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Suche Gleichgesinnte zum austauschen und Mut machen nach Fehlgeburt

27. Dezember 2014 um 20:45

Hallo alle zusammen =)
Ich bin neu hier und dies soll dann nun mein erster Eintrag werden. Bisher war ich immer Stille-Mitleserin wenn ich auf der suche nach Antworte war. Da ich nicht wusste, in welchem Thread ich mich einfädeln kann/soll möchte ich also meinen eigenen eröffnen.
Nun also zu meiner geschichte:

Ich bin (ungeplant) mit 16 schwanger geworden. Nach dem ersten Schock haben mein Mann und ich uns riesig gefreut. Ich beendete noch die Schule und gebar im darauf folgenden November einen Wunderschönen Jungen. Mein damaliger Freund und ich heirateten im selben Jahr, weil wir uns schon damals sicher waren, dass unsere Beziehung hält. Alles lief für uns super nach 2 Jahren ging ich arbeitetn und kurze Zeit später kauften wir uns ein Haus ( soweit also fast alles wie im Bilderbuch ) dazu muss man sagen, dass mein Mann 9 Jahre älter ist als ich. Also es hat einfach alles gepasst wir hatten beide eine stabile Grundlage geschaffen, sichere Jobs und da wir sehr glücklich mit unserem Sohn waren , haben wir uns gedacht, dass es nun an der Zeit für ein Geschwisterchen ist. Das war im Februar 2013. Gesagt, getan im April setzte ich voll guter hoffnung die Pille ab und es tat sich erstmal gar nichts. Ich war natürlich sehr enttäuscht, als ich nach 5 Monaten immer noch nicht Schwanger war. Das hatte ich mir anders gedacht. Ich bin schließlich einmal ungewollt schwanger geworden, also muss es doch bei einer geplanten Schwangerschaft noch schneller klappen?! Außerdem hört man ja so oft, wie schell es doch bei den anderen geklappt hat. Als ich am 21.09.13 dann einen positiven Test in den Händen hielte, konnte ich glücklicher nicht sein. Allerdings hatte ich ein sehr ungutes gefühl. Erst wollte der Test ja gar nicht Positiv werden. Ich warf ihn zuerst in den Müll, als ich später doch noch einen Blick drauf warf, war er doch leicht Positiv. Ich hatte vorher meine FA gewechselt weil ich irgendwie unzufrieden war. Die neue FA war an sich ganz nett, aber ich fühlte mich nicht ernst genommen. Ich hatte von anfang an Perioden ähnliche schmerzen. Dies erzählte ich ihr, doch ging sie nicht drauf ein. Weil der Test auch bei ihr nur schwach Positiv wurde, wurde noch ein Bluttest gemacht. Ich sollte am nächsten Tag wegen des Ergebnisses anrufen, das tat ich natürlich auch, die Sprechstundenhilfe war sehr kompetent und hilfreich als sie mir an den Kopf warf : "Ja, Sie sind Schwanger, aber mal abwarten, ob Sie es überhaupt behalten ."
Das verstärkte also mein ungutes Gefühl, aus irgendeinem Grund fing ich an, mich über Fehlgeburten zu informieren. Speziell über Missed Abort. Naja in der 7. Ssw konnte ich auf dem Ultraschall das Herzchen schlagen sehen, was mich dann schon ein bisschen beruhigte. Nun hörten aber plötzlich alles Symptome auf, was mich wieder sehr verunsicherte. Ich machte mich selbst verrückt und las im Internet noch mehr über Fehlgeburten. In der 9. Ssw bekam ich dann Blutungen und fuhr ins KH. Naja kurzum ich verlor mein Baby. Seitdem leide ich unter psych. bedingter Atemnot und war deswegen auch in Ambulanter Therapie. Hat mir aber nicht wirklich geholfen. Schwangergeworden bin ich leider auch nicht mehr. Deswegen suche ich nach netten Leuten, mit denen ich mich einfach austauschen kann. Außerdem habe ich das Gefühl, oft nicht Verstanden zu werden. Wenn ich nur schon sätze höre wie "Du bist ja noch Jung" , "Du hast noch jede menge Zeit" oder "Du hast wenigstens schon ein Kind" könnte ich aus der Haut fahren .

Sorry, der Text ist doch ziemlich lang geworden, aber es tat gut mir das alles von der Seele zuschreiben.

Ich hoffe auf viele Antworten

Alles Liebe

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4. Januar 2015 um 19:32

Danke !
Hallo schnuckeweide !
Ich danke dir für deine aufmunternde Worte.
Also ich denke , dass ich nun richtig abschied nehmen konnte, aber ich denke auch, dass die Symptome , die ich nach der Fg hatte, auch nicht so schnell verschwinden, wie sie gekommen sind. Ich versuche nun optimistischer zu sein, seitdem geht es mir tatsächlich viel besser. Ich glaube ich habe einfach zu viel über das "Warum" nachgedacht und das hat mich ziemlich runtergezogen. Ich habe oft mir die Schuld gegeben und mich selber runtergemacht, nun versuche ich solche Gedanken abzustellen..

Ich hoffe sehr, dass es bei mir irgendwann nochmal klappt, aber ich versuche nun die ganze Sache lockerer anzugehen, es fällt mir doch sehr schwer. Ich habe mir heute das Buch "Gelassen durch die Kinderwunschzeit" bestellt. Ich hoffe, dass es ganz bald ankommt.

Ich habe auch schonmal überlegt mich an eine Hebamme zu wenden, ich denke, dass ich das vielleicht auch demnächst tun werde.

Also vielen dank nochmal und viele Grüße !

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