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Stress mit dem werdenen papa

12. September 2014 um 15:00 Letzte Antwort: 13. September 2014 um 11:50

Hallo liebe werdene mamis,

Ich brauche einfach mal einen Rat!
Ich bin23 Jahre alt und nun in der 26. Woche, das Baby war nicjt geplant aber gewollt!
Mein Freund ist 28 und bevor ich schwanger war, hat er viel von Babys geredet und es war klar das wir irgendwann mal Kinder haben wollen- njr jetzt noch nicht!
Jetzt ist es so und wir haben diese Entscheidung gemeinsam getroffen!

Wir streiten uns nun aber ständig.
Er nimmt die neue Verantwortung überhaupt nicht an- unterstützt mich nicht- er macht sdin Ding! Und seine einzige Sorge ist- das sich sein Leben verändert und sich nun nicht mehr alles um sich dreht!
Er ist sehr egoistisch!
Feiern gehen... Ich soll ihn noch hin bringen und abholen!
Er zieht sich auch körperlich völlig zurück- nicht nur kein Sex- auch so kaum Zärtlichkeiten oder ähnliches! Er geht auf Abstand!!!

Hat jemand ähnliche Erfahrungen- oder habt ihr alle Traum Papis zuhause?
Wie soll ich mich verhalten?
Danke schonmal!

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12. September 2014 um 15:46

Hi,
das klingt wirklich gemein...

Ich finde den Rat von Manja soweit gut, beziehe ihn mit ein in die ss und all das. Selbst wenn er vielleicht wenig Interesse zeigt. Es geht um den Langzeiteffekt.

Was das Feiern usw. angeht, würde ich mich erst mal zurückhalten. Wenn es deswegen immer Streit gibt, bringt es nix da weiter drauf rum zu hacken. Mein Rat, lass ihn ziehen. Aber bitte ihn, dich außen vor zu lassen. Er will gefahren werden? Soll er doch ein Taxi nehmen Dann fühlst Du Dich eben nicht gut. Dir war den ganzen Tag schlecht, oder Dein Kreislauf, oder Du musst laufend auf Toilette, sei kreativ.

Ein weiteres Thema ist die Kommunikation. Anstatt zu sagen "Du lässt mich immer allein und bist total verantwortungslos", kannst Du auch sagen "Ich fühle mich einsam in letzter Zeit, weil ich das Gefühl habe, dass ich das alleine durchstehen muss. Dabei mache ich mir auch große Sorgen..." Schön ist auch: "ich hab da ein Problem, vielleicht hilfst Du mir?"
Ich kann mir vorstellen, dass er gerne etwas mehr die Kontrolle gehabt hätte über dieses Babyding und wann sich was in seinem Leben ändert. Nun hat sich das einfach ohne seinen Einfluss verselbstständigt. Und während ein Weichmachercocktail aus diversen Hormonen die werdende Mama in einen Wattebauschen voll Liebe für das ungeborene Wesen in ihrem Bauch steckt, steht der Papa draußen und schlägt die Hände über den Kopf. Und Deiner scheint das so zu kompensieren. Statt sauer zu sein, versuche Verständnis zu haben, auch wenn das unfassbar schwer ist. Aber je mehr er sich verstanden fühlt, desto mehr wird er sich Dir womöglich wieder öffnen.

Ich drück Dir die Daumen. Wird schon alles wieder gut!

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13. September 2014 um 11:50

Also
Männer brauchen - aus meiner Erfahrung - viel mehr Zeit, um die Nachricht zu verdauen. Für die bedeutet es gleich "das Ende der Freiheit". Ich lasse meinem Freund seine Freiheiten und das klappt sehr gut, denn er freut sich immer, wenn er denn abends nach Hause kommt, dann krieg ich einen Kuss und der Bauch auch. Und er erzählt dem Kleinen auch, was er gemacht hat. So langsam kommen auch kleine spürbare Tritte, da nehm ich immer seine Hand und leg die auf den Bauch, damit er das spürt. Und die Liebe, die ich dann in seinen Augen sehe, entschädigt für alles.

Männer brauchen bisschen Verständnis und Diplomatie, auf Vorwürfe reagieren sie sehr allergisch. Das mit der Fahrerei würd ich aber auch einschränken... Appelliere an sein Verständnis, aber wie gesagt, diplomatisch...

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