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Total verzweifelt! Abtreiben? Was tun?

15. November 2008 um 15:04

Hallo,

ich habe ein Problem und hoffe, hier ein paar Meinungen zu finden.
Da ich dieses Forum sehr ansprechend finde und
immer schon mitgelesen habe und gute Ratschläge
vernommen habe...

Es ist so, ich habe Gestern herausgefunden, dass ich in der
3SSW schwanger bin.

Ich habe das erste mal mit 29 Jahren ein Freund,
aus psychischen Gründen, habe ich jedoch dieses
Jahr angefangen richtig am Leben teil zu nehmen.

Bin aber ganz schön abgerutscht: Drogen und so...
Doch meine Motivation, aufzuhören mit dem ganzen Dreck
war bis zum kurzen noch nicht groß.
Ich bin immer ein Mensch gewesen, der immer für
andere gekämpft hat, aber nie für mich selbst!

Nun ist es so, dass ich auch noch nicht weiß,
wie lange es mit dieser Beziehung halten wird,
es ist der erste Mann, den ich je vertraut habe,
aber stehe echt noch ganz am Anfang meiner
Lebenserfahrungen und bin jetzt echt überfordert.
Es ist wirklich noch lange nichts festes mit
Ihm.

Ich weiß nicht, für das Kind wär es doch wirklich
eine Zumutung, so aufzuwachsen...
Eine Mutter, die Ihr eigenes Leben nicht in
den Griff bekommt, keinen festen Mann hat,
noch nicht in der Arbeitswelt integriert ist...

Einerseits habe ich sofort aufgehört, als ich hörte
ich sei Schwanger, die Drogen zu nehmen...
Habe das Gefühl, für mein Kind würde ich es schaffen,
ein zu Kämpfen...
Ich meine, es ist mein Kind, hilflos und es braucht
meine Hilffe: Das ist Leben!

Aber ich habe Angst dem Kind zu schaden, wenn ich es
zur Welt bringe, wer möchte mit diesen Vorraussetzungen
Leben.. Ich habe auch keine Ausbildung und aus Angst
vor der Welt bin ich noch nicht wirklich arbeiten gegangen...

Ich bin in therapeutischer Behandlung und bin gerade
dabei, meine ganzen sozialen Ängste aufzubauen.
Auch damit ich endlich arbeiten kann und mein
Leben in den Griff bekomme.
Denke aber, dass es noch ein weiter Weg ist.

Ich habe einerseits das Gefühl, dass ich Gott und die
Welt in Bewegung setzen werde, wenn ich dieses
Kind bekomme, aber finde es dann egoistisch es
aus so einem Grund zu behalten...
Weil ich werde bestimmt nicht alles richtig machen.
Aber anderseits, ist es doch auch Mord es abtreiben
zu lassen, sagen immer alle!

Eine Frage habe ich noch: In der 3SSW ist das
Kind ja noch kein Embryo... ist es dann auch
schon Mord?

Es sind Zellen aber noch kein Embryo.
Aber es ist doch trotzdem eine Abtreibung?!?!?

Tut mir leid, ich bin echt durcheinander und sehr
verwirrt! Ich weiß selber nicht, was ich da tue!

Ich würde mich wirklich über ein paar Meinungen
und Antworten freuen, da ich Montag zum Frauenarzt
gehen werde und die Zeit tickt...
Mir ist nur noch zum weinen...

Alles Liebe, Felicity128

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15. November 2008 um 15:48

Versuche ein bißchen Ruhe zu bewahren
leichter gesagt als getan.
Aber Du bist erst in der dritten Woche und mußt jetzt sofort noch gar nichts entscheiden...Ich verstehe Deine Panik, das kommt zu Deiner ohnehin schwierigen Lage jetzt noch dazu und da ist man erstmal geschockt.
Geh zur Gyn - aber die wird Dir in der 3 Woche noch nicht so viel sagen können, denn man sieht da noch nicht viel. Aber auch sie / er kann Dir einen ersten Rat geben.
Und vor allem denke ich, dass Du in Ruhe mit Deiner Therapeutin darüber sprechen solltest. Sie (oder er?) kennt Dich doch genau und kann Dir helfen Deine Gedanken zu sortieren, so dass Du klarer siehst. Und rede auch mit Deinem Freund darüber - mußt Du ja nicht sofort, sondern kannst es Dir ein paar Tage aufheben, z.B. nach dem Gespräch mit der Therapeutin.

Einen Rat kann ich Dir nicht wirklich geben. nur soviel noch: ich selbst habe auch abgetrieben mit 29 weil ich erst gerade mit der ausbildung fertig war und noch nicht gearbeitet habe. Und ich wußte genau, dass der damalige Freund nicht der Mann meines Lebens war (das war für mich wichtig in der Entscheidung).
Ich habe diese Entscheidung nicht bereut und halte sie auch heute noch für richtig. Aber alle Menschen sind verschieden.
Mit meiner Geschichte will ich Dich nicht beeinflussen, jeder muß das für sich wissen, aber daher sage ich Dir: lass Dir die Zeit, denn Du hast sie noch!
Stell Dir nicht diese "Mordfrage" .....Damit quälst Du Dich noch zusätzlich. Ich habe es nie als Mord empfunden..... und ich mache mir sonst viele Gedanken.

Ganz liebe Grüße und alles Gute!

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15. November 2008 um 17:06

Danke für Eure Antworten... Ich denke....
Hallo, Danke ersteinmal für Eure Antworten..

ich habe gerade herausgefunden, dass ich in der 5SSW bin und die 6SSW gerade beginnt.
Ich habe falsch gerechnet, wusste nicht, dass es ab dem ersten Tag der letzten
Regel gerechnet wird.

Ja, jetzt denke ich auch, wenn es schon ein Embryo ist...
Vielleicht ist es wirklich eine Option, es auszutragen und wenn es dann
nicht geht, es zu behalten, zur Adoption freizugeben.

Ich denke, im Grunde ist es mein Fehler und ein Mensch entsteht schon...
Ich weiß auch nicht...
Jeder hat eine andere Meinung und geht anders damit um, das
verstehe ich auch. Geht mir ja auch gerade selber so,
dass ich nicht weiß, was ich denken soll.

Ich werde am Montag gleich zum Arzt gehen und mal schauen,
was er feststellen wird.. Ich denke, dass auch dieser Besuch
meine Meinung beeinflussen wird.

Zu hoffnung1987, es rührt mich richtig, Deine Geschichte zu hören,
also wie Du meinst, Du fängst an es richtig zu lieben

Es tut gut, sich hier auszutauschen!
Alles Liebe, Felicity128

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15. November 2008 um 20:16

Felicity128
Hallo Felicity128,
wer um ein ungeborenes Kind weinen kann, der wird auch einen guten Weg finden, dieses Kind großzuziehen. Ich habe mich sehr über Deinen Mut gefreut, der aus Deinen Zeilen spricht. Daß Du gerade verwirrt bist. Dies ist manchmal schon bei geplanten Schwangerschaften schon so, und eine ungeplante reißt einem dann den Boden unter den Füßen weg. Denn zum einen stellt sich gerade Dein Körper hormonell auf eine Schwangerschaft ein, dies sorgt für manche Achterbahnfahrt der Gefühle, und zum anderen lastet auf Dir der Druck der Entscheidung zwischen Leben und Verderben Deines Kindes.
Ich finde es keine Schande mit 29 den ersten Freund zu haben, da schlittert man wenigstens nicht so ganz ohne jegliches Wissen in eine Beziehung hinein.Und ich finde es auch klasse, daß Du Deine Drogen hinter Dir gelassen hast und einfach noch mal ganz neu angefangen hast. Einen Satz den Du geschrieben hast kann ich Dir nur bestätigen:Ich meine es ist mein Kind, hilflos und es braucht meine Hilfe: Das ist Leben. Richtig, Dein KInd braucht jetzt Deinen Schutz ganz nötig, und die einzigste die Dein Kind schützen kann bist Du. Und daß Du sofort aufgehört hast Drogen zu nehmen zeigt Deine Liebe und Deine Verantwortungsbewußtsein gegenüber Deinem Kind. Ich bin mir sicher, Dein Kind würde es bei Dir gut haben. Du hast das Gefühl, daß Du Gott und die Welt in die Bewegung setzen wirst, wenn Du dieses Kind bekommen wirst. Richtig! Wenn man merkt, da wächst eine kleine Maus in mir heran und bewegt sich, und sie nahher auf den Armen hält, das gibt Auftrieb und Aufschwung. Dies schenkt Deinem Leben ein neues Ziel und ein Sinn. Du hast Angst, daß dies egoistisch ist. Nein. Ein Egoist denkt nur an sich, Du hast schon angefangen für Dein Kind zu denken. Und ich glaube, mit dem Begriff Zelle bist Du selbst nicht zufrieden.
Es ist noch ein sehr, sehr kleines Kind, aber Kind. Ein 80 jähriger Senior sieht auch anders aus, als ein 2jähriges Kind, doch sind beide Menschen. Ich persönlich glaube, daß der Mensch, ab seiner Befruchtung ein Mensch ist. Die genetische Forschung hat das Erbgut untersucht. Und es läßt nur eine Antwort zu . Von diesem Zeitpunkt an sind alle Anlagen der menschlichen Person vorhanden. Das heißt es steht schon fest: welche Haarfarbe er/sie haben wird, welche Schuhgröße, die Form der Nase, der Körperau, die Schuhgröße, seine Augen- und Haarfarbe., welche Begabungen und Schwächen... Alles was diesen Mensch später ausmacht. Die Befruchtung setzt einen stürmische Entwicklung in Gang. Millionen von Zellen entstehen in den ersten 4 Wochen des Lebens. Sie bilden den menschlichen Organismus. Nach 4 Wochen ist Dein Kind schon 6 mm groß, und es sind bereits die ersten Ansätze für die Wirbelbildung zu erkennen.
Du hast tierische Angst nicht alles richtig zu machen. Du, die perfekte Mutter gibt es nirgends, aber in eine Aufgabe kann man hineinwachsen. Denn wenn die Mutter perfekt wäre, wer würde dann das Kind auf eine unperfekte Welt vorbereiten, dies käme da dann gar nicht zurecht. Auch wenn Du erst jetzt anfängst Dein Leben in den Griff zu bekommen, Du hast Deinem Kind gegenüber 29 Jahre Vorsprung.Dein Kind braucht keine perfekte Mutter, sondern eine Mutter, die es trotz allen Umständen und Schwieirigkeiten lieb hat, und da ist Dein Kind bei Dir an der richtigen Adresse. Sonst würdest Du Dir nicht alle diese Gedanken machen.
Du hast immer für andere gekämpft. Dann fange jetzt an für Dich und Dein Kind zu kämpfen. Denn es geht um Dich.
Eine Abtreibung kann manche körperlichen und psychischen Nebenwirkungen haben (vor-abtreibung.de;Knopf Risiko), einfach, weil man merkt, da durfte ein Mensch auf dieser Welt nicht sein. Und es kann sein, daß die Aufarbeitung derer, wesentlich mehr Kraft kostet, als ein Kind großzuziehen. Denk einmal im Leben an Dich. Nicht daran ob eine Beziehung hält, ob Du mal Arbeit findest... Denn 100% Sicherheit gibt es auf der Welt nie, auf keinem Gebiet. Denn dies sind viele rationelle Gründe, die aber nach einer Abtreibung manchmal nur noch sehr wenig zählen.
Vielleicht täte es Dir gut mal mit jemand Außenstehenden, Deine ganze Ängste und Zweifel zu besprechen, dann kannst Du Dich gerne bei profemina.de melden.
LG Itemba

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15. November 2008 um 21:02
In Antwort auf itemba

Felicity128
Hallo Felicity128,
wer um ein ungeborenes Kind weinen kann, der wird auch einen guten Weg finden, dieses Kind großzuziehen. Ich habe mich sehr über Deinen Mut gefreut, der aus Deinen Zeilen spricht. Daß Du gerade verwirrt bist. Dies ist manchmal schon bei geplanten Schwangerschaften schon so, und eine ungeplante reißt einem dann den Boden unter den Füßen weg. Denn zum einen stellt sich gerade Dein Körper hormonell auf eine Schwangerschaft ein, dies sorgt für manche Achterbahnfahrt der Gefühle, und zum anderen lastet auf Dir der Druck der Entscheidung zwischen Leben und Verderben Deines Kindes.
Ich finde es keine Schande mit 29 den ersten Freund zu haben, da schlittert man wenigstens nicht so ganz ohne jegliches Wissen in eine Beziehung hinein.Und ich finde es auch klasse, daß Du Deine Drogen hinter Dir gelassen hast und einfach noch mal ganz neu angefangen hast. Einen Satz den Du geschrieben hast kann ich Dir nur bestätigen:Ich meine es ist mein Kind, hilflos und es braucht meine Hilfe: Das ist Leben. Richtig, Dein KInd braucht jetzt Deinen Schutz ganz nötig, und die einzigste die Dein Kind schützen kann bist Du. Und daß Du sofort aufgehört hast Drogen zu nehmen zeigt Deine Liebe und Deine Verantwortungsbewußtsein gegenüber Deinem Kind. Ich bin mir sicher, Dein Kind würde es bei Dir gut haben. Du hast das Gefühl, daß Du Gott und die Welt in die Bewegung setzen wirst, wenn Du dieses Kind bekommen wirst. Richtig! Wenn man merkt, da wächst eine kleine Maus in mir heran und bewegt sich, und sie nahher auf den Armen hält, das gibt Auftrieb und Aufschwung. Dies schenkt Deinem Leben ein neues Ziel und ein Sinn. Du hast Angst, daß dies egoistisch ist. Nein. Ein Egoist denkt nur an sich, Du hast schon angefangen für Dein Kind zu denken. Und ich glaube, mit dem Begriff Zelle bist Du selbst nicht zufrieden.
Es ist noch ein sehr, sehr kleines Kind, aber Kind. Ein 80 jähriger Senior sieht auch anders aus, als ein 2jähriges Kind, doch sind beide Menschen. Ich persönlich glaube, daß der Mensch, ab seiner Befruchtung ein Mensch ist. Die genetische Forschung hat das Erbgut untersucht. Und es läßt nur eine Antwort zu . Von diesem Zeitpunkt an sind alle Anlagen der menschlichen Person vorhanden. Das heißt es steht schon fest: welche Haarfarbe er/sie haben wird, welche Schuhgröße, die Form der Nase, der Körperau, die Schuhgröße, seine Augen- und Haarfarbe., welche Begabungen und Schwächen... Alles was diesen Mensch später ausmacht. Die Befruchtung setzt einen stürmische Entwicklung in Gang. Millionen von Zellen entstehen in den ersten 4 Wochen des Lebens. Sie bilden den menschlichen Organismus. Nach 4 Wochen ist Dein Kind schon 6 mm groß, und es sind bereits die ersten Ansätze für die Wirbelbildung zu erkennen.
Du hast tierische Angst nicht alles richtig zu machen. Du, die perfekte Mutter gibt es nirgends, aber in eine Aufgabe kann man hineinwachsen. Denn wenn die Mutter perfekt wäre, wer würde dann das Kind auf eine unperfekte Welt vorbereiten, dies käme da dann gar nicht zurecht. Auch wenn Du erst jetzt anfängst Dein Leben in den Griff zu bekommen, Du hast Deinem Kind gegenüber 29 Jahre Vorsprung.Dein Kind braucht keine perfekte Mutter, sondern eine Mutter, die es trotz allen Umständen und Schwieirigkeiten lieb hat, und da ist Dein Kind bei Dir an der richtigen Adresse. Sonst würdest Du Dir nicht alle diese Gedanken machen.
Du hast immer für andere gekämpft. Dann fange jetzt an für Dich und Dein Kind zu kämpfen. Denn es geht um Dich.
Eine Abtreibung kann manche körperlichen und psychischen Nebenwirkungen haben (vor-abtreibung.de;Knopf Risiko), einfach, weil man merkt, da durfte ein Mensch auf dieser Welt nicht sein. Und es kann sein, daß die Aufarbeitung derer, wesentlich mehr Kraft kostet, als ein Kind großzuziehen. Denk einmal im Leben an Dich. Nicht daran ob eine Beziehung hält, ob Du mal Arbeit findest... Denn 100% Sicherheit gibt es auf der Welt nie, auf keinem Gebiet. Denn dies sind viele rationelle Gründe, die aber nach einer Abtreibung manchmal nur noch sehr wenig zählen.
Vielleicht täte es Dir gut mal mit jemand Außenstehenden, Deine ganze Ängste und Zweifel zu besprechen, dann kannst Du Dich gerne bei profemina.de melden.
LG Itemba

Ich bin sehr gerührt!
Hallo Itemba,

Deine Antwort hat mich SEHR gerührt!
Ehrlich, das hat mir wirklich Mut gemacht und
mich wirklich zum ernsthaften Nachdenken gebracht!
Ich bin fast schon ein bißchen sprachlos...
Danke für Deine aufbauende Antwort...

Ich werde mir diese nochmals durchlesen und
mir die ganze Lage bewusst machen.

Montag gehe ich auch zum Frauenarzt.
Habe mal auf der profemina.de Seite geschaut
und auch dass hört sich ganz nach meinem "Thema"
an. Werde mir dort mit sicherheit Rat holen.

Alles Liebe, Felicity128

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15. November 2008 um 21:52
In Antwort auf leonie_12871550

Ich bin sehr gerührt!
Hallo Itemba,

Deine Antwort hat mich SEHR gerührt!
Ehrlich, das hat mir wirklich Mut gemacht und
mich wirklich zum ernsthaften Nachdenken gebracht!
Ich bin fast schon ein bißchen sprachlos...
Danke für Deine aufbauende Antwort...

Ich werde mir diese nochmals durchlesen und
mir die ganze Lage bewusst machen.

Montag gehe ich auch zum Frauenarzt.
Habe mal auf der profemina.de Seite geschaut
und auch dass hört sich ganz nach meinem "Thema"
an. Werde mir dort mit sicherheit Rat holen.

Alles Liebe, Felicity128

Dankeschön
Hallo Felicity128,
ich habe erst gerade gelesen, daß Du am Anfang der 6. Woche bist. Da ist Dein Kind schon ungefähr 15 mm groß. Sein Herz schlägt 140-150 mal in der Minute.
Freut mich, daß Dich meine Antwort etwas aufgebaut hat. Laß mal wieder was von Dir hören.
LG Itemba

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29. Januar 2009 um 12:40

Ein Feedback nach meinerseits... So ging es weiter....
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte heute mal ein Feedback abgeben, wie ich mich entschieden habe.
Es hat mir sehr geholfen, mein Problem hier zu schreiben.
Ich habe viele ganz Liebe Feedbacks bekommen von Euch
und mit zweien hier bin ich immernoch im Kontakt,
die mir sehr geholfen haben!

Also, ich habe mich gegen die Abtreibung entschieden.
Ich konnte es einfach nicht. Mittlerweile bin ich in der
16. ssw und ich freue mich so, das kleine auf dem Ultraschall zu sehen
Es wächst und wächst und wie es sich bewegt... Eine wunderschöne
Erfahrung.

Klar ist es alles nicht so leicht für mich, denn der Kindsvater wollte auch
dass ich abtreibe und ich habe keinen Kontakt mehr zu Ihm....
Das macht es natürlich auch nicht leichter,
aber ich Kämpfe für das kleine Würmchen.
Klar weiß ich auch nicht, ob ich das alles schaffen würde,
wenn es da ist... Vorerst werde ich Kämpfen und wenn
ich es wirklich nicht schaffe, entscheide ich mich für eine
Adoption, also wieder für das kleine Würmchen.
Es bricht mir jetzt schon das Herz, darüber zu sprechen,
weil ich es schon so lieb gewonnen habe,
aber es ist wirklich nur die Lösung, die ich im Notfall noch
im Hinterkopf habe.

Mit den Drogen, da ist entgültig schluss. Ich habe noch nicht
mal Entzugserscheinungen und ich würde nichts anrühren,
weil ich weiß, dass es dem kleinen schadet!

Im Moment geht es mir besser. Ich nehme keine Drogen zu mir
und das kleine schützt mich vor falschen Männern,
was mir eine ganz Liebe Person hier im Forum immer so
schön sagte. Ich weiß jetzt, wofür ich kämpfen kann im Leben
und das macht mich so glücklich!
Vorher war mein Leben ein reinstes Chaos und eine Suche,
nach dem Sinn des Lebens...
Das kleine hat echt alles geändert bei mir.

Ich bin auch teilweise schon viel offener zu Menschen in
meiner Umgebung und das ohne Drogen.
Hätte ich nie von mir gedacht, dass ich das schaffe...

So, ich komme mal zum Ende und freue mich über
Antworten von Euch oder vielleicht Tips oder Ratschläge
für mich haben... Vielleicht sogar die selbe oder ähnliche
Geschichte erlebt haben oder erleben....

Ganz Liebe Grüße, Felicity128

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29. Januar 2009 um 21:02
In Antwort auf leonie_12871550

Ein Feedback nach meinerseits... So ging es weiter....
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte heute mal ein Feedback abgeben, wie ich mich entschieden habe.
Es hat mir sehr geholfen, mein Problem hier zu schreiben.
Ich habe viele ganz Liebe Feedbacks bekommen von Euch
und mit zweien hier bin ich immernoch im Kontakt,
die mir sehr geholfen haben!

Also, ich habe mich gegen die Abtreibung entschieden.
Ich konnte es einfach nicht. Mittlerweile bin ich in der
16. ssw und ich freue mich so, das kleine auf dem Ultraschall zu sehen
Es wächst und wächst und wie es sich bewegt... Eine wunderschöne
Erfahrung.

Klar ist es alles nicht so leicht für mich, denn der Kindsvater wollte auch
dass ich abtreibe und ich habe keinen Kontakt mehr zu Ihm....
Das macht es natürlich auch nicht leichter,
aber ich Kämpfe für das kleine Würmchen.
Klar weiß ich auch nicht, ob ich das alles schaffen würde,
wenn es da ist... Vorerst werde ich Kämpfen und wenn
ich es wirklich nicht schaffe, entscheide ich mich für eine
Adoption, also wieder für das kleine Würmchen.
Es bricht mir jetzt schon das Herz, darüber zu sprechen,
weil ich es schon so lieb gewonnen habe,
aber es ist wirklich nur die Lösung, die ich im Notfall noch
im Hinterkopf habe.

Mit den Drogen, da ist entgültig schluss. Ich habe noch nicht
mal Entzugserscheinungen und ich würde nichts anrühren,
weil ich weiß, dass es dem kleinen schadet!

Im Moment geht es mir besser. Ich nehme keine Drogen zu mir
und das kleine schützt mich vor falschen Männern,
was mir eine ganz Liebe Person hier im Forum immer so
schön sagte. Ich weiß jetzt, wofür ich kämpfen kann im Leben
und das macht mich so glücklich!
Vorher war mein Leben ein reinstes Chaos und eine Suche,
nach dem Sinn des Lebens...
Das kleine hat echt alles geändert bei mir.

Ich bin auch teilweise schon viel offener zu Menschen in
meiner Umgebung und das ohne Drogen.
Hätte ich nie von mir gedacht, dass ich das schaffe...

So, ich komme mal zum Ende und freue mich über
Antworten von Euch oder vielleicht Tips oder Ratschläge
für mich haben... Vielleicht sogar die selbe oder ähnliche
Geschichte erlebt haben oder erleben....

Ganz Liebe Grüße, Felicity128

Freude
Hallo Felicity128,
ich freue mich über Deine Entscheidung, und daß Du jetzt für Dich und Dein Kind kämpfst. Und daß in Deinem Kampf die Liebe wächst.
Toll, daß mit den Drogen jetzt entgültig Schluß ist.
Schön daß sich das Chaos in Deinem Leben lichtet und Deine Suche erfolgreich war.
Ich wünsche Dir weiterhin diesen Mut und eine geniale Kugelzeit!!!

LG Itemba

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8. März 2009 um 0:08
In Antwort auf leonie_12871550

Ich bin sehr gerührt!
Hallo Itemba,

Deine Antwort hat mich SEHR gerührt!
Ehrlich, das hat mir wirklich Mut gemacht und
mich wirklich zum ernsthaften Nachdenken gebracht!
Ich bin fast schon ein bißchen sprachlos...
Danke für Deine aufbauende Antwort...

Ich werde mir diese nochmals durchlesen und
mir die ganze Lage bewusst machen.

Montag gehe ich auch zum Frauenarzt.
Habe mal auf der profemina.de Seite geschaut
und auch dass hört sich ganz nach meinem "Thema"
an. Werde mir dort mit sicherheit Rat holen.

Alles Liebe, Felicity128

Ach süße
habe mal wieder deine zeilen gefunden und kann es immernoch nicht fassen wie lange es schon her ist...
immer wenn ich die zeilen lese, bin ich gerührt...den man merkt wie sehr du das kind liebst und wie sehr du für dein kleines würmchen kämpfst...für alle die hier geschrieben haben, am 10.märz erfähr sie villeicht was es wird bin schon mit voll aufgeregt
bin auch froh das sich alles zu guten bei dir gewendet hat...
mfg maci

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