habe ich 23 Stunden für eine normale Geburt gekämpft. Ich hatte höllische Schmerzen und ich konnte nicht mehr, aber ich wollte nicht aufgeben und kämpfte weiter. Für mich war immer klar, lieber ein paar Stunden leiden bei einer normalen Geburt, aber danach ist alles vorbei und man hat was erreicht. Man ist wieder vollkommen fit und kann sich gut um sein Kind kümmern und nicht wie bei einem Kaiserschnitt wo man Monate auf Hilfe angewiesen ist. Für mich war die Vorstellung eines Kaiserschnittes immer der blanke Horror und das ist er immer noch.

Wie gesagt ich hab 23 Stunden gekämpft, aber dann haben mich die Ärzte zu der Unterschrift gedrängt und es wurde ein Notkaiserschnitt gemacht. Eigentlich wollten sie schon früher einen Kaiserschnitt machen, aber ich habe mich geweigert. Sie haben mich dann in Vollnarkose gelegt, weil ich bereits schon eine PDA hatte und diese auch nicht richtig gewirkt hatte und weil ich die schmerzen einfach nicht mehr aushalten konnte.

Da der Kaiserschnitt nachts um 4 gemacht wurde, hab ich mein Kind zwar am Abend kurz auf dem Arm gehabt, aber ich war ja volle zwei Tage ziemlich benebelt so dass ich das gar nicht wirklich mitbekommen habe. Mir fiel auch wieder ein, dass ich gar nicht so unter Vollnarkose war, sondern auch was mitbekommen habe. Ich hab mitbekommen, wie sie an mir rum gerüttelt und gemacht haben. Man ist zwar irgendwie weit weg, aber irgendwie doch nicht. Man bekommt halb mit was um einen rum passiert. Als mir das wieder bewusst geworden ist, was mir da passiert ist, hatte ich richtig angst und Panik. Tja und als ob der Kaiserschnitt und diese höllischen Schmerzen, die nicht mal annähernd mit den Wehen schmerzen vergleichbar sind, nicht schon genug waren, wurde mein Kind am nächsten Tag sofort in die Uniklinik verlegt und ich habe es dann zwei Wochen lang nicht gesehen.

Ich lag da nun in einem Zweibettzimmer ganz allein, quälte mich mit meinen schmerzen, konnte weder aufstehen, noch liegen, alles tat höllisch weh, ich habe jeden gehasst, ich lag Mutterseelen allein in dem Zimmer, ohne mein Kind, ohne zu wissen wie es ihm geht, während ich im Flur und im Nebenzimmer die anderen Babys schreien hörte. Ich wusste zwar dass ich nun ein Kind habe, aber mir kam es nicht so vor. Ich fragte mich während der einen Woche, die ich im Krankenhaus lag, jede Minute warum ich eigentlich da lag. Für was eigentlich? Wofür hatte ich solche schmerzen? Nachdem ich mich dann am siebten Tag selbst entlassen hatte, konnte ich mein Kind immer noch nicht besuchen fahren. Das Krankenhaus war einfach zu weit weg und ich konnte mich immer noch kaum bewegen, geschweige den laufen, sitzen oder ähnliches. Ich hatte ja sogar Schwierigkeiten aus dem Bett überhaupt hoch zu kommen. Für einen Außenstehenden der das noch nie durchgemacht hat, mag das unvorstellbar sein, aber für mich war es einfach nur der Horror.

Nach zwei Wochen konnte ich dann mit zusammen gebissenen Zähnen und immer noch höllischen Schmerzen mein Kind endlich besuchen fahren. Ich musste sogar Schmerztabletten nehmen um überhaupt die Autofahrt bis dorthin überstehen zu können. Ich sah dann mein Kind und hatte nicht das Gefühl das es mein Kind ist und ich war immer noch total fertig, dass mein Kind nicht ganz gesund ist. Ein Schlaganfall während der Geburt, daraus folgten Krampfanfälle die vom Gehirn kamen.
Er kam dann zwar auch bald nach Hause, aber das Schwert des Schicksals wird sein ganzes Leben über ihm hängen.

Am Anfang freute ich mich überhaupt nicht das der kleine nach Hause kam, ganz im Gegenteil ich wollte ihn wieder los werden. Die ganze Veränderung. Ich wollte keine allzu große Bindung aufbauen, weil ich ja immer damit rechnen muss ihn wieder zu verlieren und woran man sich nicht gewöhnt oder was man nicht lernt zu lieben, das fällt einem auch nicht schwer wieder los zu lassen. So hab ich am Anfang immer wieder gedacht. Nur keine allzu große Bindung aufbauen.
Am Anfang hab ich ihn auch teilweise gehasst, weil mein Leben durch diesen Vorfall noch schwieriger wird als ohnehin schon.

Heute 4 Monate später kann ich zwar sagen dass ich ihn irgendwie lieb hab, aber ich habe immer noch nicht das Gefühl das es mein Kind ist. Ich habe nicht gesehen wie er aus mir raus kam. Wenn ich an die Geburt denke, dann könnte ich einfach nur heulen. Ein Moment, ein wichtiges Ereignis meines Lebens das man mir einfach genommen hat, das man mir nie wieder zurück geben kann. Ich leide einfach total darunter das ich ihn nicht gesehen hab, nicht gesehen hab wie er aussah als er raus kam. Mein Mann sagt zwar das er total zerknautscht aussah und das er einen spitzen Kopf hatte, aber das hilft mir auch nicht. Mir fehlt einfach dieses Erlebnis.
Zudem denke ich immer wieder daran dass ich einfach versagt habe. Nicht einmal eine normale Geburt habe ich geschafft. Nichts schaff ich im leben allein, das war schon immer so, überall bin ich gescheitert und nun kann ich nicht mal mein Kind allein zur Welt bringen??

Ich frage mich was gewesen wäre, wenn ich dem Kaiserschnitt eher zugestimmt hätte? Wäre dann der Schlaganfall nicht passiert? Bin ich schuld an seinem Unglück? Was wäre wenn ich keine PDA verlangt hätte und die wehen dadurch nicht schwächer geworden wären? Hätte ich dann meine normale Geburt mit allem drum und dran gehabt? Würde ich dann eher das Gefühl haben das es wirklich mein Kind ist? Das ich jetzt Mutter bin? Das er es ist dem ich die ganze Zeit im Bauch hatte?

All diese Fragen stelle ich mir tagtäglich. Wenn ich daran denke könnte ich einfach nur heulen. Ich trauere um den Moment der mir weggerissen wurde. Ein Moment um den man mich einfach gebracht hat. Keiner versteht mich, keiner weiß wirklich wie es mir geht, wie zerrissen ich mich fühle. Ich hab das wichtigste in meinem Leben verpasst!

Selbst Wochen, Monate nach dem Kaiserschnitt habe ich noch Alpträume immer wieder auf geschnippelt und wieder zu genäht zu werden.


Sorry für den so langen Text aber das sind einfach meine Gedanken und Erlebnisse. Mich würde sehr interessieren wie es euch ergangen ist und wie ihr damit klar kommt bzw. ob ihr damit klar kommt und das schon irgendwie verarbeiten konntet.
ich freue mich auf eure Gedanken

Lg,
Josephine

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10. Juni 2009 um 19:56

Traumatische Geburten
Das klingt furchtbar, was Du durchgemacht hast. Ich kann Deine Trauer, Deine Zweifel und auch Dein Bedürfnis, Dich mit anderen auszutauschen, gut nachvollziehen. Und natürlich hat die Geburt Auswirkungen auf das Verhältnis zu Deinem Kind. Was ich nicht verstehe, ist, warum Du nach ein paar Tagen nicht in die Klinik verlegt wurdest, wo Dein Sohn war, bzw. dort ein Bett bekamst.

Du solltest Dir nicht zu viele Selbstvorwürfe wegen PDA und zu spätem oder zu frühem Kaiserschnitt machen. Letzendlich muss man sich in einer Situation wie der Deinen zum größten Teil auf das Urteil der Ärzte verlassen. Oder gegebenenfalls noch darauf, dass einem der Partner oder wenimmmer man in die Klinik mitgebracht hat, bei der Entscheidung hilft. Schließlich sind 23 Stunden lang und waren bei Dir offenbar besonders anstrengend. Es ist schwer anzunehmen, dass man ausgeliefert ist, und das die Geburt nicht annähernd so verläuft, wie man sich das erhofft hat. Bis zu einem gewissen Grad zumindest geht es vielen Schwangeren so, selbst wenn die Geburt nicht ganz so schwierig ist.

Meine Schwester hatte bei ihrem ersten Sohn eine Zangengeburt, nachdem die Saugglocke versagt hatte, mit grösserem Dammriss bei ihr und leichten Quetschungen des Kopfes beim Kind. Die Geburt war eingeleitet worden, weil, so der Eindruck meiner Schwester, in der Klinik zu viele Frauen gleichzeitig in den Wehen lagen und meine Schwester halt schon am längsten da war. Sie machte sich dann eine Zeitlang Vorwürfe der Einleitung zugestimmt zu haben. Die Hebamme hatte ihren Eindruck hinterher bestätigt und gemeint, dass es in ihrem Fall wohl keine medizinische Indikation gab.

Nach der Geburt ihres zweiten Sohnes im Geburtshaus hatte sie zuerst das Gefühl gehabt, alles richtig gemacht zu haben, bis dann der Kleine 2 Wochen mit einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus musste. Meine Schwester meinte dann vor der Hausgeburt ihrer Tocher, dass man sich keine zu genauen Vorstellungen machen sollte, wie Schwangerschaft und Geburt sein sollten: am besten nehme man die Dinge so wie sie kommen. Ich hatte den Eindruck, dass sie selbst eine Totgeburt oder ein schwere Fehlbildung einigermaßen verkraftet hätte. Später hat sie auch viel Kraft bewiesen, als eine gute Freundin von ihr im Koma lag. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass sie in den letzten Jahren viel buddhistische Meditation gemacht hat.

Meine Mutter hat die schwierige Geburt meines Bruders nie wirklich verkraftet, obwohl sich die geistige Behinderung meines Bruders aufgrund des Sauerstoffmangels in Grenzen hält. Wir Schwestern finden es bis heute schade, dass sie damit so grosse Schwierigkeiten hat und dass sie mit meinem Bruder nicht wie mit einem normalen Kind oder Menschen umging/umgeht.

Was Dein Gefühl angeht, dass Dein Kind nicht das eigene ist, so bin ich mir gar nicht so sicher bin, ob es so große Unterschiede zwischen der Liebe zu einem eigenen und einem fremden Kind gibt. Selbst die physische Ähnlichkeit, die ja mitunter unangenehm oder sogar abstoßend sein kann, erlebt man ja als nichtbiologische Eltern oder Fürsorgende, da Kinder einen immer sehr imitieren. Vielleicht hilft es Dir in diesem Punkt zu erfahren, dass viele Mütter zumindest ansatzweise dasselbe Problem haben. Ist teilweise hormonell bedingt (s. Wochenbettdepression und Prolaktinspiegel v.a. einer stillenden Mutter). Liegt teilweise auch daran, dass die Mutterrolle als solche ideologisch überhöht wird. Bei wohl fast allen Müttern gibt es aber auch nach dem Wochenbett und während und nach der Stillzeit Momente, wo sie eine ungeheure Distanz oder Wut ihrem Kind gegenüber aufbauen. Bei manchen Müttern, und das dürfte, gerade wenn die Geburt nicht gut verlief und einem Schuldgefühle plagen, oder auch, wenn man sich alleingelassen fühlt, keine Seltenheit sein, kann eine Depression auch lange anhalten. Google mal ein bisschen unter dem Stichwort keine Muttergefühle.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du Dein Kind so annehmen kannst, wie es ist, und auch mit Deinen Gefühlen ihm gegenüber, so wie sie sind. Falls es Dir weiterhin sehr schwerfällt, und sich kein mitfühlender Mensch in Deiner Umgebung findet, würde ich Dir raten, ruhig die professionelle Hilfe eines Psychologen zu suchen und vorher mehrere zu testen.

Liebe Grüße und alles Gute,
Jeannette

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30. Juli 2009 um 13:55

Notkaiserschnitt hatte ich auch - VORSICHT LANGER TEXT
Hallo Josephine,

ich habe vor 8 1/2 Monaten eine Tochter bekommen. Und die Geburt war auch nicht gerade die schönste. Ich kann dich daher ganz gut verstehen, was den Kaiserschnitt angeht.

Bei mir fingen die Wehen nachts um halb 1 an. und morgens um halb 9 sind wir dann mal losgefahren zum Krankenhaus. Als wir dort ankamen, hat die Hebamme direkt nachgeschaut wie weit alles ist und meint, das der Muttermund schon 5 cm offen ist sie verwundert sei, das ich das bis jetzt zu hause alleine so weit gebracht hätte - gerade bei dem ersten kind. sie meinte, wenn das so toll weiter geht, dann sind wir bis mittags durch und haben unsere tochter in den armen. und wie sollte es anders sein: es war natürlich nicht so. am späten vormittag hat mir der arzt zu einer PDA geraten mit der begrundung,man muss diese schmerzen heute nicht mehr aushalten und wenn man zu lange warten bis es zu schlimm ist. also habe ich zugestimmt (würde ich glaube ich bei einem 2. kind nicht mehr tun) das schöne war natürlich das der gebutsschmerz fast ganz weg war und ich mich etwas ausruhen konnte. bis 15 Uhr ist dann vom geburtsvorgang nichts mehr weiter gegangen (der muttermund war bereits seit einigen stunden ganz geöffnet), so das die hebammen meinten ich würde jetzt keine PDA mehr gespritzt bekommen, denn es könnte sein das es ein Kaiserschnitt wird. also ging die betäubung schön langsam raus und ich habe unerträgliche schmerzen, so als ob mir mein unterleib auseinanderreißt (Presswehen) die hebamme sagt ich dürfe aber nicht pressen, da das köpfchen verkehrt im kanal feststeckt. nach ewigkeiten konnte ich die schmerzen nicht mehr unterdrücken und habe geheult und geschriehen und wollte nicht mehr. die herztöne meines kindes wurden langsam schlechter und es musste ein notkaiserschnitt gemacht werden. dieser fand um 17 uhr statt. das heißt 2 stunden höllischste presswehenschmerzen. ich wurde fertig gemacht für den Kaiserschnitt, wurde am OP Tisch "angebunden" und die PDA nachgespritzt. Leider nicht so wirksam, das ich nichts mehr gemerkt hätte. nachdem ich das gesagt habe, wurde mir noch was gespritzt, das hat mich dann ganz aus der bahn geworfen und ich habe nichts mehr mit bekommen. Ich habe noch ganz dumpf den ersten schrei meiner tochter in erinnerung, mehr nicht.

Meine Tochter wurde zu ihrem vater in den Kraissaal gebracht und ich wurde ganz alleine in einem großen leeren raum wach. Mein Kind wurde mir aus dem Bauch "gerissen", mein Mann war nicht da und ich hatte noch niemals so sehr das gefühl von einsamkeit und traurigkeit. um 17.15 wurde die kleine geboren und um 19 Uhr haben sie mich dann wieder in den Kreissaal gebracht wo mein mann und meine tochter warteten. als ich beide gesehen habe, habe ich nur geweint. aber nicht vor Glück sondern vor traurigkeit. Mein Mann war total schockiert dasich mich nicht so freue wie er. Ich hatte auch das gefühl versagt zu haben. Mein Kind war noch nicht mal ganz auf der Welt und schon habe ich als Mutter versagt. und ich habe die ersten Stunden verpasst. das ist was, was mir keiner wiedergeben kann.ich hatte auch nicht diese bindung zu ihr, so wie bei dir auch, da ich es nicht mitbekommen habe als sie geboren wurde.Es hätte auch ein wildfremdes kind sein können. woher soll ich wissen das es meins ist, das es das kind ist, welches 9 Monate unter meinem Herzen war. Wir wurden aufs Zimmer gebracht und ich konnte mich nicht rühren wegen dem Schnitt und der Schmerzen. Da es Abend war ging mein man dann um ca 9 Uhr nach hause und mir wurde erneut meine Tochter weg genommen, da ich mich nicht selbst um sie kümmern konnte. Sie hat die erst nacht im schwesternzimmer verbracht und ich alleine in dem scheiß Krankenhauszimmer. ich habe nur geheult, bis tief in die nacht. Am nächsten morgen sagten die schwestern wenn ich will soll ich versuchen auszustehen. ich habe 2 tabletten bekommen gegen die schmerzen und bin ausgestanden. von da an habe ICH mich um MEIN KIND gekümmert. egal wie groß die schmerzen bei jedem aufstehen waren. ES IST MEIN KIND UND DAS LASSE ICH MIR NICHT MEHR NEHMEN.

nach einer woche waren wir wieder zu hause. und wenn ich mit meienr tochter alleine war, habe ich oft wieder angefangen zu weinen weil alles immer wieder hochkam und ein komisch fremdes gefühl zu meinem Kind bestand. und wenn man sich mit verwandten und bekannten unterhalten hat über die geburt, dann kam immer der Spruch: aber wenn du dein kind das erste mal in den Armen hälst, dann ist auch alles wieder vergessen. Und jetzt mal die Antwort für alle die das denken: NEIN es ist nicht vergessen und es ist noch sehr nah bei einem in den gedanken.

Bei dir war es noch viel schlimmer, weil du dein kind erst mal gar nicht sehen konntest. und es ist das schlimmste was es gibt einer mutter das kind zu nehmen. ich hatte auch immer die gedanken was wäre gewesen wenn es anders gelaufen wäre, wenn ich keine pda bekommen hätte. ich stelle mir bis heute die frage ob die ärzte meinen kleinen wurm nicht auch mit der saugglocke auf seinem weg hätten helfen können u.s.w,u.s.w

Man kann sich immer weiter fragen ob man irgendwie schuld hat oder ob man das hätte anders machen können, oder ob es in einem anderen Krankenhaus anders gelasufen wäre. Aber jetzt mal ehrlich, Ändern kann man es nicht mehr und wer weiß ob es irgendetwas geändert hätte wenn man keine pda bekommen hätte. man muss es irgendwann akzeptieren und unter dem Kapitel "scheiß Erfahrung" das buch schließen. es klingt vielleicht blöd aber du machst dir doch deine Zeit kaputt die du langsam mit deinem kind genießen solltest. ich weiß das es schwer ist und ich habe auch wochen und monate daran zu knabbern gehabt um meine tochter auch als diese anzunehemen aber es geht. schau dir deinen kleinen hilflosen wurm an. er brauch dich und DEIN BABY liebt dich bedingungslos. versuche nicht dir immer gedanken darüber zu machen sondern seh in die zukunft und was dein kind alles mit deiner hilfe schon geschafft hat. du hast nicht versagt und du bist auch erst am anfang vom muttersein.

und ich weiß das es auch Gesprächsgruppen gibt für mütter oder eltern, die einen notkaiserschnitt hatten und damit nicht zurecht kommen. wenn du einfach nicht damit abschließen kannst, dann schau doch mal da vorbei.es wird dir mit sicherheit helfen.

ich wünsche dir für dich und deine kleine Familie alles gute und sieh bitte positiv in eure Zukunft. du schaffst das auch.

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3. September 2009 um 11:20

Hi Josephine,
ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber hättest Du Dich nicht so lange gegen einen Kaiserschnitt gewehrt, wäre das alles wahrscheinlich anders abgelaufen. Dann hättest Du keine Vollnarkose gebraucht und Du hättest Dein Kind gleich sehen können.
Aber es ist Unsinn, sich jetzt deswegen fertig zu machen. Ich vermute, dass Deine Gedanken eher mit einer Postnatalen Depression zu tun haben. Ich würde Dir raten, falls Deine psychische Verfassung inzwischen nicht besser geworden ist, einen Neurologen aufzusuchen. Diese Probleme lassen sich sehr gut medikamentös behandeln.

Ich wünsch Dir alles Gute.

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9. September 2009 um 12:43
In Antwort auf boesetante2

Hi Josephine,
ich will Dir ja nicht zu nahe treten, aber hättest Du Dich nicht so lange gegen einen Kaiserschnitt gewehrt, wäre das alles wahrscheinlich anders abgelaufen. Dann hättest Du keine Vollnarkose gebraucht und Du hättest Dein Kind gleich sehen können.
Aber es ist Unsinn, sich jetzt deswegen fertig zu machen. Ich vermute, dass Deine Gedanken eher mit einer Postnatalen Depression zu tun haben. Ich würde Dir raten, falls Deine psychische Verfassung inzwischen nicht besser geworden ist, einen Neurologen aufzusuchen. Diese Probleme lassen sich sehr gut medikamentös behandeln.

Ich wünsch Dir alles Gute.

Hallo
ich wollte dich mal fragen hattest du eine pda und dann eine vollnarkose hab ich das richtig verstanden?
wenn man fragen darf wo war das in welchem ort kh?
LG aessia

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23. Oktober 2009 um 18:19

Jeder emfindet das anders
ich hatte 3 tage wehen sie wollte nicht kommen..dann not ks mir ging es 1 jahr danch immer noch nicht gut es war wie ein trauma...mein mann hat mich nicht verstanden, er hat bei der geburt geweint danch als wenn nichts wäre..als wenn als so ist wie früher er war nie da das hat allse kaputt gemacht ich konnte nicht richtig stillen weil mir alles weh tat..mit der narbe hatte ich kein problem auch nicht mit meinem kind aber mit mir selbst jetzt nach 6 jahren war es das beste, meinem kind geht es super gut...
wir kammen beide nicht damit klar.
meine tochter hat mir die kraft gegeben weil sie mich brauch,wir ghaben jetzt eine super bindung..jetzt kommt mein 2 baby ich hoffe natürlich normal wir könnene ja mal chatten oder so wenn du lust hast???LIEBE GR

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