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Taufe ja oder nein

1. Oktober 2012 um 8:51

Hallo Mädels,
ich bekomme in Feb. 2013 mein kleine Tochter seit einigen Wochen stellen wir uns die Frage ob wir die kleine taufen lassen sollen.
Ich und mein Mann sind getauft, haben auch kirchlich geheiratet aber wurden von unseren Eltern nicht wirklich kirchlich erzogen deshalb könnten wir unserer kleinen auch nicht wirklich kirchlich erziehen und darum wissen wir nicht ob wir sie taufen lassen sollen.

Was meint ihr?

Calla mit mäuschen 23 ssw

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1. Oktober 2012 um 9:19

Guten Morgen !
Also wir sind auch beide katholisch,auf dem Papier. Wir gehen weder zur Kirche,noch beten wir vor dem Essen etc. Dennoch habe ich überlegt unser Kind auch taufen zu lassen. Ich habe mich einfach erinnert wie es für mich früher war. Ich zb fand die Jesusgeschichte als Kind ultraspannend und ich will unserem Kind an Weihnachten nicht beibringen,dass der Weihnachtsmann nur Geschenke bringt,ebenso der Osterhase,sondern dass es christliche Feste sind. Es gibt genug Leute die sagen,mit einer Taufe werde der Glaube "auferzwungen",aber das ist doch Quark. Wir werden unser Kind einfach "informieren" was es mit der Religion auf sich hat,und wenn es das alles blöd findet,hat es ja die Wahl sich nicht firmen zu lassen. Außerdem erhoffe ich mir insgeheim durch die Taufe mehr Auswahl an KiTa-s aber ob das was bringt,sei dahingestellt.

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1. Oktober 2012 um 10:28

Hallo,
unser Kind kann es auch irgendwann selbst entscheiden.
Nicht getauft zu sein, bedeutet ja nicht, dass das Kind keinerlei Informationen über Religionen erhält. Wir werden ihm schon beibringen, warum grad welche Feiertage anstehen und das obwohl ich keinen persönlichen Bezug zur Religion habe. Die Information an sich, finde ich aber schon wichtig.

Viele Grüße, Phenyce

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1. Oktober 2012 um 10:32

Hallo
ich bin zwar noch nicht schwanger, weiß aber schon seit Jahren, dass ich mein Kind nicht taufen lassen werde.
Ich wurde selbst zwar sehr Kat. erzogen, aber möchte das bei meinem Kind nicht so eng nehmen.
Finde es besser es erst dann zu machen, wenn das Kind schon so 8-10j Alt ist.
Es hatte dann schon ein bisschen Religionsunterricht und ausserdem ist es doch schön, selbst zu entscheiden, alles mitzubekommen oder sich eben erstmal ganz dagegen zu entscheiden.

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1. Oktober 2012 um 11:07


Kirchlich wegen der schöneren Feier heiraten und dann das eigene Kind nicht taufen lassen, das geht gar nicht!

Da hättet ihr schon so konsequent sein sollen und das mit der kirchlichen Hochzeit bleiben lassen müssen, das war ja auch ein Versprechen vor Gott und was ihr da alles geschworen habt, brauch ich dir ja jetzt nicht noch einmal schreiben.

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1. Oktober 2012 um 11:30

Hallo
also, wir lassen unseren sohn taufen...ich bin evangelisch, allerdings wurde ich auch nicht kirchlich erzogen, meine familie ist nicht gläubig...mein verlobter ist auch nicht gläubig, dennoch haben wir entschieden unseren sohn taufen zu lassen und ich werde ihm einiges "kirchliches" mit auf den weg geben, nicht streng kirchlich erziehen aber ihm halt dn glauben nahe bringen...

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1. Oktober 2012 um 11:40

Bin auch nicht streng kirchlich
wurde als baby getauft, wie alle aus unserer familie und jeder durfte seinen weg für sich mit gott finden. mein bruder zb hat sich dagegen entschieden....ich gehe 1mal im jahr, es sei denn taufen, hochzeiten etc sind, in die kirche zum beten, ansonsten habe ich mein glauben für mich.wobei ch in einer kirchl einrichtung arbeite.leider durften wir damals nicht kirchlich heiraten da mein mann nicht gläubig ist aber unsere tochter haben wir taufen lassen und unser 2.kind wird auch getauft. wenn sie sich entscheiden nicht gläubige zu sein wäre das für mich ok aber ich möchte ihnen ohne späteren weiteren stress und umstände diese möglichkeit der verbundenheit mit gott gewähren...man muss ja nicht mehr die konfession auf papieren angeben wenn man das nicht möchte, getauft hin oder her....

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1. Oktober 2012 um 12:19

Kenne ich auch
hallo,

bei uns ist das so: ich bin katholisch, mein freund ist eigentlich heide, weil nie irgendwie getauft oder so. ich habe auch überlegt, weil ich nicht als baby getauft wurde, sondern erst mit 8 jahren kurz vor der kommunion meine eltern hatten nie zeit dafür und irgendwie war das auch nicht nötig, bis ich eben zur kommunion ging. das klingt erstmal komisch, doch ich fand das alles ganz super: ich konnte mir meine taufpaten selbst aussuchen und natürlich ist es ein erlebnis, an das ich mich heute noch erinerre
ich bin zwar auch nicht unbedingt praktizierend (also geh net in die kirche, ich bete nicht) aber die christlichen werte kann ich unserem kind auch ohne taufe vermitteln, so wie meine eltern mir. und dann kann mein kind sich selbst entscheiden, ob es einer konfession beitreten möchte oder nicht

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1. Oktober 2012 um 14:51

Halloooo
Wir werden unsere Kleine nicht taufen lassen, weil wir mit der Kirche gar nix am Hut haben. Aber ich möchte eine Art "Willkommensfest" machen. Das wird einfach ein gemütliches Gartenfest Ende Frühjahr mit Freunden und Verwandten, um sie mit vielen guten Zukunftswünschen ins Leben starten zu lassen

Liebe Grüße

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1. Oktober 2012 um 20:47


Also wir bekommen Ende Oktober unser erstes Kind. Ob wir ihn taufen lassen wissen wir noch nicht. Wir sind beide noch in der Kirche, aber nicht gläubig bzw glaube ich nicht an Gott. Wir werden ihn auch nicht gläubig erziehen. Nächstes Jahr werden wir heiraten, aber auch nicht kirchlich, stand für uns beide gleich fest. Das einzige was ich schade finde wenn wir ihn nicht taufen lassen ist die Sache mit den Paten. Werde bei meiner Freundin auch Patentante und fand es total schön als sie mich gefragt hat. Hab aber gleich gesagt, dass ich meinem Patenkind nicht den Glauben näher bringen werde. Aber mit ihm etwas unternehmen usw....

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12. Oktober 2012 um 11:38

Man man...
Also ich kann das ewige Gelaber von wegen "das Kind soll später entscheiden" echt nicht mehr hören. Als wenn ein Kind von 13 Jahren später was entscheiden kann, wenn es nie eine Religion richtig kennengelernt oder vorgelebt bekommen hat.
Das ist mal wieder so typisch.

Ich bin getauft, meine Eltern sind getauft. Keiner von uns geht in die Kirche und wir glauben trotzdem an Gott. Und das war schon seit Generationen so. Was anderes, sowas was ich hier manchmal lese, "ich glaube an NICHTS, nur an meinen eigenen A...." sowas gabs damals gaaaar nicht. Wer stolz strahlend als Heide durch die Straßen lief, der hatte 100 Finger auf sich. Aber gut, andere Länder, andere Sitten.

Mein Freund ist der Meinung wie oben gesagt, das Kind soll selber entscheiden. Aber ich frag mich echt warum sich die Leute so mega quer heutzutage stellen.
Kinder laufen aus allen Rudern, weil sie sich an nichts halten, keine Regeln, keine Gesetze, keine Wege.

Darum ist es mir persönlich wichtig, dem Kind irgendwo einen Halt in Gott zu geben, einen Grundstein für einen richtigen Weg zu legen, als wenn er irgendwo als Heide herumirrt und nix mit seinem Leben anzufangen weiss.

Hab dazu auch noch paar schöne Sachen gelesen...

"Demgegenüber steht für Eltern, die ihre Kinder taufen lassen der Gedanke im Vordergrund, das Kind in die christliche Gemeinschaft aufzunehmen und unter den Schutz und Segen Gottes zu stellen."

Und:
"Dazu gehört dann auch die Verpflichtung der Eltern, Paten und Gemeinde, dem Kind ein gutes Beispiel zu geben, was ein christliches Leben bedeutet und auf dem Weg des Glaubens zu begleiten. Und ein Kind kann sich nur für oder gegen etwas entscheiden, wenn es dies auch kennen lernt. Darum gehört zur Kindertaufe auch das Angebot, z.B. in der Kinderkirche oder in einem evangelischen Kindergarten den christlichen Glauben kennen zu lernen und im Rahmen von Religions- und Konfirmandenunterricht im Jugendalter mit der eigenen Religionsmündigkeit zur einer eigenen Einstellung und Entscheidung gegenüber dem christlichen Glauben und der Gemeindezugehörigkeit zu gelangen."


Wie gesagt, das Gelaber von wegen, das Kind soll später entscheiden bla bla ist für mich größter Unsinn. Zeigt mir einen Jugendlichen heutzutage, der sich für Religion interessiert....
Darum wird er sich später genauso wenig für irgendeine Religion entscheiden.

Und so hat man mit einer Taufe einfach diese Vorteile, wie oben in dem zitierten Text. Und mir wäre das für mein Kind später sehr wichtig.
Aber jedem wie er erzogen wurde. Wie die Eltern, so die Kinder ^^
Meine Meinung.

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12. Oktober 2012 um 11:46
In Antwort auf chenda_12330623

Man man...
Also ich kann das ewige Gelaber von wegen "das Kind soll später entscheiden" echt nicht mehr hören. Als wenn ein Kind von 13 Jahren später was entscheiden kann, wenn es nie eine Religion richtig kennengelernt oder vorgelebt bekommen hat.
Das ist mal wieder so typisch.

Ich bin getauft, meine Eltern sind getauft. Keiner von uns geht in die Kirche und wir glauben trotzdem an Gott. Und das war schon seit Generationen so. Was anderes, sowas was ich hier manchmal lese, "ich glaube an NICHTS, nur an meinen eigenen A...." sowas gabs damals gaaaar nicht. Wer stolz strahlend als Heide durch die Straßen lief, der hatte 100 Finger auf sich. Aber gut, andere Länder, andere Sitten.

Mein Freund ist der Meinung wie oben gesagt, das Kind soll selber entscheiden. Aber ich frag mich echt warum sich die Leute so mega quer heutzutage stellen.
Kinder laufen aus allen Rudern, weil sie sich an nichts halten, keine Regeln, keine Gesetze, keine Wege.

Darum ist es mir persönlich wichtig, dem Kind irgendwo einen Halt in Gott zu geben, einen Grundstein für einen richtigen Weg zu legen, als wenn er irgendwo als Heide herumirrt und nix mit seinem Leben anzufangen weiss.

Hab dazu auch noch paar schöne Sachen gelesen...

"Demgegenüber steht für Eltern, die ihre Kinder taufen lassen der Gedanke im Vordergrund, das Kind in die christliche Gemeinschaft aufzunehmen und unter den Schutz und Segen Gottes zu stellen."

Und:
"Dazu gehört dann auch die Verpflichtung der Eltern, Paten und Gemeinde, dem Kind ein gutes Beispiel zu geben, was ein christliches Leben bedeutet und auf dem Weg des Glaubens zu begleiten. Und ein Kind kann sich nur für oder gegen etwas entscheiden, wenn es dies auch kennen lernt. Darum gehört zur Kindertaufe auch das Angebot, z.B. in der Kinderkirche oder in einem evangelischen Kindergarten den christlichen Glauben kennen zu lernen und im Rahmen von Religions- und Konfirmandenunterricht im Jugendalter mit der eigenen Religionsmündigkeit zur einer eigenen Einstellung und Entscheidung gegenüber dem christlichen Glauben und der Gemeindezugehörigkeit zu gelangen."


Wie gesagt, das Gelaber von wegen, das Kind soll später entscheiden bla bla ist für mich größter Unsinn. Zeigt mir einen Jugendlichen heutzutage, der sich für Religion interessiert....
Darum wird er sich später genauso wenig für irgendeine Religion entscheiden.

Und so hat man mit einer Taufe einfach diese Vorteile, wie oben in dem zitierten Text. Und mir wäre das für mein Kind später sehr wichtig.
Aber jedem wie er erzogen wurde. Wie die Eltern, so die Kinder ^^
Meine Meinung.


So sehe ich das auch. Das hast du wirklich gut geschrieben

Ich bin zwar noch nicht schwanger (wird wohl auch noc etwas dauern) aber das mein Kind getauft wird steht definitiv fest

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12. Oktober 2012 um 12:17
In Antwort auf akosua_12265421


So sehe ich das auch. Das hast du wirklich gut geschrieben

Ich bin zwar noch nicht schwanger (wird wohl auch noc etwas dauern) aber das mein Kind getauft wird steht definitiv fest


Find ich gut dass du das auch so siehst ^^
Heutzutage echt Schade, dass fast keiner mehr hier an irgendwas glaubt...traurig.

Übrigens, auf dieser Seite auch nochmal was zu dem Thema.
Vorallem das Pro ist sehr sehr schön geschrieben

http://www.familothek.de/kindertaufe-pro-und-contra-sollen-wir-unser-kind-taufen.html

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12. Oktober 2012 um 12:37


Hallo,
Also, mein Kind wird nicht getauft.
Und ich denke nicht, dass es sich später dazu "entscheiden" wird.
Ich bin getauft und bin jetzt aus der Kirche ausgetreten.
Mein Partner ist nicht getauft.
Meine Mutter arbeitet in einem evangelischem Kindergarten und ich bin zwar nicht christlich erzogen worden, dennoch waren wir auch ab und ab an anderen Tagen als dem 24.12. mal in der Kirche.
Das ich ausgetreten bin hat bei mir nichts mit Unglaube zu tun.
Ich glaube sehrwohl, dass es irgendetwas "da oben" gibt.
Und gerade in schwierigen Situationen war mir der Gedanke oft ein Halt!
Leider kann ich mich mit der Kirche und dem was teilweise gepredigt und veröffentlicht wird nicht identifizieren!
Manchmal könnte es mich zur Weisglut treiben.
Deswegen glaube ich für mich - im
Stillen.
Ich war die einzige die sich nicht konfermieren lassen hat. Ich wollte es nicht wegen des Geldes tun, dass fand und finde ich falsch.
Und damals - mit 13 Jahren - war ich mir auch nicht sicher an was und ob ich glaube.
Deswegen hätte ich das nicht mit reinem Gewissen tun können.
Meine Eltern haben mir die Möglichkeit gegeben
meinen eigenen Weg zu finden.
Und so möchte ich das auch.
Es gibt teilweise sehr schöne Bibelgeschichten und auch Kindergottesdienst kann manchmal ganz toll gestaltet sein.
Und wenn die Kirche weltoffen sein will - denn Gott liebt doch alle Menschen gleich?! - wird mein nichtgetauftes Kind sicher nicht verstoßen.

Zu dem Selbsentscheiden:
Da machen die meisten Leute es sich für mich zu leicht.
An sich eine gute Idee!
Aber wie meine Vorrednerin schon sagte: wie denn, wenn es einem nicht vorgelebt, bzw. man nie mit der Möglichkeit vertraut gemacht wurde?!
Ich hoffe und denke, dass ich mein Kind auf einen guten Weg bringe - auf seinen Weg.
Dazu gehört für mich eben, ihm beide Seiten aufzuzeigen und nichts zu schnell zu verurteilen.

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12. Oktober 2012 um 12:52

Ob gesegnet oder getauft....
... bei und gibts nix! Wird sind beide protestanten und im Falle einer Taufe wird sich nix ändern an der Lebensweise meines Kindes!
Es soll zufrieden sein, glücklich und gesund. Ich hab mich mit 13 taufen lassen weil ich das wollte. Meine Eltern wollte mir keinen glauben aufzwengen!
Ich bin glücklich das ich das selber entscheiden durfte.... dann ist die Entscheidung bewusster!
Ach ja und ich war jeden Sonntag im Kindergottesdienst auch als Heide!!! Unser Dorfpfarrer sah mich immer als eines seiner Schäflein... Akzeptanz auch ohne Mitgliedschaft !

Meine Oma hat mir mal gesagt das es ihr immer peinlich war mit mir auf die Straße zu gehen als ich nicht getauft war! Dehalb hat sich mich heimlich gesegnet!
Das is doch mal was! Da war die Liebe zu Gott wohl größer als zum einzigen Enkelkind! Einfach nur Panne!!!!

Es ist wichtig das jeder seine eigenen Erfahrungen macht!
Ich hoffe für eure Kinder das ihr die Richtige Entscheidung trefft, egal wie sie ausfällt!

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12. Oktober 2012 um 13:14

Das Kind wird es auf jeden Fall einfacher haben
In den meisten Kindergärten gibt es Gottesdienst, Gebete ect., genauso wie es in der Schule Religionsunterricht gibt! Ich finde es doof, wenn das Kind nicht WIRKLICH daran teilhaben kann/darf bzw. sich nicht zugehörig fühlen kann. Ich finde, dass Glaube (egal an was) gut für ein Kind ist und später kann es immer noch austreten.

Aber letztendlich ist es ja eure Entscheidung - ihr müsst da abwägen! Wohnt ihr in einer kleinen Gemeinde, ist es wohl wirklich das beste, genauso wie es in einer Großstadt wohl keine GROßE Rolle spielen wird!

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12. Oktober 2012 um 14:04

Ok, das war wohl eine Aufklärung!
Wurde hier eine Erörterung verlangt?

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12. Oktober 2012 um 14:31

Vielen danke ..
... für die geistreiche Erörtung.
@paatsah .... Ja das is eine gute Frage!
Sie wird nie geklärt werden!
@maarosa .... Wir lechtsen danach !

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

Amen

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12. Oktober 2012 um 16:56


ich bin nicht fürs taufen eines babys.
ich bin selbst nicht getauft worden und finde es gut, wenn man als jugendlicher dann selbst entscheiden kann.
da fühlt man sich dann auch ein stück erwachsen ;o)
meine kinder werden nicht getauft, das steht fest!

LG zum WE

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12. Oktober 2012 um 22:36

Omg...
So was kindisches kann nur von jemandem kommen der wirklich keine Ahnung von Religion hat und sich niemals mit Gott o.Ä auseinander gesetzt hat.
Kinder in der Grundschule stellen so strunz dumme Fragen.

Meine Oma habe ich das auch gefragt als ich klein war.
Sie sagte zu mir:
Gott hat den Menschen das Leben und ein Hirn gegeben.
Und wenn die daraus so eine sch.... bauen dann ist das die alleinige Verblödung der Menschen.
Mehr nicht.

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12. Oktober 2012 um 22:43


"Die ganze Evolutions- und Urknalltheorie ist MÖGLICH! Da widerspreche ich auch gar nicht. Aber genauso möglich ist es, das eine höhere Macht (zum Beispiel ein GOTT) alles geschaffen hat! Die Wissenschaftler haben keinen Beweis für ihre Theorien und die Gläubigen keinen direkten für Gott."

So sind die Menschen eben.
Sie wollen immer alles sehen, schwarz auf weiss, immer alles jeden Scheiss bis aufs kleinste Detail bewiesen haben und bla am besten noch von Medien und der Bild Zeitung bestätigt haben. Dann glauben die das.

Aber ist wie schon gesagt eine Sache der Erziehung.
Die einen glauben an Gott die anderen nicht.
Und die ganzen Religionen, umfassend haben sie alle einen Gott an den sie glauben, nur heisst er überall anders.
Und ich für mich bin lieber gläubig, weil es mir im Leben schon oft weitegeholfen hat und mich auf dem rechten Weg gehalten hat und das wünsche ich mir auch für meine Kinder.

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12. Oktober 2012 um 23:21

Wir werden
Unseren sohn nicht taufen lassen
Ich bin nicht getauft worden mein freund zwar schon aber der hat mit der kirche absolut nichts am hut bis auf die kirchensteuer die er schön jeden monat zahlt xD
Werte und den unterschied zw gut und böse zu vermitteln das trau ich mir schon selbst zu
Haben meine eltern ja schliesslich auch geschafft

Kann mich mit religionen einfach nicht identifizieren und an gott als eine art persönlichkeit glaub ich auch nicht
Das es da vielleicht eine art energie oder kraft oder so was gibt die nicht wirklich greifbar oder erklärbar ist vielleicht schon... Wer weiss... Denn das wunder und die komplexität des lebens ist teilweise schon echt unfassbar und dass das alles bloss zufall ist naja ich weiss nicht das fällt mir dann schon schwer zu glauben
Aber die kirche bzw religion an sich find ich jetzt nicht so dolle für einige menschen ist es vielleicht das richtige damit sie nicht auf den falschen weg geraten
Aber normalerweise sollte es jedem menschen klar sein dass man nicht töten, stehlen, des anderen weibs begehren soll usw
Trotzdem tun menschen das seit eh und jeh selbst zu zeiten wo religion noch einen ganz anderen stellenwert hatte als heute
Und wenn ich mir das so anschaue wie das heute in den stark religiös geprägten ländern so abgeht dann denk ich mir ehrlich gesagt das religion irgendwie doch gescheitert ist....

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12. Oktober 2012 um 23:28


Sie wollte bloß wissen ob sie ihr Kind taufen lassen soll oder nicht und hier gibts gleich wieder ne riesen Diskussion ob es Gott gibt oder nicht

Das eine hat, finde ich, mit dem anderen gar nichts zu tun. Nur weil man irgendwann mal Wasser aufn Kopf gegossen bekommen hat, heißt das nicht, dass man später gläubig ist und in die Kirche geht. Ich bin auch getauft und hab null Bezug zur Kirche oder sonstiges in die Richtung.

Das Kind kann ja später immernoch entscheiden, ob es noch getauft werden möchte oder nicht.

Ich wäre jedenfalls froh gewesen, wenn ich das hätte selbst entscheiden können..

LG

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12. Oktober 2012 um 23:58

Ja
Ich lasse meinen Sohn im Januar, mit 5 Monaten taufen.

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13. Oktober 2012 um 0:24


Also ich habe meine Tochter taufen lassen. Es bedeutet für uns, dass sie unter Gottes Schutz steht. Dennoch sollte man sein Kind nur aus Überzeugung taufen lassen und nicht, weil es eine schöne Tradition ist. Natürlich kann mein Kind sich später selbst entscheiden, dafür gibt es ja die Konfirmation. Dennoch möchte ich ihr die Möglichkeit geben, unsere Religion kennen zu lernen. Schließlich identifiziert sich unsere Kultur immer noch sehr mit dem Abendland. Überall im Alltag finden wir wieder, sei es an Feiertagen, in den Medien oder solch Diskussionen wie heute. Wenn ich meinem Kind kein Grundwissen mit auf den Weg geben kann, wie soll es sich dann mit solchen Themen auseinandersetzen?

Ich bin Religionslehrerin am Gymnasium und Jugendliche haben sehr wohl religiöse Fragen, die sie kaum ausdiskutieren können. Das erlebe ich doch sehr oft. Ob und wie sie ihren Glauben leben, bleibt ihnen doch überlassen.

Übrigens gibt es unzählige Auslegungsmethoden der Bibel, aber wer immer noch glaubt, man sollte sie wortwörtlich verstehen, dem fehlt Grundwissen. Selbst meine Fünftklässler wissen das, dass viele Dinge auch symbolisch oder historisch gesehen werden müssen und keine Tatsachenberichte darstellen.

Übrigens war die Taufe im Urchristentum eine Art therapeutisches Umkehrritual, mit dem die Juden oder Heiden sich zum Messias Jesus und dem kommenden Reich bekannt haben. Es ging mit einer physischen und seelischen Reinigung einher. Daher das Wasser. Es war ein Symbol für ein neues Leben, das angebrochen war und eine Heilsverheißung. Die Taufe hat die Beschneidung abgelöst. Die Taufe ist heute neben dem Abendmahl das bedeutenste Ritual der christlichen Kirche. Es bedeutete früher auch, dass die Eltern durch die Paten im Falle ihres Todes für das Kind vorsorgten, d.h. es wurden nicht die Nettesten, sondern wohlhabensten Menschen gewählt. Heute stellen die Eltern das Kind unter den Schutz Gottes und ermöglichen ihm die Aufnahme in eine große Gemeinde. Man sollte sich schon bewusst sein, was die Taufe generell und für einen selbst bedeutet.

Ich fand es sehr interessant eure Beiträge zu lesen, manche Antworten habe ich sogar schon im Unterricht mit Schülern diskutiert

Übrigens kann man Religion nicht mit einem Satz definieren, da gibt es unzählige abhandlungen zu. Das Wort relegere hat viele Bedeutungen.

Und die Frage, warum unschuldige sterben, ist auch nicht dumm, sondern die Theodizee ist eine der wichtigsten theologischen Wissenschaftsgebiete.

Wünsch euch eine gute Entscheidung, wie auch immer sie ausfallen wird.

Alles Liebe

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13. Oktober 2012 um 11:03

Also
ich habe meine beiden mädels damals taufen lassen und muss jetzt sagen: ich hol sie da wieder raus.. sie sollen selbst irgendwann entscheiden wat sie wollen.. denn die grosse hat z.b. keinen bock auf kommunionsunterricht..

und bei meinem sohn werd ich das ganze erst garnicht machen.. bringt doch eh nix..
muss aber jeder für sich selbst entscheiden..

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13. Oktober 2012 um 11:25

Das ist deine Meinung, dass du der katholischen Kirche nichts
abgewinnen kannst, daber bitte spar dir solche Kommentare
("Das würde ich meiner Tochter nie antun")!

Ich finde es super, dass das Thema einigermaßen normal hier aufgegriffen und behandelt wurde (hätte ich fast nicht geglaubt), also das muss wirklich nicht sein!

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13. Oktober 2012 um 16:24
In Antwort auf chenda_12330623


Find ich gut dass du das auch so siehst ^^
Heutzutage echt Schade, dass fast keiner mehr hier an irgendwas glaubt...traurig.

Übrigens, auf dieser Seite auch nochmal was zu dem Thema.
Vorallem das Pro ist sehr sehr schön geschrieben

http://www.familothek.de/kindertaufe-pro-und-contra-sollen-wir-unser-kind-taufen.html

Hallo,
deine Argumentation hinkt etwas.
Es ist ja leider nicht so, dass nur Nicht-Gläubige Verbrechen begehen oder einfach nicht mit ihrem Leben klar kommen.

Werte kann man übrigens auch ohne eine Religion vermitteln. Nicht zu stehlen, lügen oder morden etc. sind für mich keine rein christlichen Werte mehr, sondern gehören zu einer funktionierenden Gesellschaft dazu. Und ist es nicht viel mehr wert, wenn ein Mensch sich daran hält, weil es einfach Sinn macht und nicht, weil er Angst hat, sonst in die Hölle zu kommen?

Außerdem würde ich nicht so pessimistisch an die Jugendlichen herangehen. Selbst wenn man in der Familie keinen wirklichen Kontakt zur Religion bekommt, wird dies entweder über Freunde oder Medien geschehen. Und ich behaupte, dass sich viele Gedanken darüber machen und ihre bewussten Entscheidungen treffen. Bei mir wars jedenfalls so.

Viele Grüße, Phenyce

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