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Stehe vor der Wahl Krankenhaus oder Geburtshaus? Was sind die Vor und Nachteile?

20. Dezember 2011 um 12:26 Letzte Antwort: 20. Dezember 2011 um 22:36

Problem wie oben benannt: habe viele verscheiden Meinungen und Berichte gelesen und bin nun verunsichert...

könnt Ihr mir eure Meinungen berichten? oder habt ihr erfahrungen? grade was die medizinische betreuung und versorge angeht?

LG Julchen

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20. Dezember 2011 um 13:01

Ok
glaub das nimmt mir die Entscheidung schon ab...
du hast recht die sicherheit des kindes und meine eigene geht auf jeden fall vor...

Danke

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20. Dezember 2011 um 13:06

Re
ja bin auch für krankenhaus hab mich dort für die badewanne entschieden 1.sampftes auf die welt kommen 2.die wehen werden etwas gelindert 3.kind is gleich sauber wenn ich es in den arm nehme und versuch auch 3 bis 5 tage in krankenhaus zu bleiben das mann bischen erholung hat und hilfe beim baby...

und wie jaspina1 erzählt im geburtshaus kann viel schief gehen und dann hatt mann nicht die mittel das zu beheben...

hex 28+6

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20. Dezember 2011 um 13:08
In Antwort auf efua_12239765

Re
ja bin auch für krankenhaus hab mich dort für die badewanne entschieden 1.sampftes auf die welt kommen 2.die wehen werden etwas gelindert 3.kind is gleich sauber wenn ich es in den arm nehme und versuch auch 3 bis 5 tage in krankenhaus zu bleiben das mann bischen erholung hat und hilfe beim baby...

und wie jaspina1 erzählt im geburtshaus kann viel schief gehen und dann hatt mann nicht die mittel das zu beheben...

hex 28+6

Ihr
seid mir eine große Hilfe danke euch dafür
Ich glaube eine Wannengeburt hört sichb gut an
obwohl ich mir das baby wünsche angst vor der geburt und den schmerzen habe ich dennoch aber glaube das ist normal
naja noch hab ich ja genug zeit

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20. Dezember 2011 um 13:11

Hallo julchen
ich hab mich damals fürs krankenhaus entschieden obwohl der arzt meinte dass meine kleine sooooo klein und leicht ist. war sie im endeffekt auch 2600g und 47 cm aber im geburtshaus wäre ich nicht wirklich gut aufgehoben gewesen. endet manchmal eben anders als man denkt und bin froh auf nummer sicher gegangen zu sein. lg tanja

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20. Dezember 2011 um 13:18
In Antwort auf audrea_12916042

Ihr
seid mir eine große Hilfe danke euch dafür
Ich glaube eine Wannengeburt hört sichb gut an
obwohl ich mir das baby wünsche angst vor der geburt und den schmerzen habe ich dennoch aber glaube das ist normal
naja noch hab ich ja genug zeit

Re
oh ja ich auch mann kann ja auch kaiserschnitt machen lassen abber ich bin eh so ein natur mensch und will stolz auf mich sein ohne irgendetwas ein kind zu bekomm. ausserdem wird mein kevin ein fisch da passt die wanne *lol* wann hast du ET ?

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20. Dezember 2011 um 13:27

Hey...
so geht es mir momentan auch. Man wird total verrückt gemacht. Alle die im Geburtshaus waren oder sogar eine Hausgeburt hatten raten einem dazu und sind total begeistert. Von Leuten, die im Krankenhaus waren hört man hingegen oft: "wenn ich nicht im KH gewesen wäre, könnten wir jetzt beide tot sein" usw. Aber solche Horrorgeschichten hab ich bisher wirklich nur von Leuten gehört, die im Krankenhaus waren und da weiß man wirklich nicht, wie lange vorher sich das schon abgezeichnet hat etc.

Ich bin auch noch nicht sicher, wo ich jetzt entbinde. Aber rede doch noch einmal mit den Hebammen im Geburtshaus, bei uns wird sowieso vorher ein großes Aufklärungsgespräch gemacht, bei dem alle möglichen Risiken angesprochen werden. Bei euch doch dann sicher auch?

Egal wie du dich entscheidest: du musst mit deiner Entscheidung zufrieden sein und dich sicher fühlen. Alles Gute!

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20. Dezember 2011 um 14:29


ja genau, die sicherheit ist den müttern die im geburtshaus entbinden auch wichtig, gerade deswegen bin ich froh ins geburtshaus geganghen zu sein. socherheit bedeutet für mich vorallem nicht medizinisch notwendige maßnahmen von meinem kind fernzuhalten, kein ständiges ctg, kein ständiges gefummel am mutermund, keine pda oder andere schmerzmittel,kein absaugen des fruchtwassers, kein wehentropf bei vermeindlichen geburststillstand usw usw
komplikationen werden in den meisten fällen schon weitaus früher erkannt und dann würde man rechtzeitig verlegt werden und die geburt im krankenhaus zu ende bringen.
und schon komisch das selbst in krankenhäusern mütter sterben wie erklärt man sich denn dann das


und zu deiner freundin, wenn sie im krankenhaus gewesen wäre, wäre sie halt dort zusammen gebrochen mit blutungen,oder steh dort 24st. jemand neben dir und schaut ob alles okay ist

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20. Dezember 2011 um 14:40


ich war im geburtshaus und es war genau die richtige entscheidung. ich hatte eine sehr liebe und vorallem erfahrene hebamme an meiner seite, die seit über 40 jahren diesen job mit leib und seele ausübt und seit 20 jahren ihr geburtshaus führt.
ich war von den insgesamt 27 stundne wehen nur die letzten 2,5 bei ihr, also wirklich nur zur austreibungsphase(kam mit wehen im 2 minuten takt dort an). nach der geburt fühlte ich mich sehr gut und erholt, sie ging noch mit mir duschen und nach nicht ganz 3 stundne bin ich nach hause gefahren, ich hätte aber noch länger bleiben können, doch ich war so fit, dass ich das nicht brauchte.
ich werde wohl das nächste kind zu hause bekommen, wozu diese fahrerei

ich kanns bei gutem schwangerschaftsverlauf nur empfehlen

lg

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20. Dezember 2011 um 15:49

Oh...
"wir gucken im Krankenhaus gelegentlich mal unter die Decke"... also arbeitest du dort?

Natürlich sind Hebammen im Geburtshaus etwas "anders drauf" als im Krankenhaus, wobei das nicht heißen soll, das die Hebammen im Krankenhaus schlecht sind. Aber dort gibt es viel mehr Zeitdruck, in der Regel muss eine Hebamme mehrere Geburten betreuten usw.

Und natürlich wird dort viel schneller interveniert, das wird wohl keiner bestreiten.

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20. Dezember 2011 um 18:06

Also...
... ich wäre lieber ins Geburtshaus gegangen!!!
Sofern meine SS das zugelassen und ich es mir zugetraut hätte (bin etwas ängstlich...)
Voraussetzung wären für mich eine weitestgehend komplikationslose SS und ein KH mit Kinderklinik in einigermassen Nähe. Ich hatte bzw habe leider SS-Diabetes, sodass ich mich unserem Kind zuliebe für ein KH mit Kinderklinik entschieden habe (es besteht die Gefahr einer Unterzuckerung beim Kind nach der Geburt).
Begeistert war ich von der Geburt im KH nicht... Klar wird einem vorher erzählt was alles möglich ist, gemacht werden kann etc. und suggeriert dass man ja alles ach so frei entscheiden kann. In der Praxis sieht es dann so aus, dass SEHR VIEL von der betreuenden Hebamme abhängt, die man im Regelfall vorher nicht kennt (und sie einen eben auch nicht...). Und wirklich gefragt wurde ich dann auch nicht unbedingt zu allem im Geburtsverlauf, auch wenn das mögich gewesen wäre... Ich wurde über Stunden alleine liegen lassen, meine PDA wurde viel zu sehr aufgespritzt, sodass ich nicht mehr aufstehen und mithelfen konnte und noch ein paar unschöne Dinge. Und grossartig nach Wünschen/Vorstellungen wurde ich ohnehin nicht gefragt, es lief eben das Standardprogramm der Klinik ab. Also, nix dramatisches oder traumatisches, aber ich glaube es gibt angenehmere Möglichkeiten sein Kind ins Leben starten zu lassen.
Und ich denke auch, dass das Risiko bei entsprechender sorgfältiger Abwägung der Umstände verschwindend gering und damit annehmbar ist. Klar, Ausnahmen gibt es (leider) immer wieder, aber wissen wir z.B. nicht alle dass Flugzeuge abstürzen können und setzen uns trotzdem rein, um in den Genuss eines Urlaubs zu kommen???
Wie gesagt: Das ist meine persönliche Meinung, und ich kann auch gut nachvollziehen wenn jemand anders denkt...

Für meine zweite Geburt, die mir in ein paar Wochen bevorsteht, bin ich einen Kompromiss eingegangen, vielleicht wär das ja auch eine Idee für dich?? Ich möchte wegen dem SS-Diabetes wieder ins KH, werde mir diesmal aber meine eigene Hebamme mitnehmen. Mit ihr konnte ich vorher ausführlich besprechen was ich will und was ein No-Go ist, und hab die Sicherheit nicht alleingelassen zu werden bzw. so unterstützt zu werden wie ich es brauche/mir vorstelle.

Aber, egal wie du dich entscheidest: Es muss zu dir und deiner Person passen, lass dir von keinem was einreden!!

Lg,

Andrea

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20. Dezember 2011 um 18:27

Hmmmm...
Vom Prinzip kann ich deine Argumente gut nachvollziehen, aber Theorie und Praxis sind leider oft unterschiedlich
Im KH hier in der Nähe haben die Docs auch 24h-Schichten, das ist also auch nicht besser...
Und sich ein kleines KH zu suchen, hat leider den Nachteil, dass die wiederum in aller Regel keine Kinderstation haben, also im absoluten Notfall auch wieder eine Verlegung stattfinden muss - gewonnen hat man also nix... Ausser der Tatsche, dass man dann von seinem Kind getrennt wird, weil das dann ja in einer anderen Klinik ist!
Auch das schnellere Eingreifen in der Klinik ist für mich ein Argument was definitv für ein GH spricht - bei mir wurde mit einer Kiwi nachgeholfen - ohne Ankündigung, ohne Begründung und auch ohne wirklich nachvollziehbaren Grund im späteren Geburtsbericht. Das wäre mir evtl. im GH erspart geblieben, ebenso wie manch andere Interventionen die ich etwas unglücklich fand...
Und als ich vom KH erstmal raus und auf meinem Zimmer war, kam auch niemand mehr um nach mir zu schauen... Im Gegenteil, ich musste mehrmals darauf drängen bzw. erinnern, dass mir der (mittlerweile störende) Zugang der PDA endlich nach Stunden entfernt wurde. (Kein Vorwurf an die Schwestern dort, die haben super gearbeitet - aber Überlastung ist in den KHs heutzutage leider fast schon Normalzustand, glaub ich )

Also, ich halte eine Entbindung im KH nicht für eine kleine Katastrophe und ich denke auch nicht dass da "schlechtere" Hebammen arbeiten - aber man muss/sollte sich schon darüber im Klaren sein, dass man sich eben in die Hände einer mehr oder weniger grossen Betriebes mit allen seinen Umständen und Regelungen begibt, die sicher nicht so individuell sind (und sein KÖNNEN) wie ein GH!

Andrea

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20. Dezember 2011 um 21:04

Äh...
ich kann jetzt natürlich nur für unser Geburtshaus hier sprechen, aber da ist es völlig ausgeschlossen, dass eine Hebamme mehrere Frauen betreut. Im Gegenteil, die Hebammen arbeiten zu zweit, damit sie sich später abwechseln können, d. h. nach einer gewissen Dauer kommt die 2. Hebamme dazu.

Und in der Klinik ist das wirklich eher die Regel denn die Ausnahme. Oft reißen es die Hebammenschülerinnen dann raus.

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20. Dezember 2011 um 21:34

Oh
Gott, danke Line, ich dachte immer, ich wäre die Einzige, die das so sieht! Du sprichst mir aus dem Herzen. Aber wenn was ist während der romantischen Hausgeburt: Das böse Krankenhaus wirds schon wieder richten...

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20. Dezember 2011 um 22:27

Neugierige Frage an dich...
Hey Nutella,

wir hatten da so ne ähnliche Idee
Frage: Ist es in deinem Kh tatsächlich so, dass ein Arzt nur bei Komplikationen oder auf deinen Wunsch dazukommt?? Meine Beleg-Hebi hat mir gesagt, es müsste von rechtlicher Seite her ein Arzt in der Endphase dabei sein... Ich muss das nämlich auch net unbedingt haben, was will der denn dann noch??

Würdest mir einen grossen Gefallen tun wenn du dich nochmal erkundigen könntest...

Vielen Dank,

Andrea

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20. Dezember 2011 um 22:36
In Antwort auf ayelet_12458890

Oh
Gott, danke Line, ich dachte immer, ich wäre die Einzige, die das so sieht! Du sprichst mir aus dem Herzen. Aber wenn was ist während der romantischen Hausgeburt: Das böse Krankenhaus wirds schon wieder richten...


Also ich stell mir eine Hausgeburt alles andere als romantisch vor...!!!
Realistisch sollte man schon bleiben - sowohl als Befürworter der etwas "alternativen" Geburt als auch als überzeugter KH-Gänger.
Und ja - auch wenn ich mich zu einer Geburt daheim oder im GH entschliessen könnte (was mir leider verwehrt bleibt...) wäre ich verdammt froh bei Schwierigkeiten ein KH in Anspruch nehmen zu können. Nix "böses KH" - aber warum wenns nicht sein muss und schöner/individueller auch geht??

Andrea

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