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Stimmt es, dass das Elterngeld versteuert werden muss???

13. März 2007 um 12:26 Letzte Antwort: 13. März 2007 um 12:56

....das zumindest hat mir jetzt grad eine Arbeitskollegin erzählt.

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13. März 2007 um 12:30

Indirekt JA
Ich war deswegen beim Steuerberater, der folgendes sagte:
Erst mal ist der Betrag frei... erst mal.
ABER, beim Lohnsteuer-Jahresausgleich erhöht das Elterngeld das gemeinsame Einkommen.
Also wird dann ein höherer Satz der Versteuerung eingestuft, sodass man DOCH anteilig Steuern abführen muss und am Jahresende sogar mit Nachzahlung rechnen muss, wo man früher noch was rausbekam sagte der Berater. Wir sollen uns so mit EUR 500 ungefähr an Nachzahlung gewöhnen.

Wir wechseln von St.klasse 4/4 nach der Geburt in die 3/5, was das günstigste ist.

LG, Silke

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13. März 2007 um 12:34
In Antwort auf emine_12185432

Indirekt JA
Ich war deswegen beim Steuerberater, der folgendes sagte:
Erst mal ist der Betrag frei... erst mal.
ABER, beim Lohnsteuer-Jahresausgleich erhöht das Elterngeld das gemeinsame Einkommen.
Also wird dann ein höherer Satz der Versteuerung eingestuft, sodass man DOCH anteilig Steuern abführen muss und am Jahresende sogar mit Nachzahlung rechnen muss, wo man früher noch was rausbekam sagte der Berater. Wir sollen uns so mit EUR 500 ungefähr an Nachzahlung gewöhnen.

Wir wechseln von St.klasse 4/4 nach der Geburt in die 3/5, was das günstigste ist.

LG, Silke

Also
das Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung und wird eben auch als solche behandelt - und das bedeutet immer Besteuerung unter Progressionsvorbehalt. Meint: Das zu versteuernde Einkommen wird ermittelt, zu diesem wird das Elterngeld hinzugerechnet und von diesem Einkommen wird der Steuersatz ermittelt, der wiederum auf das verminderte zu versteuernde Einkommen angewendet wird

Die Steuerklasse 3/5 führt bei sehr unterschiedlichen Einkommen zu einer Einkommensteuernachzahlung, hat das der Steuerberater nicht erwähnt?

Lg Sissi

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13. März 2007 um 12:56
In Antwort auf annick_12917079

Also
das Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung und wird eben auch als solche behandelt - und das bedeutet immer Besteuerung unter Progressionsvorbehalt. Meint: Das zu versteuernde Einkommen wird ermittelt, zu diesem wird das Elterngeld hinzugerechnet und von diesem Einkommen wird der Steuersatz ermittelt, der wiederum auf das verminderte zu versteuernde Einkommen angewendet wird

Die Steuerklasse 3/5 führt bei sehr unterschiedlichen Einkommen zu einer Einkommensteuernachzahlung, hat das der Steuerberater nicht erwähnt?

Lg Sissi

Doch
er hat ja gesagt, dass wir Nachzahlungen haben werden. Trotzdem die 3/5 das beste wäre. Vor der SS hatten wir 4/4 da wir exakt das gleiche verdienen, aber ich werde nun 2 Jahre zuhause bleiben und in danach höchsten noch Teilzeit oder auf 400er Basis arbeiten gehen, da uns das ausreicht. Deshalb meinte der Steuerberater 3/5.
Da wir bauen werden, können wir dort vielleichtetwas absetzen, schaun wir mal.

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