Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangerschaft / Totgeburt

Totgeburt

23. Juli 2011 um 16:37 Letzte Antwort: 24. Juli 2011 um 20:37

Hallo zusammen
ich habe heute erfahren das meine bester Freundin Ihr baby verloren hat , müsste jetzt die 31 te woche gewesen sein.
Mir fehlen absolut die Worte, sie wurde wieder nachhause geschickt und soll jetzt noch ca 2 tage bis zum entbindungstermin warten , warum verstehe ich absolut nicht , wollte sie aber auch nicht danach fragen . Könnt ihr mir sagen warum ? Die arme wollt in ein Geburtshaus und partout nicht ins krankenhaus , kann man denn ein totes baby auch im Geburtshaus zur Welt bringen ? Und wie geht es dann weiter ???? Ich bin total verzweifelt , mir gehen soviele fragen durch den kopf und die größte natürlcih warum , die ss verlief ganz normal und meine freundin hat immer ein gutes gefühl und heute diese schock nachricht ... Sie hat nur irgendwas von verengten plazenta gefäßen gesagt und ich wollte nicht nachhaken, hat da jemand infos????
Wie soll ich denn jetzt mit ihr umgehen , ich denke die passenden worte werde ich nicht finden , ist es dann besser gar nicht s zu sagen ????

Mehr lesen

23. Juli 2011 um 20:23

Totgeburt
Danke Sobermind für deine Antwort, im moment möchte Sie gar keinen Sehen , was ich verstehen kann, ich denke ich werde sie in Ruhe lassen und mich nach dem Entbindungstermin bei ihr melden

Gefällt mir
23. Juli 2011 um 20:32

Hay
Mein Beileid fuer sie ..

Lass sie erstmal und warte darauf bis sie bereit ist darüber tu sprechen...

Aber ich denke dein Thread ist besser im anderen Forum (tod&trauer) aufgehoben

Da können die dir besser helfen weil manche da so ähnliche Situationen haben

Alles gute

Lg Natascha+Krümmel (7+3)

Gefällt mir
23. Juli 2011 um 22:03


Hab mal eine Frage, weiß jemand von euch warum man das Kind dann noch normal gebähren MUSS?
Ich finde allein schon den Gedanken daran total schlimm, wieso kann dann kein KS gemacht werden?

Gefällt mir
24. Juli 2011 um 0:38

Hallo
hallo hab erst vor kurzem ein buch gelesen über eine frau die das auch gehabt hat aber nun dafür kämpft das es gedenkstätten gibt und anlaufstellen. sie betreut menschen aus ganz deutschland


sie hat geschrieben das die verarbeitung mit der natürlichen geburt beginnt. wenn man sich von dem kind verabschieden kann. zum teil darf man es auch noch baden und anzigen. finde ich besser wie wenns einfach weg ist.

frag sie doch ob sie darüber sprechen will. das du für sie da bist tag und nacht. jeder mensch verarbeited dies anders.

Gefällt mir
24. Juli 2011 um 10:34

Hey
also ich hatte auch einen Totgeburt in der 34. SSW, aber aus einem anderen Grund, daher kann ich Dir zu der Plazentainssufizienz nichts sagen.. Hmm, aber ich will versuchen Dir einen Tipp zu geben wie Du mit Deiner Freundin umgehen kannst.. Jeder ist zwar anders, aber mir hat es damals sehr geholfen, dass meine Fruendinnen einfach für mich da waren, sie sind teilweise (abwechselnd) im KKH an meinem Bett gesessen, ich lag auch 3 Tage in den Wehen und mein Mann war damals auch sehr froh, dass ihn jemand unterstützte.. Eine Einleitung kann nämlich länger dauern, muß nicht aber kann, weil der Körper nicht berreit ist für eine Geburt und eigentlich noch eine Weile das Baby in sich tragen will.. Wie gesagt bei mir ging es 3 Tage und ich war froh meine Freundinnen bei mir zu haben in dieser Zeit.. Ich weiß nicht ob Deine Freundin das will, ne Fruendin von mir hatte auch ne Totgeburt und die wollte das alleine durchstehen.. Aber man kann es einfach anbieten und fragen ob man ins KKH kommen darf.. Die Zeit danach wird richtig schwer, die ersten Wochen ist man noch im Schock und danach geht die Trauer, die Wut, man denkt die ganze Welt ist ungerecht und dann kann es sein, so war es bei mir, dass man seinen Mitmenschen gegenüber ungerecht wird.. Meist kommt die Trauer nämlich erst nach 2-3 Monaten richtig raus, wenn man realisiert.. Dann braucht es natürlich viel Verständnis von Freunden, wenn man sich seltsam, aggressiv oder ablehnend verhält.. Aber nie aufgeben immer weiter versuchen, sie um die Freundin zu kümmern.. Meine Freundin hat mir dann eine Selbsthilfegruppe gesucht, in die ich dann auch 2 Jahre gegangen bin.. DAs war das Beste für mich.. Sie hat mich einfach dort hingeschleppt und gesagt ich MUSS es versuchen!! Ebenso, versuch bei der Beerdigung dabei zu sein, das war für mich auch sehr wichtig, zu wissen es ist jmd da.. Und vergiss nie, eine Mutter trauert ihr eigenes Leben lang.. D.h. es wird ein Leben lang hoch und tiefs geben und das DARF es geben!!! Ich hab sie heute noch!! Und meine Freundinnen zeigen viel Verständnis und sind dann einfach da.. Im Übrigen glaub ich schon, dass sie im Geburtshaus entbinden darf, es besteht ja kein Risiko fürs Kind.. WEil wenn ein Risiko fürs Kind besteht, darf man nicht entbinden... ansonsten seh ich keine Probleme, dass sie dort nicht entbinden kann... Dir und Deiner Freundin alles Gute in dieser schweren Zeit...
Glg

Gefällt mir
24. Juli 2011 um 10:41

Was sehr wichtiges vergessen
sie soll nicht durch den Schock "vergessen" Fotos zu machen oder ablehnend auf ihr verstorbenes BAby reagieren.. D.h. es ist wichtig Fotos, Fußabdrücke zu machen.. ich war den ganzen Tag mit meinem Baby im Zimmer und hab es einfach nur angeschaut, den Tag darauf nochmal.. Bis ich heim bin.. Das ist das Einzigste was mir bleibt,die Fotos, die Erinnerung und ich würde alles dafür geben ihn nochmal im ARm halten zu dürfen.. Viele Frauen lehnen es erst mal ab und bereuen es, weil es ist das Einzigste was uns verwaisten Eltern bleibt.. Die Erinnerung!! Versuch vorsichtig mir ihr darüber zu reden.. Und besorg evlt das buch "Gute Hoffnung, jähes Ende" ich les heute ncoh darin..
oh wenn ich daran denk, was sie jetzt durchmachen muß, das ist die schlimmste ERfahrung in meinem Leben, das war die schlimmste Zeit.. Und ich könnt jetzt schon wieder weinen.. Versuch ihr viel Kraft zu geben und sei einfach nur da und wenn man nur gemeinsam weint und schweigt...

Gefällt mir
24. Juli 2011 um 20:37

Danke
Super , vielen Dank für Eure Beiträge .
Ich habe heute morgen all meinen Mut zusammen gepackt und sie angerufen und das war gut !!!!!!!!!!!!
Ich glaube sie hat sich gefreut und wir haben lange gesprochen soweit dies ging denn über große teile haben wir geweint . Es tat gut mir ihr zu reden , doch nun bin ich noch fertiger als zuvor , weil es mir für sie so unendlich leid tut . Was meint ihr wielange sie sie brauchen wird um wieder " zur normalität überzugehen " außerdem hat sie unwarscheinliche sorgen wenn sie daran denkt wieder arbeiten gehen zu müssen ... sie tut mir so leid

Gefällt mir
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram