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Tochter in den Wehen liegen sehen...

18. März 2009 um 17:49

Viele von euch sind ja selbst bereits Mama und haben vllt sogar eine Tochter...
Wie wäre es für euch, eure "Kleine" selber als "Zuschauerin" in den Geburtswehen liegen zu sehen, was würdet ihr da empfinden, was würde in euch vorgehen? (allgemein, vom Grundprinzip her)
Obwohl das Ergebnis total schön ist (aber auch jede Menge Arbeit und Verantwortung bedeutet), ist ja so eine Geburt ganz gewiss kein Zuckerschlecken...
Oder kennt ihr vllt Mütter, die bei der Geburt ihrer Enkel dabei waren, wie war es für sie?
Könntet ihr damit umgehen, wenn eure einzige Tochter (die ohnehin extrem wehleidig und empfindlich ist, was Schmerzen und unangenehme Situationen betrifft) evtl. sogar vor Schmerzen schreit oder weint?

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18. März 2009 um 18:02

...
Hallo,

also ich bekomme jetzt meine erstes Kind und bin 21. Bin zwar schon verheiratet, aber dennoch habe ich meine Ma gefragt ob sie mit kommt zur Geburt.
Sie hat zum Glück ja gesagt , denn ich würde es ohne sie wahrscheinlich gar nicht schaffen.
Ich bi auch wirklich sehr, sehr wehleidig und empfindlich, aber genau deshalb brauche ich meine Ma auch da!!!!
Ich bin mir sicher, dass ihre Tochter schreien oder weinen wird, aber ich bin mir sehr, sehr sicher, dass sie Sie da wirklich braucht!
Ich habe einmal ein Praktikum zur Hebamme gemacht und bei den Geburten waren einige Mütter dabei. Während der Wehe, war es für sie auch hart ihre Töchter leiden zu sehen, aber as das Baby da war, waren alle sehr glückllich!

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Tochter wirklich alles Gute!

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18. März 2009 um 19:56

Bei mir war es so
Mir war es bei meinem 1.Kind von Anfang an klar, dass ich meine Mutter mit nehmen. Sie hat selber 4 Kinder bekommen, eins da von zwar per Sectio aber für mich hat sie genug erfahrung und Ahnung von gehabt!! Wir sind auch gemeinsam in den Geburtsvorbereitungskurs gegangen. Sie war mir eine starke Partner, nie eingeschnappt wenn ich sie mal angefahren habe(unter schmerzen ist man echt manchmal sehr böse) Bin ihr heute noch dankbar für, dass sie alles so klasse mitgemacht hat. Wir haben die Wehen gut zusammen überstanden, weil wir keine Uhr hatten die Wiederholung der Hochzeit von Letizia und Phillippe von Spanien angeschaut, sie hat mich super unterstützt, den Rücken mit dem Igelball massiert, mich einfach meckern, schreien usw lassen, mir immer wieder mut zugesprochen. Sie war als es dann zu den Presswehen in den Kreißsaal ging schon sehr fertig, aber dann ging es ja super schnell und alles ist super verlaufen, sie meinte nur, es war für sie schlimm zu sehen wenn die Herztöne abgefallen sind und als dann Sauerstoff bereit gestellt wurde, sie ist Krankenschwester und macht sich dann gleich verrückt, die Hebamme meinte auch zu ihr ist ganz normal. Sie hat die Nabelschnur von der kleinen durchtrennt. Meine kleine ist am Abend geboren und wir haben die Nacht dann zusammen im Familienzimmer verbracht.

Bin mal gespannt, wie es jetzt mein Mann macht, wenn ich ehrlich bin traue ich ihn da nicht so viel zu wie meiner Mutter, hört sich vllt komisch an, aber glaube Frauen können sich manchmal einfach besser in die Lage der anderen versetzen. Konnte mit ihr auch Stunden über diese ganzen Themen reden, meinen Mann wäre es glaube am liebsten wenn sich das ganze im OP abspielen würde und das Baby dann sauber und gebadet übergeben wird

Viel Glück für ihre Tochter

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18. März 2009 um 23:04

Meine Mama
war bei der Geburt meines Neffen dabei. Der Papa des Kindes steckte irgendwo mit dem LKW im Schnee fest und konnte nicht rechtzeitig im KH sein, da ist sie eingesprungen. Sie hat mir später gesagt, dass sie in meiner Schwester ein junges Mädel (sie war 17) gesehen hat, die einfach Hilfe braucht. Sie hat sie in dem Moment nicht als Tochter angesehen. Das witzige war, dass der Arzt während der Geburt (also immernoch in der Wehenphase) einen Untersuch machen wollte und meine Mutter dies gleich als Gelegenheit nahm, mal kurz die Beine zu vertretten und frische Luft zu schnappen. Die Hebamme meinte auch, sie können den Papa anrufen und mitteilen, dass es wohl noch ein Weilchen gehen würde und er höchstwahrscheinlich die Geburt miterleben könne. Ja, nach 15 Minuten ist dann meine Mutter wieder vor dem Gebärsaal gestanden und hat gewartet das die Hebi sie reinlässt. Hehe, was die Hebi dann auch gemacht hat, mit folgenden Worten:

Kommen sie rein, das Baby ist da!!! Hehe, der Kleine hat uns ganz schön gelinkt

Ich weiss nicht, ob ich es auch könnte. Aber ich glaube ich würde ähnlich wie meine Mutter reagieren. Hab ich schon in ein paar Extremsituationen erlebt, zuerst bin ich völlig verwirrt und hilflos und nervös und auf einmal setzt der Verstand ein und ich handle einfach. Daher denke ich, dass falls ich mal in diese Situation kommen würde, es so handhaben würde.

Wünsch euch eine Gute Nacht
Liebe Grüsse
Shira

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18. März 2009 um 23:34

Also
ich persönlich hätte meine Mutter auf keine Fall dabei haben wollen
Obwohl wir ein gutes Verhältnis zueinander haben.
Nee, das wär nix für mich!
Hätte da die ganze Zeit das Gefühl gehabt, mich zusammen reißen zu müssen.
Kommt auf die Mutter-Tochter-Beziehung an- da meine Mutter immer nah am Wasser gebaut war, kenne das gar nicht anders seit ich ein Kind bis... hatte ich wohl schon immer das Gefühl, sie nicht belasten zu wollen/ dürfen oder so und würde ihr das gar nicht zutrauen bzw. hätte eben das Gefühl, mich vor ihr zusammenreißen zu müssen, damit sie mich da nicht leiden sieht....

Nee, ich persönlich wollte da niemanden dabei haben außer meinen Mann......

Wenn ich Single wäre, dann vielleicht eher ne Freundin, aber meine Mutter nicht

LG
Kathrin

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19. März 2009 um 0:57

...
Werde meine Ma' in 2 Wochen zum Sectio mitnehmen..
Mein Schatz ist ja leider nicht hier!

Bin also sehr froh, sie zu haben!
(auch wenn ich nicht in den Wehen liege... man ist trotzdem irgendwie nervös.. außerdem braucht der Kleine doch nach der Geburt eine ihm bekannte Person, will ja net, dass er sich nachher unter sovielen Fremden total verlassen fühlt!)

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19. März 2009 um 7:57

Hallo
ich bin 26 Jahre und erwarte bald mein erstes Kind. Mein Mann wird mich natürlich vorrangig begleiten, doch ist er ein Mensch, der z.B. Blut nicht sehen kann und schon jetzt weiß das er vielleicht nicht die ganze Zeit dabei sein wird, weil es alles sehr schwer für Ihn ist mich dann "leiden" zu sehen. Natürlich möchte er mir helfen und mich unterstützen wenn es soweit ist, aber meine Mama hat sich gleichzeitig angeboten ab und an mit ihm zu wechseln. Was ich persönlich sehr toll finde. Ich habe ein super Verhältniss zu meiner Mama und fände es toll wenn sie mir Mut macht und mich anspurnt. Ich denke das muss jede werdende Oma mit sich selbst entscheiden inwiefern sie bereit ist die eigene Tochter " leiden" zu sehen. Nach jedem Leiden und Schmerzen folgt aber auch ein Lächeln und die Freude es geschafft zu haben.

LG Nicole

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19. März 2009 um 11:46

Hat sie
denn darum gebeten? Ich würde meine Mutter definitiv nicht dabei haben wollen, weil ich dann auch nicht ganz ich selbst sein würde.
Es kommt wirklich auf das Verhältnis darauf an. Wenn das Verhältnis eher so ist, dass die Mutter der Tochter immer viel abgenommen hat, ist es vielleicht nicht so günstig, weil die Tochter dann vielleicht ein ähnliches Gleichgewicht während der Geburt voraussetzt, was ja nicht möglich ist.
Ich glaube, ich würde bei meiner Mutter mehr jammern, als wenn ich alleine wäre bei der Geburt....
PS: Grau ist alle Theorie.

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19. März 2009 um 13:34

Danke für eure Antworten!!
Es hat mich nur einfach mal interessiert, deshalb hab ich auch wissen wollen, wie ihr das allgemein so seht.

Meine einzige Tochter ist nicht schwanger, es war bloss eine Frage aus mütterlicher Neugier

Zu 99,9% ist es sowieso ausgeschlossen, dass ich eines Tages mal Oma werde, da müsste schon ein Wunder geschehen

LG.

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