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Thema Frisör: Was ist erlaubt und was nicht?

29. Juni 2004 um 11:16

Hi Mädels,

es ist grauenhaft... wollte heute eigentlich zum Friseur.
Dann habe ich gelesen, dass man Strähnchen, färben usw. in der Schwangerschaft besser lassen sollte.
(Bin in der 10. SSW)
Mein FA hat dies auch noch bestätigt.

Da ich in 7 Wochen heirate, bin ich natürlich etwas ratlos... was für Ausweichmöglichkeiten es so gibt?

Habe gehört, manche Frisöre bieten so etwas mit pflanzlichen Farben an.

Wie händelt ihr denn das Problem??
Für eure Antworten wäre ich echt dankbar!!!

Gruß Rebellina

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29. Juni 2004 um 11:22

Ach Du!
Da hazst Du mich auf ein Problem gebracht, an das ich noch gar nicht gedacht hatte. Bín eventuell auch schwanger und heirate am 27. August. Und der Frisör mit Strähnchen steht mir auch noch bevor.
Keine Ahnung, was man da jetzt machen kann. Laß Dich doch bei Deinem Friseur beraten. Es gibt bestimmt so ne Art Stränchen auf Tönungsbasis. Soll ja auch nur für den einen Tag halten, oder? Ich werde das jedenfalls dann so machen. Wenn es nix geben sollte, würde ich auf alles was Risiko ist verzichten.
LG
fixundfoxy

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29. Juni 2004 um 11:23

Pfanzlich
klngt dich schon mal nicht schlecht

Es reicht ja wenn es so ein, zwei Tage hält? Du lässt Dir doch betsimmt die Frisur beim Frisör machen. geh heute hin und frag nach Alternativen. Die kennen sich da am besten aus, wissen auch was es so gibt.

Übrigens Gratulation - zu beidem- und alles Gute..

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29. Juni 2004 um 12:24
In Antwort auf nerina_12332928

Ach Du!
Da hazst Du mich auf ein Problem gebracht, an das ich noch gar nicht gedacht hatte. Bín eventuell auch schwanger und heirate am 27. August. Und der Frisör mit Strähnchen steht mir auch noch bevor.
Keine Ahnung, was man da jetzt machen kann. Laß Dich doch bei Deinem Friseur beraten. Es gibt bestimmt so ne Art Stränchen auf Tönungsbasis. Soll ja auch nur für den einen Tag halten, oder? Ich werde das jedenfalls dann so machen. Wenn es nix geben sollte, würde ich auf alles was Risiko ist verzichten.
LG
fixundfoxy

Hi Mädels
Danke erstmal für eurre Antwort!
So einfach ist das leider nicht... da ich mich jetzt schon total unwohl fühle mit rausgewachsenen Strähnchen!
Und bis zum 20.8. werde ich aussehen wie ein Wischmop

Habe mit meinem Frisör gesprochen und der meinte, Tönungen und Pflanzenfarben wären genauso mit Chemie versehen, da soll ich mir nix vormachen!

Toll! Und jetzt???

Falls ihr mehr rauskriegt, lasst es mich wissen!

Was sagen denn eure FAs? Würde mich echt mal interessieren? Hatte meinen angerufen... und der hatte abgeraten!

Liebe Grüße,
Rebellina

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29. Juni 2004 um 12:45
In Antwort auf irina_12759977

Hi Mädels
Danke erstmal für eurre Antwort!
So einfach ist das leider nicht... da ich mich jetzt schon total unwohl fühle mit rausgewachsenen Strähnchen!
Und bis zum 20.8. werde ich aussehen wie ein Wischmop

Habe mit meinem Frisör gesprochen und der meinte, Tönungen und Pflanzenfarben wären genauso mit Chemie versehen, da soll ich mir nix vormachen!

Toll! Und jetzt???

Falls ihr mehr rauskriegt, lasst es mich wissen!

Was sagen denn eure FAs? Würde mich echt mal interessieren? Hatte meinen angerufen... und der hatte abgeraten!

Liebe Grüße,
Rebellina

Na toll.....
....war grad gestern beim Friseur und hab mir die Haare färben lassen, weil ich schon Ansatz zu grauen Haaren hab.....

Bin auch in der 10. Woche, aber ich kann doch kein halbes Jahr mehr mit grauen Haaren rumlaufen......

Hab auch schon gehört, dass es nicht das Gesündeste sein soll....

Toll, un nu????

LG
Naddel

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29. Juni 2004 um 12:57

Hallöchen!
Also, ich war in der 8. oder 9. SSW beim Friseur und hatte das dort gar nicht erwähnt, daß ich schwanger bin.
Ist auch alles ganz normal gewesen. OK, die Farbe hat länger eingewirkt als sonst, aber ansonsten war alles gut!

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29. Juni 2004 um 13:04

Schaut mal
Hab grad mal gegoogelt und diesen Bericht gefunden:

Haare färben in der Schwangerschaft?


Stimmt es, dass Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit ihre Haare lieber nicht färben sollten? Martina Bremer, 73614 Schorndorf

In der Tat sollten Schwangere oder Frauen, die stillen, von chemischen Haarfarben besser die Finger lassen. In allen von ÖKO-TEST im November 2000 getesteten Produkten finden sich gesundheitlich bedenkliche Farbstoffe, die das Erbgut schädigen oder gar unter dem Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

Professor Volker Zahn von der umweltmedizinischen Beratungsstelle der Frauenklinik in Straubing warnt ausdrücklich vor der chemischen Haarfärberei: "Die Kopfhaut hat eine sehr gute Resorptionsfähigkeit." "Sicher ist, dass einige der Chemikalien über die Kopfhaut in den Organismus gelangen und sowohl in der Muttermilch als auch im Fettgewebe des gestillten Kindes nachweisbar sind", bestätigt Professor Ingrid Gerhard von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.
Der Griff zu Tönungen ist keine softe Variante. Sie enthalten meist die gleichen Komponenten wie permanente Haarfarben. Pflanzenhaarfarben dagegen sind unbedenklich, wie der Test in unserem nagelneuen Ratgeber Kosmetik zeigt. (as)




Tja, sieht tatsächlich so aus, als müsstet Ihr wirklich erst mal darauf verzichten....

Ich bin mit jetzt nicht sicher, aber naturreines Henna geht ja auch zum Haarefärben? Oder gibt es da nicht sonstige Pflanzen dafür??

Mal Googeln....

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29. Juni 2004 um 13:08
In Antwort auf luned_12885038

Schaut mal
Hab grad mal gegoogelt und diesen Bericht gefunden:

Haare färben in der Schwangerschaft?


Stimmt es, dass Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit ihre Haare lieber nicht färben sollten? Martina Bremer, 73614 Schorndorf

In der Tat sollten Schwangere oder Frauen, die stillen, von chemischen Haarfarben besser die Finger lassen. In allen von ÖKO-TEST im November 2000 getesteten Produkten finden sich gesundheitlich bedenkliche Farbstoffe, die das Erbgut schädigen oder gar unter dem Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

Professor Volker Zahn von der umweltmedizinischen Beratungsstelle der Frauenklinik in Straubing warnt ausdrücklich vor der chemischen Haarfärberei: "Die Kopfhaut hat eine sehr gute Resorptionsfähigkeit." "Sicher ist, dass einige der Chemikalien über die Kopfhaut in den Organismus gelangen und sowohl in der Muttermilch als auch im Fettgewebe des gestillten Kindes nachweisbar sind", bestätigt Professor Ingrid Gerhard von der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg.
Der Griff zu Tönungen ist keine softe Variante. Sie enthalten meist die gleichen Komponenten wie permanente Haarfarben. Pflanzenhaarfarben dagegen sind unbedenklich, wie der Test in unserem nagelneuen Ratgeber Kosmetik zeigt. (as)




Tja, sieht tatsächlich so aus, als müsstet Ihr wirklich erst mal darauf verzichten....

Ich bin mit jetzt nicht sicher, aber naturreines Henna geht ja auch zum Haarefärben? Oder gibt es da nicht sonstige Pflanzen dafür??

Mal Googeln....

Hoffnung??
Hab tatsächlich was gefunden:

Natürlich Blond - Mit Pflanzen Haare färben
Blond, Rot oder Braun jede zweite Frau hilft bei ihrer Haarfarbe nach. Wer sich den Risiken chemischer Farben nicht aussetzen will, kann heute mit Kräutern, Rinden oder Früchten weit mehr als nur Rottöne ins Haar zaubern

Ob blond, ob braun ich liebe alle Fraun, sang einst der Filmheld eines Kinohits aus dem Jahr 1935. Ob er auch die aschblonden und die straßenköterbraunen gemeint hatte? Deutschlands Frauen zweifeln an so viel Großherzigkeit. Jede Zweite hilft ihrer natürlichen Farbe mit kosmetischen Mitteln nach. Über Akzente durch Tönungen und einzelne Strähnchen bis zum kompletten Farbwechsel reicht die Experimentierfreude.

Komplett erblonden hat seinen Preis
Wer als Brünette erblonden oder als Grauhaarige die ehemals schwarze Haarpracht zurückgewinnen möchte, erreicht dies nur durch chemische Eingriffe in die Haarstruktur. Auf Dauer stecken Haare solche Strapazen jedoch nicht problemlos weg. Häufig verlieren sie an Glanz, werden stumpf und spröde. Schlimmer noch: Mittlerweile mehren sich die Hinweise, dass bestimmte Stoffe in Färbemitteln und Intensivtönungen so genannte aromatische Amine bei regelmäßiger und langjähriger Anwendung das Blasenkrebsrisiko deutlich erhöhen.

Blond bis Schwarz: breite Farbpalette mit Pflanzen
Für alle, die sich solchen Risiken nicht aussetzen möchten, gibt es Alternativen aus der Natur. Auch wenn die Farbpalette weniger umfangreich als bei chemischen Produkten ausfällt, lässt sich mit pflanzlichen Präparaten die eigene Haarfarbe akzentuieren oder ein lang anhaltender neuer Farbton kreieren. Selbst ergrauten Schöpfen verhilft Pflanzenkraft zu warmen Blond-, Rot- oder Brauntönen.Beschränkten sich die natürlichen Farben lange Zeit auf unterschiedliche Nuancen von Hennarot, bieten Kosmetikhersteller heute eine breite Palette von Blond bis Schwarz. Grundsubstanz pflanzlicher Färbemittel ist nach wie vor das rot färbende Pulver des Hennastrauchs (Lawsonia inermis), der außer in Indien im gesamten Orient, in Ostafrika, aber auch in Nordaustralien sowie im tropischen Amerika wächst. Das so genannte farblose Henna gewinnen Produzenten aus der Sennespflanze (Cassia obovata). Sie ist in Indien und Saudi-Arabien beheimatet. Je nach gewünschtem Ton kommen Pflanzenteile wie Walnussschale, Indigo, Rhabarberwurzel, Heidelbeere, Kaffee oder Tee hinzu.

Rottöne abhängig von der Ausgangshaarfarbe
Anders als bei chemischen Mitteln hängt das Ergebnis der natürlichen Färbeprozedur entscheidend von der eigenen Ausgangsfarbe ab. Je heller das Haar, umso intensiver fällt zum Beispiel Hennarot aus. Hellblondes Haar kann einen leuchtenden Karottenton annehmen; es eignet sich deshalb weniger für eine reine Hennatönung. Dunkles Haar erhält dagegen lediglich einen rötlichen Schimmer. Daneben entscheiden auch die Dauer der Anwendung sowie die Herkunft des Hennapulvers über die Farbintensität.

Pflanzenfarben bilden einen Schutzfilm
Pflanzenfarben können aus einem Blondschopf weder eine Schwarzhaarige noch eine Platinblonde zaubern. Für solche gravierende Veränderungen werden in einem ersten Schritt dem Haar die natürlichen Farbpigmente entzogen, bevor sich die erwünschten künstlichen einlagern können. Denn anders als rein chemische Produkte greifen natürliche Mittel die Haarstruktur nicht derart an. Die Pflanzenpigmente lagern sich am Haarschaft an und bilden so einen Schutzfilm ums Haar. Feines Haar gewinnt an Volumen und Spannkraft.

Tipps für Anfängerinnen
Hellhaarige, die zum ersten Mal mit Pflanzen färben, sollten zunächst eine kürzere Einwirkdauer wählen, um keine bösen Überraschungen zu erleben. Für intensive Tönungen muss der Farbbrei ein bis zwei Stunden auf dem Kopf bleiben. Wärme verstärkt den färbenden Effekt: Tragen Sie den Brei möglichst heiß auf. Unter einer Plastikhaube und wärmenden Tüchern wirkt er besonders gut ein.

Vorsicht bei chemisch gefärbtem Haar
Schlecht vorhersehen lassen sich die Ergebnisse auf zuvor bereits blondiertem oder chemisch gefärbtem Haar. Tönen Sie deshalb zur Probe zunächst nur eine einzelne Strähne. Dauerwellen greifen im pflanzengefärbten Haar schlecht. Hersteller raten, die Haare erst nach der chemischen Behandlung zu tönen.

Lust auf feine Nuancen?
Blondem Haar verleiht Kamille im Shampoo oder als Spülung besonderen Glanz. Für graues und weißes Haar empfiehlt sich Spezialpflege mit blauen Farbpigmenten. Diese wirken dem oft störenden Gelbstich entgegen.

bearbeitet: 09.01.03
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Tel. 08142-489025 Fax 08124-40323 E-Mail nach oben


Hoffe es ist wirklich so toll wie es klingt... *daumendrück*

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29. Juni 2004 um 14:32

Hi Mädels
Na super!
Selber machen kann ich voll vergessen! Das geht in die Hose, vor allem wenns zur Hochzeit gut aussehen soll.
Wie siehts denn mit Strähnchen aus?
Das Problem scheint ja die Kopfhaut zu sein.
Strähnchen werden ja ca. nen cm vor der Kopfhaut angesetzt!
Vielleicht wäre das ne Lösung?
Was meint ihr???

Gruß Rebellina

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29. Juni 2004 um 15:28

Hab nochmal was gefunden
http://www.leben-und-erziehen.de/artikel.php?id=56-1&alter=&rubrik=8

Haarefärben während der Schwangerschaft

Wenn Sie ein Kind erwarten, sollten Sie von Färbemitteln für die Haare lieber die Hände lassen. Denn das könnte dem Ungeborenen schaden.

Besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel sollten werdende Mütter zur Sicherheit aufs Färben verzichten. Das rät Dr. Wolfgang Paulus vom Institut für Reproduktionstoxikologie in Roggenburg. Das Problem bei den Färbemitteln ist, dass noch nicht alle Bestandteile ausreichend auf ihre fruchtschädigende Wirkung untersucht sind. Bisherige Untersuchungen, so der Experte, weisen allerdings darauf hin, dass die in Deutschland erhältlichen Mittel nicht gefährlich sind, solange sie in normalen Dosen angewendet werden. Strähnchen seien grundsätzlich vorteilhafter.
Die Heidelberger Frauenärztin Prof. Ingrid Gerhard rät Schwangeren zu Pflanzenfarben, wenn sie gar nicht aufs Färben verzichten möchten. Die Hebamme Claudia Klüver gibt außerdem zu bedenken: "Die Haare reagieren durch die Hormonumstellung anders als sonst. Deshalb kann die Farbe möglicherweise nicht so ausfallen wie gewohnt."

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